Posts by Gerrit

    Ich hab auch gesehen, daß bei dem Chip auf UE11 (der linke, senkrechte Chip im Bild, markiert) ein Beinchen fehlt. Ich kann jetzt nicht unbedingt sicher sagen, ob ich das Beinchen aus versehen vielleicht abgerissen hab (im Sockel hab ich den Rest nicht finden können) oder ob das so Absicht ist.

    Das ist nicht so Absicht, bei diesem Chip sind alle Pins wichtig und brauchen Kontakt zum Sockel.

    Der C64-Schaltplan zeigt aber eindeutig auch einen 2332 ... sollte also funktionieren in einem echten C64, oder?

    Nein. Ein 2332 spezifiziert nur ein 4Kx8 Maskenrom mit bestimmten Pinout. Die Funktion der CS-Leitungen ist davon ausgenommen, die konntest du als Kunde beim Auftrag spezifizieren.


    Im C64 kann man das Char-ROM durch ein hinreichend schnelles 2532 EPROM ohne Adapter direkt ersetzen, im VC-20 nicht.


    Ein VC-20 Char-ROM im C64 wird mit entsprechender Anpassung (ein Inverter) funktionieren, aber das Bild könnte unbefriedigend sein. Es hat seinen Grund warum bei den Zeichen ime C64 horizontal immer mindestens 2 Pixel hintereinander den gleichen Wert haben. Ergibt sich aus einem Pixeltakt von 7,x MHz bei einem Farbtakt von 4.4 MHz.

    Die diskrete Schaltung ist im Endeffekt eine PLL (VCO im 74LS629, Phasendetektor im MC4044, dazu noch Teiler), der 8701 nicht. Funktionieren tun beide. Für Commodore kam der 8701 billiger weil sie den selbst herstellen konnten.


    Wenn man sich die Schaltung des 8701 anschaut sind da viele offene Enden drin. Er sieht unfertig aus.

    Laut der Spezifikation von DIN-Steckern ist auch PIN 2 Masse, der in der Mitte oben. Wenn man das mal so bildlich sagen darf.

    Ja, aber beim 6 pol DIN-Stecker ist 'Mitte, oben' Pin 3.



    also ich habe jetzt 5 solcher Kabel durchgemessen und bei keinem einzigen ist PIN3 mit der Abschirmung verbunden ...

    Muss es auch nicht. Ein DIN-AV-Kabel sind nicht einfach 6 Leitungen mit gemeinsamer Isolierung sondern, für die 2 Videosignale, einzeln geschirmte Leitungen. Und deren Schirm liegt nicht am Kragen sondern auch gerne mal am GND-Pin (Pin 3).

    Das CHAR ROM vom VIC-20 könnte man z. B. *frecherweise* einfach in einem C64 testen ... sieht sogar besser aus, als das C64 CHAR ROM.

    Das sollte eigentlich nicht funktionieren weil das Char-ROM im VC-20 eigentlich zwei High-Active Chipselect hat während diese Pins beim C64 einmal fest auf +5V liegen und einmal LOW sind wenn das ROM angesprochen wird.

    Wenn keiner der dazwischenliegenden einen Abschluss intern hat schon.

    Normalerweise ist das aber nicht der Fall, da davon ausgegangen wird, dass nur ein Gerät am Anschluss ist und dieses daher mit dem Wellenwiderstand (75 Ohm) abgeschlossen gehört.

    Kann man ja ausbauen. Und manche Monitore hatten einen Schalter mit dem man zwischen 75 Ohm und 'unendlich' umschalten konnte. Wenn man so etwas machen will sollte man aber ein langes Kabel mit Zwischenabgriff(n) benutzen welches man an den Monitor(en) vorbeiführt.

    Ein Digiscope fnde ich für den Einstieg schlecht, da es noch mehr Balast an Bord hat als ein Analoggerät von Hameg.

    Schon, aber die analogen Scopes können keinen One-Shot womit man Signale, die nur einmal oder selten auftreten nicht zu sehen bekommt. Für Reparaturen an einem Radio kein Problem, aber für Reparaturen an einem alten Computer ist One-Shot mit definierbarem Trigger sehr wertwoll. Z.B. für 'passiert auf dem /CS vom KERNAL beim einschalten überhaupt was?'

    Da muss man aber auch etwas aufpassen um nicht die Leiterbahnen nahe bei den Pins mit dem Seitenschneider zu beschädigen

    Ich schneide die Pins immer direkt am IC-Gehäuse ab, dann hab ich auch mehr zum Greifen mit der Zange beim Auslöten des Restes.


    Ist sehr knapp und man braucht einen wirklich spitzen Seitenschneiner, aber es geht.

    Was ich an den Streifen komisch finde ist, dass sie Streifen- und kein Schachbrettmuster sind - es scheint ja einen Zusammenhang zum Farbsignal zu geben (Veränderung beim Drehen am Trimmer), aber bei PAL wechselt die Phase des Farbsignals in jeder Zeile um 180°, was zu einem Schachbrett- statt einem Streifenmuster führe müsste.

    Mit anderen Farben wird es auch ein Schachbrettmuster. Nur mit der Defaultfarbe des 264 eben nicht.

    Hat jm. ein funktionierendes Setup, wo er über WLAN mit SSH auf den Pi kommt.

    Hier läuft ein PizeroW als Gateway zu BT LE via WLAN mit dem ich per SSH spreche. Einrichtung nach Schema F, läuft alles. Ebenso mein Pi4 den ich als Desktopersatz auf Lager habe. Netz gewählt, Password eingegeben, rennt. Allerdings ist mein WLAN AP einer von TP-Link mit 802.11ac.


    Ich hatte mit WLAN unter Linux schon ewig keine Probleme mehr.


    Hast du in deiner Fritzbox vielleicht einen Mac-Filter eingeschaltet?


    Nachtrag: Wenn man den Kram nicht über die GUI eintragen will kann man das Netz in


    /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf


    konfigurieren.


    Ansonsten könntest du noch das Powermanagement des WiFi-Interfaces abschalten (nach jedem Booten eingeben oder in eines der Startscripte einbauen):


    iw wlan0 set power_save off


    Manchmal hilft das wenn das Interface zu schnell in den Sparmodus geht und dann von aussen nicht mehr erreichbar ist. Bei obigen PiZeroW habe ich es nicht gebraucht.