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Linux macht sich das Leben schwer

  • Solange beim RTFM noch ein Hinweis zu finden ist welches Manual zu lesen wäre, vielleicht noch mit einem Link drauf sollte das eigentlich erstmal reichen.

    Das ist ein bisschen die andere Seite der Medaille. Mancher checkt das tatsächlich nicht so ganz, was noch Starthilfe ist, und was jemandem einen Knochen wie einem Hund hin werfen ist. Gibts natürlich auch. Aber üblicherweise sind in einem solchen Forum noch mehr Leute unterwegs, sodass man sich im Normalfall nicht mit dem einen Soziallegastheniker rumschlagen muss, sondern dann eben mit den anderen zum Ziel kommt. Solange man sich eben ein kein wenig bemüht...

    Zeigt der Fragende dann Lernwillen wird ihm normalerweise weitergeholfen.

    Genau das. Die wenigsten sind in solchen Foren unterwegs, um sich am Pech der anderen zu ergötzen und noch Öl ins Feuer zu gießen. Aber bei manchem hat man eben den Eindruck, solange das nicht so einfach wie ein Auto ist (Zündschlüssel rumdrehen, 2-3 Pedale, ein Lenkrad, noch n Schaltknüppel, das reicht um ans Ziel zu kommen), dann ist sofort Sense mit der Initiative. Bitte bedienen!

    Ist ihm das hingegen schon zuviel, dann gehört er ziemlich sicher zur von 7Saturn beschriebenen Gruppe und wird nie zufrieden sein, egal welches OS.

    Eben. Das sind dann die, die vor einem popeligen RAR-Archiv verzweifeln, weils ja nicht mit den Windows-Bordmitteln entpackt wird. 1 Min Googlen. 1 Min runterladen und installieren. Aber so was ist dann bei dem Klientel auch noch zu viel verlangt. Und spätestens wenn man den zehnten dieser Sorte durch hat, kanns dann auch mal sein, dass man wie eines der Arschlöcher reagiert, obwohl man sehr wohl zu helfen vor hatte.

    Ein weiteres Problem mit dieser Gruppe ist, wenn du auch nur einmal deren PC bedient hast, dann bist du ab sofort an allem schuld was mit diesem Rechner schiefgeht.

    Oh ja. Ich erinnere mich mal, als mich mein Vater (zu meinen eher jungen Jahren) angeschissen hat, was ich denn jetzt schon wieder gemacht hätte, weil der Rechner das Startmenü nicht mehr auf macht. Hätte der Knallkopf mal seinen scheiß Schreibtisch aufgeräumt, wäre ihm vermutlich nicht das Geraffel auf der ESC-Taste gelegen, die natürlich immer das Startmenü sofort wieder zu macht, nachdem man drauf geklickt hat. Aber dann ist erst mal der Sohnemann schuld, weil der ja immer solche Sachen™ mit dem Computer veranstaltet, von denen er bis heute nichts versteht.

    Genau. Und einen gratis Premium Lifetime Support, zu jeder Tages- und Nacht-Zeit. Solche Typen kannte ich auch. Habe dann den Eltern verboten, rumzuerzählen, dass ich mit Computern auskenne...

    Gibt ja nicht umsonst dieses schöne T-Shirt mit dem Aufdruck »No, I will not fix your computer!«

  • Naja, also ich halte die Mär vom "hochnäsigen Linuxjünger" für eine reine Verschwörungstheorie. Installier Dir Linux, melde Dich in einem Forum zu Deiner Distri an und fertig. Ich habe damals als Einsteiger durch freundliche Hilfe alle Probleme lösen können. Und auch als Fortgeschrittener.
    Ich hab immer so das Gefühl, die Leute die von "hochnäsigen Linuxjüngern" faseln gucken da einmal in ein Forum, stolpern direkt über Beiträge des jeweiligen Foren-Ace(TM) und schließen von daher auf irgendeine Allgemeinheit.


    Einem DAU genau das so zu sagen... IST Hochnäsigkeit par excellence.


    Jemanden, der 0 Ahnung hat erstmal in ein Forum zu verweisen ( DAU -> Forum? häää ) oder sich allgemein im Internet ( Google -> hööömmm?! ). Ich bin seit den Anfangszeiten ( naja erst seit 1998 ) von Linux dabei ( Redhat, Suse, Gentoo ) und in entsprechenden Foren wurde man mit Hochnäsigkeit ziemlich oft konfrontiert. Nur um es klar zu stellen, es betraf nicht mich ( habe eher wenig Schwierigkeiten mich in neue Systeme einzuarbeiten ), sondern wurde von mir so beobachtet. Wer nicht gleich ein Scriptvirtuose war bzw. es in der ihm erklärten Form nicht verstand, gehörte nicht dazu. Natürlich gab es auch das Gegenteil, aber wenn man sowas "abweisendes" bei der Forensuche findet, war/ist? das nicht gerade förderlich.
    Ja, es gibt Menschen, die fangen mit Computern erst an, wenn man denen mit RTFM kommt, dann holen sie sich ein System, wo es eine breitere Masse an Nutzern gibt, bei der die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass auch ein Verwandter / Bekannter helfen kann.
    Das hat alles ( unter vielen anderen Gründen ) auch dazu beigetragen, das Linux sich im Desktopbereich bis heute keine Akzeptanz bei der breiten Mehrheit erkämpft hat.
    Anfänglich war Linux wirklich nichts für DAUs, vor allem, wenn es nicht rund lief, aber auf dem langen steinigen Weg haben einige Linuxjünger so viel Geschirr zerbrochen, dass sie heute Schwierigkeiten haben, diese Scherben wieder aufzuklauben, obwohl Linux längst auch für DAUs vor allem im normalen Officebereich ganz normal nutzbar ist.

  • Einem DAU genau das so zu sagen... IST Hochnäsigkeit par excellence.


    Naja, hatten wir nicht sogar schon festgestellt, dass das Wort DAU bereits "hochnäsig" ist ;-) Egal, *ich* sage sowas keinem DAU, ich richte denen den PC ein, fertig. Wer sein System selbst installieren und konfigurieren will ist imho kein DAU.


    Gut, mit der Einschätzung der Linuxer räume ich ein, dass ich ja quasi fast 10 Jahre später als Du eingestiegen bin (erste Parallelinstallationen hatte ich zwar schon seit 2003/2004, kompletter Umstieg aufm Desktop aber erst 2009). Dann ist natürlich klar, dass wir andere Erfahrungen gemacht haben. Das mit der "Verschwörungstheorie" nehme ich also gerne zurück. Aber Du sagst ja selbst, dass dies vor allem in den "Anfangstagen" so war. Wie gesagt, ich habe weder in den Ubuntu-, noch Gentoo- noch Arch-Foren negative Erfahrungen gemacht - die üblichen Quoten-Misanthropen klammer ich da mal aus - die sind ja nicht exklusiv ;-)


  • Naja, hatten wir nicht sogar schon festgestellt, dass das Wort DAU bereits "hochnäsig" ist ;-) Egal, *ich* sage sowas keinem DAU, ich richte denen den PC ein, fertig. Wer sein System selbst installieren und konfigurieren will ist imho kein DAU.


    Kommt darauf an wie man DAU verwendet. Wenn man programmiert, dann muß man beim Testen denken wie ein DAU. Denn die finden immer ohne große Mühe einen Weg, einem Programm Probleme zu bereiten.

  • Naja - dieser Thread war nicht immer hilfreich diese "Mär" abzubauen ;->


    Eigentlich hast ja hauptsächlich du auf die Exkremente gehauen, wie elitär (und überdies unfähig) die Linux-"Jünger" zumindest in deinem Umfeld seien. Also wenn der Thread hier für dich klassischen Linux-Elitismus berherbergt, dann weiß ich auch nicht weiter. Vielleicht bist du auch einfach nur zu empfindlich. Was macht eigentlich dein Vorhaben, dir selbst mal ein aktuelles Linux anzuschauen? :)

  • Spezialitäten wie mein Brother MFC-7360N brauchten noch etwas Zusatzarbeit, aber da Brother die Linux-Treiber liefert und eine Doku zur Installation war auch das machbar. Jetzt druckt und Scannt er via LAN und Airprint fürs iPhone geht auch mit einem kleinen Zusatzservice auf einem der Rechner.


    ich find den brother support auch gut. installationsscript inkl. treibern runterladen, ausführen lassen und fertig ist die kiste. alles was man wissen muss wird genau beschrieben. find ich klasse.

