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XP Rechner basteln für Retrosachen

  • Das Risiko mit einem falschen Klick im Internet die Kiste zu verlieren ist recht groß.

    Internetzugang würde ich der Kiste garnicht erst gewähren, aus diversen Gründen (nicht nur Sicherheit, auch die Schwierigkeiten die man auf modernen Webseiten mit einem Browser hätte der noch unter XP läuft...). Mir ging's nur ums Verschieben/Bereitstellen z.B. von Installationsdateien oder Disc Images von einem Hauptrechner aus. Halte ich für probat, aber manchen Leuten wäre das eventuell nicht retro genug.

  • Mir ist irgendwie noch nicht ganz klar was Du nun überhaupt mit der Kiste dann machen möchtest ?

    Ich habe auch schon mal drüber nachgedacht einen Rechner zusammenzustecken wo man früher Sachen wie Medal of Honor oder Call of Duty 1 usw gezockt hat.

    Meiner Erinnerung nach wäre das so Athlon XP 2100+ und Geforce 4 mit 2GB Speicher was ich da hatte.

    Und dann müsste man mal schauen was da an Treibern aktuell und ideal war.

  • Moin,


    du musst mir nur sagen, was du haben willst und ich kann dir dann ggf. kostengünstig was zusammenstellen. Wir haben hier Gitterboxen voll mit Mainboards, Steckkarten usw.


    Gruß,

    Dennis

    C116, C16, Plus4, VC20, C64, SX64, C128, C128D,C128DCR, Amiga 600 mit Furia, Amiga 500, Amiga 500+ mit Supradrive500XP und 8 MB, Amiga 2000 (im Aufbau), Sinclair ZX Spectrum, Atari 520ST, Atari 800XL, Atari 2600 DV, Nintendo NES,Nintendo 64, Sega Megadrive 1, PS1, PS2.

  • Wir, der CCFAA (Computerclub Füssen - Allgäu - Außerfern) haben letztes Jahr unseren Bestand an Schulungscomputern verkleinert. Ich habe sie selbst alle noch für die Abgabe an unsere Mitglieder und Interessierte überholt. Die PCs sind voll funktionsfähig, die Batterie wurde bei allen gewechselt. Meines Wissens sind noch 12 Terra-PCs übrig, sie bestehen aus:


    - Midi-Towergehäuse, ATX-Netzteil

    . Motherboard ASUS K8V-MX/S

    - VGA, Audio, Ethernet, SATA onboard

    - AMD Athlon 64 3000+

    - 512 MB - 1 GB RAM

    - LG DVD-Rom-Laufwerk

    - 3,5" FDD ungetestet

    meist ohne HDD. Den Motherboard-User-Guide habe ich als PDF hier, ist leider zu groß als Anhang.


    Gerne stelle ich bei Bedarf einen Kontakt her. Du kannst sicher einen davon günstig erwerben.


    Gruß Andreas


  • Die sind doch noch garnicht "Retro" genug. :D:D


    Bis vor nicht allzulanger Zeit war das mein aktueller Stand. Asus A8N-SLI mit Athlon 64 4400+ aus dem Jahr 2005. Aber Dank einen lieben Forenkollegen bin ich nun technologisch mittlerweile im Jahr 2012 angelangt. ;)

  • Hallo zusammen,


    bin gerade über den Thread gestolpert und kann in Folge meiner Tipp-Logorrhö nicht widerstehen ein paar Anmerkungen zu hinterlassen.

    Als Hauptbetriebsystem nutze ich auf dem Rechner WindowsME.

    Iiiiieehh, warum das denn? Windows ME lief instabiler als Windows 98 SE und versteckte zusätzlich das DOS vor einem und unterstützte das alte Treiberschema nicht mehr, wenn man noch was altes einbauen wollte. Vorteile bringt es auch keine, denn für beide Systeme kam das Ende des Microsoftsupports zum selben Zeitpunkt (muss 2006 gewesen sein).


    Ich empfehle für Rechner, die noch auf vor-NT-32-Bit-Windows laufen sollen immer Windows 98 SE zusammen mit dem innoffiziellen Service Pack. Aktueller und stabiler geht das eigentlich nicht. Was hat dich veranlasst Windows ME zu wählen?

