Posts by AW182

    ?? wo steht denn überhaupt, dass der Retroradonics Joystick "den Anspruch" hat, "kompatibel" oder 1:1 zum Sanwa zu sein ?

    ... das scheint dein Problem zu sein...ben... :thumbup:

    Haha, ist das jetzt als Witz gemeint??? Schon, oder? :)


    Also ehrlich, das ist ein 1-zu-1 Nachbau des Sanwa Joysticks und sogar im Beschreibungstext des Joysticks auf der Retroradionics-Seite steht "Sanwa" geschrieben ("Joystick mechanics by Sanwa standard")


    Nachdem ich dann hier im Thread in Eintrag #64 nachgefragt hatte, ob es sich um originale Sanwa Teile oder einen Klon handelt, wurde das dann in Eintrag #65 beantwortet und erklärt, dass es sich um einen chinesischen Nachbau handelt. Dass es ein Nachbau des Modells LF-TP-8YT ist, geht aus den Bildern klar hervor.


    ich habe nicht behauptet, dass in ein SANWA eine Metallzuge "gehört"...

    ich "behaupte", dass Sie in einem Retroradonics NICHT stört...

    Aber das IST doch ein 1-zu-1 Nachbau des originalen Sanwa Sticks und sogar die Teile können untereinander getauscht werden.


    Darauf bin ich ja schon explizit eingegangen. Dann hat dein echter Sanwa (auch wenn es ein anderes Modell ist, welches man hier eigentlich nicht als Vergleich heranziehen kann) höchstwahrscheinlch keinen "Oversize Aktuator" verbaut und auch keinen engeren, runden Restriktor, sondern den Typ C (siehe Bild).


    Dann ist das schon möglich, hatte ich ja geschrieben. Manche Leute wollen den JLF Joystick vermutlich so, denn sonst würde er so nicht ausgeliefert. Ich persönlich mag das eher nicht, habe meine beiden deshalb etwas umgebaut aus genau diesem Grund. Ich wollte frühere Reaktionszeit (grösserer Aktuator), verkleinerten Lenkweg nach aussen hin (runder Restriktor Typ B) und eine steiffere Lenkung (2lb Feder) und habe mir dann diese Austauschteile gekauft und sie eingebaut.


    ... :thumbup: da stimme ich die 100% zu... deswegen auch mein erneutet Hinweis ! Einfach kaufen und

    dann auch vergleichen und nicht "meckern"... ohne etwas in der Hand zu haben... :thumbup:

    Wieso meckern? Niemand sagt, dass dieser Klon-Joystick nichts taugt, ich sage nur was zweifelsfrei schon zu 100% vorher feststeht (ob nun selbst getestet oder nicht) und das ist nunmal, dass keine solchen Mikroschalter mit langen Blechzungen in diesen Sanwa Klon hineingehören. Dazu muss man nichtmal einen besitzen, das ist vollkommen klar, auch vorher schon. :)

    Bin gespannt auf dieses Game, was ich bislang sehe, gefällt mir gut.


    Stelle mit gerade vor, wie wohl ein 4-Player-Simultan-Modus in dem Game wäre, spielbar mit einem der erhältnichen 4-Player-Adapter. Könnte vielleicht etwas chaotisch werden am Spielfeld, aber wäre auch irgendwie witzig, so ein bisschen gauntlet-mäßig. Am Amiga habe ich früher mit Kumpels oft "Gauntlet 2" zu viert gespielt per Adapter am Parallelport. Besonders witzig war es immer, wenn drei Spieler weitergehen wollten und es nicht konnten, weil einer irgendwo festhing. Die witzigen Wortgefechte dann immer, haha, die guten alte Zeiten. :thumbup:

    ... eigentlich sprechen wir ja garnicht von einem "Klon" ;) sondern von einem C64 Joystick,...

    und der funktioniert ja "für den ein oder anderen" auch prima :D

    Naja, wir sprechen hier von einem 1-zu-1 Nachbau des Sanwa JLF-TP-8YT Joysticks und von diesem Modell ist bekannt, welche Bauform die zu verwendenden Mikroschalter haben sollten. Da hat eine lange Blechzunge nunmal einfach nichts zu suchen.

    Dein genannter JLF-TP-8YT, hat meiner Meinung nach genau das gleiche Mikroschalter verhalten wie mein Sanwa JLF-TM-8T

    ist ja nur ein anderer "elektrischer" Anschluss ...

