Posts by detlef

    Nativ für Raspberry ist ja schon fast unmöglich weil wenn es das gäbe eben nicht nativ wäre weil man es halt auf einem kompatiblen RISC Linux (oder auch Nicht RISC) theoretisch laufen würde.

    Kannst Du das nochmal in mehrere Sätze unterteilen, deren Sinn ich dann vielleicht entschlüsseln kann?

    So werde ich nicht schlau daraus. Vielleicht hast Du eine andere Semantik für den Begriff "nativ" im Kontext von Software?

    Nativ meint sicherlich "ohne Emulation". Also direkt auf dem installierten Betriebssystem und ggf. auch direkt auf der vorhandenen CPU.

    Der Pi400 fällt anscheinend für einige auch in diese "Liebe auf den ersten Blick" Kategorie.

    Das war bei mir definitiv so. Um man bedenke, dass ich Windows-Fundamentalist bin und Linux eigentlich hasse. Aber hier macht es plötzlich Sinn.

    Und ich habe RetroPie installiert, obwohl ich sonst ganz selten mal was am Computer spiele.

    DU hattest ja auch einen PET als Homecomputer – ohne Joystick-Anschlüsse, ohne Farbe, ohne Grafik, ohne Sound und ohne Spiele. Das hat dich halt geprägt.


    Die Mehrheit hat damals™ (in den 80ern) von einem Homecomputer erwartet, dass einige der o.g. Fähigkeiten besitzt. Man hat ihn mit der Begründung bekommen, dass er einem bei den Schularbeiten helfen kann – und dann glühten die Joysticks. ;)

    Aber frag doch mal die Leute heute, was sie unter einem Homecomputer verstehen. Die sind nicht mit einem C64 aufgewachen, mit dem man nur Spielen konnte sondern mit PCs.

    In den meistens Haushalten, die ich kenne, gibt es PCs ("Homecomputer") und Spielkonsolen.

    Ist das Thema immer noch nicht (für jeden) durch?


    (Solche Notiz-Apps werden u.a. auch dafür genutzt, um mit Schul- oder Arbeitskollegen bzw. Kommilitonen gemeinsam für ein Thema zu recherchieren, z.B. für ein Referat. Wie machst du das mit deinem Zettel? Verschickst du den mit der Post?) ;)

    Sowas würde ich online machen, z.B. mit den Google-Apps. Machen meine Kinder inzwischen auch, wenn was zusammen für die Schule machen.

    Ist kostenlos und belastet nicht den den PC. Bei Videos reicht es aus, wenn man die verlinkt.

    Man kann auch die Tools an den Computer anpassen. Man muss nicht immer den Computer an die Tools anpassen.

    Wenn man natürlich stur auf einer Arbeitsweise und ganz bestimmten Progammen beharrt, dann muss natürlich den dazu passenden Rechner kaufen.

    Dann sollte man sich aber vielleicht auch davon verabschieden, den Pi 400 hier als Homecomputer zu bezeichnen. Dann ist es halt doch eher ein Home-Office-Computer (mit Bastel-Option).

    Das hängt eben an der Definition von "Homecomputer". Ich denke da nicht automatische an einen Spielcomputer. Deswegen passt für mich "Homecomputer".


    Detlefs Zielgruppe lebt mehr schlecht als recht von Hartz 4 und das einzige elektronische Gerät in der Wohnung scheint der Pi 400 zu sein. Damit macht man dann ganz sachlich seine Hausaufgaben oder man spielt (per Emu, wenn Papa das erlaubt) die Spiele der Altvorderen, wenn das Geld für die Stromrechnung gereicht hat. Für 100 € hätte man vielleicht auch einen gebrauchten, 5 Jahre alten, Windows-PC bekommen können (auf dem sogar einfache Spiele laufen würden) aber dafür ist halt die Wohnung zu klein.