    - Intel Core 2 Duo / Quad sollte noch problemlos mit XP funktionieren

    Die Rechner mit Core-2-Prozessoren (und neuer) dürften noch recht teuer sein, weil auf diesen 64-Bit-Prozessoren auch Windows 10 noch in der 64-Bit-Variante gut läuft. Pentium 4 dagegen ist ein Abwärmedesaster.


    Kurze Zeit gab es aber auch Core Duo und Core Solo (ohne 2), die nur 32-Bittig sind. Mehr kann aber auch das übliche XP nicht. Für den Einsatz heute mit aktuellem OS nicht so gut geeignet, dürften die Rechner damit preislich attraktiver sein und unter XP trotzdem eine gute eistung bringen (aber besser als Duo mit zwei Kernen).

    Netzwerk mit Internetzugang:

    Das Risiko mit einem falschen Klick im Internet die Kiste zu verlieren ist recht groß.

    Das OS ist hier gar nicht der Angriffspunkt, man sollte nur beim Aufsetzen der alten Systeme auf die ganzen Multimedia-Plugins verzichten (Flash, Quicktime, Acrobat Reader, etc.), nicht den Internet Explorer verwenden und statt dessen den Firefox in der ESR-Variante (der wurde auch noch Jahre nach der Einstellung des Standardsupports von Microsoft für XP weiter gepflegt). Welches Release das war, habe ich nicht im Kopf, mir aber diese letzte Version abgespeichert (also einfach mal anmailen über das Forum, wenn ihr sie nicht findet). Ach ja, und natürlich unter XP in der Registrierung den POSReady-Patch vornehmen, dann sollte es auch eigentlich bis Ende diesen Jahres noch Sicherheitsupdates geben. Der letzte Kernel ist aber 2016 darüber veröffentlicht worden, wenn ich dem Powertoy glauben mag, dass das auf meinem Notebook von 2001 einblendet (das darf mit EAC ins Netz, um beim CD-Rippen die Hashes mit Accurate Rip abzugleichen).

  • Als Hauptbetriebsystem nutze ich auf dem Rechner WindowsME.

    Iiiiieehh, warum das denn? Windows ME lief instabiler als Windows 98 SE und versteckte zusätzlich das DOS vor einem und unterstützte das alte Treiberschema nicht mehr, wenn man noch was altes einbauen wollte. Vorteile bringt es auch keine, denn für beide Systeme kam das Ende des Microsoftsupports zum selben Zeitpunkt (muss 2006 gewesen sein).


    Weil ich WindowsME besitze und kein Windows 98 oder SE. ;)

    WindowsME hat mir nie Probleme bereitet. Weder treibermässig noch stabilitätsbedingt. Vermutlich habe ich Glück mit der Hardwarekombination.

  • Netzwerk mit Internetzugang:

    Das Risiko mit einem falschen Klick im Internet die Kiste zu verlieren ist recht groß.

    Das OS ist hier gar nicht der Angriffspunkt, man sollte nur beim Aufsetzen der alten Systeme auf die ganzen Multimedia-Plugins verzichten (Flash, Quicktime, Acrobat Reader, etc.), nicht den Internet Explorer verwenden und statt dessen den Firefox in der ESR-Variante (der wurde auch noch Jahre nach der Einstellung des Standardsupports von Microsoft für XP weiter gepflegt). Welches Release das war, habe ich nicht im Kopf, mir aber diese letzte Version abgespeichert (also einfach mal anmailen über das Forum, wenn ihr sie nicht findet). Ach ja, und natürlich unter XP in der Registrierung den POSReady-Patch vornehmen, dann sollte es auch eigentlich bis Ende diesen Jahres noch Sicherheitsupdates geben.

    Danke, dass das jemand erwähnt und ich nicht wieder meine Predigt halten muss. :-) Das OS ohne Hilfe der Users zu übernehmen, also mit irgendeinem Netzwerkpaket, das den Router passiert, vom OS verarbeitet wird und es dadurch infiziert, ist fast ausgeschlossen. Unter XP ist die Wahrscheinlichkeit sogar geringer als unter Win7 oder 10, weil XP nicht in dem Maße in den Netzwerkverkehr eingreift wie spätere Windows-Versionen.


    Neben dem schon erwähnten Verzicht auf Flash, Quicktime & Co sollte man natürlich nicht als Administrator unterwegs sein. Inwieweit die ESR-Variante des Firefox noch fürs WWW tauglich ist, weiß ich nicht, aber mit PalemoonXP, K-Meleon Goanna und Serpent/UXP (mein Favorit) gibt es aktuelle Browser, die noch weiterentwickelt werden.


    Die POS-Ready-Patches sollte man auch einspielen. Ich habe das immer manuell gemacht und befürchte, dass das nicht mehr automatisch möglich ist. Updates gibt's seit April 2019 offiziell eigentlich keine mehr, aber bei schweren Sicherheitslücken scheint Microsoft doch noch Patches rauszubringen, so geschehen im Mai.

  • Weil ich WindowsME besitze und kein Windows 98 oder SE. ;)

    WindowsME hat mir nie Probleme bereitet. Weder treibermässig noch stabilitätsbedingt. Vermutlich habe ich Glück mit der Hardwarekombination.

    Eine Win98-Lizenz kann ich Dir bestimmt noch mitschicken. Die hab' ich nie weggeworfen, wenn Die PCs wegkamen. Das ist in den von GeTE genannten Punkten besser, abzüglich der Angewohnheit, vorhandene MS-Treiber bei Änderung der Config neu vom Medium zu fordern - weswegen man die Installation tunlichst von einer HDD-Partition aus vornimmt, deren Buchstabe sich im Laufe der Installation nicht mehr ändert.

  • wenn du maximal schnell unter XP willst, kannst du bis zu den Core I der dritten Generation (ivybridge) hochgehen.

    Also i3/i5/i7 3xxx. Auch Pentium G6xx oder Pentium g2xxx gehen da drauf.

    Die können noch XP bzw. existieren da auch treiber für. Zumindest für die H61-Chipsätze.

    Grakatechnisch ist die Geforce GTX750 TI zu empfehlen. Auch das dürfte eine der letzten Nvidias mit XP Treibern sein.

    Die schafft das meiste an XP-Spielen locker weg.

  • Ich hab neulich mein ASUS irgendwas Deluxe mit AGP - Karte rausgeschmissen und ein eim Schrott gefundenes AM2 Board nebst ATHLON II 64 irgendwas eingebaut und war erstaunt, dass ich XP nichtmal neu installieren musste. Lief sofort, natürlich Netzwerktreiber und Onboard-Grafik (AMD 3200 HD) musste ich nachinstallieren.

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubsist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungendurchden Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

  • Als Hauptbetriebsystem nutze ich auf dem Rechner WindowsME.

    Iiiiieehh, warum das denn? Windows ME lief instabiler als Windows 98 SE und versteckte zusätzlich das DOS vor einem und unterstützte das alte Treiberschema nicht mehr, wenn man noch was altes einbauen wollte. Vorteile bringt es auch keine, denn für beide Systeme kam das Ende des Microsoftsupports zum selben Zeitpunkt (muss 2006 gewesen sein).


    Weil ich WindowsME besitze und kein Windows 98 oder SE. ;)

    WindowsME hat mir nie Probleme bereitet. Weder treibermässig noch stabilitätsbedingt. Vermutlich habe ich Glück mit der Hardwarekombination.

    Win ME ist nicht immer schlecht. Ich hatte auch schon einen Rechner, auf dem das einwandfrei lief. Also, warum nicht verwenden, wenn es seinen Zweck erfüllt.


    Auf ist die Empfehlung von Win 98se pauschal auch nicht immer richtig. Win 95 macht unter Umständen mehr Sinn, wenn die Speicherausstattung kleiner ausfällt. Bis 64 MB läuft das 95 erheblich schneller auf älteren Rechnern, da deutlich weniger Festplattenaktivität erforderlich ist. Wenn man dann nur mal ein älteres Spiel oder ähnliches installiert hat, ist das eine super Kombi.

