Hello, Guest the thread was called15k times and contains 446 replays

last post from TheRealWanderer at the

[OT] Linux hat sich nicht durchgesetzt

  • Mir kommt es so vor, wenn Leute von Werbung in Windows reden, sie scheinbar keine Ahnung von Windows haben. Wohl nicht damit auseinandergesetzt. Sollte man machen, wie übrigens mit jedem Betriebssystem. Mit Linux macht ihr es ja auch. ;)

    Ich sehe keine Werbung in Windows10, habe ich auch noch nie. Ich bestimme, wann ein Update gemacht wird. Es wird mir angeboten wie bei Linux auch.

    Aber okay, jedem Tierchen sein Plesierchen.

  • Fazit: Wo ein Wille, da ein Gebüsch. Wo kein Wille => Leidensdruck zu gering.

    Für mich die Aussage des Tages !


    Ich tue mich immer wieder schwer, an Linux ran zu kommen. Wenn ich was Interessantes finde, was als Opensource unter Linux gebaut und gepflegt wird und dort auch mit "den üblichen Handgriffen" unter Linux läuft, suche ich nicht den Weg es mal mit Linux zu versuchen, sondern eine Möglichkeit unter Windows. Und wenn es diese gibt, ist es meist mit einer einfachen Setup-Datei getan. Keine bash Schalter, keine Config, welche man nicht gleich findet etc.


    Bei Windows ist es halt sehr einfach und nachvollziehbar. Ich installiere etwas, der Pfad ist immer gleich und es funktioniert ! Als unerfahrener Linux Nutzer muss ich mich mehr mit dem System beschäftigen - da ist mir der Leidensdruck zu hoch, bzw. kein Wille da !

    Und Updates gibt es eigentlich viel mehr als bei Windows , oder ?

  • Als Computer Spieler bleibe ich immer bei Windows hängen.

    Im Beruf auch, obwohl man da teilweise erst jetzt sich von W7 trennt.

    Mit Linux habe ich auch meine Erfahrungen, aber ist schon eine Weile her.

    Also werde ich Linux als Desktop kaum nutzen, aber natürlich nutze ich viele Sachen in denen irgendwie Linux mit drin steckt.

    Windows ist für die Massen, Linux kann man so machen wie man es haben will.

    Sind beide völlig unverzichtbar.

  • Mir kommt es so vor, wenn Leute von Werbung in Windows reden, sie scheinbar keine Ahnung von Windows haben. Wohl nicht damit auseinandergesetzt. Sollte man machen, wie übrigens mit jedem Betriebssystem. Mit Linux macht ihr es ja auch. ;)

    Ich sehe keine Werbung in Windows10, habe ich auch noch nie. Ich bestimme, wann ein Update gemacht wird. Es wird mir angeboten wie bei Linux auch.

    Aber okay, jedem Tierchen sein Plesierchen.

    Naja diejenigen die Linux nicht moegen machen es doch genauso - habens vielleicht 2x ausprobiert und behaupten dann, in Linux waere alles kompliziert oder man muss alles selbst kompilieren und solche Sachen ;) da kann man jetzt genauso sagen, die haben ja keine Ahnung aber reden drueber.


    Und Updates gibt es eigentlich viel mehr als bei Windows , oder ?

    Updates gibt es fast taeglich bei meiner Distro, aber die installiert man so nebenbei. Ich sage nur "ja" und der macht das dann, ohne Neustart und alles. Unter Windows kenne ich es eher so, dass man 20 Minunten einen "Bitte schalten Sie den Rechner noch nicht aus, es werden gerade Updates installiert"-Screen bekommt, der sich manchmal sogar aufhaengt. Meist dann, wenn man es eilig hat oder den Rechner mitnehmen muss (Laptop z.B.). Sowas finde ich extrem nervig. Klar, auch Linux kann mal spinnen, aber diesen Screen unter Windows habe ich bestimmt 20x so oft gesehen als dass mich mal unter Linux irgendwas an der Arbeit hindert.

    Teilweise gab es bei Windows auch den Dialog, der Dir anbietet, in 10 Minuten, 1 Stunde oder 4 Stunden neuzustarten. Aber es gab keine Option zu sagen "ich starte dann neu wenn ICH wil". Sowas ist doch mit Verlaub Bullshit. Diesen Dialog habe ich sogar mal in einer Windows SERVER (!) Version erlebt. Ein Server wird normalerweise IMMER dann neugestartet, wenn der Admin das sagt, und nicht wenn Windows das sagt.


    Unter Windows 10 gibt es soweit mir bekannt sogar Dialoge mit Optionen, bei denen als Hinweis druntersteht, dass man diese Option abschalten kann, diese sich aber evtl. nach einiger Zeit wieder einschaltet, und zwar dann wenn Microsoft das fuer richtig haelt. Sowas ist doch nicht ok?!

