Posts by Unseen

    Manchmal könnten die Entwickler auch besser, dürfen aber wegen Vorgaben der Projektleitung nicht - mir wurde da mal der Fall einer Smart Home-App erzählt, die die Vorgabe hatte, nur ein möglichst dünner Wrapper auf dem Webinterface der Steuerzentrale zu sein. Das funktionierte zwar, war aber bei den Benutzern nicht besonders beliebt weil die App dadurch träge war und schnell Probleme mit Verbindungsabbrüchen beim Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunk hatte - im Store dümpelte die bei ungefähr 2 Sternen herum. Irgendwann gelang es dann doch irgendwie, das Projektmanagement von einer komplett auf dem Telefon laufenden App zu überzeugen und es wurde alles vom gleichen Team von Grund auf neu geschrieben. Ergebnis: Viel flüssigere Bedienung, begeisterte Benutzer (trotz mancher Probleme in den ersten Releases) und 4,x Sterne-Bewertung im Appstore.

    Manche (eine?) Versionen des 1541-ROMs fahren den Kopf beim Einschalten und jedem Reset an den Anschlag, die meisten machen das aber nur beim Formatieren und bei Lesefehlern. Die Versionen mit dem Feature sind eigentlich für Laufwerksmechaniken mit Track 0-Sensor gedacht, aber wie üblich wurde bei Commodore nichts weggeworfen und daher sind die ROMs auch in Laufwerken ohne den Sensor gelandet.

    Das kommt übrigens dabei raus, wenn Hardware Menschen ihre Layouts verschönern und die Input / Output Zuordnung auf die Software abwältzen.

    Da stellt sich aber schon die Frage, wieso das immer wieder in einer Adapterfunktion gemacht werden muss statt die Werte einmal an der Stelle anzupassen wo sie erzeugt werden.

    Die FPGAs haben doch nur soviel Power, weil die das auch auf eine gewisse Art (Hardware-) emulieren, oder?

    Nein, FPGAs enthalten "Hardwareschnipsel" mit einstellbarer Verdrahtung. Dese Schnipsel sind natürlich so ausgewählt, dass sie möglichst flexibel nutzbar sind, aber Hardware ist es trotzdem.

    Ziel wäre es, in Hires alle 16 Farben ohne Kachelbegrenzung darzustellen. Oder geht das nicht wegen CPU/VIC?

    Das sind dann vier Bit pro Pixel statt nur einem, dafür muss also die vierfache Speicherbandbreite zur Verfügung stehen.

    bei mir haben die meisten Ordner einigermaßen aussagekräftige Namen (vielleicht bin auch ich der Spezialfall?)

    Ja, da scheint ein anderer Ansatz bei uns vorzuliegen: Für mich hat ein Ordner immer einen Kontext in dem er steht, zB "~/Downloads/firmwares/release-1.2.5/64" und wenn man den Ordnernamen "64" aus seinem Kontext reisst und einzeln darstellt geht ein wichtiger Teil der Bedeutung verloren.


    Da stelle ich es mir nerviger vor (wie von dem Ehemals-Windows-User erzählt), erst in den Explorer zu wechseln, dort in einen Pfad zu klicken, den zu kopieren, dann zurück zur Anwendung, in das Textfeld des Open-Dialogs zu klicken, dort den Pfad einzufügen und zu bestätigen

    Puh, auf die Idee bin ich noch nie gekommen - womöglich hätte da ein Drag&Drop der Datei direkt in die Applikation ohne zwischengeschalteten Öffnen-Dialog auch funktioniert.

    Wo hatte ich das so beschrieben? Mach mal ein Zitat – ich kann mir nicht erklären, was du meinst.

    Bei nochmaliger Lektüre habe ich das wohl misinterpretiert:


    und die Spotlight-Funktionalität. Einfach im Suchfeld irgendwas vom gewünschten Ordnernamen eintippen.

    Du meinst vermutlich die kleine Search-Box oben rechts? Da geht pfadmässig überhaupt nichts.



    (und wenn ich da "/Users/korb/" eingebe hängt das Fenster erstmal einige Sekunden mit Beachball...)

    Damit wir uns richtig verstehen: Das Popup-Menü (in dem der aktuelle Ordner-Name angezeigt wird) oben im Requester, kein Menüpunkt im File-Menü.

    Ah, das Dropdown (und nicht "Recents" in der Spalte links) - ja, da sehe ich ich Ordner. Bei meiner Ordnerstruktur helfen mir die Einträge "tmp", "temp" und "64" aber ohne den Restpfad nicht viel weiter. "64" ist zB das Verzeichnis mit den runtergeladenen Firmwares mit Buildnummer 64, aber die Nummer kann es in verschiedenen Branches (übergeordnetes Verzeichnis hat dessen Namen) mehrfach geben.


    Drag&Drop finde ich schon recht wichtig.

    Ich arbeite lieber tastaturorientiert, dann muss ich nicht ständig umgreifen. Würde ich für jedes benötigte Verzeichnis ein Finder-Fenster offen haben würde wahrscheinlich die Taste zum Wechsel des Fensters in der aktuellen App ausleiern. ;) Zudem gibts da noch das klitzekleine Problem, dass Finder-Fenster ihr aktuelles Verzeichnis selbstständig wechseln wenn es gelöscht wird, was bei einem Neucompilieren schon mal vorkommen kann.


