Posts by Gerrit

    Vielleicht wurde die R3 zurückgezogen, weil sie noch Fehler enthielt?

    Wäre möglich... Ähnlich wie beim 6569R4, den gab es nur recht kurz, dann wieder eine Weile den R3 bis schliesslich der R5 kam.

    Eine R3 gibt es meines Wissens nicht. Und wenn wäre es sehr unwahrscheinlich aus 1986.

    Ja... Ich habe hier zwei 8360R2 mit Datecode 4786 und Typecode '22'. Der 8360R3 hatte einen früheren Datecode als meine R2. Passt irgendwie nicht.

    Ich hab hier eine Amiga 2000 Tastatur (Cherry 601-1439 Rev.02 die mit den roten Amiga Tasten ) bei der gewisse Tasten nicht funktionieren.

    Dein Problem sieht nach einer unterbrochenen Leiterbahn oder einem kaputten I/O-Pin an der CPU aus. Finde mal aus welche Leiterbahn die defekten Tasten gemeinsam haben und wo genau diese endet oder ob irgendwo eine Unterbrechung ist.


    Was ist bei deiner für eine CPU verbaut? Die Cherry-Tastaturen hatten entweder einen 8039 mit externem ROM oder einen 8049 mit internem ROM. Selbst wenn ein 8049 drin ist und der einen kaputten Pin hat kann man die Tastatur auf externes ROM umbauen wenn der Platz für das 2716 EPROM auf der Platine noch vorhanden ist und dann einen beliebigen 8039 oder 8049 verwenden.

    Aber jetzt kommt ein Kippschalter welcher am Expansionsport auf PIN 4 (schwarz/gelb) angelötet ist und auf dem Board an R1 angelötet ist.

    Pin 4 ist IRQ. Wenn du diese Leitung per Schalter auf GND ziehst wird der Rechner angehalten. Sozusagen ein PAUSE-Schalter. Hier hängt er aber an R1, was laut Schaltplan die Leitung von CASS SENSE ist. Wenn du an der Datasette jetzt PLAY drückst wird diese Leitung auf GND gezogen und der Computer steht.


    Etwas komplizierter als es sein müsste, aber warum nicht?

    Den Typ der Diode CR19 kann ich in dem Plan aber nicnt entziffern.

    Das sieht nicht nach einer speziellen Diode aus, da würde ich eine 1N914 oder 1N4148 versuchen. Deren Job dürfte sein zu verhindern, daß der Pin am 555 über +5V steigen kann. Ich denke damit wird verhindert, daß die Schaltung auf beide Flanken reagiert.

    Es gab bestimmt welche, die gerade 1 MHz gepackt haben und welche die auch für mehr gut sind. Schwankungen sind da normal. Die die keine 1 MHz gepackt haben, wurde ja verschrottet.

    Ja, aber mit dieser Schaltung hätte man die, die die 1 MHz gerade so eben nicht geschafft haben vielleicht in der 1541 verwenden können statt sie wegzuwerfen. Denkbarer Grund wäre gewesen, daß die Ausbeute einfach nicht hoch genug war für die ganzen 1541 die man produzieren wollte. Es wurde nie gemacht, aber warum sonst hätte man bei PHI2 den HIGH-Part verlängern wollen?


    Ebenso die Synchronisation von S.O. mit PHI1 u.U. für marginale 6502. Beides nur Vorbereitungen für den Fall das... aber nie zur Anwendung gekommen. Hätte man es gebraucht hätte man nur die fehlenden Teile bestückt, Jumper passend gesetzt und fertig.


    Wobei es interessant sein könnte die Schaltung mit dem 555 zu bestücken. Ein kurzer Anlauf des Spindelmotors beim Einlegen einer Diskette könnte nicht wirklich schaden.

    Die ROMs werden kaum warm; da tippe ich auf maximal 10 bis 20 mA. Habe ich beim C128 mal ausgemessen.

    Die ROMs durch CMOS-EPROMs ersetzen brachte bei meinem C16 damals 50mA Ersparnis pro ersetztem ROM, also zusammen 100mA weniger.


    Die Zusatzfunktion würde mich interessieren.

    Die eine sah nach einer Synchronisation von S.O. mit PHI1 aus, die andere war ein NOR von PHI0 und PHI2 mit nachfolgender Invertierung als PHI2 für die beiden 6522. Das müsste ein früheres PHI2 am 6522 ergeben. Das letzte war eine komische Schaltung mit einem 555, sieht nach einer Anlaufschaltung für den Spindelmotor beim Einlegen einer Diskette aus. Die Schaltung wertet den Schreibschutzsensor aus, der 555 macht aus der Flanke einen längeren Puls der dann via 7406 auf UB1 den Motor kurz einschaltet.


    Schaltplan versuche ich mal anzuhängen.


    Wir hatten vor 35 Jahren mal versucht, einer 8250LP/SFD1001 beizubringen, auch die Disketten einer 4040/1541 zu lesen. Das ging aber leider nicht.

    Wundert mich jetzt nicht wirklich. Selbst wenn man die Spur korrekt anfahren kann wird es mit der Auswerteschaltung interessant, die wird die Datenrate der 1541 nicht können.

    Nein, an der PLA kann es nicht liegen wenn die Tastatur grunsätzlich funktioniert.


    Tastatur passiert in den 264 zwischen dem 6529 und TED. Letzterer ist gesockelt, teste den mal in einem anderen Rechner wenn du kannst. Wenn dort die Tastatur korrekt funktioniert ist der 6529 der nächste Verdächtige.


    Teste mal genau welcher Chip das Wärmeproblem hat. Ein Kühlakku ist etwas zu groß, ein Eiswürfel in einer Plastiktüte ist hierfür besser geeignet.

    Und die beiden ROMS sind noch nicht durch CMOS Eproms ersetzt

    Mach ein CMOS-EPROM draus, spart noch einmal mehr Strom.


    Ein anderes Shortboard.

    Ja, deins ist eine neuere Version auf der drei zusätzliche ICs (UA3, UA2, UC5) und Kleinteile vorgesehen waren die meines noch nicht hat. Aber benutzt wurde diese Zusatzschaltung anscheinend nie und J3/J4 haben damit zu tun. Den dazu passenden Schaltplan habe ich von zimmers.net.


    Noch eine Besonderheit meines alten Boards: UD4 ist ein 9602 von Fairchild und kein 74LS123. Ähnlich aber nicht 100% gleich.

    Ein defekter '258, der A6 und A7 blockiert würde beides erklären. Zugegeben, dass dessen Eingänge A6 und A7 blockieren ist eher ungewöhnlich. Wir werden sehen.

    Schau dir nochmal den Schaltplan an. A6 und A7 vom VIC gehen erst einmal durch 2 Multiplexer des '258 die als Inverter missbraucht werden und erst dann durch eigentlichen Multiplexer mit /VA14 und /VA15. Es reicht also wenn Ausgangstreiber des 7709 kaputt sind.


    Ansonsten wäre es jetzt an der Zeit den 7709 mal zu tauschen.