Posts by Retrofan

    Bei diesen Dingen "proprietär vs. frei" bin ich auch nicht irgendwie polarisiert

    Meines Erachtens ist das auch oft eine Diskussion, die quasi im Elfenbeinturm geführt wird und den Otto Normalverbraucher überhaupt nicht interessiert. Für 99% der Android-Handy-Nutzer ist "Open Source" z.B. überhaupt kein Argument für den Geräte-Erwerb, weil es ihnen nichts nützt, ob das OS nun Open Source ist oder nicht. Das ist vor allem relevant für die Gerätehersteller, die das OS dadurch an ihre Hardware anpassen können (bzw. selbst müssen).


    Von der Idee her finde ich Open Source natürlich klasse (und wäre froh, wenn "Europa" das flächendeckend einsetzen würde) – aber das ist halt eine politische Frage. Was meinen eigenen Rechner angeht, bin ich hingegen ganz pragmatisch und nehme einfach, was für MICH am besten passt und was mich am wenigsten daran hindert (und am meisten unterstützt), meinen Job und meine Hobbys zu erledigen. Ich verwende Photoshop und nicht GIMP, weil ich damit am besten arbeiten kann und ich keine Lust habe, nur aus politischen Gründen eine bestimmte Software zu benutzen. Ähnliches z.B. bei Outlook vs. Thunderbird. Aber wenn mir eine "freie" Software gut gefällt, dann verwende ich die natürlich, wie z.B. Firefox, VLC oder Denise. Es kommt mir immer auf den Nutzen (und natürlich auch Bedienung und Optik) an und nicht auf das "Geschäftsmodell".


    Apple gehe ich ganz vorurteilsfrei an und würde mich echt freuen, nochmal sowas stabiles kennen zu lernen.

    Ich bin kein Musiker, von daher kann ich nicht aus erster Hand berichten, wie gut Apple da ist. Aber wenn ich auf YouTube und im TV irgendwelche Tonstudios und die Bühnen "der ganz Großen" zu sehen bekomme, steht da überall Apple-Hardware herum – vor allem natürlich MacBooks. Von daher sind die Rechner in dem Bereich stark vertreten und im harten Einsatz geprüft. Zudem gibt es nahezu sämtliche DAWs für das System und Apple hat da ja auch selbst etwas im Angebot: das kostenlose/mitgelieferte GarageBand und (das aus C-Lab Notator Logic entstandene) Logic Pro.


    Ich persönlich spiele nur ab und zu mit GarageBand für iPad und iPhone herum, weil man da mittels Multitouch "Instrumente" selbst spielen kann. So kann ich mir nach und nach einen Song zusammenstümpern, ohne die echten Instrumente selbst zu beherrschen. Mir macht das Spaß und ohne GarageBand hätte ich mich das wahrscheinlich nie getraut.

    Gegen diese Art der Argumentation wehren sich insbesondere OS/2 [...] "Jünger" meist recht heftig...

    Nun ja, das mag daran liegen, dass OS/2 eher durch Microsofts Sabotage im Markt verloren hat (und nicht aus Unterlegenheit), während Symbian (ok, teils auch durch Microsofts Sabotage) ;) , BB und WinMob im freien Wettbewerb zu iOS und Android vom Markt verdrängt wurden. Hier hat auch niemand versucht, ein vorheriges Quasi-Monopol auszunutzen, um Konkurrenz in einem anderen Bereich auszuschalten. Apple und später auch Google hatten einfach das bessere Produkt – zumindest für den Normalo-User, der zuvor gar kein Smartphone haben wollte. Und Google konnte zudem auch preislich die Konkurrenz fertig machen, weil sie für das OS kein Geld haben wollten und rein werbefinanziert arbeit(et)en.


    Danke für die freundlichen und versöhnlichen Worte

    Gerne.


    Sollte wohl mehr davon essen künftig

    Obst ist weniger gesund als Gemüse.


    OT: Grundregel von Ernährungs-Docs: Rund 500g Gemüse pro Tag (ein wenig davon kann man durch Obst ersetzen). Dazu viele Hülsenfrüchte/Nüsse und mit gesunden Fetten keinesfalls sparen. Was man davon noch nicht satt ist, kann durch zusätzliche Kohlenhydrate oder Fleisch/Fisch aufgestockt werden. Möglichst wenige Mahlzeiten, keine süßen Getränke (was Obstsaft und Süßstoff-Softdrinks einschließt). Eigentlich ganz einfach (zu merken) und gilt als grobe Faustregel für fast jeden – egal ob krank oder gesund.

    - Normales HiFi [...] = 24 Bit. Kompromisse waren kurzzeitig 20 Bit, aber das gab es kaum, nur in manchen Produktionsgeräten (z.B. von E-MU um 1999 herum in der Ultra-Line). Das lässt schon die Feinheiten zu, die bei 16 Bit Reduktion teilweise komplett WEG sind, ich staune immer wieder. Plattgewalzt, nur weiß das natürlich nur der Produzierende selber, weil er den eigentlichen Sound kennt und das, was die 16 Bit daraus gemacht haben.

