Posts by Ruudi

    Also grundsätzlich sind sich die versch. Klone und die ersten 1540/41er schon recht ähnlich, um kompatibel zu sein gehen ja auch nur gewisse Abweichungen.


    Die späteren 1541 und 1541-II waren dann fertigungspoptimiert und setzten vermehrt Spezial-ICs ein, die C= teils selbst dafür entwickelte oder entwickeln liess, teils wurden auch Dinge übernommen, die es zum Industriestandard geschafft hatten und somit günstig verfügbar waren. D.h. hilft eher der Schaltplan einer UR-1540/41 weiter, als der einer 1541-II.


    Aber zurück zu den UR-1541: die OC1x8-Laufwerke sind, bis auf ein paar Tricks, um das (anfangs) unlizenzierte ROM zu verschleiern wirklich auf Chip-Ebene identisch zur 1540/41 Longboard. Allerdings NICHT auf layout-Ebene und das Netzteil ist auch anders gelöst und im Detail gibt es Unterschiede, die den verwendeten Laufwerksmechaniken geschuldet sind.


    Beim RF501C sieht es nicht ganz so gut aus, diese weist ein paar Abweichungen auch zur Ur-1541 auf, die sich teils auch in Sachen Kompatibilität bemerkbar machen.


    Dennoch bleibt der Grundaufbau der Gleiche.


    Und das heißt jetzt KONKRET für Deinen Dauerläufer:



    - Liegen die 5V und 12V korrekt an?


    - Elkos zeigen keine Anzeichen von Defekten (Aufgeblähter Deckel oder unten rausquellender Dichtungsgummi oder auf den ersten Blick wie Lötrückstände aussehende Flüssigkeitsrückstände rund um den Elko, eventuell gar Grünspan auf Kupferteilen wie Bauteilpins rund um die Elkos oder fischiger Geruch, sobald das Gerät eingeschaltet wird?)


    - Definition "Dauerläufer": es läuft also der Motor ab Einschalten konstant bei ansonsten keinen Lebenszeichen. Oder blinkt etwa die Zugriffs-LED?


    - bewegt sich der Kopf (Diskette mit unwichtigem Inhalt einlegen!) beim Einschalten?


    - steht der Kopf möglicherweise extrem weit "innen" also nahe an der Spindel?

    - Reset-Signal am Prozessor kontrollieren: Messung Pin40 am Prozessor 6502 gg. Masse (GND) (Pin1). Wenn das nicht binnen Sekunden nach dem Einschalten von 0V auf 5V geht, ist der Fehler fast schon gefunden


    - reagiert das LW am Bus auf Anfragen wie Load "$", 8 ? (wenn es als LW 8 eingestellt ist natürlich)


    - werden manche ICs binnen Sekunden nach dem Anlegen der Versorgung (und einschalten) deutlich wärmer als die übrigen?


    - Wandert der Fehler mit, wenn das EPROM zwischen den beiden Boards getauscht wird (dann wäre das EPROM defekt oder mit digitalem Alzheimer gesegnet)?


    - Was passiert, wenn man über einen externen IEC-Bus-Reset-Taster einen reset auslöst und mal für ein paar Sekunden hält (geht zur Not auch zw. Pin1 und Pin40 direkt am Prozessor., aber ja nicht abrutschen!) Ändert sich der Motorlauf, die LED oder alles wie gehabt ?


    Bitte diese Punkte mal nacheinander durchgehen und hier beantworten.


    Ich habe ebenfalls eine funktionierende RF501C hier, möglicherweise hilft das bei der Fehlereingrenzung, zumindest kann ich Vergleichsmessungen durchführen.

    Meine ist aber mit Originaltrafo und internem Netzteil im Original-Zustand.


    edit: ADAC und kinzi waren schneller, während ich noch am editieren war...

    Leider liess sich mein obiger Beitrag schon Sekunden nach dem Absenden nicht mehr editieren (war davor längere Zeit zum editieren offen, da ich ja "live" mein Archiv nach den Beiträgen durchsucht habe und die PDFs erstellt...).


    Daher hier noch keine kleine Anmerkung dazu:


    Wie man auch im Text dann nachlesen kann, war auch der MC-65 recht nah zu KIM1 und AIM-65 verwandt, d.h. sollten sich die Änderungen wohl in Grenzen halten...


    Und da es sich hier heute geradezu überschlägt mit den Beiträgen, nochmals der Hinweis:


    Es gibt schon die Möglichkeit, einen 5-Bit Fernschreiber an eine 8-Bit Schnittstelle anzuschließen, aber dazu ist eine Software erforderlich. H

    Einem ähnlichen Ansatz (aus ähnlicher Quelle, RDK arbeitete ja lange für mc und ELO) habe ich oben als Zufallsfund gepostet: Baudot-Fernschreiber am PET.


    https://www.forum64.de/wcf/ind…udot-tty-steuern-pet-pdf/


    Das funktioniert deshalb recht einfach ohne größeren Softwareaufwand, weil im Rom des C64 wohl Routinen für 5-Bit TTY schon enthalten sind.

    Nö, da ist nix Spezielles im C64 Rom, nur RS232. Im obigen Artikel wird die Theorie behandelt, d.h. wie die 5Bit Codes in die 8bit Bytes von RS232 eingebettet werden.





    n.B.: Die alten mc-Hefte kann ich wirklich nur zur ausführlichen Lektüre empfehlen, sie sind voll mit Dingen, die man zu dieser Zeit noch nicht erwartet hätte, auch mit dem gesellschaftlichen Wandel, den die µC-Technik ausgelöst hat, z.b. ist schon 1982 dort von den "neuen Medien" die Rede, wird sich drüber beklagt, dass das "papierlose Büro" zunächst zu MEHR Papier geführt habe, BTX wird -anlässlich seiner Einführung- schon als "Trostpreis" für das Beibehalten des Post-Monopols für Modems etc. eingestuft und noch einige weitere solche Kracher. Der C64 wird zwar auch ab und an mal "kurz" bedient, aber der Schwerpunkt lag auf den VOR-C64-Geräten sowie CP/M, auch Rolf-Dieter Klein trug das Seine mit bei (RDK-System). Und es gab eine Vielzahl an wirklich nützlichen kleinen Erweiterungen, die es verdienen, auch heute noch gekannt zu werden. Vieles wurde seitdem wohl in Unkenntnis ein zweites oder x. Mal "neu erfunden"...

    Oder ein paar Chips nachrüsten und das Ganze VC20 kompatibel machen?

    Das wäre die leichtere und vermutlich historisch korrektere Lösung, denn es steht stark zu vermuten, dass die C= Ingenieure den VC20 auch auf KIM1 Prototyping Basis entwickelt haben...


    Ich frage mich allerdings, was dann so der "Thrill" dran sein sollte, denn beide Geräte sind ja bis ins letzte Detail durchdokumentiert, schon damals und heute natürlich erst recht.


    1541-LW wurden an viele Plattformen angepasst, auch ausserhalb des C=-Universums, z.b. gibt es Lösungen für die Sinclair ZX Computer, wie auch für die Sharp MZ-Serie (habe ich selbst ausprobiert, nachdem ich mal wieder was (für mich) NEUES mit Z80 machen wollte)


    Soweit mir bekannt, gab es in der MC einen recht ausführlichen Artikel darüber, wie man die 1541 an Fremdsystemen zum Laufen bringt (oder wars doch elektor???), ich muss mal stöbern gehn..


    Allerdings dürfte es auch keine große Kunst sein, die Kernal-Routinen des VC20 für die 1541 zu isolieren und die HW-Zugriffe auf das anzupassen, was beim KIM1 verbaut ist (also 6530 anstelle 6522), oder man spendiert dem KIM eine 6522 und dann müsste es mit ganz wenigen Anpassungen (Basis-Adresse des 6522, wenn man die nicht auch noch "passend" legt, was aber vermutlich die memory-map arg fragmentieren würde, sowie die Routinen aus dem Kernal hinsichtlich absoluter Adressierung auf den dann zu nutzenden Speicherbereich anpasst.


    Der KIM1 war ja in seiner Basisversion eigentlich ein 12Bit Adressbus-System und wäre (IRQ rsp. NMI aussen vor) auch auf 6504 lauffähig gewesen, was damals sicher kein Zufall war, denn embedded systeme nutzten damals meist die kleinere Variante, so viel Speicher brauchte eh kein Mensch.


    In der mc 08/1982 ist ab S. 54 schon mal beschrieben, wie es mit dem 4040 Laufwerk und parallelem IEC-Bus geht. Da die dort genannten Dinge grundsätzlich auch für die 1541 und den seriellen IEC gelten, kann das schon mal als Basis dienen...


    mc-1982-08_4040-disk-universal.pdf



    Grad noch ein Zufallsfund, der aber zum Vorschlag von TurboMicha passt: Baudot (5Bit) Fernschreiber via PET ansteuern, das

    dazu veröffentlichte Programm lässt sich sicher einfach auch an den KIM1 anpassen...


    mc-1982-09_baudot-TTY-steuern-PET.pdf



    Und hier der gesuchte Artikel: in mc 4/1984 ab S. 46:


    mc-1984-04-Billig-Floppy-MC65.pdf


    (sogar die Titelstory dieser Ausgabe, daher hab ich den Titel mit dazu genommen, ging aber wg. der 5MB Forumsgrenze nur s/w)



    Und Teil2:


    Billig-Floppy-am-MC65-Teil2.pdf


    Viel Spass damit!

    PS: Applegate ist ja der Firmeninhaber von CORSHAM...( eigentlich tolle Name :) )

    Vermutlich heisst die Firma CORSHAM und nicht Applegate, weil da so ein gewisser Konzern was dagegen hatte...

    (oder weil Applegate selbst die sprachliche Nähe nicht so richtig toll fand...


    ralf02 :


    Lt. Datenblatt vom MAX232 zeigt der Chip bei Rückkopplung seiner RS232 Seite (d.h. Tout verbunden mit Rin) und senden via Tin, Empfang via Rout folgendes Verhalten:



    Man sieht, dass die gezeichneten Inversionskringel im Treiberdiagramm sich auf die physikalische Seite beziehen, rein logisch invertiert der MAX232 also nicht. (denn auf der RS232-Seite ist ja die negative Spannung die "1"==high).


    Wenn Du an Basis und Kollektor vom 2N2222 misst, müsstest Du für die Transistor-Ersatzschaltung ein in etwas vergleichbares Bild bekommen (Basis: rot, Kollektor:grün).


    Die rote Spannung musst Du durch Senden oder manuelles (strombegrenztes!!!) Anlegen einer Hilfsspannung natürlich selbst erzeugen.


    Man sieht auch, dass die Verzögerung fast ausschliesslich durch die Sendeseite des MAX232 verursacht wird, also von schwarz auf rot.


    All das deutet eigentlich darauf hin, dass man den Transistor sehr wohl durch den MAX232 ersetzen kann.


    Was aber natürlich dann raus muss, ist der Pullup-Widerstand, den Du via des oben erwähnten Jumpers ja fest einschalten wolltest (was bei der Transistorlösung auch Sinn machen würde, da diese ohne den Pullup NICHT funktioniert!)


    Also im Falle MAX232 muss der Jumper OFFEN sein! (oder der Widerstand unbestückt auf dem KIM1-Board)


    => Deine Intuition hat Dir da wohl den richtigen Weg gewiesen, oder nenn es Karma oder wie auch immer: Der Jumper wäre für eine Bestückoption "alles über MAX232" Pflicht!


    Möglicherweise wird der MAX232 sogar beschädigt, wenn der Jumper drin ist, das müsste man sich aber im Detail anschauen und durchrechnen, jedenfalls aber scheint es eine zu große Last für den Ausgangstreiber des MAX232 zu sein, was Befürchtungen, dieser könne nachfolgende Stufen schädigen gleich nochmals ad absurdum führt (aber ist ja eh unkritisch verschaltet, siehe weiter oben mehrfach erwähnt).


    Also am Besten Jumper raus und nochmals testen und wenns dann immer noch nicht geht, das Verhalten des MAX232 analog obiger Musterkurven ausprobieren.


    OT: Den Inversionskringel im Schaltbild des MAX232 finde ich somit fast verwirrend, denn es wird ja logisch nix invertiert, sondern nur physikalisch im Sinne der Pegel-Umsetzung. Solche Dinge schaue ich mir immer am Oszi an, bevor ich die fixe, denn da ist die Darstellung wirklich im Schaltsymbol zweideutig...

    Ich habe gerade nochmal probiert, was passiert, wenn man die Brücke TTY Keyboard Return öffnet: Dann funktioniert das Terminal nicht mehr


    Das war rein schaltungstechnisch vorhersehbar, da damit ein notwendiger Pull-up-Widerstand fehlt und sich kein Signal mehr darstellen lässt. Welche Folgen das in der Software dann hat -zurückschalten auf KIM1 Tastatur eventuell- das ist rein durch diese SW definiert, d.h. das kann man am Schaltplan nicht ablesen.


    Aber die schiere Nichtfunktion der Signalkette ist erkennbar und insofern auch vorhersagbar gewesen.

    Ich würds "minimal invasiv" machen: einfach einen neuen Widerstand von R1out zum Kollektor vom 2N2222 mit einfügen ins Layout.


    Dann kann man via Bestückoption festlegen, ob man diesen neuen Widerstand bestückt, aber die beiden anderen Widerstände (Arbeitspunkt) und den Transistor selbst weglässt, oder andersrum (und 100% original). Wenn Du dann noch vorne auch zw. R1In und R2In nen Widerstand einzeichnest, damit man diese Brücke öffnen kann und hinten bei R2Out auch nen Pad oder meinetwegen einen parallelen Widerstand rüber zum Kollektor von Q7 vorhältst, dann kann man später probeweise von R1In/Out auf R2In/Out wechseln (wenn man dem MAX232 misstraut) oder hat den R2IN/Out als Reserve leicht anbindbar zur Verfügung, falls mal doch Bedarf an Handshake etc bestehen sollte.


    Man sollte sich dabei vor Augen führen, dass der GESAMTE KIM1 eine Prototyping-Umgebung war und IST, wo Flexibilität und Vorhalte für die "unmöglichsten" Dinge sich immer wieder auszahlen! ;-)

    Ruudi


    Du schmeißt gerade "composite" und "component" durcheinander scheint mir ;)

    Diesen Eindruck hatte ich auch, aber hinsichtlich des Posts, auf den ich geantwortet habe... ;-)


    "Component" heißt für MICH historisch sowohl RGB (plus die H/V Syncs, was in sich wieder zig Kombinationen=Varianten bedeutet), als auch mögliche andere Farbräume, die erst durch die Digitalisierung überhaupt ins Spiel kamen oder eben auch Chrominanz/Luminanz also letztlich S-Video.


    Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Component_Video


    "Composite" heißt für mich (PAL-)Farb-Videosignal mit überlagerten Synchroninformationen, FBAS hieß das früher auf Technokraten-Deutsch ;-)


    Wenn Du also mit "component" auf S-Video abzielst, dann ok: ein Weg, dem Amiga -ohne einen Mehraufwand, der die Kosten des BGS resp. eines "15KHz-fähigen" TFTs überschreitet - ein S-Video-Signal zu entlocken hatte ich nicht auf dem Schirm, gibt es aber, wie eine kurze Suche mit google offenbart:


    z.B. hier: https://www.ebay.de/itm/323934490842


    (muss weder die beste noch die günstigste Lösung sein und vermutlich setzt diese genauso auf einen der Chips, die für klassisch TVs entworfen wurden, nur eben dann mit getrennten Luminanz und Chrominanz-Ausgängen, wie die von mir erwähnten RGB nach FBAS Wandler.


    (S-Video wird vom Qualitätszugewinn desweiteren meist überschätzt, wenn es nur durch Konvertierung aka Separierung von Luminanz und Chrominanz erzeugt wird und nicht direkt an der Signalquelle so kodiert wurde, da die Quell-Bandbreiten dann meist schon herabgesetzt sind und S-Video seine Vorteile dann nicht mehr wesentlich ausspielen kann, insofern würde ich gerade mit dem BGS da keine Wunder von erwarten...)


    Zufrieden?

    Ich würde noch den Transistor und die zugehörigen Widerstände rausschmeißen und den max bidirektional nutzen.

    Ich meine diese Frage war schonmal in dem doch schon recht lang gewordenen Thema hier angesprochen worden, habs aber jetzt nicht wieder gefunden. Wenn ich mich richtig erinnere, würde bei Verwendung des MAX232 als Empfänger die Gefahr bestehen, dass ein 6530 beschädigt werden könnte, daher der "Ersatzweg" über den Transistor ?

    Nein, diese Gefahr besteht NICHT, da weder der Transistor noch der MAX232 direkt eine Verbindung an den 6530/32 haben! Es liegt immer minimal noch ein Gatter (U15 wenn ich mich recht entsinne) dazwischen und da genau dieses auch "gegen" den 6530 Port PA7 verdrahtet ist, SOLLTE der 6530 sowieso tunlichst immer auf Eingang stehen, was er nach Reset ja auch ab Werk tut.


    Wenn eine Software durchdreht (oder Jemand das fälschlicherweise so programmiert), dann würden die Ausgänge gegeneinander arbeiten, aber eben NICHT die vom MAX232, so dass man diesen Schutz defininitiv NICHT braucht!


    Wenn Du den 6530 schützen willst, dann designe einfach in die Portleitung PA7 längs einen Widerstand ein, den kannst Du (mutig) mit einer Brücke oder (vorsichtig) dann mit ca. 100 -330 Ohm bestücken, der Funktion sollte das keinen Abbruch tun, aber im Falle einer Fehlprogrammierung wäre der Strom begrenzt und die Überlebenschance beider Chips signifikant erhöht (insb. wenn gleichzeitig mehrere Portpins am 6530 solche Injektionsströme abbekommen...) d.h. würde ich überall dort vorsehen, wo eventuell (hab keinen Schaltplan grad zur Hand) externe Ausgänge an Portpins der 653x enden oder diese Portpins aktuell brach liegen und auf künftige Verwendung warten...


    Wie gesagt: wenn nicht nötig, kann man Brücken einlöten oder Null-Ohm Widerstände.


    Wenn man das als smd 0603 und UNTEN auf der Kim1-PCB macht, dann geht das soga ohne dass sich am optischen Eindruck großartig was ändert, die 0603 fallen -ohne Bestückungsdruck etc. kaum auf und man kann sogar pads von Lötjumpern nehmen, die per default geschlossen sind und öffnet diese dann bei Bestückung und lötet dann den SMD-Widerstand einfach drüber... Wäre eine signifikante Verbesserung hinsichtlich der Betriebssicherheit der heute ja recht hochpreisigen und selten zu bekommenden 6530 Chips und von daher wäre diese Abweichung vom Original sicher hier verzeihlich ;-)


    ch versuche mal das mit der RAM-Aktivierung und K1 - K4 zu durchschauen (bei Nutzung der 4K Ram-Karte): Wenn eine K-Leitung über den DIP-Schalter mit der RAM-Karte verbunden wird, wird der entsprechende 1K - Block aktiviert.


    So lange an einem Dekoder-Ausgang nichts dranhängt, was dann wirklich selektiert wird (und den Bus belegt), kannst Du "beliebig" viele Decoder parallel im System haben, in der Praxis natürlich durch die max. FanOuts am Bus begrenzt.


    Soll heißen:


    Wenn Du das RAM nicht auf 1K Blöcke runtergebrochen einzeln aktivieren willst, macht es keinen Sinn, diese Decoder-Ausgänge als "Sonderleitung" rüber auf die 60K Karte zu führen, sondern auf der 60K Karte dekodierst Du (in Sachen RAM) schlicht gar nix (denn Du hast ja die vollen 64K RAM, die der 6502 ansprechen kann dort auch vorrätig), sondern Du dekodierst die 4K ROM, an denen Du KEIN RAM haben willst und mit diesem Dekoderausgang blockierst Du dann das /CS resp. /OE des RAM, es sei denn, Du willst -wie im C64- ein "RAM unter dem ROM" haben, dann wirds komplizierter und Du brauchst dann auch noch min. ein Umschaltregister im E/A-Raum. (Den E/A-Raum solltest Du natürlich -sofern nicht schon in den 4K enthalten- auch ausdekodieren!)


    Im Sinne einer möglichst flexiblen Systemerweiterung mit wahlweise RAM und ROM würde ich aber vorschlagen, das in z.b. 8K Blöcken zu tun, wie es z.b. auch C= beim VC20 realisiert hat. Dann hat man 8 Blöcke (ok ein "halber" ist ja schon mit ROM etc belegt) und kann diese wahlweise mit EPROMs bestücken, für spätere Erweiterungen freilassen (z.b. I/O Expansion mittels 6820 PIA, 6522 VIA, 6845 CRT Controller (samt Videoram) etc.) oder eben dem RAM zuordnen und dieses dann in dem Bereich aktivieren.


