Posts by Unseen

    Gestern abend habe ich endlich mal ein Loch für die MiniHDMI-Buchse ins Wii-Gehäuse geschnitzt und die Konsole wieder zusammengepuzzled:

    (aber wegen besserem Lichts erst heute fotografiert)

    Könnte sich nicht auch mal einer von Euch an einem CMD HD Clone versuchen?

    Das hat vor Jahren schonmal jemand gemacht und verkauft das Ergebnis als "Rear Admiral Thunderdrive" oder so.

    Oder gibt es da noch ©-Probleme?

    Natürlich gibts die (wegen ROMs und Firmware), aber ich habe keine Ahnung ob und wie die beim Thunderdrive gelöst wurde.

    Das lief doch alles perfekt- was ist denn hier passiert?

    Die Community hat sich geweigert, die allesamt nicht Mac nutzenden Entwickler bei der Pflege der Mac-Version zu unterstützen. Deshalb haben die Entwickler die Software so umgebaut, dass es eine gemeinsame Oberfläche für alle Plattformen gibt, die leichter zu warten ist. Dadurch kann es auf Randgruppenplattformen, deren Nutzer nichts zur Entwicklung beitragen wollen schonmal zu Problemen kommen, die unbemerkt bleiben weil sie niemand im Bugtracker gemeldet hat.



    Und was ist eigentlich x64sc in version 3.3?

    Das gleiche wie x64sc in allen Versionen seit 2.3: Eine genauere C64-Emulation, die taktzyklenweise arbeitet ("Single Cycle")

    Wenn ich also im DOS die Zeichensätze ändern will, muss ich wohl die originalen (in den CPI-Dateien?) ersetzen, oder?

    Ich würde gar nicht an Systemdateien rumpatchen, die werden ja nicht mal auf jedem System verwendet weil man sie für Codepage 437 nicht braucht und es etwas Speicher spart, das Zeugs nicht zu laden. Die sinnvollsten Möglichkeiten wären vermutlich, den Font entweder direkt ins VGA-RAM zu laden und damit zu leben, dass der gelegentlich überschrieben wird oder ein TSR zu schreiben, welches sich in Int 10h einklinkt, die Fonts im RAM hält und sie bei Bedarf (Moduswechsel oder so) wieder in die Karte schreibt.



    Wenn DOS aber gar keine FON-Dateien laden kann, dann muss ich die Zeichensätze in mindestens zwei Formaten anbieten, wenn ich das richtig sehe.

    DOS kann alles, wenn du es selbst machst ;)

    Aber es gibt diese paar Optionen per Voreinstellung-Menü?

    Natürlich nicht, wir reden von DOS - bei einer frischen Installation landest du normalerweise in einem 80x25-Textmodus, aber mittels MODE-Befehl kann man umschalten.


    Und wenn man die Auflösung umstellt, wird dann automatisch ein passender Font verwendet oder ist der User selbst dafür verantwortlich?

    Die sind normalerweise starr miteinander gekoppelt, mit den mitgelieferten Tools kann man AFAIK gar keine eigenen Zeichensätze laden - rumpatchen an den undokumentierten CPI-Dateien mal aussen vor gelassen.


    D.H. also, dass z.B. Norton Commander evtl. auch einen eigenen Font (und eigene Bildschirm-Einstellungen) mitbringt und überhaupt nichts darauf gibt, was der User in DOS eingestellt hat?

    Zum Norton Commander kann ich nichts sagen, damit konnte ich mich nie anfreunden. Aber neuere Versionen der Norton Utilities haben eigene Zeichensätze geladen oder zumindest den Systemfont gepatcht, um weitere/andere Grafikzeichen zu erhalten und das natürlich beim Beenden rückgängig gemacht.

    Aber es wird doch auch DOS-Anwendungen geben, die einfach die Voreinstellungen des Nutzers respektieren und verwenden, oder?

    Klar, zB die meisten Kommandozeilentools.

    Also, verstehe ich das richtig, dass der User irgendwo (wo? global?) einstellt, welchen Font und welche Auflösung er nutzen will

    Ohne Zusatzsoftware: Nein, es gibt nur einige feste Bildschirmmodi (80x25, 80x43 und 80x50 und einige 40 Zeichen-Varianten) und dazu passende Fontauswahlen (8x16, 8x8 und 8x8)


    Der User könnte aber auch den 12 px hohen Font verwenden und dann ist der Bildschirm nur noch 300 px hoch? Oder hat man dann mehr Zeilen?

