Posts by Unseen

    Was ist das denn?

    Das ist ein irgendwann 2010 oder 2011 rausgeworfenes Ding, um von einem im Emulator laufenden Programm heraus festzustellen, ob und in welchem Emulator das Programm läuft. Rausgeflogen ist es, weil sowas dem Ziel widerspricht, ein echtes System möglichst gut nachzubilden, damit Programme erst gar nicht wissen müssen, ob sie im Emulator laufen oder nicht.

    Ok, ein CF zu IDE Adapter ist natürlich vorhanden. Diesen kann man nicht verwenden?

    SCSI ist nicht IDE. Wenn du die CF-Karte via IDE anschliessen willst geht das über den normalen IDE-Anschluss auf der Platine des A1200, dafür braucht es kein SCSI-Kit.

    Warum willst du die Frequenz unbedingt per Kommandozeile setzen wenn du eh eine WAV-Datei an das Programm übergibst, die die Frequenz schon im Header stehen hat? Die Beschreibung der Option sagt ja auch, dass die nur bei direkter Aufnahme von der Soundkarte nötig ist - vermutlich in einer Unix-Version mit /dev/dsp als Eingabe oder so.

    Noch eine einfache, aber nicht unbedingt definitive Testmethode: Die Text-Scrollzeile im Introbildschirm von Great Giana Sisters muss klar lesbar und stabil auf einer Höhe sein. Manche Deinterlacing-Algorithmen erzeugen da ein vertikales 1-Pixel-Zittern, andere verschmieren die Zeile so stark, dass sie schlecht bis gar nicht lesbar ist.

    Hier würde ich auch einen Keramikkondensator nehmen. Der ist schneller als ein Elko-/Tantal-Kondensator, was dem Regler hilft eine bessere Ausgangsqualität zu liefern, da der Regler dann weniger zum Schwingen neigt bzw. das Schwingen verhindert wird.

    Es gibt auch Regler, die mit einem Elko- oder Tantal-Kondensator stabil arbeiten und mit einem Kerko Schwingen. Meistens steht in deren Datenblatt dann auch ein Hinweis darauf, dass der Ausgangskondensator einen bestimmten ESR-Wert nicht unterschreiten darf, damit die Regelung stabil ist.



    Die Beispiel-Schaltung aus dem DataSheet des LM317 könnte man vermutlich 1:1 übernehmen, aber ich möchte gerne die Tipps und Hinweise der Kollegen hier berücksichtigen und verbauen, damit es am Ende relativ vernünftig ist.

    Grobe Faustregel: Die Bauteilhersteller zeigen in ihren Datenblättern ziemlich vernünftige Beispielschaltungen weil sie wollen, dass ihre Bauteile im realen Einsatz funktionieren.

    Mein Ziel ist, mit diesem Netzteil mein Breadboard zu versorgen. Ich möchte aber zwei Ausgangsspannungen haben, einmal ca. 5V für Arduino & Co. und einmal ca. 3.3V für RC522 bspw.

    Das wird so nichts. Bei deinem Spannungsteiler fallen zwar ca. 3,5V und ca. 5,5V über den beiden Widerständen ab, aber das sind je nach gewähltem Massepunkt für die anzuschliessende Schaltung entweder -3,5V und +5,5V oder +3,5V und +9V.

    Im Prinzip ist ja der gleiche Fpga wie beim MIster verbaut oder?

    Nein, der für den MiSTer verwendete FPGA ist knapp doppelt so gross und hat zusätzlich zwei ARM-Kerne drin, auf denen im MiSTer ein kleines Linux für den ganzen lästigen Verwaltungskram (ROMs laden, Zugriffe auf Disk/HD-Images, OSD-Menu für Einstellungen) und USB-/Bluetooth-Eingabegeräte läuft.

    Zu der Speichergeschwindigkeit des C128 im 1571-Mode kann niemand was sagen? Ist das wirklich trotz "Fast Serial" so lahm?

    Es sollte etwas schneller sein als bei einer unbeschleunigten 1541, aber mit einem deutlich kleineren Faktor als Laden - es gibt zwar eine Fast Serial-Spezialroutine zum Laden, die deutlich effizienter ist als die normale Fast Serial-Übertragung, aber es gibt kein Gegenstück dazu zum Speichern.


    Ist bei JiffyDOS übrigens ähnlich.

    Und wenn man es schafft, dieses "Gefühl" anzusprechen, dann würde sich auch eine "TheSGIOctane" verkaufen. Selbst wenn man platzmäßig darin einen kleinen Kühlschrank fürs Bier einbauen könnte.

    Kühlschrank? Pah. SGI ist nur authentisch mit Espressomaschine.

    Interessant finde ich bei der Idee auch, sich vorzustellen, dass schon in den 80ern so ein DB9-Analog-Controller (damals wäre es wahrscheinlich ein richtiger Stick statt eines Knubbels gewesen) auf den Markt gekommen wäre.

    Beim Atari 5200 (Marktstart 1982) wurde ein analoger Joystick-Controller mit Ziffernblock als Tasten mitgeliefert, allerdings mit DB15-Anschluss statt DB9. Er war... unbeliebt.

    Dass das ganze sich Vorhang-artig von einer Bildseite her auflöst und auch abhängig von der Bildhelligkeit zu sein scheint deutet IMHO darauf hin, dass da irgendwas (Hochspannungserzeugung?) direkt nach dem Einschalten nicht genug Leistung bringen kann und immer wieder zusammenbricht, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt durch den vertikalen Retrace genug Zeit hat um sich zu erholen und für einige Zeilen am Bildanfang noch gut genug funktioniert. Als Röhrendefekt könnte ich mir das nur vorstellen wenn es da einen ungeplanten Kriechstrom gäbe, der bei Erwärmung schwächer wird.

    beim DVI-Anschluss hat es auf jeden Fall geklappt, da hatte ich das selbst so betrieben

    HDMI und DVI sind sich ja auch sehr ähnlich und die HDMI-Spec schreibt vor, dass HDMI-Geräte und DVI-Geräte in beiden Richtungen miteinander sprechen können sollen. Displayport dagegen funktioniert sehr anders als so ziemlich jeder vorhergehende Videostandard und schaltet für die HDMI-Kompatibilität quasi auf einen HDMI-Transmitter um.


    Und um nicht ganz Offtopic zu sein: Ich habe lange Zeit zwei Dell U2410-Monitore an meinem PC verwendet und war damit stets zufrieden. Vor kurzem wurden die durch einen Lenovo Thinkvision-Monitor ersetzt, mit dem ich bisher auch ziemlich zufrieden bin, Grund zum Ersetzen war die Heizleistung der noch CCFL-basierten Dell-Monitore und gelegentlich auftretende Unzuverlässigkeit beim Einschalten eines der beiden.

    Die die ich habe (DELL Ultrasharp U2412M) haben VGA und DVI und DisplayPort, dh über Adapter sollte man letztendlich auch 2x HDMI bekommen.

    Um einen HDMI-Ausgang an einen Displayport-Eingang anzuschliessen braucht man allerdings einen aktiven Adapter, der das Protokoll umsetzt - die automatische Abwärtskompatibilität zwischen Displayport und HDMI gibts nur bei Displayport-Ausgängen(!), die als DP++ deklariert sind.