  • Ich nutze Windows für bestimmte Anwendungen, ansonsten mit etwas Einarbeitung die mir aber Spaß gemacht hat und eigentlich keine wirkliche Hürde ist, Linux wo auch immer möglich.


    Die aktuellen Konzepte seitens Microsoft bei Windows 8.x (Tabletinterface und Nutzereinschränkung, Nutzergängelung, fühlt sich überall als DAU eingestuft) und Windows10 (ähnlich schlechtes UI, 'kostenloses OS' bezahlt man mit Datensammelei, j ausschaltbar aber optout und intransparent, Hintergrundinstallation von Candy Crush und Co, sowie dutzende weitere Probleme) haben mich von Windows soweit wie möglich Abstand nehmen lassen.


    Ja kann man alles irgendwie einstellen aber die Philosophie läuft meiner Meinung nach komplett in die falsche Richtung. Dasselbe gilt für Android.


    Man hat auch bei Windows immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen wenn man lange genug dabei ist bzw es oft genug nutzt. Persönlich sehe ich technische Probleme als Herausforderung und man lernt was dazu, versteht Maschine und Software besser wenn man sich da mal durchfuchst. Klar, keine Probleme ist immer besser. Aber das ist unrealistisch. Gilt letztenendes für Linux wie für Windows.


    Hauptgrund für Linux ist für mich dass Hardware wie Grafikkarten, die ein paar Jahre auf dem Buckel hat, erfahrungsgemäß weiterhin mit keinem oder wenig Aufwand unterstützt wird, was bei Win10 nicht der Fall ist. Und ich nutze Linux mittlerweile neben dem PC regelmäßig am Raspberry Pi und hatte daher irgendwann die notwendige Übung um die ersten Hürden zu überwinden.


    Generell halte ich aber nicht viel von Systemwars. Mir ist eine größere Vielfalt lieber als Monopole. Eine meiner Freizeitbeschäftigungen im Frühjahr wird AmigsOS 4.1 sein. Davon verstehe ich noch zu wenig. Dort gibt e es eine ähnlich aktive Community wie bei Linux und das ist mir (wie auch die Aktivität hier im Forum u.a. mit den 8-Bit Rechnern) einfach sehr sympathisch.

  • Ich habe so langsam das Gefühl ihr seid alle nicht in der Lage gewesen ein Windows 10 vernünftig zu konfigurieren. :gruebel

    Mir kommt es so vor, wenn Leute von Werbung in Windows reden, sie scheinbar keine Ahnung von Windows haben. Wohl nicht damit auseinandergesetzt.

    Ich administriere Windows seit NT 3.51 (1996), und zwar im Großen (derzeit 400 Clients), nicht zu Hause. Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich mich schon "damit auseinandergesetzt" habe und weiß, wie es "vernünftig zu konfigurieren ist". Und zumindest aus meiner Sicht wird es immer mehr "PITA", dem Benutzer einfach ein Werkzeug auf den Schreibtisch zu stellen das läuft.


    Ich rede nicht vom Heimanwender, dem es egal ist, wenn der Rechner einfach mal so von selbst "aus Lust und Laune" einen Update-Neustart hinlegt (nur so als Beispiel). Solche Sachen wegzukonfigurieren wird immer umständlicher und bei jedem Update hat Microsoft fein säuberlich wieder an Schräubchen gedreht - oder gar neue eingebaut - und verhunzt das wieder.


    Ich behaupte vielmehr im Gegenteil, dass sich der Heimwanwender nicht genügend mit den technischen Details auseinandergesetzt hat und es nicht für nötig befindet, sein System richtig zu konfigurieren, denn das "braucht es ja gar nicht mehr", weil Microsoft es "so schön vorkonfiguriert" hat.


    Und ich gehe davon aus, dass hier etliche Admins unterwegs sind, denen es genau gleich geht. Ich bezweifle stark, dass die alle zu blöd sind, Windows "richtig" zu verwenden, selbst wenn das bei mir zutreffen sollte. (Selbst merkt man es ja nicht immer.)


    [EDIT]


    Übrigens, UNIX administriere ich seit 1994 (System V Release 4 Version 3) bzw. 1993 (Linux 0.99). Damit will ich nicht angeben, ich will nur klarstellen: Ich habe mich mit beiden Systemen ausgiebig beschäftigt.


    [/EDIT]

  • Na, Hauptsächlich für Windows only Spiele

    Brauch ich aber eigentlich auch nicht mehr,

    da es für Linux soviel tolle Games gibt, z.b.

    die ganzen Sourceports wie GzDoom

    Auf einer meine Linux Kisten habe ich WinXP & Win7 mittels KVM installiert.

