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The C256 Foenix Projekt

  • Alleine schon der HDMI-Anscluß ist mMn voll daneben. Rechner dieser Klasse sollten max 640x200(400) bei max. 16 Farben darstellen, sonst ist der 'Fun' futsch, und mann könnte genau so gut ein modernen Rechner nutzen.

    Das sehe ich ganz anders.


    Von mir aus nur 320x200 bei 8 Farben.


    Aber HDMI hat halt den Vorteil, das man das Teil sehr einfach in Betrieb nehmen kann.

    Es gibt halt keine normalen Fernseher mehr zu kaufen.

    Aber HDMI Eingang ist stand der Dinge.


    Selbes Spiel bei Maus und Keyboard.

    Warum denn keine USB Keyboards???

    Man kriegt PS2 schon sehr schwer, aber normale Keyboards gar nicht leicht.

    Während ein USB Keyboard um 12€ kriegst du beim Händler um die Ecke.

  • From the MEGA65 team point of view, we feel very sorry for Stefany and her decision regarding the C256 project.

    We can fully understand her. We also experience, that a project in such dimensions includes alot of work
    and for one person alone, it can easily become overwhelming.


    As she winds down the C256 project, we would just like to take this opportunity to recognise and celebrate what Stefany managed to achieve basically single-handed.

  • Ich verstehe den ganzen Ansatz eines modernen Fantasie Retro Computers schon nicht.

    Entweder man hat gehörig Nostalgie für ne alte Kiste und macht was für sie oder mit ihr, oder man kauft sich eben was neues.


    Was ich grad noch verstehe sind Projekte wie der Mega65 (weil es das Projekt bei Commodore eben damals gab) oder den Spectrum Next (weil es in der Community ein echtes Verlangen für einen Spectrum-Nachfolger mit besseren graphischen Fähigkeiten gab).


    Warum irgendwer irgendjemanden anderen seine in Hardwareform gebrachte Idee von einem Fantasie-8-Bitter haben will ist mir komplett unverständlich.

  • Da 'Problem' beim HDMI ist daß man abhängig ist von der Qualität des 'Upscalers', denn HDMI-Geräte können von Haus aus nicht solche 'kleine' Auflösungen.

    Beim USB vs. PS2 liegt es einerseits an Lizenzen und andererseits an dem Overhead von USB.

    8bit-System können PS2 relativ einfach umsetzen, USB überfordert die 8-Bit-Systeme.

  • HDMI Eingang ist stand der Dinge.


    Selbes Spiel bei Maus und Keyboard.

    Warum denn keine USB Keyboards???

    Ich sehe das ähnlich, würde aber gleich noch einen Schritt weiter gehen: HDMI sollte sein (natürlich nur mit hochskalierter 8-Bit-Grafik, allerdings möglichst im heutigen 16:9-Seitenverhältnis) aber bei Eingabe-Geräten würde ich gleich auf Bluetooth gehen. Das ist schon Standard bei Mäusen und Game-Controllern. Wenn man im Wohnzimmer zu mehreren spielt, ist es schon ganz angenehm, nicht über irgendwelche Kabel zu stolpern. Auch beim Keyboard auf dem Schoß oder dem Couchtisch wäre ein Kabel nur störend. Das Computergehäuse wird auch übersichtlicher, wenn da weniger Schnittstellen sichtbar sind. Und ich finde nicht, dass die Kabel-Controller extrem wichtig für das Retro-Feeling sind.

  • Warum irgendwer irgendjemanden anderen seine in Hardwareform gebrachte Idee von einem Fantasie-8-Bitter haben will ist mir komplett unverständlich.

    Wenn die Ideen mehr oder weniger mit den eigenen Ideen übereinstimmen, dann kann schon Interesse bestehen.