  • Super, da war dann auf jeden Fall die Grafikkarte ein Glückgriff. :-)

  • Auf ist die Empfehlung von Win 98se pauschal auch nicht immer richtig. Win 95 macht unter Umständen mehr Sinn, wenn die Speicherausstattung kleiner ausfällt. Bis 64 MB läuft das 95 erheblich schneller auf älteren Rechnern, da deutlich weniger Festplattenaktivität erforderlich ist. Wenn man dann nur mal ein älteres Spiel oder ähnliches installiert hat, ist das eine super Kombi.

    64 MB ist aber auch für Win98se ziemlich gut. Ich habe hier einen P100 damit laufen. Geschwindigkeit ist top. Ich hatte damas "nur" einen 486er mit 4 MB. Was habe ich da über die RAM-Knappheit geflucht

  • Ich hab neulich mein ASUS irgendwas Deluxe mit AGP - Karte rausgeschmissen und ein eim Schrott gefundenes AM2 Board nebst ATHLON II 64 irgendwas eingebaut und war erstaunt, dass ich XP nichtmal neu installieren musste. Lief sofort, natürlich Netzwerktreiber und Onboard-Grafik (AMD 3200 HD) musste ich nachinstallieren.


    Das funktioniert glaube ich nur vernünftig, wenn Servicepack 3 installiert ist. Ich bin mit einer XP-Instation schon öfter von Rechner zu Rechner umgezogen.

  • hab das Problem etwas anders gelöst. Da ich keinen Nerv mehr auf uralte Hardware, dafür aber mehrere Haswell-CPUs habe (so Xeon e3-1270v3, i5-4670k, ...), auf denen Win 7 richtig gut läuft, hab ich ein Win 7 professional mit XP-Mode als virtueller Mühle laufen.

    Das ist ausgesprochen fix, arbeitet mit SSD und TRIM, unterstützt beliebige Grafikkarten (in der einen Mühle steckt ne GTX 1060 3GB, in der anderen eine GTX 960). und die alte Saftware läuft auch. Umziehen geht über Kopie der VM.


    Win 7 läuft auf Rechnern bis Skylake.

    Mein Maximal-Rechner sähe daher so aus:

    Xeon e3-1240v5 (oder 1270v3) mit e3v5-Mainboard (oder Z97), 16 GB DDR4 (DDR3 für Haswell), GTX 1070 (bzw 1060 für den alten Haswell) und eine PCIE-SSD.


    Läuft hier wunderbar mit Civ2 und ähnlichem Kram.


    (Falls noch einer sowas sucht: einen 1240v5xeon mit Board und Umnum (RX480, GTX1060 oder 1070) hab ich noch rumstehen. Bei Interesse stell ich ihn in den Marktplatz.

    Vorteil: mit Dualboot bzw mehreren SSDs läuft da alles von XP bis Win10 und Linux drauf.

  • Ich habe auch vieles auf virtuellen Maschinen am Laufen.


    DOS-Box nutze ich auch sehr häufig. Vorallem die D-Fend Variante, https://www.chip.de/downloads/D-Fend-Reloaded_40728196.html welche speziell für Spiele sehr gut geeignet ist.


    Ich habe aber noch nie System Shock 2 unter einem virtuellem WindowsME zum Laufen bekommen. Grafikkartenmässig wird von VM-Ware da eine Grafikkarte emuliert, welche mit System Shock 2 einfach nicht zusammenarbeiten will. Die VM-Tools habe ich bereits aktualisiert.



    Manchmal geht doch nichts über originale Retro- Hardware. :D

  • Wohl auch ein schnelles CD bzw DVD Laufwerk. Ich hatte da mal an diese 72x von Kenwood gedacht.

    Was man über die Teile so liest, ist es wohl fast unmöglich, eins zu bekommen, das noch funktioniert. Bei der Ausgangslage würde ich da wohl keine Mühen für verschwenden, eins aufzutreiben, welches dann möglicherweise doch in kürzester Zeit stirbt. Das ist natürlich sehr schade, daß sich diese Technik nicht durchgesetzt hat, und für DVD gar nicht erst erschienen ist.

    Dann brauchst Du einen extra Floppy-Kontroller. Diese gibt es wohl nur für den ISA-Bus.

    Oder als externes USB-Laufwerk, welches man bestimmt auch nach intern umbasteln könnte.