Posts by ArnoldLayne

    Auf der gesamten Veranstaltung war nicht. ein. einziger. C64.

    Jetzt wo du es sagst.. wäre mir sonst gar nicht aufgefallen. Aber war auch so genug cooles Zeug da, dass ich persönlich jetzt keinen C64 vermisst habe. Unser Standnachbar mit der Schickhard-Rechenmaschine hatte immerhin seinen defekten VC-20 dabei.

    Den Link zum Deutschen Handbuch habe ich ja bereits gepostet.

    Für das TC64 ist das genaue Studium dessen wirklich unerlässlich wenn man das vernünftig nutzen möchte.

    Wobei, ich hab jetzt auch extra nachgeschlagen, unter "5.2. Disketten-Images (Abbilder) verwenden" steht schonmal nicht, dass man erst die Laufwerksnummer aktivieren muss. Ja, man muss bei einem komplexen Teil wie dem TC64 wirklich ins Handbuch schauen, es ist aber nicht so, dass es einen an die Hand nimmt.

    Da die meisten hier angedachten Umsetzungen von Emulation oder FPGA ausgehen, haben wir dieses Problem glücklicherweise nicht.

    Schon klar. Die Idee beim Steckschwein war ursprünglich, einen 8bit-Computer zu bauen, den es früher hätte geben können, damit waren FPGAs quasi raus. Allerdings hatten wir in den letzten Jahren genug feature bzw. scope creep, dass wir FPGAs oder auch CPLDs gegenüber inzwischen aufgeschlossener sind, und da wird auch noch was kommen. Wobei ich da erstmal an glue logic und MMU denke und weniger an Videochip.

    Was hat denn für euch den Ausschlag für den V9958 gegeben?

    Wir wollten einen Chip verbauen, der halbwegs gängig ist, und den es noch (zumindest als New Old Stock) zu kaufen gibt, man ihn also nicht aus einem funktionierenden Rechner rausreißen muss. So wirklich viele Optionen gibts da anscheinend nicht. Daher haben wir mit dem TMS9929 angefangen. Irgendwann wollten wir dann höher hinaus, und haben mit dem V9958 dann den Nachfolger des Nachfolgers des TMS9929 genommen.

    Allerdings habe ich keine Erfahrung mit separatem Video-RAM, abgesehen von etwas VDC-Gehacke.


    Wie muss ich mir so etwas vorstellen? Wird da alles, was der Videochip irgendwann anzeigen soll, Byte für Byte ins VRAM geschrieben?

    Hi, bin spät dran mit Erklären, und wurde sicher schon behandelt, aber du siehst das ganz richtig. Der Vergleich mit dem VDC passt auch ganz gut. Alles, was der darstellen muss, muss erstmal durch den Videochip in das VRAM gepumpt werden. Dazu kommt, dass der V9958 nicht der Allerschnellste ist. Nach jedem VRAM-Zugriff muss man quasi 8µs warten, bis der Chip wieder bereit ist, neue Daten entgegen zu nehmen. Zum Glück unterstützt der 9958 bis zu 192k DRAM, das bei uns auch komplett ausgebaut ist, so kann man schonmal viel Zeugs im Vorfeld auf die "richtige" Seite des Datenbus schaffen.

    Ist ein C64G. hatte nur etwas Sorge das ich den bekomme und den dann Schrotte weil ich ihn naiv einfach an die Steckdose anschliesse.

    Alles klar, da ist aller Wahrscheinlichkeit ein Rippenziegel dabei. Die sind eher nicht für spontane Ausfälle bekannt und sind aufgrund der besseren Wärmeableitung auch ei nbisschen belastbarer. Damit solltest du erstmal klarkommen.
    Langfristig kannst du dich dann immer noch um eine andere Netzteil-Lösung kümmern.
    Und im C64G sollte auch kein akut für auslaufende Elkos anfälliges Board befinden.

    Habe versucht mit der Suchfunktion was zu finden, aber werde nicht so richtig schlau daraus. Habe mir wieder einen C64 zugelegt. :) Jetzt habe ich aber in einer Auktion gelesen dass man den halt nicht an heutigen Steckdosen anschliessen sollte weil die jetzt auf 230V sind und das auf Dauer das Netzteil beschädigen würden (oder auch den C64?).

    Also: Was für ein C64 ist es denn? Brotkasten oder ein C64C (flaches Gehäuse)? Was für ein Netzteil ist dabei? Ein Elefantenfuß, also das mit dem abgeschrägten Gehäuse, oder ist es quaderförmig mit Kühlrippen?

    Wir wissen nichtmal, was für einen C64 mit welchem Netzteil er hat. Welchen Sinn hat es, erstmal pauschal Spannungsregler tauschen und Suppressordioden nachrüsten zu wollen? Wem hilft das?

    Das Aussortieren gilt dann aber auch für ganz viele andere und moderne Netzteil. Da ist insgesamt sehr viel Mist auf dem Markt. Die Commodore Netzteile sind da im Vergleich noch harmlos und klassisch aufgebaut. Da etwas elektrisch zu reparieren ist kein Hexenwerk.

    Für dich oder mich ist das sicherlich kein Hexenwerk, der Threadersteller hat aber ausdrücklich geschrieben, kein Elektroniker oder Hardwarebastler zu sein.

    Nicht immer alles glauben, was jemand ins Internet geschrieben hat.


    Das Körnchen Wahrheit an der Sache ist, dass die etwas höhere Eingangsspannung dafür sorgt, dass die Netzteile etwas wärmer werden. Die C64-Netzteile sind eh eine Sache für sich und gehören auf Dauer ohnehin ersetzt, bei einigen 1541-Floppies läßt sich der interne Trafo auf 240V umklemmen, was der Wärmeentwicklung zugute kommt.


    Ein C64 kann lange Lagerung eigentlich ganz gut ab. Für auslaufende Elkos sind nur bestimmte Platinenversionen bekannt (bzw. eine). Hier müßtest du das gute Stück einmal aufschrauben und nachsehen, was drin ist.

    So und nun wieder BTT -> Weiß einer zufällig was aus den Commodore 128 und Plus/4 Formen geworden ist?
    Ich hab noch so etwas im Kopf das eine "Aufarbeitung" da "Aufwändiger" gewesen wäre als bei der 64C Form.

    Im Wesentlichen ist wohl der "Markt" für C128 und Plus/4-Gehäuse nicht so groß, dass es sich gelohnt hätte.
    Echt schade, ich halte den Plus/4 für mit Abstand das Hübscheste, was Commodore damals so rausgehauen hat. Der hat sogar Cursortasten, die in die richtigen Richtungen zeigen.

    ODER es emuliert den gesamten C64 und der echte C64 ist nur noch Tastatur und Stromlieferant.

    Nein! DIeser Mythos hält sich wirklich hartnäckig.
    Als Cartridge werden aus offensichtlichen Gründen nur RAM und CPU vom Chameleon übernommen. Der Chameleon VIC II und SID laufen dann quasi huckepack. Der Rest des C64 läuft wie gehabt.