    Ist halt ganz allgemein wie bei jedem neuen Produkt, das auf den Markt kommt: Wenn es was hat, das mich interessiert, dann schau ich mir das mal näher an. Und wenn nicht, dann interessiert es mich nicht. ;)

  • Was mir am Foenix und am MEGA65 interessierte war/ist daß es die CBM-Fassung des AppleIIgs wäre.

    Also den 'Zwischenrechner' bzw. Übergang von 8bit > 16bit

  • Bitte schaut euch das Video ganz an. Man merkt deutlich, wie sehr sie angepisst ist, weil JEDER andere Vorstellungen von dem Projekt hat (einer will unbedingt HDMI, der andere nur 8 Farben, der andere Ethernet, Gigabyte HDDs etc) - wir sehen doch es hier im Forum auch alldieweil: jeder hat zu einem Hard- oder Softwareprojekt immer eine "bessere" Idee die unbedingt umgesetzt werden müsste...


    Mir tut sie wirklich leid, denn das Projekt ist ja echt weit fortgeschritten und wird jetzt trotzdem eingestampft (nein, es wird nicht alles opensourced) - sie hat sich von ihrer Idee zuweit abbringen lassen und als sie das korrigieren wollte (siehe u. a. SID-Chip), sind die in die Luft gegangen, die das für "ihr" eigenes Projekt gehalten haben.


    Für mich selber war der Pricetag einfach zu hoch - und mir hat die klare Positionierung des Geräts gefehlt bzw. die angestrebte war für mich zu uninteressant im Vergleich zu Mega65, Spectrum Next und X16.


    Sehr schade.

  • Da 'Problem' beim HDMI ist daß man abhängig ist von der Qualität des 'Upscalers', denn HDMI-Geräte können von Haus aus nicht solche 'kleine' Auflösungen.


    8bit-System können PS2 relativ einfach umsetzen, USB überfordert die 8-Bit-Systeme.

    Natürlich muss der Upscaler Teil des Computers sein, sodass feinstes HD aus dem Kabel herauskommt. Was die Qualität (und Features, wie Scanlines) angeht, liegt die ja in der Hand der Entwickler des Retro-Computers.


    Man muss den BT/USB-Job ja nicht von der Computer-CPU erledigen lassen, dafür gibt es ja wahrscheinlich fertige Custom-Chips.

  • Naja auch das mit dem Upscaler kann man jetzt so und so sehen. Der HDMI-Standard kommt aus der Fernsehwelt, und dort sind PAL-Aufloesungen usw nach wie vor etwas, was unterstuetzt werden muss. Somit kann man sich schon auch einfach auf den Standpunkt stellen und sagen, der Rechner gibt etwas nach altem Standard aus und die Glotze sorgt dafuer, dass das entsprechend angezeigt wird. Klar ist das Ergebnis dann nicht ganz vorhersehbar, aber es macht wiederum das Leben fuer den Entwickler leichter - z.B. das U64 von Gideon macht es ja genauso und damit sind glaube ich alle zufrieden.

  • Bitte schaut euch das Video ganz an. Man merkt deutlich, wie sehr sie angepisst ist, weil JEDER andere Vorstellungen von dem Projekt hat (einer will unbedingt HDMI, der andere nur 8 Farben, der andere Ethernet, Gigabyte HDDs etc) - wir sehen doch es hier im Forum auch alldieweil: jeder hat zu einem Hard- oder Softwareprojekt immer eine "bessere" Idee die unbedingt umgesetzt werden müsste...

    Deshalb halte ich es in den meisten Fällen, wenn man alleine ein Projekt machen will, für sinnvoller, zuerst das Projekt komplett umzusetzen und DANACH damit an die Öffentlichkeit zu gehen.


    Wer vor Beendigung schon sein Projekt "vorstellt", der wird unweigerlich mit vielen "Vorschlägen" konfrontiert. Das weiß jeder, der nicht erst seit drei Tagen im Internet unterwegs ist. ;)

  • Ich verstehe den ganzen Ansatz eines modernen Fantasie Retro Computers schon nicht.