    Ich hatte in meinem iTunes-Beitrag hinter "Lossless Audio" Apples Erklärungen dazu verlinkt. Hier die wichtigste Stelle:


    "Apple has developed its own lossless audio compression technology called Apple Lossless Audio Codec (ALAC). In addition to AAC, the entire Apple Music catalog is now also encoded using ALAC in resolutions ranging from 16-bit/44.1 kHz (CD Quality) up to 24-bit/192 kHz."


    Wem also MP3/AAC- (und "sogar" CD-) Qualität nicht reicht, kann hier ohne Zuzahlung bessere Qualität per Streaming bekommen. Es gibt natürlich noch andere Dienste, die sich der Qualität verschrieben haben, nur kosten die halt oftmals mehr oder/und haben einen kleineren Katalog.

    Wow, welch langer Beitrag

    Nun, es gab einiges richtig zu stellen. Offensichtlich war dir nicht klar, warum das iPhone-Konzept (und natürlich auch das sehr ähnliche von Android) so im Markt eingeschlagen sind.


    denn eigentlich war ich zum Zeitpunkt deiner Antwort schon gar nicht mehr registriert hier

    Ich dachte, du wärst nur mal wieder (wegen "Ausreizen der Forumsregeln") temporär gesperrt gewesen (andernfalls wäre dein Username hier als "Gast" geführt worden). Im Normalfall ist das ja zeitlich beschränkt.


    Mir würden zu den "USPs" allesamt Gegenargumente einfallen

    Wie gesagt – die Zusammenstellung und das Optimieren macht's, nicht die einzelnen Sachen, die teilweise einzeln schon vorher existierten. Trotzdem lesen sich deine Äußerungen wie "warum das iPhone scheiterte" – was nunmal nicht der Fall ist. Für die Systeme, die es vorher gab (WinMob, BB, PalmOS und Symbian), gilt das allerdings schon. Insgesamt waren die wohl doch nicht so toll. ;)


    aber ich hab mir ja vorgenommen, meine Zeit anders zu nutzen

    Ich denke auch, dass das eine gute Entscheidung ist. Einfach mal zur Ruhe kommen usw.


    bin leider akut gesundheitlich schwer angeschlagen!

    Das tut mir wirklich leid. Ich wünsche dir natürlich gute Besserung!


    die waren weder kurzzeitig wasserdicht noch sturzfest

    Glücklicherweise haben die Smartphone-Hersteller bei Bruchfestigkeit (trotz großer Glas-Screens) und vor allem bei der Wasserdichtigkeit sehr gute Fortschritte gemacht. Aktuell ist IP68 wohl Standard.


    Viel Spass mit den Äpfeln!

    Danke.

    iPhone: Nicht nur, dass es smartphones schon seit 1996 erfolgreich und in Großserie in Form von u.a. Nokia s genialem Communicator und den etwas mehr spezialisierten Blackberrys gab, nein nicht mal das erste großflächige TouchPhone war Apples erstes Telefon 2007 [...] Erste TouchPhones mit vergleichbaren Oberflächen und Features gab es seit min. 2002, hierzulande z.b. Sony-Ericssons P800, die dt. Telekom drückte ab 2004 bereits massiv das MDAIII in den Markt, das bereits mehr konnte, als das iPhone 3 Jahre später bei seiner Erstvorstellung

    Ähnlich wie beim iPod hast du nicht verstanden, was das Erfolgsrezept (und der Umbruch) des iPhones war. Auch hier war das nicht nur ein USP (wie z.B. ein Touch-Display), sondern eine ganze Batterie davon, die in der Gesamtheit halt mehr war, als die Summe ihrer Teile. Klar, es gab vorher "Touch"-Phones – aber hatten die z.B. eine Glasoberfläche, funktionierten kapazitiv und hatten Multi-Touch (z.B. für schnelles Tippen auf einem Onscreen-Keyboard)? Ich hatte ein paar ausprobiert und die meisten waren eher gruselig und letztendlich (aufgrund der resistiven Displays und zu kleiner GUI-Elemente) doch eher für Stift- als für (teils einhändige) Fingerbedienung ausgelegt.


    Natürlich gab es schon vor dem iPhone-OS "smarte" Betriebssysteme, wie Windows Mobile, Symbian oder Blackberry. Doch wenn man das erste iPhone ausprobiert (oder auch nur gesehen) hatte, wusste man, dass das alles (zumindest in der Form) keine Zukunft haben würde. Das war wie das Macintosh OS im Vergleich zu DOS oder CP/M. Klar, am Anfang war nicht alles perfekt – aber man wusste: das ist die richtige Richtung. Selbst wenn man das iPhone nicht haben wollte/konnte, merkte man, dass dieses eine digitale Zeitenwende darstellte und alle zukünftigen Handys in der Art funktionieren müssen. Und so kam es ja auch – nur war Android (später Google) halt schneller als Microsoft, Nokia oder RIM/BB – die alle recht zügig an Bedeutung verloren. (Und warum hätte das passieren sollen, wenn die Systeme so grandios waren, wie du meinst)


    Um mal zusammenzufassen, was die wichtigsten "Bestandteile" des iPhones waren, damit es in der Lage war, Aufruhr in die Handy-Welt zu bringen:


    Hardware:

    Kapazitiver Touchscreen mit Gorilla-Glas (zudem mit 3,5" sehr groß für die Zeit)

    WLAN (hatten auch noch nicht alle Handys zu der Zeit)

    Großer Akku (um den kleinen Computer mit all seinen Funktionen, Sensoren und dem großen Display über den Tag zu bringen)

    Lage-Sensoren (u.a. von vielen Spielen genutzt)

    Wenige Bedien-Elemente, dadurch leicht beherrschbar, ein Handschmeichler und man bekommt es schnell aus der Hosentasche gezogen.


    System:

    Multitouch Bedienung (neuartiges Scrolling, Pinch-to-zoom, konsistent fingertauglich bis in die Tiefen ...)

    Onscreen Keyboard (kontextsensitiv, multilingual – ein großes Manko bei der Konkurrenz)

    Betriebssystem-Kern abgeleitet von einem Desktop-OS (daher große Flexibilität)

    Regelmäßige System-Updates (Funktionserweiterung über den Kauf hinaus. Vorherige Handys und PDA kannten das nicht)

    Unterstützung für Web-Apps (AJAX ...)

    Lokales Voll-Backup durch iTunes


    Mitgelieferte Apps:

    Vernünftiger, Desktop-artiger Web-Browser (WebKit-basiert, mit JavaScript, CSS usw.)

    Gute eMail Funktion (HTML, je nach Mail-Provider mit Push-Funktionalität, damals wichtig gegen Blackberry, auch als Ersatz für teure MMS)

    Gute SMS-Funktionalität, die wie ein Messenger funktionierte (nach Konversationen sortiert und mit Sprechblasen dargestellt, später um iMessages ergänzt)

    iPod Funktionalität (inkl. iTunes-Sync und iPod-kompatiblem Dock-Anschluss)

    PIM Funktionalität (Kalender, Kontakte, Notizen ...) inkl. lokalem Mac/PC-Sync (bis heute)

    Stark in Multimedia (iTunes-Musik, Fotos, YouTube-App, dadurch Ausrichtung auf den Privatkunden-Markt)

    Kostenlose und gute Karten-App (Google Maps)


    Handynetz/Provider:

    Pflicht-Datenvertrag (um durchgehend online sein zu können)

    Provider Exklusiv-Verträge je Land (durch die Umsatz-Steigerungen bei diesen konnte Apple besondere Konditionen aushandeln. z.B.:)

    Verzicht auf jegliches Provider-Branding (bei Hard- und Software) – damals durchaus ein Novum.

    Verzicht auf herunterladbare Klingeltöne (Jamba-Abo-Abzocke mit dem Frosch), dadurch mittelfristiger Tot der Klingelton-Umsätze.


    Anschließend (ab 2008):

    App-Store (einfache und sichere Download-Möglichkeit, günstige Preise, unkompliziertes Bezahlen, schnell großes Angebot)

    Hochwertige Games mit Touch-Steuerung und 3D-Grafik (statt Java-Handy-Games mit Steuer-Nippel)



    Natürlich gab es schon Geräte, die einzelne Features des iPhones aufwiesen – aber eben nicht so komplett und konsequent (und vor allem weniger auf den großen Privatkunden-Markt ausgerichtet). Das ganze Paket (Hardware, Software, Dienste und Allways-On-Datenvertrag) machte im Prinzip den Erfolg aus – trotz des hohen Preises. Anfängliche Schwächen (fehlend: UMTS, native 3rd-Party-Apps ...) waren im Vergleich zu den Neuerungen verschmerzbar und wurden relativ zügig (zu Zeiten des ersten Android-Geräts, ein Jahr später) beseitigt.


    Man könnte sagen: Apple hat sicherlich nicht das (Business-) Smartphone "erfunden" – aber das private Smartphone, das Jedermann-Smartphone.