    Luppt alles wie es soll. Nur nutzen tue ich es praktisch nie.

    Denke sogar öfters daran den von Win belegten Plattenplatz freizumachen zwecks mehr Pr0n Laden ;-)

  • Was leute immer erstaunt, denen ich eine Linux Distribution istalliere (weil sie es wollen) ist, dass da alles dabei ist.


    Bis Windows 8 war ja nicht mal ein PDF-Reader dabei :-P

    Windows Users don't read.

    They just -> Point & Click ;-)

  • Vom Spielen habe ich wenig Ahnung, da ich das eher nur noch selten tue (und wenn dann in Emulatoren). Aber auch hier soll die Linux-Unterstuetzung wohl grosse Fortschritte gemacht haben in den letzten Jahren. Es gibt wohl von Steam eine Art "angepasstes WINE", mit dem wohl einiges problemlos unter Linux laeuft. Dazu kommt, dass es auch generell wohl inzwischen einige Spiele auf Steam gibt, die nativ unter Linux laufen.


    Fuer Windows-Zwecke habe ich ebenfalls eine VM mit Windows 7, diese benoetige ich vielleicht maximal 1x im Monat aus diversen Gruenden, wenn ich doch mal ein Programm benoetige, das nur unter Windows laeuft. Ansonsten mache ich alles unter Linux, sowohl auf Arbeit als auch zuhause.


    Ich gebe allerdings zu, vor meiner Linux-Zeit eine zeitlang ein Windows-Verteidiger gewesen zu sein, denn ich konnte mich damals mit Linux auch (noch) nicht ganz anfreunden. Allerdings ist das schon 10-15 Jahre her und es hat sich in der Zwischenzeit nochmal einiges getan in der Linux-Welt. Dazu kommt natuerlich, dass man vorher jahrelang (ca. 12 Jahre in meinem Falle) Windows benutzt hat und sich dort einfach bestens auskannte. Das hat man dann erstmal nicht mehr, wenn man frisch mit Linux beginnen muss. Das darf man auch nicht unterschaetzen.

  • ich verwende das Rolling Release Arch Linux mit BTRFS auf allen Laptops und bin damit schon lange sehr zufrieden.


    mit einem

    pacman -Syu

    macht ich ein tagesaktuelles Update des Systems UND ALLER installierten Anwendungen !

    Das Ganze ist in ca. 5 Minuten erledigt.


    Macht das mal unter Windows, da habt ihr ein paar stunden zu tun ;)

    UND: ich mache das wo und wann ich will.


    Ich hab kein Bock mehr auf Windows - kriege jedes Mal ne Krise, wenn ich an mein Firmennotebook muss :gahh:

  • Vom Spielen habe ich wenig Ahnung, da ich das eher nur noch selten tue (und wenn dann in Emulatoren). Aber auch hier soll die Linux-Unterstuetzung wohl grosse Fortschritte gemacht haben in den letzten Jahren. Es gibt wohl von Steam eine Art "angepasstes WINE", mit dem wohl einiges problemlos unter Linux laeuft. Dazu kommt, dass es auch generell wohl inzwischen einige Spiele auf Steam gibt, die nativ unter Linux laufen.

    Ja, enorme Fortschritte


    Es lüppt so gut wie alles und teils sogar besser als unter Windows

    Und gerade was die kompatibilität zu früheren Windows Versionen

    wie XP, in Zusammenhang mit der dazugehörigen Software angeht

  • GENAU !!!

    Deshalb ist Windows bei mir überall bis auf meine Zockerkiste runtergeflogen und durch Arch ersetzt worden. Für mich die geilste Distri die es gibt.

  • Ich hab mal erlebt, dass ein Kollege ne E-Mail fast fertig geschrieben hatte und mit Enter einen neuen Absatz einfügen wollte...


    ...der "Möchte Sie jetzt neu starten"-Dialog war aber Milisekunden schneller auf dem Schirm als der kleine Finger auf der Enter-Taste.


    Nach ca. 10 Minuten "Bitte warten" und Neustart des PC und aller Anwendungen konnte er die dringende Mail dann nochmals formulieren.


    Man könnte meinen, der hätte geflucht aber nachdem wir gecheckt hatten, was da passiert war, haben wir uns einfach nur minutenlang gekringelt vor Lachen.

  • Dann zeigt doch mal die Werbung in Windows10, die ich nicht in Windows10 kenne.

    Klick doch mal ins Start-Menü, nur so als Beispiel. Oder verwende Edge.


    Gegenfrage: Warum gibt es beim Windows-Setup einen Punkt, in dem man die Werbung abschalten kann, wenn es doch keine gibt?

  • Also was Linux angeht bin ich eigentlich ein Noob, trotzdem nutze ich es mittlerweile bereits seit 8 Jahren und update immer mal wieder den Ubuntu Kernel auf eine neue Version. Es läuft einfach alles und wenn man mal etwas zum laufen kriegen möchte, gibt es immer noch DuckDuckGo.


    Die einzige Befehlszeile die ich mittlerweile auswendig kenne, ist die folgende:


    sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade


    Ansonsten benutze ich seit Jahren nur noch Open-Source-Software, ganz ohne Wine, ohne eigentlich eine Ahnung davon zu haben, was ich eigentlich genau mache.


    Selbst mein Schwiegervater, der von Windows genauso viel Ahnung hat wie von Linux, benutzt auf seinem uralten PC mittlerweile seit 3 Jahren Puppy Linux und ist zufrieden, weil der schneller läuft als noch mit Windows 7 und er trotzdem problemlos surfen und etwas für den Gartenverein ausdrucken kann.


    Linux hat sich vielleicht in der breiten Masse auf dem PC nicht durchgesetzt und wird sich da wahrscheinlich auch niemals durchsetzen, liegt aber nur daran, dass diese Masse lieber dem Mainstream hinterherläuft und alles brav nutzt, wobei sie bloß nicht selbst denken müssen.


    Linux ist übrigens ein Unix-like Betriebssystem, also eines das zwar nicht auf Unix beruht, aber ähnlich aufgebaut ist. Android ist ein abgewandelter Linux-Kernel, iOS ist dagegen basiert auf NextStep und das basiert auf Unix. Spannend zu sehen wie Windows ausstirbt, die alten Dinosaurier es aber noch gar nicht so recht gemerkt haben.


    03cbd9deb0a586bc.jpeg

  • Mir hat es schon immer Freude bereitet, mit Linux zu arbeiten. Es war von Anfang an dieses Gefühl eine Unabhängigkeit und Freiheit zu geniessen, welche bis zu einem bestimmten Tag fast schon als verboten galt.


    Selbstverständlich ist das Fundament der Computerwelt etwas, was von einer Firma aufwendig produziert und vertrieben wird. So war das eben. Und dann auf einmal, garnicht mehr unbedingt. Sicher, es gab das ganze schon eine Weile vorher, und freie Alternativen sicherlich auch, aber mit Linux kam dann mein Einstieg. Die Ansichten von Richard Stallman haben mir oft sehr gefallen, und ich konnte nach herzenslust experimentieren, wurschteln, und lernen, wie Unix systeme weitgehend funktionierten. Sehr rasch war das ganze dann angefüllt mit Programmen für alle erdenklichen Zwecke, und Software musste nicht mehr unbedingt Rang und Namen haben. Es war dieser sprichwörtliche Basaar, den ich total lieben gelernt habe.


    Auf der einen Seite das Kaufhaus, mit seinen Apples, Microsofts, Ubisofts, und Electronic Arts. Auf der anderen Seite ... Thorsten, Vasili, Kemal und Ethan. Grosse programme, Kleinstprogramme -- Programme so gross wie dein Kopf. :D Alles dabei.


    Das gab dem ganzen, plötzlich immer stärker brandenden Kommerz eine Menschliche Seite, die nicht so kalt war. Die Dinge waren hausgemacht, geschaffen in Kommunen, zwischen Freunden, und einzelnen Leuten. Das ist bis heute das totale Kontrastprogramm.


    Ich nutze heute noch beides. Windows zum daddeln, und Linux für den ganzen Rest. Ich mag Windows 10, und mit so Tools wie OOShutup10 und einem Pi-Hole fühle ich mich auch relativ gut bei der Sache. Die Classic-Shell (heute OpenShell genannt) tut ebenfalls einiges gutes.


    Linux ist für mich unersetzlich geworden. In einer UI gesteuerten Normalität, gibt es mir die Gewissheit, das ich das System und wie es bedient wird, kaum vergessen kann. In der shell fühle ich mich einfach wohler. Worte kann ich mir leichter merken, als die Positionen von Buttons und Reitern, welche von Version zu Version herumhüpfen, ihre Form, Farbe und Nutzung verändern. Die typischen, tippbaren Kommandos bleiben in der Regel immer dieselben. Aber ich disse den Desktop trotzdem nicht. Keinesfalls. Windowmaker, Rox und XFCE sind seit ewigen Jahren meine ständigen Begleiter. Ich habe die auch immer gerne aufgehüscht, und die Themes sind gut gealtert. Ich vermisse gtk1-shinymetal. Das Bernsteinwunder. Aber egal, gibt genug neues.