    Ich schon. Es ist auch kein Problem, dass es sie gibt. Nur müssen halt die Vorstellungen der Entwickler möglichst gut die Vorstellungen der potentiellen User (und 3rd-Party-Entwickler) treffen. Hat der Entwickler sehr spezielle Vorstellungen, ist evtl. die Community zu klein. Stefany hatte halt relativ feste Vorstellungen und es gab nur wenige, die diese teilten. Das ist halt Pech – oder eben nicht der Marketing-getriebene Ansatz, der heutzutage vorherrscht – bei dem man den Kunden fragt, was er haben will.


    Was ich reizvoll an einem Fantasie-Retro-Computer finde: Er soll halt Retro-Feelings erzeugen (das kann natürlich ein echt alter Computer besser) aber gleichzeitig sehr zugänglich sein. Dazu kann gehören, dass der Anschluss an vorhandene, moderne, Geräte (vor allem TVs/Monitore) einfach ist, dass man medienlos an neue Software kommt, dass er einfacher zu programmieren ist als damalige Systeme und vielleicht noch so einiges mehr. Ich denke, das ist die Kombination, aus der ein guter Retro-Computer gemacht ist.

  • Rechner dieser Klasse sollten max 640x200(400) bei max. 16 Farben darstellen, sonst ist der 'Fun' futsch, und mann könnte genau so gut ein modernen Rechner nutzen.

    Diskriminierst du gerade gegen Atari-Nutzer, deren Rechner schon 256 Farben konnte bevor Commodore den VIC-20 herausgebracht hat? =)

    Da 'Problem' beim HDMI ist daß man abhängig ist von der Qualität des 'Upscalers', denn HDMI-Geräte können von Haus aus nicht solche 'kleine' Auflösungen.

    Das ist so pauschal nicht ganz korrekt... Es gibt einige Modi, die speziell zur pixelexakten Darstellung von Videomodi alter Computer/Konsolen gedacht sind. Wie gut das aussieht hängt allerdings stark vom Display-eigenen Scaler ab und selbst ein extrem simpler 2x-Upscaler ohne Interpolation in der Quelle kann da die Qualität drastisch verbessern.

  • Bitte schaut euch das Video ganz an. Man merkt deutlich, wie sehr sie angepisst ist, weil JEDER andere Vorstellungen von dem Projekt hat (einer will unbedingt HDMI, der andere nur 8 Farben, der andere Ethernet, Gigabyte HDDs etc) - wir sehen doch es hier im Forum auch alldieweil: jeder hat zu einem Hard- oder Softwareprojekt immer eine "bessere" Idee die unbedingt umgesetzt werden müsste...

    Deshalb halte ich es in den meisten Fällen, wenn man alleine ein Projekt machen will, für sinnvoller, zuerst das Projekt komplett umzusetzen und DANACH damit an die Öffentlichkeit zu gehen.


    Wer vor Beendigung schon sein Projekt "vorstellt", der wird unweigerlich mit vielen "Vorschlägen" konfrontiert. Das weiß jeder, der nicht erst seit drei Tagen im Internet unterwegs ist. ;)

    Ja ich denke das ist schon ein Punkt. Das ist auch ein Grund warum ich meine Spiele meistens erst zeige, wenn sie so gut wie fertig sind. Aber sie hat vermutlich schon ein Community-Projekt machen wollen, um halt von Anfang an auch Leute "mitzunehmen". Nur klappt das halt nicht, wenn jeder eigentlich seinen eigenen Traumrechner haben will. Gerade bei solch einem Rechner waere "Friss oder stirb" vielleicht wirklich die bessere Loesung. Aber auch das ist halt nicht jedem moeglich. Man will ja auch evtl nicht 2 Jahre im Keller sowas entwickeln, und DANN erst feststellen dass das keiner haben moechte...

  • Man muss den BT/USB-Job ja nicht von der Computer-CPU erledigen lassen, dafür gibt es ja wahrscheinlich fertige Custom-Chips.

