Posts by AW182

    Denise findet diese Disketten alle von selbst, wenn sie im selben Ordner liegen (davon kann man ja ausgehen) und eine der genannten Benennungsformen erfüllen.

    Eben bemerkt, dass dies eventuell auch missverstanden werden kann. Damit ist natürlich gemeint "wenn sie im selben Ordner wie die erste Diskette liegen" und nicht im selben Ordner wie der Denise. :)

    Das kann ich so nicht bestätigen. Bitte mal z.B. bei arcadeshop nachsehen. Dort kann man erkennen, dass 2/3 -3/4 der Aradesticks verschienener Hersteller (z.T. auch Sanwa) mit Microschaltern mit Hebel ausgestattet sind.

    Es muß auf jeden Fall einen sinnvollen Grund dafür geben.

    (Ich habe jahrzehntelang beruflich auch mit Microschaltern zu tun gehabt. Dort, wo Bewegungen oder Kräfte quer zur Stößelachse auftraten, wurden beispielsweise nur Microschalter mit Rollen oder geeigneten Vorrichtungen verwendet.) Omron definiert in seinen Datenblättern z.B. unerwünschte Kraftrichtungen und verweist darauf, dass sich in diesen Fällen die Lebensdauer der Schalter verringern könnte.

    Aber hier an den Sticks dürften die Auswirkungen nicht so gravierend sein, vielleicht orientieren sich die Hersteller tatsächlich nur am Preis.:(


    Ja vielleicht mit Hebel, aber nicht mit Metallzunge zwischen Aktuator und Taster der Mikroschalter.


    Wie gesagt, ich habe in dem Punkt andere Erfahrungen gemacht und dass Ersatzteile wie etwa der Kowal Aktuator dann nicht mehr in den JLF-TP Klon hineinpassen, wenn Mikroschalter mit langen Metallzungen verwendet werden, spricht auch klar dafür, dass es beim JLF Stick einfach nicht so gehört, dass sich noch etwas zwischen Aktuator und Tastern der Mikroschalter befindet. Ersatzteile für den JLF sollten ja eigentlich passen, nicht wahr? Wenn sie das plötzlich nicht mehr tun, scheint irgendetwas faul zu sein.


    Es geht ja hier um den Sanwa JLF-TP Joystick, beziehungsweise einen Klon von diesem. Und ich habe die bislang in real, wenn ich sie mal von innen sah, immer nur mit Omron Mikroschaltern gesehen und gehe deshalb davon aus, dass Sanwa die entweder direkt so bestückt an die Arcadeshops ausliefert oder zumindest empfiehlt, diesen Mikroschalter-Typ zu verwenden, vor allem natürlich auch wegen dessen Form.


    Was dann all diese Arcadeshops dann wieder machen, also ob sie das Teil so dann komplett verkaufen (das war bei denen wo ich gekauft habe immer so der Fall), oder auch nicht, das kann ich nicht für alle Shops sagen. Aber bei den gekauften JLF-TP Lenkeinheiten meiner Kumpels und mir, waren immer dieselben OMRON Mikroschalter schon direkt im Bauteil enthalten und da konnte man jeweils auch gar nicht wählen bei der Bestellung, welche Mikroschalter man dazu will, weil die da einfach schon mit drin waren im Preis. Vielleicht ist das bei anderen Shops nicht so, aber ich kenne es nicht anders. Mehr kann ich auch nicht sagen dazu.


    Klar kann man als User verschiedene Mikroschalter einbauen in den JLF-TP, aber der klarste Hinweis dass es so nicht gehört, ist für mich der Punkt, wenn Ersatzteile nicht mehr richtig hineinpassen und auch der, dass User berichten, der Stick würde auslösen und danach könnten sie noch ein Stück weiterlenken. Da merkt man dann schon klar, dass irgendwas nicht passen kann.


    Im Arcadeshop.de hab ich eben auch mal geschaut. Da steht bei dem Mikroschalter mit Rolle (so wird da wohl diese Zunge bezeichnet) dahinter, dass dies hauptsächlich für Auszahlmechanismen wie z.B. bei einigen Geldspielgeräten gehört:


    http://www.arcadeshop.de/Mikro…schalter-m-Rolle_441.html


    Sieht man sich dort das Bild des JLF-TP an, dann sieht es dort auch aus, als wären die normalen OMRON Schalter dort verbaut. Man kann es nur etwas schlecht erkennen, weil kein Bild direkt von unten dabei ist.


    Ich hab mir auch extra nochmal ein paar Bilder im Netz angesehen, bei denen der JLF-TP von unten zu sehen ist und da sind eigentlich immer dieselben Mikroschalter drin, nämlich dieser eine Typ von Omron. Siehe etwa hier die verschiedenen Bilder weiter unten, wo man den Sanwa JLF-TP von unten sieht:


    https://www.google.de/search?q…W654rQDg&bih=666&biw=1024


    Immer dieselben Mikroschalter eigentlich, da hat keiner solche Metallzungen. Oder auch hier, da kann man das PCB des JLF-TP direkt nachkaufen


    https://focusattack.com/sanwa-tp-ma-pcb-assembly/


    Auch da sind von Haus aus wieder die Omron Schalter drin.

    Eine Playstation Mini von Sony gab es auch noch. Ist halt auch keine große Kunst, ein 5€ ARM-SoC in ne Kiste zu stecken und einen OpenSource Emulator drauf zu tun.


    Damit solch ein Teil dann aber bei den Usern gut ankommt, ist schon noch wesentlich mehr zu beachten. Man sieht ja, dass nicht alle Minis oder Nachbildungen gute Reaktionen erhielten im Nachhinein. Gute Menueführung, gute Kompatibilität, die Input-Lag Problematik, gutes Gehäuse, Lademöglichkeit für externe Spiele-ROMS und und und.

    In der Version 1.0.9 wurde der Disketten Wechsler überarbeitet.

    Das müsst ihr unbedingt mal ausprobieren, das klappt einwandfrei und erspart dem User, wenn er ein Multi-Disk Demo oder Spiel einlegt, später wenn die Software eine andere Diskette verlangt, nochmal irgendetwas machen zu müssen, ausser den dafür vergebenen Hotkey zu drücken. Und der User muss auch vorher nicht manuell den Diskwechsler befüllen.


    Das einzige was der User machen muss, das ist, eine von verschiedenen Benennungsformen der Files zu beachten bei seiner Software. Da wird aber sowieso schon jeder User wahrscheinlich vorgehen nach einem der genannten Schemas, hier anhand des Spiels "Turrican 2":


    Turrican 2 - a.d64

    Turrican 2 - b.d64


    oder


    Turrican 2 - 1.d64

    Turrican 2 - 2.d64


    oder


    Turrican 2 - Disk 1.d64

    Turrican 2 - Disk 2.d64


    oder auch


    Turrican 2 - Disk a.d64

    Turrican 2 - Disk b.d64


    undsoweiter.


    Hält man sich mit seinen Daten an eines dieser Bennenungsverfahren, dann sucht Denise für den User, nachdem dieser die erste Disk einer solchen Software eingelegt hat, automatisch im selben Ordner nach den nächsten Disketten dieser Software und legt sie ein, wenn der User den Hotkey drückt, den er vorher für die "Diskette wechseln" Funktionen im Hotkey-Menue vergeben hat.


    Ich empfehle hier Tasten zu nehmen, bei denen man nicht mehr viel nachdenken muss, bei der Nutzung, etwa wenn die Nummern am Keyboard zu den Disknummern passen. Etwa so:


    "Diskette wechseln 1" = "ALT+1"

    "Diskette wechseln 2" = "ALT+2"

    "Diskette wechseln 3" = "ALT+3"

    "Diskette wechseln 4" = "ALT+4"


    ... undsoweiter


    Im Klartext bedeutet dies dann folgendes in der Praxis. Der User kommt auf die Idee, sich das Demo "Coma Light 13" spontan im Denise ansehen zu wollen. Er startet die erste Disk des Demos und kann sich das ganze Demo durchgehend ansehen, ohne nochmal irgendetwas machen zu müssen, ausser "ALT+2" zu drücken, wenn das Demo die zweite Disk verlangt, "ALT+3" wenn es die dritte Disk verlangt und "ALT+4" wenn es die vierte Disk verlangt. Denise findet diese Disketten alle von selbst, wenn sie im selben Ordner liegen (davon kann man ja ausgehen) und eine der genannten Benennungsformen erfüllen. Kein manuelles vorheriges Befüllen des Diskwechslers ist mehr nötig und auch nicht, die anderen Diskseiten, wenn das Demo sie will, per Hand einlegen zu müssen. Geht nun alles automatisch. Da macht das Demo schauen gleich nochmal mehr Spaß. :)


    Befüllt man den Diskwechsler aber manuell, kann ja auch sein, dass man das mal machen will, dann gelten diese per Hand eingelegten Disketten und man kann sie mit den vergebenen Hotkeys ansteuern. Ist der Diskwechsler leer, dann gilt die genannte "automatische Disk Suchen und Einlege Funktion". Probiert es mal aus.

    Das müsste der ZX Spectrum Vega+ gewesen sein.


    Genau, das war das Teil. Sieht auch geil aus, finde ich.


    Den ZX Spectrum finde ich recht interessant, von seiner ungewöhnlichen Farbpalette angefangen, die Spiele irgendwie ganz anders aussehen lässt, seinem coolen Gehäuse-Design, bis hin zu Modellen wie dem Pentagon undsoweiter. Ich emuliere ihn auch am PC mit den Emulatoren "ZX Spin" und "Spectaculator". Vielleicht hole ich mir mal so ein Vega, mal sehen? Eigentlich wollte ich hardware-mäßig ja nichts mehr anschaffen, weil hier eh alles aus den Nähten platzt, aber das ist schwierig durchzuhalten teilweise. :)

    Hatte ich bislang noch gar nicht gesehen diesen Thread. Ich hatte nie einen echten VIC20 und deshalb keinen so starken Bezug dazu wie etwa zum C64 oder zum Amiga. Wohl auch ein Grund, warum mir dieser Thread bisher nie aufgefallen war.

    diesmal in "hell" :)


    vc20_1.JPG


    You're on a highway to "hell". :) Wusste gar nicht, dass es jetzt einen "THE VIC20" auch schon gibt.


    Was alles so rauskommt an neu aufgelegten Retro-Konsolen ist schon erstaunlich. Neues NES, neues MegaDrive, neues Atari-2600, neues SNES, neues Neo-Geo und und und. Und teils auch im Handheld-Format.


    Vor kurzem sah ich im Netz sowas wie ein ZX-Spectrum Handheld, welches einen ZX emuliert. Und vom Aussehen her auf ZX gemacht und gar nicht mal schlecht das Teil vom Test her. Finde nur gerade im Moment die Seite nicht mehr im Netz, sonst hätte ich direkt verlinkt. Ich habe hier beispielsweise ein Mega Drive Gopher Handheld, welches ich auch recht gut finde. Spiele-Roms kann man direkt von einer SD-Karte laden, die seitlich in's Gopher gesteckt wird. So gefällt mir das. *lol* ;)

    Überraschend habe ich festgestellt, dass das Zinober zur Nachverfolgung hier wohl gar nicht nötig ist, denn bei dem Angekommenen geht das Tracking tatsächlich bis zur Auslieferung mit dieser Seite.


    Und die hatten sogar noch den Hinflug "Unter Feinden", also scheinbar feindlicher Beschuss und die Ware kam trotzdem durch. Krasser Shit!!!! :woot: :silly:


    Die "Zungen" an den Mikroschaltern dienen meines Erachtens dazu, Querkräfte an den Stößeln der Mikroschalter, die durch Reibung (Aktuator direkt an Stößel) entstehen würden, zu vermeiden.

    Das geschieht zum Beispiel, wenn man mit dem Steuerknüppel wie in einem Topf rührt.:)

    Glaube ich, ehrlich gesagt, weniger, denn sonst wäre das ja bei demjenigen Mikroschalter-Typ, mit dem Sanwa die originale Lenkeinheit ausliefert, auch so, wenn das irgendeinen Vorteil hätte. Ich vermute, es wurde einfach ein Mikroschalter-Typ verbaut, der Preis-/Leistungsmäßig gut war und der halt einfach diese Metallzungen hat, welche die originalen Omron Mikroschalter nicht haben. Dann wurden diese Mikroschalter unverändert so eingebaut in den Joystick.


    Ob man die Zungen dann letztendlich entfernt oder nicht, bleibt dann halt jedem User überlassen. Ich würde sie wegmachen, aber kann jeder machen wie er will.

    Ich habe mir die Tage ein Modul von dem Spiel gebastelt.

    Sieht cool aus, das Gehäuse macht auf jedenfall was her mit seiner marmor-mäßigen Oberfläche.


    Finde das Spiel sehr solide, aber auch sehr schwer. Selbst auf Easy komme ich nur bis zu Level 4.

    Was, echt? So unterschiedlich sind da die Ansichten, ich finde es auf Stufe "Normal" fast schon zu leicht, vor allem was die Endgegner betrifft. Da bin ich aus einigen Arcade-Shootern härtere Gegner gewohnt, die man viel öfter treffen muss, bevor sie draufgehen. Die Endgegner hier gehen ja relativ schnell drauf, wenn man sie ein paarmal an den richtigen Stellen trifft.


    Aber gut, dass man unterschiedliche Schwierigkeitsstufen hat bei "Zeta Wing", so kann man jeden User zufriedenstellen und ausserdem steigert man sich ja auch, wenn man es öfter zockt. Das wirst du auch merken, dann kannst du höher gehen beim Schwierigkeitsgrad. Das einstellbare Autofeuer erleichtert die Spielbarkeit dann auch nochmal etwas.

    Das ist aber eine JLW-UM Lenkeinheit. Okay, dann hätte ich das mehr präzisieren müssen. Bei den echten Sanwa "JLF-TP" Joysticks (und der Retroradionice Stick ist ja ein Klon von diesem) habe ich das noch nie gesehen, dass sich ein Teil zwischen Aktuator und Tastern der Mikroschalter befindet.


    Die echten JLF-TP Sticks die ich bislang in real gesehen habe, das waren so um die 10 Stück (eigene und die von Freunden), hatten alle von Werk aus immer diese japanischen OMRON Mikroschalter verbaut und die haben keine solche Metallzunge vor dem Taster.


    Deshalb vermute ich, dass dies so auch nicht gedacht ist bei dieser Lenkeinheit, da SOLL der Aktuator direkt die Taster der Mikroschalter drücken und die dafür erhältlichen Austausch-Teile, wie etwa der Kowal Oversize-Aktuator, sind größenmäßig dann auch genau dafür ausgelegt, dass direkt die Taster der Schalter gedrückt werden. Man sieht ja an den Aussagen einiger Nutzer hier, dass der Kowal sonst nicht mehr richtig passt. Das zeigt ja, dass es so eigentlich nicht gedacht ist.

    ... na, ob du das wirklich "spürst" ?!

    Ich denke schon, weil man diese Metallzungen dann ja auch jedesmal immer mit umbiegen muss. Gut, ich weiss jetzt nicht wie stark da der Widerstand ist, aber das Wort Aktuator sagt ja eigentlich schon, dass damit eigentlich direkt der Taster des Mikroschalters gedrückt werden sollte und nicht noch irgendein Teil dazwischen sein sollte. Die echten Sanwa Lenkeinheiten werden ja auch nie so ausgeliefert, da berührt immer Aktuator direkt die Taster und alle Austauschteile, wie etwa der Kowal, sind dann auch dafür gedacht und größenmäßig angepasst.


    Wie ich bereits sagte tragen diese Metallhebel gute 0,5mm auf.

    genau... AW182 ,.. du du Sie entfernst... wirst du eher "den späteren" Auslösepunkt merken...

    Ja, klar. Deshalb habe ich ja auch bei meinen Sanwas den Kowal Oversize-Aktuator eingebaut. Damit ist dann beides gewährleistet, ein ebenso kurzer Weg und auch, dass der Aktuator direkt den Taster drückt und so die originale Lenksensibilität der Sanwa Lenkeinheit nicht verändert wird. So ist das ja eigentlich auch gedacht, denn dieser Kowal Aktuator gehört ja extra für die Sanwa JLF-TP Lenkeinheiten.



    Ich meine, im Endeffekt muss sowieso jeder für sich selbst herausfinden, wie es sich für ihn persönlich am besten lenkt, deshalb gibt es bei den Arcade-Sticks ja auch soviele Änderungsmöglichkeiten bzw Austauschteile. Aber ich habe bei den echten Sanwas noch nie gesehen, dass sich noch irgendein Teil zwischen dem Aktuator und den Mikroschalter-Tastern befindet, deshalb wundert mich das hier schon etwas. Denke nicht, dass dies förderlich für das Lenkverhalten ist. Aber vielleicht merkt man es auch kaum, das müsste man mal direkt vergleichen.


    So wie ich es verstanden habe schlägt der Aktuator sehr wohl an den Restriktor an nur halt erst deutlich nach dem Auslösen der Schalter, was zu einem langen Nachlauf im Weg des Hebels führt. Und da sehe ich eindeutig das Problem bei den Matallbügeln die, die Schalter "zu früh" auslösen lassen.

    Das wird vermutlich so sein. Ich habe das eben auch nochmal nachgeprüft mit meinen zwei echten Sanwa Sticks. Da verhält es sich so, dass man zunächst einen etwas längeren Lenkweg hat, bis der Mikroschalter dann auslöst. Danach kann man dann aber nur noch ein sehr kleines Stück weiterlenken, weil man dann an den Restriktor anstösst. Nur in den vier Ecken ist der Weg nach dem Auslösen noch ein bisschen weiter, aber auch nicht viel.


    Ich würde deshalb diese Metallzungen entfernen und dann den leicht größeren Kowal Aktuator ausprobieren, der dann genau reinpassen sollte. Dann wäre es, bis auf den verwendeten Mikroschalter-Typ, ähnlich zum echten Sanwa JLF-TP und ich denke es gäbe eine Verbesserung bei dem angesprochenen Punkt.

    Wie ich bereits sagte tragen diese Metallhebel gute 0,5mm auf. Was wie du richtig erkannt hast das Innenmaß zwischen den Schaltern natürlich verringert und so beim Einbau eines größeren Aktuators für die Probleme sorgt.

    Komisch, dass man da überhaupt solche Mikroschalter mit so langen Zungen verbaut hat, denn normalerweise sollte nichts zwischen dem Aktuator und den Tastern der Mikroschalter sein, weil das dann ja auch wieder das Lenkgefühl beeinflusst, das nimmt ja einen Teil der Lenk-Sensibilität weg, da diese Metallzungen selbst ja auch einen gewissen Widerstand haben. Oder vielleicht wollten die den Stick auf diese Art etwas härter machen in der Lenkung, wobei man das aber eigentlich über härtere Federn macht?

     

    Als ich jetzt diese beiden Bilder sah, ist mir klar, was du mit den Metallzungen an den Mikroschaltern weiter vorne gemeint hast. Bin leicht geschockt jetzt. Denn das mit diesen Zungen ist natürlich komisch und die verändern so logischerweise auch die Lenkeigenschaften des Joysticks, weil ja nicht direkt nur die Taster der Mikroschalter gedrückt werden, sondern immer auch noch diese Metallzungen mit.


    Welchen Zweck erfüllen diese Zungen überhaupt, kann man die nicht entfernen bei dem Klon? Das sind definitiv keine Mikroschalter, die so in einem echten SANWA Stick verbaut wären. Weiter vorne habt ihr ja sehen können, wie das mit den originalen Omron Mikroschaltern aussieht. Da wird nicht auf die Zunge gedrückt vom Aktuator, sondern natürlich direkt auf den Taster. Da ist jetzt, nachdem ich diese Fotos sehe, auch klar, warum der Kowal Aktuator da dann nicht mehr richtig reinpasst.

    Trotzdem lohnt es, das Poti mal mit einem Joytesterprogramm zu verstellen - nicht einfach freihändig


    Für Leute die auch einen Amiga haben, empfehle ich dieses Dauerfeuer-Test Tool hier im Anhang, welches exakt die Hz-Werte des Feuers anzeigen kann. Läuft zwar auch im WinUAE, aber wenn es um derlei Messungen geht, kann das durch den Emulator verfälscht werden. Deshalb lieber am echten Amiga testen und das Poti entsprechend justieren. Wie schonmal gesagt, würde ich entweder den Wert 50Hz oder den Wert 25Hz einstellen, damit sollte bei PAL Spielen am schnellsten geschossen werden.

    Hier nochmal ein Foto von innen, leider mit nicht zentriertem Stick, aber Switches etc. ganz gut sichtbar, für AW182 :


    Ja, danke. Leider sieht man nicht allzuviel, im Bezug darauf, ob andere Mikroschalter das Problem mit dem Kowal Aktuator bei dem Stick verursachen könnten, weil da im Foto jetzt der Restriktor noch oben draufsteckt und die Sicht versperrt.


    Es sind auf jedenfall andere Mikroschalter, das kann man schon erkennen. Könnte demnach dann so sein, dass die eine ganz leicht andere Form haben als die von Omron und daß dies dann die Abstände zum Aktuator ein klein wenig verändert.


    Was ich wirklich schade finde ist, daß es scheinbar keinen Actuator oder Restrictor gibt, der den Weg des Sticks nach dem Auslösen des Microschalters verkürzt. Oder hat jemand einen Tip?


    Vielleicht ginge das mit dem runden Restriktor, also dem Typ B im Foto hier:



    Dessen untere Öffnung ist auf jedenfall kleiner als die vom Typ C und bei dieser ganz runden Form, könnte man wohl noch am ehesten selbst innen noch etwas anbringen, um das Loch noch etwas weiter zu verkleinern. Müsste man ausprobieren. Das ist übrigens wirklich eine Problematik, die ich mit meinen zwei echten Sanwas nicht wirklich nachempfinden kann. Einen Versuch wäre es wert, den Typ B vom Foto hier kaufen und innen im runden Bereich noch irgendetwas anbringen und schauen, ob das dann was taugt als Lösung oder nicht?