Posts by LogicDeLuxe

    Also was soll man sagen, da es sich bei dem Betriebssystem um Linux handelt, wird man mit dem Pi 400 alles machen können, was man mit MS-Rechnern auch machen kann. Mittels Wine, Lutris und Steam kann man auch sehr gut und ausgewogen Spiele genießen.

    Ich würde mal behaupten, daß die Prozessorarchitektur dabei eine größere Rolle spielt als das Betriebssystem, eben gerade weil es Sachen wie Wine gibt. Und wenn man unbedingt will, sogar Windows für ARM. Problem ist eben, daß native x86-Software, egal für welches Betriebsystem sie kompiliert sind, auf ARM emuliert werden muß und die Ausführung damit ausgebremst wird.

    Und Minecraft gibt nativ.

    Welche Version meinst du? Die steinalte, angepasste Raspberry Pi-Version? Damit kann man wohl kaum noch jemand locken.


    Java Edition sollte natürlich gehen, weil von der Architektur unabhängig. Der Java-Launcher funktioniert auch noch mit aktuellen Versionen: https://launcher.mojang.com/v1…5e38f47c840b/launcher.jar

    Ob die CPU-Power dafür ausreicht, und ob die OpenGL-Treiber mittlerweile tauglich sind, habe ich aber lange nicht ausprobiert.


    Bedrock Edition könnte über ein Android-System funktionieren, aber da hab ich auch nichts in der Richtung probiert.

    Most ROM revisions call it C65 in the power-on message.

    And it wasn't the only Commodore name to be just "one better". This naming practice was also a thing with the 1351 mouse, the Datassette 1531, the 1541 and the 1571 floppy drives and the SID 6582.

    Das Fast-File-System, was die Workbench standardmäßig anbietet, wirst Du spätestens dann verfluchen, wenn der erste Fehler im Dateisystem auftritt. Deswegen nehme ich gerne das Smart-File-System, was ab 68020 nutzbar ist. Ist ein bisschen kompliziert einzurichten, aber man findet da gute Anleitungen.

    Die ClassicWB kann man problemlos auf eine Smart-File-System-Partition kopieren. Das nutze ich so auch am Chameleon.

    Auf ein .hdf zu verzichten halte ich nicht für eine gute Idee. Die Dateisysteme haben schließlich genug Unterschiede, die da zu Kompatibilitätsproblemen führen können. Wichtig ist auch, Amiga-Software immer direkt in der Amiga-Umgebung und nicht im PC-System zu entpacken, weil sonst Amigaspezifische Dateiattribute oder Sonderzeichen kaputt gehen können.

    Genauso scheint mir Gigabit Ethernet im Heimbereich unbedeutend. Wer verkabelt Wohnung oder Haus überall.

    Die Realität ist WLAN.

    Nicht bei mir. Es gibt halt nichts zuverlässigeres als Kabel. So wie beim 8-Bit-Guy sieht's bei mir aber dann doch nicht aus. Neben der Fritzbox habe ich noch einen 8-fach-Switch, bei dem noch nie alle Ports belegt waren.

    Jetzt den Raspi noch als Laptopvariante mit langer Akkulaufzeit so um die 150 EUR anbieten und die Schulen werden Schlange stehen.

    Ich glaube, Schulen bevorzugen doch eher etwas, daß nicht mal eben schnell in den Schulranzen passt.

    Es fallen auch keine Lizenzgebühren für Windows an und - ganz wichtig - die Tastatur ist ohne Fenstertaste. ;)

    Das mit der Taste stimmt natürlich. Aber es besteht natürlich die Möglichkeit, daß da jemand Windows auf dem Teil betreiben möchte.

    Konnte mir zwar noch niemand sagen, warum man das wollen würde, aber Fragen zur Installation sehe ich immer wieder mal.

    Von solchen Laptop-Tastaturen halte ich nicht viel. Richtig gut würde ich das finden, wenn es das mit richtigen Tasten gäbe, also solche mit 4mm Tiefgang und ordentlicher Tastenmechanik. Perfekt wäre es natürlich wie bei einer Model-M, aber auch schon eine Bauweise, wie bei der C64-Tastatur würde ich durchaus als ordentlich bezeichnen.

    Aber ein Mediagerät wie die PS4, Raspberry,... sollte schon daran funktionieren. Was gibts da für Probleme?

    PS4 hab ich nicht probiert, aber PS3 geht problemlos.

