Posts by Kratznagel

    Das ist 1:1, wobei aber nur 5 Leitungen tatsächlich benötigt werden: http://www.pofowiki.de/doku.ph…lung:exchanges:transfolio

    Ich hatte damals ein Verlängerungskabel für den Parallelport in Kombination mit einem Gender Changer, der aus dem weiblichen Ende ein männliches macht, verwendet.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Dieses Kabel wird an die parallele Schnittstelle des Portfolio, welche als Zusatzmodul erhältlich war, angeschlossen. Den oben erwähnten Cardreader kenne ich nicht.


    CU

    Kratznagel

    So, Rechner wieder zusammengebaut und ein paar weitere Tests gemacht. Läuft! :juhu:


    Zur Ursache: Es lag an einem teildefekten 74F245 (Transceiver U55):


    Der Farb-RAM war übrigens völlig in Ordnung. Der Tausch gegen einen vermeintlich kompatiblen Ersatzchip hatte nur zusätzliche Probleme geschaffen, so dass jetzt wieder der Originalchip im Rechner läuft (siehe mein letztes Posting).


    Nochmal Danke für für alle Tipps, die mir damals gegeben wurden. Sie haben mich auf die richtige Spur geführt!


    CU

    Kratznagel

    Hier mal ein kleines Update nach 13 Jahren.

    Zur Erinnerung: Der C128 Blechdiesel zeigte teilweise zufällige Farben im VIC-Modus; außerdem falsche Zeichen im VDC-Modus:

       

    (Bild 1: Ich habe den Screen mit @-Zeichen vollgePOKEd, damit man sieht, wo überall Farbfehler auftauchen.

    Bild 2: Im VDC-Mode stimmen die Zeichen nicht.

    Bild 3: Farb-RAM-Testprogramm zeigt fehlerhafte Bereiche. Eigentlich sollte alles grün sein.)


    Das Farb-RAM U19 hatte ich seinerzeit schon gegen ein neues getauscht, leider ohne Besserung.


    Mittlerweile ist die Werkstatt mit besserem Mess- und Lötequipment ausgerüstet, so dass ich systematischer an die Sache gehen konnte. Also mit dem Oszi mal an den Adressleitungen gelauscht, während auf dem Rechner mein selbst geschriebenes Farb-RAM-Stresstestprogramm läuft. Und siehe da: Auf Leitung SA7 ist zwar Aktivität, das Signal sieht aber anders aus als auf den anderen Adressleitungen, nämlich mit merkwürdig schrägen Flanken. Das lenkte meinen Verdacht auf den Bustransceiver U55 (ein 74F245), der dieses Signal erzeugt. Ersatz gibt es zum Glück noch reichlich und günstig, also ausgelötet, Sockel rein, Ersatzchip beschafft und eingebaut.


    Und tadaa: Der Startbildschirm zeigt keine Farbfehler! Auch der VDC zeigt nun alle Zeichen korrekt an. Super! Aber leider zu früh gefreut: Mein Testprogramm zeigt immer noch vereinzelte Farbfehler, vor allem (aber nicht nur) beim Umschalten von Gelb ($07) auf Orange ($08). Ebenso meldet das DeadTest-Modul "Color RAM: BAD". Mist!

    (Die schwarzen Kästchen sind hier die Fehler und tauchen jedes Mal an unterschiedlichen Stellen auf, aber hauptsächlich im unteren Bereich.)


    Was also als nächstes probieren?

    Das von Commodore verbaute Farb-RAM U19 ist ein Sankyo LC3517A-15, ich hatte allerdings damals mangels Verfügbarkeit damals (2007) einen vermeintlich kompatiblen WS6116LP als Ersatz genommen. Die Originalcips waren (und sind) wohl nur noch als NOS-Ware und zu astronomischen Preisen zu bekommen. Den Originalchip hatte ich damals mangels Entlötpraxis noch nach der Brachialmethode ausgebaut, also alle Beinchen abgeknipst und dann einzeln entlötet. Aber da ich nicht wusste, ob der Chip wirklich defekt ist, habe ich ihn all die Jahre in meiner Teilekiste aufbewahrt. Nun wollte ich wissen, ob er noch funktioniert und eventuell bessere Ergebnisse bringt als der Ersatzchip. Es war zumindest eine leise Hoffnung.

    Also habe ich die abgeknipsten Beinchen wiederhergestellt, indem ich an beiden Seiten eine IC-Stiftleiste angelötet habe:

    (leider etwas unsauber geworden, da ich ehrlich gesagt nur wenig Hoffnung hatte)


    Und was soll ich sagen: Mit dem alten RAM gibt es keinerlei Farbfehler mehr. Auch Deadtest ist zufrieden. Und im VDC-Modus ist ebenso alles normal. Yes!

     

    (Bild 1: Aktuell nur fliegender Aufbau. Nicht nachmachen, da Gefahr durch offenes Netzteil. | Bild 2: Auch der VDC-Modus funktioniert wieder.)


    Ich will den Rechner erstmal wieder zusammenbauen, bevor ich weitere Tests mache. Aber jedenfalls bin ich schon mal ein gutes Stück weitergekommen und hoffe, diesen Blechdiesel nach so langer Zeit komplett wiederherzustellen.


    Die Frage ist natürlich, warum das Austausch-RAM (WS 6116LLP-70) nicht richtig im C128 läuft. Hatte es damals bei Conrad oder Reichelt gekauft.

    Ich sollte mir aber das Datenblatt nochmal genau ansehen; vielleicht habe ich etwas übersehen.


    CU

    Kratznagel

    Ah OK, ich hatte das oben falsch gelesen. Netzteil ist also als Fehlerquelle ausgeschlossen.


    Ich würde dann mal mit einem guten Multimeter an verschiedenen Bauteilen auf dem Board zwischen 5 Volt und Masse messen. Da, wo am wenigsten Widerstand gemessen wird, würde ich das Bauteil auslöten und sehen, ob der Kurzschluss verschwindet.


    CU

    Kratznagel

    Miss mal am IDE-Port den 5-Volt-Pin sowie den Massepin bis zur Netzteilbuchse. Wenn beides Durchgang hat, würde ich eher auf das Netzteil tippen.


    CU

    Kratznagel

    Ich würde die CIAs spaßeshalber nochmal zurück tauschen. Es kann gut sein, dass der Chip gar nicht defekt ist, sondern es sich um ein Kontaktproblem mit dem Sockel handelte, was einfach durch das neu einsetzten und Festdrücken gelöst wurde.


    CU

    Kratznagel

    Wie hast du das bitte GEFUNDEN? Wenn ich nach so einem Tool suchen würde in der CSDb, wie käme ich auf DAS als Resultat?

    Ich bin über Googlesuche auf einen Link im Lemon64-Forum gestoßen.


    Bedeutet dies also, dass wenn ein Sprite bei einem Treffer flackert und kein Streifenmuster zeigt, alles so ist, wie es sein soll?

    Das wäre aus meiner Sicht zumindest eins der wichtigsten Anzeichen.

    Ein flüssiges ruckelfreies Scrolling wie z.B. im GianaSisters-Intro ist wie oben schon erwähnt wurde ein weiterer Punkt.


    Wenn du damit die ZOOM-Funktion meinst: Die habe ich bewusst aktiviert

    Wenn Du mit der Darstellung zufrieden bist, musst Du nichts ändern. Eine optimale Skalierung bekommt man eigentlich nur dann, wenn alle Bildzeilen vom C64 auf dem LCD (der ja viel mehr Bildzeilen hat als ein CRT) gleichmäßig multipliziert werden. Wird bei 720p aber schwierig. Aber eine gute Skalierung/Zoomfaktor kann das Problem minimieren.


    Ein Test wäre, sich auf dem C64 eine Testgrafik in HiRes-Mode zu erstellen, in der die Zeilen abwechselnd schwarz und weiß sind und diese auf dem LCD zu betrachten. Sehen alle Zeilen absolut gleichmäßig aus, ist die Skalierung in Ordnung.


    CU

    Kratznagel

    Für den wichtigsten Test könnte man selbst ein kleines Programm schreiben, dass z.B. einen Sprite pro Frame abwechselnd ein- und wieder ausschaltet.

    Wird das Signal korrekt vom TV als 288p erkannt, flackert das Sprite mit 25 Hz.

    Wird hingegen das Signal als 576i interpretiert, sieht man ein feststehendes Streifenmuster.


    Für C64 habe ich das hier gefunden (nicht selbst getestet): https://csdb.dk/release/?id=157133&show=review#review
    //edit: Das hier könne auch hilfreich sein: https://csdb.dk/release/?id=172720&show=summary#summary


    Warum man das testen sollte: Durch flackernde Sprites wird in Spiel gerne kurzzeitige Unverwundbarkeit des Spielers dargestellt, z.B. in vielen Shootern. Durch das schnelle Flackern erscheint das Sprite in dann halb durchsichtig, was der gewünschte Effekt in 288p ist. Bei 576i hingegen nur unschöne Streifen.


    Zur Skalierung: "HD-Ready"-TVs haben eine vertikale Auflösung von 720 Zeilen. Teilt man das durch 288, ergibt das 2,5; es muss also immer Interpoliert werden.

    Wichtig: Viele Flach-TVs haben weiterhin standardmäßig einen Overscan-Bereich aktiviert - blasen also das Bild ein wenig über den sichtbaren Bereich hinaus auf. Was wiederum zu unschöner Interpolation führt. Diese Funktion lässt sich aber oft manuell abschalten.


    Wenn Deine PS2 Homebrew booten kann, ist das hier immer noch die beste Empfehlung: http://junkerhq.net/xrgb/index.php?title=240p_test_suite


    CU

    Kratznagel

    Oder im Menü die Einstellung für das Fenster speichern mit "Fenster / Fixieren / des Fensters" , nachdem man "alle Dateien anzeigen" aktiviert hat.


    CU

    Kratznagel

    Original sieht das jedenfalls nicht aus. ;) Die Leiterbahn löst sich ja schon von der Platine ab und scheint angekokelt zu sein. Wenn die Folie in Ordnung ist, wurde das Board vielleicht erst nachträglich in das Gehäuse gepflanzt?

    Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass viele externe Floppys auch ohne 12V laufen; nur die 5V werden eigentlich immer benötigt.


    Wie auch immer, so ein Ferrit ist ja leicht zu beschaffen und schnell eingebaut. Die Elkos machen da aufgrund der Tatsache, dass man alle SMDs tauschen sollte, schon etwas mehr Aufwand, aber auch das ist beim A1200 überschaubar.


    CU

    Kratznagel

    E597 ist ein Ferrit, über diesen laufen 12V vom Netzteil zum externen Floppyport. Siehe https://www.amigawiki.org/dnl/schematics/A1200_R1.pdf

    So wie es aussieht, fehlt diese Spannung jetzt am Floppyport. Wenn das externe LW diese Spannung benötigt, dürfte das den Fehler erklären.


    //edit: Für mich sieht das so aus, als ob die 12V am Floppyport mal kurzgeschlossen waren, woraufhin der E597 sich verabschiedet hat.


    CU

    Kratznagel

    vorher messe ich mal wieviel volt der atari auf dem pin liefert.

    Da das ein Sync-Signal ist, dürfte es periodisch zwischen 0 und schätzungsweise 3 bis 5 Volt hin- und her gehen. Der Elko soll das dann wohl glätten, so das eine konstante Spannung über 1 Volt entsteht. Ob das wirklich so ist, kann man sich mit einem Oszi in der laufenden Schaltung angucken. Ein einfaches Multimeter hilft da nicht.


    Mein Verdacht ist, dass der TV die Spannung einbrechen lässt. Man könnte auch mit dem Kondensatorwert experimentieren.


    Aber um andere Fehlerquellen auszuschließen kann man es auch erst mal mit einer externen Spannungsquelle probieren.



    CU

    Kratznagel

    Die Schaltung mit Diode, Kondensator und VSync-Leitung an Scart-Pin 16 finde ich ungewöhnlich. Ich schätze mal, das kann so funktionieren, aber nicht unbedingt mit jedem Fernseher.


    Für RGB muss Pin 16 der Scartbuchse eine Spannung von 1 bis 3 Volt bekommen. Das kannst Du provisorisch auch erstmal mit einer 1,5Volt-Batterie oder einem Universalnetzteil testen (Pluspol an Pin 16, Masse an Pin 18).


    //Nachtrag: Die Leitung von VSync zu Pin 16 muss für diesen Test entfernt werden.


    CU

    Kratznagel

    Doscopy+ versucht im Gegensatz zu Doscopy soweit ich weiß, bestimmte Lesefehler auf der Diskette zu korrigieren - das kann in bestimmten Fällen aber auch zu einem schlechteren Ergebnis führen. Habe ich früher auch immer benutzt. Heute nutze ich das normale Doscopy (in den seltenen Fällen, wo ich noch eine Diskette direkt kopiere).


    Bamcopy kopiert nur die tatsächlich belegten Spuren einer Diskette, was je nach Füllstand dann wesentlich schneller geht als eine komplette Diskette zu kopieren. Das funktioniert aber nur mit AmigaDOS-formatierten Disketten, also denen, die auch von der Workbench erkannt werden. Die meisten Spiele haben ein eigenes Trackformat, da funktioniert Bamcopy nicht.


    Ich empfehle das normale Doscopy mit Verify (das "V" beim Ziellaufwerk muss dazu aktiviert sein).


    CU

    Kratznagel

    Ja, die Bildröhre des Vectrex wurde auch in SW-Fernsehern verbaut.

    Nur die Ansteuerungselektronik ist jeweils eine andere, da ein Fernsehbild immer aus Zeilen besteht, während beim Vectrex der Elektronenstrahl frei über den Schirm wandern kann, wie halt auch beim Oszilloskop.


    SW-Fernseher kann man so umbauen, dass sie sich wie ein Oszilloskop verhalten:


    Daher müsste Scooptrex (interessantes Projekt übrigens) theoretisch auch an so umgebauten Fernseher laufen.


    CU

    Kratznagel