Posts by Lutz G

    wäre es tatsächlich möglich daß der C64 über Midi die Instrumente ansteuert

    Ob man mit dem C64 mittels Midi Sequenzer Midi ansteuern kann? Türlich - vielleicht isser nicht gerade der geringe Latenz Weltmeister, aber geht.


    Er macht super Musik, das reicht doch.

    Dran erfreuen!

    *unterschreib*


    LukHash ist IMO ein hervorragendes Gesamtkunstwerk im C64 Universum :thumbup:

    Wenn dann Releases die unter extrem harten Aufwand und Monatelanger Planung und umsetzung, für leppische 45 Euro an die User gehen und diese dann

    (Festhalten!!!) für 500 bis 800 € ( Ja da steht eine 5 mit zwei nullen und eine 8 mit zwei nullen ) den Besitzer wechseln und dann auch noch Drohungen

    ausgesprochen werden ( Von eben jenen die sich da Bereichert haben), dann ist die Motivation schlussendlich gleich null.

    Kann mich an Dein tolles Projekt noch gut erinnern. Unfassbar was manche Zeitgenossen so bringen.


    Manfred Trenz: Erschafft mit Turrican eins der besten C64-Spiele der damaligen Zeit. Wird von der Presse wenig beachtet da alle auf Amiga und Konsolen fixiert sind (1990!).

    Factor 5: Setzen Turrican für Amiga um. Der Rechner hat mehr Ressourcen, so dass bei gleichem Spielprinzip locker Musik reinpasst. Alles jubelt, Factor 5 erntet die Lorbeeren.


    Manfred Trenz: Setzt mit Turrican 2 noch einen drauf. Holt aus dem C64 Dinge heraus, die nicht für möglich gehalten wurden. Den durchschnittlichen Gamer interessiert das wenig, andere Systeme sind ja besser. Auf dem C64 bleibt 1991,92 nur zurück, wer sich nix besseres leisten kann.

    Da kann man aber schon mal hinterfragen, warum er nicht so schlau war sein Genie mal mehr für Plattformen zu nutzen, die

    daaamals™ in ihren HeyDays waren - auch kommerziell. 1991/92 war ja auch der Amiga schon wieder auf dem absteigenden Ast (es ging langsam aber sicher in Richtung DOSe), und er war immer noch auf dem C64 zugange?

    Hui - was ein Shitstrom. Aber ist teuer nicht eh ein essentieller Teil von "Limited Editions"? Ja, auch zu teuer. Was ist z.B. ne limitierte Pappschachtel mit ner Unterschrift wert? Wer sich das leisten kann/will - bitte. Ich bin jetzt eh nicht so Turrican/

    Jump 'n' Run Spezi, dass mich das so richtig tangiert. Manche Leute versaufen in ner Kneipe viel mehr Geld an einem Abend, und das die ganze Woche lang :D Man kann Geld sicher schlimmer verschwenden, als für manch ein Package aus der genannten Kollektion ;)

    Es ist deutlich mehr Platz für Register vorhanden als nur für zwei SIDs. Deshalb funktioniert ja die von dir erwähnte 16-fache SwinSID-Schaltung von kinzi , ohne den C64 komplett umkrempeln zu müssen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass mehrere SIDs angedacht waren.

    Ah ok - thx für die Info.


    Wobei es ja vom eigentlichen Thema hier wegführt. Dass Hans Zimmers komplexe Arrangements mit möglichst viel SIDs einfacher zu stemmen sind ist klar. Gleichzeitig geht der Wert für den normalen C64 User von solchen Spezial-Sid-Lösungen/Ergebnissen IMO gegen Null. So toll die XXL-SID-Setup Songs auch klingen.

    Geht mir auch ein bisschen so bei z.B. The Tuneful Eight - das ist eben einfach keine richtige C64-Musik mehr, du denkst nicht mehr darüber nach, wie du das auf so wenige Kanäle bekommst, du denkst darüber nach, wie du die vollkriegst!

