Posts by LogicDeLuxe

    Hätte man die Fähigkeiten/Eigenschaften, die der BeamRacer hat, zwischen 1985~90 auch mit einem/mehreren Chip/s bauen können oder hätte dieser Chip schon damals zigmal leistungsstärker sein müssen als der eigentliche Rechner?

    Ich würde schon sagen, daß man sowas mit damaligen Mittel hätte bauen können. Letztendlich ist die Idee einer Displaylist sogar vom Atari entliehen. Vom Aufwand her wäre das allerdings nicht ganz ohne gewesen, denn dafür hätte eine CPU, die schnell genug ist, den VIC konstant mit 2 Mhz zu speisen und nebenher noch den Datenaustausch zum C64 zu organisieren und die Displaylist abzuarbeiten, RAM, ROM und noch etwas Logik drumherum, welche die Schnittstelle zum C64-Bus herstellt. Daß es sowas nicht gegeben hat, dürfte wohl daran liegen, daß man da preislich schnell beim Amiga ankommt.


    Vom Prinzip her muß gar nichts im FPGA oder Custom-Chip laufen. Sieht man ja am Amiga-Prototyp Loraine. Die Vorteile von Custom-Chips oder FPGAs sind aber natürlich nicht zu übersehen.

    Es gibt bislang fünf offizielle Spiele im Monkey-Island-Franchise und wenn man so will, waren das bereits vier verschiedene Grafikstile.

    Ich würde da sogar von 5 verschiedenen Stilen sprechen. Klar, der Unterschied zwischen Teil 1 und 2 ist nicht so groß wie der Rest, aber durchaus vorhanden. Allein schon, weil eins in Deluxe Paint, und das andere handgezeichnet ist.

    Ich mach mir da echt keine Sorgen. Ich bin sicher, daß Ron und sein eingespieltes Team mich auch diesmal mit dem neuen Spiel begeistern werden.

    Ich hatte mich auf Hardware bezogen. Bei Hardware kann man die Funktionen des BeamRacers eben nur nutzen, wenn er installiert ist. Außer jemand baut was fürs TC64, aber dann braucht man das TC64. Das ist wie SuperCPU: Wenn man sie nicht hat, hat man sie nicht.

    Ist im Prinzip wie mit der REU. Wenn das im TC64 und im U64 gleich mit drin ist, erweitert das schon den Anwenderkreis beachtlich und wird interessanter. In der jetzigen Situation ist das aber schon sehr Nische, wo es sich leider kaum lohnt, sich damit zu befassen.

    Jeder Pixel eine individuelle Farbe, dürfte damit aber auch nicht gehen. Immerhin könnte man in der Displaylist einen FLI-Modus programmieren, ohne die CPU zu belasten.

    Ich weiß nicht, ob der BeamRacer auch eine Möglichkeit hat, die Badline-Fetches zu deaktivieren oder sogar gleich die ganzen 2 Mhz an die CPU zu geben, ähnlich wie beim VICIIe. Das würde ja Sinn machen, solange alle Daten vom BeamRacer-internen RAM zugespielt werden.

    FLI-Grafik, Spritemultiplexer und gleichzeitig noch ungedrosselte 2 Mhz hätte schon was.

    Aber rückwärts zu formatieren/schreiben und das dann fehlerfrei vorwärts zu lesen... klingt jetzt nicht sehr zuverlässig oder trivial.

    Klar. Formatieren ist eine Sache. Beim Lesen werden dann natürlich schon ganz andere Ansprüche gestellt. Dazu müßte man erstmal den ganzen Sektor durchnibbeln und dann rückwärts per Software das Sync-Ende suchen. Das würde zu Datenrettungszwecke, wenn keine 1571 oder andere geeignete Hardware zur Hand ist, durchaus Sinn machen.

    aber man kann zwar (wie es Commodore und Apple ja auch machten) mit variabler Sektoranzahl den Vorteil weit aussen nutzen

    Müßte man dann nicht streng genommen auch die Speedzones um 4 Spuren verschieben?

    Bist Du Dir sicher, 8 (acht) Spuren, das wären ja über 20%, das klingt mir schon brutal viel ?!?

    Sind natürlich Halbspuren. Aber ich frage mich schon lange, warum das überhaupt gemacht wird. Verschenkt man da nicht den besten Bereich am äußeren Rand?

    Wenn ich in einer 1541 eine Diskette herumdrehe und formatiere, dann ändert sich doch auch die Richtung in der sie sich ursprünglich dreht im Gegensatz zur einer Disketten die in einer 1571 beidseitig formatiert und dabei eben nicht gedreht wird - oder bin ich da gerade auf dem falschen Dampfer ?

    Grundsätzlich sollte es kein Problem sein, ein Programm zu schreiben, welches rückwärts formatiert. Aber wozu, wenn man ohnehin vor hat, eine 1571 zu verwenden?

    Oder ich bräuchte einen zweiten Amiga... :)

    Mein erster Amiga ist ein nackter 1200 mit CF-Karte.

    Mein zweiter Amiga ist ein Chameleon. Wäre evtl. eine Alternative zur Turbokarte. :)

    Laut Sysinfo 19.86 mal so schnell wie ein A600 klingt zwar viel, aber man sollte lieber nicht erwarten, daß ScummVM und Doom ordentlich damit laufen. Ein Amiga macht wirklich mehr Sinn für Software, die auch für Amiga entwickelt wurde.

    aber ich zweifle, dass der Amiga das macht.

    Hast du es ausprobiert? Kommt auf den Chipsatz an. Die späteren A500 lassen sich per Software umschalten. In der Workbench muß man dazu den NTSC-Treiber installieren. Und wenn man was direkt von Diskette bootet, habe ich für solche Zwecke gerne den Virus Control-Bootblock verwendet. Das geht aber natürlich nur bei Disketten im AmigaDOS-Format, was bei den SCUMM-Spielen der Fall ist.

    Ab einer bestimmten Kickstart-Version kann man auch im Earlystartup-Menü mit der Leertaste umschalten und dann booten.

    Auf dem PC in VGA Auflösung werden die 320x200 Bildpunkte durch Zeilenverdopplung auch auf 320x400 Bildpunkte dargestellt.

    Dann spiel doch die VGA-Version. Monkey 2 und Indy 4 sind sowieso nur noch ziemlich lieblose Ports auf dem Amiga gewesen. Ohne Festplatte und mindestens 14 Mhz ziemlich was für Masochisten. Zudem fehlt ein Großteil der Musiken und das damals neue iMuse-System ist da ziemlich unterfordert.

    Wenn Dein System 60 Hz kann, spiel es mit 60 Hz. Ansonsten kann man den Interpreter von Indy4 in monkey2 umbenennen. Der ist kompatibel, aber stellt das Bild zentriert dar. Dabei sollte man aber gecrackte Interpreter meiden, da diese in den Variablen rumpfuschen und bei Monkey 2 zu unvorhersehbaren Nebeneffekten führen würden.