Posts by Snoopy

    Das sind dann aber immernoch keine Variablen, da man die immernoch jedesmal händlisch in den Registern selbst umändern muss wenn man sie ändern will (z.B. wegen eines Ergebnisses nach einer Neuberechnung).

    Das hängt vom benutzten Assemblerprogramm ab. Da gibt es durchaus auch Assemblerprogramme, da kann man die Labels quasi wie Variablen (ähnlich dem BASIC) verwenden.


    Letztendlich wird auf niedrigster Ebene eh alles in einer Speicheradresse bzw. Speicherbereich realisiert. Somit ist eine Unterscheidung zwischen Label und Variable eh hinfällig. ;)

    Das vielleicht als Inspiration: Britischer Bastler verkauft Commodore-64-Laptops


    Quote

    Ein britischer Bastler namens Rod Hull hat ein Notebook gebaut, das selbst von Besitzern topmoderner MacBooks und ähnlicher Geräte so manchen neidischen Blick abbekommen dürfte: Wie derStandard unter Berufung auf die eBay-Seite von Hull berichtet, handelt es sich dabei um eine tragbare Ausgabe des 2004 entwickelten C64-DTV, nach heutiger Definition würde man das Gerät wohl als Netbook bezeichnen.

    Es wäre eine prima Sache, wenn man solche Displays relativ unkompliziert einfach an das Board anschließen könnte.


    Also wenn man aus defekten Laptops "einfach" tragbare C64 machen könnte. ;)

    ist nicht ganz so einfach. LCD displays haben ja keinen HDMI oder DVI eingangang sondern verwenden ein LVDS interface. mir ist kein standard chip bekannt der das aus S-VIDEO fuer beliebige LCDs erzeugen koennte.

    Deswegen wäre es ja eine prima Sache, wenn das mal jemand hinbekommen würde und man diese Displays wieder "sinnvoll" verwenden könnte. ;)

    LCD Display umgeschaut mit S-Video Eingang

    Ich habe mindestens zwei Laptops rumstehen, bei denen das Display noch einwandfrei funktioniert, der Rest eher weniger. Es wäre eine prima Sache, wenn man solche Displays relativ unkompliziert einfach an das Board anschließen könnte.


    Also wenn man aus defekten Laptops "einfach" tragbare C64 machen könnte. ;)

    'aber', da das Ziel ein Laptop sein soll: wo ist da SD2IEC & warum S-Video und nicht gleich ansteuerung eines handelsüblichen kleine TFT-Bildschirm??

    Die Frage kam mir auch beim Lesen. Da ist das Laptop-Konzept irgendwie noch nicht so ganz zu Ende gedacht.


    Ansonsten, wieder eine super Arbeit! :thumbup:

    Für alle, die nicht unbedingt an einem Wettbewerb teilnehmen wollen, sondern in diesen Zeiten "Zuhause" einfach "nur mal so" was in BASIC programmiert haben, ist dieser Thread gedacht.


    Einfach die BASIC-Programme hier einstellen und mehr nicht. ;)


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    ich mache mal den Anfang mit einem BASIC-Zehnzeiler, der veranschaulichen soll, wie schnell exponentielles Wachstum ist.


    Es wird von einer infizierten Person ausgegangen.


    Gefragt wird nach dem Verbreitungsfaktor.


    Dieser bedeutet hier im Programm: 2 bedeutet, dass jeder Infizierte jeden Tag 2 neue Personen infiziert. Und diese am nächsten Tag wiederum jeder 2 usw. Es sind auch nicht ganze Zahlen wie z.B 1.5 oder 0.5 möglich.


    Angezeigt wird das Wachstum an Infizierten innerhalb 21 Tagen.



    Ich habe das Programm am Mega65 (genauer: Nexys-Board) in BASIC geschrieben, es läuft aber ohne Veränderung auch auf dem C64, C128, Plus 4 und mit Einschränkungen am VC20 (alle in VICE probiert).



    Angehängt habe ich das BASIC-Programm als gepacktes D64-Image und D81-Image (für Mega65).


    Viel Vergnügen beim Ausprobieren! :)


    Code
    1. 10 rem exponentielles wachstum
    2. 20 print "S=== exponentielles wachstum ==="
    3. 30 let an=1 : rem anzahl gleich 1
    4. 40 print " eingabe verbreitungsfaktor ";
    5. 50 input fa
    6. 60 for k=2 to 21
    7. 70 ve=an*fa
    8. 80 an=an+ve
    9. 90 print k,an
    10. 100 next k

    Anmerkung: Das "S" in Zeile 20 ist das Steuerzeichen (in VICE mit SHIFT+POS1) zum Löschen des Bildschirms (siehe das "inverse Herz" im Screenshotlisting).