    Gut auf den Punkt gebracht.



    Aber bei einem Dual-SID-Setup sehe ich das ein bisschen anders, denn der C64 war offenbar so gedacht, dass mal ein zweiter SID reinkann, die Register sind da, nur der Chip nicht.

    Ah ok - wusste ich nicht. Trotzdem läufts auf nem normalen C64 nicht - wobei ich dann wieder bei meiner anderen Aussage wäre ;)



    Vielleicht gibt es ja auch ein Zimmerstück, das tatsächlich ganz gut passt.


    Bestimmt. Er hat ja massig Material gemacht, für die diversen Filme.

    Ja würde auf jeden Fall sehr schwer werden. Aber wenn es einfach wäre, gäbe es auch keine so große Herausforderung ;) Ich würde versuche für aufgemotzte SID-Setups belanglos finden - auch wenn sie gut werden. Viel wertvoller ist es was für den C64 so wie er ist zu zaubern.
    Ich kenne das Gesamtwerk von Zimmer nicht - aber da ist bestimmt was dabei, was mit dem SID (+Megakönner) umzusetzen wäre. Vielleicht der besagte Tune aus "Interstellar"?

    Naja, ich weiß nicht, wie gut das eben klingen würde, wenn ich mir das so anhöre, dann kommen Arpeggios nicht so wirklich in Frage ...

    Aber es gibt hier ja gerade dieses Thema, da hat wer 16 SIDs in einem C64, sowas könnte dann ein Stück sein, was man damit richtig schön abspielt.

    Na die Kunst ist es eben mit den Restriktionen des C64 zu arbeiten, trotzdem superbe Tracks zu machen. Ich bin mir sicher, dass ein Könner ein geeignetes Stück von Zimmer gut umsetzen kann - auch ohne XXXXL-SID-Erweiterungen ;)

    Ich weiß nicht genau, wie weit Hubbard da wirklich Ahnung hat

    Hab mal kurz gegoogelt - so ein Musikstudium und später die Arbeit als Studiomusiker sollte schon ein solider Hintergrund sein, um mit Hans Zimmers komplexen Kompositionen klar zu kommen ;)


    BTW: Ich hab Hans Zimmer immer etwas verkannt - ich dachte der macht halt klebrige Hollywoodsoße, aber seine Arrangements sind IMO richtig geil... Wer so gut wie Hubbard das Umsetzen von Stücken beherrscht , könnte auch ne tolle C64 Version von nem Zimmertrack hinbekommen.

    Z.B. wie gesagt das oben von mir verlinkte Stück aus "Interstellar" - wäre auch was für den DVD-Thread btw - muss ich noch schauen *g*


    ich weiß nur, dass die Leute damals einfach gemacht haben, Chris Hülsbeck hatte zwar mit Musik schon was am Hut wegen Klavierunterricht, aber ich weiß nicht, ob der da was studiert hat oder so.

    Und Robs Stücke sind immer sehr quietschich, als hätte er Filter mit Ringmodulation vertauscht.

    Ja klar - er war ja auch ein Pionier, wo viele seiner Nachfolger dann noch optimiert haben. Ich kam wie gesagt nur auf ihn als Beispiel, weil er IMO musikalisch besonders bewandert ist.


    Man könnte vielleicht sehr coolen Kram mit Samples machen, Mahoney hat das wirklich drauf, wie man hier sehr gut hören kann. Oder auch Jammer.

    Thx für die Links - zieh ich mir später mal rein. Könnte mir aber vorstellen, dass man Zimmers Tracks besser mit Synthie Kram umsetzt.


    BTW2: Vielleicht verstecken sich irgendwo ja doch ein paar richtig geniale Zimmer-Sids? Unter anderem Namen? Ich war seinerzeit sehr überrascht, was ich da für ein Juwel punkto Miami-Vice-Theme entdeckt hatte, was wohl weitgehend unbekannt war, inkl Composer (und bezüglich Miami-Vice-Theme IMO viel besser ist als die Werke der üblichen Verdächtigen, der Sid-Stars) 8)

    Wenn Rob Hubbard auf dem C64 noch aktiv wäre, würde ich dem SID-Maestro das am ehesten zutrauen 8)

    Es gibt wirklich extrem coolen modernen C64-Kram (von Leuten, denen die Filterregister ein Begriff sind :P), zum Beispiel Linus, Jeff, 4-Mat, DRAX, Laxity und viel zu viele andere.

    Keine Frage. Ich kam auf Hubbard, da er wenn ich mich recht entsinne ne richtig fundierte musikalische Bildung hat, die sicher hilfreich ist, wenn man Zimmers Monumentalwerke kompositorisch auf dem C64 umsetzen will. Da geht es dann nicht nur um SID-Filter-Akrobatik ;)

    Würde mich auch interessieren. Umsetzungen von diversen Meisterwerken? Wenn Rob Hubbard auf dem C64 noch aktiv wäre, würde ich dem SID-Maestro das am ehesten zutrauen 8) Sowas hier von Hans Zimmer könnte mal gecovert werden.


    BTW: Hat Rob Hubbard eigentlich mal durchblicken lassen, dass er wieder was für den C64 machen würde?

    Jetzt mit aktuellen SID-Composing-Tools wäre es ja auch viel einfacher für ihn als das kryptische Reinhacken der Tunes daaamals™.

    Bei den modernen Rennsimulationen hat man aber schon viel Einstellmöglichkeit, wie sich das Fahrzeug "steuern" lässt. Vorallem, wenn man mit einem Force-Feedback-Lenkrad unterwegs ist.

    Ja klar - ich bin da schon punkto RacingSims n Spezi - da kannste alles einstellen.

    Auch bei Gran Turismo 4 - da lege ich die Steuerung einfach auf den rechten Analogstick. Ich will doch nicht über die Nordschleife mit links ;)

    Ok Forza ist ja mehr arcadig - auch völlig ok. Aber man sollte zumindest die wichtigsten Steuerungsoptionen frei belegen können.

    Ich meine bei ner alten (?) Forza (?) Version ging da gar nix. Das geht dann für mich in Richtung Grafikblender und sonst nix.


    BTW: Noch ein Aspekt, der mit der immer besseren Grafik kam - die großen Autohersteller nehmen die Games gerne als Dauerwerbesendung. Da dürfen die edlen Karossen nicht zerknittert werden, Schadensmodell Ade.

    Dann nützt die fotorealistische Grafik von Forza (s.o.) auch IMO nicht viel, wenn man mit 300 gegen die Wand brettert, und der Wagen prallt wie ein Flummi ohne Kratzer ab - Goodbye Realismus. Diesen Druck der Autohersteller muss man nicht verstehen - real wird der Wagen doch auch onduliert. Wird deshalb nur ein Ferrari weniger verkauft? Eben.

    Und um die Kurve (quiiitsch) wieder zu den oldschool Games zu bekommen. Mir ist mit einem realistischen Schadensmodell so n Klotz als Autografik letztendlich lieber - ist viel interessanter punkto Racing. Oder man hat halt Wreckfest, aber dann sind auch wieder keine echten

    Sportwagen lizenziert (warum muss man das überhaupt machen, und wann ging es damit los?).

    Hier noch ein Beispiel punkto meinem geliebten Jaguar XJ220, den ich ja auch mal in freier Wildbahn stellte (2*), die Wahrscheinlichkeit diesen ultra selten Supersportwagen mal in natura zu sehen, dürfte in den Bereich von nem XL-Lottogewinn gehen, btw.

    Wie schön wäre es also, den zumindest virtuell maximal realistisch zu sehen... 8)


    Aber daaamals™ durfte man die Erwartungen natürlich nicht zuuu hoch schrauben... Auch nicht auf dem Amiga...


    Hier also das Cover...



    Was sich in der Software dann natürlich nicht ganz wiederfand ;)



    Wobei man fairerweise sagen muss, dass Jaguar XJ220 auch für damalige Verhältnisse IMO nicht sooo der Brüller war, punkto Grafik und Spielwitz.


    Dann bin ich gerade über das hier gestolptert (deshalb kam ich nochmal auf diesen Thread)

    Alter Schwede sieht das geil aus... :sabber:



    Wobei wir da wohl auch ein wenig bei der Problematik von vielen aktuellen Games sind. Vielleicht auch gerade auf der Konsole?

    Die Grafik ist zum Niederknien, keine Frage. Aber sobald der Wagen die Strecke unfreiwillig verlässt (später im Video zu sehen),

    ists dann mit dem Realismus doch nicht mehr sooo extrem. Auch könnte es sein, dass man wie bei alten (?) Forza Titeln noch nicht mal die Basics einstellen kann, dass ich mit dem rechten Stick lenken darf. Sollte das immer noch nicht (?) möglich sein, nützt mir auch die tollste superduper Grafik nix, wenn ich das Game nicht anständig steuern kann. Da würde ich dann eher wieder auf oldschool Grafik zurückgreifen, wenn dafür das Game optimal zu steuern ist . :D Vielleicht können dazu ja mal Xbox Spezis was schreiben, ob es mittlerweile bei Forza möglich ist den Stick frei zu belegen.

    Heute Abend wird der Flight Simulator 2020 von Microsoft unter die Lupe genommen. Könnte eine kurze Nacht werden. :dance

    Ich würde sagen, dass könnte ne laaaaaaange durchgeflogene Nacht werden :D :sabber:


    Viel Spaß :thumbup:


    Bei mit vorerst wieder Wreckfest für zwischendurch, und Star Citizen für lääääänger 8) Der Flight Simulator 2020 kommt aber sicher auch noch :D



    So gings/gehts mir bei Red Dead 2. Kurz Tutorialmissionen gemacht und sobald das eigentliche Spiel los geht hab ich mich in den Online-Teil verzogen und mein Ding als Sammler durchgezogen. Die Welt allein reichte mir um mich dort Monatelang zu beschäftigen und immer wieder gab es Kinnladenrunterfallmomente ebenso durch die grandiose, lebende Welt wie diese ganzen Kleinigkeiten wo ich nur denke WOW, ganz großes Kino.

    IMO war die Computer(spiel)welt noch nie so toll wie heute. Wir haben alles - wir können uns an daaamals™ erfreuen (Soft und -Hardware), und ebenso an den grandiosen Games (s.o.) heute - das Teil muss ich mir btw auch noch geben. Überhaupt sind Rockstar Games die Immersions-Meister - auch und gerade mit aktueller Grafik... Hier btw beide Welten vereint :D8)



    Mir gefallen solche Cover wie z.B. bei Boulder Dash:

    Jau - sehr gekonnt.


    Und so geht's mir genauso - Ambiance und Atmosphäre sind mir wichtiger. Ich habe bei HL2 Stunden die Stadt erkundet, einfach auf dem Bahnhofvorplatz Picknick gemacht, unter der Eisenbrücke auf den Stegen gecampt und die Möven angeschaut. Bei Portal 2 die Industrieanlagen erkundet. Die Soundkulisse macht es aus und das ab und an ein Goodie passiert.

    Gutes Beispiel fällt mir noch ein: Tomb Raider (original) vs. Neuauflagen: Ich stehe lieber auf Klötzen und schaue mir Pixellöwen an, als (relativ) fotorealistische Pfade zu suchen und zu scheitern.

    Eigentlich war ich schon Walking-Simulator Fan bei The Heist und Impossible Mission vom 64er.


    Dass man sich möglichst frei bewegen kann macht eben IMO auch ein gutes Spiel/die Immersion aus. Fantastisch Deus Ex.

