Posts by Schmitti

    Um Icomp ist es im 8-Bit Bereich doch sehr, sehr still geworden, leider.

    Vielleicht gibt es auch Aufträge, die interessanter sind. Die großen Stückzahlen lassen sich mit Commodore-Zubehär vermutlich nicht machen und die Teilebeschaffung dürfte auch nicht so einfach sein, da es diverse Komponenten aus der Zeit nicht mehr einfach bei jedem Händler neu zu kaufen gibt. Das stelle ich mir schon recht aufwendig vor, die Teile dann zu beschaffen.

    Aber beim FPGA kann ich hingehen und noch 100 weitere davon bauen, und je mehr ich baue desto billiger wirds -- gut ist beim Plus/4 wohl eher unwahrscheinlich, da der Markt echt klein ist. :) Aber Fakt ist: Es ist sehr einfach heute einen FPGATED zu bauen und unmöglich einen original TED neu zu bauen. Ich finde die FPGA und sonstigen Ersatz-Chips großartig, da sie dem Hobby eine lange Zukunft geben.

    Ich finde das auch super. Es bringt ja auch zusätzliche Sicherheit und eine Alternative. Wie lange man den dann nachbauen kann, ist aber auch davon abhängig, wie lange die dafür benötigten Bauteile verfügbar sind. Nach meiner Erfahrung sind identische FPGA-IC's auch nicht unendlich lange beim Hersteller in Produktion. Aber das wird man dann für den Einzelfall sehen. Eine Adaptierung auf einen anderen FPGA ist jedenfalls einfacher als eine Neuentwicklung.

    Gerade bei TFTs kommt es aber auch auf ein gutes Kabel an. Wo ich an der Röhre keinen Unterschied merke, wird das Bild am TFT mit einem nicht so guten Kabel merklich schlechter.

    Gute Kabel sind bei analogen Signalen meist wichtiger als bei digitalen Signalen. Analog wird bei schlechten Kabeln einfach schleichend schleichter und bei Digital geht es oder halt nicht bzw. die digitalen Signale haben häufiger nicht korrigierbare Bitfehler.

    Was genau meinst du mit frisch abgeglichen?

    Ich habe vermutet, das ein älterer gebrauchter 1084 einfach nicht mehr die gleiche Bildschärfe hat wie ein neuer(er) Röhrenfernseher.

    Nein, Elektronik altert. Bei Analoggeräten macht sich das durch nicht mehr optimale Qualitätsergebnis wie Bild oder Ton sicht-/hörbar. Bei Digitalgeräten nimmst Du die Alterung erst dann wahr, wenn sie nicht mehr funktioniert.

    Aus dem Grund kannst Du die ganzen Parameter, die eine optimale Bildqualität ausmachen, bei einem Monitor einstellen. Das sollte man Gelegentlich machen bzw. überprüfen, ob das notwendig ist. Dafür gibt es Testbilder, mit denen man das sehr gut erkennen kann, ob und bei welchem Parameter etwas notwendig ist. Anhand der Testbilder sieht man das bereits, bevor es Dir im üblichen normalen Betrieb auffällt oder Du es spürst (z. B. Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme). Wenn das Bild nicht stimmt, signalsiert Dir das Dein Körper oft mit Kopfschmerzen oder einem "leichten Schädel". Wenn man das nicht weiß, bringt man das natürlich nicht miteinander in Verbindung.

    Ebenso können Kopfschmerzen entstehen, wenn die Beleuchtung von Raum und Helligkeit am Bildschirm nicht stimmt, das LED's und Leuchtstoffröhren/ESL's flimmern. Das überlagt sich mit der Wiederholfrequenz des Bildes und resultiert meist auch in Kopfschmerzen, weil das Hirn das Geflimmer intern quasi ständig wegrechnen muss (= körperliche Belastung).

    Ist es schlimm, wenn ich den Deckel entferne und keine neue Wärmeleitpaste auftrage? Habe nämlich keine;(

    Die kann man kaufen. ;-)

    Je kühler der IC, desto länger seine Lebensdauer. So kann man das im allgemeinen Zusammenfassen. Der 6569 altert halt schneller, wenn er nicht gekühlt wird.

    Daher die Empfehlung: Für einen Test egal, für den Normalbetrieb würde ich frische Wärmeleitpaste verwenden, sofern nicht genug nicht eingetrocknete an der Kühllasche am IC noch dran ist.

    Was mich stört ist der Gedanke, Geld auszugeben und dann raucht der "neue" Chip auch bald wieder ab.

    Ja, das stimmt. Da steckt man leider nicht drin, ob der NOS Chip im Laufe der Jahre nicht doch schon mal eine ESD-Vorschädigung o.ä. erlitten hat...

