Posts by GeTE

    Bei der Apple Watch war das z.B. so (ein Zeichen, dass Cook eben kein Jobs ist) – erst als Mode-Gadget vermarktet (was aber nicht den erhofften Erfolg brachte), später als Fitness/Health-Gadget, das das Leben verbessern oder sogar retten* kann. Punktlandung – aber erst beim 2. Anlauf.

    Ansonsten D'Accord, aber hier war es meines Wissens nach Jonathan Ive, der die Watch als Mode-Gadget gesehen hat und Tim Cook ist dann reingegrätscht, weil sich das Gerät so überhaupt nicht verkaufte und weil ihm die Neu-Positionierung als Hobby-Sportler auch selber viel eher zusagte. Manchmal sind eben Buchhalter doch ganz nützlich, wenn Designer mit ihren Vorstellungen in Sphären abdriften, in die echte Kunden nicht mehr folgen wollen.

    Ein Amiga-500-Maxi in Originalgröße wäre einfach wahnsinnig viel umbaute Luft...

    Spielt das denn eine Rolle?

    Ja. Denn Volumen treibt den Shipping- und damit den Endkundenpreis. Wenn man dann vor allem Luft aus Asien versendet und dafür der Preis zu hoch wird, landet man am Ende einen Flop. Zudem werden sich die großen Ketten so einen Riesenkasten nicht ins Regal stellen. Den C64mini hatte ich aber durchaus auch dort gesehen. Ganz abgesehen davon, dass der freudig-überraschte Zielgruppenkunde eine noch tragbare Box evtl. auch aus einem Impuls kauft und mitnimmt, einen solchen Riesenkasten dann aber - selbst wenn der Preis stimmen sollte - wieder zurück ins Regal stellt. So etwas sollte man auch bedenken, zumal die Verkaufsbox größer als ein aktueller iMac-Karton werden dürfte und der - wie auch der originale Amiga-500-Karton aus den 80ern - hat einen integrierten Tragegriff. Baut RGL den auch in jeden Karton, steigen wieder die Kosten. Bei einem Amiga 500 von 1988 für 1.000 DM oder einem iMac von heute für 1.500 EUR fällt dieser Zusatzpreis nicht ins Gewicht, aber so ein "Spielecomputer-Maxi" darf keinesfalls die 250 EUR brutto überschreiten, sonst floppt der total.

    Ich bin da ganz bei dir, Jammet. Mich wundert ja schon, dass der Amiga Maxi kommen soll.

    Ich hoffe ja immer noch, dass der Maxi-Amiga in der Form eines Amiga 600 (mit dem Diskettenlaufwerksschlitz so umgestaltet, dass man den Game-Controller dort aufbewahren kann) oder noch schöner, einfach in der Form der externen Amiga-3000-Tastatur kommt. Bei letzterem hätte man das originale Amiga-Layout, einen dafür sehr schlanken Formfaktor und trotzdem eine Originale Form aus damaliger Zeit. Ein Amiga-500-Maxi in Originalgröße wäre einfach wahnsinnig viel umbaute Luft (und zöge extreme Shipping Costs mit sich).

    Wieder nicht Film&Fernsehen, sondern Yps Heft Nr. 507


    Yps macht Werbung für P.M. Computer. 8o


    Obwohl, eigentlich gar nicht so schräg. Meine Mutter hatt(e) eine ehemalige Arbeitskollegin, die ungefähr einmal im Jahr zu uns zu Besuch kam und wo die beiden dann über alles Mögliche klönten. Für mich kam sie direkt nach Weihnachtsmann und Osterhase, denn sie arbeitete bei Gruner+Jahr und griff vor dem Besuch bei uns dann einmal tief ins Rückläuferarchiv und brachte meiner Mutter Frauenmagazine und mir Yps mit. Das war ein Fest für mich Stöpsel, wenn ich dann fünf Yps auf einmal in die Hand gedrückt bekam.


    Von dieser Nenntante habe ich dann, als ich größer war, auch mal P.M. Computer mitgebracht bekommen (habe ich erst viel später herausgefunden, dass das die drei letzten Ausgaben waren), denn auch die liefen über diesen Verlag. Auch das Heft hatte mich unfassbar beeindruckt, weil darin der NeXT von Steve Jobs vorgestellt wurde und man merkte wie weit fortgeschritten der Rechner zu allem anderen im Heft war (und meine Traummaschine als Amiga-500-Besitzer, den überteuerte monochrom-PCs ohne Sound ließen mich völlig kalt).


    TL/DR: Yps machte Werbung für P.M. Computer, weil beides im Verlag Gruner+Jahr erschien.

    Die Grafik ist sensationell.

    Besser als bei der C64 Version.

    Wenn die 121 Farben der 264er geschickt genutzt werden, sieht das schon sehr nach Amiga aus (nur die Musik holt einen dann in die Realität zurück):



    Wenn es solche Spielumsetzungen auf dem C16 mit 64KB schon in den 1980ern gegeben hätte, hätte ich mir quasi den Kauf des Amiga schenken können. Damals brauchte man nur den Ton am Monitor runter drehen und eine Laserdance-CD/LP für das gleiche Gefühl beim Spielen einlegen. :kopp

    Wenn ihr euch reinknien wollt aber das Modul am Ende nicht nur ein Stehrumchen sein soll, wie wäre es mit The Pit? Das Spiel ist quasi der der Nachlass des leider verstorbenen Entwicklers. Lange war es als kommerzielles Release bei Psytronik angekündigt (es gab auch schon ein Cover, das ich jetzt aber leider nicht mehr finde), aber Psytronik hat sich - mangels Disketten - jetzt auf den Vertrieb von Kassettenversionen und Catridges (und USB-Sticks) von hauptsächlich C64-Spielen zurück gezogen.


    Ein The-Pit-Disketten-Release kann es also nicht mehr geben, aber wenn hier jemand ein schickes 264er Modul entwirft, das genau das Spiel aufnehmen kann, könnte, wäre das für Psytronik evtl. doch noch ein Anlass eine kommerzielle Veröffentlichung zu starten. Was meint ihr?

    Nachdem auf der Google I/O auch nichts zum nächsten Android oder zu Tablets (und der Strategie zu Android auf Tablets) kam und alles nur AI, AI und nochmal AI war, fand ich nun diesen Artikel zu NVidia, wo es auch nur um AI geht und neue Gamer-Grafikkarten erst mal ganz weit in die Ferne gedrückt wurden. Ich bin echt gespannt - und befürchte - dass auch Apple alles Andere (neue Hardware, Überarbeitung der OS) kurzfristig gekippt haben könnte und Montag dann nur in höchsten Tönen ein KI-Modul vorstellt, das sie an ihre Systeme anpappen wollen. So etwas wäre wirklich die ödeste Keynote, die ich mir für mich vorstellen könnte. Vielleicht wird ja 2024 das Hype-Jahr der KI und erst 2025 kehren dann alle reumütig zur Hardware zurück, weil das dann doch keine Kunden zieht?

    Das sehe ich nicht so. Apple wird garantiert noch in diesem Jahr einige Modelle auf den G4 bringen. Wenn die Vermutungen stimmen, dass TSMC möglichst schnell auf den verbesserten 3nm-Prozess wechseln will, dann wird Apple nicht mit Gewallt weiter M2 und M3 produzieren lassen. Die Frage ist nur, welche Mac-Modelle die ersten sein werden, die den M4 (vielleicht ja erstmal nur wieder das Basismodell) bekommen werden. Und bis zur WWDC 2025 werden alle Macs, die ihn bekommen sollen, auf G4-Stand sein. Denn nach dem G4 steht ja schon der G5 (2 nm) Ende nächsten Jahres vor der Tür.

    Geil, ich hatte tatsächlich einmal "G4" statt "M4" in meinem Posting übersehen und schon mit belustigten Reposts gerechnet, aber du treibst es auf die Spitze mit dem G5 :facepalm:. Ich glaube wir sind doch Veteranen :alt:.

    Sobald Model 16 kommt, würde das 13 ja ohnehin aus dem Programm genommen werden, das SE vielleicht auch.

    Wir haben in der Firma das SE als Standardtelefon. Ich vermute mal, man wird sich ein Depot anlegen oder es wird auf Android geswitched, denn mal eben den doppelten Preis für ein Smartphone, nur um über Ivanti Mobile verbunden zu bleiben, wird man eher nicht mal eben so durchwinken, nur damit es Apple bleibt.

    Also, wer neue Macs auf der WWDC erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Es werden wohl nur neue Software-Features der kommenden Betriebssystem-Versionen vorgestellt werden – mit einem Fokus auf KI. Ich meine, es gab in den letzten Jahren aber schonmal einige Wochen noch einer WWDC (auf jeden Fall noch vor dem jährlichen iPhone-Event) lang ersehnte Hardware-Neuvorstellungen. Mal gucken, ob das diesmal auch so kommen wird. Es wäre schon sehr schade, wenn es lange Monate nach dem iPad M4 keine Macs mit diesem Prozessor geben würde und man wirklich bis zum Herbst warten müsste.

    So etwas erwarte ich auch. Ich hatte mich durch die Google I/O gequält und da irgendwas zum kommenden Android oder vielleicht auch zur Tablet-Strategie erwartet, aber dann kam nur KI, KI und KI. :emojiSmiley-99:


    Apples WWDC-Keynote werde ich mir wohl auch geben, auch um zu schauen wo es mit macOS, iOS und iPadOS hin gehen könnte, wenn schon null neue Hardware vorgestellt wird. Wenn's ganz übel läuft, werden sie aber auch dazu nüscht erzählen und nur jubelnd berichten was sie an KI in Zukunft machen wollen und dass die Apple Vision Pro nach Europa kommt. Dann wäre auch die Show ultra fad für mich. :emojiSmiley-58:


    Aber eigentlich ist ja klar, dass Apple dieses Jahr so gar nicht auf Hardware rumreiten will, denn die iPad-Aktualisierung haben wir schon gehabt und das zum Ende des Jahres die iPhone-Palette vorübergehend extrem ausgedünnt werden wird, weil die Pflicht zu USB-C vor der Tür steht, ist auch klar. Anders als in den Vorjahren werden für 2025 unterhalb der kommenden iPhone-16-Palette nur die iPhones der Generation 15 im Programm bleiben und 14, 13 und SE fliegen aus dem Programm.


    Apple wird dann bis Frühling/Ostern 2025 die Kunden mit den Premiumpreisen abgreifen und danach ist ein Reasonable-Priced-Event wahrscheinlich, wo das iPhone SE4 vorgestellt werden wird und eigentlich auch die Aktualisierung des Mac mini mit M4 gut reinpassen würde. Die Frage ist nur, kommt die Vorstellung von Mac Pro, Mac Studio und iMac mit G4 dann noch in diesem Jahr? Kämen sie (oder nur eine Reihe davon) zur WWDC wäre ich schon sehr (positiv) überrascht :emojiSmiley-02: aber wahrscheinlich fasst Apple von den Reihen vor Ende 2025 gar nichts an und nach dem iPhone-Herbst-Event werden nur noch mal die MacBooks auf den M4 gehoben. :emojiSmiley-20::emojiSmiley-99:

    Am Besten ist es immer noch, sich einen neuen Rechner zu kaufen, wenn man ihn braucht – weder früher noch später.

    Den Satz mag ich gar nicht. Der klingt für mich immer wie von einem Verkäufer ausgesprochen, der damit noch seine letzten Intel-Macs an uninformierte Kunden verscheuert (oder zuvor die letzten PPC-Macs als der Intel-Switch schon fest stand) :thumbdown:. So etwas wie Mac Buyer's Guide hat definitiv seine Berechtigung.

    GeTE ich schätze dein Wissen über Tapes sehr. Das mit dem Höhenverlust bei Metal-Kassetten nach so langer Zeit hab ich auch irgendwo gelesen, selber aber nicht feststellen können. Mag sein, oder nicht.


    Hast du die Tapes alle mit einem Spectrum Analyzer untersucht oder wie kommst du zu dieser Erkenntnis? Dabei sei angemerkt, dass das Gehör im Alter auch nicht gerade besser wird.. speziell was die Höhen angeht 8o:D

    Also ich habe gerade wieder ein Tape von 1997 rausgesucht, weil da auch MIB von Will Smith drauf war, den wir gerade schauten. Das Band war eine TDK MA 90 und das ist schon ein deutlicher Unterschied zum selben Song, wenn der jetzt im Radio läuft. Man hört's wirklich und muss die Höhen ganz aufdrehen bei dem alten Tape, damit's vergleichbar zum selben Stück aus dem Radio heute klingt. Ich habe aber auch immer ohne Dolby aufgenommen (weil man Metal ja so hoch aussteuern konnte, dass das Grundrauschen nicht mehr störte).


    Was generell die Höhenlimitierung aller UKW-Aufnahmen aus dem Radio betrifft, habe ich das beim Digitalisieren von Hörspielen schon vor vielen Jahren mal mit Cool Edit Pro im Spektrum Analyzer angeschaut und da eben die Hörspiele, neue und alte Aufnahmen und unterschiedliche Bänder angeschaut. Bei Radioaufnahmen - so rauscharm wie die waren - war da über 15 kHz wirklich alles dunkel. Frisch von CD, gut ausgesteuert auf damals neue Sony UX-S oder Fuji Z II, passierte da bis 20 kHz noch viel mehr.

    Was meint ihr, wenn es die echten Klassiker vor knapp 35 Jahren auch noch mal im neuen Release als Modul besonderer Bauart gegeben hätte, wäre das C64GS dann doch noch ein Erfolg geworden (natürlich mit Gamepad statt Joystick in der Packung)? :huh:


    Ihr merkt's vielleicht, ich finde das natürliche Zuhause dieser Module ist weder hinten am C64 noch in der Vitrine sondern im C64GS. Also ich würde mich echt freuen, wenn hier die Module mal gesteckt in genau der Maschine präsentiert würden. ^^

    und warum ein Gamepad ?

    Der C64 war die Maschine für uns alte Joystick Säcke, die Disketten auf dem Schulhof tauschten. Ein C64GS hätte die nächte Generation addressieren müssen, die Module kauft (natürlich hätte man die Softwarehersteller ins Boot holen müssen noch mal die besten Games anzupassen - aber so, dass die Module dann auf GS und dem normalen C64 laufen - und neue Spiele zu entwerfen) und diese Generation war die des Gameboy. Da hätte also ein Gamepad beiliegen müssen, wobei ich zeitgenössisch das QuickShot Starfighter 1 (QS-200) zugekauft hätte.

    Somit werden meine (teilweise erweiterten) Repliken demnächst in dem Shop von Jim nach und nach LEGAL verfügbar gemacht, die Arbeit war somit nicht nutzlos.

    War darunter eigentlich auch ein Timing-optimiertes JiffyDOS für die 264er (das du evtl. in der Arbeit an dem C16-Board schon mal erstellt hattest)?

    Wird -glaube ich- jetzt spannend, ich überlasse Jim hier jetzt das Wort... er wird hier wohl zeitnah antworten.

    Den du natürlich zur nächsten LuheCon mitbringst, damit er uns eine lange Keynote über CMD und was da so die letzten 35 Jahre passiert ist halten kann, ja? ^^

    Schade, dass es keine Chromekassettten mehr gibt.

    Och, das kann ruhig so bleiben. Rückwirkend habe ich auch festgestellt, dass zum Beispiel Radioaufnahmen (habe ich damals über UKW aus dem Kabel-TV auf S-VHS longplay aufgenommen, um dann das Beste mit Ein- und Ausblenden auf Kassette zu Kopieren) ohnehin bei 15 kHz limitiert ist. Zudem merke ich, dass späte Metal-Kassetten (TDK MA) über 30 Jahre auch nicht höhenstabil sind.


    Daher hätte ich mit dem Wissen von heute wohl für Überspielungen gut gemasterter CDs auf Japan-Typ-II gesetzt (Maxell XL-II S, TDK SA-XS oder BASF/EMTEC Reference II Master) und für den Rest Premium-Normalbänder verwendet. Wenn da heute TDK AR-X oder Maxell XL-I S wieder kämen, würde ich mich schon sehr freuen. Auch aus Hifi-Gründen bräuchte es da nicht mehr als das.

    Sagte hier im Thread nicht mal jemand (noch vor dem M3), nach dem M3 würde es sicherlich ruhiger um Apples ARM-Chips werden und man würde es dann, wie Intel, langsam angehen lassen? Scheint mir nicht so. ;)

    Dachte ich erst auch, weil nach der 3nm-Strukturbreitenändeung wenig kommen konnte, aber irgendwo hatte ich gelesen, dass Apple beim M4 von ARMv8 auf ARMv9 umgestiegen wäre. Das ist natürlich wichtig, wenn es darum geht einen Mac zu kaufen, den man lange einsetzen will. Möglich, dass dann in sechs/sieben Jahren die ARMv8-Macs aus dem Support gekippt werden (und vielleicht so alte ARMv9-Macs auch, Letztere aber nur aus Politikgründen, während es dann wieder so etwas, wie OCLP geben könnte, um neue macOS-Versionen doch noch zum Laufen auf allen Geräten mit ARMv9 zu bekommen).