Hello, Guest the thread was called8.8k times and contains 296 replays

last post from MAD Cobra at the

Welchen Amiga kaufen und was brauch ich alles?

  • Sehe ich haargenau so...gibt's nic hinzuzufügen.

  • Der 1200er ist nur ne teure Spielerei...

    Nee, der A1200 kann schon Sinn machen, wenn man WHDLoad Spiele spielen und nahezu Alles, nebst AGA, abdecken möchte.

    Die ideale Spielekiste, noch dazu gibt es (aktuell) viele schöne Erweiterungen, da kann auch ne schön eingerichtete Workbench begeistern (Geschmackssache)

    klar, wenn man NUR Zocken möchte, sollte man sich halt überlegen, ob es AGA Spiele gibt, auf die man verzichten kann...


    Bzgl. des A500: ne schaltbare Speichererweiterung, sodass man auf 1 Mbyte kommt, sollte schon sein ;)

    (meintest du aber vermutlich auch mit "500er 512kb RAM")

  • Ja, habe mir das "zzgl." gespart bei den 512kb Ram.


    Also...die AGA Games...Nuja. Ist jetzt für mich kein Argument für den 1200er. Wer da jetzt richtig heiss drauf ist, aber...man muss die Handvoll Spiele nicht haben.


    Ich finde den 1200er wegen OS 3.9 und anderen technischen Spielereien sehr schön. Kann deine Begeisterung bzgl. des Einrichtens der WB gut verstehen. Da frickel ich stundenlang mit Begeisterung rum. 🤪


    Aber ich glaube nicht, dass das hier gewollt ist...sondern einfach: Diskette rein...Dauerfeuer an.

  • Vorsicht!


    Wenn Du einmal infiziert bist, bleibt es nicht bei einem Amiga500. ;)


    Ich hatte meinen ersten Amiga500 1993 in meiner Ausbildung von meinem ehemaligen Arbeitskollegen bekommen, da er für mich als Jugendlicher ebenfalls unereichbar war.


    Mit den Jahren wurde die Amigafamilie durch mehrere Amiga1200 und Amiga2000 erweitert....

  • Deshalb hab ich auch vier 4 Stück davon. :) Alle mit 1MB und Kick1.3. Zwei davon mit OCS Chipsatz, die anderen zwei mit ECS. Einer davon hat ein HxC innen fest eingebaut und einer hat ein externes Gotek. Dann ist einer noch vollkommen unverändert, der läuft einfach nur mit Disketten. Diese drei wurden irgendwann im Verlauf der letzten 10 Jahre zugekauft und dann ist da noch mein damaliger allererster Amiga-500, den ich schon seit damals habe (circa 1990 herum bekommen). Der läuft auch immernoch ganz normal und der hat innen einen Umschalter, sodaß der Fastram-Speicher der A502 Erweiterung mit auf Chipram umgeschaltet werden kann. Das war damals toll, weil dann viel grössere Soundmodule im Protracker möglich waren und ein paar wenige Spiele und Demos wollen auch unbedingt 1MB Chipram.


    Ich hatte meinen ersten Amiga500 1993 in meiner Ausbildung von meinem ehemaligen Arbeitskollegen bekommen, da er für mich als Jugendlicher ebenfalls unereichbar war.

    Unerreichbar. Meinst du jetzt der Arbeitskollege oder der A500. *lol* :lol23:

  • AW182


    Beides. ;)


    - Der Amiga war meinen Eltern damals zu teuer. Vor meiner Ausbildung hatte ich noch kein Einkommen. Also Amiga500 unereichbar.

    - Der Kollege war in der Prüfabteilung angestellt, wo er die Produkte unserer Firma im Prüffeld auf Herz und Nieren getestet hat. Für mich als kleiner Azubi, war zu dem Zeitpunkt sein Wissenstand auch noch unereichbar.