    Plus die Leute, die das Ding hip finden. So wie ich. ;)

    Um einen 5 Jahre alten Windows-PC zu kaufen, braucht man Know-how. Sonst kauft man irgendeinen Schrott. Geh einfach mal von einer Familie aus, die keinen Plan von Computern hat. Wer spielt denn das aktuelle Windows auf? Wer installiert die Programme?

    Den Raspi 400 kann man neu kaufen mit Garantie. Und mit einer passenden SD-Karte ist der sofort einsatzbereit. Das ist ja die Idee des Sets mit Anleitung und SD-Karte. Ob die aktuell mitgelieferte SD-Karte dazu taugt, weiss ich nicht. Ich habe keine Ahnung, was da drauf ist.

    Hier getroffene Aussagen, wie "damit kann man ALLES machen" werden dort also relativiert und eingeschränkt auf "Home-Office" (also Word und Excel, korrekt?). Das macht mich schon ein wenig stutzig. Wir wollen also quasi unseren Kindern nicht zugestehen, was wir selbst damals™ haben wollten? Wenn wir uns nach einem C64 oder Amiga gesehnt haben, wie hätten wir reagiert, wenn man uns einen CBM 8032 hingestellt hätte – für "Office" war der sicherlich gut geeignet – aber was ist mit dem Spaß? ;)

    In vielen Familien geht es nicht um's zugestehen wollen sondern um's zugestehen können. Du setzt voraus, dass sich jeder alles leisten kann.

    So ein spielefähiger PC kostet schon eine Kleinigkeit.


    Meine Kinder haben übrigens Laptops, die definitiv nicht spiele-geeignet sind. Für alles, was sich mit dem Handy schlecht erledigen lässt. Z.B. Powerpoint für die Schulreferate. Videokonferenzen funktionieren aber.


    Ja, und als Schüler hatte ich einen PET 2001 und musste meine Spiele auch noch selber schreiben.

    Okay, bis auf die Notizverwaltung, aber sonst geht alles. :D

    Die Frage ist aber auch, was denn "alles" ist. Homecomputer wurden ja damals™ vor allem zum Spielen angeschafft (wenn man ehrlich ist). Wenn ich mir die Benchmarks so angucke und sehe, dass der Pi4-SOC (bei Web-Rendering) ungefähr auf dem Level eines iPhone 5s (7 Jahre alt?) liegt, dann kann man natürlich schonmal die Frage stellen, welche nativen Spiele denn auf dem Pi 400 laufen und welche vielleicht den kleinen doch überfordern.


    Homecomputer = Spielcomputer war aber die Definition der 80er und 90er. Mit dem Einzug der PCs und dem Internet wurde der Heimcomputer zum Kommunikationsgerät (Internet, Email, Chats) und zur Schreibmaschine. Dann vielleicht noch die eine oder andere Vereinsverwaltung und was man sonst noch so zuhause verwaltet. Vieles davon wird allerdings inzwischen mit dem Handy oder Tablet erledigt. Aber es bleiben genügend Aufgaben für die man gerne eine richtigen Tastatur und einen etwas größeren Bildschirm hätte.


    Ich sehe den Pi 400 in der erste Linie nicht als Spielcomputer.

    Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen haettest... ach egal, ich wollte die Diskussion wie gesagt nicht vertiefen

    Es geht mir ja nicht um Einzelargumente. Aber warum wird dieses Thema überhaupt im Zusammenhang mit dem Pi 400 ernsthaft diskutiert?

    Damit werden ernsthafte Umweltprobleme wie z.B. SUVs bagatellisiert. Sowas ärgert mich halt.


    Im Gegenteil könnten Rechner wie der Pi 400 in vielen Bereichen stromhungrige Lösungen ersetzen.

    Das ist dann so, als würde man dem sparsamen Stadtauto vorwerfen, dass es auf der Autobahn keine 200 schafft und deswegen nicht universell verwendbar ist. Im Gegensatz zu einem SUV.