    Beim Raspberry Pi ist die Skalierung so schlecht, daß es die Lesbarkeit erschwert. Die native Auflösung kann man nicht nutzen, weil sie zu denen gehört, wo der Overscan zwangsbeschnitten wird. Den PC, den ich getestet hatte, war mit einer älteren nVidia-Karte. Das Bild sah nur geringfügig besser aus, aber eigenartigerweise wurde es immer auf 60Hz dargestellt, egal was man eingestellt hatte. Ob das beim Grafiktreiber oder im Fernseher passiert ist, weiß ich nicht. Der Raspberry Pi und die PS3 liefen jedenfalls auch mit flüssigen 50 Hz.

    Ich schätze, damals war die ganze HDMI-Sache noch nicht wirklich ausgereift. Weiter habe ich auch nicht probiert, ob man den Raspberry Pi über ein analoges Kabel in SD-Auflösung sinnvoll nutzen könnte.

    Viele Fernseher diverser Hersteller gehen in den Service Mode, wenn man beim Einschalten die Tasten + und - am Gerät gedrückt hält. Mitunter auch bei solchen Geräten, die einen passwortgeschützten Service Mode-Eintrag im Hauptmenü haben.


    Interessant war der bei Röhren hauptsächlich, um die Bildgeometrie zu justieren, was bei modernen Fernsehern nicht mehr erforderlich ist. Heute dient er meistens nur noch dazu, den Betriebsstundenzähler einzublenden, Umbauten zu registrieren oder den Hotelmode zu konfigurieren.

    Mein Freund hat einen Metz Puros 37", den ich mit ihm zusammen ausgesucht hatte.

    Damals mit 1366x768-Panel auf dem Stand der Technik. Besonders wichtig war uns vor allem die entspiegelte Optik, was man bei heutigen Fernseher leider fast gar nicht mehr findet, und die hervorragende Darstellung von SD-Material, weil damals HD noch kein großes Thema war. SCART und S-Video sind auch vorhanden. C64 funktioniert daran auch sehr ordentlich. HDMI-Anschlüsse hat er aber nur einen. Und er gehört zu den wenigen Geräten, die Videotext 2.0 unterstützen, was vom ZDF und vom BR auch genutzt wird. Die eingebauten Zweiwegeboxen heben sich auch von den vielen Billiggeräten ab, kommen aber natürlich nicht an eine ordentliche Hi-Fi-Anlage ran. Lags sind mir nicht aufgefallen. Rauschfilter und Kantenschärfe schalte ich generell aus, und Zwischenbildberechnung hat er nicht, sodaß es auch keinen Grund gibt, wo das Gerät großartig Puffern müßte. Das Gerät läuft noch wie am ersten Tag. Die Fernbedienung mußten wir mal ersetzen, aber man bekommt günstige Nachbauten, die recht nah am Originaltastenlayout dran sind.


    Größte Schwächen bei diesem Geräte heutzutage sind allerdings: Kein MPEG4, womit die heutigen HD-Programme ohne zusätzlichen Receiver nicht gehen. Overscan ist unsinnigerweise auflösungsgebunden. Nur wenige Auflösungen wie 1024x768 werden unbeschnitten dargestellt. Die Leuchtstoffröhre ist nicht so hell wie moderne LEDs, womit er für sehr helle Umgebungen weniger geeignet ist.


    Für die alten Rechner kann man diesen Fernseher auf jeden Fall problemlos empfehlen. Raspberry Pi oder PCs über HDMI haben hingegen so ihre Probleme.

    Daß das 1540/41 DOS ein Abkömmling der 4040 ist, wurde jedenfalls mehrfach in der 64'er erwähnt. Da wurde die Hardware reduziert und mehr in den Interrupt ausgelagert. In der ersten 1541-Version war sogar noch der Befehl zum Kopieren von einem Laufwerk auf das andere enthalten, was aber mit nur einem Laufwerk natürlich nicht anwendbar ist. In einem Update wurde der dann einfach zum Syntax Error umgeleitet.

    Haben diese Nummern einen "inhaltlichen bezug zum gerät" oder sollten sie schlicht fortlaufend anzeigen, das ein Gerät neuer war als ein anderes?

    Wird wohl eine Mischung aus verschiedenen Überlegungen sein. Die 4040 soll sich auf die beiden 40-Spur-Laufwerke bezogen haben, wessen DOS der Vorgänger der 1540 war. Ich schätze die 40 in 1540 stammt von dort. Auch bei der 1541, 1571 und 1581 ist in der 3. Ziffer jeweils der Bezug zur Spurenzahl erkennbar. 1551 und 1570 fallen hingegen aus der Reihe.

    Eigentlich schon ironisch, daß die Laufwerke nicht 3535, 1535 und 1536 hießen, wo Commodore sich doch nie durchgerungen hatte, das DOS mal auf 40 Spuren zu erweitern.


    Aber sind die Nummern so seltsam? Das machen doch fast alle Hersteller ganz ähnlich. Wenn es Geräte in verschiedenen Ausstattungsvarianten gibt, bekommen sie fast immer irgendwelche Fantasie-nummern, um sie zu unterscheiden.

    stimmt, hatte die Liste aus dem Gedächtnis rekonstruiert, das Tiefpassfiltern kommt natürlich vor dem Runtersampeln.

    Das ist auch nur notwendig, wenn man mit vorsintflutlichen Algorithmen arbeitet. Zeitgemäße Software macht das beim Resampeln so nebenbei. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Qualität von Resamplern zum Glück massiv verbessert, aber einige miese sind immer noch im Umlauf. Wer keine wertige DAW zur Hand hat, kann z.B. SoX verwenden. Das ist ein Kommandozeilentool mit sehr hochwertigem Algorithmus. Hier gibt es eine hervorragende Datenbank mit Spektralanalysen, welche die massiven Unterschiede visuell aufzeigt:

    https://src.infinitewave.ca/

    Offizielle 41-Track-Formate gab es wohl nicht, da es auch keine Garantie gibt, daß das alle Disketten sowie Laufwerksmechaniken mitmachen. Ob es in der Praxis ein C64-Laufwerk gab, wo Track 41 nicht ging, ist mir allerdings nicht bekannt. Es gab wohl einige Kopierschütze, die Track 41 genutzt haben, weshalb das auch von einigen Kopierprogrammen angeboten wird.

    So, das Komische, das mir aufgefallen ist, ist, dass das Ändern der Lautstärke sich auf alles auswirken müsste, also auch auf die normalen drei Kanäle. Aber das tut es ja nicht! Die können einfach weiterspielen.

    Doch, diese Samplestimme und die 3 Oszillatorstimmen beeinflussen sich durchaus gegenseitig. Es fällt aber wegen der bescheidenen 4-Bit-Quantisierung nicht ins Gewicht und fällt daher in der Regel nicht weiter auf. Konstellationen, wo es zu deutlichen Beeinträchtigungen kommt, sind sicher möglich, aber werden sinnvollerweise gemieden.

    Sieht mir schon danach aus, daß das vom Fernseher kommt, denn der Effekt wird auch mit den unterschiedlichen Zoomeinstellungen im Video skaliert. Fokusschwächen sind auch auf den anderen Bildschirmen sichtbar. Meistens ist der linke Teil etwas unscharf, aber da ist nicht dieser extreme Kantenschärfer drauf.

    Ich hab mal ein Screenshot bearbeitet. Es ist nicht perfekt, aber kommt der Sache schon deutlich näher, wie normalerweise eine typische Amigaoberfläche angezeigt wird. Nicht nur sehen da die Buchstaben nicht mehr so häßlich aus, auch die angedeutete Tiefe bei Schaltflächen und Scrollleisten kommt da besser zur Geltung.

    Ich finde, dass der Amiga 1000 eine Kickstart-Diskette braucht.

    Es muss doch nicht alles eine Autoboot-Funktion haben...

    Das eine schließt ja das andere nicht aus. Disketten sind doch flexibel anpassbar, und es gibt Tools, die eine Kickstart mit den benötigten Treibern zusammen bauen können, um beim anschließenden Booten eben nicht mehr auf einen Diskettenwechsel angewiesen zu sein. Grundsätzlich sollte da also auch ein Amigadateisystem über den Parallelport realisierbar und bootbar möglich sein. Ich schätze mit "ohne groß am A1000 rumzuschrauben" war das auch so gemeint.

    Kann man bei dem Fernseher den Kantenschärfer nicht abstellen? Die Amiga-Bildausgabe sieht so leider ziemlich hässlich aus. Ich bin generell kein Fan von Kantenschärfer, da diese keine Details verbessern können, sondern nur welche hervorheben und dabei andere überdecken. Schrift bekommt da immer so nervige Halos, und Realfilme sehen damit auch sehr künstlich aus.

    Evtl. den Titel noch korrigieren? Wobei nur schreibend auch seinen Reiz hätte.

    Hatte mich auch gerade irritiert. Da ist mir spontan ein Drucker zu eingefallen.

    Ich schätze, daß der klassische Schreibschutz weitestgehend ausgestorben ist, weil es Protected Mode und Dateisysteme mit Nutzerrechteverwaltung gibt, die unbefugte Zugriffe verhindern, wenn man sie richtig einsetzt.


    Wenn es ein USB-Datenträger sein soll, bietet sich ein SD-Kartengerät an. Die SD-Karten (nicht Micro-SD) haben nämlich einen Schreibschutzschieber. Gebraucht habe ich den allerdings noch nie.