Posts by Retrofan

    Ich habe jetzt auch so ein Ding hier. Allerdings ist der ziemlich nackig. Ein IIgs mit original ADB Tastatur und Maus, ein 3,5" Drive.

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch. Soooo oft gibt es die Dinger ja nicht mehr.


    Das Disk-Drive könnte sich als nächster Pferdefuß herausstellen. Meine beiden sind defekt, weil ein winzig kleines Zahnrad im Inneren dazu neigt, über die vielen langen Jahre zu Knusperkeks zu werden. Eine günstige Quelle für Ersatz habe ich bisher nicht auftun können – und es fehlt an einer öffentlich vorhandenen 3D-Druck-Datei. Wenn du ein 800K-Macintosh-Disklaufwerk (z.B. aus einem alten LC) hast, sollte das als Ersatz funktionieren.


    Ist das gelungen? Mit welchem Kabel?

    Ja, das ist gelungen. Ich hatte mein Monitorkabel (wahrscheinlich über eBay) in Spanien bestellt. Gutes Bild am 1081.


    Mit dem kurzen VGA-Adapter konnte ich erstmal endlich ein farbiges Bild 'zaubern':

    Besser gehts mit dem BenQ912 leider nicht.

    Mit dem Bild wäre ich noch nicht glücklich. Es treten die üblichen vertikalen Streifen auf, die offenbaren, wie der IIGS seine Farben generiert. Im Optimal-Zustand sieht man die Streifen nicht und stattdessen homogene Farbflächen. Nur wenige TFTs bekommen das hin – Röhre ist besser.


    das Disk Copy Tool kann aus Images Apple II Disks erzeugen. Es erkennt die heruntergeladenen Images nur nicht.

    Das Disk Copy Tool erwartet Disk-Images in den alten Mac-Formaten, wahrscheinlich .dsk (bzw. die korrekten Type/Creator-Angaben). Was man heute allerdings meistens im Internet für den Apple II bekommt, sind Images im .2mg- oder .po-Format für Apple II-Emulatoren. Damit kann natürlich das alte Disk Copy nichts anfangen. Es gibt wohl Programme (leider nur für Windows), mit denen man die Images konvertieren kann – das habe ich allerdings noch nie gemacht.


    Ich würde erst einmal versuchen, ob man die IIGS-System-Disketten-Images nicht doch in einem Format bekommt, mit dem Disk Copy etwas anfangen kann. Ich meine, Apple hätte früher die IIGS-Systemsoftware auf eigenen Servern zum Download angeboten – wahrscheinlich in einem Format, für das man keinen PC oder Emulator benötigt. Ansonsten vielleicht mal jemanden mit PC fragen, ob er die Images wandelt – und diese dann dauerhaft im Internet verfügbar machen, damit nicht jeder Neuling immer wieder vor den gleichen Hürden steht.

    Da wund're ick mir aber, dass du nicht euer großartiges SpaceChem Nano an dieser Stelle erwähnst, wenn du schon Einzeltitel nennst...

    Hatte ich irgendwie vergessen, weil Space Lords unser Controller-Overkill-King ist – alles geht, sogar zu viert und dass auch noch mit Auto-Erkennung (ganze Arbeit von ALeX). Und Space Chem Nano ist als (not Casual-) Knobler fast schon ein Special Interest Titel. ;)

    Kann man die CoCo Ergbenisse auch noch VICs separat auswerten?

    Nein, wir haben nach dem VIC-Typ nicht gefragt. Zum Einen gingen wir wohl davon aus, dass die Mehrheit der User den Typ des, in ihrem Rechner verbauten, VICs ohnehin nicht kennt, zum Anderen wollten wir ja gerade einen Durchschnitt aller Geräte ermitteln, weswegen leichte technische Unterschiede der Quellrechner nicht interessant erschienen. Monitortyp und -Einstellung werden ohnehin mehr Unterschied gemacht haben als der jeweilige VIC (vom ganz frühen abgesehen). Ganz alte VICs mit weniger Helligkeitsstufen waren (nach meiner Erinnerung) aber nicht unter den Probanden – das wäre uns an den Werten aufgefallen.

    Und das haben wir damalstm alles mit unseren Schulhofkopien finanziert!

    Naja, wahrscheinlich u.a. auch die Geschäftskunden, die die margenreichen PETs/CBMs gekauft haben und vor allem die Tatsache, schon damals das Geld auf die Bahamas zu schaffen, statt es (z.B. in den USA oder Deutschland) zu versteuern. ;) Ja, Steuervermeidungs-Taktiken wurden nicht erst von den modernen IT-Firmen erfunden.

    Und zu diesem Thema hätte ich das, passt auch zum Wasserschaden beim MacBook.

    Klagen kann man (zumal in den USA) viel.


    Daraus folgt, ein Gerät mit der Schutzklasse IP68 ist staub- und wasserdicht.

    "Das iPhone 12 hat die IP-Schutzklasse IP68. Auch die anderen Modelle der iPhone-12-Reihe haben diese Schutzklasse. Es handelt sich um das höchste IP-Rating, das für Smartphones vergeben wird.

    Doch was bedeutet das genau? Der erste Wert gibt an, dass das Gehäuse des iPhone 12 vollends gegen Staub und andere kleine Partikel geschützt ist. Du musst also nicht befürchten, dass sich schnell Verschmutzungen innerhalb des Geräts ansammeln.

    Der zweite Wert gibt an, wie wasserdicht das Äußere des Smartphones ist. Die Ziffer 8 bedeutet, dass das iPhone 12 gegen dauerndes Untertauchen geschützt ist. Genauer bezieht sich der Wert laut Apple auf ein Untertauchen von maximal 30 Minuten in einer Tiefe von bis zu sechs Metern. Um Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen, ist das Innenleben des Handys mit Silkonüberzügen geschützt. Außen sorgen entsprechende Gummidichtungen dafür, dass kein Wasser in das Gerät eindringt." Quelle

    Das sind die typischen Chips, die man braucht, wenn man Kaffee oder Wasser über sein Macbook schüttet.

    Da sind Mac Mini und iMac ja schonmal raus. Und die MacBook-Platine* muss man aber auch erst einmal treffen, ;) belegt ja nicht einmal mehr 1/4 der Keyboardfläche (deren Befestigungsplatte und Hintergrundbeleuchtungsfolie ja auch nochmal alles schützt). Aufrechtstellen und den Kaffee in die die beiden kleinen Schnittstellen gießen könnte vielleicht klappen.


    *) Auf dem Foto übrigens ganz oben rechts.


    Ich finde auch hier, dass wir sehr theoretisch werden und Probleme besprechen, die kaum jemand haben wird. Wenn wir vom SSD-Wechsel sprechen würden (der ja nicht verhindert wird, wenn auch nicht begünstigt), wäre ich vielleicht noch anderer Meinung, aber auch da: Übliche Haltbarkeit bis zu 15 Jahren – das interessiert doch Otto-Normalverbraucher gar nicht mehr, da schon lange irgend ein Kind damit spielt oder das Ding bei Apple in der Recycling-Kiste liegt.


    Ich finde, der unwahrscheinliche Frühtot der Geräte findet hier zu viel Beachtung. Wer sich vorwiegend mit Reparaturthemen befasst, der mag das zentral finden, die Mehrheit denkt eher über das Funktionieren der Geräte in den vielen Jahren davor nach.

    Was mir nebenbei auffiel: Videos von frühen Anwendungsprogrammen sind auf YouTube Mangelware. Von jedem Exoten-Game gibt es einen "Walkthrough" aber bei Anwendungen findet man oft nichts. Also wenn jemand Spaß an Video-Aufzeichnungen oder Screenrecording hat, dann wäre es natürlich super, die Arbeitsschritte festzuhalten und allen zugänglich zu machen.

    hatte den Eindruck dass noch mehr Leute ein falsches Bild von dem haben, was du vorhast.

    Spätestens jetzt sollte auch der allerletzte verstanden haben, dass es sich um ein Multiplattform-Projekt handelt. Und es ist gar nicht schlimm, wenn Programme bestimmte Sachen aus der geplanten Vorlage nicht umsetzen können – es ist vielmehr so gewollt, dass es hart für die meisten Teilnehmer wird. Wenn alle das optimale Ergebnis erzielen würden/könnten, dann würde sich ja nur noch der zeitliche Aufwand unterscheiden – wie langweilig.


    Mir kommt es weniger auf die Ausgabe-Qualtät an (wobei die bei DTP natürlich im Normalfall sehr wichtig wäre – hier aber kein Showstopper), sondern mehr auf die Layout-Skills (Beispiele hatte ich genannt) der Programme.

    Ich bin nicht sicher, ob man das wirklich DTP nennen könnte, aber es gab damals ARTWORX

    Ich finde, der Output sieht doch eigentlich schon sehr gut aus. Klar, die Auflösung ist kein Traum (aus heutiger Sicht) aber die dort gezeigten Möglichkeiten mit Text und Bild in Kombination wirken schon nicht schlecht. Mit den C64-Programmen sollte das eigentlich mithalten können – mindestens.


    das geht aus [...] seiner Unkenntnis der C64-Druckszene (nicht böse gemeint) hervor.

    Nicht aber der "Druckszene" insgesamt. Zwei Jahre in den frühen 80ern als Druckvorlagenhersteller (heute ungefähr GTA) gearbeitet/gelernt. Später "sowas ähnliches" studiert und auch unterrichtet.

    Dabei sind 8-Bit-Rechner offensichtlich nicht das eigentliche Ziel dieser Aktion

    Ziel ist so ziemlich alles, was es in den 80ern und frühen 90ern so gab. Und wenn jemand unbedingt ein Programm von 1998 ausprobieren will, ist es mir auch recht.


    ich sage das deswegen so deutlich, weil offenbar immer noch viele Leute den Eindruck haben, es ginge um ein C64-Projekt - tut es nicht.

    Sorry, wenn ich jetzt deutlich werde: "Viele Leute" können den Ort/Pfad des Threads lesen: "Forum64/außerhalb des C64/Sonstige Computer". Wenn es ein C64-Projekt wäre, läge der Thread woanders und ich würde nicht andauern von Atari, Mac, DOS, Amiga usw. reden.


    Retrofan redet aber von "Postern"

    Soweit ich weiß, kann GEOS doch (mit Tricks) Postscript ausgeben. Ist das dann nur eine 640x800-Pixel-Bitmap im PS-Gewand? Außerdem bin ich doch schon runter auf DIN A4, nachdem du interveniert hast, dass die C64-Programme nichts anderes können. Ist aber kein großes Problem, letztendlich nur eines der Skalierung.


    QuarkXPress

    Das ist von 1987, GeoPublish von 1986 (auf dem Apple II seit 1988). Das passt alles in die (mich interessierende) Zeitspanne.


    macht sich Gedanken über Farbseparation

    Nein, tue ich nicht. Du anscheinend um so mehr. ;)


    Insofern ist dann auch das Dateiformat zweitrangig, ihr werdet sowieso auf einem anderen System Vorarbeit leisten müssen.

    Beim C64 als Zielplattform sicherlich. Aber es ist ein Multiplattform-"Projekt", daher wird der Vorbereitungsaufwand je nach Ziel unterschiedlich ausfallen (beim C64 fängt es doch schon bei reinem Text an, dass man ihn konvertieren muss – da kann ich gar nichts gegen tun). Aber auch das ist interessant.


    Ich verstehen nicht, warum du so angepisst bist. Nach eigenem Bekunden willst du nicht mitmachen – das ist vollkommen OK. Aber dann verstehe ich nicht, was dein Begehr oder Antrieb ist.

    Und wie sollen die freien Dienstleister, die du zwei Posts oben erwähnst, die die Apple Geräte reparieren dann das Gerät reparieren?

    Wenn beispielsweise Flash Speicher mit einer Seriennummer versehen sind

    OK, jetzt müssen wir wahrscheinlich ins Detail gehen und klären, was für "Chips" du denn meinst. Sprichst du von irgendwelchen proprietären Chips (z.B. dem SoC) oder den SSD-Flashs?


    Notebookcheck: Der RAM und die SSD von Macs mit Apple M1 können aufgerüstet werden


    "Im unten eingebetteten Tweet sind einige Fotos zu sehen, bei dem ein derartiges Upgrade beim Basismodell des MacBook Air durchgeführt wurde, das standardmäßig nur mit 8 GB Arbeitsspeicher und mit einer 256 GB fassenden SSD ausgestattet ist. Nach dem Upgrade besitzt das Gerät aber 16 GB RAM und eine 1 TB fassende SSD – und das Notebook funktioniert damit einwandfrei, macOS 11 Big Sur erkennt den Speicher problemlos."


    Das Thema hatte wir hier eigentlich schon (von dir selbst ins Spiel gebracht und verlinkt), deshalb bin ich überrascht, dass du jetzt meinst, der Flash-Speicher sei mit Seriennummern verdongelt, die den Betrieb unmöglich machen.


    Jemand der 1000de Fotos auf seinem Phone gespeichert hat, oder auch nur den letzten Urlaub, der will nicht hören, dass nun alles futsch ist.

    Naja, da wird jeder Hersteller sagen: Wer seine Daten nicht backupt, dem waren sie wohl nicht wichtig. Und wie gesagt: Wasserschaden ist immer seltener ein Thema – die aktuellen Geräte sind IP68-zertifiziert: 30 Min. bei 6 m Tiefe. Im Pool oder Klo also deutlich länger. ;)


    Der Standard: iPhone 11 überstand unbeschadet sechs Monate am Grund eines Sees

    Wurde auf Gewährleistung repariert und ist zum Glück nicht wieder aufgetreten.

    Bei allem, was während der Gewährleistung/Garantie kaputtgeht, muss man sich ja keinen Kopf machen – egal wie aufwändig es ist, das zahlt der Hersteller. Sollte ein Gerät aber aus dieser Sicherheits-Phase heraus sein, in der "Montagsgeräte" identifiziert werden können, sollte es eigentlich "ausreichend" lange halten.


    Mir ist aber auch schonmal ein Akku in meinem MacBook kaputtgegangen – nach vielen Jahren Nutzung. Nur ist das halt ein Problem, dass wahrscheinlich deshalb aufgetreten ist, weil ich das MBP dauerhaft am Netzteil betreibe und der Akku nur selten (wenn ich unterwegs bin) geleert wird. Das ist nicht gut (habe ich öfters gelesen). Nur würde ich das bei einem aktuellen M1-MacBook nicht mehr so machen. Wenn der Akku bis zu 20 Stunden ohne Neuladen hält, dann würde ich das Gerät eher ohne permanent dranhängendem Netzteil betreiben – was der Akku-Lebensdauer zuträglich ist. Zudem würde man bei rund 3-facher Laufzeit pro Ladezyklus ja viel wenigen Zyklen pro Jahr anhäufen, was zudem die Lebensdauer erhöhen (verdreifachen) dürfte.


    Spezielle Apple Chips oder auch von Zulieferern werden nicht zum Verkauf angeboten

    Was für Chips sind das denn, die üblicherweise kaputtgehen? Apple liefert selbst an die eigenen Werkstätten doch keine einzelnen Chips, oder? Das Kleinste, was der offizielle Fachmann tauschen kann, ist die Platine oder Buchsen oder eine Komponente, wie Kamera oder Akku. Natürlich gibt es dann auch keine einzelnen Chips auf dem freien Markt.


    Aber es wurde ja schon gezeigt, dass man die SSD auf dem M1-Mainbord auslöten und upgraden kann. Warum sollte sich darauf niemand spezialisieren und solche Umbauten (oder Reparaturen) vornehmen? Es gibt ja auch Spezialisten, die Spielkonsolen-Mainbords reparieren und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Und da ist auch so einiges proprietär.


    Im Gegensatz dazu gibt es auch anderen Firmen, die Laptops herstellen und sämtliche Schaltpläne mitliefern. Diese Firmen wollen, dass ihre Geräte repariert werden können.

    Ich finde es auch gut, dass es solche Firmen gibt. Und wer vor allem darüber nachdenkt, wie er seine Geräte im Falle eines Falles repariert bekommt, soll dann auch bei diesen Herstellern kaufen. :emojiSmiley-106:Die Mehrheit kauft aber, auch wenn sie nicht bei Apple kauft, irgendwelche Ultrabooks und Tablets und Convertibles, die sich nicht/kaum reparieren/aufrüsten lassen – teilweise schlechter als die Apple-Geräte. Und am Ende der Lebensdauer hat man dann teilweise Plastikgehäuse mit Flammschutzhemmern zu entsorgen usw.


    Hier kann man die PC-Verkäufe, aufgeteilt nach Geräteklassen, sehen:



    Das meiste sind Geräte, die sich eher schlecht reparieren oder aufrüsten lassen. Z.B. nur noch 1/6 Desktops im letzten Jahr – und abnehmend. Alles andere wird in 10 Jahren Platinen haben, die jeweils auf eine Handfläche passen – was will man da reparieren?


    Ich glaube, in der Diskussion steckt viel Theorie und Dogmatismus. Wenn man sich detailliert angucken würde, welche Geräte am Ende des Tages (also der Gesamtlebenszeit) die umweltfreundlicheren und faireren sind (Materialien, Zulieferkette, Energiebilanz über Herstellung und Nutzung, Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Recycling ...) würden die Apple-Geräte besser abschneiden als die von 99,9% der Konkurrenz. Natürlich sollte man nie stehen bleiben und es geht natürlich auch immer noch besser – aber meines Erachtens müssen andere erst einmal da hinkommen, wo Apple schon ist.


    Und wenn nicht, dann sind die iMacs wenigstens bunt. ;)

    Halt GIF nehmen.

    Das wäre ja nur ein zusätzlicher Konvertierschritt auf dem PC. GIF war halt nie ein Format, das in der Druckindustrie verwendet wurde (allein schon wegen der eingeschränkten Bit-Tiefe). Zudem gehörte es CompuServe, die mit Druck nichts am Hut hatten, während TIFF von Aldus, dem DTP-Miterfinder, kam. Fast alle Scanner exportierten das TIFF-Format. In den 80ern und 90ern war TIFF wohl insgesamt das gebräuchlichste Bild-Format im DTP-Bereich.