Posts by Retrofan

    Zu Intels Werbe-Kampagne passt auch folgendes, aktuelles, History-Video:



    Dass Intel so viel Dreck am Stecken hat, war mir auch nicht bewusst. Von Microsoft weiß man das ja – aber das bei Hardware ähnlich unsaubere Methoden gegen Konkurrenten (hier vor allem AMD) angewendet wurden, war mir noch neu. Naja, Intel ist immer noch Marktführer und hat es (noch) in der eigenen Hand, wie ihre Zukunft aussehen wird. Werbespots und Plakate alleine werden nicht reichen.

    es gibt eine WDC65C816S-CPU

    Irgendwie erinnert mich die Kiste doch recht stark an meinen Apple IIgs. Gleiche CPU, mit meinem Turbo-Board auch ähnlicher Takt, ähnlich viel RAM usw. Nur ist der Phoenix billiger zu haben ;) (zumindest ohne Gehäuse etc.). dafür ist er halt nicht Vintage und es gibt auch nicht so viel Software dafür und die Stückzahlen wird er wohl auch nicht erreichen. ich bin mal gespannt, wie er von Software-Entwicklern angenommen wird und was darauf an Games und anderen Sachen erscheinen wird. Vor allem, ob der Output irgendwas "Besonderes" hat, wie das ja früher bei den Homecomputern der Fall war.

    Kann man ja genauso in die andere Richtung machen

    Natürlich kann man das. Hat Apple z.B. mit der Kampagne vor vielen Jahren gemacht, wo "der Mac" und "der PC" durch jeweils eine Person dargestellt wurden. Nur unterschied sich die Kampagne durch zwei Dinge von dem, was Intel gerade macht: Zum einen waren die Spots relativ witzig, mit einem Augenzwinkern, ;) und zum anderen war Apple nicht der Marktführer, sondern der Underdog. Als Apple mit seinen i-Produkten wieder erfolgreich im Markt wurde, haben sie diese Spots dann ja auch eingestellt.


    Was meinen die eigentlich mit "Go PC"

    Naja, der PC-Begriff ist ja nicht fest. Es wird sich nach wie vor gestritten, was (und wann) denn nun der erste PC war und bei auch sonst kommt es fast immer auf den Zusammenhang an, wenn man erklären will, was ein PC ist. Auf einer höheren Ebene zählen natürlich Apple II und Mac zu den PCs – aber wenn man sie separiert darstellen will, dann wird für das "Gegenstück" zum Mac auch oft verkürzt der Begriff PC verwendet (auch von Apple selbst, wie in der o.g. Kampagne). Hier meint PC natürlich Wintel-PC.


    Was mir bei der obigen Werbe-Kampagne mal wieder auffiel: Wie Intel (und Microsoft) den ganzen PC-Markt (natürlich den Mac ausgenommen) für sich reklamieren (bei den digitalen Plakaten werden ja allgemeine Wintel-Merkmale genannt, nicht die CPUs). Beide Konzerne sprechen immer wieder von IHREN Geräten (bei Steve Ballmer z.B. in dem berühmten Spot, in dem er sich über das erste iPhone lustig macht). Man fragt sich manchmal, ob hier nicht der Schwanz mit dem Hund wackelt oder ob man den IT-Markt wirklich so sehen muss. Eigentlich sind Intel und Microsoft mal ZULIEFERER gewesen, der eine für die CPUs, der andere fürs Betriebssystem. Irgendwann hat sich das wohl gewandelt und die "PC-Hersteller" mit ihren illustren Marken (Lenovo, Dell, Acer ...) wurden zu Auftragsfertigern degradiert, so wie Foxconn (oder auch TSMC) das für große Teile der Industrie (inkl. Apple) auch ist. Der einzige Unterschied zu den Auftrags-Auftrags-Fertigern scheint nur noch zu sein, dass Dell und Co. ihr Logo auf den eigentlichen Microsoft/Intel-PC kleben dürfen, damit es so aussieht, als wäre es ein "offener" bzw. diverser Markt.


    Zum Schluss noch was zum Claim: Go PC ist ja wohl auch ein Witz. Eigentlich geht es um "Stay PC". Denn bestehende Apple-User sprechen diese Plakate wohl kaum an (man hat sich ja meistens bewusst für den Mac entschieden, trotz geringerem Spiele-Angebot, das für Mac-User wohl nicht so relevant ist). Sie sind klar an die Wintel-User-Gemeinde gerichtet, die gefälligst nicht über den Tellerrand gucken und nicht verführt werden sollen von den "süßen Kirschen in Nachbars Garten". Intel wurde von Apples Desktop-Chips komplett auf dem falschen Fuß erwischt (ganz ungünstiger Zeitpunkt) und da sie wissen, dass sie nicht einfach in ein paar Monaten das Ruder bei der Chipfertigung rumreißen können, versuchen sie ihre Kunden mit Sprüchen bei der Stange zu halten.


    Intel hat auf Apples M1 reagiert. Allerdings nicht mit Taten (wie von vielen sehnlichst erwartet), sondern mit Worten (also Werbung). Was kann man dazu sagen? Natürlich stimmen die Aussagen dahingehend, dass es viele PC-Spiele für macOS nicht gibt und dass Apple in seinen NoteBooks (zumindest bisher) keine Touchscreens verbaut (für den Zweck empfiehlt Apple die iPads). Die Frage ist halt, ob solche Statements Umzugswillige wirklich davon abhalten können, die Plattform zu wechseln.


    Aber was meines Erachtens schwerer wiegt, ist, dass eine solche Reaktion irgendwie Intels Panik zeigt – selbst bei Leuten, die zuvor vom M1 noch gar nichts gehört haben und sich auch ansonsten nicht für Macs interessieren. Ich meine, Intel ist unangefochtener Marktführer bei PC-Prozessoren und mit Apple verlässt nur der viertgrößte PC-Hersteller die X86-Plattform. Da sollte man eigentlich locker drüberstehen – aber nein, es wird vergleichende Werbung gegen einen neuen Marktteilnehmer (bei CPUs) gestartet – und das noch mit Vergleichen, die mit der CPU/GPU (eigentlich Intels Kernkompetenz) kaum etwas zu tun haben.


    Ich glaube, die Werbung kommt auf Intel wie ein Bumerang zurück – und lässt sie in keinem guten Licht dastehen. Die Mehrheit wird sagen: macht lieber eure Hausaufgaben und produziert konkurrenzfähige Chips statt das Geld in teure aber sinnlose Werbung zu stecken. ;)

    Was den Amiga-Teil angeht, habe ich keine Ahnung aber beim Mac: Multicard-Reader an USB, CF-Karte rein, wahrscheinlich FAT32-formatieren, ADFs aus dem Internet runterladen und auf CF-Karte schieben. Auf dem Amiga dann sowas wie WHDLoad verwenden? Da gibt es hier sicher Cracks, die einem das erklären können. ;)

    eigentlich nicht. Diese Regentag-Pastellfarben machen noch trübsinniger.

    Das ist natürlich Geschmacksache. Ich fände kräftigere Farben ja auch besser. Aber da Apple jetzt Metall und nicht mehr Polycarbonat für die Gehäuse verwendet, wollen sie das Ganze wohl edler aussehen lassen.

    Und wie gesagt: Besser eine gewisse Auswahl als nur eine Farbe. Bei den MacBooks (die es momentan ja in 3 Farben gibt) würde ich immer das Space Grey dem hellen Alu-Ton vorziehen. Und Rosé-Gold ist halt für Mädchen. ;)


    dafür dem Mac mini mal richtige Farben verpassen.

    Der wird ja wahrscheinlich im nächsten Update ein neues Gehäuse bekommen – und ich würde mich schwer wundern, wenn es das nur in einer (oder 2) Farbe(n) gäbe. Nur sind Knallfarben vielleicht aktuell bei Consumer-Elektronik oder IT gar nicht so beliebt. Ich denke, Apple wird danach gucken, was sich gut verkaufen lässt. Und sie wollen sicherlich auch, dass (trotz Farbe) auf den ersten Blick zu sehen ist, dass die Gehäuse aus Aluminium sind.