    Klassisch hätte man das über 8 Sockel und Jumper gelöst, die die Belegung dann an EPROM (2764) oder SRAM (8KB, z.b. 6264) anpassen. ein freier Sockel wäre automatisch auch frei für weitere externe Erweiterung in genau dem Block. Die 8 Chip-Selects würde man mittels eines (invertierenden) "8 aus 3"-Dekoders aus den obersten 3 Adressleitungen gewinnen.


    Du kannst mit dem 64KB RAM natürlich über geeignete Kombinations-Logik auch mehrere dieser 8K-Blöcke für das RAM freigeben, das nun als einziger 64KB Block physisch vorliegt.


    Ich habe jetzt für diese Antwort weder den Schaltplan des KIM im Detail vor Augen noch den der div. Erweiterungen, die Du erwähnt hast.


    Auch ist mir (siehe Frage weiter oben schnippisch nach einem "Expander") NICHT klar, ob Du Deine ganzen Erweiterungen alle parallel betreiben willst oder gar auf einer "multi-Expansion" gemeinsam realisieren willst...


    Klar ist lediglich, dass der KIM 2 Erweiterungs-Anschlüsse hat, einen der im Wesentlichen an die Port-Pins der beiden 6530 geht "IO-Expansion" und einen, der auf den Systembus des 6502 im Wesentlichen geht "System Expansion" oder "memory expansion".


    Meine Antwort ist daher allgemeiner Natur für ein beliebiges 6502 System mit "memory-mapped" I/O und ohne Banking etc.


    Wenn Du an dem verwendeten SYSTEM-Expansion-Slot-Connector seitens des KIM bereits einige vordekodierte Signale abgreifen kannst und diese brauchbar zusammenschalten kannst, um obiges Systemverhalten zu erreichen, dann mach das, ok gut!

    Spart TTL-Gatter auf Deiner PCB (oder vereinfacht ein dort zu definierendes PLA/GAL oder besser -da nach wie vor neu erhältlich- CPLD)


    Aber wenn Du von EINER Erweiterungskarte "private" Signale (und so lese ich das mit K1-4 bei Dir) über einen ZUSÄTZLICHE Verbindungzu einer ANDEREN Erweiterungskarte realisieren müsstest, -insbesondere wenn das 2 System-Expansions sind - dann würde ich lieber die einen, schon existenten Decoderausgänge ungenutzt lassen (was nicht stört, siehe oben) und mir aus dem Adress- und Steuerbus des 6502 die passenden Signale NEU dekodieren direkt auf DERJENIGEN Karte, wo ich sie auch benötige.


    Alles Klar?

    Kann ich das Komponentensignal nicht auch dem AMIGA entlocken?

    Es gab sowohl für den Amiga von C= einen externen Modulator mit dem es immerhin über den Umweg des Analogtuners ginge (oder man baut das Teil um, denn intern MUSS es composite haben, was Anderes ging nie analog "over the air"), als es auch über den Umweg eines alten VCR oder HDD-Recorders möglich sein dürfte, von RGBi nach composite Video oder S-Video zu gelangen und dieses dann in den GBS einzuspeisen, möglicherweise aber auch gleich nach HDMI und dann direkt in nen moderneren Monitor..


    Es gab "Damals" auch externe RGB nach PAL-composite Wandler, werden immer wieder mal auf ebay & Co. angeboten, oft sehr günstig zu haben, da es kaum noch Jemand braucht... (oder als solches erkennt, waren oft offene PCBs, Bastellösungen halt--)


    Manche TVs/VCR/HDD-Recorder etc. haben mehrere Scart-Anschlüsse und an jedem dieser Scarts eine andere Subnorm verdrahtet, denn Scart gab es mit RGB genauso wie mit composite, ja sogar S-Video wurde teils über Scart geleitet. Das bietet die Möglichkeit, diese Kisten für eine Formatkonvertierung zweck zu entfremden, setzen ja eh meist nur noch Staub im Regal an...


    Meine CRT-TVs der letzten Generation vor dem Ende der Röhren-TVs hatten z.B. alle Composite vorne am Gerät (cinch gelb rot weiß) und hinten noch 2x Scart, davon eine mit RGB und eine mit composite/S-Video. Ähnlich ist es auch bei den erwähnten Odys TFTs der vermutlich ersten Generation.


    Aber auch ein deutlich modernerer Samsung hat noch im Grunde die gleichen Eingänge. (wenn auch nicht mehr vorne, das wäre ja nicht "stylish" genug heutzutage...)


    Insofern stehen die Chancen gut, entweder ganz ohne Adapter auszukommen, oder ein vorhandenes, meist qualitativ den GBS-Teilen überlegenes Gerät der letzten analogen oder hybriden Generation hier zu neuer Aufgabe zu verhelfen.


    Voraussetzung ist natürlich immer ein Monitor, der 15KHz syncen kann, denn ein Scandoubler sind all diese Geräte natürlich nicht, reine Formatwandler zw. RGB (Analog) und Composite resp. RGB-digital im Falle des weiter oben erwähnten MCE-Adapters von necroware (den es für deutlich mehr Geld auch von GGLabs auf ebay gibt...)

    Vor allem die Temperaturregelung spielt hier die größte Rolle.

    Sehe ich aus der Praxis kommend komplett anders:


    WÄRME ist beim Entlöten alles! und die bekommt man nur mit Leistung!


    Gerade wenn ich auch noch eine relativ zierliche Entlötpistole nutzen will, dann habe ich auch kein großes Wärmereservoir, sprich wenig Gewicht oder Masse an gut wärmeleitfähigem Metall. Dann muss die Temperatur hoch und die Wärmeleitung wie Wärmenachfuhr muss optimiert sein. Und letzteres bedeutet einfach HEIZLEISTUNG!


    Wie ich schrieb, habe ich meine erste ZD915 gleich umgebaut auf reines PWM und regle nur in Lötpausen zurück, um die Legierung der Lötspitze zu schonen und natürlich auch, um mir -wenn ich das Teil aus Versehen eingeschaltet lasse, nicht die Bude abzufackeln damit, denn natürlich misstraue ich auch der Materialqualität, dort hat die ZD915 natürlich Defizite, wo sollte das für den Preis auch herkommen?


    Aber wenn ich z.b. als wirklich häufige Praxistätigkeit Relais entlöte, dann schafft das z.b. ine 50W Entlötpistole einfach gar nicht, diese große Masse mit noch dazu (Kupfer!) hoher Wärmeleitfähigkeit überhaupt in endlicher Zeit und ohne Hilfsmittel wie Underheater so weit aufzuheizen, dass das Lötzinn dünnflüssig genug wird, um es abzusaugen.


    Und Marken-PCBs leiden vor Allem unter dem mech. Streß, wenn ich genötigt bin, da anzudrücken und mechanisch auch mitzuhelfen, was man ganz unbewusst tut, wenn es eben nicht "flutscht". Und Billig-PCBs, die bekommt man leider auch mit neuen Ersa oder Weller Geräten nicht verlustfrei entlötet, weil wenn sich Lötaugen schon bei 200°C und nach 2s Kontakt lösen, dann geht das eben physikalisch nicht!


