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Gefühlte und echte Jahre am Commodore

  • Aus: Wann hattet Ihr des Gefühl, die Homecomputer-Zeit sei nun zuende?


    Das ist eigentlich einen eigenen Thread wert:

    "Gefühlte und echte Jahre am Commodore"

    Done :D



    Ich habe gerade einmal meine Zeit mit dem C64 revuepassieren lassen und war überrascht wie wenige Jahre das doch waren.

    Im Oktober 1984 habe ich mir einen C64 mit Assy 250407 gekauft. Kurz danach kam eine Datasette hinzu. Im Herbst 1985 kam eine 1541 mit Alps-LW und 10 BASF Disketten für 50 DM hinzu. 1987 oder 1988 habe ich bei Karstadt eine 1581 gekauft für knapp 400 DM.

    1989 bin ich auf einen Amiga 500 umgestiegen. Die ganzen C64 Sachen habe ich 1990 für 500 DM verkauft. Einschließlich der 1581. :cry:

    Intensiv habe ich mich mit dem C64 also nur von Oktober 84 bis ins erste Halbjahr 88 beschäftigt. Das waren nur rund 3 1/2 Jahre. Diese wenigen Jahre haben aber viel mehr hinterlassen als alles was danach kam.

    Ja abgefahren.


    Bei mir waren es ganz ganz intensiv wohl auch nur von 1983 bis max ca 1987. Dann kam schon der Wechsel zum Amiga (bei mir 1000) in unserer Clique.

    Fühlte sich aber auch an wie heute 20 Jahre :D


    Ich habe das so auf zwei, je circa 4-Jahres-Rhythmus-, Phasen eingrenzen können:

    1. Weihnachten, ich war 10, gab´s den C64 mit Datasette (Brotkasten als gebraucht, 1986). Ne 1541 kam dann später irgendwo her (Geburtstag?! Neu? Gebraucht?, keine Ahnung). 2. Dann kam der A500 1990. Neu, liegt in OVP auf dem Dachboden (selbst gekauft vom Konfirmationsgeld?!). Ich dachte, ich wär´ auf der Höhe der Zeit! Aber im Nachhinein war der 500 schon noch State-of-the-Heimdaddelmaschine-Art, aber nicht taufrisch. Die externe Floppy (149 DMark) und 512KB RAM habe ich definitiv selbst gekauft.

    3. Der erste PC (486 DX2/66) kam dann 1994. Alle paar Jahre neu und mehr Dampf, aber im Grunde dasselbe Ding...Doom, TerminalVelocity, Carmageddon, NFS Porsche, Comanche...bis zum Verrecken. Und wieder merke ich:

    früher waren 8 Jahre so wie heute 25 :cry::alt:

    Jap.


    Bei mir auch so ca 4 Jahre jeweils. C64 von 1983 bis 1987 - Amiga 1000 von 1987 bis 1991, und dann die DOSe von 1992 bis 1996. Passt.

    BTW: Auch noch die DOSen Zeit fühlte sich viel länger an, als nur 4 Jahre...

  • Bei mir wars 1983-1986 C64, dann 1986-1994 Amiga und dann PC

    Damit war für mich die Homecomputer zeit vorbei

    Wobei das eigentlich schon früher war so ab 1993, da es sehr wenig nur noch für den Amiga gab dann, zum in den Geschäften wo ich sonst so eingekauft hatte

    Dann hab ich Doom gesehen und das wars dann halt mit AMIGA ^^

    Dann kam auch noch DUKE usw. und schwups war eine neue Ära angelaufen

  • Bei mir wars 1983-1986 C64, dann 1986-1994 Amiga und dann PC

    Und wie lang fühlte sich die Zeit für Dich an? Darum gehts hier jetzt ja speziell...;)


    BTW: Oder waren es bei mir (ganz ganz intensiv) sogar nur 1983-1986 am C64?

    Fühlte sich aber immer noch wie heute 20 Jahre an :D


    Ist sicher auch ein Altersding. Denkt doch mal dran wie lange daaamals™ als Teenie sich die 6 Wochen Sommerferien anfühlten. Endless Summer 1983 8):thumbup:

    6 Wochen heute? Wie daaamals™ 3 Tage :D

  • Die intensive Zeit mit dem Commodore 16 und 64 waren von 1987 bis 1992. Dann kam der Amiga 500, den ich bis 1996 benutzt habe. 1997 kam der Amiga 1200 den och bis 2001 verwendet habe. Danach war die aktive Zeit vorbei. Zwar kam die Sammelleidenschaft noch einmal hoch, von 2009 bis 2011. Diese Zeiten zähle ich aber nicht mehr zu den aktiven.

