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Heute so gebastelt ...

  • Habe mir auch was schönes gebastelt.


    In diesem Post, hatte ich mein Vorhaben schon mal vorgestellt und erklärt, worum es dabei geht. In kurz: Diskettensammlung gekauft, festgestellt das (vermutlich) Schimmel oder irgend ein anderer Dreck auf den Magnetscheiben abgelagert vermtl. durch falsche Lagerung. Disketten müssen gereinigt werden. Händischen Test mit Bioethanol und Q-Tip erfolgreich gemacht und dann über eine Möglichkeit nachgedacht, ca. 350 Disketten halbautomatisch zu reinigen, weil das sonst extrem mühselig wäre.


    Meine Idee: eine ausrangierte Floppy-Mechanik bis auf den Spindelmotor entkernen und dafür zweckentfremden. Ich hatte mir dafür erst eine alte TEAC-PC-Floppy besorgt, welche mir dann dafür aber doch zu schade war weil die noch läuft.


    Unser guter @ADAC hat mir dann aber freundlicherweise eine ausrangierte, defekte 1541-Floppymechanik überlassen, die heute eingetroffen ist. Nochmal herzlichen Dank an Dich Gerd! :winke:


    Also Floppy bis auf den Spindelmotor und deren Steuerelektronik entkernt. Für den Spindelmotor habe ich ein 0815 Netzteil mit 12V und 500mA Output rausgekramt.


    Dann habe ich noch den Poti für die Umdrehungsgeschwindigkeit auf Minimum runter gestellt.
    Dann verdreckte Diskette rausgesucht und eingelegt.


    Dann Q-Tip mit Ethanol getränkt, Spindelmotor gestartet und mit dem getränkten Q-Tip unter leichtem Druck auf die sich drehende Magnetscheibe von einem Ende langsam zum anderen Ende der S/L-Öffnung gefahren.
    Das habe ich so 2-3mal gemacht. Dannach mit einem trockenen Q-Tip das ganze nachgewischt, bis alles trocken war.


    Dann die eingelegte Magnetscheibe durch drehen der Spindel von Hand zwecks Sichtkontrolle eine Umdrehung gedreht, das ganze mit der Diskettenrückseite gemacht und dann festgestellt:


    Das funktioniert einwandfrei :thumbsup: und ist schön Easy. Ganz nach meinem Geschmack.


    Der Dreck ist runter von der Disk und die Magnetscheibe ist wieder schön sauber und läuft super.
    Das hab ich dann gleich mal mit ein paar Disketten gemacht und dann auch gleich auf dem 128er den Inhalt angesehen, ohne Angst, den S/L-Kopf der 1571 wieder einzuschmoddern.


    Irgendwie werde ich das ganze mal noch auf ein Brettchen schrauben.


    Jetzt hab ich mir eine Diskettenreinigungsstation und eine S/L-Kopf-Reinigungsdiskette gebastelt. Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen. ;)


    Lg

  • Jetzt hab ich mir eine Diskettenreinigungsstation und eine S/L-Kopf-Reinigungsdiskette gebastelt.


    Die Idee ist Mega


    Hab nur leider keine vergammelten Disketten mehr - damals alles Entsorgt ...

  • Rutscht der gelöste Dreck nicht unter die Diskettenhülle?

    Ich hoffe doch nicht! Der soll ja an dem Q-Tip hängen bleiben, was er auch eigentlich allem Anschein nach tut. Die Diskettenhüllen mache ich deswegen nicht auf. Wenn da noch Dreck oder Schimmel drin ist, dann ist das so. Die Disketten laufen nach der Reinigung auch subektiv ruhiger in der Diskettenhülle.


  • Jetzt muss man nur noch den Q Tip automatisieren, wie bei den Schallplatten früher.


    Schöne Idee.

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


    Wenn ich tot bin, dann begrabt mich mit dem Gesicht nach unten! Dann kann mich die Welt am Arsch lecken. ** Der Joker **

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  • Die Idee ist Mega


    Hab nur leider keine vergammelten Disketten mehr - damals alles Entsorgt ...

    Danke aber mensch, das ist doch schade! Das bring ich nicht fertig und gebrauchte Disketten sind ja auch nicht günstig zu bekommen. Deshalb hab ich mir das ja ausgedacht.

    Jetzt muss man nur noch den Q Tip automatisieren, wie bei den Schallplatten früher.

    Jo, das wärs. Aber nee, bissel Handarbeit ist schon OK. Soll ja auch Spaß machen und so ist´s Ok.

  • :ilikeit: Das muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

    Ja mach das. Funzt prima. Ich bin sehr zufrieden.


    Ja und wenn das auf meinen Disketten wirklich Schimmel sein sollte, ist 98% Bioethanol genau das richtige Mittel!

  • Dann Q-Tip mit Ethanol getränkt, Spindelmotor gestartet und mit dem getränkten Q-Tip unter leichtem Druck auf die sich drehende Magnetscheibe von einem Ende langsam zum anderen Ende der S/L-Öffnung gefahren.
    Das habe ich so 2-3mal gemacht. Dannach mit einem trockenen Q-Tip das ganze nachgewischt, bis alles trocken war.

    Da musst du aber mit dem IPA/Ethanol sehr vorsichtig sein. Das löst auch die Magnetisierungsschicht teilweise ab und hinterlässt blanke Flecken auf der Diskette. Wenn du das zu intensiv bzw. mit zu starkem Druck machst, dann ist die Diskette hinüber.


