Posts by AmiEtze

    Das längste jemals von mir abgetippte Listing war "Bundesliga Manager" für Amiga (Amiga Basic). Müsste ich noch rumfliegen haben. Wäre vielleicht cool, wenn man die Listings (z.B. hier) sammeln könnte.


    Mein Listing würde ich natürlich beisteuern.


    Dafür müsste ich allerdings noch mal drüberschauen. Erstens hatte ich ein paar Namen (Vereine/Spieler) geändert und zweitens ist noch irgendwo ein Fehler enthalten, weshalb das Spiel sporadisch aussteigt.

    Da gebe ich Anfang Dezember bescheid ;)

    ...haben wir denn schon Anfang Dezember? (in Bezug auf die vielen "ich hätte gerne Heft x und y"-Beiträge der letzten Tage...;))


    Auf jeden Fall finde ich die Aktion großartig. Selber programmiere ich zwar nicht auf/für den C64 (oder andere Commodore 8-Bit-Rechner), vor allem, weil ich Basic mit Zeilennummern nicht mag. Da fehlt mir der Komfort, was mich schon in den 80ern gestört hat. Erst mit AmigaBasic bin ich etwas mehr in die Basic-Programmierung eingestiegen - aber das hatte dann ganz anderen Probleme...


    Aber wie auch immer, abtippen ist trotzdem cool und ich erwarte mir davon, wieder ein wenig in die gute alte C64-Zeit eintauchen zu können, als man die Listings aus der 64'er abgetippt hat (wenn auch äußerst selten - mein Durchhaltevermögen war schon damals nicht sehr ausgeprägt). :thumbsup:

    Das ist beim Amiga etwas tricky, ohne "Datenmüll" zu behalten.


    Grundsätzlich reicht es fast immer, einfach das entsprechende Verzeichnis zu löschen. Oft sind in der "User-Startup" (also nicht startup-sequence) ein oder mehrere Assigns zu finden, die man löschen müsste. Falls man dies nicht tut, gibt es zwar keine Probleme, aber beim Workbench-Start gibt es dann eben eine Meldung, dass assign das Verzeichnis xyz nicht finden konnte.


    Wo ein Installationsprogramm noch weitere Dateien abgelegt hat, müsste man schon nachforschen, z.B., indem man sich das Installer-Script ansieht. Aber es gibt seltenst Probleme, wenn man diese Dateien dort belässt, wo sie sind (libs, fonts, s, c). Eine Library, die nicht genutzt wird, tut keinem weh und verbraucht auch kein RAM, sondern "nur" ein paar KB auf dem Laufwerk.


    Sprich: zu viele Gedanken würde ich mir darüber gar nicht machen. Mir persönlich reicht es in der Regel, das entsprechende Verzeichnis zu löschen und Assigns zu entfernen.

    Wirklich regelmäßig gelesen habe ich die Happy Computer ab 1988 (frühere Ausgaben ab 1984 habe ich aber auch), zwangsläufig (hehe) dann auch die Powerplay. Die 64er hatte ich vielleicht 10 mal gekauft. Ich fand es interessanter, auch über den Tellerrand schauen zu können (also in die Happy Computer).


    Als dann die HC eingestellt und durch die Computer LIve ersetzt wurde, habe ich fast nur noch Amiga Zeitschriften (mit)gelesen. Irgendwann hatte ich dann aber doch Gefallen an der Computer Live gefunden, bis auch die eingestellt wurde.


    Einige Jahre hatte ich dann die C't im Abo, mittlerweile lese ich die aber auch nur noch 1-2 mal im Jahr.


    Von den "Retro"-Zeitschriften lese ich auch nichts mehr regelmäßig. Die Return habe ich ab Ausgabe 1 bis ca. 20 rumliegen. Danach kaum noch gekauft.

    Ein Jungendlicher von heute wird keinen Unterschied machen zwischen der Technik einer Nähmaschine von 1967 und einem C64 mit Software von 1987. Beides hat mit seiner vernetzen Welt überhaupt nicht's zu tun.

    Wenn man es so sieht, gibt es genau NULL Killer-Applikationen. Aber wie gesagt, ich sprach von Leuten, die wenigstens etwas Interesse an der Technik haben. Auf alle anderen (vermutlich 99,99%, wenn nicht sogar noch mehr...) trifft deine Aussage zu.

