Posts by Kratznagel

    Ich würde es mit Heißluft probieren, also entweder Haarfön oder Heißluftpistole. Zur Not tut es auch ein Feuerzeug. Wird auch gern im Kfz-Bereich angewendet. Da dürfte zumindest bei den vielen oberflächlichen Kratzern helfen.


    Aber nicht übertreiben. Nur kurz anwenden und nicht voll draufhalten, sonst kommt es zu Verformungen.


    CU

    Kratznagel

    Ich hatte selbst nicht damit gerechnet und deswegen auch von Anfang an eine Option für 2x2 große Pixel eingebaut. Beide Größen dann mit den im Haushalt vorhandenen Handys und verschiedenen Reader-Apps getestet.

    Aber auch die kompakt gedruckten Codes mit einer Nadel pro Pixel wurden in allen Fällen erkannt, auch unter nicht optimalen Lichtverhältnissen.


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    Kratznagel

    Magst du mal was zum Raspi, Config und Verkabelung zeigen? :dafuer:

    Klar. Der Drucker ist über einen handelsüblichen USB-zu-Centronics-Adapter mit dem Raspi verbunden. Bekommt man an vielen Ecken für nur ein paar Euro. Einfach mal googeln ach "usb centronics adapter". Hier ein Beispielbild:


    Auf dem Raspi läuft ein ganz normales Raspbian, dieses hat den Adapter ohne weiteres erkannt und als Port "/dev/usb/lp1" eingebunden. Ob sich der Drucker unter dem genannten Port ansprechen lässt, kann man in der Shell durch ein einfaches

    Code
    1. echo "Hallo" > /dev/usb/lp1


    ausprobieren. Dafür braucht es noch nicht mal einen speziellen Druckertreiber, da der LC-10 reines ASCII direkt verarbeiten kann.


    Bei der Frage, wie wiederum Grafiken direkt und mit pixelgenauer Ansteuerung der Druckkopfnadeln ausgegeben werden können, hat mir folgende Anleitung zur druckereigenen ESC/P-Befehlssprache geholfen: https://de.wikipedia.org/wiki/ESC/P

    Ich habe das dort beschriebene Beispiel etwas abgewandelt und anstelle der Smileygrafik die Grafikdaten für einen QR-Code an den Drucker geschickt.


    Wer es selbst mal ausprobieren möchte: Ich habe eine Datei mit Steuerungsanweisungen hier angehängt. Einfach die Datei "qrcode.bin" (qrcode.bin )herunterladen und an den passenden Port senden:

    Code
    1. cat qrcode.bin > /dev/usb/lp1


    Das funktioniert im Grundsatz nicht nur unter Raspian und mit einem USB-Adapter, sondern auch unter DOS/Windows, Ubuntu, Mac oder Amiga oder mit Anschluss über den Druckerport, sofern vorhanden. Nur der Befehl zum Senden der QR-Code-Datei sieht dann jeweils etwas anders aus. Ebenfalls sollte es auch mit vielen anderen 9-Nadeldruckern funktionieren, die die ESC/P-Befehlssprache beherrschen (zum Beispiel die der Marke Epson).


    Außerdem lässt sich der LC-10 unter Raspian auch über das Menü als Drucker einrichten. Dazu einfach den richtigen Port (USB) und das Druckermodell ("Epson 9-Pin" oder "Star NL-10") auswählen. Bei der Einrichtung kann der Drucker auch im Netzwerk freigegeben werden, so dass z.B. auch von einem Windows- oder MacOS-Rechner im Netzwerk aus gedruckt werden kann.


    Das Farbband war total eingetrocknet, ließ sich aber mit ein paar Tropfen WD-40 in das Innere der Kassette wieder auffrischen. Das WD-40 hat die eingetrocknete Tinte im Farbband wieder angelöst. Als Nebeneffekt wurden dadurch auch gleich die Nadeln des Druckkopfes geschmiert.

    Ist das eine allgmein empfehlenswerte Vorgehensweise? Haben andere damit auch gute Erfahrungen gemacht? Und was heißt "ein paar Tropfen"?

