Posts by R4M.S

    Ich würde vermuten, dass der Minimig (Amiga) Core auf dem Mega65 wegen des besseren FPGA schneller laufen wird. Der Nachteil ist allerdings, dass der Mega65 insgesamt nur ca. 9MB RAM hat. D.h. man wird nur grob 2MB Chip und 6 MB Fast RAM bekommen, da das Kickstart ROM auch nochmal 512KB braucht. Das reicht vermutlich für alle Spiele, ist aber für neuere Anwendungen schon etwas knapp. Der MiSTer hat z.B. mehr als 256MB Fast RAM und moderne Turbokarten ab 68030 haben mindestens 64MB.

    Snoopy

    Soweit ich weiss wird immer zu jedem USB Gerät ein Treiber benötigt, der vom USB Gerät mitgebracht wird.

    Eine USB Schnittstelle alleine reicht nicht.

    Es bedarf auch immer einer ‚Intelligenz‘ an der USB Schnittstelle, die diesen Treiber von z.B. der Maus oder der Tastatur ausliest und entsprechend umsetzt.

    Für die üblichen USB Geräte wie Tatstaturen, Mäuse und Speichersticks gibt es Standardtreiber, die mit fast allen Geräten in der Klasse funktionieren sollten. Ist aber wohl trotzdem nicht ganz so einfach in FPGAs zu implementieren. Ich hab' mal gelesen, dass die Standalone Vampire nicht alle USB-Tastaturen mag.

    Wenn man ganz auf Nummer Sicher gehen will, könnte man auch den ganzen Bereich (Widerstände und Sockel) runter machen. Dann richtig säubern und wieder drauf löten. Die Erweiterungen sind nicht besonders teuer. Man kann also auch erstmal grob sauber machen und hoffen, dass die Säure nicht irgendwo unter den Bauteilen weiter frisst.

    Wie stark man eine CPU übertakten kann, hängt ganz stark von der Serie ab. Die meisten 68ec020FG16 laufen wohl auch bei 35 MHz noch stabil.

    Hingegen sind wohl 68030 CPUs, die bis 50MHz stabil laufen, inzwischen Mangelware. Wenn man die Prozessoren in China bestellt, ist auch nie sicher, ob die nicht mit einer höheren Taktfrequenz nachträglich beschriftet wurden.

    Of cause it's possible, you can burn all A1000 Kickstarts to a 512K Kickstart ROM by writing it twice (cat kick256k kick256k > kick512k). But it is pretty much pointless.


    The Kickstart resides on blocks 1 through 256 on the disk and $fc0000-$ffffff in memory.

    Ich hab' mich jetzt mal ein wenig mit dem Projekt beschäftigt. Die brauchen gerade in erster Linie Spiele- und Demoentwickler. Wie ich vermutet hatte, ist das in erster Linie ein Hardwareprojekt auf der Suche nach einer Community. Ob da die Aufsplittung der Ressourcen auf verschiedene CPU Plattformen sinnvoll ist, würde ich jetzt mal bezweifeln.

    Die HauptCPU WDC 65C816 ist wohl auch etwas seltsam, da die auf der Hälfte des Takts die oberen 8 Bit der Adresse auf die Datenleitungen legt. Da wünsche ich viel Spaß bei der Hardwarentwicklung für Erweiterungen. Das gilt dann nebenbei bemerkt auch für den X16.

    Die Erweiterbarkeit durch (selbstentwickelte) Elektronik wäre meiner Meinung nach auch der einzige Grund solche Rechner nicht einfach komplett in einen FPGA zu packen. Dazu ist das aber wohl die falsche CPU, da wäre ein 68008 vermutlich die bessere Wahl (der spricht in 4MHz sogar mit einem BluePill Board). Noch besser wäre ein 68SEC000 im 8-Bit Modus, falls man möglichst wenige Datenleitungen haben will.

    Das mit dem CE ist so eine Sache. Ich hatte auch mal etwas ohne CE aus den USA schicken lassen. Die hatten das mit DHL inklusive Verzollung verschickt, kostet ein wenig extra, dafür muss man nicht selber zum Zoll und ich denke, dass das auch die Wahrscheinlichkeit verringert, dass jemand in die Verlegenheit kommt, das Paket zu öffnen.


    Auif dem Discord wird bisher nur über die Hardware, nicht aber über die Software für die CPU Module diskutiert.... ich würde mit der Investition noch etwas abwarten umd zu sehen, für welche Module dann am Ende wirklich entwickelt wird.