    Das lässt sich doch ganz einfach erklären. Und natürlich sprach ich nicht von Tante Emma oder von einem Jugendlichen, der außer Smartphone nichts kennt. Ein wenig Interesse sollte schon da sein. Wenn mir jemand erklären will, was 1987 schon an Technik in einer Nähmaschine möglich war, wird dieser auch in ein leeres Gesicht schauen, weil es mich schlicht nicht interessiert.

    Man muss zusätzlich natürlich dafür sorgen, dass die Leistung eines C64 in einem gewissen Kontext steht.

    Und genau das meinte ich. ja, Geos ist scheiß-langsam. Aber dennoch für 198x eine tolle Leistung für einen 1MHz-Rechner mit 64KB. Und ich spreche wirklich von Leuten, die den C64 quasi nicht kennen (also junge Leute). Ein Sam's Journey wird diese nicht zum Staunen bringen. Es bringt höchstens die Leute zum Staunen, die die damaligen kommerziellen Spiele kennen. Aber weder SJ, noch Geos werden diese Leute zum C64 bringen. Aber darum ging es mir nicht. Es ging einfach um's: "wow, das war 1987(?) auf so einem kleinen Rechner schon möglich? 8o". Natürlich war auch das früher schon auf anderen Rechnern in besser vorhanden (Mac, ST, Amiga), aber für einen 8-bit-Rechner ist das meiner(!) Meinung nach grandios.


    Wo von Optimierung gesprochen wird: der Geos-Sourcecode ist nicht freigegeben worden, so dass jemand genau solche Optimierungen vornehmen könnte?


    Selbst AmigaOS ist auf dem "ach so schnellen" (7MHz-68000-)Amiga quälend.

    Im Vergleich zu GEOS mit 1 Mhz war das doch schon sauschnell. Läßt man die Workbench in der Grundeinstellung auf 4 Farben, dann sind doch eher die Laufwerke der Flaschenhals. Ein dickes Verzeichnisfenster ist z.B. schnell gezeichnet, aber bis alle Icons geladen sind, dauert es halt.

    ja, im Vergleich war es natürlich schnell. Und damals hat es mich eigentlich nicht gestört. Ich sprach aber von der heutigen Sicht. Dass ein AmigaDOS 1.3 nicht mit Win10, macOS oder Linux anstinken kann, ist klar und stört mich nicht. Aber auf einem 7MHz-68000er ist es schon sehr quälend. Und ja, ein großes Verzeichnis von Diskette anzeigen, ist auch eine Qual.

    Selbst bei Geos128 mit NeoRam und 1581 ist es einfach furchtbar langsam.

    Selbst AmigaOS ist auf dem "ach so schnellen" (7MHz-68000-)Amiga quälend. Früher kannte man es ja nicht anders und es war ok, aber heutzutage kann ich mir z.B. AmigaDOS 1.3 auch nicht von Festplatte antun, wenn da nicht wenigstens ein 14MHz-Prozessor mit eigenem FastRAM eingebaut ist.


    Geos habe ich mir vor ein paar Tagen noch mal angesehen und ich war (ob der quälenden Langsamkeit) erstaunt, dass ich mich damit früher doch recht lange beschäftigt hatte. Und zwar nur mit einer 1541.


    Dennoch finde ich Geos auch heute noch super. Es sorgt sicher für staunende Gesichter, wenn man es einem "Ahnungslosen" zeigt und dabei erwähnt, wie der Rechner ausgestattet ist.

    Ja, er hat sicher seine Eigenarten, die schwierig (wie du schreibst: "ohne, dass es viel kostet") umzusetzen sind. Aber dafür hat der typische Amiga ja ein Vielfaches an Speicher und ein Vielfaches an Rechenleistung (incl. Customchips). Und dass es machbar ist, dafür gibt es ja auch genügend Beweise. Man muss die Maschine halt beherrschen. Ich persönlich bin da raus, mehr als Amos und Blitz Basic kann ich nicht. Deshalb darf ich den Mund nicht allzu weit aufreißen...


    Ist aber irgendwie schon zu sehr off-topic. Deshalb: Ich glaube, ich spiele heute mal wieder International Soccer. Das könnte das erste Computerspiel überhaupt gewesen sein, das ich (nach Pong) gespielt habe. UND DAS WAR SOOOOO REALISTISCH !!!!! Klein-Etze dachte tatsächlich, dass das ja wie echt aussah.

    Hat wohl auch (oft) damit zu tun, dass viele Amiga-Umsetzungen einfach Portierungen der ST-Version sind. Gerade in den früheren Jahren wurde das Potenzial oft nicht abgerufen.


    Aber man müsste eigentlich davon ausgehen können, dass der Amiga jedes C64-Spiel mindestens genau so gut bewältigen können sollte - bei besserer Grafik. Dem ist aber viel zu oft nicht so...


    Ich habe beide Systeme zu Hause, somit könnte es mir ja egal sein, aber schade ist es dennoch.

    Nachdem ich auf dem Amiga mal wieder Microprose Soccer gespielt habe und mich über die schlechte Portierung ärgerte, habe ich mich wieder mit der C64-Fassung beschäftigt. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Die C64-Version spielt sich so viel besser und scrollt vor allem butterweich, während die Amiga-Version einer Ruckelorgie gleicht.


    So hänge ich nun wieder an Microprose Soccer, obwohl ich nie besonders gut war. Besonders mit der Torwartsteuerung stehe ich nach wie vor auf dem Kriegsfuß - sobald er ins Spiel kommt, werde ich hektisch bis panisch...:cursing:


    Eigentlich habe ich gar nicht so viele gute Erinnerungen an Microprose Soccer, da ich damals immer(!) von meinen Kumpels 5:0 oder so vermöbelt worden bin. Der einzige Lichtblick war (am Amiga...), dass ich es einmal geschafft hatte, im Singleplayer-Modus Weltmeister zu werden. Ist für andere Leute sicher ein Klacks, aber wenn man einen Loris Karius im Tor stehen hat, ist das gar nicht mal so einfach :saint:.

    Dass man sich hier so an einer Begrifflichkeit aufhängen kann...ts,ts,ts...


    Aber davon unabhängig: ich finde auch, dass eine Maus nicht zwingend zum C65 gehört. Es wäre definitiv schön, wenn eine mitgeliefert würde, aber wirklich nötig ist sie nun wirklich nicht. Mir persönlich ist es lieber, wenn der Mega65 endlich erscheint. Jedes weitere Nebenprojekt (was eine Maus nunmal ist) führt zwangsläufig zu Verzögerungen und benötigt natürlich Geld. Besser also, das Hauptgerät fertig zu machen und frühestens bei dessen Fertigstellung mit solcher Peripherie loslegen. Wenn überhaupt - es könnte sich ja auch ein komplett anderes Team dafür finden.


    Einmal davon abgesehen, habe ich noch eine 1351 Maus zu Hause rumliegen, die ich vor Jahren mal für 5€ bei ebay bekommen hatte. Ich freue mich also durchaus auch auf Geos.

    Welchen (wirklichen) Grund hatte es denn, dass er die Seriennummer nicht nennen wollte?

    Ansonsten hat er ja tatsächlich eher geschickt Informationen weggelassen...

    Der ist wohl sicher nicht so dumm wie er sich stellt...

    Das Interessante an solchen Geräten ist für mich(!), dass eben nicht alles schon zigmal vorhanden ist. Natürlich ist mehr Software immer besser. Aber, wenn ich z.B. für C64 oder Amiga ein Jump and Run Spiel programmiere, dann muss es sich mit hunderten anderer JaR-Spielen messen - und wird dagegen zwangsläufig abkacken. Beim Mega65 gibt es anfänglich noch die Möglichkeit, mit Mittelmaß zu überzeugen :thumbsup:.

    Ich bin mit dem Brotkasten aufgewachsen und sozialisiert und finde ihn deshalb "passend" für mich. "Schön" würde ich ihn aber nicht unbedingt nennen. Der C64C kommt der Sache schon näher. Zusammen mit der schön "kleinen" 1541-II ist es ein ansprechendes und dazu platzsparenderes Setup. Nicht so schön professionell wie der TI-99/4A mit PEB, aber der hatte ja andere Probleme :D.


    Ich liebe meinen Brotkasten, aber vom Design her gefallen mir(!) andere Rechner und auch der C64C deutlich besser. Zum Beispiel der genannte TI-99/4A, der Atari :rolleyes: 65XE, einige MSX Computer und ganz weit oben: Ganz große Liebe für die Optik des Commodore Plus/4! :love: