Posts by Retrofan

    allerdings auch erst seit 2017, also drei Jahre nach der ersten Applewatch

    (Es sind nur 2 Jahre von 2015 bis 2017.) Ich habe ja nicht behauptet, dass Apple das autarke Telefonieren am Handgelenk erfunden hat. Aber dein "NIE anfreunden" klang so, als würde das heute noch nicht gehen.


    Apple hat die Watch anfangs als reines Ad-on zum iPhone konzipiert – anfangs liefen sogar die 3rd-Party-Apps (aufgrund geringen Speichers und schwacher CPU bei der Watch) noch auf dem iPhone und nutzten nur das Zusatz-Display. Von daher machte zur der Zeit ein Mobilfunk-Chip noch nicht viel Sinn.


    Zu dem, was die Apple Watch heute darstellt, ist sie erst über die Jahre gewachsen. Als sie herauskam, hätte ich persönlich sie nicht unbedingt haben wollen – das Konzept gefiel mir nicht und sie hätte mir im Alltag auch nicht besonders geholfen. Heute ist sie eine gut aussehende Uhr, Telefon, Fitnesstracker, Medizin-Gerät, Sprachsteuerung, Navigationsgerät, Messenger, Mediaplayer, SmartHome-Steuerung und (dank Apps) noch hunderte Dinge mehr. Ich finde halt die aktuelle Mischung gut und vor allem den Fokus auf Fitness und Gesundheit.


    Ich liebäugele mit der Non-LTE-Version, weil ich die autarke Telefonie nicht benötige. Zu 99% der Zeit habe ich das iPhone irgendwo in der Nähe (herumliegen oder in der Tasche) und falls ich doch mal (zum Sport, ohne iPhone) richtig draußen laufen sollte, dann kann ich auch mal kurz auf Telefon usw. verzichten. Da wäre mir nur wichtig, dass die Uhr (neben Puls und Schritten) mittels GPS den Streckenverlauf und die Höhenmeter tracken kann und vielleicht noch nebenbei eine kleine Playlist abspielt (falls ich mir Funk-Kopfhörer zulegen sollte).

    Ich selbst nutze ein Fitbit.

    Ich stieß heute auf eine Nachricht bzgl. der Firma. Die EU prüft wohl derzeit den Wunsch von Google, Fitbit zu übernehmen (und hat gerade die Frist verlängert). Sie befürchten, dass Google die Gesundheitsdaten der Kunden nutzen könnte, die eigene Werbung noch besser auf die Zielpersonen zuzuschneiden. Google sagt natürlich, dass sie vorwiegend an der Hardware interessiert seien. Mal sehen, wie das ausgeht – Gesundheitsdaten sind ja doch schon "etwas" privat, die möchte man eher nicht in den Händen von Werbeplatz-Vermarktern und Datensammlern wissen.

    desweiteren bezog sich die nicht-therapierbarkeit auf die uhr.

    Um das Thema vielleicht abzuschließen, können wir uns sicherlich darauf einigen, dass eine Smartwatch nicht als Allheilmittel oder Ersatz für einen Arzt und seine Behandlungsmethoden angesehen werden sollte.


    Und z.Z. versucht die Apple Watch das auch erst gar nicht – vermutlich auch, um sich nicht der Kritik auszusetzen, sie wolle/solle den Arztbesuch ersetzen. Trotzdem kann man sich natürlich in der Phantasie vorstellen, dass man mit Einsatz aller verfügbaren Smartwatch-Sensoren (Bewegung, Herzschlag, Blutsauerstoff, Mikrofon) bestimmte problematische Situationen im Schlaf aufspüren und durch eine Art Weckfunktion (Vibration, Töne) darauf einwirken könnte. Und sei es nur z.B. das (noch nicht unbedingt pathologische) Schnarchen. Bei mir kein Thema aber es ist ja unter Männern mittleren Alters weit verbreitet.


    Es wird sicherlich in der Richtung weiter geforscht werden und wenn sich gesundheitlich unproblematische Lösungen ergeben, werden sie wahrscheinlich in die Software-Updates, 3rd-Party-Apps oder zukünftige Modelle Einzug halten.

    solange muss ich wohl diese Smartphone Zeit aus sitzen und zu Gott beten dass sie schnell vorbei geht.

    OK, wenn man natürlich Smartphones so hasst, dann wird man wohl noch warten müssen – auf was auch immer die Technologie ablösen wird. Ich persönlich kann den Hass nicht wirklich nachvollziehen und finde Smartphones, genau wie Home/Personal-Computer zuvor, eine tolle Erfindung. Wie man sie verwendet, bleibt einem ja selbst überlassen – ich übertreibe es zeitlich sicherlich nicht – das Smartphone ist für mich kein Hobby – wie es damals (und nach wie vor) meine ersten Computer waren. Ich benutze es einfach und ich finde es nützlich.


    Wenn du möchtest und das Thema für dich noch nicht beendet ist, können wir deine Technologie-Kritik und die Diskussion um noch zu entwickelnde Displays und Brillen gerne in einen neuen Thread auslagern. Hier führt das wahrscheinlich zu weit.

    Ich habe mich jetzt doch mal mit den Watch Faces (Zifferblättern) beschäftigt – sind ja eh dabei – und dank einigen Videos habe ich jetzt etwas mehr verstanden, was die teils sollen. Oder wussten hier alle, was ein Tachymeter ist oder eine GMT-Uhr anzeigt oder eine Taucher-Uhr besonderes tut? Apple hat sich klassische mechanische Uhren (Omega, Rolex, ...) angesehen und einige der Funktionen ins digitale übersetzt (ohne der Versuchung zu erliegen, sie plump abzubilden – mit Glanz-Effekt und Schatten). Schon bei der ersten Watch hat Apple ja klassische Elemente, wie die Krone und Komplikationen (die "Widgets" unter den Zifferblatt-Komponenten) von mechanischen Uhren übernommen. Das wurde dezent fortgeführt.


    (mit watchOS 7 neu)


    (mit watchOS 6 neu)


    Ich glaube, wenn man mal Langeweile haben sollte, kann man mit den Einstellmöglichkeiten der Watch Faces viel Spaß haben.

    hätte ich längst mit brauchbaren transreflektiven Displays gerechnet.

    Klar, weil ja auch die Smartphones damit ausgestattet sind und sich die Technologie durchgesetzt hat. ;) ich habe einen OLPC und ich möchte sicherlich kein Smartphone und keine Smartwatch mit so einem Display. Wie gesagt, ich will nicht ausschließen, dass es irgendwann mal transreflektive Panels gibt, die konkurrenzfähig sind (z.B. in Bezug auf Farbverbindlichkeit und Blickwinkelstabilität) aber z.Z. ist OLED nun mal die bessere Technologie. Das brauchen wir aber eigentlich nicht zu diskutieren, denn es gibt ja in den Top 10 keine einzige Smartwatch, die so ein Display einsetzt und auf die man ausweichen könnte, wenn einem OLED nicht gefallen sollte.


    Man müsste aber auch erstmal berechnen, ob so ein Display wirklich Strom sparen würde. Ich z.B. befinde mich rund 20 bis 23 Stunden am Tag drinnen, wo transreflektive Displays ihre Vorteile nicht wirklich ausspielen können, sondern zusätzlich beleuchtet werden müssten, je nachdem, wie man zum Licht steht. Und wie will man so ein Display beleuchten? Doch wohl mit LEDs. Warum sollen dann die (O)LEDs nicht gleich das Display bilden?


    Abgesehen davon ist dieser Thread und auch Apple nicht der richtige Ansprechpartner – Hersteller von Displays (wie sie von Apple gekauft werden) ist z.B. Samsung. Sobald die ein leistungsfähiges transreflektives Display herstellen, wird Apple das sicherlich gerne ordern – aber auch Samsung setzt z.Z. auf OLED.


    Von daher müssen wir mit dem leben, was Status quo ist – und das ist die Apple Watch Series 6 – und die real existierende Konkurrenz.

    hab seit 4 jahren ein beatmungsgerät. allerdings komm ich davon nicht los. für mich wäre das nur als "ergänzung" interessant.

