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Linux macht sich das Leben schwer

  • Soviel zur uneinheitlichen Linux GUI:

    https://www.golem.de/news/benu…aussehen-2007-149799.html

    Du meinst, dass MS nach 12 Jahren Ribbons ihr Interface an Mobilgeräte anpasst? Das ist in der Tat eine skandalöse Uneinheitlichkeit! :P

  • Warten wir mal ab, wie es am Ende raus kommt. Für ihre Anpassung von Windows an Mobilgerät, aka Windows 8, haben sie damals ja reichlich Prügel bezogen. Hauptsache Vereinheitlicht ist halt kein Argument.

  • Tja, nur genau das ist einem reinen Benutzer eben so nicht zu vermitteln. Allein die Paketmanager auf den Systemen sind für den Endanwender eine Katastrophe. Dann kommen gerne Fragen wie Abhängigkeiten, etc. wo der Anwender nicht mal weiß, wovon die Rede ist.

    Bei der Frage zu den Abhänigkeiten frage ich mich immer was mir Linux damit vermitteln will. Mein Endanwender-Verständnis vermutet, wenn ich die Abhänigkeiten ablehne, dann funktioniert auch das zu installierende Programm nicht. Ich möchte aber das Programm installieren, also braucht mich Linux nicht zu fragen. :nixwiss:

  • Und das ist dir bei Windows noch nie passiert, dass plötzlich Programme nicht mehr verfügbar sind?


    Da ich nicht nur punkto C64 gerne nutze was daaamals™ war, bin ich auch ein großer Freund von älteren Versionen von Programmen - neuer muss nicht immer besser sein. Ob z.B. PaintShop Pro oder µTorrent - findet man z.B. bei Oldversions problemlos, und funzen schon über diverse Windows Generationen problemlos - und ich muss auch nix nachinstallieren.

  • [...] dann funktioniert auch das zu installierende Programm nicht. Ich möchte aber das Programm installieren, also braucht mich Linux nicht zu fragen.

    Du sagst es.... eine Frage, die ich mich nie getraut habe zu stellen.... immer "ja, ich WILL" angeklickt - ich wollte ja das Programm installieren. :D

  • Ich will das nativ haben, aber aus irgendwelchen Gründen hat man beschlossen, dass das irgendwelchen™ Qualitätskriterien nicht genügt und damit bleibt mir der Schnabel momentan sauber. Wo man sich schon die Frage stellen darf, was denn da in der Zwischenzeit passiert sein soll, dass es für 9 noch OK war, für 10 nicht.

    Ein typischer Grund wäre zB, das ein Security-Bug im Paket gefunden wird und es keinen Paket-Maintainer mehr gibt, der sich darum kümmert. Du willst ja sicherlich nicht, dass die Anwendung von mp3gain auf eine MP3-Datei auf einmal Code aus dieser Datei ausführt, oder?

  • Quote
    Die Datei dann irgendwie entpacken und mit einem ewig langen Kommandozeilen-Befehl da heraus .NET 3.5 nachinstallieren.


    Google Suche "windows .net 3.5 installer"


    Ergebnis:


    https://docs.microsoft.com/de-…tall/dotnet-35-windows-10


    Sorry, ich bin wirklich kein Windows-Fanboy, aber das ist nun wirklich kein Buch mit sieben Siegeln. ;)
    Das Problem habe ich bei unserer Warenwirtschaft bei jedem neuen Rechner. Der Installer bringt zwar .NET 1.x mit .... die WaWi erwartet aber zum einwandfreien Betrieb 3.5.

  • Soviel zur uneinheitlichen Linux GUI:

    https://www.golem.de/news/benu…aussehen-2007-149799.html

    MS Office war bei den Fenstern immer schon speziell. Als ich noch Windows 7 in der Firma benutzt habe stand die GUI auf 'classic', also sah aus wie Windows 2000. Daran haben sich alle Programme gehalten, nur Office nicht, dessen Fenster fühlten sich davon nicht angesprochen sondern hatten einen eigenen Look. Office 2016 unter Windows 10 ist dasselbe, nur etwas subtiler.


    Soviel zur einheitlichen Oberfläche bei Windows.

  • Dem kann ich 100% zustimmen. Der weit verbreitete Realitätsverlust der Linux-Community sorgt nicht gerade dafür, dass Defitzite ausgeglichen werden. Die Linux-Community behauptet ständig in fast jeder Hinsicht besser zu sein als Windows. Mich stören immer die Aussagen, dass Linux schneller und resourcenschonender sei. Das ist einfach nicht der Fall. Ich will da gar nicht anfangen Beispiele zu nennen, aber der Delay bei Tastatureingaben, Menüs, Starten von Anwendungen usw... ist selbst auf schnellen Computern deutlich spürbar. Und wie resourcenschonend Linux ist, hatte ich hier ja auch vor einigen Wochen mal geschrieben, als zahlreiche Linux-Distributionen, die sich selbst als "blazingly fast" bezeichnet haben, viel langsamer als Windows liefen und sich unter den Minimalanforderungen für die Hardware gar nicht installieren ließen. Windows untertreibt da sogar - das lässt sich auf auf PCs mit viel langsamerer Hardware als die Minimalanforderungen vernünftig nutzen. Microsoft hätte sicher auch ein rechtliches Problem, wenn sie Minimalanforderungen nennen, die nicht stimmen. Linux kann da munter behaupten, was es will. Ich hatte vor vielen Jahren mal angefangen diese Angaben für zahlreiche Distributionen in der Wikipedia zu korrigieren, weil es mich geärgert hat, dass ich so viele Rohlinge verbraten habe und sich Linux dann doch nicht installieren ließ. Das wollte ich anderen ersparen. Alle Änderungen wurden nach und nach wieder zurückgenommen. Da sind wir dann wieder beim Realitätsverlust...

    Nochmal - ich nutze das OS als Werkzeug (ungleich Selbstzweck) was mir erlaubt das Ziel A möglichst schnell und qualitativ möglichst optimal erledigt zu erreichen.

    Ich würde statt Windows auch "der böse Watz 10" benutzen, wenn ich meine Arbeit damit in meiner leider viel zu wenig vorhandenen Muße schnell abhaken kann.

    Geht mir auch so. Ich würde mir wünschen, dass ich unter Linux genauso schnell arbeiten kann wie unter Windows, denn eigentlich würde ich gern weg von Windows. Aber das ist nicht möglich. Und jetzt warte ich auf den Linux-Anhänger, der mir sagt, dass das an mir liegt und nicht an Linux... :)

  • Eben nicht immer. Mein Beispiel von neulich ist immer noch aktuell: MP3Gain war bis in Debian 9 einfach Teil der Paketverwaltung. Ab 10 nicht mehr. Ich will das nativ haben, aber aus irgendwelchen Gründen hat man beschlossen, dass das irgendwelchen™ Qualitätskriterien nicht genügt und damit bleibt mir der Schnabel momentan sauber. Wo man sich schon die Frage stellen darf, was denn da in der Zwischenzeit passiert sein soll, dass es für 9 noch OK war, für 10 nicht.

    https://alternativeto.net/software/mp3gain/?platform=linux

  • Und jetzt warte ich auf den Linux-Anhänger, der mir sagt, dass das an mir liegt und nicht an Linux... :)

    Es gab mal ein Tal, da gingen 2 Brücken 'rüber.

    Die eine Brücke war kostenpflichtig, da wurde man bei der Hand geführt. Und der Führer erzählte ungefragt die Sehenswürdigkeiten des Tales, peinlich darauf achtend, daß die Nutzer die Risse im Gebälk gar nicht sehen durften.

    Auch meldete er jede Reaktion (und Aktion) der Nutzer seiner Zentrale. Angeblich um den Service zu vderbessern.

    Die andere Brücke, etwas schmuckloser, kostete nichts. Die Nutzer sehen die Risse im Gebälk, sie sehen aber auch daß etliche notdürftig repariert sind mit allerlei verschiedene Mitteln. Mit zusätzliche Balken, eingehauenen Stahlkrampen, mit Tauen umwickelt etc.pp, eben mit dem was gerade zur verfügung stand. Die Nutzer konnten aber sehen, daß es hält.

    Ach ja: und die Sehenwürdigkeiten des Tales konnten sie auch ohne Erklörungen genießen.

    Welche Brücke die Nutzer jetzt benutzen liegt natürlich an den Nutzern und nicht an den Brücken.

    Capice?

    ;)

  • Ich würde mir wünschen, dass ich unter Linux genauso schnell arbeiten kann wie unter Windows, denn eigentlich würde ich gern weg von Windows. Aber das ist nicht möglich.

    Nimm MacOS... und 99% der Probleme sind Passé :D


    Ist zwar teuer, aber lohnt sich. Ich habe auch ein gutes Duzend mal probiert auf Linux umzusteigen, für mich jedenfalls, war es immer ein Graus. Und das obwohl ich schon in den 90ern Kernel kompiliert, darauf programmiert und andere Sachen gemacht habe.


    Ich mag Linux, aber Linux funktioniert nicht als Desktop. Fragt man nach neuen Programmversionen, oder muss man einen Treiber installieren (kennt man von MacOS nicht) ... endet man irgendwann in der Konsole != Desktop geeignet. Sicher kann man alles machen, aber Spaß hatte ich dabei mit Linux nie. Und genau darauf kommt es mir an ;-)

  • Ich selber use Linux seit 2006 auf den Desktops und Servern. Bin also alles Andere als Win Fan.

    Muss allerdings gestehn, dass vorallem Debian sich in den letzten Jahren etwas selbst ins Fleisch schneidet.

    Das Intervall von neuen Versionen wird immer schneller.

    Habe mir desswegen schon überlegt, meine Server auf Ubuntu umzustellen. Da hat man wenigstens 5 Jahre Support garantiert bei LTS Versionen.

  • Nimm MacOS... und 99% der Probleme sind Passé :D


    Ist zwar teuer, aber lohnt sich.

    Da wüsste ich genauso wenig wie bei Linux, warum ich umsteigen sollte. Alles was ich brauche bekomme ich unter Windows günstiger und nicht weniger gut.


    Linux funktioniert nicht als Desktop

    So ein Statement ist IMO auch wieder zu sehr Schwarz-Weiß-Malerei.



    Sicher kann man alles machen, aber Spaß hatte ich dabei mit Linux nie. Und genau darauf kommt es mir an ;-)

    Das wiederum sehe ich ähnlich. Wobei es mir durchaus phasenweise Spaß machen könnte in Linux einzutauchen, wenn ich die Muße dafür hätte - was ich allerdings nicht habe. Bleibt also beim Konjunktiv *g*

  • treki Wißt Ihr überhaupts was Ihr wollts?

    Früher habts geneckert weil Updates ewig dauerten bei Debian, jetzt ists Euch zu schnell?

    Ach & nebenbei Debian != Ubuntu.

    Hinter Ubuntu steckt eine Firma (Canonical), und die Zielen direkt auf Firmen und Privatkunden ab.

    Genau wie RedHat & SuSE.

    Die sind mit Debian überhaupt nicht vergleichbar.

  • Das ist schon klar. Aber Ubuntu braucht Debian als Grundgerüst.

    Ich hab mich nie beschwert früher, das es mir zulangsam ginge.

    Bis Debian Wheezy war die Geschwindigkeit der Upgrades in Ordnung.

  • Eben nicht immer. Mein Beispiel von neulich ist immer noch aktuell: MP3Gain war bis in Debian 9 einfach Teil der Paketverwaltung. Ab 10 nicht mehr. Ich will das nativ haben, aber aus irgendwelchen Gründen hat man beschlossen, dass das irgendwelchen™ Qualitätskriterien nicht genügt und damit bleibt mir der Schnabel momentan sauber. Wo man sich schon die Frage stellen darf, was denn da in der Zwischenzeit passiert sein soll, dass es für 9 noch OK war, für 10 nicht.

    https://alternativeto.net/software/mp3gain/?platform=linux

    Ja, ich kenne diese Alternativen-Seite auch. Wenn du genau hin siehst, ist nicht die Auswahl an Frontends für mp3gain das Problem, sondern mp3gain (das Konsolenwerkzeug) an und für sich. Das ist ja gerade das Problem, dass das Kern-Werkzeug, das das eigentliche Gaining bewerkstelligt, aktuell raus geflogen ist.

    Das Intervall von neuen Versionen wird immer schneller.

    Habe mir desswegen schon überlegt, meine Server auf Ubuntu umzustellen. Da hat man wenigstens 5 Jahre Support garantiert bei LTS Versionen.

    Kein Witz, das habe ich mir gestern auch gedacht. Dreijahresintervalle sind einfach lächerlich.

    Unterscheide du doch bitte erst mal den Use-Case als Serverbetriebsystem von dem als Client. Das hat treki nämlich klar dazu geschrieben. Auf dem Client habe auch ich ganz andere Anforderungen als auf dem Server. Der Server soll einfach nur stabil und sicherheitsgepflegt laufen, neue Features brauche ich da seltener. Ein aktueller Apache, ein aktuelles SMBD, aktuelles PHP, solche Sachen sind mir da wichtig, aber da steppt der Bär jetzt nicht laufend mit neuen Features. Der aktuellste Firefox ist mir da drauf scheißegal. Wenn man aber die Sicherheitspatches nach drei Jahren praktisch abkündigt, kann ich tatsächlich Ubuntu nehmen. Damit kann die Kiste auch einfach mal eine Weile laufen. Das war früher mal ein Vorteil von Debian, stabil und brauchbare Supportdauer, ohne ständig eigene Süppchen zu kochen. Aktuell hoffe ich nur, dass das fällig werdende Gesamt-Upgrade von 9 nach 10 durch läuft, wenn ich den Schritt gehe. Auf dem Client hat das Anfang des Jahres nämlich nicht getan... Darauf, den ganzen Krempel neu aufzusetzen habe ich eigentlich wenig Lust. Falls das fällig werden sollte, werde vermutlich auch ich wieder zu Ubuntu greifen. Mit dem evtl. wieder auftretenden Problem, dass das alle Nase irgendwas anders macht, ohne Not. Der Grund, warum ich zuletzt auf dem Server davon abgerückt bin war, dass z. B. die Einrichtung, dass ein einfaches startx »nur« macht was es soll, alles andere als einfach war. (Ja, da lese und staune er, der Windows-User, auch ich starte gelegentlich mal das GUI auf dem Server, aber vielleicht einmal im Jahr.) Mit 12 war es zumindest ein Krampf. Keine einzige Anleitung hat wirklich funktioniert. Debian, das Mutter-System: Läuft OOTB wie beschrieben. Geht ja, warum nicht auch bei Ubuntu 12? Inzwischen könnte das wieder besser sein. Das wäre meine Hoffnung.

  • Die Linux-Community behauptet ständig in fast jeder Hinsicht besser zu sein als Windows. Mich stören immer die Aussagen, dass Linux schneller und resourcenschonender sei.

    Deswegen immer selber testen und dann feststellen was stimmt und was nicht. Es gibt in allen Lagern immer Jünger die auf ihrer Mission sind, mit denen bringt dann auch ein Diskurs nichts.


    Ich zahle gern für Software, die mir dann mehr Spaß macht und das unabhängig vom OS. Ich würde auch für einen Linux Desktop + Software zahlen, wenn dass dann alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Alles OpenSource und so toll wie gekauft ist doch eine Illusion, manchmal klappt das, manchmal geht das aber auch kräftig in die Hose.


    Aber solche Diskussionen, wie hier haben ja oft nicht wirklich was mit Linux, Windows oder MacOs zu tun. Jeder meint seine Wahl irgendwie verteidigen zu müssen, vergisst aber dass andere Menschen auch andere Bedürfnisse und Vorstellungen haben. Aber Spaß macht es dann doch irgendwie dran teil zu nehmen, war ja schon mit Atari vs Amiga früher so und egal in welchem Techforum ich unterwegs bin solche X vs Y Sachen gibt es immer C vs C++, Intel vs AMD vs ARM, BMW vs Audi, Alk vs Gras, Grün vs Blau, Morgens aufstehen vs liegenbleiben und die Liste geht ewig weiter.


    Wenn eine Sache besser ist als eine andere, dann muss man nicht davon überzeugt/missioniert werden. Es reicht ein: "Guck dir das mal an, ob es was für dich ist" Dann macht man das und entweder ist man begeistert oder eben nicht.


    Wenn Linux auf dem Desktop es schafft mich mal zu begeistern, dann steige ich sofort zu 100% darauf um. In den letzten 13 Jahren hat es das nicht geschafft. Laut einigen Linuxusern bin ich selbst daran schuld, so unter dem Motto: "Komm Junge, trinkt den Lebertran, der ist gut für dich und irgendwann schmeckt der auch. Wenn du lange genug durchhältst willst du nix anderes mehr trinken. "

  • Probier mal mit Linux Mint 20 mate.

    Aber mach den Fehler nicht, es als ein Windows zu betrachten! Das ist es nicht.

    Wie jedes neue OS braucht es auch eine gewisse Anstrengung vom User selbst. Dauert aber höchstens 2 Wochen, wenn Du intensiv damit arbeitest.

    LM ist ein Fork von Ubuntu und hat zum Ziel, alles mit der rechten Maustaste machen zu können und sowenig wie möglich mit Terminal.


    Viele machen den Fehler: Sie installieren es im Dualboot und brauchen es irgend wann mal. Denken, sie können jetzt mit dem (neuen!) OS genau gleich weiterfahren wie mit Windows das sie gewohnt sind.....das klappt so natürlich nie.