  • Auch vom Retro Faktor kommt nichts an den 500er ran, das war/ist DER Amiga. Und der Amiga = OCS. Selbst total vergilbt ist der 500er noch ein eye-catcher, den erkennt man(n). Frau natürlich nicht :D Frau fragt sich was all die alten Tastaturen sollen ... Obwohl man Frau bald auch mit bunten neuen Gehäusen entgegenkommen kann <3


    Und AGA ... jetzt ganz stark bleiben und die Taschentücher bereithalten :bgdev ... what for? Das ist eine derartige Nische dir mir bisher nicht abgegangen ist, das wäre dann in etwa die Nische in der Nische. Für mich in etwa auf den Niveau von ECS. YMMV though.

  • Der Amiga500 ist sogar so ein Eyecatcher, dass ich damals zwei davon auf dem Sperrmüll aus dem Augenwinkel am Straßenrand entdeckt und gerettet habe. Die Form ist einfach unverwechselbar. :thumbsup:

  • ich empfehle dringend einen A1200 mit kleiner Turbokarte oder Speichererweiterung sowie CF Karte als Festplatte.

    Die perfekte Maschine,WHDLOAD tauglich,kann rumgefummel mit Diskimages oder noch schlimmer mit echten Disketten.AGA chipsatz

    Du bist sowas von 2020er...


    Ohne Gefummel

    ..3 Tage bis datt Spiel läuft ist das nicht authentisch. DAS IST quasi das Spiel.

  • Ich finde ja immer, wer hier fragt was man denn so für den Einstieg braucht, egal ob C64 oder Amiga, der wird derart zugebombt, das man als Anfänger direkt abgeschreckt wird.

    Ich glaube ein ganz normaler A500 plus 512 Kb Speichererweiterung mit einem Gotek ist tatsächlich eigentlich das beste UND Einfachste.


    Den 1200er mit TK habe ich mir letztendlich auch gegönnt weil ich irgendwie heiss drauf war.

    Aber letzten Endes zockt man dann doch nur wieder Turrican und Co.

    Optisch sind der 600er und 1200er aber schon Eyecatcher.


    Wichtig ist das man eine vernünftige Spielesammlung hat denn im Netz schwirrt unglaublich viel Müll rum an Diskimages.


    Darum am besten die Amiga Gamebase runterladen, da sind auch meist super Trainer dabei.


    Das ist auch sowas was bei WHDload eben fehlt.

  • Hallo,


    für ein normales Spielen reicht ein normaler Amiga 500 mit Kickstart 1.3 und einer 512KB Speichererweiterung damit du auf 1 MB kommst.

    Ein 2. Diskettenlaufwerk macht bei einigen Spiele schon Sinn.

    Das wäre schonmal eine gute Basis um zu zocken.

    Diese Kombination hatte ich damals (beim Neukauf irgendwann 1991).

    Irgendwann so 1993 hatte ich mir einen Festplattencontroller mit Festplatte zugelegt.
    Sinnvoll war das bei Adventure-Spiele mit vielen vielen Disketten. Da war auch ein 2. Laufwerk nicht wirklich sehr hilfreich.


    Dann bin ich vor ein paar Jahren auf das Return-Magazin gestoßen, und die Leidenschaft wurde bei mir neu entfacht. Es gibt immer noch Hard- und Software.


    Nach etwas Recherche im Internet hatte ich mich dazu entschlossen, meinen Amiga 500 umzubauen.

    Der HD-Controller wurde um 6 MB aufgerüstet, und der Interne mit Erweiterung wurde auf 1 MB Chip-Mem umgejumpert.

    3 weitere externe Laufwerke sind angeschlossen, wobei diese nicht eingeschaltet sind.

    Ein Gotek-Laufwerk wurde intern zum eigentlichen Laufwerk dazu gebaut und das Display in die Front gesetzt und der USB-Anschluss mit Taste vor das Diskettenlaufwerk. Somit kann ich auswählen, ob ich von Diskette oder USB-Stick laden möchte. Es ist immer nur eins davon aktiv als DF0: , das andere ist dann tot in dem Moment.

    Ein Kickstart 2.04 wurde mit einer Umschaltplatine ebenfalls eingebaut, damit WHDload funktioniert.

    Die Festplatte wurde durch eine CF-Karte mit Adapter ausgetauscht und dank netter Leute hier im Forum wurde mir eine neue Firmware für den Controller gebrannt.


    Welche Vorteile habe ich jetzt ?


    -Ich kann ein Image von USB starten (DF0:) und per X-Copy sogar auf Diskette (DF1:) schreiben am Amiga und funktioniert sogar problemlos.

    -Ein paar hochwertigere Spiele nutzen den grösseren Speicher und laden nach einem GameOver nicht mehr nach (was bei 1 MB teils war)

    -Keine Geräusche von einer Festplatte

    -Ich kann mir Disketten und Platz sparen (mache ich aber nicht)

    -Ich kann WHDload benutzen und es laufen sogar 95 % der Spiele davon ohne Probleme (obwohl es nur ein 500er ist)

    -Wesentlich viel kürzere Ladezeiten wegen WHDload

    -Superschnelles booten von "Festplatte"

    -CF-Karte kann am PC mit WinUAE erstellt werden und im Amiga genutzt werden


    Natürlich konnte ich auch Nachteile feststellen wie:


    -Arbeitsschritte in der Workbench in den Ordnern sehr langsam (wohl zuviele Daten/Ordner zum abarbeiten)

    -Gehäuse muss modifiziert werden

    -Spiele ohne Trainer, da es Originale sein sollten

    -Teile zum aufrüsten können teuerer werden wie ein anderes System (Amiga 1200 bringt schon ein paar Sachen direkt mit)


    So im ganzen bin ich zufrieden mit der Kombination.

    Du kannst dir also immer wieder was dazu kaufen (eBay, Forum etc.) und aufrüsten. Frage dich aber selbst, ob du es brauchst.

    Mich hatte es gereizt und wollte es wissen, was es bringt und ob mein Vorhaben funktioniert.

    Ich konnte es mit JA beantworten.


    Eine Idee mit einem CD-Rom hatte ich auch schon, jedoch weis ich nicht ob es nützlich sein kann, da ich kein AGA-Chipsatz habe.

    Sollte mir mal eine Turbokarte in die Hände fallen (Intern) wäre das mein letzter Schritt, oder ein 1200er findet sich noch bezahlbar, aber da habe ich die Hoffnung aufgegeben. Leider.

    Ansonsten soll die ACA500 alles in einem kombinieren, dazu habe ich aber keine eigene Erfahrung.


    Solltest du jedoch nur etwas daddeln wollen, wird dir die Basisausstattung aber ausreichen.


    Hier noch 2 Bilder von meinem Umbau:




  • Alleine die IDE und PCMCIA Ports sind es Wert..Von einer Nische zu reden ist irgendwie völlig falsch

    Thema "Einstieg in den Amiga" und wird sprechen bereits über IDE und PCMCIA. Was ist das nächste Thema, OFS/FFS/PFS/4GB? Oder PCMCIA Treiber? Versteh mich bitte nichts falsch, IDE zumindest ist was sehr brauchbares wenn man damit arbeiten will aber nichts für den Einstieg. Und wenn ich damit arbeiten will dann besser gleich eine Turbokarte mit Speicher und IDE rein.


    Unter Einstieg stelle ich mir einen USB Stick vor wo ich die Disk Images raufkopiere, im Amiga einstecke, aufdrehen, los gehts.

  • Als Alltagsgerät bevorzuge ich den A1200, da der IDE-Controller integriert ist, und es dank WHDLoad ungemein komfortabel ist, mal eben ein Spiel über die WB zu starten. Und dank PCMCIA-Netzwerkkarte ist die Datenübertragung auch kein Problem.

    Was den Nostalgiefaktor angeht, reicht natürlich fast nichts an einen A500 mit mit Kick 1.3 sowie echtem, klackenden Diskettenlaufwerk heran (inklusive gelegentlicher Read-/Write Errors und virenverseuchter Disks ;)).

    Toppen könnte das höchstens noch ein A1000, aber der ist selten.


    CU

    Kratznagel