    Noch etwas zum Music Store, das ihn von klassischen Medien-Verkäufen positiv abhebt:

    1. Moderate Preise: Single-Downloads 99ct, Alben 9,99$. Dank vergünstigter Guthabenkarten (in Supermärkten immer mal wieder 20% Rabatt) zusätzliche Preisersparnis
    2. Man kann versehentlich gekaufte digitale Güter notfalls zurückgeben (viele Medien-Geschäfte schließen Umtäusche aus)
    3. Man kann Singles kaufen und später zum Album "upgraden" (unter Zahlung des Differenzbetrags), muss also nichts doppelt kaufen.
    4. Man konnte durch Zuzahlung die Qualität von Bestands-Downloads upgraden – von anfänglichen 128 kBit/s AAC (mit DRM) auf 256 kBit/s AAC (automatisch ohne DRM). Das ist so, als könnte man im Laden seine vor Jahren gekaufte Audiokassette gegen Umtauschgebühr auf die entsprechende CD upgraden.
    5. Man sieht die Bewertungen jedes einzelnen Titels durch andere User und man darf in jeden Song unverbindlich reinhören – ganz bequem von zuhause aus.

    Also, so zu tun, als wären Musik-Downloads der Untergang des Abendlandes, kann ich so nicht stehen lassen.


    Sich eine Kopie für mobile Wiedergabe davon zu ziehen, war seit Einführung des Kassettentonband Anfang der 1960er möglich und Usus.

    Trotzdem wurde irgendwann (Mitte der Nuller-Jahre?) auf viele Audio-CDs ein Kopierschutz gepackt (keine Ahnung, ob immer noch), der zumindest auch das Abspielen auf vielen Car-CD-Playern (denen, die auch MP3 können) erschwert oder verhindert. Und die Umgehung eines ("wirksamen") Kopierschutzes ist ja nicht überall legal. In der Zeit habe ich wahrscheinlich aufgehört, CDs (neu) zu kaufen.


    Und wenn ich -älter werdend- mal bemerken sollte, dass die ach so schönen mp3s doch gar nicht so gut klingen in den nun nicht mehr Kompressions-Algorithmus konformen Ohren und Hörnerven, dann habe ich nichtmal die Chance, wieder die volle Qualität der CDs zu nutzen

    Wobei CD-Qualität ja nun auch nicht die Perfektion ist, sondern nur ein Kompromiss. Was Streaming angeht: Bei Apple Music (das ist das Streaming-Angebot) kann man z.B. auf Wunsch ohne zusätzliche Kosten auf Lossless Audio umstellen – bei vielen Titeln sogar auf HD-Qualitäten weit oberhalb von CD. Man muss dann nur darauf achten, dass der weitere Signalweg zuhause dann auch "lossless" ist (sonst hat man wenig gewonnen). Ich denke zwar, dass die wenigsten den Unterschied hören werden – aber wer meint, es zu tun, kann frei wählen. Von daher passt die Aussage "CD is king, medienlose Musik hingegen crap" nicht.

    Sorry, aber die gepriesenen Vorteile verpuffen im Vergleich zu den massiven Nachteilen und Einschränkungen, denen man sich unterwerfen muss, allein um etwas Musik zu hören! Hätte dieses Modell tatsächlich die Musikindustrie komplett umgekrempelt, sprich könnte man heute keine CDs mehr kaufen und gäbe es keine alternativen Marktplätze mehr für die rein digitale Vermarktung [...], dann GUTE NACHT! Glücklicherweise sahen das auch viele andere Menschen, sogar Musiker so und der Traum von der Weltherrschaft, wenn auch nur über die Tonkonserven der Menschheit, blieb für S. Jobs und seine Lakaien unerfüllt. Und dass dem auch weiter so bleibt, dafür stehen Viele ein, meine Wenigkeit inklusive!

    Herrlich theatralisch. Applaus und Tusch. Ich werde immer skeptisch, wenn Leute meinen, sie müssten ungefragt mich und die "freie" Welt verteidigen. Meistens wollen sie nur ihr eigenes Ding durchziehen.


    Du tust so, als wäre der massenhafte MP3-Download (der Anfang des Jahrtausends die Musikverkäufe zum Einbrechen brachte) oder später die kommerziellen Musik-Streaming-Plattformen mit ihrer flüchtigen Musik auf Apples Mist gewachsen. Das ist mitnichten so. Hier kann ich mal vollumfänglich sagen: Apple hat's nicht erfunden.


    Der Ablauf war folgendermaßen: Die Künstler und die Musikindustrie haben lange Zeit sehr gut Musik auf verschiedenen Medien verkauft – und gerne auch auf jedem Medium neu (du hattest früher MC/LP und jetzt CD – kauf gefälligst deine alte Musik nochmal!). Alles war gut und es wurden große Partys gefeiert. Die CD-Preise stiegen, bei WOM gingen sie schon in Richtung 35 DM. Und dann (1999) kam Napster (und natürlich vorher schon MP3 und Internet als Grundvoraussetzungen). Und was machen die (undankbaren und umsatzstarken) Jugendlichen? Sie laden einfach alles kostenlos aus dem Netz und die Medien-Verkäufe brechen brutal ein. Und was macht die Musikindustrie? Sie ist zerstritten, unvorbereitet, in Panik und kriegt nichts auf die Reihe.



    2003: Apple hatte den iPod (seit 2001) im Markt und nachdem der (2002/2003) mit Windows kompatibel gemacht wurde, verkaufte er sich schon einigermaßen gut. Und Apple hatte zudem eine Musik-Software (iTunes), die mit dem Slogan "Rip. Mix. Burn." angepriesen wurde. Noch war also die selbstgebrannte "Mixtape"-CD das Ziel und der iPod nur eine zusätzliche, komfortable Abspielmöglichkeit für unterwegs (besser als z.B. Sonys CD-Walkman). Was lag näher, als vorhandene Hardware und Software noch mit einem Dienst zu ergänzen, einer legalen Musik-Download-Lösung? Schließlich würde es den Kunden ersparen, die Musik erst von CD zu übertragen oder sich die Songs illegal aus dem Netz zu holen. Die Idee war da – aber es fehlte der Content, weil die Musikindustrie anfangs Angst vor dem Medien- (also Dongle-)losen Vertrieb hatte. Also brauchte es einiges an Überredungskunst und die Zusage, die Musik (anfangs) per DRM zu schützen. Und als alle (damals) 5 Major-Labels zustimmten, konnte Apple den iTunes Music Store eröffnen und hatte recht schnell eine umfangreiche Bibliothek. Die kleineren Indy-Labels zogen dann nach, weil es einfach ein guter zusätzlicher Vertriebskanal war.



    2007 hat Apple dann die Musikindustrie gedrängt (offener Brief: Thoughts on Music), auf DRM (zumindest im ITMS) zu verzichten, was dann auch gelang. Warum? DRM-behaftete Musik ist in der Nutzung eingeschränkt (kann z.B. nicht in private Videos eingebunden werden), während illegal kopierte das nicht ist. Apple wollte aber (gegenüber Napster) das bessere Angebot machen: Die Auswahl sollte größer sein, die Qualität gesichert, der Download schneller, die Benutzung möglichst ohne Hürden. Denn schließlich sollten die Songs Geld kosten (wenn auch einiges weniger als auf CD), da muss man dann auch Vorteile bieten.


    Allerdings konnte Download-Musik per Einzelkauf die abstürzenden CD-Umsätze alleine auch nicht (annähernd) ausgleichen, das gelang (in Teilen) erst später mit Abo-Modellen (vor allem Streaming à la Spotify und Apple Music) – die zwar erstmalig nach Jahren die Umsätze wieder steigen ließen aber noch lange nicht auf dem Niveau sind, wie ehemals die CD. Aber da waren andere Firmen (Spotify) schneller als Apple (weil die zu lange auf Kauf-Musik setzten) und Apple musste sein Modell erst einmal dahingehend erweitern (dafür auch der Kauf von Beats (by Dr. Dre))


    Die ganze Achterbahnfahrt der Marktanteile von verschiedenen Medien/Vertriebswegen zeigt auch, dass iPods nur zu einem geringen Teil mit gekaufter Download-Musik (aus dem iTunes Music Store) bespielt wurden, sondern mit dem was die User entweder von ihren CDs rippten oder sich anderweitig (aus dem Netz, von Freunden ...) besorgten. Ein geschlossenes Öko-System war das nicht. Apple konnte das aber relativ egal sein, weil man ja schon mit dem Hardware-Verkauf sehr gut Geld verdient hat. Und man setzte auf den sog. "Halo"-Effekt – d.h. man hoffte, dass sich steigende iPod-Zahlen positiv auf die Mac-Verkäufe auswirkten.

    Gibt es auch wichtige Änderungen?

    Eine gute Übersicht: Wikipedia


    Markant: Fokus, Live Text, App-übergreifendes Drag&Drop, systemweite Übersetzung, Reality Kit 2, FaceTime Verbesserungen, Maps Verbesserungen, Wetter-App-Verbesserungen, Offline Siri, Shortcut Verbesserungen, Privacy-Verbesserungen, hinzugekommene Widgets, verbessertes Face-ID mit Maske und natürlich haufenweise Bugfixes.

    Zwei Stunden lang die Botschaft, dass Google nun bedingungslos und mit ganzer Kraft danach strebt, ganz vorne dabei sein zu wollen Apple in allem was Apple tut hinterher zu hinken.

    Ich habe mir auf deinen Tipp hin eine 20-Minuten-Zusammenfassung der Keynote angesehen (früher habe ich mir auch schon mal die volle I/O angetan aber momentan fehlt die Zeit). Du hast weitgehend recht – es wirkt, wie eine Zusammenfassung der Apple-Keynotes der letzten Jahre. Jetzt auch (neben Smartphones) In-Ear-Wireless-Kopfhörer, eine Smartwatch, demnächst ein Tablet (warum in Spagettimonsters Namen erst nächstes Jahr?) usw. – 1:1 das Apple-Geräte-Ökosystem nachempfunden und alles schön integriert. Da werden sich die "Partner" aber freuen. ;)


    Und bei den Diensten: Personen aus Fotos entfernen, Objekte (und Personen) beliebig umfärben usw. würde man sicherlich bei einer Adobe-Präsentation honorieren – aber bei Google bekommt das schnell ein Geschmäckle, wenn man damit jederzeit online die "Realität" manipulieren kann.


    Die Brille mit der Übersetzungshilfe hat mir (technisch gesehen) ganz gut gefallen – aber das war ja nur eine Tech-Demo und Sneak-peek auf die Zukunft. Und schon bei der alten Google-Brille fand ich es nur mäßig gut, dass dann im Endeffekt Millionen von kleinen Kameras auf alles gerichtet werden, egal ob das Gegenüber dem zugestimmt hat oder nicht. Dann braucht man gar kein eigenes Phone mehr, damit Google weiß, wo man sich gerade befindet und was man so treibt.


    und ein neues Farbrassenschema (ja, der Mann sprach von Rassen!)

    Da sind die Amis schmerzfrei. Selbst auf manchen offiziellen Formularen wird danach (neben der Ethnie) gefragt. Bei uns nicht denkbar (und das ist gut so).

    Ich kenn nur die Geschichte, dass alle Boards, auch die ersten 50 "extern" (wellen-) gelötet wurden, und dann von den Steevies & Co. mit den ICs bestückt und an einigen Stellen händisch nachgearbeitet wurden.

    Ach so. Das las sich in manchen Publikationen anders – bzw. wurde da nicht ins Detail gegangen. Es wurde halt meistens von Lötarbeiten in Wohnzimmer und Garage gesprochen und da ging ich davon aus, dass alle Bauteile in "normaler" Handarbeit verlötet wurden. Kottke berichtete von monatelanger Arbeit – wenn man bei 50 (oder selbst 200) Boards vorwiegend ICs in Sockel steckt?

    Ich will mir jedenfalls z.b. beim Tanken nicht vorschreiben lassen

    Die Auto-Vergleiche werden aber auch immer abstruser. ;)


    Der legale Erwerb von Musik ist und war auch und gerade VOR iTunes immer möglich, in dem man BEIM HÄNDLER SEINER WAHL -vor Ort oder auch über Versandweg- die entsprechende Platte oder CD gekauft hat.

    Ich habe nicht gesagt, dass es vorher unmöglich war, legal Musik zu erwerben. Jeder weiß, dass es Schallplatten, CDs und Kassetten gab. Aber es gab eben auch Napster. Und dem hatte die Musik-Industrie lange nichts entgegenzusetzen.


    Nun soll man aber plötzlich Mitglied in einem ominösen "Club" werden, die Hosen runterlassen ...........................

    Das was da alles noch kam, verbuche ich mal als "Geschwurbel". ;)

    Leider haut Ruudi gleich so viel auf einmal raus, dass man das nur in Etappen überhaupt schafft, zu kommentieren. ;)

    IPod: als der erste mobile Apple-MP3-Player Ende 2001 rauskam, waren dessen offensichtliche Vorbilder, der EigerLabs MPman und Diamond RIO PMP300 schon fast 3 Jahre auf dem Markt, resp. sogar schon wieder durch Nachfolgemodelle abgelöst!

    Die beiden von dir aufgeführten Geräte basieren auf Flash-Speicher – zu der Zeit noch sehr teuer, weswegen die Speichergrößen der meisten Geräte bei 32 bis 64 BM lagen. Selbst mit Speicherkarten-Slots war die Erweiterbarkeit eingeschränkt, eben weil Flash-Speicher teuer war.


    Wer meint, DAS wären die Vorbilder des iPods, hat nicht wirklich verstanden, warum der iPod ein Megaseller wurde und die angesprochenen Geräte eben nicht.

    • Die preisgünstigen Geräte setzen auf kleinen Flash-Speicher, der kaum mehr als 1 bis 2 Musik-Alben aufnehmen kann. Das ist nicht praktikabel, wenn man wirklich mobil sein will.
    • Die teuren Geräte mit mehr Speicher setzen auf Festplatten – sind aber aufgrund der Größe der Laufwerke (2,5" Notebook-Platten) verhältnismäßig klobig und damit auch nur mäßig mobil.
    • Die Datenübertragung per USB 1.1 dauert für größere Datenmengen (Festplatten-Player) sehr lang.
    • Die Bedienung ist (dank kleiner, teils einzeiliger, Displays und vieler verteilter Buttons) schlecht. Man kann sich nur mühsam durch seine Musik-Bibliothek (wenn denn überhaupt eine draufpasst) arbeiten.
    • Es fehlt an einer externen Software, mit der man die Musik komfortabel (über einfache Ordner hinaus) sortieren/verwalten kann und die z.B. auch die beim Einlesen von CDs usw. hilft. Im Prinzip kopierte man mit PC-Bordmitteln ein paar starre Musik-Ordner auf den jeweiligen Player.



    Diese "paar" Einschränkungen, die Apple als Verkaufshindernis ausgemacht hat, sollte der iPod nun nicht haben. Daher:

    • Apple setzte erstmalig auf IBMs 1,8" Microdrives mit 5 GB Kapazität (und das zu einem Gerätepreis, der zeitweise unterhalb des Laufwerks alleine lag). Slogan: "1000 Songs in your Pocket". Damit waren die Probleme einerseits von Flash-basierten Geräten (zu wenig Speicher/Musik) und andererseits von Festplatten-Geräten (zu klobig) beseitigt. Das alleine hätte schon den Erfolg ausmachen können.
    • Der iPod hatte zudem eine blitzschnelle Firewire- (später auch USB2-) Verbindung. Damit ließ sich dann auch die (anfangs) 5 GB-Platte praxisgerecht befüllen.
    • Das mehrzeilige Display mit Listenansichten für Menüs, Playlists und Musiktitel war sehr übersichtlich. Das Scrollrad (anfangs noch mechanisch) ermöglichte eine schnelle Navigation durch umfangreiche Listen.
    • iTunes ermöglichte das Einlesen von CDs und Einbinden (auch aus dunklen Quellen) heruntergeladener MP3-Titel. Dank Datenbank-Struktur konnte man sehr komfortabel beliebig viele Listen zusammenstellen, MP3-Tags anlegen/vervollständigen usw. Zum Update/Sync der Musik-Bibliothek auf dem iPod reichte dann ein Klick.
    • Der 2003 gestartete iTunes Music Store (Vorgänger des iTunes Stores) revolutionierte den legalen Erwerb von Musik. Dazu musste Apple die 5 führenden Musik-Labels an einen Tisch bekommen und für einheitliche Preise und Titel-weisen Verkauf werben. Das war eine Mammut-Aufgabe, die aber eventuell sogar die Musikindustrie vor dem Kollaps gerettet hat.


    Das alles war letztlich eine Lösung, die über die Produkte der Konkurrenz hinausging und den iPod zum Markführer im Bereich MP3-Player machte. Flankiert wurde das in der Folgezeit durch die stetigen Verbesserungen des iPods (vor allem immer mehr Speicher) und die Abrundung des Angebots nach unten hin (iPod Mini, Nano, Shuffle), um auch im günstigeren Segment Angebote zu machen.


    Ich könnte auch noch ausführen, warum spätere Rip-offs des iPod-Konzepts z.B. durch Microsoft (Zune-Player) nicht wirklich gezündet haben – aber das ist eine andere Geschichte. ;)


    Design? Geschmacksfrage, aber preisverdächtig war das abgelutschte Bonbon-Design sicher nicht...

    Glücklicherweise sind Leute vom Fach anderer Ansicht: 2002 gewann der iPod den renommierten Red Dot Design Award. Auch die Nachfolger gewannen immer wieder Design-Preise.

    womöglich hätte da ein Drag&Drop der Datei direkt in die Applikation ohne zwischengeschalteten Öffnen-Dialog auch funktioniert.

    Das ist natürlich grundsätzlich ein möglicher Weg, um Dateien zu öffnen – und wird auch von mir sehr häufig genutzt. Entweder ziehe ich Dokumente auf das Programm-Icon (z.B. im Dock) oder aber auf ein geöffnetes Fenster (z.B. bei Web-Uploads, so auch hier im Forum bei Dateianhängen). Die Ausgangslage war aber ein Video, in dem jemand meinte, man müsse sich beim MacOS Öffnen-Dialog immer durch alle Verzeichnisse klicken, während es bei Windows so einfach wäre, den Pfad im Explorer zu kopieren und im Dialog einzufügen. Daraufhin hatte ich natürlich ähnliche Vereinfachungen im Mac File-Requester und nicht die mögliche Vermeidung des ganzen Dialogs thematisiert.


    Kurz nochmal zur Tastatur: ich habe ja die USB-Kabel-Tastatur, da ist nach der Installation (habe ich ja so gewählt) die Belegung "Deutsch - Standard" - wen wunderts...

    Man muss aber zusätzlich "ABC - QWERTZ" nachinstallieren

    Da das bei deinen vorherigen macOS-Installationen nicht nötig war, gehe ich von einer fehlerhaften Erkennung des Mac-Keyboards aus. Ich würde vorsichtig darauf tippen, dass es damit zu tun hat, dass du mit kleinen Tricks das aktuelle macOS auf einer älteren Hardware installiert hast, die offiziell nicht dazu kompatibel ist. Das ist ein bisschen so, wie bei Hackintoshs – geht, aber man muss natürlich damit rechnen, dass es irgendwelche kleinen Nickeligkeiten mit USB-Treibern, Schlafmodus o.ä. geben KANN.