  • Echt? Bei mir gefühlt die kürzeste. Punkto Amiga wars bei mir auch nie sooo die große Liebe wie beim C64

    Ja am Ende is schon die PC Zeit die längstze, aber das is ja kein Heimcomputer mehr

    Amiga war halt super viel, was ich damit gemacht hatte

    C64 war aber mit die schönste Zeit, vor allem die Schulhof und Kaufhaus Zeit wo ich, ähem, Sicherheitskopien angefertigt hatte

  • Die Amiga Zeit war länger, aber nicht so prägend. Das liegt daran das man erstmal am Amiga nicht mehr in Basic programmieren konnte, sondern höchstens in AREXX. Auch mit SAS/C Compiler waren für mich nicht so schnell Ergebnisse zu produzieren und das Feeling war einfach anders. Ich hatte nicht mehr das Gefühl jedes Bit und Byte zu kennen.

  • Ich hatte nicht mehr das Gefühl jedes Bit und Byte zu kennen.

    Das stimmt allerdings

    Ich hab mich auch schwer getan mit Erfolgen Programmiertechnisch

    Da hatte ich am C64 viel mehr Erfolge die auch funktioniert hatten

    Am Amiga war das schon krass

    Hat ne ganze Weile auch gedauert bis ich den CLI einigermassen verstanden habe

    Programmiermassig hab ichs irgendwann auch aufgegeben am Amiga, aber ich hab dann einiges an Musik gemacht auf ihm

    Entweder mit einem Notensatzprogramm zuerst und nachher denn mit den verschiedensten Soundtrackern und hatte da auch einiges nettes hinbekommen

    Eine Neufassung von dem Agypt Lied aus Bombo war ganz gut gelungen fand ich

    Und ich hab mich am dem besten C64 SID überhaupt versucht, Stationary Ark

    Was aber nicht so gut sich angehört hatte wie das Orginal

  • Auweia, jetzt wo ich es mir überlege, sitze ich schon länger an Time of Silence als ich damals überhaupt am Cevi aktiv war (etwa 1985-1989 vielleicht?). Das hätte ich nie gedacht, die Zeit verfliegt mit zunehmendem Alter rasant schneller! Das Problem scheint mir weniger, dass sie damals alles länger angefühlt hat, als dass es sich heute viel viel kürzer anfühlt 8|

  • Das Problem scheint mir weniger, dass sie damals alles länger angefühlt hat, als dass es sich heute viel viel kürzer anfühlt 8|

    Ohhhhhh ja

    Die C64 Zeit und überhaupt die Zeit damals kommt mir sehr lang vor heute

    Aber wie die Zeit ab einem gewissen Alter verfliegt ist schon krass

    Ruck zuck liegen wir Flach ^^

  • Die Amiga Zeit war (...) nicht so prägend. Das liegt daran das man erstmal am Amiga nicht mehr in Basic programmieren konnte, sondern höchstens in AREXX. Auch mit SAS/C Compiler waren für mich nicht so schnell Ergebnisse zu produzieren und das Feeling war einfach anders. Ich hatte nicht mehr das Gefühl jedes Bit und Byte zu kennen.

    +1


    Am Amiga war das schon krass

    Hat ne ganze Weile auch gedauert bis ich den CLI einigermassen verstanden habe

    Dito - wobei ich mich dann später bei den MS DOSen wieder irgendwie gleich wieder zu Hause fühlte - alles viel einfacher fand...


    Das Problem scheint mir weniger, dass sie damals alles länger angefühlt hat, als dass es sich heute viel viel kürzer anfühlt 8|

    Auf jeden Fall hat sich relativ gesehen was geändert :D


    Ruck zuck liegen wir Flach ^^

    Wenn ich morgens aufwache und nichts weh tut, dann weiß ich, dass ich tot bin.


    Gerhard Berger (Ex F1-Rennfahrer)


    :D

  • Der eigene C64 kam 1985 ins Kinderzimmer. Ein Jahr später kam die 1541. 1991 ging es dann langsam zum PC über.

    Meinen ersten eigenen PC habe ich in der Wiedervermarktung von Nixdorf Computer in Paderborn gekauft. 70 Mark für ein 286er IBM PC mit zwei Festplatten und Bernstein Monitor. War nicht mehr der neuste, aber der Preis war unschlagbar.

    Schade ich den nicht mehr habe. Aber den Satz kann ich für dutzende Sachen anbringen ;)

  • ich war leider recht spät dran mit einem eigenen Computer. Meine Eltern hielten das für Teufelszeug, das nur von der Schule ablenkt.


    Ich war in meinem Bekannten/Freundeskreis derjenige, der am meisten für einen Computer brannte, aber so ziemlich der letzte, der einen eig.

    Rechner bekam :cry:


    Während der gesamten 8bit Ära hatte ich keinen eigenen Computer und schnorrte mich bei Freunden & Verwandten durch. Je nach dem, wer gerade

    Zeit hatte, konnte ich mal auf einen 64er, einen CPC, einen 128er oder Plus4 rumklimpern. Nur dem Atari ST habe ich mich verweigert. Ich mochte

    den einfach nicht ;-). Es waren ca. 3-4 Jahre harte Entbehrung. Mein Wissen konnte ich mir nur theor. aus Büchern holen und

    das Zeugs hin- und wieder verproben.


