Posts by GeTE

    Das Thema lässt mich ja nicht los und während Retro-Treffen bis auf Weiteres abgesagt sind und ich deswegen auch auf meine Aufkleberentwürfe kein Feedback einholen kann, um sie zu finalisieren, habe ich mich etwas dem Reinigen gewidmet. Ich habe hier zwei (relativ) günstig geschossene plus/4 in nicht ganz so tollem Zustand mit denen ich das Reinigen und Optimieren üben will, ehe ich mich an meinen echten eigenen von damals mache. Also habe ich erst mal die Tastenkappen abgezogen gewaschen und sonnengebleicht. Im Ergebnis sieht das wieder Ok und fertig für den Zusammenbau aus. Schiebe ich aber auf bis ich meinen Alten fertig habe, damit ich gleich zum Ersatz greifen kann, falls nötig.


    Wo also nun die Tastenkappen hier so vor mir liegen, erinnerte ich mich an diesen Thread und daran, dass Superingo den plus/4 eigentlich an eine 1541-II angleichen wollte. Mein Ansatz war ein anderer, ich wollte, dass die Farbe des plus/4-Gehäuses den Tasten entspricht, damit ein Commodore-LCD-Look entsteht. Bisher war ich nun der Ansicht, diese Ziele widersprechen sich und die Farbe des C64C ist in etwa ein Eierschalweiß, während die der plus/4-Tasten meiner Ansicht nach immer eher Legos Light-Bluish-Grey entsprachen.


    Das dachte ich zumindest und hatte mit den einzelnen Tasten nun die Gelegenheit die Farbe zu vergleichen. Ich bin gar nicht mal so wenig verblüfft:



    Wenn man sich die Flanken der beiden Control-Tasten ansieht, scheint die Kunststofffarbe absolut die selbe zu sein! 8o


    Der Unterschied an der Oberseite ergibt sich nur dadurch, dass die C64C-Taste bedruckt ist und durch das Finish gelackt wirkt, während die plus/4-Taste Double-Shot gegossen ist und nach der Reinigung an der Oberfläche rauher wirkt.


    Ich habe jetzt natürlich auch auf der anderen Seite die Farben verglichen und stellte dann fest, dass zwar die Tastenfarben der normalen Tasten genau passen, aber die Funktionstasten doch ein anderes Grau zu haben scheinen. Interessant, macht ja aber nichts, denn die Gehäusefarbe muss nur zur Normaltastenfarbe passen.



    Damit bleibt also nur die Frage, wie wie gut passt die Farbe also zu einer 1541-II? Auch dafür habe ich ein Bild parat. Die 1541-II hier im Bild ist frisch gereinigt und ganz leicht angegilbt. Die plus/4-Tasten an der Oberfläche auch. Wenn man also hier diese Stellen vergleicht, passt das schon sehr gut.



    Wenn ich bedenke, dass es Thomas Koch das C64C-Orginalfarbengranulat schon nachgemischt hat (Classic Beige) ist es ein Jammer, dass die plus/4-Pressform nicht auch in Deutschland gelandet ist. Jedem angeditschten plus/4 (die Schraubenaufnahmen innen schlagen beim geworfenen Postversand gerne mal aus) ein Gehäuse in dieser Farbe mit dem von mir noch in Entwicklung befindlichen Aufkleber zu verpassen, wäre eine Option, die ich gerne hätte. ;(

    Mit Greta kann man so ein schönes Thema doch nicht enden lassen, vor allem weil wir jetzt alle daheim sitzen und auch überwachen können, was auf der Terasse oder dem Balkon so passiert. Aus dem Grund hatte ich letzte Woche auch mal meinen Versuch gestartet. Mir erschien das Wetter perfekt: Sonne ohne Wolken aber recht kalte Temperaturen, so dass Plastikschmelze schon von vornherein ausgeschlossen schien.


    Also habe ich - der Abzieher war angekommen - jetzt auch mal von zwei plus/4 die Tastenkappen abgezogen und der Vorbereitung unterzogen. Das bedeutet, erst in der Wanne mit Spülwasser einweichen (über Nacht), dann den Schmutz grob abreiben und in neuem Wasser einweichen. Das so lange, bis das Wasser klar bleibt und im Anschluss noch mal ins Besteckkörbchen des Geschirrspülers im Glasprogramm (maximal 40°C).


    Dreck ist da also nicht mehr auf den Tasten, dennoch sieht man dem linken Set die Vergilbung deutlich an:



    Also kam auch genau das auf ein Setup mit Spieckern, so dass die Sonne beim Wandern jede Taste bescheinen kann:



    Nach vier Tagen ganztägigen Rausstellens ist das vergilbte Set zwar nicht neuwertig, hat sich aber doch dem schöneren Set gut angeglichen:



    Wenn das so bleibt, wird der Rechner auch irgendwann wieder zusammen gebaut. Muss ja nicht nagelneu aussehen, aber Hauptsache der "Nikotin-Look" ist weg. Jetzt habe ich die Tasten aber erst mal in vier Beutel aufgeteilt, wo in zweien die relevanten Tasten für die deutschen Umlaute stecken. Da will ich mal die Tastenaufkleber reengineeren, die es von Kingsoft und Commodore selbst mal gab.

    Klingt nach Verschwörungstheorie

    Ja, ich glaube auch dass GeTE hier ein bischen übers Ziel hinaus schiesst... Wenn die erforderlichen Maßnahmen konsequent umgesetzt werden, wird es nicht so schlimm werden. Und wenn nicht, wird die Forschung am Impfstoff intensiviert. In China gehen die Neuinfektionen mittlerweile drastisch zurück, so wird es dann hier auch kommen.


    Es kann schon sein, dass das Virus gekommen ist um zu bleiben, aber es wird unser Leben nicht so verändert, wie er es hier an die Wand malt.

    Also ich denke das Statement des Bundespräsidenten klingt aber schon gewaltig nach Shutdown und flächendeckender Heimquarantäne. Den ruft man nur eben nicht ad hoc unter der Woche aus, wenn man weiss, das Angestellte nicht zwei Wochen im Büro übernachten werden ohne gewaltsam nach Hause durchbrechen zu versuchen. Ohne Chaos geht das eben nur am Wochenende, wenn jeder zu Hause (oder zumindest in einer dauerhaften Unterkunft) ist.


    "Es gehe darum, seinen Alltag zu ändern, und zwar nicht allmählich, sondern jetzt, sagte Steinmeier nach einem Treffen mit Bundesgesundheitsminister Spahn und dem Chef des Robert-Koch-Instituts, Wieler, in Berlin. Die Bevölkerung müsse auf alles verzichten, was nicht dringend erforderlich sei [...]" (Deutschlandfunk)


    Alles Weitere ist dann auch keine Kaffeesatzprognose sondern schlichte Kostenrechnung. Wenn ein Kinokomplex in der Stadt steht und sich gerade so tragen konnte, man aber davon ausgehen muss über Monate keine Einnahmen zu erzielen, führt schlicht die Gegenüberstellung der aktuellen Baulandbodenpreise dazu, dass dann - viel schneller als früher - der Verkauf unter Dach und Fach ist, um per neuem Investor ein kombiniertes Büro- und Wohngebäude in der Stadt hochzuziehen. Das erinnert mich an meine Kindheit, als bei uns auf vielen Spielplätzen ausrangierte Dampfloks standen. Kaum gingen die Stahlpreise hoch, verschwanden die auch wieder.


    Aber bitte nicht falsch verstehen, ich erwarte nicht, dass das Virus wie eine Zombieapokalypse über uns hinweg zieht, sondern behaupte nur, dass die drastischen Eingriffsmaßnahmen (Notstandsgesetzgebung?) dauerhafte Spuren hinterlassen wird. Zum Teil erwarte ich da auch bürgerkriegsähnliche Zustände, denn nicht jeder Familienclan wird einfach hinnehmen, wenn der 80-jährige Vater nicht mehr behandelt wird. Aber schauen wir uns einfach an, was in Itlien passiert, das eine Vorlaufzeit von mehreren Tagen zu uns hat.


    "Wenn jemand zwischen 80 und 95 Jahre alt ist und große Atemprobleme hat, führen wir in der Regel die Behandlung nicht fort. Das gleiche gilt, wenn eine mit dem Virus infizierte Person eine Insuffizienz in drei oder mehr lebenswichtigen Organen aufweist. Diese Personen haben statistisch gesehen keine Chancen, das kritische Stadium der Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits als tot angesehen." (Tagesspiegel)


    Daher werden wir uns wegducken müssen, nicht nur vor dem Virus, sondern auch vor unseren Mitmenschen ... und ich befürchte länger als bis Juni. In den USA wurde die NBA-Saison abgeblasen und das macht man bei den dahinter stehenden Summen nicht einfach aus der holen Hand. In Deutschland wurden schon die Playoffs im Eishockey gestrichen und ich gehe jede Wette ein, dass die Fußball EM am 17.03.2020 ebenfalls abgesagt oder auf 2021 verschoben werden wird. Eine Normalisierung von (Groß-)Veranstaltungen wird erst gegen Ende dieses Jahres einsetzen.


    Deshalb würde ich die nächste LuheCon in 2021 ganz sicher, dieses Jahr aber nur mit viel Glück erwarten. Soll doch nicht wie mit dem BER verlaufen, wo jede Eröffnungsankündigung Grund zur Belustigung ist, weil jeder weiss dass das wieder nichts wird. Ich habe mir den Termin natürlich eingetragen, werde ihn aber nicht blocken - also andere Termine drumrum verschieben - sondern halte den Tag nur frei, wenn mich sonst keine Verpflichtung heimsucht ... dann aber mit Präsentation. :D


    PS: Eins hätte ich auf der LuheCon gerne mal gemacht, nämlich die Farbe des Pixelwizard-C64C-Gehäuses in "Retro Black" mit der Gehäusefarbe eines plus/4 verglichen. Du hast doch beides, könntest du die mal nebeneinander stellen und von oben fotografieren, Alex? Das wäre nett. :saint:

    Ich habe gerade mit der Stadtverwaltung gesprochen und eine Verschiebung beantragt. Neuer Termin ist der 6. Juni.

    Ganz ehrlich? Ich glaube den Termin brauchen wir uns gar nicht eintragen. Gehofft hatte ich noch einmal mit euch zusammen zu kommen (und mal mit einer Präsentation Meinungen zu Retro-Ersatz-Etiketten abzuholen). Ein letztes Mal ehe dann drastische Massnahmen greifen und Veranstaltungen mit vielen Leuten nicht mehr in einer für uns bislang gewohnten Form durchgeführt werden dürfen. ;(


    Meine ganz persönliche Vermutung ist ja, dass unsere Regierung den Shutdown bereits vorbereitet aber noch nicht ausruft, weil unter der Woche zu viele Dienstreisende unterwegs sind und dann nur mit Rollkoffer und ohne Wohnung am aktuellen Aufenthaltsort mit Vorräten gar nicht versorgt werden könnten. Ankündigen kann man den Shutdown auch nicht vorher, sonst kommt es - wie in Italien - zu Massenanstürmen auf die Verkehrsmittel, um noch schnell aus dem Quarantänekreis zu fliehen. Also wird - wie gesagt meine ganz persönliche Prognose - der Notstand dann Sonntagfrüh ausgerufen, wenn jeder sich zu Hause (oder zumindest in einer länger bewohnbaren Unterkunft) befindet. Und ab da ändert sich das Leben dann. Nicht nur vorübergehend sondern für immer.


    Das soll keine Katastrophenpanikpredigt sein, bitte versteht mich nicht falsch. Die Welt wird nicht untergehen. Auf keinen Fall. Aber Corona ist kein Hochwasser oder ein Tsunami. Dieser Virus ist kein zeitlich begrenzter, einmaliger Impakt. Vergleichbar ist die Änderung eher mit dem Erscheinen von HIV/AIDS. In den 1980ern ist ja auch nicht die Welt untergegangen und auf uns Kinder (wann wurde HIV entdeckt? 1985? Da war ich 11) hatte das Virus keinen direkten Einfluss. Aber ein Leben, wie es die Älteren erzählten - freie Liebe und das Schlimmste was passieren konnte war eine Schwangerschaft - war vorbei und für uns nie existent. Langfristig. Kurzfristig haben aber auch damals Menschen Panik geschoben und überreagiert.


    Einen ähnlichen Einfluss wird auch Corona auf uns haben. Genau wie bei der Entdeckung von AIDS wird eine Überreaktion jetzt erfolgen - die Pandemie wurde ausgerufen und Spahn hat ja schon verkündet, dass uns das Virus bis Ende des Jahres beschäftigt (und der erzählt auch nicht mehr als er muss) - und das bedeutet dann ein extremes Hochfahren der Schotts und Schutztore bis dahin. (Groß-)Veranstaltungen stehen da ganz zuerst auf tönernen Füßen aber man wird die Veränderungen auch an vielen anderen Stellen spüren.


    Gestern ging's bei uns in der Firmenkantine los: Besteck nur noch an der Kasse, persönlich ausgegeben und das Salatbuffet gibt es nicht mehr. Wer Salat will, für den stehen vorbereitete Portionen in Folie bereit. Mir ist da bewusst geworden, dass die Tage der von mir gerne genutzten Salatbuffets bei REWE und Edeka ebenfalls gezählt sein werden. Ich bin sicher, die werden verschwinden und nicht wieder kommen. Genau wie die langsam aufkommenden Stationen mit loser Ware zur Vermeidung von Verpackungsmüll. Ich gebe denen noch eine Woche, dann sind die alle weg und bleiben eine Anekdote. PVC is back.


    Bei Restaurants und Cafés wird es jetzt zur harten Auslese kommen. Wer kann schon bis 2021 ohne Einnahmen überleben? Vielleicht nur die, die verschweisste Einzelportionen rausgeben (also DAS ist der Restaurantkrieg aus Demolition Man, wo am Ende nur Pizza Hut überlebt :whistling:). Nach der Erfindung des Homevideos gab es in den 1980ern eine Siechphase der (Schachtel-)Kinos aus der erst die Cineplexe - mit THX-Sound und Terminator 2 - wieder herausführten. Bis heute, trotz Streaming. Doch jetzt denke ich steht das nächste große Kinosterben an. Für alle Programmkinos, die kein Jahr ohne Einnahmen überbrücken können.


    Das ist es was ich meine, der Impakt ist diese Umwälzung. Dienstleistungen und Einrichtungen verschwinden, die kein Jahr überbrücken können oder dem Virus, der bleiben wird, keine Gegenstrategie gegenüberstellen können. Die nächsten sechs Monate werden hart, weil jetzt die Zeit der Überreaktion beginnt. Spätestens mit Beginn 2021 fahren dann - wie Kraftwerke nach einem Blackout - die Dienstleister des täglichen Lebens wieder hoch, wenn es sie noch gibt. Vieles wird dann sein wie vorher, manches wird für immer verschwinden. Wen oder was es wie hart trifft lässt sich jetzt nur erahnen, genau wissen können wir es nicht.


    Dabei ist natürlich nicht jede Änderung schlecht. Die Massivität, mit der diese Krise jetzt auf uns einprasselt, sorgt vielleicht für ein Umdenken mit Krankheiten und Hygiene und das wird auch positive Auswirkungen haben. Früher noch belobigt, grenzt man nun - absolut zu Recht - denjenigen als Kollegenschwein aus, der die Nacht noch gekotzt hat und am Morgen schon wieder im Büro steht, um Noro-Viren zu verbreiten. Auf der einen Seite zeigen die Leute nun den Klimahysterikern den Mittelfinger und machen einen großen Bogen um den ÖPNV, vielleicht führen die Umweltbewussten unter den Nun-wieder-Autofahrern aber dann dazu, dass endlich bei den Kraftfahrzeugherstellern eine Nachfrage nach Ultraleichtfahrzeugen mit Minimalstverbrauch (Stichwort: Loremo) entsteht und das 3L-Auto doch endlich zum Erfolg wird und das SUV verdrängt.


    Ich hatte gehofft noch einmal auf die LuheCon mit euch zusammen zu kommen (und hätte euch zu gerne mit einer geilen Präsentation gelangweilt, was nun wohl ersatzlos wegfällt :cursing:) aber das ist wie in der Kantine, das Zeitfenster war schlicht geschlossen. Man kann Glück haben und noch eine Extraportion von den Resten bekommen oder es ist schon geputzt und der Tresen leer. Die Frage ist nun, was passiert mit unserer heterogenen LuheCon-Truppe? Nicht jeder kam ja aus den gleichen Gründen. So wie bei uns in der Firma vorher doch eher zur Dienstreise geschritten wurde, steht nun immer die Frage im Raum ob das nicht auch als Skype-Konferenz geht. Machen also die, die was zu erzählen haben einen Kanal auf, wie Alex? Gehen die, die ihre Gaming-Skills zeigen wollten zu Twitch und bleiben da? Mir auf alle Fälle werden die Live-Vorträge fehlen von jedem, der sich auf die Bühne stellte. Das kann kein Youtube-Clip ersetzen. Und dann die Lötakrobaten bei der Arbeit zu sehen ... oh man, ich werde sentimental :/.


    Aber wie eingangs erwähnt, ich hatte den Schritt befürchtet aber dennoch gehofft noch einmal unter dem Radar durchzurutschen. Wie unterkühltes Wasser, dass unter 0° C noch flüssig ist, weil der Gefrierimpuls nicht erfolgt ist. Aber die Chance wurde immer kleiner und hat sich nun leider verflüchtigt. Alex ist da auch kein Vorwurf zu machen. Wie hätte er auch anders reagieren sollen? Einzig die Ausweichtermine 2020 empfehle ich besser als "LuheCon light" einzuplanen, damit nicht zu viele dann-doch-ausgefallene Termine dazu führen, dass GästeTeilnehmer abspringen und es dann gar nicht mehr mitbekommen, wenn es 2021 größer, bunter und toller tatsächlich wieder losgehen wird. ^^

    So! Aufwachen! Durchzählen! Noch gut eine Woche :D


    Wer kommt alles und was bringt ihr so mit?

    Also ich bin gerne wieder dabei und habe wohl Folgendes im Gepäck:

    • Zwei refurbishte C64C um die Platine mal mit Retro-Rentners DIAG64-Set auf Herz und Nieren zu testen (und mir bei Retroluzzers Bord anzusehen, wie das Modul bei total toten Boards arbeitet)
    • Ein DIAG264 hat keiner bzw. bringt niemand mit? Dann muss ich mich wohl darum mal kümmern, werde das frühestens aber zur übernächsten LuheCon (dabei) haben
      Wenn Berti2K Interesse hat, bringe ich aber einen plus/4 mit bei dem ich das Gehäuse frisch refurbished habe. Die Oberschale hat noch das Label und da könnten wir gerne tauschen (du hattest doch letztes Mal zwei Geschenk-plus/4 von denen der Vergilbtere kein Label mehr hatte, oder?!)
    • Beim Saugnäpfetausch hatte ich bei einem Quickjoy intern die Kabel abgerissen und nach Erinnerung wieder zusammen gelötet. Ungern würde ich den aber so in einen Rechner stecken. Hatte letztes Mal nicht auch wer einen Joysticktester dabei? Würde ich gerne mal "raubnutzen"

    Zusätzlich habe ich noch mal eine Frage, die ich hier zur Diskussion stellen möchte. Ich war ja auch schon mal mit umlackierter 1541 vor Ort und suche noch nach dem dazu passenden Label. Das ist aber nicht das einzige Gerät, wofür es meiner Ansicht nach neue Typetiketten geben sollte. Im Kopf habe ich schon länger eine Vorstellung, wie die alle aussehen müssten, nachdem aber Tommes im anderen Thread angekündigt hat auch andere CBM-Etiketten nach Vorlage ins Angebot aufzunehmen, hatte ich mich am letzten Samstag mal hingesetzt und alle, von denen ICH denke, dass es sie geben sollte, im Entwurf als Vektorgrafik in Inkscape zu gestalten.


    Ich habe dabei den Anspruch, dass das Design authentisch in die Zeit der Hardware passt und das damals wirklich so hätte erscheinen können, ähnlich wie die C64C-Labels, die es im Pixelwizard-Shop zu den Gehäusen passend gibt. Ich merke aber, ein solches Design ist ein recht iterativer Prozess, bis Kerning, Farben und Aufteilung tatsächlich passend wirken. Als Beispiel verweise ich hier mal auf mein Post im Thread zum weissen plus/4, wo sich der aktuelle Stand eines (!) plus/4 bzw. 264 Labels zur Ansicht befindet.


    Daher überlege ich, ob ich mal eine Präsentation fertig mache, die kurz zusammenfasst, warum ich meine, dass es die Labels geben sollte und wie der aktuelle Stand aussieht, damit ich aus unserer "Crowd" Input und vielleicht weitere Verbesserungen einsammeln kann. Messschieber und RAL-Farbfächer würde ich mitbringen, wenn jemand meint, für seine Maschine - muss ja nicht von Commodore sein - müsste es auch unbedingt Ersatzlabels geben, ihm aber das Talent selber eins zu gestalten (kann es mir aber erklären) fehlt.


    Wie gesagt, ich stelle das mal hier zur Diskussion, weil ich überhaupt nicht einschätzen kann ob euch so etwas überhaupt interessiert. Also überhaupt die Verfügbarkeit von Kaufetiketten und Mitgestaltung des Designs. Ich habe halt nur bei mir selber festgestellt, dass es mir unglaublich Spaß macht, alte Rechnergehäuse und -tastaturen, die aussehen wie mit allen Körperflüssigkeiten - und Cola - übergossen und dann 20 Jahre im Blumenkübel eingegraben gewesen zu sein, zu zerlegen, den Kunststoff in der Wanne einzuweichen und dann eine Runde im Glasprogramm im Geschirrspüler drehen zu lassen. Wenn man sich für die Elektronikwartung zusätzlich auf der LuheCon hilfe holt (noch mal expliziten Dank dafür!) und danach alles wieder zusammen baut, steht quasi ein fabrikfrischer Rechner vor einem. Nur die gedruckten Labels haben dann gelitten und es braucht Ersatz. Habt ihr diesen Bedarf auch oder geht das nur mir so?


    Übrigens, wenn ich die Labels fertig mit eurem Input gestaltet habe, übergebe ich die Tommes zur Aufnahme in den Shop. Nur so gibt es dann auch ein farbechtes Produkt mit sauber rund geschnittenen Ecken. Sollte ich von der Seite aber nichts mehr hören oder kein Interesse bestehen, würde ich zur übernächsten LuheCon die SVG-Dateien mit Tipps zu Drucker und Trägermaterial verteilen. Vorher aber nicht! Ich will ihm ja erst mal die Chance geben daraus ein offiziell lizenziertes Produkt zu machen.


    Also darum, interessiert euch so etwas? Oder seid ihr mehr zum Gaming auf der LuheCon? Für mich ich das Gamingetöse mehr eine Hintergrundbeschallung, die für die richtige Atmosphäre unerlässlich ist, während ich zu gerne Lötkolbenakrobaten, wie Berti2K oder Retro-Rentner über die Schulter schaue und seltene und neue Hardware im Retro-Bereich mal aus der Nähe anschauen (und anfassen?) darf. Aber wie verhält sich das bei euch?

    Also habe ich mich jetzt noch mal neu ans Werk gemacht und bin sehr zufrieden. Damit man einen ungefähren Eindruck bekommt, habe ich das Etikett schnell auf dem Tintenstrahler ausgedruckt und mit der Schere ausgeschnitten. Sieht natürlich so gammelig aus, aber das soll auch nur einen ersten Eindruck vermitteln:


    Nicht beeindruckt? Ok, das kann ich verstehen, war auch sehr liderlich zugeschnitten. Jetzt habe ich aber mal einen Druck auf selbstklebende Herma-Silberfolie erstellt und mit dem Teppichmesser zurecht geschnitten. Jetzt wird es langsam geil, oder? :Peace


    So, am Samstag hatte ich die Entwürfe ja huschhusch ausgedruckt und mit der Schere ausgeschnitten, um überhaupt einen Eindruck zu erhalten, wie das wirken könnte. Jetzt habe ich mir aber mal selbstklebende Silberfolie von Herma genommen und die mit Farblaserdrucker bedruckt, um anschließend mittels am Lineal angelegten Teppichmesser die Längsschnitte vorzunehmen.


    Klar, die abgerundeten Ecken sind so schlecht geworden, wie ich das vermutet hatte, doch wenn man diesen Versuch auf- bzw. einlegt bekommt man einen viel besseren Eindruck, wie das tatsächliche Produkt wirken kann. Jetzt fehlt noch der saubere Schnitt und eine ordentliche Farbanpassung (da zähle ich mal auf Tommes Fähigkeiten) und das Etikett wäre perfekt. Ich finde jetzt schon dieses plus/4-Label grandios: Nach dem C16-BASIC-Lernpaket hätte der plus/4 als 264er genau damit, Script/Plus statt 3-plus-1 als ROM und einem DPS 1101 ein Jahr später als "Diplom- und Seminararbeitserstellpaket" kommen müssen. Natürlich für einen ähnlich unschlagbaren Preis.


    Aber seht's euch einfach selbst mal an:



    Und dann noch eine passende Floppy dazu:



    Ich hoffe Tommes war in der Druckvorbereitung noch nicht zu sehr aktiv, denn übernächstes Wochenende plane ich mal die Meinung zu diesen und den weiteren Entwürfen auf der LuheCon einzusammeln. Danach würde ich dann meinen Input finalisieren.

    GeTE ich habe ja nicht geagt, das ich nie wieder was mache. Ganz im Gegenteil werde ich auch weiterhin Boxen machen, aber eben nur noch für Legale Projekte. [...] Hat jemand ein Hombrew Titel und möchte dafür eine Box gemacht haben, kann man mich immer noch gerne Ansprechen, nur halt nicht wenn es um geschüzte Marken oder Motive geht.

    Hm, also wenn du Spaß am Design hast und sich dein Talent legal austoben muss, hätte ich da eine gute Idee, was du gestalten und (wahrscheinlich) uns auch legal verkaufen könntest.


    Ich bin ja immer noch davon begeistert, dass nach einer Pause von 20 Jahren (1990 - letzter Flyer von Kingsoft - bis 2010, da erschien Adventures in Time) jetzt wieder regelmäßig C16 bzw. plus/4-Spiele kommerziell veröffentlicht werden und das zusätzlich auch in Sammlerboxen (freue mich schon auf The Curse of Rabenstein). Vielleicht sollten die Boxen den kommerziellen Veröffentlichungen vorbehalten bleiben, wo der Distributor auch thematisches Beiwerk mit in die Schachtel legt, etwa ein Holzkreuz bei Rabenstein. Allerdings erscheint zwischendrin auch gerne mal die eine oder andere Perle als Freeware, wie etwa CarTeD. So etwas gehört ja eigentlich auch auf Diskette und dabei stelle ich mir nicht so etwas Handbeschriftetes vor, sondern Hülle und Label in edlem Hochglanzdruck und nicht mit Screenshots sondern mit einer tollen Grafik. Also genau so wie die Budget-Disks von Psytronik.


    Sicher bin ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es legal ist Hülle und Label für als Freeware veröffentlichte Software zum Bekleben und Einstecken der selbst von User bespielten Disketten anzubieten. Ich jedenfalls würde so etwas gerne käuflich erwerben (und vielleicht gerät ja bei einer Bestellung dann auch ein Mario-Label mitsamt Hülle ins Paket ^^).

    Genauso oft denke ich dann aber auch, dass das für mich nicht funktioniert. Die Videos entstehen spontan. Unrasiert, schlabberige Freizeitkleidung und so weiter.

    Oh man, das hätte nicht kommen dürfen. Ich stelle mir jetzt vor, wie unser Retroluzzer im Gamingvideo sichtbar in Feinripp-Unterhemd und Adiletten vor dem Rechner sitzt und seitenlang in den Kommentaren darüber diskutiert wird, dass der Upload an einem anderen Tag erfolgte, als es auf den Wochentagsböchsen steht und was das olfaktorisch bedeutet. :thumbsup:

    Ach ja, ich sehe gerade hier im Forum gibts den Thread " CBM Aufkleber für die Community" kann den mal ganz schnell ein Moderator dicht machen, da wird gegen Deutsches Recht Verstoßen :D

    Nein ist natürlich nur Spaß, ich finde das Projekt super. :thumbsup:

    Jetzt fühle ich mich auch angetriggert, denn für und aus dem Thread war ich jetzt den letzten Samstag dabei alle Labels und Etiketten, die eine Das-müsste-man-mal-machen-Notiz in meinem Kopf haben, tatsächlich in Inkscape zu bauen (und das ist gar nicht so simpel, weil sich Commodore auch nie an das Standard-Kerning der Schriftarten gehalten hat). Warum? Weil Tommes angekündigt hat wieder Etiketten zu produzieren und ich die von ihm haben (KAUFEN!) will. Da will ich keine Entlohnung für haben und auch keine Gratisexemplare, ich will, dass die einfach mal in seinem Shop für alle verfügbar sind für jeden. Für Geld. Und legal (er hat ja auch die Lizenz für die Boxen mit Commodore-Schriftzug).


    Kurzum, ich weiß was es bedeutet kostenlos was für die Community zu machen und erlaube mir daher die Aussage, dass du das falsch (gemacht) hast für Einzelpersonen kostenlos zu bauen. Realisiere es irgendwie anders, aber nicht so, dass du hinterher als beleidigte Leberwurst alles zurück ziehst (vielleicht mindestens mit der Forderung, dass jeder Interessent dir das notwendige Material mit frankiertem Rückkarton und einem Präsentkorb zur leiblichen Versorgung beim bauen erst zuschicken muss?!). Doch letztlich ärgern mich solche Projekabbrüche. Also wenn ich immer wieder mit kleinen Appetithäppchen angeteasert werde, schon bereit bin obszön viel Geld über den Zaun zu werfen (als Produktpreis, niemals als Spende ... und ja, ich gebe Geld für schöne Neuentwicklungen aus) und dann wird alles zurück gezogen und nichts gibt's.


    Ich hatte dir nicht geschrieben, hier im Thread aber immer mal wieder mitgelesen und bin der, der sich eine Signatur von Chester Kolschen auf das NES hat geben lassen, weil jenes (mit passendem Quickshot-Joystick, Sam's Journey und Mario) zusammen mit einem Breadbin-Grey-C64C und genau den gleichen Zutaten in eine Vitrine sollte und deine Mario-Box dieses Ensemble in beige super abgerundet hätte. Hätte ich dir das also gerne abgekauft? Auf alle Fälle! Hätte ich dir versprochen es nie zu verkaufen? Aber sicher doch, nur wäre das GELOGEN gewesen. Warum? Nun, ich arbeite täglich daran der Familie klar zu machen, dass das alles nicht "alter Schrott" im Keller ist und - wenn ich plötzlich ins Gras beisse - sie heimsuchen würde, wenn alles unbesehen nach meinem Ableben im großen Container in Drage landet.


    PS: Und ja, ich weiß, dass ein 264er-Label für den plus/4 zum ebay-Bescheissen (für Fake-Prototypen) verwendet werden wird, genau wie das heute schon mit Tommes-Silver-Label passiert. Und wisst ihr was? Ich baue es trotzdem, weil ich finde dass es das geben sollte. :evil:

    Die Fotos stammten aus einem frühen Proof of Concept bei dem es noch um das generelle Design ging. Wenn mann das Label in die Aussparung bei den 1541ern einklebt, kann man die überstehende Folie exakt mit einem Federmesser abschneiden.

    Ok, aber ein Problem bleibt bestehen: Die "Etiketten-Nische" der 1541 ist einen knappen Millimeter tief. Auf dünne Folie gedruckt hast du dann an der Kante immer Schatten. Wenn Tommes da auf dickeres Trägermaterial drucken kann - wie beim C64C - würde die Front bei eingeklebten Label dann bündig zwischen Gehäusefront und Etikettenoberseite abschließen. Das wäre nach meiner Sicht das Optimum für eine Rekonstruktion eines Laufwerkes nach Zerlegen, Waschgang, Retr0brighting oder Lackierung ... und für die dann nötigen Rückseitenetiketten hatte ich Tommes ebenfalls eine Vorlage auf Basis meiner 1541C zugeschickt. Das müsste dann auf ein ähnliches Labelset wie jenes für den US-C64 hinaus laufen.

    Für 'Einzelfälle' bis zu einer Breite von 24mm kann man sehr schön Etiketten auf einem hochauflösenden Brother P-touch Drucker (z.B. Brother PT9700-PC)drucken. Da gibt es z.B. Etiketten mit weißer oder goldener Schrift auf schwarzem Grund. Die passen perfekt für alle 1541 Gehäuse und die schmalen CBM 4032/8xxx (nicht SK) Fronten.

    Das sieht dann z.B. so Link oder so Link aus :-)

    Der Druck selber ist Ok, keine Frage. Aber wenn ich mir die "runden Ecken" deines Werkes betrachte, sieht man recht deutlich warum ich gerne professionell geschnittene Labels hätte, die auch - mit ganz leicht Spiel - in die Aussparung passen. Diesen manuellen Zuschnitt sieht man und es sieht immer hingepfuscht aus. Ich bilde mir sogar ein, mit viel Zeit und einer Nagelschere kann ich das vielleicht sogar besser als du, aber dann hat trotzdem jede der vier abgerundeten Ecken einen anderen Radius und damit ist das dann immer noch nicht gut genug. Ich mag mir das einfach nicht ansehen.


    Aber für mich bedeutet sich mit dem Retro-Krams beschäftigen auch - gegenüber damals - noch eine Schippe draufzulegen. Alles was neu kommt, muss besser sein als das Original von damals, aber trotzdem authentisch. Das gilt für Hardware - hier die Labels - genau wie für Software. Jetzt wird daher auf dem plus/4 auch Pet's Rescue von Diskette gespielt und nicht mehr Mr. Puniverse von Tape. ;)

    Norma-Prospekte sind eine Klasse für sich. Ich erinnere mich an eins, in dem Badezimmerarmaturen beworben wurden, und zwar unter dem Schlagwort "Bad Design".

    :applaus::roll2: Das ist ja fast so gut, wie eine Tabak-Werbung, die bei uns (recht kurz) am Bahnhof hing: "DIE FAST", in der nächsten Zeile dann: "fertige Zigarette".

    Ich verstehe vor allem nicht was NORMA damit bezweckt. Als bei uns eine Filiale eröffnete, bin ich da erst überhaupt nicht reingegangen, weil ich aufgrund der Prospekte dachte, das wäre so ein verkramter Sonderpostenmarkt, wie Zimmermann. Als ich das Geschäft dann doch mal besuchte, war ich ganz überrascht, dass es drinnen auch nicht anders aussieht als bei Aldi oder Penny.

    Aber was hätte die 1570-II gebracht, was die 1571 nicht hatte?

    Das Teure an der 1571 war ja das aufwendige Laufwerk mit den beiden Köpfen. Die 1570 hatte nur die Mechanik der 1541 (oder 1541C?) aber trotzdem die Möglichkeit auch andere Formate zum Datenaustausch zu schreiben und eben den schnellen Burst-Modus. Eine 1570-II hätte dann die "billige" Mechanik der 1541-II übernehmen können, am 128er wäre sie trotzdem beschleunigt worden und zusätzlich hätte man auch (einseitig) Disketten formatieren können, um erstellte Dokumente an PC-DOS- oder CP/M-Nutzer weiter zu geben.

    ...außer so einen doofen Netzteilklotz. In der Tat fände ich eine verlängerte

    1541-II mit internem Netzteil interessant.

    Gut, dass es das nicht gab, denn heute wissen wir - gerade auch von 1551-Modellen - dass du die kaum per Post verschicken kannst. Egal wie du sie einpackst, das schwere, intrerne Netzteil schlägt beim Werfen des Paketes vom Hermes-Boten das Laufwerk von innen kaputt. Ich denke auch das werden früher die Logistiker von Commodore per Rückläufer erlebt haben, sicher nur nicht so oft, wie heute, wo der Kunststoff brüchig wird. Ich denke daher das Spekulieren um Wärmeentwicklung hat mit der Auslagerung des Netzteils nur wenig zu tun. In Wahrheit war und ist es einfach so, dass viel mehr Laufwerke den Transport überleben, wenn Laufwerk und Netzteil getrennt in der Styroporverpackung stecken.

    P.S.: Kunst und Schrift? Gab's bei uns nicht. Auch nicht in der Mediengestelter-Ausbildung.

    Nun ja, so direkt haben wir das in der Schule auch nicht behandelt, aber wir haben in der Oberstufe zum Thema Stilleben in Kleinstgruppen Fotomappen erstellt (damals noch ganz analog mit s/w-Fotografie und Entwicklung im eigenen Fotolabor). Die Bilder wurden dann im selbst erstellten DIN-A3-Heft mit Kommentaren präsentiert und der Lehrer hat auch bewertet, wie die sellbst gestalteten Buchstaben der Überschriften und Kommentare arrangiert wurden. Da lernt man dann, wie so etwas als Gesamtwerk hochwertig aussehen kann ... oder eben grottig-schrottig (hat hier jemand NORMA-Prospekt gesagt? :D).

    Endlich jemand mit einem Auge für Schrift. :-) Der "Endboss" ist das 1570-Label, auf den Entwurf bin ich besonders gespannt!

    Och, ich hatte auch nur den Grundkurs Kunst am Gymnasium. Das Geheimnis ist halt, das man einfach mal aufpassen muss. :D


    Ich habe keine 1570 daher hatte ich das Label auch nicht umgestaltet (so eine Idee hätte ich schon, wie man das Original mal vernünftig neu machen könnte, überlasse das aber Anderen).


    Aber mal was Anderes, das Netzteil der 1541-II und 1581 lässt ja mit seiner Prägung vermuten, dass auch eine 1571-II angedacht war. Ich frage mich dann immer, warum? So eine 1570-II, also eine 1541-II mit schnellem seriellen Bus wäre doch eigentlich das gewesen, was der Plaste-128er-Besitzer hätte haben wollen, oder?

    Vielen Dank schon mal für die Vorlagen. Ich bräuchte aber auf jeden Fall noch Fotos von den original Stickern um die genaue Platzierung der Elemente und das Kerning (Abstand der Buchstaben) zu überprüfen.

    Ich hab's fertig! :emojiSmiley-56:


    Dann werde ich gleich mal eine Mailflut an Tommes lostreten. Ich denke meine Vorlagen sind zwar gut, aber damit der Profi das noch abgleichen kann, habe ich auch die Fotos der Originale zusammen getragen. Das ist gar nicht wenig. Eins kann ich euch aber sagen, die Notwendigkeit das Kerning zu verändern hatte ich unterschätzt. Einfach mit Microgramma und Commodore-Logo bauen? So einfach ist das nicht. Allein beim Schriftzug "plus/4" stimmen die Buchstabenabstände der Schrift nicht mit dem überein, das Commodore verwendet hat und der "/" stammt gleich mal aus einem ganz anderen Font.


    Ich finde zwar extrem gut, was ich da gebaut habe und würde die Sticker so geprintet sofort nehmen, aber wenn Tommes noch ein Finish drüber zieht, wird's noch großartiger. Ganz sicher! Schon mal vorab zeigen will ich euch die aber nicht, ihr sollt ja jetzt nicht die schlecht aufgelösten JPGs von hier drucken sondern die Premium-Etiketten später bei Pixelwizard ordern.


    Aktuell handhabe ich es so, dass ich Sticker die eventuell doch auch für jemanden anderen von Interesse sein können genauso kalkuliere wie die, die schon im Shop sind. Mein Invest sind die Erstellung der Vorlagen und die Produktion von kleinen Stückzahlen fürs Lager.

    Ok, eine Ausnahme mache ich mal ziehe als seak preview eines der insgesamt zehn von mir gebauten Labels hier vor und zwar wegen feltel. Er hatte nach dem Ur-1541-Relief gefragt und ich habe ihm auch einen Link geschickt, wo er das jetzt schon ordern kann, aber vielleicht hat er ja noch nicht bestellt und da bin ich mal so frei noch eine Alternative in den Raum zu werfen.

    GeTE: Danke für den Hinweis. Hatte natürlich schon das Internet auf und abgesucht, aber den Link hab ich nicht gefunden. Damit wäre mein Wunsch hinfällig.

    Erst mal muss ich aber etwas ausholen und kann nur zu gut verstehen, warum man das 1541C-Label ablehnen muss. Lange nur mit 1551 am plus/4 unterwegs war mir das nämlich gar nicht so geläufig. Wenn man sich das aber mal genauer vornimmt, gruselts einen ... und zwar richtig! Aber seht selbst:



    Was ist das denn? Drei Schriftarten? Und 154I statt 1541 (wie bei der 1541-II) obwohl das I bzw. die 1 nicht am Ende steht? Und dann die komische Schriftart für den Commodore-Schriftzug. Aber alles nicht so schlimm, wie das "C="-Logo selber! Welcher Dilettant hat das denn gemalt? Ok, das würde gar nicht so auffallen, wenn das Logo nicht links auf dem selben Blech noch mal korrekt als Relief vorhanden wäre:



    Ne, so geht das nicht. Vor allem nicht, wenn man seinem daneben stehenden C64C ein Gehäuse in SX-64-Farben verpasst hat. Da braucht's eine korrespondierende Beschriftung auch auf der Floppy. Ich habe meinen Entwurf nun nur mit Tintenstrahler auf Fotokopierpapier gedruckt und mit der Schere flink ausgeschnitten und ich finde das sieht so schon gut aus ... aber stellt euch das jetzt mal in Präzisionsdruck mit Maschinenschnitt vor. :thumbsup:



    Ok, das Laufwerksgehäuse müsst ihr euch jetzt natürlich wieder beige denken. Dann passt's zum 64er. Dieses Laufwerk gehört natürlich neben einen plus/4 ... äh, also die Maschine, die der plus/4 eigentlich hätte werden sollen (und schon habe ich noch einen Entwurf geleakt, Zeit jetzt mal Schluss zu machen :D).


    So Leute langsam wird's. Da Tommes im anderen Thread angekündigt hat Etiketten drucken zu können, bin ich jetzt abgetaucht alles (!) zu konstruieren, was ich noch fertig im Kopf unter "das müsste man mal machen" abgespeichert hatte. Da ich den Entwurf von hier oben aus dem Thread noch mit altem CorelDRAW! gebaut hatte, Tommes aber SVG braucht, habe ich den Entwurf verworfen und mich jetzt mal endgültig an Inkscape gemacht. Das geht auch, braucht nur etwas länger.


    Zunächst erinnerte ich mich daran, dass Superingo den umlackierten plus/4 ja mit einer 1541-II betreiben will und das zueinander passen soll und ich mich im ersten Entwurf an dem Label des C64C orientiert hatte. Die passen aber beide im Original im Schriftsatz gar nicht zusammen. Ist mir auch erst bei näherer Betrachtung aufgefallen:



    Also habe ich mich jetzt noch mal neu ans Werk gemacht und bin sehr zufrieden. Damit man einen ungefähren Eindruck bekommt, habe ich das Etikett schnell auf dem Tintenstrahler ausgedruckt und mit der Schere ausgeschnitten. Sieht natürlich so gammelig aus, aber das soll auch nur einen ersten Eindruck vermitteln:



    So ist das natürlich nicht farbgetreu, aber wenn alles passt, wäre der Hintergrund Steingrau (RAL 7030) und die Schrift Perlweiß (RAL 1013), was dann exakt den dunklen und hellen Tasten eines unvergilbten plus/4 entsprechen würde. Damit harmoniert dann das Etikett auch mit einem unlackierten plus/4 gut und lässt ihn moderner erscheinen. Hervorragend den Look des Commodore LCD würde natürlich ein in Perlweiß lackiertes (Traum: neu gegossenes) Gehäuse vermitteln.