Posts by Retrofan

    Noch ein witziges Detail zu Tabs (und vielleicht ein Pro-Tipp für die Mac-User): Apple hat bei irgendeinem macOS-Release systemweite Tabs für Standard-Fenster eingeführt. Viele Programme und natürlich auch der Finder (Desktop/Dateimanager) profitieren davon. Normalerweise sieht man die Tableiste nicht aber man kann sie per Menü einblenden und dann Tabs statt weiterer Fenster verwenden. Das kann einiges an überlappenden Fenstern einsparen und macht Mehr-Fenster-Handling z.B. in Fullscreen-Ansicht komfortabler.

    Ich hab ungefähr dreitausendquintillionen Bookmarks, die ich mal aufräumen muss.

    Bei mir sind es sogar doppelt so viele. ;) Aber aufräumen werde ich die nicht mehr. Beim Ablegen sortiere ich ein Bookmark in einen von ca. 20 Ordnern ein und da ich nicht davon ausgehe, dass die Anzahl limitiert ist, werden es halt immer mehr – kein Problem. Um später etwas wiederzufinden, gibt es ja die Suchfunktion – quasi mein lokales Google.


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    Warum geöffnete Tabs (statt Lesezeichen)? In erster Line, weil es schneller geht. Und dann: Innerhalb eines geöffneten Tabs kann ich zu einer bestimmten Stelle gescrollt und dort vielleicht eine Stelle markiert haben. In Videos bin ich an der Position, an der ich gestoppt habe und in Foren-Tabs habe ich manchmal auch schon einen Text angefangen, an dem ich später weiterschreiben will. Außerdem sehe ich so auf einen Blick, was ich noch abarbeiten möchte.


    Wie unterschiedlich kann da das Handling sein, ausser "ich sehe oben maximal 15 Tabs mit stark gekuerztem Titel und muss hin und her scrollen um an die anderen Tabs zu kommen"?

    Bei Safari scrolle ich z.B. durch die Tabs, indem ich links und rechts welche anklicke, die weniger sichtbar sind als die in der Mitte. Das ist eher eine Art Karussell als ein Band. Bei FF scrolle ich z.B. per Scroll-Buttons. Zudem kann man sich die Tabs aber auch per Popup vertikal anzeigen lassen. Als grobe Orientierung dient mir natürlich das Favicon und wenn ich mit der Maus über ein Tab herüberfahre, bekomme ich ohnehin die URL vollständig angezeigt. Und wenn mir die Tab-Anzahl zu viel wird, öffne ich einfach ein weiteres Fenster (und schiebe gegebenenfalls ein paar Tabs rüber).


    Außerdem ist bei mir vertikal schon die Bookmark-Verwaltung und die Lese-Liste (die sichert Webseiten für lokales Lesen ab) eingeblendet. Eine weitere vertikale Liste wäre mir dann zu unübersichtlich.


    Ich finde gut, dass alle Browser heutzutage anzeigen, aus welchem Tab (oder Tabs) der Sound kommt.

    Einige Hundert sind es bei mir eigentlich fast immer, z.Z. vielleicht 300 bis 400. Aufgeteilt in 2 Browser (die meisten aber in Safari) und ein Dutzend Fenster, verteilt auf 4 Workspaces. Die Fenster sind thematisch angelegt, die Workspaces auch, sodass ich einen geöffneten Tab relativ schnell wieder finde, wenn ich ihn benötige. Ich schreibe z.Z. an einigen Texten und benötige die Tabs für die Recherche. Selbst wenn ich mit Recherchieren fertig bin und die meisten Tabs geschlossen habe, komme ich selten unter 100.


    Ich finde, dass sich bei dieser Art von Intensiv-Nutzung auch schnell die Spreu vom Weizen trennt, was die Browser angeht.


    (Wie dir mit deinem Bekannten, ging es, glaube ich, anderen, wenn ich früher erzählte, dass es mich nervt, dass Photoshop (damals) nicht mehr als 120 (oder 128) Ebenen erzeugen kann. Ich musste einige Dokumente deshalb aufteilen. Als die Grenze fiel, konnte ich endlich Dokumente mit vielen hundert Ebenen erzeugen – an neue Grenzen bzgl. Ebenen-Anzahl bin ich bislang nicht gestoßen.) ;)

    Ich wollte ja noch Grafik-Benchmarks nachliefern, um grob die Spiele-Tauglichkeit des Pi 400 abschätzen zu können. Laut Quelle kommt die Pi4-GPU beim OpenArena Benchmark auf rund 41 FPS. Nach dieser Tabelle liegt die Performance noch hinter Intels HD 3000 Grafik (49 FPS) und die ist immerhin Teil der Sandy Bridge CPUs von 2011 gewesen. Zum Vergleich: Aktuelle Spitzen-Grafikkarten überschreiten 500 FPS bei dem Test. Auch hier: Ich erwarte keine neuen Rekorde vom Pi 400 SoC aber Crass-Spektakels Behauptung, nur die aktuellsten Konsolen wären schneller, wecken vielleicht doch Gaming-Hoffnungen, die der Pi 400 nicht erfüllen kann.


    Trotzdem: Es wird ja wohl Spiele der letzten 10 Jahre geben, die auf dem Pi 400 laufen können. Da wäre es doch klasse, wenn man danach mal suchen und die in einer Liste sammeln würde, um letztlich daraus ein SD-Card-Image o.ä. zu generieren.

    Die Leistung des Pi400 liegt um Faktor Zehn über Nintendo Gamecube, Xbox1, PS2, Wii und Faktor Zwei wenig über der Switch, XBox360, PS3 - selbst mit €500-Gaming-Smartphones kann es der Pi400 aufnehmen!!!

    Nur so als Beispiele, Fortnite, World of Tanks Blitz, Doom3, Halflife 2 gibt es native für ARM und laufen mit mehr oder weniger Tricks auf dem Pi400 und das macht grafisch schon etwas her.

    Du haust ja immer ganz schön auf die K**ke. Weil es mich ja auch interessiert, wieviel FPS denn Fortnite auf dem Pi 400 schafft, dachte ich, ich gucke mir das mal auf YouTube an. Wenn jemand das zum Laufen gebracht hätte, wäre die Video-Plattform ja voll mit Let's-Plays – aber nada, ich kann nichts finden. Und ganz ehrlich – die Pi400-Specs entsprechen nicht mal den Minimalanforderungen von Fortnite auf Android-Handys (von der Windows-Version gar nicht zu reden), und das, obwohl das Game auch schon wieder 3,5 Jahre alt ist und schon beim Start eher moderate Anforderungen hatte. Trotzdem wäre es natürlich super, wenn Fortnite liefe, denn das Game ist immer noch sehr beliebt.


    Gäbe es ein besseres Basis-OS und darin eine Art Steam [...] dann wäre das ein Killerfeature weil der Pi als Spielkonsole eigentlich ziemlich gut ist. Bis auf aktuelle Spielkonsolen kommt da derzeit nichts ran und die kosten "etwas mehr" als €70...

    Also, nur aktuelle Spielkonsolen kämen an die Leistung eines Pi4/Pi400 heran??? In welchem Parallel-Universum? Da viele Benchmarks nicht für den Raspi umgesetzt wurden, hatte ich hier die wenigen Vergleichsmöglichkeiten ja schon fast ausgeschöpft (das waren beim Pi Geekbench 5 unter Android (600 Punkte Multi-Core-Performance) und Speedometer 2 (17 Runs) unter Linux). Die Performance liegt etwa auf dem Level von 5 Jahre alten Handys – von Desktop-Rechnern und -Konsolen wollen wir wahrscheinlich gar nicht erst reden, vor allem wenn es um die GPU geht (da werde ich hoffentlich noch Benchmarks finden). Zum Vergleich die Benchmarks des 300€-Schul-iPads (und das ist wahrlich nicht Hi-End): 2.800 Multi-Core-Punkte und 140 Speedometer-Runs (und das ist ein SoC von vor 2 Jahren) – und ganz nebenbei: wahrscheinlich mehrere Hunderttausend native Games.


    So ganz kann ich also deinen Enthusiasmus noch nicht nachvollziehen. Vielleicht täuschen die Benchmarks ja auch – aber dann will ich mehr sehen als Behauptungen.


    Ein Pi ist und wird nie ne Gamingstation werden. Jedenfalls werden dort niemals AAA Games drauf laufen. Dafür ist er auch nicht konzipiert. Daher ist diese Diskussion relativ Sinnlos ob und wie Games auf dem Pi laufen. Wer Zocken will ist auf x86 Systemen besser aufgehoben.

    Es geht (zumindest mir) nicht um AAA-Games. Dass dafür der Pi zu schwach ist, kann man an den Benchmarks zumindest erahnen. Es geht eher um AA- oder wenigsten A-Games. Oder AAA-Titel von vor 5 Jahren – das wäre ja auch schon toll. Mir geht es auch nicht darum, dass der Pi unbedingt die Super-Duper-Gaming-Maschine sein soll – aber wenn man ihn als idealen oder einzig wahren Neuzeit-Homecomputer tituliert, dann sollte man auch einigermaßen damit spielen können – und zwar nicht nur Emu-Titel von 30 Jahre alten Computern/Konsolen.