    Was man noch sagen muss: Wenn man ein Gerät in vielen Farben anbietet, sollte man sie auch alle vorrätig haben. Und es gibt nun mal unterschiedlich beliebte Farben. Das war auch bei den bunten iMacs manchmal ein Problem. Unabhängige Händler mussten diese in 5er-Packs (sortierte Farben) von Apple abnehmen (weil sich Apple das Problem nicht ans Bein binden wollte) und notfalls unbeliebtere Farben (z.B. Lime/grün) mit Rabatt losschlagen.

    Paul Koller, Entwickler von Superbreadbox, dem VVVVVV C64 Port, u.v.m ist der Font vor ein paar Tagen auch sofort ins Auge aufgefallen.

    Ich finde es super, dass ihm das überhaupt aufgefallen ist. Der Font glänzt ja nicht durch auffallende Formen, sondern eher durch unauffällige Lesbarkeit. Aber man wird wahrscheinlich beim Anblick trotzdem stutzig werden, wenn man sein eigenes Programm kennt und schon tausend Mal (mit anderem Font) gesehen hat.


    VVVVVV mit dem Retrofan-Font kann man sich auf der About-Seite zu vc64web anschauen

    Ja, und auch ein Textadventure, bei dem natürlich noch mehr Text vorkommt. Was ich wirklich klasse finde an VC64web, ist die nahtlose Integration in Webseiten und die Performance beim Laden (selbst auf meiner alten Gurke). Es ist kaum anders, als wenn man z.B. ein eingebettetes Video startet. Ein paar Sekunden und schon kann man ein C64 Spiel anschauen bzw. wirklich spielen. Ich finde das schon großes Kino. :thumbup:

    Ich finde interessant, dass er zwar sagt, dass der Desktop-PC (laut ihm: 3950X CPU (ist das ein Ryzen 9 mit 16 Cores?) mit Radeon 5700 XT GPU) beim Rendern z.B. in Premiere Pro deutlich schneller ist (wundert mich nicht) aber wenn es ums Arbeiten im Projekt (Timeline-Performance) geht, schon der M1 "snappier" ist. Was er hervorhebt: Es gibt Projekte, die auf dem hochgezüchteten PC beim Rendern abbrechen – und die laufen beim M1-Mac einfach durch – nicht am schnellsten aber verlässlich (was essentiell ist, wenn man das z.B. nachts machen lässt). Und das z.B. bei 4 Streams à 4K-Material. Und soweit ich weiß, läuft Premiere immer noch in der Rosetta-Emulation, performancemäßig kann sich da also auch noch was tun. Was das reine Arbeiten (Timeline) angeht, bescheinigt er dem M1 auch bei After Effects und DaVinci Resolve Vorteile gegenüber seinem PC.


    Ich denke, die "Snappiness" ist dem sehr direkt angebundenen Unified RAM zu verdanken. Oder vielleicht doch dem macOS-M1-Gespann?


    Und selbst bei Blender ist das aktive Arbeiten am Projekt auf dem M1 ruckelfreier als auf dem PC – nur wieder beim Rendern ist der PC rund doppelt so schnell (bei doppelt so vielen Cores und 4 x so vielen Threads und fettem Netzteil und Kühlung keine Überraschung). Letztlich macht der Typ es momentan so, dass er auf dem MacBook arbeitet (und das sogar mobil) und das Projekt zum Rendern auf den PC schiebt.


    Bei Logic Pro nimmt er zum Vergleich seinen Intel-iMac (ist ja ein Mac-only-Programm) und auch da kann der M1 bei der Arbeits-Performance überzeugen. Er sagt aber auch, dass viele PlugIns (z.B. von Native Instruments) noch nicht auf dem M1 bzw. macOS Big Sur laufen.


    Letztlich meint der Autor, dass man natürlich immer noch ein Early Adopter ist, wenn man sich jetzt einen M1-Mac zulegt – Viele Sachen müssen noch optimiert werden. Und dieses und nächstes Jahr kommen natürlich auch schnellere Nachfolger auf den Markt, wie im PC-Markt allgemein üblich. Trotzdem: Wenn man JETZT etwas damit machen will/muss, dann sollte man sich JETZT so ein Gerät holen. Denn wenn man ein Jahr wartet, dann hat man die Performance in diesem Jahr halt nicht – logisch.


    Ich denke, man muss sich auch entscheiden, ob man diese spannende Zeit des Wechsels aktiv miterleben will oder ob man lieber noch (auf M1X oder M2) wartet oder aber die ARM-PC-Sache einfach an sich vorbei ziehen lässt und weiterhin auf X86 setzt (oder vielleicht auf Microsofts Reaktion wartet).

    Ich habe hier noch ein interessantes Video gefunden. Der Typ verwendet ein M1-MacBook Pro, seit es herauskam, vor allem mit Premiere, Blender, After Effects und DaVinci. Und er nutzt parallel einen Windows-Desktop-PC, was ihm gewisse Vergleiche ermöglicht – obwohl das natürlich ein ungleiches Paar ist. Es geht dabei nicht um Benchmarks, sondern einfach um gesammelte Erfahrungen.


    Aus einem anderen Thread:

    Waren die iMacs 1998 die farbenfrohe Alternative zum beigen Einheitsmist (mit ganz wenigen anthrazit-farbenen Ausnahmen für mich :rolleyes: ), ist es heute genau anders herum: Man kann sich einen quitschbunten und blinkenden Gamer-PC zusammenstellen [...] aber sitzt man vor einem ausgeschalteten iMac, dann sieht das neueste Modell 2021 nicht nur exakt genau so aus, wie 2009, sondern ist in seinem alternativlosen Alu-Grau auch der Inbegriff von Traurigkeit.

    Es gibt nun Gerüchte, dass sich das beim nächsten iMac wieder ändern könnte:



    Hier ein deutschsprachiger Artikel zum Video:

    Prosser: M1-iMac wird bunt – und der Mac Pro M1 schrumpft



    Ich fände zwar knalligere Farben, wie die von den 1999er iMacs noch cooler aber immerhin besser als nur silber, oder?

    Ein gleichzeitiger Doppel-2D-Ansatz [...] Ähnlich wie bei [...] "Suicide Express"

    Ich bin davon kein besonderer Freund, weil man immer zwei getrennte Screens beobachten und somit die Aufmerksamkeit aufteilen muss.


    Ich habe mal probiert im CharPad Pro den Mockup Screen umzusetzen. Das geht im ECM Modus mit 13 Zeichen. Aber ja, das Color-RAM muss auch mitgescrollt werden.

    Danke für die Mühe, sieht gut aus. In ECM/Hires könnte ich einige Chars auch noch feiner anlegen. Allerdings bin ich noch skeptisch, was z.B. Gebäude oder Bäume angeht – weil die ja in den Spitzen in andere Chars hineinragen.

    Für die Scroll-Technik ist das ja aber ohnehin erstmal egal – wenn man auch hier das ColorRAM benötigt.


    Was jetzt noch fehlt, ist ein Terra-Forming-Tool mit dem man aus dem Meer Inseln und Hügel entstehen lassen kann (oder via Seed).

    Ja, entweder per Algorithmus oder notfalls mit einer manuell erzeugten Graustufen-Höhen-Map. Hauptsache, man muss die Levels nicht aus einzelnen Chars bauen.

    Vor kurzem (angeregt durch ein Posting von emulaThor) habe ich gesehen, dass Greg Naçu meinen System-Font (wenn auch nicht in der aktuellen Version 2.3) nun auch in seinen C64OS-Videos verwendet. Nachdem ich mir mal wieder ein paar Tweets von ihm durchgelesen habe, kam ich zur Erkenntnis/Vermutung, dass er den neuen System-Zeichensatz wahrscheinlich nicht "absichtlich" verwendet, sondern er mit dem neuem JiffyDOS auf Gregs Rechner gelangt ist. Anscheinend modifiziert sein OS nur den vorhandenen Systemzeichensatz, damit er die gewünschten UI-Symbole verwenden kann. Eigentlich eine schön saubere Lösung, sodass eventuelle C64OS-User von ROM-Zeichensatz-Alternativen weiterhin profitieren können.



    Video auf Vimeo


    Ob Greg den PXLfont wirklich mag oder nur "duldend" verwendet – ich finde, er funktioniert in seinem Interface sehr gut. Die Listeneinträge trennen sich vertikal gut ab, die Kleinbuchstaben bilden eine horizontale Linie und vor allem sind die invertierten Großbuchstaben oben geschlossen. Alles nicht komplett unwichtig bei einer solchen Verwendung.