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Wie kam die erste Software auf euren C64?

  • Hallo ,


    also meine erste Software war ein Listing was ich aus einer Happy Computer

    abgetippt habe und dann auf Datasette gespeichert wurde .


    Das zweite war dann der Ballon aus der Commodere Anleitung.


    Den C64 hatte ich mir damals™ zusammengespart ( ich/wir hatten ja nix ) und

    im November 1984 über Beziehungen günstiger bei Quelle gekauft.


    Für eine 1541 hatte das Geld nicht mehr gereicht und die Datasette hatte ich schon

    seit Sommer 1983. Nachdem man mir 1983 immer öfter erzählt hat , das ein richtiger

    Computer vielseitiger ist als meine Atari 2600 Konsole, habe ich mir im Mai 1983

    einen gebrauchten VC20 mit Speichererweiterung gekauft .


    Der war günstig im Reviermarkt inseriert und der Erstbesitzer hatte sich

    zuvor für einen 4 stelligen Betrag einen neuen C64 gekauft , den ich dort zum ersten

    mal in Aktion sehen konnte.


    Schnell war klar das ich ein "Speichermedium" brauche , so habe ich mir in

    einen kleinen Elektronikladen eine neue Datasette für 125 DM gekauft.


    Mein bester Freund hatte seinen C64 schon im Sommer 1984 bekommen und

    auch zuerst nur eine Datasette. Die ersten paar Spiele waren ein paar Originale

    auf Cassette . Zum "Spielen" war ich dann immer dort . Das Laden der Spiele

    dauerte je nach Größe schon mal 30 bis 45 Minuten und manchmal gab es einen

    "error" ....... ^^


    Dann kam Turbo Tape zum Einsatz und die Spiele wurden erst normal geladen

    um dann mit Turbo Tape auf eine neue Casette gesichert ^^


    So bekam ich erstmal an paar Spiele auf Cassette . Dann Weinachten 1984 die Wende,

    mein bester Freund hatte eine 1541 bekommen . Damit bekam ich dann noch mehr

    Spiele auf Cassette :juhu:


    Im März 1985 hatte ich dann eine eigene 1541 und jede Menge Bekannte die auch sowas hatten.

  • Das war diese Version mit der Ruckelgrafik, gell? Die hab ich auch gekauft. Ladezeit war eeewig, weil ja die ganze Landschaft in dem einen File war.

  • Einen Maschinensprachemonitor abgetippt und auf Kasi gespeichert.

    Direkt als Erstes?! Respekt. Wieso denn das?

    Ok, hatte vorher wohl etwas aus dem Begleitheft abgetippt, aber ich weiß nicht, ob man das schon Software nennen kann; wo fängt der Begriff an? Spiele hatte ich jedenfalls noch keine, für neue kein Geld, und für "Sicherheitskopien" musste ich erst mal die entsprechenden Dealer ausfindig machen. ;) Aber selbst, als ich später ein paar Kassetten bekam ((TWOTE) FIST war das allererste, das weiß ich noch genau), hatte ich nie viel gespielt, sondern war immer eher daran interessiert, selbst was zu machen oder auch nur auszuprobieren.


    Ich hatte aber wohl schon Zeitschriften, die mich nämlich (nebst Kumpel mit VC20) dazu verführten, von meiner Ferienjob-Kohle einen C64 zu kaufen (hab niemals was in der Richtung geschenkt bekommen). Dass es ausgerechnet und mangels Modul der Maschinensprachemonitor sein sollte, lag daran, dass ich mir die entsprechende Zeitschrift genau deswegen besorgt hatte. Und das wiederum deswegen, weil ich zuvor schon mit dem Sharp PC1401 etwas Maschinensprache programmiert hatte, wobei ich dafür als Speichermedium nur kariertes Papier hatte, in einer Mappe abgeheftet. Die Papier-Listings bestanden aus mehreren Spalten: Adresse, Mnemonik, Parameter, Erklärung, Bytes in Hex, Bytes in Dez. Letztere wurden nach dem Abtippen per BASIC-Datazeilen eingelesen. Glücklicherweise war der kleine Rechner batteriegepuffert und behielt den Speicherinhalt.


    Das, was ich dann im Magazin über 6502-Assembler gelesen hatte, erschien mir irgendwie einfacher - und dazu dann noch diese irrsinnige Geschwindigkeit. :D Da war ich viel zu neugierig, als dass ich das nicht als erstes ausprobieren müsste. Aber es sollte nicht so lange dauern, und ich besorgte mir das Action Replay, das ich noch heute verwende.


    <ot> Übrigens, falls Du Dich in Bergneustadt ans Computerstudio1 in der Othestr. erinnerst, da hab ich vor 20 Jahren gearbeitet. Ja ja, "die Welt ist klein". ;) </ot>

  • <ot> Übrigens, falls Du Dich in Bergneustadt ans Computerstudio1 in der Othestr. erinnerst, da hab ich vor 20 Jahren gearbeitet. Ja ja, "die Welt ist klein". ;) </ot>

    Jetzt verstehe ich das besser. Ah echt, natürlich erinnere ich mich. Dann haben wir uns vielleicht dort sogar schon mal gesehen. Ich habe meine Kindheit und Jugend in Dortmund verbracht, kann mich aber nicht mehr erinnern, welches Programm mein Erstes war. Ich hatte da so einen Kumpel, der hatte immer die neueste Software am Start, Erst hat er mir nur Spiele gegeben und dann hatte ich mich auch in Assembler eingearbeitet und wir haben Spiele in kleinem Rahmen gecrackt bzw. Intros modfiziert. Das waren Zeiten..... 8)

  • Oh ja abtippen, das hatte ich ganz vergessen.

    Nachtrag zum Abtippen - wer mein Elend mal nachvollziehen will, kann man hier im Emu LOAD "LASER*", 8 eingeben :D



    Und wie kam die erste Software auf meinen C16? Vermutlich aus dem Handbuch abgetippt. Zumindest kann ich mich nicht dran erinnern, dass die BASIC-Kurs-Kassette damals in meinem Besitz gewesen wäre. Braucht man ja auch nicht, wenn man schon als DDR-Bürger 2 Monatslöhne für einen Westcomputer hinlegt. BASIC-Programme für den KC85 wurden doch immer samstags auf Jugendradio DT64 gesendet... Aber irgendwas war damit wohl falsch, die Tape-Mitschnitte wollten einfach nicht laufen ;)

    Wurde in der DDR untereinander eigentlich auch C64 Software/Kopien (also keine Originale *g*) für Geld vertickt? Oder war man diesbezüglich kollegialer als in der Beerdee (siehe Thread *g*), wie auch möglicherweise in vielen anderen Bereich im Osten beim Organisieren? ;)


    Ähm, ich weiss nicht ob ich komplett offtopic liege wenn ich schreibe, wie das bei mir mit dem Amstrad CPC-464 war.

    Nur zu - geile Story :thumbup:



    Es sagt sich natürlich auch leicht, dass man so etwas nicht unterstützt hätte, wenn man freundschaftlichere Quellen hatte ;).

    Ja stimmt schon - ist in dem Kontext natürlich etwas schwierig a la die guten Supplier vs die schlechten Supplier, aber wir hatten sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz, wenn man sich schon was für lau "ausleiht", dann wird es selbstverständlich nicht verkauft.

    Aber vielleicht mussten ja gewisse Schulhof-Jocks die Games schon selbst in der Pause kaufen, und haben das dann so weitergegeben *g*


    BTW: Ich hatte vor der "großen" Group Zeit auch lange Durststrecken, wobei man mit allerlei menschlichen Abgründen zu tun bekam. Naja ich will mal nicht zu viel jammern, man war beim "Akt" des Kopierens ja auch kein Heiliger :D

    Auf jeden Fall war bei Spielzeug Rasch (oder war es Karstadt?) ein Verkäufer dafür berüchtigt, dass er gerne mal aus ner Laune raus, beim ansonsten geduldeten Kopieren, mitten beim Blockcountdown (Copy 190?) den C64 ausschaltete "nur noch 10, 9, 8, 7 - Klick". Hatte manchmal schon was von Hitchcock Suspense - ob es ein Happy End punkto Softwareausbeute geben würde, oder ob Herr Kaiser gleich um die Ecke kommen würde. Schlipsi, der Mann vor der Hamburg Mannheimer, brachte wenn er vorzeitig den Stecker zog wohl schlechte Laune mit, weil ihn seine Alte die Nacht zuvor nicht raufgelassen hatte (scnr, den Spruch wollte ich schon immer mal anbringen) *g*


    Umgekehrt entwickelte ein Bekannter sadistische Züge, in dem er absichtlich Fehler in kopierte Disketten für einen anderen Bekannten einbaute - manche Menschen können einfach A***löcher sein, oder?