    Ich denke schon, dass man diese Vorgehensweise weiterempfehlen kann. Auf die Idee gebracht hatte mich ein Video des Youtube-Kanals "8-Bit Show And Tell". Hier direkt zum Abschnitt für die WD-40-Methode zur Auffrischung von eingetrockneten Farbbändern:


    Meine Vermutung: Die Tinte in Farbband ist auf Ölbasis. Daher scheint WD-40 wie ein Lösungsmittel für eingetrocknete Farbbänder zu wirken.


    Ich wollte allerdings eine etwas weniger zeitaufwändige Methode als die im Video präsentierte anwenden. Dafür habe ich die Farbbandkassette mit einem flachen Gegenstand geöffnet, um direkt an das gesamte Farbband zu kommen. Ich habe dann einen flachen Pinsel mit WD-40 benetzt und vorsichtig über das in der Kassette zusammengefalte Farbband gestrichen. Das habe zwei- oder dreimal wiederholt, bis alle Bereiche des Farbbandes gleichmäßig benetzt waren.


    Die ersten Ausdrucke mit dem aufgefrischten Farbband waren danach zwar noch etwas verschmiert (weniger WD-40 hätte eventuell auch gereicht), doch nach einigen gedruckten Seiten war das Schriftbild wieder sauber und definitiv kräftiger als vor der Aktion.


    Der Youtuber "Jan Beta", hat übrigens ein Farbband direkt mit neuer Tinte aufgefrischt:

    . Habe ich zwar noch nicht ausprobiert, ist aber wie ich finde ebenfalls einen Versuch wert, gerade wenn das Farbband wirklich kaum noch Tinte enthält und es keinen günstigen Ersatz mehr zu kaufen gibt.


    CU

    Kratznagel

    Hallo zusammen,


    ich habe vor kurzem meinen ersten Drucker, einen Star LC-10 aus dem Jahr 1988 wieder in Betrieb genommen.


    Der Grund war, dass unser Tintenstrahler in letzter Zeit ständig verstopft war und vor jedem Druckvorgang erst mal Unmengen von Tinte für die Reinigung verbraucht wurden. Das Druckbild wurde trotzdem zunehmend streifiger. Das war nicht nur ärgerlich, sondern ging auf Grund des hohen Tintenverbrauchs auch ganz schön ins Geld. Der ausgesuchte Ersatzdrucker war aufgrund der allgemeinen Lieferproblematik nicht erhältlich, nur mit langer Wartezeit.


    Wie gesagt, aus diesem Grund, habe ich mich entschieden, meinen alten 9-Nadler zu reaktivieren. Für ein bisschen Korrespondenz würde er schon reichen. Und die Druckkosten sind unschlagbar günstig.


    Der Drucker lag ca. 25 Jahre lang unbenutzt im Keller. Das Farbband war total eingetrocknet, ließ sich aber mit ein paar Tropfen WD-40 in das Innere der Kassette wieder auffrischen. Das WD-40 hat die eingetrocknete Tinte im Farbband wieder angelöst. Als Nebeneffekt wurden dadurch auch gleich die Nadeln des Druckkopfes geschmiert. Ich habe mittlerweile aber auch für wenige Euro ein neues Farbband gekauft, denn diese werden anscheinend immer noch hergestellt. Der Drucker läuft immer noch so gut wie am ersten Tag. :emojiSmiley-106:


    Der LC-10 ist über einen Raspberry Pi per USB-Centronics-Adapter mit dem Heimnetzwerk verbunden und lässt sich von jedem Rechner im Netzwerk aus ansprechen. Ich habe mir dann überlegt, wie ich das Maximum herausholen kann und damit begonnen, auf dem Raspi eine Steuersoftware in Python zu schreiben, um die vorgesehenen Möglichkeiten des Druckers voll auszuschöpfen. So ist u.a. auch eine rudimentäre Textverarbeitung mit Formatierkommandos für Kursivschrift, Fettdruck usw. entstanden. Ist allerdings alles noch WIP.