    Recht spät, aber besser als nie kam ein Amiga 500. Nein, natürlich keinen halbwegs neuen mit Kick 1.3 und toller Ram-Erweiterung, sondern

    ein veraltetes Modell mit Kick 1.2 und ohne Extra-Ram, aber ich war dennoch sehr glücklich, komischerweise dauerte diese Epoche nur 2 Jahre an, bis

    mein Onkel mir seinen A2000 vermachte mit Bridgeboard....Ich war im Himmmel. Auch diese Zeit dauerte nur 2 Jahre. Kam mir damals

    zusammen sicherlich wie eine Ewigkeit vor.


    @Amiga Basic: Zur Verteidigung. Ich konnte damit recht gut proggen. Das Zeugs lag bei 1.2 auf der Extras und ich habe damit enorm viel

    gemacht. Ich weiß nicht, woher der schlechte Ruf kommt. Besser als das 64er Basic war es alle mal. Peeken & Poken ging auch (hätte ich das damals

    bloß gewusst :grr:)


    Was ich gerne auf dem 500er noch gelernt hätte, war Assembler. Ich habe mir am WE das Buch eines Freundes reingezogen und wollte am Montag

    loslegen und stellt dann fest, das ich gar kein Assembler habe und ich auch nicht wusste wie man dem Amiga jetzt alle die tollen Kommandos

    mitteilen sollte. Leider hatte ich kein Wissen darüber, dass ich mir mittels Basic auch einen eig. Assembler hätte bauen können und Geld

    für Bücher und Software war halt nicht da.


    Kaum zu glauben, welches Potential man liegenlassen musste, weil die Mittel dafür fehlen....Ach ja...

  • Man hätte mich damals zwar auf dem Amiga als "Lamer" bezeichnen können, aber ich war schon echt stolz auf meine eigenen 3 oder 4 Packdsisk/PD-Disks.

    Mit Intro, Hintergrundbild oder Menü, eigener F-Tasten-Belegung, ein Mod dudelt...

    Alles mit den verfügbaren Programmen (CLImate, Bootgirl...) zusammengebaut und dann ne eigene startup-sequence geschrieben.


    Das gab mir mehr als C64-Basic, und war ein gutes Sprungbrett zu DOSen-Batches:

    Ein ANSI-prompt, dass immer eine Zeit/Datum-Anzeige in die unterste Bildschirmzeile zauberte. Das war schon was!


    1992 habe ich ein Video mit Kumpels gedreht. Das hatte einen Vorspann, der alle Umstehenden in Staunen versetzte!

    Eine Mixtur aus DPaint-Anim und RedSector-Demomaker. Mit Hintergrundmusik von Shamall.


    Heute ist die damals draufgegangene Zeit leider nur ein Furz im Wind.

  • Die Amiga Zeit war länger, aber nicht so prägend. Das liegt daran das man erstmal am Amiga nicht mehr in Basic programmieren konnte, [...]

    ABasic, AmigaBasic, GFA-Basic, AMOS Basic, BlitzBasic, Maxon/HiSoft Basic....?

    Von Freeware/Shareware Varianten (wie ACE-Basic-Compiler) mal ganz zu schweigen.


    Ich verstehe nicht, wo da das Problem war. Und alle waren im Vergleich zum C64 MS BASIC 2.0 halbwegs brauchbar.

    @Amiga Basic: Zur Verteidigung. Ich konnte damit recht gut proggen. Das Zeugs lag bei 1.2 auf der Extras und ich habe damit enorm viel

    gemacht. Ich weiß nicht, woher der schlechte Ruf kommt. Besser als das 64er Basic war es alle mal.

    MS AmigaBASIC war ein (schneller) Port des MS MacBasic und nutzte die Features des AmigaOS halt nur zu einem Bruchteil aus. Im Vergleich zu GFA-BASIC war es auch (interpretiert) gut einen Faktor 2x - 5x langsamer. Und von GFA-BASIC gab es auch noch einen Compiler.

    Was ich gerne auf dem 500er noch gelernt hätte, war Assembler. Ich habe mir am WE das Buch eines Freundes reingezogen und wollte am Montag

    loslegen und stellt dann fest, das ich gar kein Assembler habe und ich auch nicht wusste wie man dem Amiga jetzt alle die tollen Kommandos

    mitteilen sollte. Leider hatte ich kein Wissen darüber, dass ich mir mittels Basic auch einen eig. Assembler hätte bauen können und Geld

    für Bücher und Software war halt nicht da.

    Es gab auf einer Fish Disk den freeware Assembler A68 mit dem Linker Blink. Damit habe ich angefangen. War aber sehr rudimentär und etwas lahm. Nach einer Weile habe ich - AFAIR 149 DM - hingeblättert für HiSofts DevPack 2.0.

    Der hatte eine IDE und Debugger etc.


    Aber zum großen Assembler-Meister wurde ich trotzdem nicht. War einfach alles viel zu viel Overhead im Vergleich zu GFA-BASIC und später C.