Posts by Diddl

    Mit dem nibtools (nibwrite -u) ist es ja möglich eine Diskette in den Unformatierten Auslieferungszustand wieder herzustellen:

    -u[n] : Unformat disk for [n] passes (removes *ALL* data) This option alternates writing all sync, then all $00 bytes (bad GCR) to the entire disk surface, simulating the state of a brand new never-formatted disk.

    Das funktioniert ja leider nur mit einer Parallelverbindung.

    Gibt es denn so eine Möglichkeit auch über eine serielle Verbindung? Vielleicht mittels cbmctrl ?


    Naja, dafür braucht es ja "nur" einen speziellen Code in dem Floppy Laufwerk.

    Einen "unformat code" ...


    Dann läuft es in jeder Commodore Floppy auch ohne parallel Kabel und einfach nur mit OpenCBM.



    Aber ...

    ... wozu???

    Naja machbar wäre das schon, über ein eigenes Formatieren-DOS plus NMI :D



    Aber ... mir entgeht anscheinend der wirklich Nutzen an der Sache.

    Auch wenn ich viele Disketten formatieren möchte, wo ist das Problem @N:NAME,ID einzugeben.

    Oder sich ein kleines BASIC Programm zu schreiben, wo ich nur noch einmal drücken muss ...


    Warum sollte man Disketten formatieren wollen mit dem Laufwerk alleine?

    Normal hat man ja immer inen C64 oder einen PC angeschlossen.

    Aber der ATMEL steuert doch auch den CPLD an und der hat Zugriff auf die Hardware, oder nicht?

    Der Atmel sagt nur dem CPLD, in welchem Modus gefahren wird (Speed DOS, Prologic, prof-DOS ...).



    Und natürlich die Dinge, die man am OLED einstellen kann (RESET, Schreibschutz, Gerätenummer ...).

    Mal ne Frage, wäre es theoretisch möglich eine Funktion einzubauen die eine Diskette formatiert?

    Also über das Auswahlmenü.

    Nein, der Atmega hat keinen Zugriff auf die Hardware direkt und auch keine Kommunikationsmöglichkeit zum 6502.


    Man könnte natürlich ein spezielles DOS schaffen, das nur formatieren kann.

    Also Floppy Reset beginnt sofort mit dem formatieren.

    DAS könnte man mit dem Atmega übers OLED auswählen und starten.

    Hast du den Gleichrichter angeschaut?


    Bei mir war dasselbe.

    - Prinzipiell hat das Laufwerk funktioniert

    - Gleichrichter sehr heiß

    - VIA relativ heiß

    - Im Betrieb manchmal tückisch.


    Seit der neue Gleichrichter drin ist, läuft alles wie am Schnürchen.

    Die W65C816 läuft nicht im Emulationsmodus,

    Ich finde die 65C816 genial.

    Es war damals die konsequente Weiterentwicklung des 6502.


    Alle 6502 Systeme haben irgendeine Form von Banking eingeführt, um die 64K Barriere zu überwinden.

    Und jedes Banking ist halt doch nur eine Notlösung.


    Der große Adressraum, und doch den gewohnten Befehlsatz ...

    ... es hätte zum Erfolg führen können


    Aber leider hat sich die 65816 nicht durchsetzen können.

    Wenn man vom SNES und Apple-IIgs mal absieht.

    wie Tuningboard fertigstellen


    und MeGALoDOS zusammenbau


    Wunderbar.

    Zwei weitere Test Kandidaten ... :)


    Da gibt es auch interessante Messpunkte mit bekannten Frequenzen.



    Das Gute an der Sache ist ja, an funktionierenden Boards bekommt man die Routine zum Umgang mit Messgeräte.

    Hat man mal ein defektes Board, dann hat man schon eine Ahnung was man mal schnell prüft.

    Man weiß dann schon wie das Signal sein soll wenn es "richtig" funktioniert.


    Okay ...


    Dann geh halt einfach deine Geräte mal durch ...


    Zb. könntest du anfangen mit einem funktionierenden C64 Board:

    • such die Assy Nummer auf dem Board
    • such dir den passenden Schaltplan
    • such dir Punkte die bestimmte Frequenzen haben sollen (CPU Takt, Phi2, Video Signale, Sync Signale)
    • such dir Punkte die auf Befehl Signale senden (zb. ATN beim LOAD eines Programm)
    • erzeuge dir Signale mit kleinen Code Sampel (zb. Chip Select, Cartridge Signale, ...)
    • jetzt wird es schwieriger: Suche diese Punkte auf deiner C64 Platine
    • wenn man keinen Punkt zum anschliessen findet, löte dir kleine Stift an die Platine
    • und dann geht es los: Tester anhängen und experimentieren!! :)


    Es gibt für alle Commodore Kisten auch ein Service Manual.

    In diesen Manuals sind oft Messpunkte beschrieben.

    Die kann man auch sehr gut verwenden um mit dem Oszilloskop zu spielen oder jetzt mit dem Tester.

    Das LIBUSB Problem scheint bei einigen Leuten aufzutreten:


    Quelle: 64-bit libusb LIBUSB_TRANSFER_TIMED_OUT after closing and reopening connection in higher speeds · Issue #337 · libusb/libusb (github.com)



    Das Ticket wurde aber geschlossen.

    Und das war 2018.


    Vermutlich tritt das Problem in neueren OpenCBM nicht auf?

    Ich habe es zwar drauf auf meinem MeGALoDOS und auch ab und zu gestartet, aber intensiv beschäftigt habe ich mich damit nicht.

    So ist es bei mir auch, dachte nur da gibts ne Anleitung, die ich nirgends gefunden habe :(


    Bestimmt gab es mal eine Anleitung.

    Aber sowas entschwindet meist nach Jahrzehnte ...


    Möglicherweise taucht ja noch ein Manual auf.

    Wenn das dann der Besitzer auch noch durch den Scanner laufen lässt und es hoch lädt ...

    Abgesehen von dem LIBUSB_ERROR_IO (Keine Ahnung warum der erscheint. Auslesen der Disk funktioniert fehlerfrei) kommen noch diverse andere Meldungen.


    Nee, das lesen der Disk muss deutlich mehr als eine Sekunde dauern.


    Da läuft bei dir OPEN-CBM nicht ganz sauber, fürchte ich.