    Eine Funktion dieser Software ist, QR-Codes zu generieren und diese pixelgenau auszudrucken, indem pro QR-Code-Pixel tatsächlich genau eine Nadel des Druckkopfes angesteuert wird. Optional ist auch doppelte Größe mit 2x2 Nadeln pro Pixel möglich. Das Ergebnis in beiden Fällen sind QR-Codes, die trotz der geringen 9-Nadel-Auflösung des Druckers pixelgenau zu Papier gebracht werden und von einem Smartphone ohne Probleme gelesen werden können.


      


    Man kann sich natürlich fragen, wozu das Ganze? Ich würde sagen weil es geht. :emojiSmiley-12: Und um zu zeigen, was für Möglichkeiten in so einem alten Gerät noch stecken. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen auch interessant.


    CU

    Kratznagel

    Das ist 1:1, wobei aber nur 5 Leitungen tatsächlich benötigt werden: http://www.pofowiki.de/doku.ph…lung:exchanges:transfolio

    Ich hatte damals ein Verlängerungskabel für den Parallelport in Kombination mit einem Gender Changer, der aus dem weiblichen Ende ein männliches macht, verwendet.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Dieses Kabel wird an die parallele Schnittstelle des Portfolio, welche als Zusatzmodul erhältlich war, angeschlossen. Den oben erwähnten Cardreader kenne ich nicht.


    CU

    Kratznagel

    So, Rechner wieder zusammengebaut und ein paar weitere Tests gemacht. Läuft! :juhu:


    Zur Ursache: Es lag an einem teildefekten 74F245 (Transceiver U55):


    Der Farb-RAM war übrigens völlig in Ordnung. Der Tausch gegen einen vermeintlich kompatiblen Ersatzchip hatte nur zusätzliche Probleme geschaffen, so dass jetzt wieder der Originalchip im Rechner läuft (siehe mein letztes Posting).


    Nochmal Danke für für alle Tipps, die mir damals gegeben wurden. Sie haben mich auf die richtige Spur geführt!


    CU

    Kratznagel

    Hier mal ein kleines Update nach 13 Jahren.

    Zur Erinnerung: Der C128 Blechdiesel zeigte teilweise zufällige Farben im VIC-Modus; außerdem falsche Zeichen im VDC-Modus:

       

    (Bild 1: Ich habe den Screen mit @-Zeichen vollgePOKEd, damit man sieht, wo überall Farbfehler auftauchen.

    Bild 2: Im VDC-Mode stimmen die Zeichen nicht.

    Bild 3: Farb-RAM-Testprogramm zeigt fehlerhafte Bereiche. Eigentlich sollte alles grün sein.)


    Das Farb-RAM U19 hatte ich seinerzeit schon gegen ein neues getauscht, leider ohne Besserung.


    Mittlerweile ist die Werkstatt mit besserem Mess- und Lötequipment ausgerüstet, so dass ich systematischer an die Sache gehen konnte. Also mit dem Oszi mal an den Adressleitungen gelauscht, während auf dem Rechner mein selbst geschriebenes Farb-RAM-Stresstestprogramm läuft. Und siehe da: Auf Leitung SA7 ist zwar Aktivität, das Signal sieht aber anders aus als auf den anderen Adressleitungen, nämlich mit merkwürdig schrägen Flanken. Das lenkte meinen Verdacht auf den Bustransceiver U55 (ein 74F245), der dieses Signal erzeugt. Ersatz gibt es zum Glück noch reichlich und günstig, also ausgelötet, Sockel rein, Ersatzchip beschafft und eingebaut.


    Und tadaa: Der Startbildschirm zeigt keine Farbfehler! Auch der VDC zeigt nun alle Zeichen korrekt an. Super! Aber leider zu früh gefreut: Mein Testprogramm zeigt immer noch vereinzelte Farbfehler, vor allem (aber nicht nur) beim Umschalten von Gelb ($07) auf Orange ($08). Ebenso meldet das DeadTest-Modul "Color RAM: BAD". Mist!

    (Die schwarzen Kästchen sind hier die Fehler und tauchen jedes Mal an unterschiedlichen Stellen auf, aber hauptsächlich im unteren Bereich.)


    Was also als nächstes probieren?

    Das von Commodore verbaute Farb-RAM U19 ist ein Sankyo LC3517A-15, ich hatte allerdings damals mangels Verfügbarkeit damals (2007) einen vermeintlich kompatiblen WS6116LP als Ersatz genommen. Die Originalcips waren (und sind) wohl nur noch als NOS-Ware und zu astronomischen Preisen zu bekommen. Den Originalchip hatte ich damals mangels Entlötpraxis noch nach der Brachialmethode ausgebaut, also alle Beinchen abgeknipst und dann einzeln entlötet. Aber da ich nicht wusste, ob der Chip wirklich defekt ist, habe ich ihn all die Jahre in meiner Teilekiste aufbewahrt. Nun wollte ich wissen, ob er noch funktioniert und eventuell bessere Ergebnisse bringt als der Ersatzchip. Es war zumindest eine leise Hoffnung.

    Also habe ich die abgeknipsten Beinchen wiederhergestellt, indem ich an beiden Seiten eine IC-Stiftleiste angelötet habe:

    (leider etwas unsauber geworden, da ich ehrlich gesagt nur wenig Hoffnung hatte)


    Und was soll ich sagen: Mit dem alten RAM gibt es keinerlei Farbfehler mehr. Auch Deadtest ist zufrieden. Und im VDC-Modus ist ebenso alles normal. Yes!

     

    (Bild 1: Aktuell nur fliegender Aufbau. Nicht nachmachen, da Gefahr durch offenes Netzteil. | Bild 2: Auch der VDC-Modus funktioniert wieder.)


    Ich will den Rechner erstmal wieder zusammenbauen, bevor ich weitere Tests mache. Aber jedenfalls bin ich schon mal ein gutes Stück weitergekommen und hoffe, diesen Blechdiesel nach so langer Zeit komplett wiederherzustellen.


    Die Frage ist natürlich, warum das Austausch-RAM (WS 6116LLP-70) nicht richtig im C128 läuft. Hatte es damals bei Conrad oder Reichelt gekauft.

    Ich sollte mir aber das Datenblatt nochmal genau ansehen; vielleicht habe ich etwas übersehen.


    CU

    Kratznagel

    Ah OK, ich hatte das oben falsch gelesen. Netzteil ist also als Fehlerquelle ausgeschlossen.


    Ich würde dann mal mit einem guten Multimeter an verschiedenen Bauteilen auf dem Board zwischen 5 Volt und Masse messen. Da, wo am wenigsten Widerstand gemessen wird, würde ich das Bauteil auslöten und sehen, ob der Kurzschluss verschwindet.


    CU

    Kratznagel

    Miss mal am IDE-Port den 5-Volt-Pin sowie den Massepin bis zur Netzteilbuchse. Wenn beides Durchgang hat, würde ich eher auf das Netzteil tippen.


    CU

    Kratznagel

    Ich würde die CIAs spaßeshalber nochmal zurück tauschen. Es kann gut sein, dass der Chip gar nicht defekt ist, sondern es sich um ein Kontaktproblem mit dem Sockel handelte, was einfach durch das neu einsetzten und Festdrücken gelöst wurde.


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    Kratznagel

    Wie hast du das bitte GEFUNDEN? Wenn ich nach so einem Tool suchen würde in der CSDb, wie käme ich auf DAS als Resultat?

    Ich bin über Googlesuche auf einen Link im Lemon64-Forum gestoßen.


    Bedeutet dies also, dass wenn ein Sprite bei einem Treffer flackert und kein Streifenmuster zeigt, alles so ist, wie es sein soll?

    Das wäre aus meiner Sicht zumindest eins der wichtigsten Anzeichen.

    Ein flüssiges ruckelfreies Scrolling wie z.B. im GianaSisters-Intro ist wie oben schon erwähnt wurde ein weiterer Punkt.