    So ein Proxy würde mit relativ kleinen Aufwand dem C64 die Texte extrem gekürzt zur Verfügung stellen.

    Ich finde es erst einmal klasse, dass du einen frei zugänglichen Proxy für den C64 entwickelt hat. Was da dann von A nach B umgesetzt wird, ist in meinen Augen erstmal zweitrangig. Letztendlich wäre es ja wahrscheinlich (mit größerem Aufwand) auch möglich, eine aufgerufene Webseite von allem <tag>-Ballast zu befreien und (erstmal) auf nackten Text zu reduzieren.


    Also von daher :thumbsup:


    Als Anlaufstelle für ein günstiges WiFi-Modem ist doch eigentlich dieser Thread. Letztendlich werden alle preisgünstigen Lösungen, die gleich einen TCP/IP-Stack mitbringen, auf dem ESP8266 basieren. Ich hoffe, die schon fertig zusammengelöteten Dinger sind zu den Selbstbau-Lösungen kompatibel.

    Das mir scheint ein recht gut recherchiertes Video zur Geschichte des ARM-Prozessors vom Anfang bis zum M1 zu sein. Der Autor bezeichnet den M1 als disruptive Technologie, die die ganze PC-Industrie verändern könnte. Der Autor ist übrigens ein PC-Guy, kein Mac-Verfechter.




    Der Autor hat allerdings bei der Gründung von ARM vergessen, dass Apple schon damals, neben Acorn, eine Hälfte der Firma besaß und dass Apple mit dem Newton den ersten mobilen ARM-Rechner auf den Markt brachte (er brachte Apple erst über den iPod mit ARM in Verbindung). Dafür hat er Apples ersten "Versuch", im PC-Markt mit den PPC-Macs konkurrenzfähige RISC-Systeme zu platzieren, nicht ausgelassen. Sehr schön auch die Stelle, an der er Steve Jobs zitiert, der beim Start seiner Firma NeXT sagte, dass eine bestehende PC-Technologie alle 10 Jahre durch einen Nachfolger abgelöst wird. Nun, zu 100% passt das nicht aber – 1984: 68K Mac, 1994: PPC-Mac, 2006: Intel-Mac, 2020: ARM-Mac – also 10, 12 und 14 Jahre bis zum komplett neuen Prozessor.

    Ich will nochmal auf das oben von mir verlinkte Video eingehen. Brutal finde ich vor allem den gemessenen Strombedarf. Mit angeschlossener eGPU war der Intel-Mac dem M1-Mac (mit Onboard-Grafik) von der Grafik-Performance her ja noch ebenbürtig (bzw. konnte ihn teils schlagen) – aber der Stromverbrauch … der war ja heftig. Auch sonst, ohne eGPU, wurde der Intel-Mac ganz schön heiß und die Lüfter liefen auf vollen Touren, während der M1-Lüfter fast nie hochdrehte und alles schön kühl und leise blieb. Sowas wünscht man sich natürlich an seinem Arbeitsplatz.


    Ich bin ja sehr gespannt, was Apple (vor allem beim Mac Pro) tun wird, um gegen dedizierte Grafikkarten anzukommen. Bestehende Onboard-Grafik schlägt Apple ja mindestens um den Faktor 5 (was Einstiegs-Macs endlich spieletauglicher macht) – aber was wird Apple gegen die Konkurrenz von Nvidia und AMD ausrichten können? Wird es irgendwann auch wieder dedizierte Grafikchips und eGPUs bei M1-Macs geben? Und werden die von Apple sein (ist die jetzige Technik ausreichend skalierbar) oder wird es im Mac Pro und in (vielleicht ja irgendwann wieder erhältlichen) eGPU-Gehäusen doch wieder AMD- oder Nvidia-Karten geben?

    Das geht auch vom Prinzip her - nur hat Apple da einen Bug reingetan bei den M1 Modellen... Auf den Bugfix wartet man derzeit noch.

    Ja, gut. Gebt den Entwicklern doch mal ein paar Tage Zeit. Man wird nach dem Fix wahrscheinlich schon angelegte Timemachine-Backups zum Wiederherstellen nutzen können – es ist also nichts verloren. Dass es in den ersten Tagen zu Problemen kommen kann ist doch weder was neues noch auf Apple beschränkt. "Early Birds" sind nun mal leider auch Beta-Tester. Ein Grund für mich, nie ganz vorne mit dabei zu sein. ;)

    Edit: Bei Intel würde ich ein Image mit "Paragon Hard Disk Manager" ziehen als Backup und gut.