    Da hab ich Stunden mit Kistenstapeln verbacht, um auf Dächer zu kommen, die kein Stück fürs Weiterkommen nötig waren,

    eben einfach weil man es konnte *g*

    Seit die Computergrafik immer realistischer wird, tendiere ich oft gerade bei Open-World-Games mir eher die tolle Grafik anzuschauen, als dem eigentlichen Spielverlauf zu folgen. ;)

    Bei Fallout 3,4 und New Vegas war das sehr extrem bei mir.

    Machmal ist auch der Weg das Ziel - ist bei mir bei Star Citizen bestimmt so - da es auch kaum ne Story mit vorgekauten Inhalten gibt - viel der Fantasie überlassen wird - hey was ja schon wieder oldschool ist :D

    Lutz G ja das "Uncanny Valley" trifft hier mit Sicherheit auch zu, vielleicht auch in einer etwas anderen Form. Das Problem ist halt, dass der Realismus am Ende trotzdem nicht wirklich realistisch ist, aber dadurch fallen Kleinigkeiten viel staerker ins Gewicht. Bei Doom oder Wolfenstein juckt einen das nicht, das ist noch relativ "cartoonig", aber sorgt trotzdem fuer ein ueberzeugendes Spielerlebnis. Bei den modernen Varianten sind mir oft auch viel zu viele "unruhige" Stellen im Bild, also irgendwelche Schutthaufen und was weiss ich, das zerstoert fuer mich das "geradlinige" was ich in einem Spiel eigentlich brauche, um mich schnell zurechtzufinden. Ausgeglichen wird sowas dann wieder, indem die Dinge, die wirklich von Bedeutung sind, blinken oder leuchten oder sich in der Luft schwebend drehen, aber das wiederum ist ja wieder ein klarer Schritt weg vom Realismus. Ich glaube je schemenhafter etwas gestaltet ist, desto mehr kann man sich hineinversetzen, weil der Rest im Kopf passiert und man sich somit leichter damit identifizieren kann.

    Ja - interessantes Thema. Kann gut sein, dass man oft bei modernen Games den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht,

    dermaßen viel in eine Szene gepackt wird, dass sie "over the top" ist, dass der Fokus auf das Wesentliche fehlt.


    Damit lässt sich denke ich auch erklären warum Star Citizen so gut funktioniert - eine Planetenoberfläche/ein Sonnenuntergang ist trotz Megagrafik doch wieder irgendwie stilisiert (auch in natura). Der Horizont, Himmelskörper - 2001 Feeling pur.

    Bei nem Wimmelbild eines aktuellen Grafikblenders/Railshooters kann viel verloren gehen, da weniger oft mehr ist...


    Apropos Castle Wolfenstein - bei der ersten aufgemotzten Fassung (ungleich die Dos Version), gabs auch so nen Magic Moment - allein, dass ich mich noch dran erinnere sagt viel aus. Da kommt man in einen Raum, komplett von Bodennebel bedeckt - plötzlich erheben sich aus dem wabernden Dunst Skelette - alter Schwede hatte ich Gänsehaut :D

    Auch da kann man erklären warum die Szene, die Immersion funktioniert. Die Grafik, das Gamedesign ist auf den Moment fokussiert.

    Es gibt nur den Raum und den Nebel - nicht weil die Grafikengine nicht mehr Objekte darstellen kann, sondern weil der Gamedesigner dieses bewußt so wollte. Das "Problem" ist also oft nicht die Megagrafik, sondern das Gamedesign. Möglichst viele Objekte in nen Schlauchlevel zu packen, mit super duper 3d Volume Textures mit Raytracing in Echtzeit (wohl das nächste große Ding btw) macht noch kein gutes Spiel, ne atemberaubende Immersion aus. Die aktuellen Möglichkeiten der superschnellen Hardware sind also nur das Werkzeug. Es ist immer noch so, dass nicht jeder Depp ein gutes Spiel machen kann - da kann die Grafik noch so sehr blenden ;)


    Ja, ein Extrembeispiel.