    Wenn du damit die ZOOM-Funktion meinst: Die habe ich bewusst aktiviert

    Wenn Du mit der Darstellung zufrieden bist, musst Du nichts ändern. Eine optimale Skalierung bekommt man eigentlich nur dann, wenn alle Bildzeilen vom C64 auf dem LCD (der ja viel mehr Bildzeilen hat als ein CRT) gleichmäßig multipliziert werden. Wird bei 720p aber schwierig. Aber eine gute Skalierung/Zoomfaktor kann das Problem minimieren.


    Ein Test wäre, sich auf dem C64 eine Testgrafik in HiRes-Mode zu erstellen, in der die Zeilen abwechselnd schwarz und weiß sind und diese auf dem LCD zu betrachten. Sehen alle Zeilen absolut gleichmäßig aus, ist die Skalierung in Ordnung.


    CU

    Kratznagel

    Für den wichtigsten Test könnte man selbst ein kleines Programm schreiben, dass z.B. einen Sprite pro Frame abwechselnd ein- und wieder ausschaltet.

    Wird das Signal korrekt vom TV als 288p erkannt, flackert das Sprite mit 25 Hz.

    Wird hingegen das Signal als 576i interpretiert, sieht man ein feststehendes Streifenmuster.


    Für C64 habe ich das hier gefunden (nicht selbst getestet): https://csdb.dk/release/?id=157133&show=review#review
    //edit: Das hier könne auch hilfreich sein: https://csdb.dk/release/?id=172720&show=summary#summary


    Warum man das testen sollte: Durch flackernde Sprites wird in Spiel gerne kurzzeitige Unverwundbarkeit des Spielers dargestellt, z.B. in vielen Shootern. Durch das schnelle Flackern erscheint das Sprite in dann halb durchsichtig, was der gewünschte Effekt in 288p ist. Bei 576i hingegen nur unschöne Streifen.


    Zur Skalierung: "HD-Ready"-TVs haben eine vertikale Auflösung von 720 Zeilen. Teilt man das durch 288, ergibt das 2,5; es muss also immer Interpoliert werden.

    Wichtig: Viele Flach-TVs haben weiterhin standardmäßig einen Overscan-Bereich aktiviert - blasen also das Bild ein wenig über den sichtbaren Bereich hinaus auf. Was wiederum zu unschöner Interpolation führt. Diese Funktion lässt sich aber oft manuell abschalten.


    Wenn Deine PS2 Homebrew booten kann, ist das hier immer noch die beste Empfehlung: http://junkerhq.net/xrgb/index.php?title=240p_test_suite


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    Kratznagel

    Oder im Menü die Einstellung für das Fenster speichern mit "Fenster / Fixieren / des Fensters" , nachdem man "alle Dateien anzeigen" aktiviert hat.


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    Kratznagel

    Original sieht das jedenfalls nicht aus. ;) Die Leiterbahn löst sich ja schon von der Platine ab und scheint angekokelt zu sein. Wenn die Folie in Ordnung ist, wurde das Board vielleicht erst nachträglich in das Gehäuse gepflanzt?

    Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass viele externe Floppys auch ohne 12V laufen; nur die 5V werden eigentlich immer benötigt.


    Wie auch immer, so ein Ferrit ist ja leicht zu beschaffen und schnell eingebaut. Die Elkos machen da aufgrund der Tatsache, dass man alle SMDs tauschen sollte, schon etwas mehr Aufwand, aber auch das ist beim A1200 überschaubar.


    CU

    Kratznagel

    E597 ist ein Ferrit, über diesen laufen 12V vom Netzteil zum externen Floppyport. Siehe https://www.amigawiki.org/dnl/schematics/A1200_R1.pdf

    So wie es aussieht, fehlt diese Spannung jetzt am Floppyport. Wenn das externe LW diese Spannung benötigt, dürfte das den Fehler erklären.


    //edit: Für mich sieht das so aus, als ob die 12V am Floppyport mal kurzgeschlossen waren, woraufhin der E597 sich verabschiedet hat.


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    Kratznagel