    Ein Mittelding war Vobis - da standen wir junges Gemüse mit unserer Diskbox devot hinter den Alten (oft Bilderbuchnerds mit fettigen Haaren und Halbglatze), die auf dicken Lederdrehstühlen vor Apples (?) den ganzen Tag im Laden thronten (wohl Kumpels vom Verkäufer), ob sie uns nicht zwischendurch mal gütigst das ersehnte Bandits für den C64 rüberschieben könnten... Das war echtes Abenteuer :D

  • Wurde in der DDR untereinander eigentlich auch C64 Software/Kopien (also keine Originale *g*) für Geld vertickt? Oder war man diesbezüglich kollegialer als in der Beerdee (siehe Thread *g*), wie auch möglicherweise in vielen anderen Bereich im Osten beim Organisieren? ;)

    Das war dann mein nächstes Problem, ich hatte niemand mit dem ich mich hätte austauschen können. Dem Verkäufer ging es wohl genauso, also hat er sich kurzerhand von seinem Westgeschenk getrennt. Somit blieb mir nix anderes übrig, als mich mit BASIC zu beschäftigen.

    Naja, zeitlich dürfte der Kauf im Frühjahr 89 angesiedelt sein, da hat es nicht mehr lange gedauert bis sich das Problem auf ganz andere Art gelöst hat. Mein Begrüßungsgeld wurde zumindest nicht in Bananen investiert :)


    Aber um deine Frage mit einer Vermutung zu beantworten: Musik wurde ja auch getauscht bis zum Umfallen, ohne Kopiergebühren. Denn wenn die Leerkassette fast genausoviel kostet wie die original bespielte kommt man gar nicht auf die Idee, dass der *Inhalt* was wert sein könnte. Mal so als Preisvergleich: Original-MC 23,60M; Leerkassette C60 20,-M; Schallplatte 16,10M. Am günstigsten war man also mit einer Schallplatte - wenn man eine ergattern konnte.

  • Ich kannte den C64 bereits als auch für mich die Zeit des Weihnachtsfestes kam, wo ich meinen eigenen Compi bekommen sollte.

    Aufgrund des Vorwissens wurde die gesamte Verwandtschaft aktiviert - und so gab es neben dem C64 eine 1541-II und ein Action Replay Modul.


    Allerdings war ich in selbigen Weihnachtsferien bei der Oma, was mich zwar von den Diskettenboxen der Freunde fernhielt, wiederum mich aber einer Videothek mit Spieleecke näherbrachte.

    Dank des Action Replay Moduls blieben die meisten Spiele trotz Rückgabe aber dennoch in meinem Besitz :)

    "Die meisten", weil dann schon damals die Erkenntnis erwachte, dass da noch irgendwas sein musste, dass manche Spiele davon abhielt, in meinen Besitz überzugehen... Die Zeit des Lernens begann, aber auch dann war man ja wieder bei den Freunden, ein Nibble-Copier war ja dann auch irgendwann mal auf einer Disk dabei... ...und so wuchs das eigene Archiv... :)

  • Es gab zu der Zeit echt schon Videotheken mit Spieleabteilung??? Hier gab es genau eine(!) Videothek in die man überhaupt unter 18 rein kam und Computer- Videospiele gab es erst Ende der 90er bis Anfang der 2000er zur Leihe.

    Also damals™ als ich in Dortmund in einen Vorort/Dorf aufgewachsen bin, gab es in Lüdgendortmund eine kleine "Videothek" die hieß " Look In" oder so.

    Die war in diesen grünen Haus in der Neu - Iserloner Straße . Dort gab es für 2 oder 3 DM am Tag Module für das Atari 2600 zu leihen. Auch kaufen

    konnte man die Cartidges dort . Da habe ich mir so um 1983 rum so Spiele wie Pitfall! ausgeliehen .


    https://www.google.de/maps/@51…_dZ8Ew!2e0!7i13312!8i6656


    Lange hat sich der nicht gehalten, Spiele für Computer hatte der nicht.

  • Vielleicht war der Betreiber "ahead of its time", wie man so schön sagt.


    Die ersten Male hab ich auch immer meine Oma "mitschleppen" müssen, aber als der Betreiber mitbekam, dass mich die Filme nicht

    interessierten (einen VHS-Rekorder/Abspieler besassen wir nicht), liess er mich in der Spieleecke quasi alleine.

    Meine Variante vom Abhängen im Kaufhaus quasi.


    Ich war auch in jeden Ferien dann immer wieder begeistert bei ihm, war er doch quasi auch DIE Neuheitenquelle für uns Dorfkinder...

    ... aber wie bei allen, die quasi Ihrer Zeit voraus waren, war das Konzept "Spiele leihen" wohl auch schon damals dank der regen Kopiererei (die Stadtkinder leihten sich ja dann auch nicht jeder jeden Titel aus, sondern viele jedes Spiel nur einmal...) alsbald vorbei und so nach 2 oder 3 Jahren war die Ecke geräumt und hinter den damals dubios anmutenden Vorhang durfte ich nicht...

