Posts by Schmitti

    Wozu braucht ein XP-Rechner überhaupt noch Diskettenlaufwerke? Als XP erschien, waren wir doch längst im Zeitalter der DVD angekommen.

    Da finde ich Diskettenlaufwerke doch bedeutend zweckmäßiger, wenn man einen alten DOS-PC zusammenbaut.

    Das macht den XP-Rechner einfach vielseitiger. Ein Diskettenlaufwerk tut ja nicht weh.

    Schmitti Nein kenne ich noch nicht. Danke für den Tipp. Ich schau mal ob ich eines auftreiben kann. Einen Lautstärke Regler und Klinkenbuchse hat es ja, was mir für nen Retro PC recht gut gefällt.

    Ja, Klinkenbuchse und Lautstärkeregler hatten die damals alle. Die Einsparung kam erst später. Das Mitsumi FX300 ist der Vorgänger des FX400. Das ist auch nicht wirklich laut und vermutlich leichter zu bekommen.

    Hast Du Leuchtstoffröhren oder LED's als Beleuchtung in der Umgebung? Falls ja, diese Lampen flimmern und das überlagert sich mit den 50 Hz und gibt ein Mischmach an Überlagerungen. Die Lampen taugen aus lichtqualitätstechnischer Sicht nichts.

    Dann könntest Du die mal ausmachen. Dann gewöhnt sich das Gehirn leichter daran das 50 Hz Bild wieder "glatt" zu rechnen.

    Nein, die VC1581 braucht man da nicht. Aber die VC1570 und VC1571 eignen sich hervorragend für den Austausch der Disketten unter CP/M mit dem PC. Das hat aus meiner Sicht nichts mit "einfach haben wollen" zu tun.

    Habe heute ein paar alte VGA Bildschirme (15-21") entsorgt. Sind zwar alle gelaufen, aber wer will so etwas heute noch?. Hat richtig Platz gegeben.

    Als ich an einen der E-Schrott Container vorbeigelaufen bin, musste ich dieses Teil einfach mitnehmen. Funktioniert tadellos, werde ich die Tage saubermachen. Praktisch, so kann ich auch meine US-1541 Laufwerke betreiben. Wie hoch die Kleinspannungen belastbar sind, muss ich noch messen. Schönes altes Teil, genau meine Kragenweite.

    Die VGA-Bildschirme werden auch noch rar werden, weil alle die entsorgt haben. Ich weiß zwar nicht, was für Modelle zu weggeschmissen hast, aber inzwischen bekommt man die auch nicht mehr an jeder Ecke.

    Der 8088 hat keine MMU oder ähnliches, die Adressen sollten 1:1 rausgehen und von U7 dekodiert werden, der mt hilfe von U29 die RAMs aktiviert. Beide Bänke sind komplett parallel geschaltet bis aus das RAS signal, was aber für beide vom selben IC generiert wird und auch da ist.

    Hast Du einen Logic-Analyzer wie den Hewlett-Packard 54620A oder etwas ähnliches, so dass Du mal ein paar Signale ansehen kannst? Das würde die Fehlersuche vermutlich vereinfachen.

    Ansonsten wäre es vielleicht ein Versuch, mal U7 oder U29 mit einem anderen funktionierenden IC zu tauschen.

    Ja, das kann man machen und wird vermutlich auch gehen. Du müsstest den Abgleich der Geometrie durchführen. Nur die Röhre im Gehäuse zu verändern bringt nichts, die Bildgeometrie korrigierst Du damit nicht. Da Du schreibst, in der Richtung keine Erfahrung zu haben, empfehle ich Dir, das nicht alleine zu machen und entweder mit jemand zusammen, der Erfahrung hat oder Du lässt es machen von jemand der Erfahrung hat und auch für sich selbst ein gutes Ergebnis erzielen will. Es sollte also jemand sein, der einen gewissen Enthusiasmus für sowas mitbringt.

    Auf ist die Empfehlung von Win 98se pauschal auch nicht immer richtig. Win 95 macht unter Umständen mehr Sinn, wenn die Speicherausstattung kleiner ausfällt. Bis 64 MB läuft das 95 erheblich schneller auf älteren Rechnern, da deutlich weniger Festplattenaktivität erforderlich ist. Wenn man dann nur mal ein älteres Spiel oder ähnliches installiert hat, ist das eine super Kombi.

    64 MB ist aber auch für Win98se ziemlich gut. Ich habe hier einen P100 damit laufen. Geschwindigkeit ist top. Ich hatte damas "nur" einen 486er mit 4 MB. Was habe ich da über die RAM-Knappheit geflucht

    Das stimmt, Windows 98 läuft mit 64 MB gut, wenn man nicht zuviele Anwendungen geöffnet hat. Mit 64 MB fühlt sich meinem Empfinden nach Windows 95 dennoch flüssiger an.

    Einen 486DX33 in einem Compaq-PC hatte ich mit 16 MB mal mit Windows 95 laufen. Das ging soweit mit einer geöffneten Anwendung ganz gut. Mit 4 MB kann man das installieren. Aber dann beschäftigt man eigentlich nur die Festplatte. Wirklich arbeiten geht damit nicht. Bei 4MB nimmt man dann lieber Windows 3.0.

    Wohl auch ein schnelles CD bzw DVD Laufwerk. Ich hatte da mal an diese 72x von Kenwood gedacht.

    Was man über die Teile so liest, ist es wohl fast unmöglich, eins zu bekommen, das noch funktioniert. Bei der Ausgangslage würde ich da wohl keine Mühen für verschwenden, eins aufzutreiben, welches dann möglicherweise doch in kürzester Zeit stirbt. Das ist natürlich sehr schade, daß sich diese Technik nicht durchgesetzt hat, und für DVD gar nicht erst erschienen ist.

    Dann brauchst Du einen extra Floppy-Kontroller. Diese gibt es wohl nur für den ISA-Bus.

    Oder als externes USB-Laufwerk, welches man bestimmt auch nach intern umbasteln könnte.

    USB-Diskettenlaufwerke können leider oft nicht die beliebigen Formate, die die normalen Standard-FDD's können. Der USB-Bridge-IC ist da in der Regel der limitierende Faktor.

    Das dumme ist, dass dann der Rechner erst mal laufen muss. Wenn man also den Rechner startet und es liegt noch ne CD drin heult er trotzdem los. Bei meinem Wunsch XP Rechner, würde ich am liebsten das hardwaremäßig leiseste Drive reintun. Wenn es dann langsamer wäre ist es eh Wurst. Ist ja retro.

    Dann probier doch mal ein Mitsumi-Laufwerk FX300 aus. Oder kennst Du das schon und sagt Dir auch nicht zu?

    Ja, wahrscheinlich, weil das System den Bereich gar nicht zur Verfügung stellt, da er als nicht vorhanden erkannt wurde.

    Wenn Du den Schaltplan hast, schau doch mal, was da an IC's so vorgelagert ist und für die Nichterkennung verantwortlich sein kann. Die Speicher-IC's selbst werden es wahrscheinlich nicht sein.

    Ja, alles 5 sind wahrscheinlich nicht defekt. Idealerweise bekommst Du DRAM's, die vom gleichen Typ sind, wie die verbauten Mitsubishi DRAM's. Ich empfehle Dir auch Sockel zu verwenden und die neuen DRAM's nicht direkt einzulöten. Das macht es später einfacher, wenn mal wieder ein DRAM-IC defekt ist.


    Genauso kannst Du das ausgelötete DRAM weiterverwenden, falls Du nicht beim ersten fündig geworden bist und es heile ist.

    Hast Du einen Schaltplan zu Deinem A2088? Es müsste ja etwas sein, dass der Karte bzw. dem BIOS suggeriert, dass nur 256 kB verbaut sind. Andernfalls wäre doch wahrscheinlich eine Fehlermeldung beim Speichertest ausgegeben worden.


    Vielleicht findet man übers Service-Manual heraus, was es sein könnte, wenn darin auch vermerkt ist, wie die Karte arbeitet, wenn nur 256 kB bestückt sind.
















    Super, da war dann auf jeden Fall die Grafikkarte ein Glückgriff. :-)