    Aber wenn es nur um die Geschwindigkeit von Spielen geht, wäre es ökonomischer, wenn man sich auf eine modernere CPU beschränken würde... so wie das gerade aussieht, müsste dann jede Software auf den 5 verschiedenen CPU Modulen getestet und supported werden. Das wird nicht passieren. Die Frage ist etwas, ob man die Nutzerzahl für das Projekt möglichst vergrößern will, oder ob man die treuen Nutzer alle zwei Jahre zum Investieren von 1000$ bringen will. Das sind zwei Optionen, die sich vermutlich weitgehend gegenseitig ausschließen, da GEN X für viele schon eher am oberen Ende des Hobbybudgets sein wird.

    Das spannende wird sein, ob es genügend Software für die Systeme geben wird. Wenn keine alte Software darauf laufen soll, ist mir der Mehrwert der verschiedenen CPUs wirklich nicht klar. Den Unterschied merkt man bestenfalls als Entwickler. Die Gefahr dabei ist, dass der sowieso überschaubare Nutzerkreis weiter segmentiert wird, da vermutlich viele nicht jedes CPU-Modul kaufen werden.

    Apple liefert alle Tools mit, die man braucht um einen alternativen Kernel auf einem M1-Mac zu booten und man muss dafür nicht mal die SIP der MacOS-Installation ausschalten. Der aufwendige Teil ist as Reverse Engineering der Hardware, für die ausser teilweise Sachen aus den Darwin-Sourcen keine Dokumentation verfügbar ist.

    Das ist eben der unterschied zwischen "läuft irgendwie" und "im Alltag brauchbar". Vom einen zum anderen hat es bei Linux wie oben beschrieben auf einem 2009er MacBookPro über zwei Jahre gedauert. Und da hier die Plattform total neu ist, würde ich nicht davon ausgehen, dass das mit dem M1 schneller geht.

    Da noch nicht mal Linux auf M1 vernünftig läuft würde ich mir über andere Alternativen keine großen Gedanken machen.


    Ich kann mich erinnern, dass es bei meinem MacBook Pro 2009 über zwei Jahre gedauert hatte, bis Linux halbwegs vernünftig mit der Hardware umgehen konnte, so dass es brauchbar war. Ich hatte vorher zum Glück schon wieder einen normalen Laptop der mit Linux perfekt funktioniert hat und seither kann ich mir die Rechner auf Arbeit auch selber aussuchen. Aber dank Linux kann man den alten 2009 MacBook Pro inzwischen (nach einer Aufrüstung auf 4GB RAM) mit gutem Gewissen noch für einfache Dinge nutzen. Seit geraumer Zeit funktioniert alles perfekt.

    Also ich löte hin- und wieder Elkos in den Audiobereich, wenn jemand das will. Es gibt wohl Leute, die da einen unterschied hören. Das kann auch wirklich gut sein. Ich find' nebenbei die Kerkos deutlich einfacher einzulöten als die SMD Elkos. Kann mir jetzt keine Technik vorstellen, bei der das anders herum wäre. Hab auch noch niemanden gesehen, der solche Dinger mit irgend 'nem Profil lötet....

    Den WCS Ersatz, den ich meinte, findet man hier: https://www.a1k.org/forum/index.php?threads/77095/ (Bin mir aber nicht sicher, ob man dies ohne Login sieht).

    SchnakenUwe: Hast Du dafür eine Quelle, dass das DiagROM nur für Amigas ohne WCS ist? Im Prinzip braucht man nur zu Testen, welche Bits nicht funktionieren im WOM. Dafür macht die Hardware keinen Unterschied. Wenn man dies weiß, kann man im Schaltplan nachsehen, welche Bausteine dies wahrscheinlich betrifft. Das hängt dann wieder von der genauen Hardware ab.

    Für das Diagrom musst Du zwei 27C256 Eproms brennen und die gegen das Bootrom tauschen. Ich würde das WCS reparieren. Ist schließlich ein 1000er und kein 500er. Hat allerdings den Nachteil, dass Du erstmal nur bis Kickstart 1.3 benutzen kannst. Für neuere (512KB) Versionen brauchst Du dann zumindest 1MB Fastram für ein Softkick, oder eine Turbokarte mit MapROM.

    Es gibt auch jemanden, der gerade einen komplette Neuentwicklung des WCS Boards macht, mit IDE, 512KB Kicks etc. Hab aber keine Ahnung, wann das fertig wird.

    Uiii, kleine wishlist für push 2: |, xargs, cut, tr, join, paste, uniq, grep :D

    Code
    1. -rwxr-xr-x 1 root root 203072 Nov 9 21:37 /bin/grep
    2. -rwxr-xr-x 1 root root 311008 Jan 9 18:36 /usr/bin/find

    Könnte mit dem Speicher etwas eng werden. 8 Bit Programme sind etwas kürzer als 64 Bit, aber vielleicht auch nicht so wahnsinnig viel.