    Heute weiss ich, wieso^^

  • Wurde in der DDR untereinander eigentlich auch C64 Software/Kopien (also keine Originale *g*) für Geld vertickt? Oder war man diesbezüglich kollegialer als in der Beerdee (siehe Thread *g*), wie auch möglicherweise in vielen anderen Bereich im Osten beim Organisieren? ;)

    Das war dann mein nächstes Problem, ich hatte niemand mit dem ich mich hätte austauschen können. Dem Verkäufer ging es wohl genauso, also hat er sich kurzerhand von seinem Westgeschenk getrennt.

    Wovon hat er sich getrennt? Nem C64?


    Aber um deine Frage mit einer Vermutung zu beantworten: Musik wurde ja auch getauscht bis zum Umfallen, ohne Kopiergebühren. Denn wenn die Leerkassette fast genausoviel kostet wie die original bespielte kommt man gar nicht auf die Idee, dass der *Inhalt* was wert sein könnte. Mal so als Preisvergleich: Original-MC 23,60M; Leerkassette C60 20,-M; Schallplatte 16,10M. Am günstigsten war man also mit einer Schallplatte - wenn man eine ergattern konnte.

    Hui - ok.


    Es gab zu der Zeit echt schon Videotheken mit Spieleabteilung??? Hier gab es genau eine(!) Videothek in die man überhaupt unter 18 rein kam und Computer- Videospiele gab es erst Ende der 90er bis Anfang der 2000er zur Leihe.

    In Hamburg gabs sowas schon viel früher. Als ich in den frühen 1990s meinen 386/40 erstand, hatte praktischerweise ein Softwareverleih ganz in der Nähe aufgemacht. Wenn der Titel vom Thread "Wie kam die erste Software auf euren ersten DOS-PC?" lauten würde, dann könnte ihr euch vorstellen was ich da nennen würde :D So sackte ich dort zu meiner großen Begeisterung die Ultima Underworlds, etc ein 8)


    Dort gab es für 2 oder 3 DM am Tag Module für das Atari 2600 zu leihen. Auch kaufen

    konnte man die Cartidges dort . Da habe ich mir so um 1983 rum so Spiele wie Pitfall! ausgeliehen .

    Dito hier. In der Videothek wo wir uns daaamals™ ansonsten an Titeln wie "Der Kampfkoloss" & Co die Nase plattdrückten (VHS oder Betamax), gabs auch den VCS etc zu leihen.



    Vielleicht war der Betreiber "ahead of its time", wie man so schön sagt.

    Nope. Gabs in der Zeit schon häufiger - s.o.



    Ich war auch in jeden Ferien dann immer wieder begeistert bei ihm, war er doch quasi auch DIE Neuheitenquelle für uns Dorfkinder...

    ... aber wie bei allen, die quasi Ihrer Zeit voraus waren, war das Konzept "Spiele leihen" wohl auch schon damals dank der regen Kopiererei (die Stadtkinder leihten sich ja dann auch nicht jeder jeden Titel aus, sondern viele jedes Spiel nur einmal...) alsbald vorbei und so nach 2 oder 3 Jahren war die Ecke geräumt und hinter den damals dubios anmutenden Vorhang durfte ich nicht...

    Heute weiss ich, wieso^^

    :D

  • Es gab zu der Zeit echt schon Videotheken mit Spieleabteilung??? Hier gab es genau eine(!) Videothek in die man überhaupt unter 18 rein kam und Computer- Videospiele gab es erst Ende der 90er bis Anfang der 2000er zur Leihe.

    In der kleinen Videothek hier im Ort konnte man damals Atari VCS-Spiele und etwas später dann auch Colecovsion-Spiele ausleihen, damals kostet so ein VCS-Modul um die 100 DM und mehr, deswegen waren die 5 DM für ein Atari-VCS-Spiel über das Wochenende echt gut, auch wenn man dann den kompletten Sonntag das Spiel zocken wollte und mit den Eltern krach bekam.

