Posts by RexRetro

    Ich habe acht Monate an der zweiten Ausgabe gearbeitet, inklusive des ersten Buches stecken zwei Jahre Arbeit drin.


    :knuddl::applaus: Ein weiteres Z80 Buch in meiner Sammlung. Kann es kaum noch erwarten. :woot:

    Das Buch klingt super, werde vorbestellen.

    Aber als Prozessor wird eher der U880 Thema sein (ok, hatte rein zugällig die selbe Architekur wie besagter Zilog ;-) )


    Ich war in meinem Leben genau einen Tag in der real-existierenden DDR. Da bin ich dann mit den 20 Ostmark am Alexanderplatz in den großen Buchladen und hab mir ein Andenken gesucht. In der Informatik-Ecke fiel mir ein Büchlein über jenen U880 in die Hand und obwohl ich natürlich schon Jahre zuvor den Zaks „Programmierung des Z80“ gekauft hatte, gefiel mir das gut und ich habe es erworben.

    Wäre es eigentlich möglich, auf dem C64 lokal eine KI zu trainieren, und zwar nur mit dem C64 als Trainingsmaterial?


    Die KI lernt sozusagen alleine alles über die Speicheradressen, Register, das BASIC etc.

    Realistisch betrachtet könnte man auf dem C64 eine „KI“ trainieren, die lernt, dass der Erwartungswert einer ROM Speicherstelle vermutlich nahe 127 ist und Speicheradressen mit 100% Wahrscheinlichkeit zwischen 0 und 65535 (einschließlich) liegen.

    In den C64 passt noch nicht einmal eine 200x200-Matrix rein - und das sind heutzutage eher kleine Größen.

    Allerdings. 40000 Parameter sind nichts. Selbst winzigst-LLMs haben 2-3 Milliarden Parameter. Große laufen gerade Richtung halbe Billion.


    Grok1 hat 314 Milliarden, GPT-4 oder Claude 3 sind vermutlich noch größer.


    Selbst auf 4Bit quantisiert braucht Grok1 also 146 GB Speicher, oder halt ein Cluster von 2,4 Millionen 64er - wäre also zu schaffen ;-)

    Mal davon abgesehen, dass die PiStorm eine Turbokarte ist und kein Alien, das die Kontrolle übernimmt ;)

    Eher ein Turbokartenemulator mit opt. vielen Extras, die das eigentliche System zur billigen I/O degradieren.

    Aber ist halt Geschmackssache, ob man damit „Retrofeeling“ und Amiga-Nostalgie erlebt.


    Ist aber eh off-topic, also genug davon.


    Turbokarte und mehr RAM scheint mir halt bei dem Spiel notwendig, wenn man all die bewegten Details nachprogrammieren wollte. Da scheint mir ein stock A1200 mit 14MHz 68020 und 2MB rel. langsamem ChipRAM doch zu begrenzt für. Aber ich kann mich natürlich täuschen.

    Naja, dass man mit genug RAM und CPU Leistung jedes informatische Problem lösen kann weiß man ja.. :D

    Plus evtl. Fähigkeiten der Grafik- und Soundhardware. Eine Cray2 am Textterminal wird‘s ja auch nicht bringen ;-)


    Und im Gegensatz zum C64 ist „Amiga“ bzgl. Rechenleistung, RAM und Grafik deutlich diverser - selbst wenn man sich auf zeitgenössische original Commodore Hardware beschränkt.

    Ich hab das Video nicht lange und im Detail betrachtet, aber abgesehen von coolen Grafikeffekten scheint es ja auch recht viele unterschiedliche Assets zu haben. Eine 880K Diskette und 512K ChipRAM dürften dafür kaum reichen.


    Aber ohne die Effekte, mit reduzierten Assets, einer HDD und mehr RAM könnte ich mir sowas auf dem OCS A500 vorstellen.

    Besser natürlich noch auf Geräten mit mehr ChipRAM, (echte, evtl. zeitgenössische 68k-) Turbokarte, aufgebretzelter A1200/CD32, etc.


    Ist wohl nur eine Frage, wie viel Entwicklungsaufwand, wie viele Abstriche im Vergleich zum Original und welche HW-Grundausstattung man ansetzt.


    „Amiga“ ist ein dehnbarer Begriff. Für Vampire/V4 Systeme mit Apollo „68080“, AMMX und „Super“AGA könnte man das vielleicht 1:1 umsetzen - aber dann ist wieder die Frage „Ist das ein Amiga?“.


    Für manche schon, für andere ist es halt HW-Fantasy-Emulation auf modernem FPGA.


    Billigste Lösung: spiel es auf deinem PC/Mac/whatever und klebe ein Label „SuperAMIGA 50000“ drauf. Dann läuft es auf einem modernen high-end „Amiga“.

    Du musst nur fest dran glauben, und es

    ist „Dein“ neuster Amiga.


    Solange es Spass macht, ist das doch alles ok… ;-)


    Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich jetzt jemand an einen A500 von 1987 setzt und das jetzt die nächsten paar Jahre möglichst gut als „Demake“ nachbaut, ist eher gering.

    Edit: aber interessant als Beifang zu erfahren: Ein seltenes Werbegeschenk aus der frühen Commodore-Zeit: Ein Radio, dessen Design angelehnt ist an den Commodore-202-Tischrechner


    Ich seh schon vor meinem geistigen Auge, wie sowas bei Ebay fünfstellig weg gehen wird - wie goldener C64 und C65 Prototypen…

    Danke androSID für Deine Mühe mit dem Projekt und die Infos. Ich war nur verwirrt, weil ich gar nix mehr davon mitbekommen habe.

    Dachte ich hätte wichtige Infos verpasst.


    Jetzt mir klar, dass Du auch sonst gerade sehr viel zu tun hast und es halt etwas länger dauert.

    Ist natürlich klar, dass Hausbau und Job (und auch sonstiges Privatleben) viel wichtiger sind.

    Ich hatte ja noch zwei Mitbesteller überzeugt, dass sie so ein 6510 auf Alu brauchen, und wenn die

    nochmal wegen Status fragen, wollte ich mehr antworten können als: "Oh, keine Ahnung. Nix mehr davon gehört."

    Das Multitasking zu nennen war auch mehr Marketinggag als realer Nutzen. Was ich so auf Wikipedia lese, haben die eine realmode API gemacht, um TSR-artige Hintergrunddienste besser zu unterstützen, nicht etwa sowas, wie mit dem 386-VM86 normale DOS Apps parallel zu fahren…

    Wie wäre es denn, wenn die Python-Fans, die sich jetzt stark für die Sprache gemacht haben, mal auf Basis von Pyxel o.ä. sowas wie PICO-8 aber mit unseren Wunsch-Specs zusammenbasteln, [...]

    In diesen ganzen Threads zu dem Thema finde ich mit der Foren-Suche aber keine Wunsch-Specs mehr...

    Quote

    So eine Art One-Klick-Installer. Dann hätte man etwas, von dem aus man weitere Schritte unternehmen könnte – Performance testen, HDMI-Ausgabe testen usw.

    "One-Klick" ist "pip install pyxel" und Performance und HDMI-Ausgabe ist sehr von der Ziel-Hardware abhängig. Wird auf Raspi Zero 1 anders laufen als auf einem M3 Mac...