    Ich verwende seit ewigen Jahren (also seit PPC) CCC, um bootbare Images und Clones von Systemplatten herzustellen. Und das ist ja schon auf den M1 angepasst und scheint zu funktionieren. Also einfach das verwenden. Und ansonsten habe ich ja für kontinuierliche Backups die eingebaute Timemachine. Und ich meine, dass ich auch daraus mein System wieder herstellen kann, wenn ich von der Recovery-Partition boote – in Kombination ist das also quasi auch ein bootbares Backup.

    Wikipedia: Das Motiv hinter der Entwicklung eines preisgünstigen Rechners war die sinkende Anzahl an Informatikstudenten an der Universität Cambridge sowie die jedes Jahr geringeren Programmierkenntnisse der Studienanfänger.

    Da wäre jetzt interessant, ob der Pi, den es ja seit 8 Jahren gibt, daran etwas ändern konnte. War das Projekt also erfolgreich oder nicht? Hat der Pi die erhoffte Zielgruppe erreicht? Stiegen die Studenten-Zahlen und die Programmierkenntnisse?


    Fürs Bett oder die Couch habe ich noch ein schrottiges 200 Euro Notebook....mit Celeron und 4 GB Ram, das läuft mindestens genau so schnell wie der Raspi, war teurer und verbraucht mehr Strom...dafür kann ich´s aber rumschleppen.

    Kannst du noch erläutern, warum du dieses Notebook nicht für die Raspi-Aufgaben verwendest?


    Wikipedia: Der Raspberry Pi kam Anfang 2012 auf den Markt; sein großer Markterfolg wird teils als Revival des bis dahin weitgehend bedeutungslos gewordenen Heimcomputers zum Programmieren und Experimentieren angesehen.

    Hier macht die Wikipedia die Einschränkung, dass der Pi zum Programmieren und Experimentieren gedacht ist/war. Von "Office" oder Spielen ist da nicht die Rede. Und die frühen Geräte waren für Office-Aufgaben und Websurfen wahrscheinlich auch nur mit Mühe geeignet. Wahrscheinlich wird die "Eroberung" dieser Tätigkeiten/Fähigkeiten durch den Pi 4 und Pi 400 auch deshalb so gefeiert (hervorgehoben). Dass zu einem "richtigen" Homecomputer auch das Spielen gehört, wird weitgehend verdrängt (oder halt nicht so gesehen) – denn es war ja auch nicht das Ziel des Raspis, junge Leute zum Spielen zu bringen, sondern zum Programmieren.


    Eigentlich ist der Pi das, was sich die Eltern (die die Geräte für die Kinder finanzieren mussten) damals vom Homecomputer versprochen haben – und nicht das, was er zum großen Teil war. ;) (Ja, auch ich habe am C64 angefangen zu programmieren und meine ersten digitalen Grafiken erstellt – trotzdem war er zu 75% eine Spielkonsole, bei mir, wie bei meinen Freunden). Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass gerade die Möglichkeit zum Spielen für den Erfolg der Homecomputer verantwortlich war, nicht die Möglichkeit, z.B. Hausaufgaben damit zu erledigen.


    Heute spart der Pi die typische Homecomputer-Anwendung des Spielens (außerhalb von "Opas Emus") weitgehend aus (zumindest in der Kommunikation – lest euch nochmal die Testberichte durch) und fokussiert sich weitgehend auf seine Kernkompetenzen – Programmieren, Basteln (der Pi 400 weniger) und jetzt neu: Office und einfaches Surfen (nicht zu viele Tabs, nicht zu aufwändige Seiten).


    Auch hier im Thread wird gesagt: Zum Spielen nimmt man besser das Smartphone, das iPad, die Konsole, das Notebook oder den weiterhin im Haushalt stehenden Gaming-PC. Der Pi wird also nur (und das unterscheidet ihm vom Homecomputer der 80er) als Zusatzgerät angesehen, mit dem man spezifische Aufgaben erledigt, die man aus den unterschiedlichsten Gründen mit den anderen Geräten nicht tun kann oder möchte. Es ist also nicht so, dass man sagt "so, jetzt habe ich einen Pi 400, nun kann ich den ganzen anderen Krempel abschaffen (oder gar nicht erst anschaffen)".


