Posts by Claus

    Ich denke, das passiert, weil ein .crt File für das Cartridge enthalten ist. Die Dateieendung wird auch für Zertifikatsdateien verwendet, und wenn man ahnungslos doppelklickt, könnte man ein unerwünschtes Sicherheitszertifikat installieren (so denn jemand heimlich die Datei auf der csdb ausgetauscht hätte). Einfach sicherheitshalber direkt mit Vice öffnen (oder auf ein Cartridge packen), dann weißt Du, ob es auch wirklich das Spiel ist ^^.

    Aus gegebenen Anlässen hier noch ein paar Ergänzungen zur Anleitung:


    • Zip-Collection V2.0 herunterladen, das ist ein Tool das Disketten komplett nibbelt und die dabei entstehenden Daten in 6 Files schreibt (da sie mit all der zusätzlichen Information nicht mehr auf eine Diskette passen würden).
    • Die ZIP-Collection in Vice an Drive 8 attachen und mit LOAD"*",8 laden und mit RUN starten
    • Sicherstellen, dass die True Drive Emulation in den Vice Settings an ist, denn die ZIP-Collection benutzt einen Schnelllader.
    • In den Peripheral Settings für Drive 9 "Use IEC Device" auswählen und im selben Dialog "Directory" anwählen und ein Verzeichnis nach Wunsch auswählen. Anmerkung: die Settings ändern sich von Vice-Version zu Vice-Version gelegentlich, unter macOS findet sich der Directory-Dialog in v3.6 z.B. unter "Host files system device".
    • In Vice das zu kopierende .d64-File als Disk Image an Drive 8 attachen
    • In der Zip-Collection V2.0 die Option "Sixpack" auswählen, dann Source Device auf 8, Target Device auf 9 und Zip-Dos Write auf "N" stellen.
    • B für "Begin Job" drücken, einen beliebigen Namen vergeben (und merken!) und je nach Ungeduld den Warp Modus in Vice einschalten.
    • Die im oben gewählten Verzeichnis entstandenen 6 Files namens "1!!..." bis "6!!..." auf das sd2iec kopieren (am besten in das Root-Verzeichnis)
    • Zip-Collection V2.0 ebenso auf die SD-Karte des sd2iec-Device kopieren, ebenso in das Root-Verzeichnis
    • Wenn das sd2iec Device 9 ist, mit OPEN1,9,15,"CD:ZIP*":CLOSE1 in das Image wechseln und das Tool mit LOAD"*",8 laden.
    • Dann mit erst mit OPEN1,9,15,"CD<-":CLOSE1 zurück in das Root-Verzeichnis gehen und dann das Tool mit RUN starten (<- ist der Pfeil nach links)
    • Die Option "UnSixPack" auswählen und die Laufwerke passend setzen (Source das sd2iec, Target die 1541), Zip-Dos Read auf "N"
    • Als Namen den oben selbstvergebenen Namen angeben.
    • B für "Begin Job" und warten, bis die Diskette fertig beschrieben ist :sleeping:

    Aber ansonsten sieht das nach einer relativ konservativen Erweiterung aus (ohne da genauer hingeschaut zu haben).

    Ne, da wird ja eine komplett eigene CPU auf dem FPGA implementiert. Auf die Schnelle sehe ich, dass da bei 8 MHz achtzehn Instruktionen mit jeweils einem Zyklus pro Befehl realisiert werden. Das ist in der Tat "zigmal" leistungsstärker als ein oller 6510.

    Wäre es denn viel Aufwand, von dem kommenden PC-Zeugs eine C64 Version zu machen?

    Und wie! Aufgrund der vielen Limitierungen des Cevi müsste man alles völlig neu planen, designen und implementieren, mit mehr als fraglicher Realisierbarkeit ohne viele viele Kompromisse. Ein neues Adventure für den Cevi zu schreiben wäre auf jeden Fall wohl deutlich einfacher, und hätte den Vorteil, dass man gleich noch ein neues Spiel hätte ^^.

    Hat der BeamRacer nicht genau das? Siehe Anhang.

    Ja. Ich habe mir den gerade genauer angesehen, und er fällt für mich auch in die selbe Kategorie wie ein Raspi. Eigener Prozessor, eigenes RAM, quasi ein eigener Rechner. Nur halt teurer und auf FPGA-Basis :D. Nein, das ist nicht fair, er ist schon wesentlich besser integriert als es ein Raspi wäre. Aber das hat für mich halt nicht mehr viel mit einem Cevi zu tun.

    Das sind dann vier Bit pro Pixel statt nur einem, dafür muss also die vierfache Speicherbandbreite zur Verfügung stehen.

    Und tut sie das?

    Nein. Der Speicherbus ist 8 Bit breit und läuft mit 2 MHz, es wird immer abwechselnd ein Byte an die CPU und eins an den VIC übergeben. Wenn man mit vorhandenen Mitteln viermal so viele Daten an den VIC übergeben wollte, müsste man den Takt verfünffachen. Ich nehme an, dass damit die verschiedenen Bauteile nicht zurechtkämen und es würde ohnehin diverse Änderungen der Hardware erforderlich machen.


    Alternativ könnte man eigenen Speicher in so eine VIC-Emulation einbauen. Da wäre vermutlich ein Raspi dann besser geeignet als ein FPGA. Und schwupp, wären wir in einem Bereich, wo man eigentlich einen anderen Rechner hätte, der halt den Cevi nur noch als Peripherie benutzt.

    Warum? Warum sollte Apple daran interessiert sein? Mit macOS gibt es schon ein UNIX auf der Hardware, was für Vorteile sollte Linux (aus Apples Sicht) bringen?

    In der Tat, man darf ja auch nicht vergessen, dass Apple einiges an Anwendersoftware anbietet, die nun einmal (oft nur) unter macOS läuft. So würden sie sich im Grunde Kunden abspenstig machen, denn wer den M1 toll findet, nimmt heute halt logischerweise vielleicht z.B. Logic (sic) zur Musikproduktion.

    In 40 Jahren wird mich das allerdings vermutlich nicht mehr interessieren, wenn ich mir meinen Verfall seit Corona und mein Alter (53) aktuell so ansehe... :alt:

    Da sind wir ja beinahe gleich alt. Einen Corona-Verfall kann ich bei mir aber nicht ausmachen. Okay, von merkwürdigen neuen Hobbies wie Apple-1 nachbauen mal abgesehen …


    Bei mir ist eher das Gegenteil von Verfall zu bemerken, es kommt immer mehr dazu. Das macht es aber nicht besser :/.

    Was ich versucht hatte, zu umreissen: das bedarf aber ein MEHR an Mühe und (finanziellen) Aufwand. Comic ist da einfacher und lässt die Kassen schneller klingeln. Daher meine Verstimmtheit.

    Mich würde mal interessieren, ob das ein Comic-Designer auch so sieht. Ich finde es wesentlich leichter, "reale" Grafiken zu erzeugen, da man da jede Menge Hilfsmittel hat: Fotos als Vorlagen oder sogar direkt als Texturen, 3d-Renderings (die ich z.B. gerne als Vorlage für komplexere geometrische Objekte in isometrischer Ansicht benutze) etc.. Für mich persönlich wäre eine Comic-Darstellung durch die größeren Freiheitsgrade und fehlende Vorlagen viel schwieriger...

    Es lohnt sich m.E. auch, mit Druckereinstellungen rumzuspielen. Mein Epson-Tintenstrahler druckt auf meinem Hayes Decal-Papier entgegen der Anleitung viel besser wenn ich Normalpapier statt Hochglanzpapier einstelle (wo er schmiert).

    Der Aufmacher ist in der Tat äußerst reißerisch gewählt. Schaut man sich aber mal das Gesamtwerk an (aus dem der Aufmacher ein verschwindend winziger Ausschnitt ist), relativiert sich das doch stark wieder...

    Wer liest heute schon noch (Anleitungen oder Buchsenbeschriftungen), man ist es halt gewohnt, dass solche Fehler gar nicht passieren können. Die Idee, eine Stromversorgung über eine DIN-Buchse zu machen ist ja aus heutiger Sicht auch… interessant :D