Posts by detlef

    Habe auch schon "~" gesehen - das ist in C die bitweise Invertierung (bitwise complement). Zum Beispiel kann man so auch in DipTrace entsprechenden Bezeichnern des Überstrich verpassen, um das Signal als invertiert (low active) zu kennzeichnen.

    Das ~ wird manchmal als Ersatz für das \neg (Invertierung) in der Boolschen Algebra verwendet.

    In Schaltungen und in IC-Pinouts ist mir das noch nicht gegegnet.

    Kann man nicht einfach HIGH oder LOW dranschreiben, dann muss man nicht eine Legende suchen?

    Muss man ja nicht, wenn man gängige Schreibweisen verwendet.

    Ein LOW oder HIGH würde völlig verwirren, denn das Signal ist nicht High oder Low, sondern High oder Low Active. Und da das keine gänige und auch keine selbsterklärende Bezeichnung ist, müsste man gerade das dann noch mal explizit in einer Legende erklären.

    Wenn man sich z.B. das Pinout der 6510 CPU anschaut, so wird von Pin 3 IRQ mit einer overline oder von Pin 30 R/W das W mit einer overline dargestellt. Hiermit wird gekennzeichnet, dass das Signal HIGH ist.

    Das Signal ist HIGH? Was soll das bedeuten?


    Der Strich kommt aus der boolschen Algebra und kennzeichnet eine Invertierung. Bei Chips bedeutet er, dass das Signal Low-Aktiv ist. Also der IRQ ist aktiv, wenn das Signal Low-Pegel hat.


    Ich kenne die Schreibweise /IRQ oder /R/W, wenn man Plain Ascii verwenden möchte.

    ganz ehrlich, was soll da passieren ? Außerdem sagen viele Spiele erst wenn sie gestartet sind, in welchen Port der Joystick muss. Direkt an die Pins anfassen - natürlich nicht ! Aber Joystick wechseln, kein Problem. Haben wir Unwissenden immer so gemacht :nixwiss:

    Das war auch mein erster Gedanke. In 50% der Fälle hat man den Joystick im falschen Port stecken. Ihr habe dann immer brav abgeschaltet und alles wieder von vorne geladen? Ich hatte nicht mal einen Speedloader. Gut ich war auch kein Power- sondern mehr ein Gelegenheits-User. Aber kaputt gegangen ist da nie was.

    Dass die Joystickanschlüsse ESD-empfindlich waren, wusste ich damals auch nicht. Die lagen doch offen und da konnte man jederzeit dranfassen. Wie kann es sein, dass der Computer durch blosses anfassen kaputt geht?

    Richtig cool fände ich nen Halter / Standfuß für's Handy als Lupe oder Mikroskop... gibt es sowas?!?

    Da man unter der Handy-Kamera nicht arbeiten kann, weil der 3D-Eindruck fehlt, weiß ich nicht genau, was eine Halterung bringen soll. Ich habe das ausprobiert und das hat überhaupt nicht funktioniert.

    Und das Kontrollieren von Lötstellen klappt auch ganz gut ohne Halterung.


    Wenn man ohne Lupe nichts sieht (so wie ich), hilft nur ein 3D-Mikroskop. Leider habe ich auch keins, weil die Dinger so teuer sind.

    Das ist sehr ernüchternd. :whistling:


    Ich stelle mir gerade vor, ich hätte in den 80ern einen Haufen Geld dafür ausgegeben. Für diesen Haufen billiges Plastik mit einer Wiederholgenauigkeit von knapp 5 cm. Was nutzt ein programmierbarer Robotorarm, den man mangels Positionskontrolle gar nicht positionieren kann.


    Der ist doch eher was für die Vitrine. Da macht er den besten Eindruck. :thumbsup:

    Ein bisschen hin- und her schwenken, Winke-Winke machen. Mehr ist mit der Mechanik nicht drin.


    Was hat denn dieses Ding damals gekostet? Und wieviel das Interface?

    Denke ich auch.

    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, sich erst einmal klar zu werden über den Aufbau des Programms sowie die zugrundeliegende Spielmechanik. Viele C64-Programmierer testen neue Spiele zuerst am PC aus und portieren dann die fertigen Algorithmen auf den C64. Sofern Dein Rollenspiel nicht zu komplex ist, kann man ja die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, davon später einen C64-Port zu erstellen.

    Genau das Downsizing vom PC auf den 64er ist dabei häufig das Problem.


    Also Spielkonzept auf dem PC testen ist sicher praktisch. Aber parallel dazu sollte man immer testen, was davon auf dem 64er überhaupt umsetzbar ist, so dass das Spiel noch funktioniert.


    Ich hatte ein ähnliches Problem gerade mit einer Spielidee für den PC. Da hatte ich auch das Konzept in DOSBOX begonnen. Aber das Spiel sollte eben auch auf einem 4,77 Mhz PC laufen. Und da ging dann leider gar nichts mehr.

    Interessant. So eine Abdeckung habe ich noch nie gesehen. Meine CBMs haben die nicht.


    Statt die Schrauben zu kürzen, könntest du vielleicht auch eine dicke Unterlegscheibe verwenden. Oder sehr kurze, ggf. abgesägte Distanzbolzen. Ich glaube, dass tut den Kunststoffgewinden nicht so gut, wenn die Schrauben abgesägt sind - sollten auf jeden Fall nicht scharfkantig sein.

