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Oszilloskop Empfehlung

  • Also ein Signalgenerator habe ich nicht.

    kannst dir ja auf ebay einen kleinen Signalgenerator auf Basis des XR2206 holen, bewährte Technik (das IC ist fast so alt wie der C64), preiswert und es gibt für 8€ aus Deutschland inkl. Versand.

    Hier gibt es auch passende Geräte:

    https://www.ebay.de/itm/HP3220…AOSwi6BeWOv4&LH_Auction=1

    https://www.ebay.de/itm/Heathk…AOSwUHleIjAX&LH_Auction=1

    https://www.ebay.de/itm/Signal…AOSwFINeBdLS&LH_Auction=1

  • Also 10 Mhz Bandbreite würde ich mir heute nicht mehr kaufen bzw für geschenkt nach Hause tragen. Brauchbare Rechteck Signale lassen sich kaum darstellen, die Anstiegszeit (als Kriterium meist völlig vernachlässigt aber absolut wichtig) ist elend Langsam. Für ernsthafte Messungen in der Digitaltechnik völlig unbrauchbar.

    Man kann damit schon eine Menge machen, wenn man weiß wie.

    Aber klar, mit einem Lecroy LC534A kann man viele Sachen präziser messen. Das ist aber auch eine andere Preisklasse und das möchten vermutlich nicht so viele hier ausgeben.

  • Bandbreite ist auch erstmal nur relativ und wird bei den meisten Messungen im Hobby-Bereich auch überschätzt, da man die hochfrequenten Signale gar nicht so häufig hat.

    Deshalb habe ich mein 100 MHz UNI-T auch durch ein Rigol DS1054Z ersetzt. 50 MHz reichen (Ok, man könnte es auf 100 MHz hacken) mir für alles am C64 und ähnlichem. Aber dafür bekomme ich statt zwei eben vier Kanäle und die sind wirklich nützlich.

  • Rigol DS1054Z

    wenn ich mehr Platz hätte, hätte ich wohl auch mit einem "Analogem Oszi" (wieder) angefangen..

    bei einem Speicheroszi ist es halt "hilfreich" wenn man z.B. den Ladevorgang vom Reset-Kondensator anschauen möchte..

    oder Zusatzfunktionen wie Zeitmessungen / Frequenzen um z.B. eine Drehzahl "einfach" zu bestimmen...


    mit persönlich reichen allerdings meisten 2 Kanäle aus, weil ich sonst eh mit den Massen durch einander komme..


    (und ein Trenntrafo fehlt mir auch noch,.. da hat schon so mancher (bei PE auf Masse) einen satten Kurzschluss produziert)..

  • Für die nächsten Newbies hier ein Zwischenfazit:


    Trotz meiner Größenbedenken passte das Gerät ganz gut in meine Kochnische hinein, ein wenig Umgestaltung war nötig, aber so

    kann man damit arbeiten:


    Ca. 0,75 m^2 und Man(n) kann immer noch gut arbeiten. Ich habe sicherlich noch nicht alle Tiefen des Oszis ergründet, aber ich würde mal grob&frecherweise behaupten, dass ich 3/4 der Funktionalität soweit beherrsche. Das zuvor erwähnte Büchlein "Kleine Oszilehre" fand ich nicht so hilfreich, ganz nett zu lesen, aber konkret fürs Erlernen des Hamegs...mmmh....ne. Würde ich nicht empfehlen. Die orig. Bedienungsanleitung ist aber so richtig schlecht. Trotz mehrmaligen Lesen von bestimmten Abschnitten hatte ich es immer noch nicht verstanden, da haben google, youtube & Co viel besser und schneller geholfen. Das meiste lernte ich eh mehr durch Learning by Doing.


    Die Funktion ist auch gegeben. Ich konnte nun keine Defekte feststellen. Arbeiten am 64er sind damit echt klasse, besonders interessant mal die Netzteile abzubilden, um die Spannungsqualität zu beurteilen. Die Funktion eines Speicheroszis vermisst man doch recht schnell. Darstellung temp. Einschalt- oder Einschwingvorgänge vermisse ich schon, aber gut, irgendwas ist ja immer


    Also Fazit für ca. 135 Takken: Doch, lohnt sich schon


  • auch nicht viel Platz.

    MSOX3054T / DSOX2002A / Agilent 16702B Logic Analyzer (unter dem Kabelverhau).


    Ein (gerade geöffnetes) Rigol 1054Z mit allen seriellen Optionen steht auch noch unter dem Tisch.

    Besteht Interesse daran ? dann stelle ich es in den Marktplatz.


    Die neuen Keysight EDU-Modelle sollen nicht schlecht sein. Kann ich selbst aber nix zu sagen.


    Für zu Hause ist mein Setup eigentlich schon Mega-Overkill.

  • muellerarmack , das Netzteil kommt mit bekannt vor :thumbsup:

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


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  • ...

    Ca. 0,75 m^2 und Man(n) kann immer noch gut arbeiten. Ich habe sicherlich noch nicht alle Tiefen des Oszis ergründet, aber ich würde mal grob&frecherweise behaupten, dass ich 3/4 der Funktionalität soweit beherrsche. Das zuvor erwähnte Büchlein "Kleine Oszilehre" fand ich nicht so hilfreich, ganz nett zu lesen, aber konkret fürs Erlernen des Hamegs...mmmh....ne. Würde ich nicht empfehlen. Die orig. Bedienungsanleitung ist aber so richtig schlecht. Trotz mehrmaligen Lesen von bestimmten Abschnitten hatte ich es immer noch nicht verstanden, da haben google, youtube & Co viel besser und schneller geholfen. Das meiste lernte ich eh mehr durch Learning by Doing....

    Die Hameg sind wirklich schöne analoge Oszis. Und sehr coole Bastelecke - der Platz ist super ausgenützt! Ist der Lüfter für den Rauch beim Löten - wenn ja nützt das was?
    Bezüglich Learning by doing: How to not blow up your Oscilloscope ;)

  • Die Hameg sind wirklich schöne analoge Oszis. Und sehr coole Bastelecke - der Platz ist super ausgenützt! Ist der Lüfter für den Rauch beim Löten - wenn ja nützt das was?
    Bezüglich Learning by doing: How to not blow up your Oscilloscope ;)

    Also der Lüfter links, der im BW-Schrank eingelassen ist, ist ein ganz gewöhnlicher Badlüfter aus dem Baumarkt. Der zieht also den Rauch in den Schrank, was ausreichend ist. Man muss natürlich dann das zu lötende Teil ganz noch links rüberschieben, ansonsten packt er das nicht. Preislich war der recht günstig, meine so unter 20 €


    Ganz rechts habe ich so'n günstigen mobilen Absauger, wie man ihn in den Shops öfters findet. Preislich, 20-40. Bin mir da nicht mehr sicher, der ist recht gut. Eigl. benutze ich fast nur den Badlüfter, seitdem ich löttechnisch mit Entlötpunkte aufgerüstet habe, brauche ich nie mehr als 30 Min am Stück. I.d.R. weniger als 10 Min. Dafür reicht dann der Badlüfter.

  • muellerarmack , das Netzteil kommt mit bekannt vor :thumbsup:

    yip, kann ich auch nur empfehlen. Wenn man's nicht auf die 2te Nachkommastelle genau benötigt, ist das Teil super. Besonders die Möglichkeit beide Kanäle parallel o. seriell zu koppeln. Mittels dicker Leistungswiderstände habe ich dem Teil auch schon mal die 10A abverlangt, das Teil hat sich gut geschlagen.

  • Hallo


    Gibt es bei Oszilloskopen solche die einfacher zu bedienen als andere sind?

    Ich fand folgende Aussage über z.B. ein "MO53" von Grundig:

    "Allerdings eines, welches speziell für die (damaligen) Belange und Messaufgaben einer Rundfunk-und Fernsehwerkstatt konzipiert war."


    Bedeutet das, es gibt Oszilloskope die mit weniger Fachkenntnis bzw. einfacherem Einstieg zu bedienen sind, als dieses?

    Dieses hier genannte HP 54502A hat z.B. weniger Taster als das MO53 Schalter etc..

    Wenn es "Sammler" gibt die €150 für ein MO53 zahlen...

    Oder ist das was es kann €150 wert?

    Ich meine das war vor 10, 15, 20... Jahren mal billiger. Der Wertanstieg kann ja nicht technisch bedingt sein.

    Braucht man zu so einem Gerät eigentlich 2 oder drei Sonden? Es gibt ja zwei Kanäle, aber noch einen "Trigger"-Eingang.



    Gibt es eine Übersicht welche Mhz-Zahl man für welche Anwendungen benötigt?

    Wo braucht man z.B., 20, 50Mhz, 100, 200, 400, 500Mhz? Die Frage bezieht sich nicht nur auf den C64, und ist reines Interesse.




    Gibt es als Billig-USB-Oszilloskop nur das Hantek 6022B?

    Da gibt es ja nicht gerade lobende Tests.

    Keine AHnung wozu der Trigger-Eingang dient, aber den hat es z.B. nicht.


    Anderer Thread:

    "Bei denen muss man sich im klaren sein, daß man dann immer einen PC und Monitor, alternativ einen Laptop am Basteltisch stehen haben muss und man bei der Wahl des OS nicht mehr unbedingt frei ist. Wer meint, daß ihn das nicht stört kann damit gut fahren."


    Gibt es nicht üblicherweise Windows-Software? Es wäre für die meisten Nutzer eher ein Problem, wenn es Linux-Software wäre.

    Und auch Linux-Freaks können sich für den Zweck ein ural-Notebook mit Windows als Werkzeug zulegen.




    "Falls es dem geneigten Oszi-Einsteiger doch nicht gefallen sollte, kann man die Dinger für nahezu Neupreis wieder über die bekannten Plattformen loswerden."


    Das Rigol DS1054Z bringt eher €305-€333. Hat das so einen Wertverlust seit 2017?


    "4 Kanäle mit 150MHz Tastköpfen"


    Die Tastköpfe sind für 150Mhz, aber das Gerät für 50Mhz, bzw. Freischaltung 100Mhz?

  • Das Rigol z.B. stellt auch noch Signale mit höheren Frequenzen dar. Die sind nur nicht mehr so akkurat.


    [External Media: https://youtu.be/aiIr3j_EyLY]


    Digitale Oszis haben meist einen Auto Button, der mal irgendein Signal anzeigt.


    Mit dem Trigger Eingang signalisierst Du, dass jetzt die Stelle im Signal kommt, die Dich interessiert. Das Scope rückt das meist an den linken Rand des Bildschirms.

  • Nur um es mal erwähnt zu haben: das Siglent SDS2104X Plus (1426.81€) ist in der nächsthöheren Preisklasse kaum zu schlagen. Hat einen recht großen (10.1") Touchscreen, was die Bedienung sehr vereinfacht. Derzeit bekommt man fast alle Optionen für lau. Die restlichen Optionen und ein Bandbreitenupdate auf 350MHz (oder für zwei Kanäle 500MHz) kann man per Python-Keygen freischalten.

  • just my 2ct in red.

  • @Tobias Claren: Mhh... ich würde den Thread von Anfang an lesen. Gerade für Einsteiger steht da viel drin, auch Empfehlungen zur Einstiegsliteratur. Ich habe damals aufgrund der Empfehlungen hier bei einem Hamgeg zugeschlagen, was mir immer noch reicht. Kostenpunkt: ca: 50-100 Euro


    Ein Digiscope fnde ich für den Einstieg schlecht, da es noch mehr Balast an Bord hat als ein Analoggerät von Hameg.


    Einziger Nachteil bei den alten Geräten ist der Platzbedarf, der ist nämlich schon deutlich größer und bei mir hats gerade so gepasst. Siehe Bilder oben.