    Bei den Handys und SUVs ist es ja immerhin so, dass die auch tatsaechlich genutzt werden. Natuerlich duerften das andere Groessenordnungen sein, aber das Verhaeltnis zwischen Herumliegen und Tatsaechlich-Nutzen duerfte bei einem solchen Produkt wie dem RP400 (leider) schon stark unguenstiger verteilt sein als bei anderen Produkten.

    Das finde ich so ein geiles Argument. Die SUVs werden immerhin genutzt. 2,5 Tonnen für einen Fahrer. Und das ist dann besser als ein Pi 400.

    Kosten, Mengen - völlig egal. Ehrlich .... soooo geil. :thumbsup:

    Muss ich jetzt alle meine CBMs und 64er abgeben, die mich mehr als 80 Euro gekostet haben?

    Ich finde die Frage nach dem Nutzen hier in diesem Forum ziemlich belanglos. Es zählt doch ganz alleine der Spaßfaktor und Spieltrieb. :D

    es geht um Neuanschaffungen und deren Sinnhaftigkeit. Was Du aufführst, hat schon lange keinen ökologischen Fußabdruck mehr :thumbsup: und Sinn macht es auch keinen :D. Also alles gut :thumbup:

    Ich könnte jetzt noch neue SUVs mit Allrad-Antrieb anführen ... aber lassen wird das. :D


    Ein Pi 400 ist doch wirklich völlig unbedeutend gegenüber anderen Konsumartikeln die in Massen völlig sinnlos gekauft werden. Alleine die Schwemme an Smartphones, die alle zwei Jahre ausgetauscht werden.


    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das überhaupt mit dem Pi 400 zu tun hat. Die Stückzahlen sind doch im Vergleich lächerlich.

    Da müssen schon andere Argument kommen, um mir meinen Pi 400 madig zu machen. :thumbsup:

    also immer schön überlegen, wofür man denn so ein Gerät benutzen will und nicht einfach kaufen, nur weil man es "niedlich" findet und einem 80 Euro "nicht wehtun".

    :thumbup: .. das überleg ich mir auch immer, wenn ich was kaufe. Deshalb läuft es meist auf "gar nicht", oder "gebraucht" hinaus :)

    Muss ich jetzt alle meine CBMs und 64er abgeben, die mich mehr als 80 Euro gekostet haben?

    Ich finde die Frage nach dem Nutzen hier in diesem Forum ziemlich belanglos. Es zählt doch ganz alleine der Spaßfaktor und Spieltrieb. :D

    Ohne viel Gefrickel kann man im Unterricht damit arbeiten und auch mal ein Video schauen, während im Hintergrund Powerpoint o. Ä. offen ist und dennoch alles flüssig funktioniert. Ja, das geht auch mit anderen Geräten, aber nicht mit dem Pi 400.

    Meine Theorie dazu, ohne Erfahrung mit oben genannten Geräten :)

    Und warum genau sollte das nicht funktionieren?

    Ja, so unter'm Strich haben die virtuellen Stammtische sogar einige Vorteile.


    Man muss das ganze Gelumpe nicht durch die Gegend schleppen.

    Man kann in Ruhe sein Bierchen trinken, weil man hinterher nicht mehr fahren muss.

    Und für die kleinen Vorträge bekommt man Aufmerksamkeit, die man vor Ort nur selten hat.


    Trotzdem wär's schön, wenn der Stammtisch bald wieder "LIVE" stattfinden könnte.

    Und das mit den Themen könnte man ja vielleicht beibehalten. So maximal 2-3 pro Treffen und vorher angekündigt.

    Es können ja auch Systeme mit Tastaur emuliert werden, glaube bei so einem Computer von damals, dessen Name mir gerade entfallen ist, muss man irgendwas mit lade gänsefüsschen dollar komma acht und son käse eingeben um sich den Inhalt einer Diskette anzuschauen, mach das mal mit einem Controller!

    Achso, klar. An Computer hatte ich bei RetroPie überhaupt nicht gedacht. Ich hatte nur die Consolen auf dem "Schirm". :thumbup: