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Welche Linux Distro benutzt ihr?

  • Ich habe jetzt auf ein paar Laptops Xubuntu 18.04 LTS installiert.


    Auf dem ASUS X51R mit CoreDUO T2450 (2,0GHz), 2GB Arbeitsspeicher und normaler Festplatte funktioniert Youtube nur bis 480p einigermaßen flüssig.

    Weis nicht ob der Prozessor daran Schuld hat oder die grottige Grafikkarte Radeon Xpress 1100, die man unter Windows 7 nur mit einigen Aufwand zur Mitarbeit bewegen konnte.


    Der nächste Kandidat ist ein HP 6720s mit Core2Duo T5470 (1,6GHz), 2GB Arbeitsspeicher und normaler Festplatte funktioniert Youtube bis 1080p einigermaßen flüssig.

    Den werde ich noch eine andere CPU (wahrscheinlich eine T9300), 4GB Arbeitsspeicher und SSD gönnen. Dann funktioniert er noch ein paar Jahre. Ist ein gutes Gerät, typisch HP


    Der letzte Kandidat ist ein Dell E5500 mit Core2Duo P8700 (2,53GHz), 4GB Arbeitsspeicher und SSD. Da funktioniert alles flüssig.

    Ob ich den noch aufrüste mittels einer größeren CPU ist unwahrscheinlich, da wenig Mehrwert dabei rauskommt. Wenn ein Core2Quad passt, wäre ich schon nicht abgeneigt.


    Ihr seht, ich halte nichts von neueren Laptops, da ich keine Spiele oder Videobearbeitung mache. Da genügen mir die alten Kisten bei weitem.


    Seit ich mit Windows 7 aufgehört habe (und Windows 10 mir wegen Systemauslastung einfach nicht gefallen will) und ich auf Linux umgestiegen bin, bin ich mit den Leistungen der Rechner zufrieden. Früher war alles viel zäher. Auch auf "neueren" Geräten.


    Gruß, 128er-Man

  • Vollkommen korrekt - wie ich ja auch schon neulich schrieb, ist unser kleiner Wohnzimmer-PC erst durch Linux wieder benutzbar geworden.


    Auch ich bin kein Gamer und kein Grafiker. Ich bin nicht auf Windows angewiesen. Was Besseres kann einem da gar nicht passieren. :)

  • 8|

    My misters.... DAS ist ja echt ein Hartkohr-Linux. DAS ist genau das, was mich von Linux abhält (und sicher viele andere auch).

    Das gefällt mir eben an Mint und auch jetzt an Deepin so gut - man hat mit der Kommando-Zeile keine Dates mehr.

    Oder täuscht das? ?(

  • funktioniert Youtube bis 1080p einigermaßen flüssig

    Youtube liefert je nach Browser auf Client-Seite andere Formate aus. Dein Notebook wiederum kann insbesondere mit einer alten Grafikkarte nicht alle Formate gleich effizient darstellen und muss evtl. auf (viel) CPU-Support zurückfallen (insbesondere Googles Lieblinge VP8/VP9 gehen nur auf relativ aktueller Hardware gut). Youtube ist also ein recht schlechter "Benchmark". Z.B. mit dem Plugin "h264ify" kann man da u.U. was drehen. (ob das speziell bei der Radeon Xpress 1100 was hilft, k.A., ausprobieren...)

    man hat mit der Kommando-Zeile keine Dates mehr

    Ich finde es ja komisch, wenn ein C64ler sowas sagt. Hast Du den C64 nur per FC3-Menü bedient oder wie? ;)


    Der Punkt ist tatsächlich der gleiche wie beim C64: So wie LOAD"*",8,1 auch heute noch funktioniert, benimmt sich Bash heute immer noch weitgehend so wie 1989. Einmal gelernt, für ewig sinnvoll.

    Das schafft keine graphische Oberfläche, schon gar keine kommerzielle, die jedes Jahr auf die neueste Mode umgestrickt wird.

  • Einmal gelernt, für ewig sinnvoll.

    Das schafft keine graphische Oberfläche, schon gar keine kommerzielle, die jedes Jahr auf die neueste Mode umgestrickt wird.

    Das ist richtig. Dafür kann ich aber mit einer grafischen Oberfläche spontan ein Programm bedienen, das mir völlig unbekannt ist. Das wird dann mit der Kommandozeile schwierig ;).

  • Einmal gelernt, für ewig sinnvoll.

    Das schafft keine graphische Oberfläche, schon gar keine kommerzielle, die jedes Jahr auf die neueste Mode umgestrickt wird.

    Das ist richtig. Dafür kann ich aber mit einer grafischen Oberfläche spontan ein Programm bedienen, das mir völlig unbekannt ist. Das wird dann mit der Kommandozeile schwierig ;).

    Ich bezog mich auf die häufige panische generelle Angst vor der Kommandozeile, nicht dass man alles per Kommandozeile machen soll.

    Wenn man mal cd/ls/chmod/rm/chown/find/less und ein klein wenig Piping gelernt hat, ist man ja eigentlich weitgehend mit den "niedrighängenden Früchten" durch, und das Wissen dafür passt auf was, ein, zwei DIN A4-Seiten?

  • Wenn man mal cd/ls/chmod/rm/chown/find/less und ein klein wenig Piping gelernt hat, ist man ja eigentlich weitgehend mit den "niedrighängenden Früchten" durch, und das Wissen dafür passt auf was, ein, zwei DIN A4-Seiten?

    Ja, hast recht. Ich bezog mich auch nur auf die häufige generelle Ablehnung von allem was grafisch ist.

  • Wir können hier jetzt auch wieder die Grundsatzdiskussion pro/contro Kommandozeile starten. Das wird in diesem Thread genau so wenig zielführend sein wie in allen anderen.

    Ich bin keiner der Linux verflucht wegen der Kommandozeile, ich mag diese Bedienung eben nicht - und dazu stehe ich. Ich schrieb ja auch, dass mir gerade deswegen Deepin so gut gefällt. Es passt einfach in die heutige Zeit, meiner Meinung nach.


    Es ist eben nicht mehr 1989 - damals™ war ich in dieser Umgebung zuhause, beherrsche heute noch, was nötig ist.

    Ich nutze aber heute VIEL lieber mein U64 oder die 154I-Ultimate. Eben weil beides die Bedienung des Cevis um so viel komfortabler und leichter macht. Auch dazu stehe ich. Mit Linux beschäfige ich mich, weil es mir Spaß macht.


    Für mich ist es immer das gleiche: jedem das Seine. Und Deepin ist quasi wie für mich gemacht, es gefällt mir noch besser als Mint.

    Und Mint nutze ich ja schon lange auf HTPC und Laptop. Auch ohne Bash. ;)

  • man hat mit der Kommando-Zeile keine Dates mehr

    Ich finde es ja komisch, wenn ein C64ler sowas sagt. Hast Du den C64 nur per FC3-Menü bedient oder wie? ;)

    Das finde ich ein komischen Argument. Das eine ist Hobby (C64) und andere möglicherweise eine Notwendigkeit (Windows). Also ich zumindest habe es bei Dingen, die ich tun muss, möglichst bequem. Und da gehört die Kommandozeile nicht dazu.

    Hobbymäßig habe ich hier einige DOS-PCs und einen Raspi mit Linux laufen. Trotzdem käme ich niemals auf die Idee, meine täglichen Dinge mit einem Linux-Rechner zu erledigen.

  • Aktuell nutze ich trotzdem Linux Mint (Mate), weil es auf meinem HP Laptop einfach rund läuft. Auch xubuntu oder kubuntu laufen da nicht so gut. Momentan sehe ich also keinen Grund, von Mint auf irgendwas anderes zu wechseln.

    ...das hat ja lange gehalten bei mir... denn aktuell nutze ich Ubuntu Budgie. Irgendwas ist immer, was mich stört... Liegt jetzt nicht an der Distribution, sondern am Desktop. Ich habe noch keinen Desktop gefunden, der mich so richtig überzeugt (KDE, Gnome, Mate, Cinnamon, XFCE, LXDE, Budgie). Nicht, dass die alle schlecht wären, aber ich möchte gerne einen Desktop, der einerseits schön schlank und ohne viel Schnickschnack ist, andererseits möchte ich aber auch auf keine Funktionalität verzichten...das könnte natürlich problematisch werden, ist aber ein rein persönliches Problem :rolleyes:.


    Ich werde wohl bald Q4OS mit Trinity Desktop testen. Das macht einen guten Eindruck. Ich habe TDE mal zusätzlich installiert und ihn gestartet, aber das ist nicht das selbe wie wenn ich alles neu aufsetze.


    Das Notebook ist zum Glück nicht mein Hauptrechner, da kann ich immer mal alles runterwerfen und komplett von vorn starten. Vielleicht finde ich ja irgendwann mein Linux-Zuhause :thumbsup:.

  • Jetzt habt ihr mich auch wieder angefixt. Hab auf dem Laptop, den ich neulich in einem anderen Thread erwähnte (User löschen und so) Linux Mint installiert und bin erstaunt, wie easy mittlerweile viele Dinge bei Linux sind. Installation selber lief völlig problemlos, alle Komponenten im Laptop arbeiten einwandfrei. Egal ob WLAN, Trackpad oder Laut/Leise Tasten...alles geht. Und die Installation von Programmen (ausserhalb der Paketverwaltung) hat sich, seit ich vor 10-15 Jahren das letzte Mal damit rumgespielt hab erheblich verbessert. Quasi idiotensicher!

  • My misters.... DAS ist ja echt ein Hartkohr-Linux.

    Hmmm, nö finde ich nicht. Wenn die Installation mal durch ist dann (kannst) hast Du mit der Shell auch wenig zu

    tun. Selbst für Pacman ( Paket Manager von Arch ) gibt es eine grafische Lösung.

    Das coole an der Distri ist halt das nur das auf Dein System kommt was Du willst und wie Du es willst.

  • man hat mit der Kommando-Zeile keine Dates mehr

    Ich finde es ja komisch, wenn ein C64ler sowas sagt. Hast Du den C64 nur per FC3-Menü bedient oder wie? ;)

    Das finde ich ein komischen Argument. Das eine ist Hobby (C64) und andere möglicherweise eine Notwendigkeit (Windows). Also ich zumindest habe es bei Dingen, die ich tun muss, möglichst bequem. Und da gehört die Kommandozeile nicht dazu.

    Hobbymäßig habe ich hier einige DOS-PCs und einen Raspi mit Linux laufen. Trotzdem käme ich niemals auf die Idee, meine täglichen Dinge mit einem Linux-Rechner zu erledigen.


    Geht mir ähnlich. Allerdings ist es hier umgekehrt. Hab noch 2 virtuelle Windows-Boxen am Laufen, und quäle mich immer, wenn ich meine Arbeit damit erledigen muss. In einer Shell geht vieles sooooviel schneller....

  • Also ich zumindest habe es bei Dingen, die ich tun muss, möglichst bequem. Und da gehört die Kommandozeile nicht dazu.

    Na das kommt ja nun voll auf die Sache an, die man machen will. Natürlich wählt man z.B. visuell 10 aus 1000 Bildern zum Umkopieren nicht per Kommandozeile raus. Andererseits ist z.B. sowas wie "Alle Bilder, die aus letztem Monat sind (außer Thumbnails) aus allen Unterverzeichnissen ohne Kompression in eine ZIP-Datei packen und danach mit GPG verschlüsseln/auf den Webserver kopieren und URL in Clipboard packen" per Kommandozeile super-einfach (oder "Erinnere mich in zwei Jahren dran, den Perso zu erneuern". Oder "Sag mir bescheid, wenn sich Website X verändert hat". Oder "Mach täglich eine Sicherheitskopie der Dateien X auf Netzwerk-Share Y"). Da tun mir dann die Leute leid, die sich für sowas durch ach-so-benutzerfreundliche grafische Tools quälen, "mit einfachen 50 Klicks, bei denen kein Fehler passieren darf" und die am besten noch Geld kosten, ja klar. Oder Leute, die Server nur per GUI/VNC et al administrieren können/wollen. Man kann sich das Leben auch mit Anlauf schwer machen.


    Letztendlich hat auch noch kein Computer von mir unter keinem Betriebssystem ganz ohne Öffnen der Motorhaube funktioniert. Windows 10? Da lief der anscheinend höchst ungewöhnliche Standard-AMD-SATA-Controller nicht 100%ig. 30-Sekunden-Hänger ca. drei Minuten nach dem Hochfahren, weil Energiesparmodi im Treiber buggy waren. Lösung: In der Registry (Wie startet man denn diese Woche regedit? Ahja. Bastel. Klick, klick, klick, frickel, frickel, so einfach und toll "grafisch"!) einen Key hinzufügen und den SATA-Energiesparmodus abschalten. Wäre unter Linux ein "sudo echo irgend.ein.key=0 > /etc/sysconf.d/sata.conf" gewesen. Das kann ich hier eben so hinschreiben, ganz ohne Youtube-Video zur Erklärung und ohne auf fünfzig OS-Varianten eingehen zu müssen! Aber Konsole ey, voll die Raketenwissenschaft.


    Um zum Thema zurückzukommen: Hat mal jemand mit Qubes OS experimentiert? Z.B. https://www.computerbase.de/2020-01/qubes-os-4.0.2/ liest sich ja ganz interessant, und vor allem ist das nicht wie die meisten anderen Distributionen letztendlich nur anderes Skin und/oder anderer Paketmanager.

  • Richtig toll ist ja, dass es inzwischen unter Windows auch in diese Richtung geht. Zumindest ist mein Eindruck spätestens seit Win 7 und 10, dass so einiges wohl besser über die cmd abgesetzt wird (oder zumindest die Tutorials es halt so machen), oder über die Powershell. Was manchmal tatsächlich viel einfacher ist. Ich kann's aber trotzdem verstehen, wenn man bestimmte Dinge einfach sehr gerne auf einem GUI erledigen können will. Einfaches Beispiel: Entferne mir nicht mehr benötigte Pakete. Auf der Konsole weiß ich sehr genau, wie man das macht. Wie das mit dem Standard-Ubuntu-Paketaktualisier-Dingens geht, weiß ich nicht (ich behaupte: es geht nicht). Warum nicht? Ein Knopf, der dasselbe Command absetzt, wie ich es auch machen würde, wäre völlig ausreichend. Wenn ich mich ohnehin schon damit abgegeben habe, ein GUI für den Job zu schreiben, ist das irgendwie naheliegend. Rückwärts dann dasselbe mit Windows, wo man sich manchmal schon fragt, warum man diesen tollen Registry-Hack nicht einfach als Checkbox in das entsprechende Menü gesetzt hat, das es zu dem Thema eh schon gibt. Ich verstehe zumeist einfach nicht, warum man den letzten Meter dann nicht auch noch geht.

  • Na das kommt ja nun voll auf die Sache an, die man machen will. Natürlich wählt man z.B. visuell 10 aus 1000 Bildern zum Umkopieren nicht per Kommandozeile raus.

    Och, mit 4dos/TakeCommand/TCCLE geht das auch. select copy (*.jpg *.gif) x:\katzenfotos öffnet einen interaktiven File Selector. In Sachen Komfort ist das ein m.E. unerreichter Kommandointerpreter, auch schon seit 1989 auf dem Markt.