    Dass kann aber mit einer FPGA-Lösung im ebenso der Fall sein. Das steckt man genauso wenig drin, dass man sagen kann, dass das definitiv besser ist. Das wird halt als "Märchen" gerne verbreitet.

    Es ist prinzipiell IMMER gut, wenn es Alternativen gibt!

    Das stimmt und schadet nicht.


    Verkaufe ich sie zu einem niedrigen Preis oder gar zum Einkaufspreis, habe ich das Gefühl

    blöde zu sein und mich selbst zu verarschen.

    das geht mit auch so. Ich kenne das Gefühl. Das hatte ich schon mal bei einem früheren Hobby. Ein echt blödes Gefühl wenn man "seine ehemaligen" Sachen im Netz sieht.

    Und andere bunkern die dann bzw. verkaufen Sie mit halt bei Ebay mit Gewinnabsichten. Ob das besser ist, kann man auch mit geteilter Meinung sehen.


    Hm, ich sehe das völlig anders, denn so ein FPGATED ist vor allem das Mittel gegen Angst. Klar kann ich zu Hause einen wohltemperierten plus/4 stehen haben, dem ich vielleicht alle 25 Jahre einen neuen TED oder eine neue CPU einstecke, aber bei Conventions und dem Transport dorthin schwingt immer die Angst mit, dass die Chips die Tortur nicht mitmachen und dann ist wieder ein Chip gebrickt.

    Die Angst ist aber auch nur gedanklich anwesend, denke ich. Zahlen, die das belegen, sind soweit mir bekannt nicht verfügbar.

    Allgemein ist es statistisch so, dass Komponenten, die aus mehreren Komponenten für hier im Beispiel ein FPGA-TED bestehen häufiger defekt sind/gehen als ein IC, das nur eine Komponente darstellt.


    Der Wunsch nach einem TED für 1 Euro ist wohl allerdings meistens nicht erfüllbar.

    Hat das wer gefordert? Bleib realistisch.

    Nein, aber ist vergleichbar zur Bemerkung von, dass die überteuert sind. Die Preise bei Ebay scheinen nicht unrealistisch, wenn man den Angaben dort glaubt (kann man natürlich auch als Falschinformation sehen). Dort gibt es mehrere verkaufte Exemplare in den Regionen.


    "Normal" und "akzeptabel" war das Angebot auf Sellmyretro, das hat ja die Nachfrage dort gezeigt, und den allermeisten ging es nicht um "horten", die haben ein-zwei Stück gekauft als Reserve. Nur dieses eine .... "Mitglied der Gesellschaft" ... (ich musste jetzt gerade nach den richtigen Worten suchen) hat dann natürlich genau das getan, was Leute vom Verkauf abhält.

    Dort ist nach meinem Kenntnisstand aber heute keiner mehr zu bekommen. Von daher vermutlich nicht hoch genug, dass Wiederverkäufer abgehalten werden.

    Als normalen Preis kann man doch nur das ansehen, was auch verfügbar ist.

    Akzeptabel ist jedoch nochmal anders und für (fast) jeden Menschen unterschiedlich. So wird es Menschen geben, die akzeptieren nur einen niedrigeren Betrag als Du und genauso wird des welche geben, die sind auch bereit, mehr als Du auszugeben. Das bezieht sich auch nicht nur auf einen TED sondern auf alles im Leben.

    TED ist ein neues Bitcoin :D

    Na, wenn die Kalkulation mal gut geht. ;-)


    Was mich stört ist der Gedanke, Geld auszugeben und dann raucht der "neue" Chip auch bald wieder ab.

    Das ist aber mehr der Gedanke als mit Zahlen belastbar zu belegen. Da der neue Chip aus mehr Komponenten besteht, hat vielleicht auch, wenn er neu ist, eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit. IC's sind allgemein sehr haltbar. Von den vielen defekten MOS/CSG-IC's im Hobby-Bereich nach meiner Einschätzung sicherlich auch ganz viele Opfer von falschem Handling geworden. Im Hobbybereich (als auch im gewerblichen Bereich) wird in der Regel nicht oder unzureichend auf den notwendigen ESD-Schutz geachtet. Das killt dann doch ne Menge IC's, was jedoch im überwiegenden Teil von den Leuten nicht wahrgenommen wird, da die Schäden erst später als funktionaler Ausfall sichtbar werden.

    Ich habe andere Erfahrungen mit dem Bild gemacht, besitze allerdings nur C64.

    Habe noch nie so einen Unterschied zwischen Röhrenfernseher und Monitor gesehen. Das Bild war an meinen 1084ern nie besser als an meinen Fernsehern, eher war es anders herum.

    Das waren dann aber vermutich keine frisch abgeglichenen 1084 oder? Im Normalfall ist ein Monitor mindestens Gleichwertig zu einem Fernseher (Voraussetzung: Abgleich passt). Wenn man den nicht macht, sieht es halt nicht so gut oder gar schlecht aus.

    Es könnte natürlich auch ein Defekt am 1084 vorliegen. Dann bringt der auch nicht die Bildqualität, wie ein 1084, der in Ordnung ist.

    Wenn man tatsächlich einen braucht, bekommt man auch einen bezahlbar. Die Preise früher bei Völkner in der Liste waren deutlich höher als das was die heute bei Ebay kosten. Der Wunsch nach einem TED für 1 Euro ist wohl allerdings meistens nicht erfüllbar.

    Von daher ist die Frage, was überzogen ist, immer relativ. Andere finden das nicht und zahlen durchaus 45,00 EUR dafür. Vermutlich ist da die Frage vorrangig, ob man tatsächlich einen braucht oder ob es einfach schön wäre, für kleines Geld einen zu kaufen und vielleicht auch nur in die Ecke zu legen, den gar nicht zu benutzen.

    Ja, interessant und sicherlich nett. Jedoch gibt es beim TED ja keinen Engpass. Andere IC's sind da erheblich schwieriger zu bekommen.

    Man braucht ja auch keinen riesen TV. Das ging früher mit kleineren Geräten und würde heute genauso gehen. Das Marketing redet einem halt was anderes ein, damit die teureren Geräten an den Mann und die Frau gebracht werden können.


    Ähnliches stelle ich am PC fest: Früher kleinere Symbole und Leisten werden heute in neueren Softwareversionen/-programmen mit gleicher Funktion viel größer dargestellt und klauen einem die reale Nutzfläche wieder. Damit steigt die Ineffektivität der Software und alleine dadurch braucht man einen größeren Monitor, damit man wieder so gut wie vorher damit arbeiten kann. Die Intelligenz der Softwareentwickler scheint da stark nachgelassen zu haben, wie ein gutes Bedienkonzept aussieht.

    Die Röhren verzeihen da natürlich viel mehr.Ich würde aber nicht sagen das ein guter TV über S-Video ein schlechteres Bild liefert.

    Was natürlich am Commodore Monitor schön ist, das man einiges mehr regeln kann.

    Am tollsten finde ich das Bild meiner 1702 Monitore, am 128D Blechdiesel habe ich einen 1084 der macht auch ein tolles Bild, aber die vertikalen Streifen sind schon auffällig.Das ist mir früher gar nicht aufgefallen.Leider verfälscht meine Handycam total die Farben...

    Ich würde davon ausgehen, dass ein Analoggerät eher nichts verzeiht. Da wird das auf den Schrim gebracht, was am Eingang des Monitors ankommt. Daher ist die Kabelqualität auf der Seite auch relevant. Das Digitalgerät dagegen verzeiht, hat Verzögerungen in der Darstellung wegen Umrechnungszeit. Genauso muss da das Analogsignal auf Digitaldaten durchgeführt werden. Da wird eher etwas weggelassen oder um-/weg-/hinzugerechnet, also das Signal verändert. Dabei geht auch über die Synchronisierung schnell mal etwas verloren und wird wieder um- oder abgeändert, damit es im digitalen Datenstrom wieder passt. Das Ergebnis stellt dann der Flachbildschirm dar.

    Da das Bild darauf qualitativ nicht so toll ist, muss dabei demnach einiges schief gehen, denn die Information ist ja da. Andernfalls könnte es auf dem CRT-Monitor nicht gut aussehen.

    Und der Unterschied Röhren-TV vs. Röhren-Monitor ist auch sehr erstaunlich. Der 1084 ist sooo viel besser.

    Dass ein guter CRT-Monitor ein gutes Bild liefert ist klar. Jedoch macht ein guter CRT-TV auch ein gutes Bild. Leider sind die meisten CRT-TV, die verkauft wurden eher einfach schlechtere Qualität. Nochmal besser wird es, wenn die älteren Geräte neu abgeglichen worden sind.


    Aber ist insgesamt auch kein Wunder, wenn Du Dir die Preisunterschiede an schaust, was ein CRT-Gerät früher neu gekostet hat und was ein Flachbildschirm heute (in vergleichbarer Größe) neu kostet.

    Da wurde früher mehr investiert. Die meisten Geräte von heute sind billigst aufgebaut. Gibt aber auch teurere Flachbildschirme.