    Waer cool, wenn dieser Schreibautomat noch existieren wuerde - erinnert mich an das: :)

    Leider kann man das Gerät in dem Video nicht erkennen. Wegen der Großschrift tippe ich auf einen Siemens-Fernschreiber für den Einsatz als Computerterminal


    In unserem i-Telex-Netzwerk sind diese Geräte aber Standard und wir drucken damit auch ASCII-Bildchen von Lochstreifen. Also genau genommen sind es Baudot-Bildchen - wegen der 5 Bit. ;)

    Wenn ich eine Assembler-Bibliothek schreibe und die verschiedenen Routinen über SYS-Befehle ausführe, was passiert, wenn ich einen Bug in der Bibliothek habe? Dann verschieben sich die ganzen Routinen und ich darf den Quellcode nach SYS-Befehlen durchsuchen und den Code verändern. Alternativ könnte ich für diese Routinen Blöcke im Speicher reservieren, so dass bspw. für jede Routine 256 Byte zur Verfügung stehen - oder weniger oder mehr - je nach Routine. Dann hätte ich am Ende eine Memory-Map, wo diese Befehle liegen und damit eine Liste von SYS-Befehlen, die ich verwenden kann.

    In dem Fall würde ich eine Sprungleiste an den Anfang deiner Assemblerroutinen legen. Die bleibt dann von Basic aus gesehen unverändert. Sind jedenfalls unabhängig von der Länge deiner Assembler-Routinen.

    Kann ich jetzt aus dem Schaltplan nicht erkennen, warum ein fehlender UC6 dazu führt, dass die Tastatur nicht funktioniert.

    Vielleicht haben beide PIAs einen defekt?


    Mess doch mal an den Ausgängen von UC9, ob die Tastatur gescannt wird.

    Falls dort keine Low-Impulse vorhanden sind, dann mal an den Eingängen messen.


    Ich habe nie einen 6821 im CBM ausprobiert. Ich würde einen 6520 nehmen. Ist originaler. ;)

    Oh, das hatte ich jetzt gar nicht erwartet. Sorry, dass ich da nicht eher drauf gekommen bin, einfach mal die PIAs zu ziehen.

    Aber das sind eben Fehler, die ich selbst noch nicht hatte. Deswegen kommt man da nicht gleich drauf.


    Egal, hauptsache der Fehler ist gefunden. Einen 6520 könnte ich dir zuschicken. Aber den müsste ich vorher nochmal testen und das ist gerade schwierig.

    Dafür müsste ich einen CBM in Betrieb nehmen und dafür habe ich im Moment keinen Platz.


    Vielleicht am nächsten Wochenende.

    Habe hier noch eine verständlichere Skizze für so einen Adapter gefunden.

    https://forum.classic-computin…&postID=142981#post142981

    Es wird allgemein empfohlen, statt dem gedrehten Sockel einen normalen Sockel mit dünneren Beinchen zu verwenden, damit der Originalsockel auf dem Board nicht noch mehr ausgeleiert wird.


    Und so ähnlich kann das dann aussehen.

    https://atariage.com/forums/to…=comments#comment-3844610

    Ist etwas fummelig aber machbar. Ich habe mir so einen Adapter einmal in umgekehrter Richtung gebaut, um einen 2532 in meinem Prommer als 2732 programmieren zu können.


    Den Aufwand würde ich jetzt aber wirklich nur für einen Steckplatz machen, damit dort ein Testeprom eingesetzt werden kann. Sieht ja auch nicht so toll aus, wenn man vier von diesen handgestrickten Adaptern auf dem Board sitzten hat.


    Zumal das Eprom auf UD8 ein 2716 ist. Da passt der Adapter vermutlich gar nicht.

    Sieht sehr nach Hängen in der Reset-Routine aus. Die optionalen ROMs ($9000,$a000) können für den Test raus. M

    Ja, das stimmt. Das hatte ich vergessen zu erwähnen.

    Außerdem könnten die beiden PIAs (6520) und die VIA (6522) mal testweise raus, für den Fall dass einer der Bausteine oder die zugehörige Chipselect-Logik defekt sein sollte und den Bus blockiert. Ich hatte sowas noch nicht, soll aber gelegentlich vorkommen.


    Ich tippe hier aber auch erstmal auf ein Eprom-Problem. Entweder die Eproms selbst oder die Fassungen.


    Einen Adapter um einen 2732 in einem 2532 Sockel zu betreiben, kann man sich auch selber basteln. Zum Beispiel mit zwei aufeinander gesteckten IC-Sockeln, wo man die betreffenden Pins umverdrahtet. Es sind nur zwei Pins, wie man diesem Schaltplan entnehmen kann.

    https://raw.githubusercontent.…er/GCC-ECS-0001.0.SCH.pdf

    - fiddelige UI, wenn man ohne Presets fährt

    Also das wäre für mich ein Ausschlußkriterium. Bei jeder Temperaturänderung so ein Gefummel?

    Eigentlich würde ich bei Lötstationen dieser Preisklasse einen Drehknopf erwarten. Selbst das Rumgetaste auf der Weller stört mich schon.


    Ich bleibe bei meiner WECP-20. ^^