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Noch einer, der Hilfe zm PC20 III braucht

  • Hallo allerseits,


    ich versuche gerade meinen PC20 III zum Laufen zu bringen.

    Meiner startet schlicht nicht.

    Ich habe am Stecker des Netzteiles, der auf der Platine steckt, die Spannungen gemessen.

    Als Last waren die Festplatte und das Diskettenlaufwerk angeschlossen.

    Gemessen habe ich:


    +5v - +5v

    +12v - gut +10,5v

    -12v - -11v


    Kann es sein, daß +10,5v und -11v zu wenig sind?


    Wenn ja, was ist besser? Das alte Netzteil reparieren oder schauen, ob es irgendwo ein neues gibt, das passt?

    (Ich habe noch einen PC10, der ein ähnliches Problem hat)

  • Hallo Schmitti,


    Was ist ein Ripple???? (Ich denke, damit habe ich Deine Frage beantwortet. ;o) Werde mal schauen, daß ich was darüber finde.


    Ich habe eine Festplatte zusätzlich angeschlossen, da stieg die Spannung nicht.

    Als ich drei etwas neuere Platten anschloss, hat ja zum Glück drei Molex-Anschlüsse, die zusammen auf 5v gute 2A nehmen, ist die Spannung auf gut 10 3/4 gestiegen.


    mehr als 2A für den Computer selbst auf 5v, damit auch 12v rauskommen? Ist das nicht etwas viel?

    Vielleicht ist auch nur diese Regelung, die Du meintest, im Netzteil defekt. Kann das sein?

  • Ripple ist die Peak-Spannung im Plus-/Minusbeteich um die Sollspannung. Schaut man sich am einfachsten mit demO szilloskop an.


    2 A bei 5 V ist nicht so viel. Die Mainboards haben da früher mehr aufgenommen. Das zeigt Dein Beispiel, wo bei drei Festplaaten die Spannung bereits bei 10,75 V liegt. Das wäre damit auch schon fast wiederinder Toleranz. Früher war das bei 12 V +/-10 %.


    Von daher ist für mich noch nicht sicher, dass das Netzteil einen Defekt hat.

  • Ah, so. Nein, dafür ist mein altes Zeiger-Multimeter zu träge. (Naja, muß ja)

    Ein Oszi habe ich nicht, wäre damit aber sicher auch überfordert.


    Heimat Deine Lieder........ 2A? Naja, schön, wenn das so ist........


    Hast Du einen anderen Verdacht was ich als nächstes prüfen sollte?

    Ich muß dazu sagen, daß der Rechner einmal lief.

    Erst tat sich nichts. Schwarzer Bildschirm und am oberen Rand eine feine weiße (naja) Linie, die irgendwann anfängt zu flimmern.

    Nach vielen (wirklich vielen) Resets und Aus- und Einschalten sprach er plötzlich einwandfrei an und fuhr hoch.

    Man konnte ein paar Minuten damit umgehen, dann fror er ein, lies sich nicht mehr starten und zeigte wieder das Bild von vorher.


    Wenn das Netzteil scheinbar funktioniert, kann es sein, daß irgendein Kondensator wegen seines Alters erst warm werden muß, dann aber nicht lange durchhält?


    Übrigens, die Batterie ist weg. Die konnte ich gerade noch rechtzeitig runter nehmen. Beschädigt hat sie auch noch nichts.

  • Natürlich könnte es sein, dass unter Last das Netzteil nicht richtig funktioniert. Aber das bekommst Du ohne Oszilloskop auch nicht sichtbar.


    Es könnte aber auch schlicht ein schlechter Kontakt irgendwo auf dem Mainboard sein, eine defekte Lötstelle.


    Hast Du gesockelte IC's auf dem Mainboard? Falls ja, könnte es es schlechten Kontakt zwischen Pin eines IC's und einem Sockel-Pin sein. Dann könnte es helfen, die IC's zu entfernen und wieder hineinzustecken. Dabei aber generell auf ESD achten und bei PLCC-Sockeln am besten eine passende Zange verwenden. Die Sockel können sonst schnell brechen und dann wird es mit der Reparatur aufwendig.

  • Kann ja mal schauen, daß ich ein bisschen Last dran mache.

    Meinst Du 5v oder 12v?

    An -12v wird es schwieriger. Erstens habe ich da keinen passenden Stecker und zweitens muß ich ja irgendwo messen.

    Oder ich nehme ein AT-Netzteil, verbinde es mit dem Stecker und versuche ob damit das Board läuft.

    Die Pinbelegung von einem AT Netzteil lässt sich ja wohl herausbekommen.

    (Das selbe könnte ich dann auch am PC 10 II machen......)

    Mal schauen, ob die Dinger auch alle Spannungen liefern.


    Werde erstmal die normalen Chips probieren. Wenn das nicht hilft, nehme ich erst die PLCCs raus.

  • Naja, ich werde erstmal versuchen, ob das rausziehen und einsetzten der Chips hilft, und schauen, daß ich möglichst viel Leistung auf 5v abnehme. Vielleicht schließe ich einfach eine 5v Birne mit irgendwas zwischen 10 und 20 Watt an. Das alleine wären dann ja schon 2 bis 4A. Mal sehen, was dabei heraus kommt.

    Dann könnte ich auch beobachten, ob sich was über einen längeren Betrieb ändert.


    Wenn das nichts hilft, werde ich mir mal eine Art Versuchsnetzteil basteln, mit so ner Art "fliegenden Anschlüssen", wo ich also die Kabel einzeln in die Buchsen klemmen kann und wo keine Abhängigkeiten zwischen den Spannungslinien bestehen.


    Mittelfristig muß ich mich wohl doch noch mit nem Oszilloskop auseinandersetzen, und vor Allem dem, das son Ding anzeigt. Wenn die Teile nur nicht so teuer wären......

  • ich würde erst einmal den Rechner OHNE Festplatte betreiben... (oder sogar ohne Floppy)...

    die Festplatten sind eh meistens defekt.. (vielleicht braucht der defekte Motor einen hohen Anlaufstrom..)


    und dann nur das Motherboard, die Spannung messen...


    Vielleicht läuft er dann auch schon ins BIOS.

  • Hallo allerseits,


    am Wochenende habe ich wieder ausprobieren können.

    Nur Hauptplatine angeschlossen, plötzlich lief das Gerät einwandfrei.

    Dann nacheinander Tastatur, Floppy und Festplatte angeschlossen, funktioniert alles einwandfrei.

    Dann konnte ich etwa eine viertel Stunde machen, was ich wollte, hat alles funktioniert.

    Nach dieser Zeit schaffte er es plötzlich nicht mehr bis zum Start des Speichertestes.

    Zwei oder drei Resets später blieb der Bildschirm wieder schwarz.

    Dann habe ich wieder nur die Hauptplatine am Netzteil angeschlossen, es bleibt beim schwarzen Bild.

    Heute Morgen habe ich es nochmal versucht, ohne Ergebnis.


    Gibt vielleicht doch im Netzteil etwas langsam auf und stirbt auf Raten?


    Ach ja, ansonsten habe ich nichts verändert.

    Nachdem der Bildschirm wieder schwarz blieb, habe ich die gesockelten Chips abgezogen, sind ja nur vier, und eingesetzt, keine Veränderung.

  • Hallo allerseits,


    langsam habe ich auch zweifel, daß das Netzteil kaputt ist.

    Ich habe noch einen PC10-II, mein nächstes Projekt.

    Den habe ich mal aufgemacht und da gemessen, was das Netzteil hergibt.

    Es sind fast genau die gleichen Werte, wie das des PC20.

    Da ich mir jetzt mal denke, daß es unwahrscheinlich ist, daß zwei Netzteile genau den gleichen Defekt haben, wird der Fehler wohl auf dem Bord sein.

    Hat jemand einen Tip?

  • Da ich mir jetzt mal denke, daß es unwahrscheinlich ist, daß zwei Netzteile genau den gleichen Defekt haben, wird der Fehler wohl auf dem Bord sein.

    wieso... ? bei beiden sind doch "die dicken" Kondensatoren schon ein paar "Jährchen" alt...


    ich habe hier PC1 Netzteile... die sind zu >80% defekt...

  • Da ich mir jetzt mal denke, daß es unwahrscheinlich ist, daß zwei Netzteile genau den gleichen Defekt haben, wird der Fehler wohl auf dem Bord sein.

    wieso... ? bei beiden sind doch "die dicken" Kondensatoren schon ein paar "Jährchen" alt...


    ich habe hier PC1 Netzteile... die sind zu >80% defekt...

    Ich meinte ja nicht, daß beide kaputt gehen können.

    Aber daß beide den selben Defekt mit mit ziemlich der selben Ausprägung haben.

    Im Netzteil ist übrigens auch ausgelaufen.

    Aber würdest Du denn sagen, daß es Sinn ergibt, wenn ich mal die beiden 200v 220nF Kondensatoren austausche?

    Oder vielleicht gleich ein neues Netzteil. Gibt es eine Empfehlung? Es muß halt in das Gehäuse des alten passen.

  • Im Netzteil ist übrigens auch ausgelaufen.

    das heisst was ?? (Bilder?)...

    200nF ist ja quasi "nix"... :) (das sind ja fast schon 2 Leiterbahnen "zueinander" :D )

    Quatsch......


    "Im Netzteil ist übrigens NICHTS ausgelaufen." sollte das heissen.

    Sorry.


    Sind aber ganz schön groß. Ich dachte eigentlich auch, die hätten mehr. Oder ich habe mich verlesen.


    Ich will jetzt nur einfach nicht anfangen, wahll- und kopflos auszutauschen. Bei meinen Lötkünsten repariere ich das dann kaputt.