    Die Anzahl der Text-Zeilen richtet sich nach der Anzahl der Pixel-Zeilen und der Höhe des Fonts in Pixeln, nicht andersherum. Bei Original-VGA sind nur 350, 400 und 480 Pixel Bildhöhe vorgesehen (320x200 verdoppelt die Zeilen vertikal), mit kreativer Umprogrammierung des CRTC kann man auch andere Werte erreichen falls der Monitor mitspielt.


    und dass sich darüber ergibt, wie alle DOS-Anwendungen (z.B. Norton Commander) aussehen

    Haha, nein. DOS-Anwendungen progammieren da selbst fröhlich dran herum, zB um im Textmodus mehr nach GUI auszusehen und einen pixelweise steuerbaren Mauscursor zu bieten.


    Und funktioniert das dann in DOS, wie auch in der DOS-Box auf neueren Windows-Systemen?

    Die Windows-Konsole braucht einen in Windows eingebundenen Font, entweder im Truetype-Format oder in einem Legacy-Bitmap-Font-Format aus Windows 3.x-Zeiten. Ich bin mir nicht sicher, ob eine unter halbwegs modernem Windows laufende DOS-Session im Fenstermodus genug VGA emuliert, um dort reingeladene Fonts im Fenster anzuzeigen.

    When i switch to the SDL sounddriver in the SDL2 version, these noise is gone, but then instead of this noise, i have a short soundbreak (half a second or so) around every 30 seconds. Then it's silent for a very short moment, before sound comes again.

    Kannst du das mal mit einem zweiten PC oder einem Handy aufnehmen und als MP3 irgendwo hochladen, am besten eine mehrere Minuten lange Sequenz wo die Störung mehrfach vorkommt? Mich würde mal das genaue Timing von Soundlänge zu Aussetzerlänge interessieren. Eine Aufnahme am gleichen Rechner könnte das Ergebnis verfälschen.

    verwendet DOS ROM-Fonts aus dem Computer bzw. der Grafikkarte oder liefert es eigene mit?

    Beides: Normalerweise wird der VGA-ROM-Font verwendet, aber wenn eine andere Codepage als 437 eingestellt ist, wird über den display.sys-Treiber der passende Font aus der .cpi-Datei geladen (in drei Grössen: 8x8, 8x14 und 8x16).


    Und natürlich kann man bei VGA jederzeit einen anderen Font ins RAM laden und aktivieren, ich bin mir nicht sicher unter welchen Umständen das VGA-BIOS den wieder überschreibt.

    dass die Bestückung und Beschriftung der Platine gar nicht mit dem Schaltplan übereinstimmt, also der Schaltplan im gleichen Master von Ingo Korb.

    Huch, die sollten eigentlich übereinstimmen. Betrifft das nur die Gerber-Dateien?


    Die untere Platine ist offenbar aktueller und R1 / R2 ist hier höher dimensioniert, vermutlich um Strom zu sparen - es hängt ja kein Motor dran.

    Nein, der niedrigere Wert ist der aktuelle. Manche C64-Platinen-Nachbauten haben eine inkompatible Motor-Schaltung für den Kassettenport, so dass die ursprünglich auf wenig verschiedene Bauteilwerte ausgelegte Schaltung nicht funktioniert hat.

    Digikey hat derzeit einen Posten "ohne Garantie" was auch immer das heisst für um die 5€.

    Das heisst wohl, dass Digikey die billiger von Cypress eingekauft hat und die Chips regulär getestet sind. Cypress will die aber auf keinem Weg zurückbekommen, nicht mal zur Fehleranalyse:


    "Q; what does no warranty mean for these Cypress products?


    A: 2015 – Cypress products that start with 2015 have a “No Warranty” description on them. These products came to Digi-Key under NCNR terms. The pricing will reflect the NCNR terms but will still fall under Digi-Key’s terms and conditions. With the suppliers NCNR terms, there will be no returns to the supplier for any reasons, including failure analysis. These parts are fully tested products and will follow all specs of the datasheet posted."

    (NCNR = Non-Cancelable, Non Returnable)

    Was technisch gesehen keiner "Wiederholung" gleicht, softwaretechnisch dann aber für den Emulator vermutlich sinnigerweise als erneuter Read eingebaut wird.

    Für die anderen Chips am Bus sollte es genau so aussehen wie ein wiederholter Lesezugriff - der Datenblattauszug sagt ja ausdrücklich, dass die Adressleitungen die Adresse des geplanten Lesezugriffs angeben und mit dem 6502-Bus ist ein Taktzyklus ohne Speicherzugriff nicht darstellbar. Der dadurch gelesene Wert wird von der CPU ignoriert (nominell - bin mir gerade nicht sicher ob es nicht bei manchen illegalen Opcodes Ausnahmen gibt)

    Da ich sie Partition einzig für Win 10 Systemdateien benötige und vom 8GB Installationsstick anscheinend nicht einmal die Hälfte benötigt wurde sollten 10GB ausreichen, um einige Zeit Updates installieren zu können ...

    Die offizielle minimale Systemanforderung für Windows 10 sind 16GB für ein 32-Bit-System, 20GB für 64 Bit.