    Mir widerstrebt es ein klassischen 8-Bit Komputer zu benutzen der nur mittels hochgepimpelten 'Custom-Chips' (die eigentlich kleine selbständige LEISTUNGSFÄHIGERE Computer sind) lauffähig ist.

    Ein Raspberry Pi als Treiber für Eternet/WLAN und oder als Tape-Device an einem 8bit- Rechner ist doch wohl sowas von Irre.

  • Da 'Problem' beim HDMI ist daß man abhängig ist von der Qualität des 'Upscalers', denn HDMI-Geräte können von Haus aus nicht solche 'kleine' Auflösungen.

    Dann wirf einen Blick zum MiSTer - ascal ist das Zauberwort - anständiger Scaler als Open Source ......

    Der MISTer ist KEIN 8-Bit Komputer, sondern eine Platform zum Emulieren von Komputern.

  • Naja auch das mit dem Upscaler kann man jetzt so und so sehen.

    Richtig. Erstmal ist es wichtig, dass man die Kiste überhaupt angeschlossen bekommt. Dafür ist heutzutage ein HDMI-Anschluss wahrscheinlich die beste Wahl. Wer dann das Upscaling übernimmt, ist da eher nebensächlich.


    Deshalb halte ich es in den meisten Fällen, wenn man alleine ein Projekt machen will, für sinnvoller, zuerst das Projekt komplett umzusetzen und DANACH damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Ja, wenn man das allein für sich selbst tut und vielleicht noch autistische Tendenzen hat. ;) Eines der Probleme, mit dem Stefany zu kämpfen hatte, war doch, dass sich nicht besonders viele User für ihr Projekt interessiert haben. Das wäre sicherlich nicht besser geworden wenn sie das Ding 2 Jahre lang in ihrem Keller entwickelt hätte, um es dann komplett fertig zu zeigen. Vielleicht wären es dann nur 30 statt 50 Leute gewesen, die das Ding hätten kaufen wollen. Sie wollte doch, dass ihre handgefertigten Geräte nur Prototypen sind und es auf eine kleine Massenfertigung hinsteuert.


    Wenn man das will (also viele Leute erreichen), muss man die potentiellen User frühzeitig ins Boot holen – und nicht so spät, wie möglich. Außer natürlich, man glaubt, ein zweiter Steve Jobs zu sein (aber auch der hat sich das eine oder andere Mal geirrt).

  • Mir widerstrebt es ein klassischen 8-Bit Komputer zu benutzen der nur mittels ochgepimpelten 'Custom-Chips' (die eigentlich kleine selbständige LEISTUNGSFÄHIGERE Computer sind) lauffähig ist.

    Es gehört nun mal zum Prinzip von BT oder USB, dass sich darum ein Custom-Chip kümmert. Das ist nichts, was man extra für den Retro-Computer erfinden würde, damit der das schafft. Man kann das natürlich ablehnen oder akzeptieren. Du findest es doof und ich würde es eher pragmatisch sehen.

    Mir wäre auch egal, dass in dem aktuellen (Smart-) Fernseher, an den ich den Retrocomputer anschließe, mehr CPU-Power steckt als im angeschlossenen Computer.


    Ein Raspberry Pi als Treiber für Eternet/WLAN und oder als Tape-Device an einem 8bit- Rechner ist doch wohl sowas von Irre.

    Ich finde es z.B. witzig, wenn man einen iPod oder ein altes Smartphone als MP3-Abspieler verwendet, um eine Datassette zu simulieren. Aber da ist halt jeder anders drauf.


    DESWEGEN kommt man ja auch nicht auf EINE Lösung. Ist aber auch nicht nötig, denn es gibt ja verschiedenen Projekte und jeder kann sich davon was aussuchen. "Meines" ist bisher nicht dabei aber andere haben schon ihren Favoriten gefunden.