    Soweit mir bekannt, nutzt die Apple Watch den Blutsauerstoff-Wert noch nicht, um daraus irgendwelche Schlüsse zu ziehen – sie trackt ihn nachts und zeigt ihn später an – das war’s erstmal. Die Hersteller sind sehr vorsichtig, was konkrete Aktionen angeht, weil die meisten Funktionen (bis auf EKG) keine FDA-Zulassung haben und die Hersteller auch nicht unbedingt wollen, dass ihre Uhren als Medizin-Geräte eingestuft werden. Wenn eine Uhr vorgibt, bei Schlaf-Apnoe zu helfen und das dann nicht klappt – und irgendwer womöglich sogar stirbt, obwohl er die entsprechende Uhr umhatte, gibt es ernste Probleme in den USA. Von daher muss man erstmal abwarten, was da an hilfreichen Funktionen per Software-Update kommt.


    aber für mich kommt ein iphone nicht in frage, da ich ein dualsim handy benötige. zumal mir das auch einfach zu teuer wäre

    Die aktuellen iPhones sind alle Dual-SIM-fähig, allerdings einmal Hardware-SIM und einmal eSIM. Am Preis kann ich allerdings auch nichts drehen – die Apple-Sachen sind einfach teuer (wenn auch gut), da beißt die Maus keinen Faden ab. Einziger Ausweg: Gebraucht kaufen.

    um autark telefonieren geht es nicht.

    Doch, bei meiner Antwort ging es genau um diesen Sachverhalt. Sie bezog sich auf:

    WristPhones sind in Asien seit langer Zeit alltäglich. [...] Apple konnte sich mit dem Konzept wohl auch nie anfreunden.

    Darauf habe ich geantwortet, dass man mit der Apple Watch LTE autark telefonieren kann und ich daher die Aussage nicht verstehe.


    sondern um software (de-)installieren zum beispiel.

    Seit dem letzten watchOS kann man z.B. direkt über die Watch auf den App Store zugreifen. Trotzdem gibt es Einstellungen, die man nur vom iPhone aus machen kann und es gibt auch "große" iPhone-Apps, von denen die Watch-Apps nur kleine Ableger sind und die ihre Leistung erst in Kombination ausspielen können. Und für die Ersteinrichtung ist auch ein iPhone nötig.


    interessant wäre es z.b. wenn man noch dinge wie kodi steuern könnte oder smart home.

    Soweit ich weiß, besitzt die Apple Watch die HomeKit App (hier eine weitere 3rd-Party-App), mit der man alle kompatiblen Geräte/Systeme steuern kann. Manche schließen mit der Watch auch ihre elektronischen Türschlösser auf. Und für Kodi gibt es wohl diverse Remote-Apps für die Watch (wenn ich meiner Websuche vertrauen kann).

    Für mich würde eine Smartwatch interessant werden, wenn sie komplett diese klobigen hässlichen Smartphones ersetzt, ich hasse die Dinger.

    Bezogen auf den ganzen Beitrag: Das ist ja fast schon ein richtiger Hate-Kommentar, nicht nur gegen Smartphones, auch gegen Smartwatches. Wenn du Globalisierung, technischen Fortschritt allgemein und den Abgesang auf alte Werte noch einbeziehen könntest, würde es richtig "rund" werden. ;)


    Ich versuche trotzdem mal konstruktiv zu antworten: Man kann ja, wenn man die LTE-Version verwendet, öfter mal das iPhone zuhause lassen, trotzdem wird zur Einrichtung und andere Dinge das Smartphone noch benötigt. Apple hat mit iOS 14/watchOS 7 aber z.B. eine Familien-Funktion eingeführt, bei der man über ein einziges iPhone mehrere Watches einrichten kann – speziell für Kinder und Senioren, denen ein Smartphone noch/schon zu viel wäre, die aber die Kommunikationsmöglichkeiten und Gesundheitsfunktionen der Watch gut gebrauchen können. Die Uhren laufen dann nahezu autark.


    Die Frage ist ja immer, was man mit einem Gerät (Smartwatch, Smartphone, Tablet, Notebook, Desktop, Server) tun möchte. Das Display einer Smartwatch ist deutlich kleiner als das eines Smartphones – reicht einem das? Wenn man nur kommunizieren will, vielleicht schon. Wer aber Fotos schießen/beurteilen will oder umfangreich navigieren oder Videos gucken/schneiden oder Spielen oder was auch immer, dem wird die Display-Fläche wohl schnell zu klein.