    Ist IMO aber durchaus typisch insbesondere für die Anfänge der 8-Bit-Games. Oft besonders opulente Coverart, die sich nicht ganz bei der Liebe im Sprite, etc Design der Spielgrafik wiederfindet ;) Vielleicht auch kein Zufall, dass man da einen besonderen Kaufanreiz beim Cover brauchte.

    Da wir aber eh eher auf Sicherheitskopien fokussiert waren, lief das sowieso oft eher ins Leere :D


    "Jupiter Lander" war mein erstes eigenes Spiel überhaupt, auf einem VC-20. Dort ist Grafik noch grottiger. Trotzdem habe ich es stundenlang gespielt. Gut: "Wir hatten auch nichts (anderes) damals." :-) Es hat mir aber trotzdem Spaß gemacht, da bin ich mir sicher. Schon alleine, weil es neu war. ^^

    Ja gehörte auch zu meinen ersten Games auf einer der ersten eigenen Leedisketten (*g*). Schon daaamals™ empfand ich es eher als Gurke.

    Hat noch jemand ne Idee? Also maximal dick aufgetragen beim Cover - minimale Ähnlichkeit mit dem eigentlichen Game?

    Der hier ist noch n Kandidat :D





    Und nicht nur mir ist das aufgefallen: ;)


    -snip-


    Comparing the cover art and the graphics of the game here are the extreme examples. #C64 Jupiter Lander (C= 1982); A superbly interesting cover, bad game graphics.


    -snap-


    https://twitter.com/i/web/status/1117271082095009794



    Die Rechner-Aufrüstung für das neue Doom hat sich nicht gelohnt. Ich komme mit reeler Grafik nicht zurecht.

    Thx für die Erinnerung - das muss ich auch mal auf meinen neuen Rechner loslassen 8)



    Da ist was dran, so sehe ich das auch. Zu realistisch macht vieles kaputt. Ist aber schwer zu erklären und klingt auf den ersten Blick unlogisch, aber über dieses Thema habe ich selbst auch schon oft nachgedacht und ich bin da gleicher Meinung.

    Könnte vielleicht dieses Uncanny Valley sein, was ich im Thread schon erwähnte...


    Andereseits - manchmal ist ein Magic Moment insbsondere durch Megagrafik auch einfach "nur" ein Magic Moment. Als ich zum ersten Mal bei Star Citizen auf einem Planeten landete, ausstieg und zum Sonnenuntergang blickte, fiel mit die Kinnlade runter - Gänsehaut. Genau von *sowas* hatte ich daaamals™ z.B. bei Elite geträumt. Und allein für diesen Moment hat sich jeder Cent für meinen neuen Rechner (traditionell braucht man für Chris Roberts Games bekanntlich etwas mehr Power unter der Haube :D) und auch für Star Citizen gelohnt. 8)


    213854-scc-jpg


    Hier die ganze Sequenz


    Gaming PC für Star Citizen & Co


    Und btw - sowas kannten wir doch auch daaamals™ z.B. beim großartigen Summer Games, wo man sich an der superben Grafik, an den grandiosen Lauf, etc Animationen, an der fantastischen Präsentation kaum sattsehen konnte, die auch *viel* zum Spielspaß beitrug.


    Wir Kinder der DDR kannten keine schönen Cover Art.

    Hehe - warum habt ihr nicht nach den Cover Boxen gegoogelt?

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    Kleiner Scherz :D


    Und auch gleichzeitig ne Anspielung und thx an knusperzwieback für den "Spoiler" hier - selten so gelacht

    :roll2:


    Ok btt (oder auch nicht *g*)


    Ja da war bei diesen DDR Boxen wenig Anstoß zum Träumen (oder gerade?) ;)