Posts by Schmitti

    Was sind den die Unterschiede zwischen 6845 (gibt es ja von diversen Herstellern) und MOS 6545?

    Wenige, oft kann man einen 6845 statt einem 6545 verwenden.

    Ja, das habe ich mir schon gedacht, da ich bereits die Commodore MDA-Grafikarte aus dem Commodore PC 10 sowohl mit 6845 und 6545 bestückt gesehen habe. Aber vielleicht haben die 6845 je nach Hersteller auch einige Besonderheiten/Abweichungen untereinander.

    Im Netzteil ist ein Poti für die Einstellung der 5V-Spannung. Das Netzteilgehäuse hat ein Loch in der Wand vor dem Trimmer, so dass man die Spannung einstellen kann, ohne das Gehäuse zu öffnen. Ich habe die Spannung jetzt auf 5,02 Volt eingestellt.

    Prima, die Power-Good-Spannung hat sich wahrscheinlich gleichartig geändert, denke ich. Vermutlich ist die 12V-Spannung gegenüber dem ursprünglichen Wert auch etwas höher. Auch wenn sich dadurch erstmal nichts geändert hat an der Funktion des PC 10-III, bist Du mit der Spannung jetzt voll im grünen Bereich.

    Ich würde mir ein anderes Netzteil besorgen von dem ich weiß das es funktioniert. Die Spannungen von Deinem sind viel zu niedrig.

    Das stimmt nicht. Wenn, dann ist nur die 5V-Spannung zu niedrig. Für die 12V-Spannung passt das absolut.


    PLCC-Sockel: Manche Platinen haben unter dem Sockel auch ein Loch. Dadurch kann man den IC auch vorsichtig herausdrücken. Vielleicht geht das besser. Wobei ich mit den PLCC-Zangen bis jetzt keine defekten Sockel bekommen habe.


    Post-Karte: Hast Du eine Anleitung dazu? Welchen CLK testet die denn? Vermutlich den ISA-Takt. Der CPU-Takt ist vermutlich nicht identisch oder? Habe ich jetzt aber nicht geprüft und ist nur so ein Gedanke. RST-LED: Ja, das klingt danach, Reset kommt und geht weg.


    Akku, Kondensatoren: Ok, stimmt, das hattest Du ganz am Anfang geschrieben. Du könntest alternativ einen zwei-pol-Kontakt anlöten, worüber Du extern eine Batterie (z. B. 2 x Mignon-Zelle) anschließt, die dann die Uhr versorgt. Der PC 10-III hat ja im Gegensatz zu seinen Vorgängern eine Uhr integriert.


    Tastatur: Ich würde eigentlich erwarten, dass ohne Tastatur ein Bild kommt. Vielleicht kann das hier einer kurz bestätigen, da ich selbt keinen PC 10-III zur Zeit habe. Hab einen PC 10-II, da der mehr Platz innen hat.


    EPROM's: Dabei mit auf die Version der Software in den EPORM's achten. Gibt mehrere Varianten/Versionen/C=-Teilenummern. Die sind vom Inhalt natürlich unterschiedlich. Wenn Du Deine Version nicht findest, könntest Du aber auch eine andere in ein EPROM schreiben und damit testen. Aber das ist vermutlich klar für Dich.

    Sieht eigentlich gut aus. Zumindest etwas Offensichtliches sehe ich nicht. Hier zu den einzelnen Punkten:

    - Koprozessor: Ja, der kommt in den Sockel neben dem 8088. Gibt aber nicht so viele Software, die den bräuchte. Das meiste läuft ohne. Der war auch nicht so verbreitet, weil der damals ziemlich teuer war.


    - Ja, POST-Karte könnte vielleicht eine Hilfe liefern.


    - Die quadratischen Sockel sind PLCC-Sockel. Dafür gibt es PLCC-IC-Zangen. Damit kann man die quadratischen IC's gut herausnehmen und es besteht keine Gefahr, dass der Sockel auseinanderbricht, wenn man mit einem Schraubendreher hebelt. Hast Du solch eine Zange? Falls nicht, die gibt es für kleines Geld. Es könnte durchaus sein, dass solch ein IC ein Kontaktproblem hat. Der Faraday-IC hat beispielsweise mit der Grafik zu tun.


    - Du könntest Dich nochmal mit dem Reset beschäftigen. Nicht dass die Schaltung einen Dauerreset durchführt. Das wäre eine Möglichkeit, war gar nichts kommt. Das Reset-Signal findet sich am Prozessor. Pin weiß ich nicht aus dem Kopf, aber im Datenblatt findet man das.


    - 1084: Wenn das am C128 im 80-Zeichenmodus geht, geht auch CGA. Das passt zumindest von der Monitorseite.


    - Akku: Fehlen dort zwei C's, C403, C404? Eine Batterie hast Du aber auch nicht nachgerüstet oder? Hast Du das noch vor?


    - Tastatur: Die Modelle kenne ich nicht. Weiß daher so auch nicht, ob die XT-geeignet sind. Die IBM-Tastatur wohl nicht, was mein Eindruck ist und ich auf die Schnelle gesehen habe. Ebenso die von Olivetti. Was passiert, wenn Du keine Tastatur angeschlossen hast.


    - Netzteil, Spannungen: Bei der Regelung sehe ich an den Messwerten erstmal kein Problem. Wenn die Belastung sehr unterschiedlich ist, kann es Probleme geben. Bei Dir sind aber eher alle Spannungen etwas niedrig. Hat das Netzteil innen ein kleines Poti? Damit könnte man vielleicht die Spannung besser abgleichen; ist hier aber vermutlich nicht das Problem.


    - EPROM: Hast Du ein EPROM-Brenner? Wenn ja, könntest Du prüfen, ob die Inhalte noch gut sind. Ein EPROM kann auch mal Daten verlieren. Das könnte auch dazu führen, dass nichts geht. Aber das kann man nur nach und nach prüfen.


    Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Punkt vergessen. ;-)

    Schön, gratuliere zu Deinem Commodore PC. Mit zwei Diskettenlaufwerken ist das dann vermutlich original. Intern hat das Mainboard einen IDE-XT-Anschluss. Daran kann man eine Festplatte anschließen. Ansonsten bräuchtest Du eine extra Kontrollerkarte für eine Festplatte mit anderer Schnittstelle (dann meist ST412). Bei dem Thema Kondensatoren gibt es geteilte Meinungen. Dass Keramikkondensatoren explodieren wäre mir neu. Das bezieht sich wohl eher auf Tantal-Kondensatoren.


    Fehlersuche:

    Den PC 10-III würde ich fürs erste auf CGA einstellen, also Farbe. Ich gehe davon aus, dass Dein 1084 CGA kann oder? Sonst natürlich nicht, da es sonst nicht passen würde.


    Der PC 10-III könnte auch noch einen Lautsprecher haben. Zu der Zeit war man noch großzügiger und hat echte Lautsprecher verbaut. Prüf das mal, vielleicht ist der nicht angeschlossen oder fehlt.


    Wenn Deine Tastatur nicht original ist, kann die den XT-Modus für Tastaturen? Es gibt reine XT-Tastaturen, die nicht am AT funktionieren, es gibt welche, die können beide, müssen aber per Schalter entsprechend konfiguriert werden und es gibt welche, die können beides und erkennen es automatisch. Das solltest Du vielleicht prüfen, ob die passt oder passend gemacht werden kann.


    Da Du alle Kondensatoren getauscht hast, hier nochmal prüfen, ob es keine ohmige Verbindung an einer Stelle gibt, wo Du gelötet hast. Kurzschluss wird es vermutlich nicht sein, dafür sehen die Netzteilspannungen ok aus, auch wenn 4,71 V jetzt nicht besonders hoch ist.


    Vielleicht kannst Du uns zu den Punkten eine Rückmeldung geben, wenn Du es Dir angesehen hast.


    Viel Erfolg.

    Jepp, sehe das so wie kinzi. Commodore ist auch Elektronik. Also, frag ruhig, wenn Du etwas wissen möchtest. Keiner weiß alles und wenn es sehr speziell wird, sind die Antworten vielleicht auch mal mit einem Fragzeichen versehen oder mal ist keine Antwort parat.

    Die Idee mit den Step Down Convertern ist super und günstig.

    Holst dir zwei Stück und läuft :)

    Die haben aber in der Regel dafür, dass sie billig sind, auch eine schlechtere Ausgangsspannungsqualität mit mehr Ripple-Störungen. Sowas will man nicht unbedingt haben, vor allem wenn es besser geht.