Posts by GI-Joe

    Ich mach mir um eher um meine menschliche Hardware sorgen. Die ist gefühlt nicht so robust wie der C64.

    das liegt aber nur daran, dass viele Leute Ihre Computerhardware besser behandeln als Ihren Körper.

    Gesunde Ernährung, viel Schlaf, bisschen Sport, ausreichend Entspannung und wenns geht viel Lebensfreude - dann sieht der User sogar nach 70 Jahren noch besser auch als sein C64 ;)

    Entweder ist das Timing in den Dingern bezüglich der Toleranzen mit der heißen Nadel gestrickt, oder die Bauteile verändern ihre Eigenschaften mit der Zeit. Oder beides.

    ich denke, dass die Demos mit dem Loader zusammen mit der heißen Nadel gestrickt ist, denn DER sollte sowas alles abfangen können.

    So gut wie die Demos sind, so grenzwertig sind die Demos/die Loader getimed. Dass es besser geht, zeigen viele andere Demos, wo z.T. auch die gleichen Loader benutzt werden.

    Das Testing eines Trackmos ist halt ne Sache für sich, ne realDisk verhält sich aufgrund der mechanischen Eingenheiten halt anders als ne Ultimate. Ein Top getestetes Trackmo läuft problemlos auf allen gängigen Konstellationen - auch wenn man dann 30 Bytes pro Sekunde weniger von der Floppy bekommt.


    Wie erwähnt, die Demos selbst finde ich alle absolut TOP !!

    dafür musste es aber unbedingt (warum eigentlich?) die Soundblaster AWE 32 sein.

    weil das eine sehr geile Soundkarte war mit z.T. professionellen Möglichkeiten für Heimanwender (Soundfonts, SPDif Ausgang)

    Ich hatte die damalsTM auch ein meinem Pentium 75. Hab 8MB Sample-RAM draufgepackt, schweineteuer damals. Aber so konnte ich mit dem Keyboard schön meine Soundfonts hoch und runter spielen. Und im Gegensatz zum Amiga-Protracker waren das nicht nur 8 bit sondern 16bit/44kHz-Samples

    Hab damit meine ersten Tunes mit Midi gemacht und hab damit gelernt, war System Exclusive-Befehle sind, um z.B. Filtereinstellung im Stück zu verändern :)

    Heute hab ich mich mal an die inoffizielle Umrüstung auf SXGA+ - Display bei meinem Lenovo X61 gewagt.

    Das Display und das selbst gelötete Adapterkabel lagen hier schon länger rum.

    Bin nach dieser Anleitung vorgegangen - hatte besser geklappt als ich dachte. Man muß sich nur Zeit und Ruhe dafür nehmen.


    Bei der Gelegenheit hab ich gleich mal die CCFL-Röhre aus dem neuen Display raus geschmissen und einen LED-Mod eingebaut.

    Es wurde auch ein gemoddetes Inverterboard eingebaut, so dass die Laptop-Helligkeitsregelung der neuen LED-Hintergrundbeleuchtung auch tadellos funzt.


    Das schöne Ergebnis dieser Aktion ist:

    Ein ultraleichtes und performantes 12,1" / 4:3 Notebook mit FullSize-Tasten, 8GB RAM, 1TB SSD, einer (jetzt neuen) Display-Auflösung von 1400x1050 und einer Display-Helligkeit, mit der man problemlos draußen in der Sonne sitzen kann 8) und das bei gerringerem Stromverbrauch.


    Hat sich also gelohnt .... :thumbsup:

    Moin Leute,


    ich hatte immer ne sehr schlechte Performance mit Vice 3.x unter dem xfce4-Desktop (auf meinem Thinkpad T61 mit ArchLinux).

    Ich habe mal ne intensive Fehersuche gemacht und den Fehler nun gefunden und einen Workaround gemacht. Vielleicht ist Dies ja auch für den Einen oder anderen interessant ....


    Grund für die Schlechte Performance ist meine Laptop-Grafikkarte (Intel Mobile GM965) und das eingeschaltete "Anzeigenkomposit" von xfce4 (Einstellungen -> Feineinstellung der Fensterverwaltung -> Komposit). Ohne eine gescheite 3D-Unterstützung der GraKa hinkt Vice/x64 doch sehr. Abhilfe schafft hier ein temporäres Abschalten des "Anzeigenkomposit" solange Vice läuft.

    Nach ein bisschen Lesen habe ich heraus gefunden, dass man das "Anzeigenkomposit" sowie fast alle anderen Einstellungen schön per Befehl aus/einschalten kann.

    Code
    1. xfconf-query --channel xfwm4 --property /general/use_compositing --set true   ###  einschalten
    2. xfconf-query --channel xfwm4 --property /general/use_compositing --set false  ###  ausschalten

    Ich mache das nun schön über ein Skript - jeweils für x64, x64sc und x64dtv.


    Folgendes habe ich gemacht:

    1. die Originalfiles x64, x64sc und x64dtv umbenannt nach "$file"_vice-c64-emulator

    2. Drei Scriptfiles mit den Namen x64, x64sc und x64dtv ins selbe Verzeichnis kopiert.


    zu 1.

    im Terminal eingeben (bzw. mit copy/paste ;) ).....

    Code
    1. sudo mv `which x64` `which x64 | sed {s/x64//}`x64_vice-c64-emulator` # vorhandenes x64 umbenennen nach x64_vice-c64-emulator
    2. sudo mv `which x64sc` `which x64sc | sed {s/x64sc//}`x64sc_vice-c64-emulator` # vorhandenes x64sc umbenennen nach x64sc_vice-c64-emulator
    3. sudo mv `which x64dtv` `which x64dtv | sed {s/x64dtv//}`x64dtv_vice-c64-emulator` # vorhandenes x64dtv umbenennen nach x64dtv_vice-c64-emulator


    zu 2.

    Zielverzeichnis bestimmen mit der Terminal-Eingabe .....

    Code
    1. which x64_vice-c64-emulator

    ..... und in dieses Zielerzeichnis die 3 anliegenden Scripte mit root-rechten kopieren (tar.gz - archiv entpacken).


    Wenn alles getan ist, wird bei jedem Aufruf von x64 oder x64sc oder x64dtv das "Anzeigenkomposit" ausgeschaltet für die volle Performance und nach dem Beenden des Emulators wird es wieder eingeschaltet.


    Ich mag halt die ganzen vom Compositing-Transparenteffekte u.s.w. beim normalen Arbeiten und da hab ich mit meiner GraKa auch keine spürbaren Performanceprobleme, nur Vice schaffte bei mir mit eingeschaltetem Compositing nur ca. 30 FPS - darum dieser Workaround, was für mich prima funzt :thumbsup:

    Es stimmt, die meisten Games laufen mit JD. Allerdings viele Demos nicht.

    Wos?
    Welche?


    Ich hab' Demos gefunden, die auf allen echten Floppys Probleme machen, Demos, die auf 1570/1571 nicht durchlaufen, weil z.B. die Diskwechsel-Sequenz abstürzt, Demos, nach denen die Floppy aus- und eingeschaltet werden muss... aber eine, die mit Jiffy nicht will? Zeigma, will ich probieren! :-)

    heute herausgefunden: die Demo „We are all connected“ hat mit JiffyDos im Laufwerk (nicht im C64) Grafikfehler. Sprites kommen zu früh und auch der Hintergrund ist teilweise kaputt. Ganz selten auch komplette Freezes

    auch "Uncensored" von Booze Design läuft nicht durch, wenn im Laufwerk JiffyDOS aktiviert ist.

    JD im C64 ist bei Demos egal, weil der Kernal eh vom Framework meist abgeschaltet wird, weil RAM benötigt wird :)

    Gab es davon auch ne Sammelbestellung? ;)

    Ist im Moment noch in der Entwicklung (wegen Zeitmangel schon seit 2017 :whistling:) - Prototyping, Testing, Manual schreiben, Bausätze planen u.s.w. -


    Ist eigentlich noch nicht wirklich spruchreif und eigentlich präsentiere ich sowas erst, wenn es komplett fertig ist .....

    Aber passte nur gerade zum Thema von Bobbel  :whistling:


    It is done when it´s done ;)

    Das kann aber nicht der aktuelle Stand sein? Das muss schneller sein, oder?

    doch, das kommt schon hin ... :/


    schneller gehts halt nur mit dem von dir zitierten "xum 1541+OpenCBM"


    oder eben mit xa/xm - Kabel

    oder mit RR-Net + WarpCopy

    oder mit EasyFlash3 + USB-Kabel


    mein Favorit ist nach wie vor "oder mit RR-Net + WarpCopy" - das macht bei Bedarf auch relativ schnell D81 - Images :thumbup:

    Ist die Abschaltung an die 5V-Abschaltung gekoppelt? Oder wird die 9V~ Spannung getrennt überwacht?

    wenn es Überspannung auf der 5V-Schiene gibt, löst die Crowbar innerhalb von Millisekunden aus und die Sicherung kommt. Dann fällt auch der Vollständigkeit halber ein Relais ab, welches 2polig die 9V~ mit abschaltet.

    Es ist dann also nur noch die GND-Leitung den Netzteils galvanisch mit dem C64 verbunden.

    Aber deren Umsetzung in "init". Das meiste davon müsste (und sollte!) nicht in "init" sein.

    und das macht es für Dich unbenutzbar ? oder unsicher ?


    Ich sehe das so: genau so, wie Hardware sich weiterentwickelt, tut es auch Software. Ich sehe sysemd als Weiterentwicklung.

    Irgendwann muß man sich auch mal von alten Sachen lösen zugunsten von neuen Sachen.

    Und wer es wie die Gallier machen will, nämlich sich gegen die neuen Sachen wehren und an den alten Sachen festhalten will, der kann es doch tun- mit mehr oder weniger Aufwand.

    Linux bietes alles, um sich seine eigene Distri zusammen zu basteln.

    Henning z.B. hat glaub ich ein (z.T. selbst compiliertes !?) ArchLinux mit einem selbst geschriebenen ruby-init - system ... Möglich ist alles, jeder so wie er mag.

    Nur ob das fertige System am Ende des Tages nach all der Arbeit schneller/stabiler/sicherer läuft und besser wartbar ist, ist die große Frage.:whistling:

    ich habe mich sowohl mit Linux "vor systemd" und mit den aktuellen Varienten "mit systemd" beschäftigt und sehe bei systemd mehr Vorteile als Nachteile im Vergleich zum klassischem Linux-init. aber systemd ist nicht nur init und sollte es auch nie sein sodern viel mehr. Und gerade DAS sind die Stärken, die systemd hat.


    1570 hat die Details von den IMHO genialen Features sehr gut auf den Punkt gebracht.


    Ich kann Euch einen Podcast von ChaosRadio empfehlen, in dem Lennart Poettering (einer der Entwickler) von systemd sehr gut und nachvollziehbar erklärt, wie und warum systemd entstanden ist.


    mir persönlich gefällt gerade das sehr leistungsfähige und gut konfigurierbare Logging (/etc/systemd/journald.conf).

    jounalctl -b1 -p0 -p1 -p2 -p3

    ... zeigt mir z.B. von der vorherigen Sitzung alles an, was shice gelaufen ist (und das nicht nur vom init).

    Also ich finde z.B. `journalctl -f` ist das neue Kommando des Jahrzehnts. Auch an den Rest kann man sich gewoehnen.

    Volle Zustimmung !! :thumbup:

    es gibt ein Programm namens Dracopy.

    Damit sollte das gehen, falls du noch einen C64 hast.

    Vorteilhaft für eine schnelle Übertragung wäre JiffyDos im Rechner und im Floppylaufwerk.