    Der Kollege war ich... Hier sind die Images! Viel Spaß damit, sie sind ganz frisch ausgelesen. Ich habe sie noch nicht selbst getestet!

    Danke! Moon Patrol klappt schon mal prima mit VICE:



    Man sollte nur dran denken, dass man als Modell z.B. PET 4032 einstellt, da Moon Patrol die 40 Zeichendarstellung benötigt.

    Ich habe gedacht, dass das Projekt hier sicherlich schon mal vorgestellt worden ist, aber weder die Suchfunktion noch Google meldet mir hierzu Treffer. :search:


    Deshalb einfach mal für Interessierte hier der Link:


    "MARVIN-1" - Ein 6502 Homebrew Computer


    Quote

    Einleitung

    An einem langweiligen Sonntag-Nachmittag 2014 viel mir zufällig Daheim ein alter 8-Bit Prozessor "6502" von MOS-Technology bzw. Commodore in die Hände. Laut Aufdruck von 1983. Diesen hatte ich vor Jahren von einem alten VC-20 Board von Commodore "gerettet". Im Netz kursieren derzeit so einige Projekte, die mit diesem Prozessor einen kleinen Computer bauen. Das hat dann mein Interesse geweckt, so dass ich auch so etwas haben wollte. Und so ging's los. . . :-)

    Man denkt doch irgendwie immer, solch einen Fünfer, mit lauter Zahlen kleiner als 9, hätte es noch nie gegeben, wobei das natürlich Quatsch ist. Aber Fakt ist, sowas kreuzen bestimmt nicht viele an, was dann bedeuten würde, dass weniger Leute einen Fünfer hätten in solch einem Fall und man dann in Folge dessen deutlich mehr Geld rausbekäme.

    Ich habe mal gelesen, dass man dann am meisten mitnimmt, wenn man nur Zahlen > 31 ankreuzt. Da sehr viele die Geburtstage ihrer Verwandschaft ankreuzen, sind Zahlen ab 32 aufwärts eher unterdurchschnittlich oft angekreuzt. :)

    Ist stellenweise ganz amüsant zu lesen.


    Auf Seite 101 des PDF wird z.B. aus einer alten Stifung Warentest 10/84 über Homecomputer zitiert:


    Quote

    Wer beispielsweise die Bestände seines gut sortierten Weinkellers elektronisch speichern möchte, müßte – sobald ihm der Sinn nach einem edlen Tropfen steht – folgende Prozedur hinter sich bringen: Heimcomputer einschalten, Programmkassette in den Recorder einlegen, Programm laden, Kassette wechseln und „Weinkellerdaten“ in den Rechner einlesen. Befehl zur Auswahl eines trockenen '82er Württembergers eingeben. Eintragen in den Datenbestand, daß diese Flasche nun bald geleert sein wird. Schreiben der gesamten Daten zurück auf die Kassette. Wegräumen der Kassetten und Ausschalten des Rechners. Während der elektronisch ausgerüstete Weinkenner nun den Weg in den Keller antritt, um die richtige Flasche zu suchen, hebt der technisch rückständige Bacchant gerade das zweite Glas und trinkt auf die gute alte Zeit, als man Wein noch mit Kennerblick auswählte.


    [Die Enttäuschung ist vorprogrammiert, in: test 10/84, Stiftung Warentest, S. 21-26, hier S. 21f.]

    :bia

    Über diese Doktorarbeit vom November 2016 bin ich gerade zufällig gestolpert. Vielleicht interessiert sie ja jemanden? :prof:


    Zum PDF

    In den 1980er konnte man bei Anleitungen, die es tatsächlich dazu gab, falls man ein Spiel im Laden gekauft hat, unter anderem solche genialen Übersetzungen lesen:


    "Stecke Freudenstock in Hafen zwei und drücke Weltraumkneipe, um fortzufahren."


    Und wenn man Glück hatte, konnte man erraten, was der Übersetzer damit ausdrücken wollte. :D

    Also mir gefällt deine Darstellung sehr gut! :thumbup:


    Respekt für deine wirklich tolle Arbeit an dieser Erweiterung!

    Ich nehme an der Grund ist weniger beide Systeme getrennt zu handhaben, als vielmehr ein System loszuwerden ... erwischt? ....

    Och, so schlimm ist es nicht. ;)


    Ich bin einfach nur ein Freund der "einfachen Lösungen". Ein Tool für eine Aufgabe oder hier: Ein Emulator für ein System.


    Mehr steckt da nicht dahinter. Das schmälert deine Leistung, die du in den Emulator gesteckt hast und sicherlich noch stecken wirst in keiner Weise. Das ist eine Toparbeit! :thumbup: