Posts by Henning

    Hallo zusammen,


    Ich wollte gerade absagen, davon, dass ich mich melden sollte, habe ich nichts mitbekommen, da ich mich hier auch länger nicht mehr eingeloggt habe. Mea culpa.


    Falls ich euch damit organisatorischen Stress gemacht habe entschuldige ich mich hiermit.


    Bei mir wäre es so oder so krankheitsbedingt nichts geworden dieses Jahr.


    Ich wünsche euch allen viel Spaß, lasst die Joysticks und Lötkolben rauchen.

    b: set port b bit 7 to 1

    oder? Oder lieber auf X im keyman64, also Tristate?

    Wenn ich die Pins an der Platine vom SD2IEC messe so sind DEV0 und DEV1 auf High

    Wenn beim Messen die beiden Leitungen nicht mit dem Keyman verbunden ist, bedeutet das, dass die Signale schon von sd2iec über einen pullup-Widerstand auf high gezogen werden. In diesem Fall reicht Tristate. Die Signale mit dem Keyman auf high zu ziehen sollte nicht weiter tragisch sein, tristate wäre in diesem Fall aber "korrekter".


    Noch eine andere Frage, beim Absenden von Texten zB:
    f: type open 1,8,15: print#1,"i": close 1\r
    schlägt das ja fehl weil die Raute # ja das Zeichen für einen Kommentar in der keyman64.cfg ist. Gibt es dafür eine Lösung?

    Du musst die Raute in diesem Fall über eine Escape-Sequenz angeben, siehe type:


    f: type open 1,8,15: print\{35}1,"i": close 1\r


    Weiteres komisches Verhalten ist das ausgerechnet beim Befehl LIST manchmal eine Taste "vergessen" wird.

    Welche Taste kommt denn da nicht an? Bist du sicher, dass das Laden des Directories immer weniger als eine Sekunde dauert?

    Ja, ich kann bestätigen das Diskswap weiter funktioniert. Irgendwo in einem Thread habe ich damals auch den Algorithmus genauer beschrieben.


    Was mit der aktuellen Firmware nicht mehr geht ist REU Preload, ist aber für die kommende Version bereits wieder heilegepatcht.

    Also anstatt die Hauptplatine vorbestücken zu lassen, lässt du einen Adpater vorbestücken, der dann auf die Hauptplatine gesetzt wird? Und am Ende hast du dann deine eigenen Versionen der oben genannten Platinen in THT sowie eventuelle zukünftige Eigenentwicklungen, die wiederum nur mit deinem Adapter kompatibel sind? Und dein Adapter ist eigentlich ein Breakout/Entwicklungs-Board, da Quarz, USB-Anschluss und anderes gleich mit dabei sind?


    Für mich fällt das unter das NIH-Syndrom, aber wenn's dir Spaß macht...

    Da immer soviel gemeckert wurde habe ich nix mehr frei gegeben!

    Gerade dann könnte man doch gut alles freigeben. Dann können andere meckern, so viel sie wollen, und du kannst immer sagen bitteschön, hier ist der Schaltplan, mach es anders wenn es dir nicht passt.


    Mich hat mal jemand angeschrieben, der meinte, in meinen Projekten würden die pull-ups an den GALs fehlen und ich müsste die dringend noch hinzufügen, am besten in SMD. Wenn sich dann herausstellt, dass derjenige irgendwelche billigen russischen oder chinesischen Kopien verwendet, bei denen man die pull-ups gespart hat, kann ich ruhigen Gewissens entscheiden, das einfach nicht zu tun, weil Nutzen und Aufwand dabei in keinem Verhältnis stehen. Würde ich das Design unter Verschluss halten, hätte ich (persönlich) da eher ein Problem mit.

    Bisher wurden hier immer nur Mikroskope empfohlen, wie sieht es eigentlich mit diesen Kopflupen aus, hat da jemand Erfahrungen? Könnte das nicht eine günstigere Alternative für den Einstieg sein?

    Ja, ist ein normaler Taster. (Denke ich mal). Man kann halt auf Grund der Dauer des Drückens verschiedene Funktionen aufrufen/aktivieren.

    Du solltest auf jeden Fall püfen, ob der/die Taster die Steuerleitungen des U64 auf Masse ziehen (sehr wahrscheinlich). In dem Fall kann man das wie einen Reset-Taster anbinden: tristate -> low -> tristate.


    Du solltest die Leitung allerdings niemals HIGH ziehen. Beim U2 gehen die Taster-Leitungen zumindest direkt an den fpga, der will dort sicher keine 5V sehen. In jedem Fall würde ich mindestens einen 1.5k-Widerstand dazwischenschalten.


    Da ich nicht weiß, wie es sich beim U64 verhält, machst du das auf eigenes Risiko!

    Die Frage wäre, was man denn mit der DA-Wandlung anfangen sollte. Um die fehlende DA-Wandlung des SID-Ersatzes wieder hinzuzufügen und die Werte dann auch in den Registern $19 und $1A wieder erscheinen zu lassen müsste man mehr Aufwand treiben: DA-Wandlung implementieren, dann das SID-CS-Signal nochmal dekodieren und beim Lesen von $19 und $1A dem SID vorenthalten, stattdessen die gelesen Werte liefern... Ein GAL zur Dekodierung und zum Multiplexen von CS, zwei 8-bit Register?


    Dieses Modul macht nichts weiter mit den Signalen, es bietet nur die Möglichkeit, sie generell wohin auch immer umzuleiten.

    Den Keyman über USB zu versorgen, während er mit anderen Geräten verbunden ist, ist keine gute Idee, siehe Spannungsversorgung. Es sei denn, die Spannung kommt auch vom U64e selbst.


    Was die Schalter angeht, kann ich nichts weiter sagen, da ich das U64e nicht weiter kenne. Sofern es sich dabei allerdings um einfache Taster wie bei der U2 handelt, sollte das klappen.

    Fehlt natürlich ein Verweis auf die passenden Joysticks, mit denen man das nutzen könnte.

    Da hast du recht. Ich hatte mir vor etlichen Jahren, bevor ich wieder einen echten C64 hatte, mal zwei Competition Pro USB gekauft.


    Später habe ich die Elektronik rausgeworfen und wieder analoge Joysticks daraus gebastelt.


    Die beiden zusätzlichen dreieckigen Tasten habe ich dann mit POTX und POTY verbunden, Pins 5 und 9 am Controlport.

    Hallo zusammen,


    Ich habe soeben die erste Version des kleinen Zusatzmoduls namens "Potmux" für meinen Keyman64 veröffentlicht.


    Mit Hilfe dieses Moduls ist es möglich, zusätzliche Joystick-Buttons, die an die Potentiometer-Leitungen der Kontrollports angeschlossen sind, mit Tasten auf der Tastatur zu verknüpfen.


    Dazu wird der 4066 (U28 bzw. U18 auf der 250469) durch dieses Modul ersetzt und ermöglicht es über eine Steuerleitung, die Potentiometer-Leitungen alernativ nicht an den SID, sondern stattdessen an andere Stellen weiterzuleiten.


    Werden die Leitungen mit dem Keyman verbunden, kann der Keyman so konfiguriert werden, dass er eine Taste auf der Tastatur betätigt, wenn die entsprechende Leitung low wird, also wenn der Joystick-Button gedrückt wird.


    Zusätzlich gibt es ein kleines Tool, mit dessen Hilfe man Programme (vor allem Spiele) so patchen kann, dass zuvor eine bestimmte Konfiguration von Buttons und Tasten automatisch am Keyman eingestellt wird. Dazu muss allerdings der Keyman über seine serielle Schnittstelle mit dem Prozessorport (sprich Kassettenport) verbunden sein, das geht also nur, wenn man den Kassettenport nicht anderweitig nutzt.


    So habe ich hier zum Beispiel eine Version von Giana Sisters, bei der ich mir SPACE auf die zusätzlichen Buttons gelegt habe. Und eine Version von Elite, bei der ich T (ready missile) und U (unlock missile) auf meinen beiden Zusatztasten habe.


    Da ich selber kein großer Zocker bin und die Entwicklungen in Sachen Joysticks nicht verfolge, kann ich nicht beurteilen, ob es etwas ähnliches bereits gibt oder ob da überhaupt Interesse besteht.


    Ein Nachteil ist natürlich, dass man erstmal einen Keyman64 dazu braucht.


    Einen Vorteil sehe ich darin, dass die meisten vorhandenen Spiele aufgrund des Mangels an Buttons zusätzliche Funktionen eigentlich immer schon auf die Tastatur legen. Mit dem Potmux kann man diese Aktionen zumindest teilweise wieder "in den Joystick" holen.


    Bausätze habe ich dazu noch nicht, und auch nur 9 Platinen von meinem Prototyp hier rumliegen. Ob ich daraus einen Bausatz mache würde ich vom allgemeinen Interesse abhängig machen, falls es überhaupt besteht.


    Alle weiteren Details findet ihr in der Dokumentation.


    Henning

    Ich hab aber nur den MT22106 als Cross-Point da, da hat die Firmware vom Keyman64 einen Bug, das Ganze funktioniert nur, wenn man entweder Pin 10 am MT22106 oder Pin 21 am Atmega nicht verbindet (vorm Einstecken wegbiegen oder halt Leiterbahn durchkratzen)

    Yes, unfortunately this is still the case. The reset routine for the 22106 is wrong. But in my experience, the disconnected pin 10 (or pin 21 on the Atmega) works reliable, it looks like the reset isn't used at all. The fix in the firmware is perhaps easy (just the initial state needs to be inverted for the 22106) but I haven't found the time to check this further.

    Du hast aber schon in deiner Config beim Verwenden des 74HC22106 die Direktive "using 22106" verwendet, um dem Keyman mittzuteilen, dass du diesen Crosspoint-Switch verwendest? Ich sehe in der Firmware da nämlich keinen Bug.


    Der einzige Unterschied zwischen den beiden Varianten ist, dass beim MT8808 die Signale STROBE und RESET active-high sind, beim CD74HC22106 sind sie active-low.


    In ResetCrosspointSwitch8808() wird RESET entsprechend einmal kurz auf HIGH gezogen:


    Code
    1. PORTD |= CPR;
    2. _delay_ms(1);
    3. PORTD &= ~CPR;


    In ResetCrosspointSwitch22106() wird RESET entsprechend einmal kurz auf LOW gezogen:


    Code
    1. PORTD &= ~CPR;
    2. _delay_ms(1);
    3. PORTD |= CPR;

    Die Direktive "using" setzt den function pointer ResetCrosspointSwitch je nach angegebener Variante auf die jeweilige Reset-Funktion.


    Wenn "using 22106" fehlt, geht der Keyman von einem 8808 aus, ein 22106 bleibt dann natürlich im Dauerreset und die Tastatur funktioniert nicht. Natürlich kannst du das durch Trennen des RESET-Signals lösen, aber so ist das eigentlich nicht gedacht.

    lolof:


    Ich würde in diesem Fall beide Audio-Signale vom MixSID-Audio-Out sowie eine zusätzliche GND-Leitung direkt an die Audio/Video-Buchse führen.


    Bei Verwendung des PIN-Headers für "Mainboard Audio Out" würdest du eine der beiden Ausgangsschaltungen auf dem MixSID umgehen und stattdessen die Ausgangsschaltung des Mainboards verwenden. Diese unterscheidet sich jedoch geringfügig je nach C64-Assy-Version (R8) und ist auf das jeweilige "native" SID-Modell ausgelegt.


    Wenn du den MixSID-Audio-Out verwendest, kannst du sicher sein, dass beide Ausgangsschaltungen gleich klingen und auf das jeweilige SID-Model angepasst sind.

    deswegen habe ich angedacht 2 SIDs gleichzeitig zu emulieren (die frei wählbar 6581<->8580/konfigurierbar sind, wie es reSID eben erlaubt) -- lieber 2 gescheit, als 32 schlecht ;-)

    Genau. Zumal deine Lösung es ermöglichen würde, jeden der zwei SIDs wie vom Stereo-Tune verlangt einzustellen :)

    Hallo zusammen,


    Auch hier möchte ich mich kurz zurückmelden.


    Wer noch Interesse am Keyman oder anderen Bausätzen hat, kann sich gerne wie auf meiner Webseite auf den einzelnen Projektseiten beschrieben bei mir melden. Im Moment sind übrigens noch fünf Keyman64-Bausätze auf Lager.


    Es tut mir leid, dass ihr euch zwischenzeitlich selbst helfen musstet... Ebenso tut es mir leid, dass ich euch bei Problemen nicht weiterhelfen konnte. Zum Glück sind da ja andere Leute eingesprungen, vielen Dank euch allen, besonders dukestah :)


    Ich wollte eigentlich nur kurz Bescheid sagen, dass die Dokumentation des Keyman64 nun auch auf deutsch verfügbar ist. Vielleicht behebt das ja schon das eine oder andere Verständnisproblem. In der deutschen Variante habe ich auch an einigen Stellen etwas ausführlicher beschrieben, z.B. was es mit dem tristate-Befehl auf sich hat.


    Beim Übersetzen meiner Dokumentation und auch beim Nachlesen dieses Threads ist mir aufgefallen, dass meine Dokumentation durchaus noch ein paar konkrete Beispiele vertragen könnte. So könnte ich an manchen Stellen noch kurz beschreiben, wozu ein erstmal etwas esoterisches Feature eigentlich dienen könnte. Das werde ich demnächst mal in Angriff nehmen.


    Außerdem schwebt es mir schon länger vor, mal einen blog-Artikel zu machen, in dem ich mein Setup mit meinen Projekten Schritt für Schritt beschreibe.


    Soweit erstmal von mir,

    Henning

    Zu Quad-/Octa-/Hexa-SID-Emulation: natürlich kann ich mit reSID 0.16 (mit der neueren Version mit akkuraterer Filteremulation nicht) 4 oder mehr SIDs emulieren.

    Bei aller Begeisterung für die Möglichkeiten möchte ich darum bitten, es mit der Anzahl der SIDs nicht zu weit zu treiben. "Nur weil's geht" ist vielleicht nicht der beste Grund, mehr als zwei oder vier emulierte SIDs zu verbauen. Schließlich muss es dann ja auch Tunes geben, die diese Anzahl von SIDs bedienen. Und wenn es am Ende nicht mehr möglich ist, eine solche Anzahl an originalen SIDs betreiben, weil die Hardware dafür schlicht zu klobig sein würde, dann sieht es für alle diejenigen, die nach wie vor den echten SID-Sound bevorzugen, schlecht aus.


    Zumal man eigentlich schon für das Abspielen der vorhandenen Stereo-Tunes eigentlich einen QuadSID mit 2x 8580 und 2x 6581 bräuchte, um diese wie intendiert abspielen zu können. Schließlich ist im SID-File angegeben, welche Modell-Bestückung das Tune verlangt. Erst mit vier SIDs könnte man wirklich alle möglichen Kombinationen abdecken.

    Da würde ich mich glatt nochmal verbindlich anmelden für eine Cartridge aus einem weiteren Batch... egal wie lange das dauert.


    Ich bin zwar kein Zocker und das Spiel kenne ich auch nicht...


    ...aber das ist ja mal definitiv das schickste C64-Cartridge-Design aller Zeiten!


    Kannst du mich kurz auf die Bestellbedingungen schubsen?