  • ich find den brother support auch gut. installationsscript inkl. treibern runterladen, ausführen lassen und fertig ist die kiste. alles was man wissen muss wird genau beschrieben. find ich klasse.

    Das siehst du falsch. Alles was über einen Doppelklick hinaus geht, ist doch schließlich unzumutbar...

  • Also ich hätte ja genügend Elitismus anzubieten -- persönlich bin ich insgeheim ja auch der Meinung, dass es keine Fragen zu stellen gibt und im Prinzip jeder mit genügend Fleiß die Dokumentation und den Quellcode durchackern sollte, bevor er dumme Fragen stellt... Zu dieser Haltung kommt man halt, wenn man das selbst jahrelang gemacht hat.


    Aber jeder hat mal klein angefangen. In Sachen Linux helfe ich gerne, wenn der Fragende auch nur ein bischen Eigeninitiative erkennen lässt. Dann versuche ich immer auch die Lösung zu erklären, als nur die nackte Lösung zu liefern, in der Hoffnung, dass derjenige erkennt, dass unter Linux nur mit Wasser (und nicht mit Hühnerblut) gekocht wird und dass es tatsächlich etwas zu verstehen gibt (an Voodoo-Lösungen gibt es nichts zu verstehen). Und Voodoo heißt hier immer nur eine Zauberformel, die nicht erklärt wird (ob sie überhaupt erklärbar ist, ist eine andere Frage).


    Bei meinen eigenen Projekten lasse ich meist selbst die dümmsten Fragen durchgehen, weil ich mich freue, dass es überhaupt jemand benutzen will.


    Dass man mit der Zeit ein gewisses Überlegenheitsgefühl entwickelt ist fast schon unvermeidlich -- schließlich hat man sein System irgendwann fast uneingeschränkt im Griff und ist "Herr im Hause", da schaut man schon etwas mitleidig auf andere, die mit geschlossener, nicht durchdokumentierter, unehrlicher und damit von vorneherein nicht zu verstehender Software leben müssen. Die Frage ist einfach, ob man es raushängen lässt oder nicht, und das ist eine Frage der Persönlichkeit und nicht der Materie.


    Und wir wissen ja alle, dass die Idioten immer am lautesten schreien und Negatives einfach mehr auffält... Sowohl der "elitäre Linux-User" als auch der "Windows-Dau" fallen in diese Kategorie... daneben gibt es die unvergleichlich höhere Dunkelziffer derer, die ihr System (welches auch immer) so im Griff haben, dass sie keine dumme Fragen stellen müssen, und entspannt genug sind, sich nicht durch das heruntermachen dumm Fragender in irgendwelchen Foren profilieren zu müssen.

  • Also ich hätte ja genügend Elitismus anzubieten -- persönlich bin ich insgeheim ja auch der Meinung, dass es keine Fragen zu stellen gibt und im Prinzip jeder mit genügend Fleiß die Dokumentation und den Quellcode durchackern sollte, bevor er dumme Fragen stellt... Zu dieser Haltung kommt man halt, wenn man das selbst jahrelang gemacht hat.


    Naja, das ist halt manchmal auch einfach nötig, wenn man sich intensiv mit etwas auseinandersetzen will.
    Letztlich ist das immer eine Frage, welche Ansprüche man an sein System stellt, wie sehr man eben - wie Du so schön sagtest - "Herr" sein und volle Kontrolle haben will. Ich sehe da nichts elitäres drin, solange man auch akzeptieren kann, dass es Menschen gibt, für die es eben reicht, wenn es "einfach nur funktioniert".


    Das Kernproblem bleibt: manche Leute erwarten von Linux, es sei ein "anderes Windows". Diese Erwartungshaltung kann Linux einfach nicht erfüllen, egal wie sehr sich manche Distris auch bemühen durch einfachere Benutzerführung den Einstieg zu erleichtern. Wer sein System selbst warten möchte, der kommt eben nicht umher irgendwann einzusehen, dass man auch mal Docs lesen muss, sich einen Überblick über die funktionsweise des Systems verschaffen muss und dann eben auch selber feststellt, dass "Linux kein Windows" ist. Spätestens dann merkt man, dass dies erstmal gar keine wertende Aussage ist und dass die Leute, die einem das bei manchen Problemen hin und wieder mit auf den Weg gegeben haben das wirklich als guten Rat gemeint haben.


    Und dann merkt man auch, dass Linux sich eben meist gar nicht selbst das Leben schwer macht, sondern dass es meist irgendwelche Firmen sind, die auf closed source Win-only Treiber setzen, die Linux das Leben schwer machen. Hat man nämlich ein System mit unterstützten Hardware Komponenten ist ein Linuxsystem um ein Vieles einfacher zu installieren und zu warten, als ein Windows System.

  • ...wenn es einen link zum Manual und Angabe des konkreten Kapitel (besser noch Seitenzahl) gibt. Und die Anleitung halt nicht in fachenglisch ist.


    ...und die (Software)Autoren halbwegs gut erklären können. Soll ja bei Computernerds nicht immer der Fall sein ;-> Erinnern mich oft an meinen Mathelehrer daamals™. Wenn ich 20 Jahre lang nichts anderes gemacht hätte als mich mit Linearer Algebra zu beschäftigen, wäre es (sogar möglicherweise) für mich auch gleich "Pipifax" gewesen :D

  • Hat man nämlich ein System mit unterstützten Hardware Komponenten ist ein Linuxsystem um ein Vieles einfacher zu installieren und zu warten, als ein Windows System.

    Der erste Teil des Satzes ist vermutlich oft der Knackpunkt :)


    Wobei der Durchschnittsnutzer sein Windows-System nicht "wartet", sondern einfach so lange Updates und Programme installiert, bis es zu einer zähen Masse geworden ist. Zu diesem Zeitpunkt wird entweder ein neuer Rechner gekauft oder alles formatiert und neu installiert.

  • Wobei der Durchschnittsnutzer sein Windows-System nicht "wartet", sondern einfach so lange Updates und Programme installiert, bis es zu einer zähen Masse geworden ist. Zu diesem Zeitpunkt wird entweder ein neuer Rechner gekauft oder alles formatiert und neu installiert.

    So etwas passiert eben bei einem Linux im Normalfall nicht. Da muss man schon groben Unfug mit anstellen, dass das auf ein mal solche Verhaltensmuster an den Tag legt. Das liegt aber eben nicht zuletzt an einer etwas sinnvoller durchdachten Struktur, insbesondere was die Softwareinstallation angeht.

  • Das liegt aber eben nicht zuletzt an einer etwas sinnvoller durchdachten Struktur, insbesondere was die Softwareinstallation angeht.


    Da bin ich inzwischen sehr verwöhnt. Wenn die gewünschte Software im Repository ist, dann ist sie incl. aller Abhängigkeiten schnell und schmerzfrei installiert und wird ab da auch mit Updates versorgt. Ebenso schnell ist man sie wieder los. Updates installiert man per GUI oder CLI, je nach Vorliebe, es ist in der Shell normalerweise EIN Befehl und danach ist die gesamte Software up to date. Reboots nach den Updates braucht man normalerweise nur wenn der Kernel ein Update bekommen hat. In dieser Richtung darf Windows noch einiges dazulernen.


    Die Repositories werden immer größer und decken inzwischen den typischen Heim-PC gut ab. Da man die Repositories in eine Liste eintragen kann, kann man so auch 3rd Party software updaten wenn deren Hersteller ein Repository betreibt. Virtualbox tut das z.B.

  • Und was im Prinzip daran anschließt: Software unter Windows kompilieren scheint mir immer irgendwie ein bisschen Selbstgeißelung zu sein. Irgendwelche Header-Dateien fehlen, oder es ist nicht der richtige Compiler, und, und, und... Unter Linux scheint man zumindest verstanden zu haben, wie das mit den Libraries und den zu benutzenden Compilern funktionieren kann. Man muss zwar manchmal bisschen recherchieren, in welchen Paket jetzt die gewünschten Abhängigkeiten erfüllt sind, aber es geht deutlich besser, als meine Erfahrungen hinsichtlich Windows. Ist zwar sicherlich eine etwas fortgeschrittenere Geschichte, aber wenn ich mir z. B. OpenXcom ansehe, da kann ich jederzeit das aktuellste Nightly runterladen, compilieren, installieren, ohne dass ich darauf angewiesen bin, dass mir erst mal jemand vorkompilierte Binaries liefert. Das finde ich schon auch gut, wenn ich auch einfach mal in der Lage bin, selbst am Code zu fummeln, oder wenigstens den aktuellsten Stand ohne Kopfschmerzen zu kompilieren.

  • Eigentlich hast ja hauptsächlich du auf die Exkremente gehauen, wie elitär (und überdies unfähig) die Linux-"Jünger" zumindest in deinem Umfeld seien. Also wenn der Thread hier für dich klassischen Linux-Elitismus berherbergt, dann weiß ich auch nicht weiter. Vielleicht bist du auch einfach nur zu empfindlich. Was macht eigentlich dein Vorhaben, dir selbst mal ein aktuelles Linux anzuschauen? :)


    Da haste was falsch verstanden - der besagte Linux Jünger ist durchaus fähig, verkennt aber bei allem Glauben, hier und da mal die Realitäten bezüglich der Qualitäten/Grenzen seines geliebten OS im Kampfe gegen das pöse pöse Windows ;)


    BTW: Ich tippe gerade unter Linux - an meinem PC von nem USB-Stick gebootet :D Noch ist das Raum-Zeit-Kontinuum nicht implodiert :P

  • Moin!



    Das Kernproblem bleibt: manche Leute erwarten von Linux, es sei ein "anderes Windows". Diese Erwartungshaltung kann Linux einfach nicht erfüllen, egal wie sehr sich manche Distris auch bemühen durch einfachere Benutzerführung den Einstieg zu erleichtern. Wer sein System selbst warten möchte, der kommt eben nicht umher irgendwann einzusehen, dass man auch mal Docs lesen muss, sich einen Überblick über die funktionsweise des Systems verschaffen muss und dann eben auch selber feststellt, dass "Linux kein Windows" ist. Spätestens dann merkt man, dass dies erstmal gar keine wertende Aussage ist und dass die Leute, die einem das bei manchen Problemen hin und wieder mit auf den Weg gegeben haben das wirklich als guten Rat gemeint haben.


    Hmm, irgendwie stört mich diese Aussage. Manche Leute nutzen Android oder iOS und erwarten, daß es "einfach" funktioniert. Von selbst warten, kompilieren, etc. nicht die Spur. Auch hier spielt die "Usability" in Form von antippen eine sehr große Rolle - es ist eben kinderleicht! Keine langwierigen Docs, HowTos, etc., sondern
    es lüppt.


    Wenn dann wirklich jemand neugierig auf Linux ist und es testet, kommt des öfteren die obige Beschreibung, unabhängig vom Know-How
    des neugierigen Users, der Linux testen möchte. Ich empfinde das als sehr kontraproduktiv!



    Und dann merkt man auch, dass Linux sich eben meist gar nicht selbst das Leben schwer macht, sondern dass es meist irgendwelche Firmen sind, die auf closed source Win-only Treiber setzen, die Linux das Leben schwer machen. Hat man nämlich ein System mit unterstützten Hardware Komponenten ist ein Linuxsystem um ein Vieles einfacher zu installieren und zu warten, als ein Windows System.


    Ehrlich gesagt verstehe ich diesen Bandwurmsatz nicht. :anonym
    Das Firmen i.d.R. gewinnorientiert sind und somit ihr Software nicht einfach als Open Source freigeben, leuchtet ein.
    Das Windows User nicht gewohnt sind, statt Doppelklick auf eine EXE-Datei - um Treiber bzw. Software zu installieren - auch Kommandozeilen eingeben (apt-get ...)
    bzw. etwas selbst kompilieren sollen, ist auch klar.
    Wenn dann Peripherie nicht wie gewohnt per Doppelklick unter einer Linux Distri zum laufen gebracht werden kann und man in einem Linux-Forum
    RTFM zu lesen bekommt, empfinde ich als sehr schweres Leben unter Linux.


    Just my 2 cents.


    MfG