Posts by Gerrit

    Maximal ist die Anordnung der Speicherstellen im RAM dann nicht linear.

    Das macht nichts... Beim 264 müssen die Adressen von CPU und TED durch dieselben Multiplexer um an das RAM zu kommen, deshalb ist die Verdrahtung der Multiplexer dort fast (*) egal. Beim C64 ist das anders weil dort nur die CPU-Adressen durch die Multiplexer gehen, VIC erzeugt die gemultiplexten Adressen selbst. Deshalb muss hier die Verdrahtung stimmen damit CPU und VIC das RAM in gleicher Weise 'sehen'.


    (*) Die einzige Einschränkung ist, daß man dafür sorgen muss, daß A0 bis A7 beim Wechsel von /RAS von HIGH nach LOW an den RAMs anliegen, sonst funktioniert der Refresh nicht korrekt. Ansonsten kann man beliebig mischen, auch A0 bis A7 untereinander.

    Naja, die Drähte müssen auf jeden Fall wieder korrekt ran, bevor du weitere Untersuchungen machst. Sonst liest man ja hier Kaffeesatz ...

    Das sind die Leitungen für A14 und A15 zu den Multiplexern und da die von MOS sind könnte man sich auch gleich durch 74LS257 ersetzen. Die Adressleitungen kann man sich von Pin 21 und Pin 22 der CPU holen. Ist egal welche wo. Wenn es unbedingt an der PLA sein muss, Pin 7 und Pin 26.


    Das Keramik-ROM durch ein -05 ersetzen, das -03 hat Fehler. Idealerweise ein passend programmiertes 27C128 verwenden, spart 50mA Strom und damit Wärme im Rechner. Man braucht keinen Adapter, einfach EPROM in den Sockel stecken.

    Solltest du S-Video benutzen, dann ist es sinnvoll, wenn du FB13 (beim Videoport) durch ein Stück Draht ersetzt. Das Bild wird dann deutlich besser.

    Sobald man den C16 einschaltet hört man aus der Datasette ein leises Brummen. Der Motor läuft allerdings nicht. erst wenn man die PLAY Taste drückt läuft er an.

    Der Motor läuft dauernd wenn es brummt. Er wird aber erst mit dem Drücken der Play-Taste mit dem rechten Bandwickel verbunden.


    Neben dem Tonkopf steht in der Datasette ein Stahlbolzen hoch an dem bei gedrücktem Play eine Gummirolle anliegt. Dieser Bolzen (auch Capstan genannt)sollte sich bei dir jetzt immer drehen.

    Naja, die Chip-ID ist ja dafür gedacht den Chip ohne Zutun des Benutzers identifizieren zu können. Das geht aber eben nur mit Chips die das können. Wenn man auch andere benutzt sollte man besser Chip-ID abschalten und den Typ von Hand wählen.


    Und das ROM ist kein 2764, maximal kannst du versuchen es als 2564 auszulesen, sofern dein Programmer diesen Typ kennt.

    Habe übrigens inzwischen das ROM mal versucht auszulesen: es liefert bei Chip ID und auch bei den Daten immer nur 0xFF. Also vermutlich kaputt...

    U.U. erst seitdem du die Chip-ID probiert hast. Die auszulesen braucht 10V auf einer der Adressleitungen. ICs die Chip-ID nicht kennen (alte EPROMs und alle Masken-ROMs) könnten es übel nehmen wenn auf einer Signalleitung die doppelte Spannung anliegt.

    Soweit ich weiß hat die Oceanic am Rom 2 Leitungen vertauscht, wenn man die Leitungen zurückgetauscht hat, dann konnte man sie mit dem Original Commodore-Rom Betreiben. Damit war sie dann 100 % kompatibel.

    Es gab mehr als eine Oceanic. Bei der 168 ist nichts vertauscht, einfach das ROM einer 1541-II in den Sockel stecken, passt und läuft.

    Ganz genau. Aber schon eine 1541 mit z.B SpeedDos ist natürlich nicht mehr 100% kompatibel. Und das ist ja so ein bisschen das Problem bei Laufwerken von Drittanbietern: für ein originales Commodore DOS gab's keine Lizenz.

    Das hat den Hersteller der Oceanic 168 aber nicht gestört. Das ROM ist identisch zum ROM in einer 1541-II, sogar die Teilenummer ist in der Chipbezeichnung versteckt. Es ist allerdings ein EPROM in Plastik, bei mir wurde eines vergesslich, deshalb steckt dort jetzt ein echtes ROM aus einer defekten 1541-II drin. Daraus leite ich ab, daß das Laufwerk zu 100% kompatibel zur 1541-II ist.


    Ansonsten gefällt mir die 168 besser, die Mechanik sieht stabiler aus, es ist direct drive, die Elektronik ist diskret aufgebaut (kein Gate Array, alles TTLs) und das gesamte Laufwerk ist kleiner und in einem Metallgehäuse. Der Netzteilanschluss ist identisch zur 1541-II, Strombedarf auch (5V/1A, 12V/500mA).

    Welche Unterlage habt ihr auf eurem Tisch, wenn ihr lötet, ein Mainboard testet, Platinen zusammenbaut etc?

    Ein 60 x 66cm großes Stück 3mm dicke graue Pappe. Wenn die irgendwann mal zu unansehlich geworden ist fliegt sie raus und wird ersetzt. Bis dahin braucht man keine Rücksicht auf die Unterlage nehmen.

    WARNING: Chip ID mismatch: expected 0x8989, got 0x4953 (unknown)

    Ich hoffe der Programmer hat nicht versucht den Chip selbst zu identifizieren. Das passiert bei EPROMs (die das können) nämlich mit deutlich höherer Spannung auf einigen Adressleitungen. Ein Masken-ROM erwartet das nicht und dürfte das übel nehmen. Bei solchen Experimenten immer sicherstellen, daß die automatische Erkennung abgeschaltet ist.


    Ansonsten ist das ROM kompatibel zum 27128, mein uralter EPROG27011 kann es auslesen.


    Nachtrag: Es sind 12V auf A9 und dann mit A0 H/L zwei Bytes auslesen die das EPROM identifizieren.