    Zudem gibts da noch das klitzekleine Problem, dass Finder-Fenster ihr aktuelles Verzeichnis selbstständig wechseln wenn es gelöscht wird, was bei einem Neucompilieren schon mal vorkommen kann.

    Da kann ich vielleicht auch helfen: Ich würde in so einem Fall das übergeordnete Verzeichnis im Fenster anzeigen und die Unterordner (mit dem kleinen Dreieck) aufklappen. Wenn die dann mal zwischendurch gelöscht und neu erzeugt würden, dann müsste man sie gegebenenfalls nur nochmal aufklappen, der restliche Fensterinhalt bliebe aber unverändert.


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    Mir fällt noch eine Vereinfachung ein, die vielleicht dem einen oder anderen bei der Auswahl von Dokumenten im File-Requester helfen könnte (und nicht sofort ersichtlich ist): Quicklook funktioniert auch hier – man kann also in alle Dokumente vorab per Space-Taste reingucken.


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    Was man vielleicht insgesamt festhalten kann: (auch) die Datei-Auswahlbox funktioniert bei Windows und macOS unterschiedlich, sobald man vom üblichen (dem Durchklicken durch Verzeichnisse) abweicht und Convenience-Funktionen nutzen möchte. Was bei Windows mit Copy/Paste zu Vereinfachungen führt, geht bei macOS über Drag&Drop.

    Du meinst vermutlich die kleine Search-Box oben rechts? Da geht pfadmässig überhaupt nichts.

    Da ich die Spotlight-Such-Funktion im File-Requester selbst kaum nutze, dachte ich, es wäre zielführend, dort nach Ordnernamen zu suchen (von Pfaden habe ich in Zusammenhang mit dieser Box aber nie gesprochen). Es macht aber eigentlich nur Sinn, dort nach Dokumenten zu suchen. Man würde also direkt nach dem zu öffnenden Dokument suchen (nicht nur der Name funktioniert, auch nach Inhalten oder anderen Merkmalen kann natürlich gesucht werden) – da du wahrscheinlich, im Gegensatz zu mir, mit irgendwelchen generischen Namen arbeitest, die wenig aussagekräftig sind, hilft dir das wohl auch wieder nicht weiter – aber vielleicht anderen. ;)


    Ah, das Dropdown (und nicht "Recents" in der Spalte links) - ja, da sehe ich ich Ordner. Bei meiner Ordnerstruktur helfen mir die Einträge "tmp", "temp" und "64" aber ohne den Restpfad nicht viel weiter.

    OK, da bist du vielleicht eher ein Spezialfall (bitte nicht negativ verstehen) – bei mir haben die meisten Ordner einigermaßen aussagekräftige Namen (vielleicht bin auch ich der Spezialfall?) und selbst bei einem Namen, wie "Bilder" taucht der innerhalb eines Projekts meistens nicht öfters auf. Ich kann also für mich diese Ordner-Historie sehr gut gebrauchen. Den Rest erledige ich dann eben per Drag&Drop aus dem Finder. Insgesamt bin ich so mit 1, 2 Klicks dort, wo ich hin muss.


    Da stelle ich es mir nerviger vor (wie von dem Ehemals-Windows-User erzählt), erst in den Explorer zu wechseln, dort in einen Pfad zu klicken, den zu kopieren, dann zurück zur Anwendung, in das Textfeld des Open-Dialogs zu klicken, dort den Pfad einzufügen und zu bestätigen – mehrfaches Klicken plus Tastatur-Shortcuts. (Aber ich werde das, nachdem ich es hier gelernt habe, bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren. Vielleicht gefällt es mir ja – und besser als sich durch alle Verzeichnisse zu klicken, ist es allemal.)


    Unverschämterweise wollte ich nicht nur eine Datei im ausgewählten Verzeichnis öffnen sondern eine in einem anderen

    Das ist nicht unverschämt – aber es nützt halt nichts, weil man damit keine Pfadangabe erzeugen kann (du hattest mich da ja missverstanden). Man kann damit nur innerhalb eines Ordners (und ausgeklappter Unterordner) eine Datei anspringen. Ich wollte dir nur erklären, was da wohl passiert ist bzgl. weshalb da überhaupt etwas passiert ist, wenn du getippt hast.

    Du gibst etwas ohne optische Rückmeldung im Requester ein?

    Wenn du ohne Rückmeldung Zeichen in einem Verzeichnis-Fenster (oder dem Datei-Requester) tippst, dann springt die Hervorhebung auf den ersten Namen, der mit diesen Buchstaben beginnt. Wenn du also "s" tippst, springt die Hervorhebung auf die erste Datei oder den ersten Ordner im aktuellen Verzeichnis, der mit "s" beginnt – tippst du schnell "sch" wird der erste Eintrag gefunden, der mit "sch" beginnt, usw. Einen Pfad wird man so eher nicht eingeben können.