  • Mein allererstes Spiel war auf Modul “Save New York“. Kurze Zeit später „Jupiter Lander“. Teure Sache damals - umgerechnet 75 Euro. Für damalige Zeit sicher so viel wie heute 150 Euro. Ein paar Monate später, als ich endlich eine Datasette hatte, waren die ersten Spiele „H.E.R.O.“, „Zaxxon“ und „Ghostbusters“, was damals umgerechnet 35 Euro gekostet hat - auch ein Haufen Geld für einen Jugendlichen. Danach kamen die Spiele eher von Freunden, was wesentlich günstiger war...;)


    Ach ja - vergessen: Zu der Zeit, als ich die Datasette bekommen hatte, habe ich ein einziges mal in meiner gesamten C64-Zeit ein Spiel abgetippt. Es war „Crazy Jumpman“ aus der Home Computer. Spiel ich aus nostalgischen Gründen heute noch gerne...

  • Ich hatte keinen C64!


    Bei meinem ersten Computer, einem CBM 4008, gelangte das erste Programm durch Gehirnschmalz und eigene Tipparbeit in den Rechner.

    Es war ein selbstgeschriebener Disassembler/Single-Line-Assembler.


    Wobei, hmm, wenn ich's mir recht überlege (ist ja schon lange her) gab es da wohl auch noch eine Kasette mit Programmen, die ich zuvor von Gleichgesinnten bei Kaufhof/Karstatt/Neckermann (wo ich monatelang "Stammgast" in der Technikecke war) abgegriffen hatte. Da war sowas drauf wie "Mondlandung" und "Reversi". Die Cassette (oder zumindest eine Cassette aus der damaligen Zeit) mit den Programmen drauf gibt es noch, ob vom Inhalt noch was lesbar ist darf man sicher bezweifeln. Solange ich es aber nicht ausprobiere bleibt zumindest die Illusion der Möglichkeit. ;-)

  • https://www.spiegel.de/geschic…e9-436c-9c9b-8c16e35820af


    Vielleicht sollte man dem Forscher mal diesen Thread zeigen... :whistling:

    Schöner Fund...


    Hui "1981 in Moskau geboren" zumindest nicht gerade mittendrin bei den C64 HeyDays dabei gewesen ;)


    -snip-


    Einige haben damals nur Logos von West-Crackern geklaut und vor selbst kopierte Spiele gesetzt, als Qualitätssiegel. Manche Händler auf Software-Schwarzmärkten im Osten haben auch Markenzeichen erfunden, die westlichen Cracker-Logos sehr ähnlich waren.


    -snap-


    ...und auch "Cracker" im Westen hijackten "Logos" (er meint wohl Intros) von anderen ;->


    Mein allererstes Spiel war auf Modul “Save New York“. Kurze Zeit später „Jupiter Lander“. Teure Sache damals - umgerechnet 75 Euro. Für damalige Zeit sicher so viel wie heute 150 Euro.

    =O

  • Meine ersten Gehversuche habe ich mit Commodore 3016 und 3032 Computer. Der örtliche Händler war froh, dass ich ihm da und dort half und ich war froh zu Literatur und Hardware zu kommen. Als Schüler war zunächst nicht an ein eigenes Gerät zu denken. Meine Alleinerziehende Mutter hätte mich einliefern lassen, wenn ich ihr mit einem solchen Wunsch gekommen wäre. Trotzdem hatte ich fast durchgehend irgendwelche PET bei mir zu Hause. Kunden die Software brauchten haben mir Geräte geliehen bis es fertig entwickelt war.


    Als VC-20 am Markt kam war das mein erster eigener Computer.

    Danach einer der ersten C64 die es in München zu kaufen gab. Dieser blieb viele Jahre bis ins Erwachsenen Alter, leider habe ich den dann weiter gegeben ... :(


    An Raubkopien hatte ich immer alles was es gegeben hat, ohne einen Groschen dafür zu zahlen.

    Ich kannte den örtlichen Großdealer, er war froh dass ich ihn unterstützt habe, und ich bekam alles an Software was existiert hat.

    Der absolute Höhepunkt in meiner Teeny Zeit, war ein Besuch bei einer deutschen Hacker Group.

    Mein "Dealer" hatte viele Kontakte und fragte eines Tages, ob ich mit nach Deutschland fahren mag.

    Meine Mutter hatte keine Ahnung dass ich das Land verlassen habe, ich sagte ihr ich schlafe bei einem Freund.

    Bei der deutschen Hacker Gruppe war es für mich wie im Paradies, endlich mal leute die mehr über C64 und 1541 wussten als ich.

    Dann die zahlreichen Hardware Adaptierungen dort, die haben mein Interesse für Elektronik geweckt.


    Lustig ist, ich habe zwar jede erdenkliche Raubkopie gehabt, aber nur sehr wenige Spiele wirklich gespielt.

    Für mich waren hauptsächlich die Lieferungen interessant, die mein Dealer als "unbrauchbar" deklariert hat ... :D