    Durch den Einsatz als Zusatzgerät kann man natürlich den Umweltgedanken ad acta legen, denn wenn der Pi andere Geräte nicht wirklich ersetzt (bzw. deren Kauf verhindert), sondern vor allem ergänzt, dann wird durch ihn letztlich nur mehr E-Schrott produziert, nicht weniger. Und z.B. ein Tablet oder Handy wird auch beim Energieverbrauch sicherlich nicht schlechter dastehen als ein Pi + (min.) 17"-Monitor.


    Das soll eine kleine Bedarfs-Analyse sein, keine Kritik am Pi. Sie soll vor allem helfen, mir klarer zu werden, wo ich nach einer Begründung FÜR den Kauf suchen muss. Nebenbei finde ich gerade auch die Definitionen von "Persönlichem Computer" und "Home-Computer" immer wieder interessant.


    Und ich finde, man sollte beim Pi das Gaming-Thema (außerhalb von Emus, die die heutige Generation wahrscheinlich nur im geringen Maße "abholen") nicht zu gering einschätzen und vielleicht ein SD-Card-Image mit guten nativen Spielen oder ein Download-Portal anbieten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kinder und Jugendliche in der Masse einen Computer mögen werden, mit dem man nur seine Hausaufgaben erledigen oder irgendetwas lernen kann/soll.

    Hier gibt es einen Real-World-Vergleichstest vom M1 Mac Mini (16 GB RAM) vs. Intel Core i7 (64 GB RAM) Mac Mini + optionaler eGPU (5700XT) mit Pro Video-Software und Games und X-code-Compiling:



    Die Empfehlung geht klar in Richtung Mac Mini M1.


    Und dann las ich in einem Tweet ein Gerücht, dass Apple die professionelleren Geräte (u.a. das MacBook Pro 16") schon im Frühjahr ausliefern will und zwar mit einer 12-Kern-CPU mit 8 Performance-Cores (statt 4, wie im M1). Das klingt danach, als würde das nochmal einen kräftigen Multi-Core-Schub bringen. Wenn sie dann auch die RAM- und Port-Grenzen erweitern, dann könnten das schon ganz schöne Geschosse werden. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.

    Was primär immer noch gilt ist: Software sells Hardware

    Genau. Deshalb sollte man gucken, dass man auf dem Pi 400 auch ein paar brauchbare Spiele zum Laufen bekommt (natürlich nicht AAA, aber vielleicht A bis AA) Hihi. Denn wenn man so ein Gerät dem 14-jährigen Filius "andrehen" will, dann würde das die Akzeptanz vielleicht etwas erhöhen. Wenn man ihm das Gerät hingegen als dröge Online-Schreibmaschine anpreist, wird man wahrscheinlich mit bösen Blicken bestraft (und das Gerät verschimmelt im Keller). ;)


    Ich brauche jetzt nur noch eine günstige 4TB-SD-Karte für meine Notizen.

    Bei den meisten Intensivnutzern liegen die wahrscheinlich in der Cloud. ;)

    Sowas würde ich online machen, z.B. mit den Google-Apps.

    Kannst du ja auch. Das ist mir persönlich vollkommen egal. Ich wollte, wie schon gesagt, keine Lanze für Notiz-Apps brechen, sondern erklären, wie ein c't-Redakteur darauf kommt, dass ein Pi das nicht schafft.


    Aber frag doch mal die Leute heute, was sie unter einem Homecomputer verstehen.

    Das ist ein Begriff aus den 70er/80er-Jahren und bezeichnete Computer, wie den C64 oder den Amiga 500. PETs und DOS-PCs wurden landläufig damals nicht dazugezählt. Ich finde, wenn man den Begriff jetzt wieder herauskramt, dann sollten so bezeichnete Geräte auch ein ähnliches Nutzungsprofil haben, wie die Geräte, für die der Begriff stand. Und wenn ein Rechner hier in den Reviews vorwiegend als PC für einfache Büro-Aufgaben bezeichnet wird, dann passt das halt nicht ganz zum Begriff "Homecomputer", der u.a. auch für Spielspaß stand.


    Ein Computer für "einfache Büro-Tätigkeiten" war in den 80ern z.B. der Schneider Joyce. Den wollte aber sicherlich kaum ein Kind oder Jugendlicher haben und wäre auch nur mit Mühe als Homecomputer durchgegangen. Wenn man also den Pi 400 als neuen Homecomputer feiern will, dann muss man das auch inhaltlich füllen, also u.a. mit (wenn auch eingeschränkter) Spieletauglichkeit (außerhalb von 80er-Jahre-Emu-Games für Opa). Der Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Und man kann sich nicht immer mit zusätzlich vorhandenen Handys herausreden – in Detlefs Beispiel-Zielgruppen-Familie gibt es keine Handys – zu arm.