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Umfrage: Auf was für einem C64 Medium spielt ihr neue (oder alte) C64 Spiele am meisten?

  • Ich fände es aber interessant zu sehen, wie Spiele wären, die die Extrafeatures ausnutzen würden. Z.B. könnte man ganze Spiele einfach in ein (oder auch mehrere!) .REU File(s) packen oder man könnte schon bei der Entwicklung den Turbo-Mode einbeziehen. Oder das alles kombinieren... ich sehe Doom, ich sehe Rebel Assault :D

    Das Thema mit Spiele explizit für Turbo-Modi zu entwicklen hatten wir schon:
    Super CPU

  • A Pig Quest (2) // waren leider schon etwas verändert, aus dem Video oder so


    Sam's Journey

    Sofern die Schrift genug Kontrast hat, sieht sie so schön antialiased ganz gut aus.


    Ich selbst habe mir einen einfarbigen Multicolor-Font gemacht und habe den bewusst scharf gelassen, also eben kein AA in die Ecken und so. Auch der sieht per CRT besser aus. Dabei ist mir aufgefallen, dass helle Zeichen auf dunklem Grund besser an den Pixelecken verschmelzen und somit besser geglättet wirken und besser lesbar sind, als dunkle Zeichen auf hellem Grund, wo die Pixel "schrumpfen" und dadurch nicht gut zusammenpappen. Das könnte man mit Hinblick auf die Röhre nach Möglichkeit noch berücksichtigen.

  • Sehr gut!


    Da sind wirklich einige Stellen dabei, bei denen man sieht, wie das Bild durch den CRT profitiert. Auch das graue Gesicht vom Titelbild-Sam fand ich nie so gelungen, aber auf dem CRT wirkt das ganz anders.

  • Was hat denn eigentlich ein 1084s oder 1802 für eine Lochmaske? Schlitz (Slot Mask) oder Loch (Shadow Mask)? In SuperCRT ist eine Slot Mask simuliert. Das sei bei TVs üblich gewesen und Loch bei PC-Monitoren, aber wohl eher bei neueren in den 90ern, vermute ich. Ich nehme an, dass 80er Monitore auch noch Schlitzmasken hatten. Im Inet konnte ich leider keine Infos dazu finden.


    mask.jpg



    Hier noch eine Studie, die zeigt, wie eine Druckfeder von der Unschärfe profitiert. Eine größere Steigung konnte ich nicht wählen, weil mindestens 1½ Windungen auf 7px Höhe passen mussten.


  • Hier noch eine Studie, die zeigt, wie eine Druckfeder von der Unschärfe profitiert. Eine größere Steigung konnte ich nicht wählen, weil mindestens 1½ Windungen auf 7px Höhe passen mussten.

    Das ist wirklich beeindruckend!

  • SX64 fehlt

    Grünmonitor fehlt

    Bernsteinmonitor fehlt (wäre mein persönlicher Favorit!)


    Sarah Jane Avory

    Das sind ja gleich drei Klischees auf einmal :whistling::saint::whistling:



    n.b.: C64 als Frauencomputer? geht nicht, passt nicht in die Handtasche :X


    Aber wenn wir gerade bei Löchern und Schlitzen sind:


    Bei den Bildschirmen fehlt mir in der Diskussion zum Einen die Sony Trinitron-Technologie, zum Anderen der Aspekt des Rasters der Bildröhre im Zusammenhang mit ihrer Diagonale!


    Denn wenn man z.b. als Extreme mal den Bildschirm des SX64 mit einem damaligen fullsize 67cm Farb-TV vergleicht, dann ist der Unterschied in der Darstellung durchaus größer als der zw. Loch- und Schlitzmaske oder guter Analogsimulation auf nem TFT-TV und Original-TV in eben Fullsize!


    Die teils genannten Aspekte der geänderten Pixel-Geometrie und Farbverwaschungen spielen um so mehr eine Rolle, wie sich die Auflösung der Quelle und der Lochmaske annähern, bei ungünstigen Verhältnissen sieht dann ein Pixel je nach Lage auf dem Schirm mal so, mal so aus (Interferenz...) Zudem waren die größeren CRT-TVs meist technisch auch aufwändiger gebaut, neigen also weniger zum Farbpumpen, haben eine bessere Bild-Stabilität (sprich: Standbilder wackeln/flimmern nicht horizontal) und Video-Verstärker mit mehr Dynamik.


    Zudem kann man die analogen Monitore und TVs auch wunderbarst verstellen (und tun dies auch selbst durch Alterung), d.h. wird es NIE das eine Farbprofil geben, von dem jeder sagen wird "jo, das isses, wie früher 100%"...


    Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass manche Spiele (trollie wallie, um mal ein konkretes Beispiel zu benennen) auf sehr kleinen Bildröhren wie der des SX sehr schmeichelhaft rüberkommen, auf sehr großen Bildröhren aber fad wirken, bei manch Anderen ist es eher anders rum. Die ersteren wirken für mich auch auf dem Emulator dann recht gelungen (auch eher kleine Diagonale, am Notebook eben), während mich die Bildqualität der Umsetzer auf VGA, HDMI etc. zusammen mit reinen Monitoren (selbst CRT-VGAs!) nie so wirklich vom Hocker reissen konnte!


    Es gab von Tektronix mal für deren Oszis eine Mischung aus LCD-Shutter/Farbwechsler und Monochrom-Bildröhre, diese Technik nannte sich "nucolor", das ist meines Erachtens nach das Maximum dessen, was man aus beiden Welten herausholen kann. Es fehlt die Loch/Schlitz-Maske, d.h. nur der Leuchtphosphor und die Strahlfokussierung/Videobanbreite entscheiden über die Granularität, aber es ist eben flimmerfrei (180 Hz Shuttterfrequenz!) VOLLFARBIG!


    https://hackaday.com/wp-conten…demo.jpg?resize=1536,1173


    n.b. baue mir gerade eine JVC Videosphere aus 1971 zum Monitor um, die 10" (9" sichtbar) erachte ich als gerade für die geringe Auflösung von C64 & Co. als ideale Bildgröße. Ich habe mir sowohl ein passendes Farb-CRT-Chassis besorgt, als auch ein TFT Panel, bin offen gesprochen immer noch unschlüssig, was besser aussieht...


    Der Kontrastfilter vor der Röhre wirkt auch wie ein leichter Unschärfefilter und macht auch das SW-Bild deutlich angenehmer, aber da die Installation fast ausschliesslich für Spiele genutzt werden soll, solls da durchaus Farbe sein (Zugeständnis an meine Kids...).


    Fotos folgen im Herbst ;-)