    Was die "Klobigkeit" von Smartphones angeht: Apple wird später im Jahr wohl neue iPhones vorstellen und Gerüchte besagen, dass da (wieder) ein kleineres Modell dabei sein könnte – ein Gegen-Trend, wenn man bedenkt, dass bei der Konkurrenz meistens alles noch größer wird. Die Mehrheit der Kunden scheint das "immer größer" aber auch zu fordern – bezogen auf die Verkaufszahlen.


    Ist halt ein Gebrauchsgegenstand, der wird nass ...

    Die Apple Watch ist wasserfest bis 50 m, das reicht zum normalen Schwimmen, Duschen, Schnorcheln etc. aus (auch in Salzwasser), nicht aber unbedingt für tiefe Tauchgänge oder Wasserski (wegen der hohen Beschleunigungskräfte).


    Was ich auch nicht mag ist die Energieverschwendung von Displays, die gegen das Sonnenlicht kämpfen

    Ja, aber eben nur, wenn viel Sonnenlicht vorhanden ist. Bei OLEDs benötigen die einzelnen Pixel nur so viel Strom, wie sie leuchten. In dunklen Umgebungen (Abends, Innenräume, wenn der Ärmel die Uhr verdeckt und bei Nicht-Allways-On-Displays 99% der Zeit) wird Energie gespart. Ja, transreflektive oder eInk- Displays verbrauchen weniger Strom – die Darstellungsqualität (Farbe) und/oder Performance ist aber noch nicht besonders gut. Du kannst davon ausgehen, dass die Smartwatch-Hersteller die Display-Technologie wechseln werden, wenn sich wirklich bessere Alternativen auftun. Energiesparen liegt ihnen sehr am Herzen, denn wenn der Akku kleiner werden kann, können sie z.B. auch die Gehäuse flacher bauen.


    Was aber immer mal wieder bei Smartwatch-Langzeit-Tests gesagt wird: Sie sparen Strom – und zwar beim Smartphone, denn das wird deutlich seltener herausgeholt, um Nachrichten zu lesen oder zu beantworten oder zu navigieren usw. Viele User sagen, dass ihr Smartphone-Akku deutlich länger hält, seit sie zusätzlich eine Smartwatch nutzen. Da die Smartwatch mit ihrem kleinen Display und schwächeren Prozessor weniger Strom verbraucht, ergibt sich insgesamt eine Stromersparnis (wenn man die Herstellung nicht rechnet, was ja (z.B. auch bei Autos und anderen technischen Dingen) viel zu selten getan wird).


    – Mit Touchbedienung muss man sich wohl abfinden, da gibt es leider nichts besseres

    Was ist denn verkehrt an Touch-Bedienung? Und es ist nicht so, dass die AppleWatch auf Touch alleine setzt – die Krone wird sehr viel genutzt, z.B. auch zum Scrollen – und mit Sprache kann man auch eine Menge machen, z.B. Text-Eingaben.

    sondern die Gefahr mit dieser Uhr wie schon mit anderen zuvor wieder irgend wo hängen zu bleiben und damit das Glas zu beschädigen.

    Ich denke, für den normalen Alltag/Sport usw. ist die Apple Watch gerüstet. Wer Angst hat, sie zu beschädigen, egal ob er mit seiner eigenen Geschicklichkeit hadert oder z.B. auf dem Bau tätig ist oder Extrem-Sportarten betreibt, der sollte entweder die Edelstahl/Titan-Variante mit Saphirglas wählen oder einen zusätzlichen Schutz verwenden oder mit kleineren Kratzer leben lernen.


    Hier gibt es Tipps für Hüllen, die das Gehäuse/Glas schützen können. Ich würde sowas nicht unbedingt 24/7 tragen aber wenn man weiß, dass es demnächst etwas ruppiger zugehen könnte (Heimwerken, Klettern usw.), könnte man sich sowas schnell mal über die Watch stülpen:



    Nein, das nützt nichts, denn diese beiden Farben fehlen komplett im CPC. Ich hab sie jetzt ersetzt durch das dunkelste Magenta und durch Bright Cyan.

    Optimal wäre doch, wenn man von einer festen Palette auf eine andere konvertieren will, wenn man auf Wunsch jede Farbe frei zuweisen dürfte, oder? Also meinetwegen eine Tabelle – auf der linken Seite die C64-Farben und auf der rechten Seite die CPC-Farben. Nur, wie stellt man letzte auf dem C64 dar? haben die, wie beim C64, auch Klartext-Namen?


