Posts by LogicDeLuxe

    Daß das mal als Nibble gespeichert wurde, war mir nicht bekannt. Macht sicher Sinn, daß zur Kompatibilität so weiter zu führen. Die 15 war also als Nibble reserviert. Warum man den Festplattentyp dann auch als Bytetyp nicht verwendet hat, erklärt das allerdings nicht.

    Ich habe mich immer gefragt, warum es eigentlich diese Liste mit 46 vordefinierten Festplattentypen in alten BIOSen bis etwa Anfang 90'er gibt, wo man dann doch fast immer "Custom" gebraucht hat. Und vor allem, was es mit dem Typ 15 auf sich hat, bei dem alles auf 0 festgelegt ist.

    Und bei jedem Wechsel zurück auf die HiFi-Spur zeigen die modernen Gurken dann "HI-FI" in der Ecke an. Total super beim letzten Überspiel, was das Band noch hergibt.

    Das hab ich zum Glück nie erlebt. Da hätte ich glatt mal geguckt, ob man da einen Schalter einbauen kann, mit dem man bei Bedarf den Videochip außer Gefecht setzen kann. In älteren Geräten lässt sich die Firmware manchmal durch ein EPROM ersetzen, was auch noch eine Möglichkeit sein könnte, da nachzubessern.

    Ist aber VHS - da der Schlussteil wie gesagt noch von der ersten Version komplett übernommen wurde

    Daß das von einer VHS-Aufnahme ist, habe ich auch nicht bezweifelt. Mir ist nur aufgefallen, daß da ein spezifisches Problem mit dabei ist, was nicht auf das VHS-System zurück zuführen ist. Irgendwo ist da bei der Bearbeitung etwas passiert, was man sicher vermeiden könnte.

    Punkto Audio wurde bezüglich der Version 2.0 doch noch gar kein Feedback gegeben - oder habe ich was übersehen?

    Das bezog sich auf deine eigene Aussage, daß eben der Ton nachträglich neu gemacht wurde.

    Eine echte VHS-Wiedergabe wäre aber an der Stelle, wo die Höhen fehlen, in mono. VHS Hi-Fi-Recorder werden so entworfen, daß sie auf die Monorandspur zurückgreifen, wenn sie das frequenzmodulierte Signal nicht erkennen können. Das passiert dann eben, wenn es durch Bandschäden zu sehr beeinträchtigt ist. Bei kleineren Dropouts gibt es dieses typische Knistern.

    Ich war ja immer sehr skeptisch ob man das digital wirklich gut hinbekommt (siehe Thread), und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

    Also doch nicht echt. Ich hatte jetzt angenommen, daß es mit dem weiter oben erwähnten Videorecorder entstanden ist: Videosoftware für VHS Effekt

    Vor allem hatte mich da irritiert, daß da was am C64-Bild nicht passt.

    Beim Gewackel hätte ich wohl nicht ganz so dolle aufgedreht. Beim Testbild ist das jedenfalls nicht so heftig ausgeprägt.

    Dazu gabs als i-Tüpfelchen dann noch möglichst selten eingestreute Tape Wrinkles.

    Die fand ich sehr authentisch.

    und ganz subtil Chroma Offset (Y und Y), der leicht wandert.

    Aha. Daher die Artefakte an "PLAY" und der Datumseinblendung. So harte Farbsäume sollte es am Datum nicht geben, denn das stammt doch aus der Aufzeichnung und unterliegt der niedrigen Farbauflösung des VHS-Systems. Manche Videorecorder tasten bei derartigen Einblendungen sogar nur den Lumakanal an und die Farbe verläuft durch die Buchstaben, aber das ist modelabhängig.

    Etwas Tiefpass hätte es evtl. noch besser getroffen. Da die "PLAY"-Einblendung im Gegensatz zum Datum nicht vom Band kommt, unterliegt sie natürlich nicht den VHS-Einschränkungen und wackelt normalerweise auch weniger ausgeprägt. Sie ist zwar mit der Austastlücke synchronisiert, aber quarzgenau generiert. Außer natürlich, das ist von einer Kopie digitalisiert, wo das "PLAY" mit aufgezeichnet wurde, aber dann wäre vor allem die Farbauflösung deutlich schlechter. So ein "PLAY"-Hinweis verschwindet normalerweise zudem nach ein paar Sekunden.

    Insgesamt scheint mir die Farbe noch zu gut aufgelöst. Da müßte noch ein Tiefpass drüber. Farbauflösung war schließlich die größte Schwäche bei VHS und auch den Konkurrenzsystemen in der gleichen Preisklasse.

    Dass man es noch so gut lesen kann liegt auch an dem S-VHS-Look.

    Bei der Schärfe könnte das schon passen. Die Farbauflösung ist nach meiner Erfahrung aber trotz inkompatibler Aufzeichnung nicht wesentlich besser als VHS HQ. Bei so dünnen Zahlen verschwimmt die Farbe typischerweise so stark, daß die Zahlen eher grau erscheinen würden.


    Noch was ist mir aufgefallen. Beim Testbild und beim RTL-Ausschnitt ist so ein pulsierender Effekt zu sehen, als ob da eine suboptimale Normwandlung stattgefunden hat. Am RTL-Logo ist das besonders deutlich. Das sind jedenfalls keine Artefakte, die man dem VHS-System zuordnen würde.

    Nachdem YouTube bezüglich dem anderen Soundtrack vom Video etwas unpässlich war - hier ne neuere Version - gibt auch noch ein paar andere Änderungen

    Ich kann das erste Video nicht sehen. Was sind denn die Änderungen?


    Daß der Ton nicht authentisch ist, wurde ja erwähnt und fällt auch auf:

    Bei den massiven Dropouts, wo die Musik leiert, müßte es in mono und verrauscht klingen.

    Bei den kleineren Störungen müßte der Hi-Fi-Ton nervig mit 50 Hz knistern.


    Weitere Ungereimtheiten, wo mich durchaus interessieren würde, warum die so sind, wie sie sind:

    Das Videokopfumschaltrauschen 6 Zeilen über dem unteren Bildrand fehlt. Da sind auch absolut keine Verzerrungen zu sehen, was an dieser Stelle eigentlich VHS-typisch wäre. Am Anfang ist es noch zu sehen, bis das C64-Bild kommt.

    Am C64-Bild ist der seitliche Rand stark beschnitten und auch der Pixeltakt passt nicht zur PAL-Zeilenfrequenz. Immerhin passt bei der C64-Farbpalette der Helligkeitsabstand zwischen Gelb und Weiß, was leider bei vielen Emulatorpaletten nicht mehr so originalgetreu ausgeprägt ist.


    Überrascht bin ich wegen der für VHS-Verhältnisse guten Farbauflösung. Ich hätte nicht gedacht, daß diese dünnen roten Zahlen überhaupt als farbig wahrzunehmen wären.

    Bei ,8 wird die Datei immer an den Anfang des Basic-Bereichs ($0801) geladen.

    Wobei man nicht verschweigen sollte, daß man den BASIC-Start auch an andere Adressen legen kann, was viele Programme auch machen. Insbesondere bietet sich das an, um zu verhindert, daß Sprites, Grafik und Zeichensätze im laufenden Programm von den BASIC-Strings und Variablen überschrieben werden.

    Der Hauptgrund war wohl, daß man den C64 nicht mit einem größeren ROM verteuern wollte.

    Allerdings erklärt das nicht, wieso keines der Nachfolgerechner, die zum Teil ein erheblich erweitertes BASIC und auch wesentlich mehr ROM hatten, nicht mal dahingehend optimiert wurden.


    Ein richtig gut optimiertes BASIC ist GFA-BASIC, aber das gibt es leider nicht auf dem C64. Auf Amiga und PC konnte es Amiga-BASIC bzw. QBASIC um ein Vielfaches abhängen. Da sieht man, daß nicht nur Commodore da nie optimiert hatte, sondern auch Microsoft da überhaupt kein Interesse zeigte.

    Magic Carpet (fand die Grafik toll, aber das Spielprinzip hat mich nie mitgerissen)

    Frustrierend fand ich bei dem Spiel vor allem, daß das Timing einfach mies programmiert ist. Zum einen gibt es einen direkten Zusammenhang zur CPU-Geschwindigkeit und zum anderen hängt es auch stark davon ab, wieviel gerade im Bild zu sehen ist. Das führt dazu, daß egal was man einstellt, es ist immer an irgendwelchen Stellen nervig lahm und gleichzeitig an anderen Stellen viel zu schnell.

    Einzigartig war auch, daß man für ein Netzwerkspiel Nowell Netware benötigt, was wohl kaum einer auf einem Spiele-PC gehabt haben dürfte. War wohl eher für die Büro-LAN-Partys gedacht.

    Die sollten echt mal den Quellcode offen legen, damit das jemand zeitgemäß optimieren kann.

    anstelle 5pol.-DIN-Buchse oder wenigstens 3.5mm Klinke, wie damals Standard bei allen Recordern

    Hat man am C16 dann doch gemacht.

    Und die Kostenoptimierung an der Datasette waren sogar sinnvoll. Wozu auch einen gewöhnlichen Audiorecorder nehmen, wenn man die Bias-Elektronik sowieso nicht benötigt und im ungünstigsten Fall sogar die Datenqualität beeinträchtigen kann?

    Viel krasser ist eigentlich was das Zubehör im Verhältnis dazu gekostet hat. In so einer Datasette ist ja eigentlich nicht wirklich was drin das einen Preis jenseits der 20-30 Mark gerechtfertigt hätte.

    Ich erinnere mich daran, daß es so eine nackte Tanashin-Mechanik im Völkner-Katalog für knapp unter DM 100 gab. Also weder Gehäuse noch Anschlüsse dabei. Das waren damals übliche Endkundenpreise. Ist natürlich schon absurd, wo man für das gleiche Geld auch einen kompletten tragbaren Kassettenrecorder mit eingebauten Lautsprecher und Mikrofon kaufen konnte.

    Aber als ich die Switch Version gespielt habe, kommt es mir so vor, das die Maps nicht genau so sind wie die auf dem C64´er.

    Ich kenne zwar die Switch-Version nicht, aber bei Turrican II ist mir bekannt, daß es mehrere Versionen gibt, die sich minimal unterscheiden. Evtl. hatte sie nur eine andere Version zum Vorbild.

    Zu den Unterschieden verschiedener C64-Versionen hatten wir hier mal was: verschiedene TurricanII Versionen

    kennt noch einer die TAN-Listen auf Papier ? Ich fand die gut :P

    Und die dazu passenden Emails nach dem Muster "Wir sind ganz bestimmt von ihrer Bank und führen eine Sicherheitsüberprüfung durch. Klicken sie bitte auf den äußerst verdächtigen Link und geben dort ihre Kontonummer, PIN und 5 TAN-Nummern aus ihrer Liste ein. Wenn sie das nicht innerhalb von 5 Minuten nach dem Öffnen dieser Mail machen, wird ihr Konto zur Sicherheit bis auf weiteres gesperrt."

    Offenbar sind da genug Leute drauf reingefallen, daß man sich die iTAN ausgedacht hat, wo dann nicht mehr irgendeine TAN sondern die an einer ganz bestimmten Stelle abgefragt wird. War aber auch nicht viel sicherer. Die Gauner mußten nur die gefälschten Seiten umbauen, um den betrügerischen Auftrag in Echtzeit zu generieren, um so den angeforderten TAN-Index ans Opfer weiter zu reichen. Und dann kam der TAN-Generator. Und dort sollte man eben drauf achten, daß auch der Auftrag angezeigt wird, den man beabsichtigt, auszuführen. Dafür ist die Kontrollanzeige nämlich da, um Missbrauch zu vermeiden.

    In der Anleitung steht, die Disketten soll man kopieren und von den Kopien spielen.Finde ich ja auch interessant....

    War bei Lucas seit Zak McKracken und bis zum Ende der Disketten-Ära üblich.

    Ging mit einem guten Kopierer allerdings schon.

    Ich hab auch schon Leute gesehen, die eine abgetippte Liste hatten, wobei jedes Symbol einem Buchstaben zugeordnet war.

    Bei Maniac Mansion war das auch soweit ich mich erinnere.

    Wobei die C64-Version die Code-Tür nicht hatte. Ansonsten hab ich schon von Versionen gehört, wo man den Code mit einem Farbfilter lesen konnte.

    Ah okay....also muss man dann auch alle vier Seiten kopieren ?

    Auf der Bootdisk ist nur die SCUMM-Engine aka. SPUTM. Die Rückseite (der empfohlenen Sicherungskopie) bot sich praktischerweise für einen Spielstand an. Dazu muß sie natürlich formatiert sein. Leider geht tatsächlich nur ein Spielstand pro Diskettenseite. Das änderte sich erst bei den V2-Portierungen auf anderen Systemen.