    P.S.: Wenn du die Oberseite der Diskette putzt, putzt du übrigens immer die Seite B, weil der S-/L-Kopf ja unten ist.

  • Hab auch noch a bisserl "gebastelt" ..gescheit schlafen kann bei der Hitze doch eh keiner... :D


    Ich hatte mit meiner Tastatur am Cevi immer das Problem, dass der Kontakt nicht so gut war und ich auf die Tasten mehrfach hämmern musste, bis mal das Zeichen kam.
    Die Reinigung mit Isopropanol hat überhaupt nichts gebracht.


    Was allerdings jetzt funktioniert hat ist diese Methode:


    So sah die Platine vorher aus...



    Die stumpfen Kontaktflächen erscheinen mit Blitz fotografiertganz normal als helle Kontaktflächen.
    Danach wurde jede Kontaktfläche "radiert"



    Und die Platine sah beim Fotografieren mit Blitz dann so aus:



    Die jetzt richtig schön blanken Kontaktflächen wirken dunkel, da sie das Blitzlicht ganz besonders gut spiegeln/reflektieren.


    Und danach klappts auch wieder mim normalen Tippen - ohne Gehämmer und ohne extra Graphit Behandlung der Stempel


    Diese Behandlung hatte auch die Tastatur im VC20 davor erhalten, allerdings hatte ich die vorher nicht dran und konnte daher erst durch einen weiteren Test bei meiner bekannt streikenden Tastatur nachprüfen, ob das Radieren der Kontaktflächen wirklich was gebracht hat ... und es tut...

  • Es gibt auch Leute, die gEDA benutzen und damit aufwendige Platinen layouten(*zu @Bogogil schiel*). Und da weiss ich nicht, ob ich Respekt oder Angst haben soll. KiCad hat ne Lernkurve, aber da ich vorher versucht habe, gEDA zu verwenden, war KiCad die totale Erleuchtung.

    Ich hatte mir damals auch KiCad angeschaut, allerdings fehlten mir einige gute Features. So gab es für pcb/gEDA einen Patch, um den in meinen Augen guten Autorouter von freerouting.net nutzen zu können. Ich hab am Rande mitbekommen, dass die KiCad Entwicklung derweil sehr zügig voran ging. Vielleicht würde ich mittlerweile anders entscheiden, aber da ich mich nun mit gEDA auskenne... ;-)


    Randnotiz: Leider wurde freerouting.net eingestellt, da eine Firma der Meinung war, ihre Patentrechte würden verletzt. Es schwirren zwar noch Kopien im Netz rum, aber die rechtliche Lage scheint zumindest zweifelhaft zu sein.


    Bogo

  • Ich hatte mir damals auch KiCad angeschaut, allerdings fehlten mir einige gute Features. So gab es für pcb/gEDA einen Patch, um den in meinen Augen guten Autorouter von freerouting.net nutzen zu können. Ich hab am Rande mitbekommen, dass die KiCad Entwicklung derweil sehr zügig voran ging. Vielleicht würde ich mittlerweile anders entscheiden, aber da ich mich nun mit gEDA auskenne... ;-)
    Randnotiz: Leider wurde freerouting.net eingestellt, da eine Firma der Meinung war, ihre Patentrechte würden verletzt. Es schwirren zwar noch Kopien im Netz rum, aber die rechtliche Lage scheint zumindest zweifelhaft zu sein.


    Bogo

    Spätestens seit 4.x ist KiCad sehr brauchbar. Den Freerouting-Router haben wir uns damals noch gezogen und haben damit standalone ein wenig rumprobiert (Kicad kann damit auch umgehen), aber seit diesem interaktiven Router von KiCad kommt man auch super ganz ohne Autorouter klar.

  • Wenn ich das richtig verstanden habe geht es dabei um den Footprint, sprich den Soldermask bei den Bauteilen ???
    Aber denke das kann hier jemand besser beantworten als ich-

    Konfuzius sagt…Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt.

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.


    Wenn ich tot bin, dann begrabt mich mit dem Gesicht nach unten! Dann kann mich die Welt am Arsch lecken. ** Der Joker **

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  • Heute irgendwie nix zu tun gehabt, und bin gerade dabei, ein halbes Dutzend MiSTer RAM Module zu bauen:



    Ich persönlich finde, es geht schneller, wenn man erst den Chip auflötet, und dann anschließend die Buchsenleite. Ich löte die Kontakte unter dem Chip einfach von hinten. Das geht, zumindest für mich, schneller.
    Habe jetzt 5 Module in knapp einer halben Stunde fertig bekommen.


    Mal schauen, ob ich das Dutzend heute noch voll mache. Allerdings bei der Hitze wird es langsam bäh... :cry::D

  • Also das Landing Pattern ist die Gegenseite des Footprints.
    Heißt: Die offene Platinenfläche an der Du das Bauteil (in diesem Fall den Stecker) auflötest.


    Einbinden: In das Directory des Projekts kopieren
    Dann nach PCBnew -> Preferences -> Manage Footprint Libraries -> Project Specific Libraries
    Da dann den Pfad einfügen zu dem Verzeichnis.
    Dann kannst Du für Deinen Stecker halt den Footprint auf den USB Stecker setzen.
    Wenn Du dann PCBnew aufmachst hast Du die Lötpads.


    Bzgl. oben/unten: Du schaust immer von oben auf die Platine - Foorprints werden auch immer von oben gezeichnet