    Alternativ gäbe es auch die Möglichkeit, neu zu rastern (so, wie bei Bildern höherer Farbtiefe) und die beiden fehlenden Grautöne durch ein Grau/schwarz- und ein Grau/weiß-Raster darzustellen (oder durch Raster von ähnlich hellen Komplementärfarben). Das ginge natürlich nur, wenn der CPC geringe Farbbeschränkungen je Kachel hat als der C64, weil ja mehr Farben ins Spiel gebracht werden.

    Kleine Anmerkung noch zur neuen Watch mit Sensor für die Sauerstoff-Sättigung (sorry, falls das in diesem Thread schon erwähnt wurde ...)

    Nein, dazu wurde noch nicht viel gesagt. In dem von mir anfangs verlinkten Video (Apple-Keynote) wurde erzählt, dass Apple mit 3 großen Studien (in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen) herausfinden will, für was man den Sensor (in Kombination mit den anderen Sensoren) so alles gebrauchen kann. Denn obwohl Apple nicht der erste Hersteller ist, der sowas anbietet, scheint man noch etwas im Nebel herumzustochern, was sinnvolle Anwendungen dafür sind – außer beim Sport die Sättigungs-Werte zu erfahren. Schlaf-Apnoe-Erkennung ist sicherlich eine davon, Erkennung von Lungen-Erkrankungen (Stichwort: Covid-19) eine weitere. Ich kann mir vorstellen, dass noch die eine oder andere Funktion watchOS erreichen wird, denn wenn der Sensor erstmal da ist, ist der Rest "nur noch" Software.


    Ähnlich ist es ja auch mit dem in der Series 6 verbauten U1-Chip (UWB). Der wird ja noch gar nicht verwendet, soweit ich weiß – aus Spaß wurde der aber sicherlich nicht eingebaut.

    Die Preise sind aber extrem gesalzen. Die Titanium Varianten kosten hier zwischen AUD 1400.- und 1800.-

    Ich habe nicht geguckt, wie der australische Dollar z.Z. steht aber bei uns kostet das große Modell (44 mm) rund 450/750/850 € in Alu/Stahl/Titan. Den Sprung von Alu auf Edelstahl finde ich etwas happig, der nächste Schritt zu Titan tut hingegen dann auch nicht mehr weh. ;) Ich werde aber trotzdem am ehesten bei Alu bleiben – das Anthrazit-farbene Model gefällt mir schon recht gut. Und man muss es ja nicht übertreiben, schließlich reden wir hier über "Zubehör", für deren Wert sich andere 2 oder 3 Smartphones kaufen.


    Gibt es von der Grösse bei der Series 6 abgesehen von den Millimetern andere Unterschiede (höhere Auflösung oder so)?

    Was habt Ihr denn in der Grösse gewählt und warum?

    Soweit ich weiß, ist die DPI-Zahl immer gleich, also hat die größere Uhr etwas mehr Pixel. Das macht aber nichts, denn soweit ich weiß, wird auf der größeren Uhr alles einfach etwas größer dargestellt, man hat also nicht mehr "logische Fläche". (Wikipedia sagt: Es gibt ein 40-Millimeter-Display mit 324 x 394 Pixeln Auflösung und ein 44-Millimeter-Display mit 368 x 448 Pixel). Aber für Auge und Finger kann es natürlich von Vorteil sein, wenn die Fläche größer ist. Ich bin selber noch uneins, welche Größe mir besser gefällt – ich neige etwas mehr zum größeren Modell, weil ich mir die Bedienung einfacher vorstelle.


    Ich war kürzlich bei Saturn und da hatten sie eine ganze Menge Smartwatches und da war selbst die große Apple Watch die zierlichste unter den ausgestellten Dingern. Ich dachte vorher – ganz schön dickes Teil – aber da gibt es noch ganz andere Klopper. Die Fotos im Netz täuschen oft – es ist wirklich besser, sich die Geräte in echt anzugucken und auch mal umzubinden.

    Sind die Armbänder kompatibel zum Vorgängermodell?

    Soweit ich weiß, ja. Man muss nur zwischen den beiden Gehäuse-Größen (38/40 und 42/44 mm) unterscheiden.


    Hab allerdings noch nichts gefunden ob das jetzt, bei der Series 6, besser ist.