    Wenn du ohne Rückmeldung Zeichen in einem Verzeichnis-Fenster (oder dem Datei-Requester) tippst, dann springt die Hervorhebung auf den ersten Namen, der mit diesen Buchstaben beginnt.

    Unverschämterweise wollte ich nicht nur eine Datei im ausgewählten Verzeichnis öffnen sondern eine in einem anderen, von der ich den Pfad kenne - meine Eingabe begann daher mit ~ (geht nicht) oder / (geht halbwegs, aber nicht besonders toll).


    Alles natürlich unter Annahme des aktuellen macOS, (deutlich) alte Versionen sind für meine Zwecke unwichtig.

    Du gibst etwas ohne optische Rückmeldung im Requester ein?

    Ja, so hatte ich deine Beschreibung verstanden.


    Ich gehe fast immer über "zuletzt benutzt"e Ordner

    In Recents sehe ich spontan nur Dateien, aber keine Ordner?


    oder ich werfe den Ordner aus dem Finder in den Requester (wenn ich an einem Projekt arbeite, habe ich die nötigen Ordner ohnehin immer im Finder offen)

    Tja, da ist der nächste Unterschied in der Arbeitsweise: Finder-Fenster habe ich fast nie offen, wenn ich ausnahmsweise mal eines verwende entstand es meist per "open ." im Terminal.


    Für mich wäre es die maximale Aufwertung wenn einfach ein normales Linux, wie Debian z.B. laufen würde...

    https://asahilinux.org/ - basiert auf Arch, aber man kann auch eine Minimalinstallation vornehmen, mit der nur ein UEFI-Boot-Environment zur Verfügung gestellt wird. Es sind aber meines Wissens noch nicht alle notwendigen Kernelpatches im Mainline-Kernel angekommen, daher dürfte eine Debianinstallation im Augenblick noch etwas Bastelarbeit erfordern.

    USB Mäuse sollen angeblich auch gehen, habe ich mit zwei Modellen aus meiner Grabbelkiste getestet ohne Erfolg.

    Es gibt nur knapp ein Dutzend Playstation 2-Spiele mit Mausunterstützung: Liste


    Playstation 1-Spiele erwarten eine Playstation 1-Maus, USB-Mäuse sind nicht nutzbar.


    Interessant fand ich die Geschwindigkeit, da ja USB 1.1 so unendlich viel langsamer sein soll als das CD Laufwerk.

    USB 1.1 ist langsamer als das DVD-Laufwerk, das bei CDs bis zu 24x (3.6 MByte/s) und bei DVD bis zu 4x (5.2 MByte/s) lesen kann. Playstation 1-Spiele erwarten aber nur ein Doublespeed-CD-Laufwerk und dessen 300 KByte/s liegen locker innerhalb der ca. 1MByte/s, die USB 1.1 schafft.

    Bei ihm sehe ich immer wieder, dass er etwas unglaublich umständlich macht, weil es beim Mac anders funktioniert als bei Windows – er aber die "richtige" Alternative nicht kennt und dann riesengroße Umwege macht.

    Das ist aber meiner Meinung ein Indiz dafür, dass die "Entdeckbarkeit" dieser Features bei macOS ziemlich mies ist. Die Sache mit der Pfadeingabe im Öffnen-Dialog scheint ja komplett versteckt zu sein wenn man nicht auf die Idee kommt, trotz fehlender Eingabebox und ohne angezeigten Cursor trotzdem Text einzugeben. In der Windows-Öffnen-Dialogbox gibts dagegen von Anfang an ein Eingabefeld, seit irgendwann auch mit Autovervollständigung.


    Bei einem spontanen Versuch auf dem Mac hier scheint das auch eher schlecht zu funktionieren: Textedit geöffnet, File->Open, ~/devel[1] eingegeben, "/devel" im drübergelegten Dialog angezeigt bekommen. Mit dem vollständigen /Users/korb/devel scheint es zu funktionieren, aber das ist viel mehr Tipperei und teilweise dauert es einige Sekunden, bis man den komplett und korrrekt eingegebenen Pfad mit Return übernehmen darf?! ".." am Pfadanfang wird genausowenig akzeptiert wie ~.


    [1] Ja, ich habe mein Homedir in der Favoriten-Liste angepinnt - aber das ist nicht der Default und ein Umsteiger muss auch erstmal wissen, dass und wie das geht.

    so arbeiten z.b. viele Werbegrafiker, bei denen Farbnuancen (z.b. bei Lebensmitteln) zw. Top und Flop entscheiden, immer noch am CRT

    Spannend. Was machen die, wenn ihre CRTs nicht mehr funktionieren oder die Röhre genug Betriebsstunden hat, dass sie eigentlich für exakte Darstellung im Rahmen der Wartung getauscht werden müsste[1]? Die "Highend-CRT"-Hersteller produzieren die ja schon seit langem nicht mehr.


    [1] was zB bei Sony BVM-Studiomonitoren üblich war, weshalb es getrennte Betriebsstundenzähler für Röhre und Chassis gibt

    Bist Du Dir sicher, 8 (acht) Spuren, das wären ja über 20%, das klingt mir schon brutal viel ?!?

    Das Standardokument (ECMA-70) schreibt lustigerweise im Text ausdrücklich "8 tracks", aber beim Nachrechnen komme ich auf vier Spuren Unterschied. Möglicherweise hat damals jemand das Dokument für 96 tpi (80 Spuren) genommen und beim Umschreiben für 48tpi zwar die Formel, aber nicht den Text angepasst.