    Schau dir einach eines der fünfzig Zerlegungsvideos zu den Sanwa JLF Lenkeinheiten auf Youtube an und du erkennst schlagartig - da sind in keinem einzigen davon solche Mikroschalter mit langen Blechzungen verbaut. Warum wird das wohl so sein?


    AW182 : wieviel mm denn nun ??

    Wie soll man das messen, ein paar Millimeter werden es sein, jedenfalls mehr als bei den "Competition Pro Modellen" beispielsweise, denn dort stösst der Aktuator ja direkt an den Taster an und der Lenkweg wird dann dadurch schlagartig begrenzt. Das ist hier nicht der Fall beim JLF, da ist es von Haus aus etwas mehr.


    Aber dann kommen bei meinen zwei Sanwas wieder zwei Faktoren hinzu, welche diesen nach aussen möglichen Maximal-Lenkweg dann nach dem Auslösen des Tasters wieder kleiner werden lassen, als bei einem JLF Stick im Auslieferungszustand. Einmal der "Kowal Oversize Aktuator" und dann noch der runde Restriktor (Typ B - siehe letzter Screenshot), dessen Öffnung etwas kleiner ist (vor allem in den Ecken) als die desjenigen Restriktors, der im original JLF immer von Haus aus drin ist (Typ C). Beide Faktoren verkürzen dann nochmal diesen Lenkweg bis am Restriktor angestossen wird, speziell wenn ich in die Ecken lenke.


    Zwar bewirkt ein grösserer Aktuator dann genau gesehen auch wieder gegenteiliges, weil dadurch ja auch der Taster früher auslöst, aber da dieser Aktuator insgesamt dicker ist, stösst man damit dann dafür auch wieder etwas früher am Restriktor an, als mit dem normalgrossen dünneren Aktuator. Somit gleicht sich dieser "wie weit kann ich noch lenken nachdem der Taster auslöst" Faktor dadurch dann wieder aus, jedoch hat man den Vorteil, dass der Stick früher auf Lenkeingaben reagiert, wenn ein grösserer Aktuator drin ist. Man könnte eventuell das Loch im runden Restriktor (Typ B) sogar noch ein klein wenig enger machen, nämlich genau auf eine solche Größe, dass es gerade noch geht, die Taster der Mikroschalter zu drücken und man in diesem Moment dann schon direkt am Anstosspunkt des Restriktors ist. Aber da muss man auch wieder aufpassen, denn ist das Loch nur ein klein wenig zu eng, lassen sich die Taster entweder gar nicht mehr auslösen, oder nur noch, indem man mit Gewalt in eine Richtung lenkt. Und das will man ja auch nicht haben, der Stick soll ja immernoch leichtgängig in allen acht Lenkrichtungen funktionieren.


    => meine eigene Antwort: mein "neuer" Retroradions C64 Joystick macht WENIGER Weg als der SANWA :D (auch wenn das die SANWA-Fan´s sicher nicht hören wollen)...

    Das widerspricht aber jeder Logik, weil das Blech der Metallzunge ja auch noch aufträgt und dadurch der Taster etwas früher gedrückt wird als ohne dieses Blech. Und da du ja immernoch den normalgroßen Aktuator drin hast und keinen dickeren, hast du dann logischerweise, nach dem früheren Auslösen des Tasters, noch mehr Weg, bis du am Restriktor anstösst. Das muss ja so sein, da der Retroradionics Stick ja ein 1-zu-1 Nachbau des Sanwa ist und sogar Teile getauscht werden können. Warum solch ein Faktum angezweifelt wird, ist mir nicht klar, aber was soll's. :)


    Wenn dein anderer SANWA Joystick, den du zum Vergleich herangezogen hast, keinen grösseren Aktuator und den TYP C Restriktor verbaut hat, dann kann das durchaus so sein wie du schreibst, aber sicherlich nicht, wenn du einen grösseren Aktuator samt Typ B Restriktor darin verbaut hast. Der Retroradionics Stick reagiert etwas früher auf Lenkeingaben, aufgrund dieser Blechzunge, aber der Lenkweg den man nach dem Klicken des Mikroschalter-Tasters noch weiterlenken kann in diese Richtung, ist dann umso länger, weil ja früher der Taster klickt. Und genau diese schnellere Reaktionszeit des Stick, erreicht man normalerweise nicht durch solch eine Blechzunge, sondern durch einen größeren Aktuator. Dann hat man auch diese negative Nebenwirkung mit dem "weiterlenken nach dem Auslösen" in dieser Form nicht.


    Aber ich denke, es ist sinnlos hier weiterzudiskutieren. Alles ist gesagt worden dazu und die Faktenlage eigentlich klar, vor allem wenn man das Innenleben des Sticks kennt. Allein die Tatsache dass Austauschteile nicht mehr passen, die eigentlich passen sollten, sagt schon alles. Das ist kein Problem des Klons, nur um es nochmal zu sagen, das ist alles lediglich ein Problem der Bauform dieser verwendeten Mikroschalter.

    Also die Grafiken sind schon wirklich geil, Sorbas2020. Ich hab mir die eben nochmal vergrößert in einem Zeichenprogramm angesehen. Respekt dafür, weil, wirklich nah an der Arcade Version.


    Denke jetzt auch, es ist die beste Lösung so wie es geplant ist, eine 4:3 und eine 3:4 Version unabhängig voneinander zu machen, um jeweils noch genug Speicher für andere Sachen frei zu haben. Dann können beide Versionen unabhängig voneinander wohl das Maximum rausholen und als Spieler kann man sich dann diejenige Version heraussuchen, die man eben spielen möchte.


    Übrigens, mal so nebenbei erwähnt, auch von der Atari VCS-2600 Version des Spiels bin ich echt ein riesiger Fan, das Game ist mein Favorit auf dem Atari, schon seit je her. Da wäre eine 1-zu-1 Version am C64 auch super. Die VCS Version spielt sich in vielen Sachen anders als die Arcadevorlage, aber in sich gesehen, auch wiklich super, auch wenn sie nicht nahe am Arcade Vorbild liegt, was wohl hardwarebedingt damals am VCS auch gar nicht möglich gewesen wäre. Aber diese Version spielt sich auch extremst gut, so richtig schnell und präzise schiessen kann man da, einfach nur geil. Aber ich will dir nicht noch mehr Arbeit aufhalsen, war nur so ein Gedanke für irgendwann mal in der Zukunft vielleicht, da du dann ja schon Erfahrung in Sachen "Phoenix" hast. :)

    Da steht doch das der Benutzer den Monitor drehen soll, oder er soll es lassen. Nicht das Sorbas2020 das Programm ändern soll.


    Vielleicht mal genauer lesen. Was steht hier in diesem Beitrag?


    NEW C16 Vertical Arcade Game: PHOENIX-recovered


    Steht da nicht, dass es wohl zwei Projekte werden, eines davon mit 4:3 Screen am C64? Darauf hast du selbst dann noch geantwortet und eine 3:4 Version am C64 verlangt. Dann wahrscheinlich keine Drehfunktion, aber eine getrennte 4:3 Version. Das ist genauso gut. Auf die freue ich mich besonders, auch wenn vielleicht der ein oder andere Sprite etwas kleiner werden wird oder was auch immer.

    Entweder du drehst deinen Monitor, oder lässt es bleiben :nixwiss:


    Na ich denke mal, es entscheidet immernoch "Sorbas2020", ob er eventuell auch eine Drehfunktion im Spielmenue mit anbieten will und da hat er sich weiter vorne im Thread ja nicht abweisend dazu geäussert.


    Desweiteren hatte "Retrofan" weiter vorne erwähnt, dass das wesentliche Spielfeld in "Phoenix" 200 Pixel hoch ist, was bedeuten würde, dass es auch im 4:3 Format ohne riesige Einschränkungen am C64 umsetzbar sein könnte. Warten wir mal ab, vielleicht kommt ja eine Umswitchmöglichkeit im Spielmenue dann kann man sich das drehen der alten Monitore sparen.

    Ich verstehe das Problem nicht. Warum nicht einen LCD Monitor nehmen wenn Du Angst um Deine Röhrengeräte hast? Oder halt einen LCD Fernseher.

    LCD an echtem C64 finde ich nicht ideal. Das geht zwar, etwa über den RetroTink, und liefert dann auch ein brauchbares Ergebnis, aber am besten finde ich da immernoch das Bild eines echten Commodore-Monitors, ehrlich gesagt. Daß es auch schön wäre, hier eine 4:3 Umschalt-Möglichkeit im Spielmenü zu haben (sollte von der Pixelanzahl sogar hinhauen, wie weiter vorne schon erwähnt wurde) um den CRT-Monitor wegen eines einzelnen Spiels nicht immer umlegen zu müssen, ist doch nachvollziehbar.

    Wo ist das Problem ?!

    Hab ich für Arcade Boards schon oft gemacht.

    Musst ihn dabei ja nicht auf den Tisch ballern.

    Naja, an diesen beiden Commodore 1702 Monitoren hänge ich schon sehr, weil ich die schon seit Ewigkeiten besitze, seit Mitte der 80er. Da möchte ich lieber nichts riskieren und ich denke auch nicht, dass dies dem Monitor unbedingt gut tut, wenn man ihn häufiger mal seitlich umlegt und das müsste man dann ja jedesmal machen, wenn man das Game am echten Rechner zocken will.


    Oder man zockt es vorwiegend am Emulator, das wäre die Alterntive, denn bei den leichten Flachbildmonitoren habe ich da weniger Bedenken. Wäre trotzdem bisschen schade, eine 4:3 Version wäre schon geil, gerade weil es um einen meiner Lieblingsklassiker geht.

    eben doch... habe ich :) ist ein Sanwa JLF-TM-8T Ball Top Joystick1

    RetroRadionics ArcadeR: Joystick im CP-Stil mit Arcade-Bauteilen

    Das ist aber ein anderes Joystickmodell. Zwar auch von SANWA, aber hier sprechen wir doch über einen Klon des JLF-TP-8YT, oder nicht? Zweifelhaft, ob man das direkt vergleichen kann, das wäre wohl so, als wenn ich über den "Competition Pro Star" spreche und die Tests mit einem "Competition Pro Extra" machen würde.


    .. wie gesagt,... geh bitte mal zu deinem JLF und schaue auf die Kugel, wie weit Sie sich noch bewegt, nachdem

    der Mikroschalter intern "Klack" macht... und dann sag einmal deine mm (ca. reicht).

    Ich hab in meinen beiden Sanwa's jeweils den Kowal Oversize Aktuator drin. Ein bisschen mehr Weg hat man noch, wenn man es etwa vergleicht mit einem Competition Pro, bei dem man dann direkt anstösst wenn der Taster auslöst und es gar nicht mehr weitergeht. Schwer zu sagen in mm, viel ist es nicht, vor allem in den Ecken nicht, weil ich den runden Restriktor drin habe in beiden Sticks. Auf jedenfall wird es weniger sein, als beim Klon mit dessen Mikroschaltern, weil man dort ja noch die Dicke der Blechzunge mit einberechnen muss, während der Aktuator und der Restriktor aber gleich gross bleiben. Das heisst, wenn der Taster durch die Dicke der Blechzunge etwas früher gedrückt wird, hat man noch etwas mehr Weg, bis dann der Aktuator am Restriktor anstösst, als ohne diese Zunge. Das ist ja Fakt.


    Man hat hier quasi ein Fremdteil dazwischen, wie ein falsches Teil in einem Puzzle, mit dessen Verwendung dann die anderen Teile nicht mehr zu 100% genau passen. Ich sage ja nicht, dass es sich so dann Scheisse lenkt, ich sage nur, dass es so eigentlich nicht gedacht ist und es wohl die Lenkeigenschaften eher verschlechtern als verbessern wird. Denn würde es die Eigenschaften verbessern, dann wäre Sanwa längst selbst darauf gekommen, es so zu machen :) und sie hätten all ihre Austauschteile daran längst angepasst.

    Nein du verstehst die Problematik nicht.

    ;) doch ,.. ich "verstehe"... .. ich habe ja zwei Stück hier liegen...


    Aber du hast keinen JLF mit normalem Innenleben zum Vergleich, kannst eventuelle Unterschiede somit nicht wirklich beurteilen momentan, weil du ja nicht weisst, wie sich der JLF normalerweise lenkt. Gut, diesen direkten Vergleich hab ich bislang auch noch nicht :) *lol*, solange ich keinen solchen Klon mit diesen merkwürdigen Mikroschaltern habe, aber was man auch vorher schon eindeutig sagen kann, das ist, dass es so nicht gedacht ist mit diesem Gegenstand der hier noch zwischen Aktuator und Taster ist. Alleine schon aus dem Grund, dass Austauschteile dann nicht mehr passen und sich der Joystick dann noch ein Stück weiterlenken lässt in eine Richtung, obwohl der Taster schon auslöst. Das zeigt schon klar, hier stimmt was nicht.

    Es gibt jetzt endlich eine Version für den C64 !

    Macht einen guten Eindruck. :thumbup: Ich hoffe, es wird eine Drehfunktion für den Bildschirm im Spielmenue geben. Selbst wenn die Sprites dann nicht mehr so gut aussehen sollten, wäre es doch schön, auch normal in 4:3 zocken zu können, besonders wenn man am echten C64 spielt. Denn dort dann den alten CRT Commodore Monitor seitlich umlegen zu müssen, dabei hätte ich kein gutes Gefühl und etwas Angst um die Hardware. :)

    Nein du verstehst die Problematik nicht. Es wurde doch von einigen Leuten hier schon erwähnt, dass man, nachdem der Taster des Mikroschalters schon ausgelöst hat (der Spielersprite sich also schon bewegt), komischerweise noch ein Stück in diese Richtung weiterlenken kann, bevor der Aktuator dann erst am Restriktor anstösst. Und das gehört eigentlich nicht so und ist ja auch nicht gerade förderlich für das Lenkverhalten.


    Zwar stimmt es, dass die Schalter früher auslösen, wenn nochmal ein Blech mit dazwischen ist, aber das kann man auch auf die normale Art erreichen beim SANWA Stick, ohne sich solche Probleme wie das eben erwähnte einzuhandeln, nämlich indem man einfach einen größeren Aktuator verwendet, wie etwa den Kowal Oversize Actuator. Dieser Aktuator, wenn man sich ihn anschaut im Vergleich zum normalen, ist insgesamt etwas dicker (von oben bis unten) und dies bewirkt, dass sowohl der Taster der Mikroschalter etwas früher gedrückt wird, aber zusätzlich auch noch, dass dieser dickere Aktuator (aufgrund seiner Dicke) auch wieder früher am Restriktor anstösst. Somit hat man hier dann nicht solch ein Problem, dass man nach dem Auslösen des Tasters noch ein Stück weiterlenken kann, bevor man am Restriktor anstösst und damit quasi das ganze Lenkverhalten künstlich verändert wird.


    So ist das auch gedacht, dafür gehört ja dieser größere Aktuator, der auch perfekt zu den ganzen anderen erhältlichen Austauschteilen des JLF Joysticks passt. Nimmt man aber Mikroschalter mit solch langen Zungen, dann passen einige der Austauschteile nicht mehr richtig zusammen (Restriktoren/Aktuatoren) und man will ja nicht künstlich das normale Lenkverhalten des JLF Sticks (ob nun JLF Klon oder JLF Original) durch so etwas durcheinanderbringen. Also, das kann man natürlich machen, aber dann halt mit den entsprechenden, schon erwähnten, Nebenwirkungen.

    :) .. wie gesagt.. alles etwas viel "Theorie" ;)


    Wohl eher gesunder Realismus, würde ich sagen. :) Man sieht es ja auch in zahlreichen Youtube Tutorials, wie es beim echten JLF Stick innen aussieht und aussehen soll. Noch in keinem einzigen Video sah ich je Mikroschalter mit langen Bügeln verbaut. Aber was soll's, egal.


    kauf einfach.. bei dem Preis ist das Preis/Leistungs Verhältnis meiner Meinung nach top...


    Das auf jedenfall, hatte ich ja auch erwähnt. Wenn die von RetroRadionics meine Email beantworten würden, hätte ich die Bestellung für zwei solcher Joysticks auch schon vor Tagen rausgeschickt, aber noch steht das aus und ohne dass zwei drei Fragen darin kurz beantwortet sind, macht es wenig Sinn zu bestellen für mich.


    Ich will zumindest mal die Unterschiede wissen, etwa der Atari-Version zur C64 Version undsoweiter. Auch ob es die Gehäuse vielleicht auch einzeln zu kaufen gibt, wäre sehr interessant zu wissen vorher, denn das wäre eine echte Alternative.


    ich will dir jetzt nicht den "Glauben" nehmen, .. aber glaub mir, die Produktionskosten für Mikroschalter von Omron

    oder ich persönlich bin eher Cherry Fan, werde genauso so sein wie bei diesem Clon..

    ich tippe mal so ca. 5 cent. (für einen kompletten Mikro-Schalter)... (das hat nichts mit dem Verkaufspreis zu tun..)

    und auch Cherry verkauft "hochwertige" Mikroschalter mit Metall-Bügel, daher "verdeutliche" ich persönlich die auch nicht..

    aber alles gut... teste mal :D

    SANWA beliefert ja seit Jahrzehnten Hersteller von Arcade-Spielautomaten und diese Geräte werden ja extremst belastet von Spielern, wenn die Dinger dann irgendwo stehen. Manchmal lassen die Spieler dann auch noch ihre Wut an dem Gerät aus, wenn sie verloren haben undsoweiter, kennt man ja alles. Da wird SANWA sicherlich etliche Tests mit verschiedensten Mikroschaltertypen gemacht haben, als sie damals den JLF entwickelt haben, der ja eine der populärsten Steuereinheiten ist in den Arcade-Automaten, wenn nicht die populärste überhaupt. Und da ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die schon wissen werden, warum sie genau diese Omron Schalter in den Stick einbauen und ihn dann so ausliefern.


    Nicht dass es nicht auch andere gute Mikroschaltertypen geben wird, aber abgestimmt ist der JLF von Haus aus nunmal für die Omron Schalter. Und wenn dann bei einem anderen verwendeten Typ auch noch eine andere Bauform mit dazu kommt, wie hier in diesem Fall, dann ist mein Vertrauen in SANWA doch leicht höher als in jemanden, der erst kürzlich damit anfing, solche Klon-Sticks zu bauen und zu vertreiben. Das soll keine Abwertung der verwendeten Teile von RetroRadionics sein, die mögen gar nicht schlecht sein, aber es sind alles klar billigere Klon-Teile (deshalb ist der Preis ja auch so gut) und auf solche Erfahrungswerte mit den einzelnen Teilen dieser Lenkeinheit, wie sie der Hersteller des Originals hat, kann man dann ja auch überhaupt nicht zurückgreifen. Mich stört weniger, dass es ein anderer Typ von Mikroschaltern ist, sondern mehr, dass durch diese andere Bauform ein fremder Gegenstand zwischen Aktuator und Taster des Schalters ist. Das wäre mir auch egal, wenn es sich um irgendeine andere Lenkheinheit handeln würde, bei der man nichts über die Lenkeigenschaften weiß. Da es sich hier aber um einen 1-zu-1 Nachbau des JLF Sticks handelt, weiß man eben, dass bei diesem Typ von Lenkeinheit, da kein fremder Gegenstand sein sollte an dieser Stelle.


    Aber ich werde das dann ja sehen, wie sich das auswirkt. Was aber schon vorher unwiderruflich feststeht - einige Austauschteile passen dann nicht mehr richtig, weil einige Maße dann ja verändert sind und das ist ja auch nicht gerade toll. Deshalb am besten die Bügel abzwicken, das ist näher am Original. Aber natürlich soll und kann das jeder machen wie er will bei seinem Joystick.


    Naja ist auch egal eigentlich. Soll jeder machen wie er will. Nehmen wir diesen Punkt dann wieder auf, wenn ich solch einen Joystick hier habe und direkt vergleichen kann. Dann komme ich irgendwann nochmal darauf zurück später.

    Diese hier fallen mir spontan noch ein:


    Barbarian - The Ultimate Warrior

    Thai Boxing

    Yie Ar Kung Fu

    Barry McGuigan World Championship Boxing


    Ich hab jetzt mal Boxspiele mit unter Fighting eingeordnet.


    Aber die beiden, wenn es um Fightinggames am C64 geht, bekanntesten und wirklich guten Spielereihen sind "International Karate" und "Exploding Fist" mit all den verschiedenen Teilen, die es jeweils davon gibt.

    :) der ist doch "ab Werk" schon drinnen...

    Im Klon vielleicht. In meinen beiden echten Sanwa Joysticks war immer derjenige Restriktor von Haus aus verbaut, der hier am Bild als Typ C bezeichnet wird.



    Dieser Typ C scheint ab Werk immer in den echten Sanwa JLF Joyticks drin zu sein und die anderen beiden sind als Ersatzteile erhältlich. Der runde Restriktor ist hier als Typ B am Bild zu sehen. Man sieht den Unterschied gut an den Ecken der Öffnung.


    tu mir bitte einen gefallen, und spiele bitte vorher auch mal "Mit Metall-Bügel" und dann ohne ;)

    ich bin gespannt auf den "Bericht" :)

    Das werde ich mit Sicherheit machen, wenn ich mir zwei solcher Sticks bestelle (ich warte immernoch auf die Mail Beantwortung meiner Fragen von denen vorher) und dann baue ich einen davon entsprechend um, den anderen lasse ich erstmal so und dann vergleiche ich.


    Wobei ich mir das aber eigentlich auch sparen kann :) , denn die Omron Mikroschalter, die im Original Sanwa JLF verbaut sind, kosten dreimal soviel wie diejenigen, die hier im Klon verbaut sind. Da macht mir keiner weiß, dass diese billigeren Klon-Mikroschalter, bei denen sich komischerweise auch noch jeweils eine Metallzunge zwischen Aktuator und Schalter befindet die da nicht hingehört, sich dann besser lenkt als mit den originalen Omron Mikroschaltern. Das wäre ja ein Wunder, wenn das der Fall wäre, dann könnte Sanwa einpacken oder sie hätten ihre Produktion schon selbst längst auf billigere Mikroschalter dieses Typs umgestellt und die dann in all ihren JLF Sticks verbaut. Es ist nunmal so, dass diese Lenkeinheit, so wie sie aufgebaut ist, darauf ausgelegt ist (und das zeigen auch all die Ersatzteile), dass der Aktuator immer direkt die Taster der Mikroschalter berühren soll. Da soll sich nichts mehr dazwischen befinden. Hier in diesem Video sieht man das auch nochmal ganz gut, da wird der JLF mit dem ganz neuen Silent-JLF verglichen:



    ... wie gesagt,... es ist ja kein SANWA Joystick... muss es aber auch nicht. ;)

    Naja, es ist halt ein totaler Nachbau der Sanwa JLF Lenkeinheit und wenn die Lenkeigenschaften dieses Klons, auch nur annähernd so sind wie die des echten JLF, wovon ich bei einem 1-zu-1 Nachbau jetzt mal ganz stark ausgehe ;) , dann sollten in diesem Nachbau doch auch Teile werkeln können, die im echten JLF werkeln, beziehungsweise Teile austauschbar sein.


    Das geht dann in dem Moment, wenn diese Sorte Mikroschalter verbaut sind, dann aber nicht mehr, weil sich durch diese Metallzungen das ganze Lenkverhalten so ändert, dass bestimmte Eigenschaften nicht mehr richtig gegeben sind. Darüber wurde hier im Thread doch schon berichtet von einigen Leuten die andere Teile einbauen wollten. Das betrifft etwa das Anstossen am Restriktor nach dem Auslösen des Mikroschalters, welches hier nun nicht mehr richtig zusammenpasst und noch zuviel Weg zulässt nachdem der Schalter schon auslöst. Ebenso passt der grössere Austausch-Aktuator (Kowal Oversize) nicht mehr in den Joystick rein, weil dieser schon direkt nach dem Einsetzen immer gleich die Taster der Mikroschalter berührt und eindrückt, was auch nicht sein darf eigentlich. Somit kann man den jetzt überhaupt nicht mehr benutzen.


    Man sieht hier an diesen Beispielen, dass die ganzen Lenkeigenschaften dieses Sticks negativ verfälscht werden, dadurch dass hier Mikroschalter mit langen Metallzungen verwendet wurden, die so eigentlich nicht in einen JLF Joystick, oder einen 1-zu-1 Nachbau von diesem, hineingehören. Das ist doch irgendwie auch vollkommen klar. Spätestens in dem Moment, in dem Austauschteile nicht mehr passen, sollte man doch ins Nachdenken kommen, ob das so wirklich gedacht ist, oder nicht? :)


    ansonsten mach doch direkt einen kompletten SANWA rein :D

    Könnte man auch machen. Der Preis des Retroradionics Sticks ist billig, da würde es sich fast schon allein wegen dem Gehäuse lohnen, einen zu bestellen. Oder man könnte auch mal fragen dort, ob man nur ein paar Gehäuse kaufen kann, was das dann kostet und dann eine originale Sanwa Lenkeinheit rein, die kostet alleine irgendwas zwischen 25,- und 30,- EURO.


    Aber da weiss ich ja dann schon, wie es sich lenkt, weil ich ja schon zwei Sanwa's besitze. Noch interessanter wäre zu wissen, wie der Klon sich lenkt ist, wenn innen Omron Schalter drin wären, dazu eine 2lb Feder und ein Oversize Aktuator. Dann könnte man mal direkt einen Vergleich zwischen Klon und echtem JLF machen, wenn dies bei beiden gleich wäre.

    Ich stieß vorhin im Netz zufällig auf ein neues Homebrew Atari-800XL Spiel namens "Last Squadron", welches vor ein paar Monaten rauskam. Hab es dann vorhin gleichmal im "Altirra" Emulator ausprobiert und muss echt sagen, das ist ein Top Shooter bei dem alles passt. Grafik, Soundeffekte (besonders die Explosionen) und Spielbarkeit. Solltet ihr mal einen Blick drauf werfen. Das Spiele-Rom findet sich recht leicht im Netz, einfach mal danach googeln. Hier ein Video:



    Ich werde nachher noch weiterzocken, macht Laune das Spiel. Es gibt auch ein Waffen-Upgrade-System, dazu muss man bestimmte Hindernisse abschiessen und dann die Symbole einsammeln. Von Haus aus gibt es zwei Grund-Schuss-Arten, durch ein paarmal schnelldrücken auf den Feuerbutton schaltet man um.

    Normal sollte man die Bügel auch einfach aushaken können.

    Das werde ich ausprobieren, falls ich mir zwei dieser Joysticks bestelle. Ich will nur noch die Email-Antwort von denen zu einigen Fragen abwarten, die ich zum Stick hatte.


    Vor allem auch wegen den verschiedenen Computertypen, die man bei der Bestellung auswählen kann. Was ist zum Beispiel bei der Atari-Version anders? Steht nirgends was dazu auf der Seite. Oder ist damit das Atari VCS-7800 gemeint, welches ja 2 Feuerbuttons hat und der rechte Feuerknopf am Stick ist dann dieses Feuer-2? Alles unklar im Moment, deshalb hab ich da mal hingemailt gestern abend.

    wobei das "hackelig".. mehr das "mechanische " klackern über den scharfkantigen Restrictor kommt...

    da kann der Joystick nichts für,.. und auch nicht die "Blechstreifen",.. die AW182 "immer" ;) in Verdacht hat..


    Und trotzdem gehören die Metallbügel da nunmal einfach nicht hin und kein einziger ausgelieferter originaler SANWA JLF Joystick hat solche Metallbügel zwischen Aktuator und den Mikroschaltern. :) Das lässt sich nunmal nicht wegdiskutieren. In allen verbauten Arcadeautomaten sind Omron Mikroschalter im JLF verbaut und da berührt der Aktuator direkt den Auslöser auf den Schaltern und es gibt keine solchen komischen Bügel an diesen Mikroschaltern.


    Daher ist ganz stark davon auszugehen, dass dieses Stück Metall, welches hier beim Klon noch dazwischen ist, das Lenk-Erlebnis mit Sicherheit nicht verbessern wird, denn sonst würde SANWA seine Originale auch so ausliefern. Daß die Sanwa Austauschteile (grössere Aktuatoren/Restriktoren) dann nicht mehr richtig passen im Klon und daß man beim Klon noch ein Stück weiterlenken kann, obwohl der Mikroschalter schon ausgelöst wurde, bevor man erst am Restriktor anstösst, deutet ebenfalls alles klar darauf hin, daß es so eben nicht gehört und die Lenkung des JLF-Klons quasi künstlich verfälscht wird.


    Ich werde, wenn ich mir solch einen Stick bestelle (hab vorher noch ein paar Fragen per Email an Retroradionics geschickt, die mich interessieren vor meiner Bestellung, da warte ich noch auf Antwort) als Allererstes wenn das Teil eintrifft, diese Metallbügel abzwicken, einen größeren Aktuator, eine 2lb-Feder und einen komplett runden Restriktor (siehe unteres Bild) einbauen. Dann ist der Klon in genau dem Zustand meiner zwei originalen Sanwa's und dann kann ich auch mal richtig ausprobieren, wie gut der Klon sich dann lenkt im direkten Vergleich zum echten JLF.