    Das Glas bei der Alu-Variante ist nach wie vor ein Gorilla-Glas, wie man es von Smartphones kennt. Nur die Edelstahl- und Titan-Gehäuse haben Saphirglas.

    Wenn überhaupt, dann schaue ich mir die billigsten Alu Modelle mit Plastikband an, aber ehrlich gesagt, sowas mag ich nicht jeden Tag tragen und für mich ist der Reiz einen schönen Ersatz für eine schöne Uhr dann auch weg damit.

    Apple bietet ja 3 Materialien beim Gehäuse an: Alu, Edelstahl und Titan (nachdem Gold und Keramik eingestellt wurden). Dazu kommen je nach Material unterschiedlich Farben – ich finde, dass selbst die Alu-Modelle nicht billig aussehen. Und du musst zum Alu-Modell ja kein Plastik-Armband tragen – dieses Klick-System für die Bänder lädt ja quasi dazu ein, für jede Gelegenheit andere zu verwenden. Apple nimmt’s natürlich auch bei diesen Dingen von den Lebenden – aber guck mal bei eBay, da bekommt man für günstiges Geld die tollsten Armbänder in allen Materialien (Leder, Metall, Gewebe, Kunststoff ...) und Farben für jeden Zweck, egal ob Sport, Geschäftstermin oder schicker Abend.


    Es funktioniert bei allen drahtlosen Bezahlterminals. Das ist gerade in Corona-Zeiten ein sehr praktisches Feature.

    Quasi eine weitere Gesundheits-Funktion. ;)

    Mir hat die Uhr das Leben gerettet. Die EKG Funktion ist trotz einem Kanal so gut, dass sie tatsächlich brauchbare Ergebnisse liefert. So brauchbar eben, das der Notarzt das auslesen konnte und sofort wusste was zu tun ist. Kein Spaß, kein Fake.

    Danke für deinen persönlichen Erfahrungsbericht. Das ist doch mal eine Erfolgsgeschichte der Watch – auch wenn man sich die Erfahrung für einen selbst natürlich nicht wünscht. Aber das sind die Szenarien, wo man sich denkt: scheiß auf die 500 Euro und binde dir so ein Gerät um.


    Die Uhr ist übrigens schon nach einem bis maximal zwei Jahren wertlos. Wer hier von fünf bis acht Jahren spricht der ist extrem optimistisch.

    Ich schätze das eigentlich eher wie Spockie ein. Es ist oft so, dass am Anfang sehr große Technologie-Sprünge gemacht werden (müssen), was dazu führt dass, dass die ersten ein oder zwei Modelle relativ schnell nicht mehr supportet werden, weil sie einfach im Vergleich zu den Nachfolgern zu schwach auf der Brust sind. Das war z.B. beim ersten iPad auch nicht viel anders. Wenn man aber später einsteigt (wie ich jetzt evtl. bei der 6. Generation) kann man sich gerade bei Apple darauf verlassen, lange Zeit Updates zu bekommen. Und mit dem Ende von Updates ist die Uhr ja auch nicht automatisch wert- und nutzlos. Auch die erste Apple Watch funktioniert ja noch und tut das, was sie mit dem letzten Update konnte. Heutzutage mag einem das vielleicht nicht mehr reichen – aber die hat ja keinen Selbstzerstörungs-Auslöser.


    Bei Smartwatches wird es so ähnlich sein, wie bei Smartphones – die halten in der Regel länger, als die Kunden sie haben wollen – weil einfach irgendwann der direkte oder indirekte Nachfolger lockt. Wer nutzt denn heutzutage noch Gadgets, bis sie kaputt sind (außer uns natürlich)? Die meisten Geräte werden doch vorher schon ausgetauscht. Gut, man muss evtl. bei längerer Benutzung irgendwann den Akku ersetzen – Sets zum Selberbasteln kosten ab 20 Euro (ist sicherlich fummelig), wenn man es beim Handyshop um die Ecke machen lässt, wahrscheinlich 50 Euro.

    Danke für diese Diskussion.

    Gerne. :)


    Bei der Apple Watch kann man davon ausgehen, dass diese nach spätestens 5 Jahre, vielleicht bestenfalls 8 Jahre einfach durchgenudelt ist.

    Ich denke, das wird so sein. Eine Smartwatch ist halt nicht so etwas langlebiges wie eine klassische Uhr. Ich habe noch Taschenuhren aus der Famile, z.B. von meinem Opa, die laufen immer noch (nach über 100 Jahren) – wollen allerdings einmal am Tag aufgezogen werden (kommt mir irgendwie bekannt vor). ;)


    Wenn die Haltbarkeit gering ist (was sie ja ist), darf sie dann auch nicht soviel kosten.

    Ja und nein. Für echte Uhrenliebhaber sind 500 Euro ja quasi Peanuts – wer zuvor natürlich Swatch getragen hat (oder nichts, wie ich) findet das schon recht viel Geld für eine Uhr, die nach max. 10 Jahren (wahrscheinlich) nutzlos sein wird. Allerdings gibt der Erfolg Apple recht. Die Apple Watch ist nicht nur die Marktführer-Smartwatch, sondern stellt die gesamte Schweizer Uhrenindustrie in den Schatten. Von daher passt das Preis/Leistungs-Verhältnis wohl – zumindest für viele Kunden.


    Wie ich sagte sind das meiner Erfahrung nach zum Großteil alles Funktionen die sich zwar in der Theorie erstmal ganz nett anhören, in der Praxis aber recht schnell ihren Reiz oder tatsächlichen Nutzen verlieren.

    Ja, das kann natürlich passieren. Leider kann ich das nicht beurteilen, ohne es ausprobiert zu haben. Aber ich werde das als Warnung ansehen und darauf achten, ob mir das evtl. auch so geht (falls ich mir so eine Uhr zulegen sollte). Natürlich nutzen sich viele neue Sachen irgendwie ab – das geht mir bei Autos, Konsolen und Computern auch oft so. Dann wird es wahrscheinlich auch bei einer Smartwatch so sein, dass sie irgendwann an Reiz verliert. Was da etwas gegensteuern könnte, sind die jährlichen OS-Updates, mit denen ja immer neue Funktionen installiert werden (wie beim Smartphone). Das wird den "Spieltrieb" wahrscheinlich für 5 Jahre am Leben halten – für die restliche Zeit hoffe ich, dass die Gesundheitsfunktionen eher meinen Kopf als meinen Bauch ansprechen werden.


    Für EKG und Blutsauerstoff habe ich meinen Hausarzt der meine Werte zum einen mit richtigen Geräten ermitteln kann

    Aber eben nur einmal alle paar Wochen/Monate oder wann man halt zum Arzt geht. Das ist halt professioneller aber leider nur ein sehr kurzer zeitlicher Ausschnitt – der auch oft nicht viel verrät.


    Also ich schaue regelmäßig auf meine Uhr um eben die Uhrzeit abzulesen, weiß nicht was da überschätzt wird. Und ich kenne niemanden der eine Smartwatch besitzt und sie dafür auch nicht verwenden würde. Mir ist zumindest noch niemand begegnet der eine Smartwatch trägt und dann das Handy aus der Hose zieht um die Uhrzeit abzulesen.

    Da wolltest du mich wohl falsch verstehen. Ich habe nie gesagt, dass es unwichtig wäre, die Uhrzeit zu kennen. Ich habe gesagt, dass ich quasi mit Uhrzeit-Anzeigen überflutet werde – egal wo ich bin. Dafür allein würde ich mir jetzt nichts kaufen, um es mir an den Arm zu binden (hätte ich sonst ja schon seit Jahrzehnten tun können). ;)


    Es ist natürlich schön, dass eine Smartwatch auch die Zeit anzeigen kann (und je schöner und klarer sie es kann, umso besser) – aber dafür würde ich sie nicht kaufen (und auch keine Uhr, die (fast) nur das kann).

    Wieviel zahlt Dir Apple denn?

    Ich glaube, das funktioniert anders herum, wenn man ein Gerät von ihnen erwerben will. :( Fängt halt bei rund 420 € an. Sind zwar im Vergleich zu tollen Automatik-Uhren Peanuts, im Vergleich zu reinen Fitness-Trackern aber dann doch schon einiges. Wenn es die Dinger aus dem Kaugummi-Automaten gäbe, würde ich ja auch nicht lange darüber nachdenken, ob man damit sein Verhalten wirklich optimieren kann und es sich "lohnt".