    REGELUNG braucht es erst, wenn Leistung im ÜBERFLUSS da wäre und das ist nicht mal bei der ZD915 der Fall, die 80W reichen, die 90W der neueren (Ersatz-)Pistolen sind noch etwas besser, 120W wären wohl ideal.


    Eine heutige Ersa oder Weller mit 150 oder gar 200W, die allein schon eine Basisstation für 1200 EUR erfordert, in Summe also an die 2000 EUR kosten wird, die muss natürlich mal regeln, sonst glüht die irgendwann hell ;-/


    Aber WIE die regelt, das spielt in der Praxis eigentlich keine Rolle, denn da zählt einfach die Schwuppizität und wenn die fehlt, stellt man höher und wenns zu sehr qualmt und die PCB anfängt zu delaminieren, dann stellt man runter....


    Bei so schwachbrüstigen Teilen mit 50, 60 oder sogar nur 30W wie bei dem Velleman-"Spielzeug", da braucht es keine Regelung, da braucht man sowieso immer "full power", "press the pedal to the metal", wie man bei uns im automotive sagt, aber ich bezweifle, dass man mit einer ENTlöt-Station unter 70W überhaupt Erfolgserlebnisse haben wird.


    Und da kommt der Knackpunkt: die ALTEN, BEZAHLBAREN Ersa- oder Weller-Entlötkolben oder Entlötstationen hatten eben meist nur 40-60W! Und die "heutigen", sprich teils auch schon wieder 10 oder 15 Jahre alten "digitalen" Geräte werden auch gebraucht noch zu Preisen gehandelt, die jedes Hobby-Budget sprengen, sogar das manches Freiberuflers!


    Es mag Anwendungen geben, in denen auch 50W genügen, wo es auf extrem feine Entlötspitzen ankommt, aber in den Feldern, in denen ich tätig bin, sei es beruflich, sei es privat hier im 80er Jahre Computerbereich (Retro ist wieder was Anderes, ich steh auf Originale, nicht auf copycat und FPGA-basierte Emulation, Schade um die Milliarden Transistoren, deren Talente damit verschwendet werden ;-), da überwiegen eben größere Pins, mehr Lötzinn, massivere Kupferzüge, teils ganze Lötzinn-"Minen", hervorgerufen durch die damaligen Schlepp-Lötprozesse und schlechten Abdecklacke. Und dafür ist die ZD91x mit ihren 80W (90W mit Pistole von modernerer Variante) einfach diesen ÄLTEREN und BEZAHLBAREN Ersas und Wellers etc. absolut ÜBERLEGEN. Regelung braucht es auch bei 80W nur dann, wenn man zierliche Strukturen bearbeitet, meist reicht Vollgas gerade so!


    Wie ebenso oft genug hier im Forum schon betont: Ersa und Weller bauten und bauen immer noch gute Lötstationen!

    Die heutigen Stationen sind jedoch leider überfrachtet, unübersichtlich und absolut nicht praxisgerecht und vor allem: EXTREM ÜBERTEUERT!


    Allerdings kann man auch mit den heutigen Stationen noch immer recht gut löten, nur eben zu einem Preis-Leistungsverhältnis, das nicht mehr stimmig ist!

    Und ohne das Gedöns (s.u.) wären die Stationen sogar noch besser!


    Für mich als Praktiker zählen Features wie Echtglas-Touch-Displays und blaue Hintergrundbeleuchtung oder USB-Stick-Upgrades für die MMI überhaupt nicht, ganz im Gegenteil: grelle, blaue LEDs finde ich lästig, blenden und nerven schlicht nur!


    Was man als Praktiker braucht, das ist ein haptisch gut zu findender und rein mechanisch bedienbarer Drehregler für Temperatur resp. Leistung. Und eine gut sichtbare "Vorsicht Heiß" Kontroll-Leuchte, sowie eine Standby-Schaltung, die auch funktioniert, wenn der Kolben mal nicht ganz mittig auf seiner hochpreisigen, aber dennoch kippeligen, aus einer Puppenküche scheinbar stammenden "Ablage" zu liegen kommt, sprich auch mechanisch einfach eine Rückkehr zu Soliden, lang haltbaren Lösungen!


    Der Rest ist alles Schnickschnack und dafür gut vierstellige Beträge aufzurufen ist praxisfremd für Hobbyisten genauso wie für den Mittelstand. Allein große Industrieunternehmen "gönnen" sich solche Gimmicks, wohl im Wissen, dass die Arbeit dort eh meist externe Zulieferer machen und das Labor nur fotogen sein muss fürs Firmen-Image...



    Just my 2 Cents!

    Die 128KB sind einfach und überall billig zu finden 64KB nicht. Da der Adressbereich 64KB ist ist das noch nachvollziehbar und sinnvoll. Die 4KB aber nicht.


    Also die 32KB ( u.a. xyz62256) Chips sind nochmals deutlich verbreiteter und auch günstiger (auch wenn man natürlich 2 davon braucht!) und da ja nur 60 der 64KB nutzbar sind, kommt man um eine Dekodierlogik auch nicht drum rum, daher hat mich das schon etwas verwundert, insbesondere, dass man die zweite Hälfte der 128KB einfach ungenutzt lässt, man hätte das ja auch Batterie-puffern und umschaltbar machen können etc.


    64 KB(yte) SRAMs kenne ich nicht wirklich viele, zumindest nicht für 5V, 8Bit Wortbreite und den relativ gemächlichen Geschwindigkeitsbereich...

    Ersa 0AS196

    Will ich nicht mehr missen !

    Bekommste nicht kaputt.

    Ernsthaft????


    "Nicht kaputt zu bekommen" bezieht sich vielleicht auf das Gehäuse, aber die Spitze leidet doch recht bald, die PCBs übrigens auch (am Rückschlag) und der Threadstarter hat doch zudem eindeutig kund getan, dass er mit dem beidhändigen Arbeiten mit Kolben und Entlötsaugpumpe nicht klarkommt oder jedenfalls keinen Bock drauf hat, was ich GUT verstehen kann...


    Ich habe die Velleman VTDESOL3 im Einsatz. Gibt es z.B. hier: https://www.reichelt.de/entloe….html?&trstct=pos_0&nbc=1 und ist mit 11,40€ recht günstig. Ich habe sie zwar noch nicht oft benutzt, bin mit dem Ergebnis vor allem zu dem Preis sehr zufrieden.

    Das Velleman-Teil hat mit NUR 30W definitiv zu wenig Heizleistung, als brauchbar funktionieren zu können, sobald da ne Kupferfläche mit am Pad hängt oder ein größeres Bauteil, ist da Schluss mit Lustig und die PCB muss leiden...


    hat mit 50W ebenfalls zu wenig Heizleistung und auch NUR eine Membranpumpe, wofür man da das doppelte Geld wie für die Zd91x ausgeben sollte, verstehe ich nicht ganz... Zudem schaut die Pistole sogar noch minderwertiger aus als die der ZD91x, nichtmal Schauglas, sondern reines Plaste&Elaste-Teil...


    Die ZD-915 ist zwar aus China und hat sicher auch ihre Macken, aber sie ist besser als all die manuellen Pumpen, hat genügend Wärmeleistung (80 rsp. 90W je nach Lötpistole dran) und hält bei mir jetzt schon erstaunlich lang durch für die doch regelmäßige und intensive Nutzung. Meine erste hatte ich noch aufwändig modifiziert, für den zweiten Arbeitsplatz hatte ich dann einfach mal eine so laufen lassen, wie sie kam. Und bis jetzt auch kein Problem!


    Wenn ich das mit den schwächlichen Ersa-Entötpumpen (nein, nicht den Soldapults, schon den elektrischen Stationen vergleichbar zur ZD915!) vergleiche (die ich davor hatte), dann sollten Ersa, Weller und wie sie alle heißen eher mal ihre Hausaufgaben machen! Bei Weller gibt es zwar was Brauchbares, aber 2000 EUR sind ZUviel Geld für nen Hobbyisten und günstiger, aber nicht nur China mit Markenaufkleber drüber, kenn ich aktuell nicht, d.h. irgendwo ist ne Schmerzgrenze, ab wo ich nicht mehr solidarisch bin mit den hiesigen Anbietern, wobei Weller ja sowieso deutscher klingt, als es ist (US-Firma!).


    Was ich aber nach wie vor als sinnvollen Mod der ZD91x ansehe ist, den Pumpenschalter in der Pistole über Relais an der Pumpe zu entlasten, denn das ist definitiv eine echte Schwäche, auch schon allein wg. des (zu dünnen) Kabels und der damit verbundenen Verluste, die auch auf die Pumpleistung gehen. Andere Mods, wie einen DC/DC zw. Pumpe und Netzteil zu hängen sind sogar KONTRAPRODUKTIV, mit dieser Meinung stehe ich übrigens NICHT allein da...


    Der Rest kann aber -bei normalem Gebrauch- getrost so bleiben, wie es ist, die Pumpe wird irgendwann mal ne neue Membran brauchen (oder gleich ersetzt werden müssen), aber glücklicherweise sind die Ersatzteile ja allesamt recht günstig und vor Allem: einzeln erhältlich!



    OT: als ganz gefährlich stellte sich bei mir vor Kurzem die Tatsache raus, dass eine weitere China-Lötstation (im Wellerlook) über ihr NICHT beleuchtetes Display kaum als eingeschaltet wahrnehmbar ist!


    Da ist mir glatt so ein nerviger Lüfter wie bei der ZD-91x wieder ganz recht, sowas lässt man nicht so leicht versehentlich mal laufen...

    ... ist übrigens die 4KB Version.

    Hmm, jetzt wirds allmählich sehr ominös:


    Hab mich schon gewundert, wozu man für eine 60KB Karte ein 128KByte RAM braucht, aber wer für ne 4 KByte Karte ein 8KByte RAM einsetzt, der steht wohl auf doppelte Sicherheit (oder ist zu faul, um 2x(3)2K korrekt zu dekodieren...)


    War damals aber eigentlich ne Todsünde, da wurde jedes Byte genutzt und nicht die Hälfte verschwendet...


    Komisch komisch...

    ... ist übrigens die 4KB Version. Ich werde die 60KB Version nachbauen und bin noch am Überlegen, ob ich eine reine RAM Karte baue oder die RAM/ROM Version

    Da wird es aber langsam Zeit, dann Jood einzubinden für nen ordentliches Steckplatzkonzept ;-)


    Ist aber im Vergleich zum C64 einfacher zu realisieren, da der Kim1 keinen VIC und somit kein verhunztes Bustiming hat und Multi-Master-Fähigkeit dürfte auch eher KEINE Anforderung sein...


    Also: einfach Puffern über 74LS244/245 (oder ACT, wenns Stromsparend werden soll)


    Es sei hier nochmal darauf verwiesen, dass es jede Menge Erweiterungskarten seinerzeit im Elektor-Magazin gab, teils zwar zugeschnitten auf deren Erstlingswerk SC/MP oder auf den AIM-65 (der ja der "große" Bruder des KIM1 ist), später dann auf den Elektor-eigenen KIM1-Klon namens Junior.


    Aus heutiger Sicht sind natürlich gerade die RAM/ROM PCBs ein wahre Verschwendung an IC-Sockeln und Board-Fläche, da deutlich höher integrierte Speicher zur Verfügung stehen, aber die damalige kleinteilige Stückelung samt passender Dekodierung hatte natürlich auch ihre Vorteile und brauchte keinen "Speichermanager", der dann wieder dafür sorgt, dass man auch noch monate später weiß, wo welches Programm liegt und wo RAM ist etc. Da genügte ein Blick auf die (hoffentlich beschrifteten) Eproms...


    Damals zeitgemäß: Ganze 36KB SRAM, dafür schon akkugepuffert, auf einer EURO-Karte


    Und wer glaubt, sowas ginge nur mit Multi-Layer, der schaue sich mal die Unterseite der Karte an:


    Gefädelt!



    OT: sogar der originale IBM-PC hatte noch eine aus heutiger Sicht geradezu verschwenderisch anmutende ROM-Sockel-Anzahl, um wahlweise BIOS, Basic und Diagnose-Monitor permanent halten zu können.


    PS: die giftig aussehenden und irgndwie gefährlich klingenden TADIRAN Lithium-BATTERIEN (nicht wiederaufladbar!) gibt es übrigens immer noch und sind mit das ausdauernste und auslaufsicherste, was am Markt verfügbar ist. Echte Industriequalität!

    ... FTDI Entwicklerboards aus, wie z.B. das von Reichelt (DIGIL 410-212):

    Kann ich da einfach an die Signalanschlüsse (TD, RD, RTS ....) einen DB9-Stecker anschließen oder muss da noch eine Pegelwandlung erfolgen ?


    Laut Datenblatt hat der verbaute FT232RQ Chip TTL-Pegel, d.h. braucht einen externen Pegelwandler, wie eben z.b. MAX232/23x


    Es gibt inzwischen aber auch USB-"UARTs" MIT integrierten RS232-Transceivern, z.b. den Prolific PL2203GT, d.h. echte 1-Chip USB nach RS232-Lösungen. Das macht die Sache noch unübersichtlicher...


    Bei den -an sich sehr praktischen- vergossenen USB-nach-RS232 Kabeln gibt es ebenso min. 3 Typen inzwischen: Welche mit 5V TTL Ausgang, um damit direkt an klassische µC-Schaltungen gehen zu können, welche mit 3.3V LVTTL-Pegeln, um direkt auf modernere µCs mit 3.3V (IO) gehen zu können, aber eben auch welche mit echten RS232-Pegeln, die dann durchaus auch +/-12V erreichen können, je nach Belastung und Güte der Boosterkondensatoren etc.


    DA IST ALSO IMMER GRÖSSTE VORSICHT GEBOTEN!


    Der Kurzschlussstrom, der bei RS232 fliesst, liegt in der Größenordnung von 10mA (teils auch mehr), d.h. wird für manchen Chip schon kritisch, wenn bei falscher Verbindung dann RS232-Pegel auf Logik-Chips gehen!


    Und ich muss beim Maxdata nach jedem Start die Uhrzeit und Datum im Bios eingeben.

    Dann ist die interne C-Mos-Batterie/Akku leer. Das führt früher (bei eingelöteten NiCd-Akkus) oder später (bei Knopfzellen) zu ÄTZ-Schäden an Platine und Bauteilen, welche bei den in Notebooks zu findenden Bauteildichten und mehrlagigen PCBs meist dann ein Totalschaden sind. (wirtschaftlicher ~ auf jeden Fall...)


    Daher: das nicht auf die lange Bank schieben und auf muntere Akku-Suche gehen!



    mit den Pins 8 und 13 des MAX232 (R1IN und R2IN) verbunden ist,

    Ich glaub, da war irgendwas mit gewissen Varianten des MAX232, die ansonsten im "Sleep"Modus hängen bleiben und ihre Ladungspumpen dann abschalten...


    Grundsätzlich aber sollte man Eingänge nicht einfach offen "floaten" lassen, ansonsten fängt man sich da ungewollte Schwingungen ein und die wiederum streßen die Chips dann, was zu noch stärkeren Störungen (sozusagen verstärkt durch die betroffenen ICs)

    und unnötigem (pulsförmigen) Strombedarf => Wärmeentwicklung => Alterung der Chips führt...


    Was USB-Wandler und niedrige Baudraten anbelangt:


    Mit echten FTDI-Wandlern geht das problemlos, nur muss man unterscheiden zwischen der Baudrate, die man unter Windows einstellt und der, mit der dann auch wirklich auf der RS232-Seite gearbeitet wird.


    Bei manchen Treibern zeigen die Windows-seitigen Einstellungen (im Hardware/COM: Bereich ) KEINE Wirkung hinsichtlich dem, was wirklich auf der Leitung passiert!


    Im besten Fall muss man dann die Kommunikatiion vom Fremdgerät aus starten (damit der Adapter nen Autobaud-Erkennung macht und sich anpasst) oder man muss mit speziellen Tools für den jeweiligen Chipsatz dessen Konfig bearbeiten, was auch permanent geht, sofern ein EEPROM verbaut ist, um das abspeichern zu können...)


    Gute Erfahrungen habe ich da mit industriellen Wandlern, z.b. von VSCom gemacht, aber auch die FTDI-Demo-PCBs sind ganz brauchbar, wenn man kein Gehäuse etc. benötigt. Beides sind natürlich keine "low-budget"-Lösungen, aber sparen doch Zeit und Nerven...


    https://www.vscom.de/usb-com-eco.html#c


    Und um derlei Probleme auszuschliessen, wollte ich ja von Anfang an mal sehn, was wirklich auf der RS232 Seite los ist, so wie oben im Post #490, unterstes Foto jetzt mal "nachgeliefert": Instandsetzung und Nachbau eines Kim-1


    Da kann man dann auch Rückschlüsse auf die echte Baudrate und Polarität sowie die div. RS232-Einstellungen ziehen ;-)


    Übrigens sieht man in dem Bild auch schön, wie sich der "Sägezahn des Grauens" relativiert, wenn man den absoluten Hub von RS232 berücksichtigt! Also daran allein scheiterte es wohl eher nicht!


    PS: Labornetzteil am TP: Das originale Netzteil war ja für Laden und Betrieb des TP parallel ausgelegt, d.h. wenn jetzt gar kein Akku mehr drin ist, entfällt das Laden und die 3A des Labornetzteils sollten eigentlich schon ausreichen... Vermutlich ist ja auch ne SSD anstelle HDD installiert und man könnte auch den Bildschirm abschalten (und ext. Monitor verwenden) und das optische LW rausnehmen (oder via SW deaktivieren), um sicher zu stellen, dass die 3A reichen....


    Aber so wie es aussieht, ist es eh mehr ein lokales Problem des verbauten Pegelwandlers rsp. seiner Periperie. Was natürlich nicht ausschliesst, dass noch weitere Elkos "fällig" sind.


    Das von ralf02 als Referenz erwähnte C= 286LT ist im Vergleich natürlich noch recht traditionell gebaut, dort waren die auslaufenden Elkos auch auf ner separaten PCB, was den Schaden (rein PCBseitig) schon mal begrenzt und die Elkos waren allesamt noch THT, d.h. mit Anschlusspins. Kleiner Gag am Rande: auf dieser PCB sitzt sogar ein elektromech. SICHERUNGSAUTOMAT! Sieht man eher selten in nem Notebook ;-)


    Allerdings sei an dieser Stelle nochmals gewarnt: gerade beim C= 286/386sx LT (und baugleiche Geräte von Sanyo und Zeos) gehen -im Falle von ausgelaufenen = defekten Elkos im Onboardnetzteil durch FOLGEfehler (zu hohe und dazu noch instabile Spannung) dann ratzfatz auch die LCD-Panels kaputt und das ist dann ein Totalschaden, sofern man das Gerät nicht nur noch stationär mit externem Schirm nutzen will...


    OT: Hab ich heute eigentlich schon erwähnt, dass ich für diese Geräte - in Folge meiner damaligen Tätigkeit beim echten Hersteller- sämtliche technischen Unterlagen habe und schon damals dafür auch Mods wie 8MB Speicher und 2. RS232-Schnittstelle, ext. Tastaturadapter und noch mehr realisiert hab ;-)

    Einen Vorschlag hätte ich da noch:


    Entstauben resp. auch trocknen! Lötmittelrückstände, aber auch einfacher Haushaltsstaub sorgen durch ihre hygroskopischen (wasserziehenden) Eigenschaften oft für Probleme bei selten genutzten und möglicherweise hoher Luftfeuchte oder wechselnden Konditionen ausgesetzter Elektronik.


    Daher würde ich das Teil mal mit nem PCB-Reiniger (oder zur Not reinem Isopropanol) behandeln und danach wirklich gut durchtrocknen lassen (ideal wäre Backofen, aber der PCB-Reiniger stinkt jämmerlich und dürfte für Nahrungsmittel auch nicht so gesund sein), auf die Heizung legen, fällt aktuell jahreszeitlich bedingt woh auch aus und mit dem Fön trocknen nur, wenn wirklich der Reiniger/Alk schon verdunstet ist, sonst hast Du nen potentiellen Flammenwerfer...:pumpkin:


    Oder der finale

    Ansonsten:

    ODER, was schlagt Ihr für eine andere, einfache, gute Lösung vor?

    Leider nix, was Dir -es sei denn, Du hast Geld übrig- JETZT helfen würde, aber möglicherweise für die Zukunft:


    Ich habs mir zur Angewohnheit gemacht, meine Bildschirme allesamt -neben anderen Anforderungen natürlich- auch danach auszusuchen, ob diese auch mit 15KHz PAL Input (als Composite und RGB als Mindestanforderung, wenn auch S-Video geht, um so besser) funktionieren. Damit bekommt man schon mal die meisten Heimcomputer, sprich alles, was eben auch am TV damals funktionierte, zum Laufen und zwar ohne zig Zwischenstecker, Chinakram etc. und hat sogar über den Eingangswahlschalter (source) ne schnelle Umschaltmöglichkeit zw. VGA, C64, Amiga (oder PC-pre VGA)


    :pumpkin:der einen alten PC mit CGA/EGA...

    Von "necroware", einem Youtuber, gibt es darüber hinaus einen günstigen, einfach zu bauenden (Streifenraster tuts zur Not) Sync- und D/A-Wandler (MCE) auf GAL-Basis, mit dessen Hilfe dann zusätzlich auch noch die meisten alten PC-Videonormen und "verwandte" Formate sich darstellen lassen, insb. natürlich HGC und CGA, aber -sofern der Bildschirm nicht nur strikt 15KHz, sondern AB 15KHz synct- auch EGC aka SuperCGA(Olivetti&Toshiba), EGA, Super-EGA und ein paar der alten Mac-Auflösungen anzeigen lassen (ja, auf die Gefahr hin, dass das mein sorgsam gepflegtes image als "applehater" beschädigt: auch das brauche ich, denn reparaturtechnisch kam mir schon so mancher Apple unter...)


    Ohne diesen Adapter ist es NICHT ratsam, mit div. PC- oder sonstigen Computer-Signalen am GBS (und ähnlichen China-Billigteilen) rum zu spielen, da diese NICHT gegen Überspannungen an ihren Eingängen gesichert sind und Überspannung beginnt da schon bei ein bisschen über nem Volt! (TTL-Syncs haben 5V!) Die habt ihr im Nu geschrottet damit! (Eigene Erfahrung u.a.!)



    Fürs Grobe in der Werkstatt habe ich da aktuell zwei -für TFTs inzwischen uralte- NoNames von "odys" im Einsatz, die mir ein Kunde mal vor Jahren geschenkt hatte, da deren interne DVD-LW "slot in" streikten und DVB-T ja auch nicht mehr ging.


    pasted-from-clipboard.png


    Bei einem musste ich die Hintergrundbeleuchtung mal erneuern (generischer LED-Ersatz aus ebay), der Andere läuft noch wie bekommen, solche (und vermutlich noch bessere) Geräte (Auflösung sind nativ hier bei 19" z.b. 1400x900) bekommt man auf EKA & Co. für nen Zehner oder so, aber erfüllen die Basisanforderung:


    Man sieht was und zwar meist sogar schärfer als seinerzeit am TV (ordentliche Monitore hatten "damals" ja die Wenigsten), zusätzlich sparen die Platz,

    da ja auch als VGA-Zweitmonitor fürs Notebook (oder PC) verwendbar.


    Um da gegebenenfalls Nachschub zu bekommen, hab ich aber auch sämtliche PC-Plätze hier im Haushalt/SOHO nach und nach mit -meist Samsung- Kombi-Monitoren ausgestattet, die eben auch Scart und Composite-In haben (und meist auch nen digitalen Multinorm-TV-Tuner).



    Ähmm, blöde Frage:


    Bleibt das Muster genau so, wenn Du die Kupferplatte weg lässt?


    Du schreibst (und man sah es auch beim genauen Hinsehen...), dass die Kupferplatte eingeschweisst ist in Plastik.


    Ist die Kupferplatte denn geerdet?


    Zum Einen könnte sich durchaus auch mit dem "Kupferkern" ein Problem mit statischer Aufladung ergeben (durch statische Aufladung am Plastik selbst), zum Anderen

    verstärkt das Plastik als Elektrolyt jegliche kapazitive Kopplung zw. zwei Flächen draufliegend und der Kupferplatte als "Mittelelektrode".


    Die Platte würde quasi die Summe aller kapazitiv eingekoppelten Signale "sehen" und auch summiert rückkoppeln je nach Potentialunterschied... Ein recht komplexes Bauteil sozusagen...


    Wenn es so bleibt, auch wenn die Kupferplatte weg ist:

    der GBS 8200 kann ja auch andere Modes, um z.b. Composite-Video Quellen wie den C64 oder auch Videorecorder etc. anschliessen zu können. Wie sieht es aus, wenn Du solche Quellen anschliesst?

    Und wie, wenn gar nichts angeschlossen ist, ist dann das Bild -ähnlich dem China-Logo ganz oben- wirklich mit schwarzem (oder weißem) Hintergrund und ohne Fehlpixel?


    Die GBS sind wohl recht empfindlich gegen zu hohe Spannungen an den Sync-Pins, möglicherweise kommt der Schaden daher, aber warum sich das dann in dem Muster auswirken sollte, dafür hätte ich auch keine Erklärung, eher den Verdacht, dass das die Effekte der Ableitung dieser Überspannung sind und insofern weggehen müssten, wenn entweder KEINE oder eine Quelle mit korrekten Pegeln dran hängt...

    Also, wenn es wie in alten Zeiten ein Nadeldrucker sein soll, die gibt es immer noch nagelneu, z.b. von Oki.

    Sehr robuste Drucker, von denen es eine ganze Produktfamilie gibt, mit versch. Druckbreiten, Geschwindigkeiten und Einzugsvarianten.


    Suchbegriff wäre "OKI ML", es gibt sogar noch 9-Nadel-Varianten, allerdings auch mit passablem NLQ-Modus.


    Die Mechanik ist seit Ende der 1980er Jahre ziemlich unverändert und ausgereift und es gibt alle wesentlichen Verschleißteile wie Druckköpfe, Gummi-Walzen und natürlich auch die Farbbänder noch problemlos neu.


    Diese Oki-Drucker bringen zumeist ab Werk schon 2 Schnittstellen mit, darunter seit einigen Jahren schon USB, aber eben auch noch Centronics oder seriell (RS232) und

    sprechen Epson oder IBM-Proprinter, d.h. damals weit verbreitete Protokolle, so dass gut am C64 etc. nutzbar. Oft ist optional noch eine weitere Schnittstelle nachrüstbar.


    Hier z.b. ein aktuelles und meines erachtens faires Angebot auf ebay:


    https://www.ebay.de/itm/313999…cdfcfc:g:TroAAOSwpvBhrM26


    So wie der Fehler beschrieben wird, hat das Gerät wirklich nur ein Problem mit dem Ein-Schalter, was sich günstig beheben lassen sollte.

    Dafür aber USB-Schnittstelle und darüber Treiberunterstützung bis ins aktuelleste Windows, sowie über die ebenso verbaute Centronics-Schnittstelle

    auch von jedem klassischen PC oder Amiga aus ansprechbar und auch über günstiges Userport-Kabel und SW-Treiber vom C64 aus oder eben mit Wiesemann-Interface

    auch über IEC. (Die gibt es auch noch regelmäßig für wirklich wenig Geld auf ebay!)


    OT: Ich habe sogar selbst so einen ML33xx Drucker mit USB und Centronics, aber am C64 setze ich entweder meinen NL10 oder einen Oki Laserline6 von 1988 ein, ein Laserdrucker, der neben PCL auch IBM-Proprinter und Epson-Emulation kennt und über eine serielle Schnittstelle (RS232) wie auch Centronics verfügt.


    Mit etwas Suchen findet man eigentlich immer mal Geräte, die unter 100 EUR angeboten werden, während es natürlich auch zig teurere Offerten gibt, aber die stehen dann auch ewig drin...


    Mit der Umstellung der Arztpraxen im Zuge der neuen Gesundheitskarte und papierloser Krankschreibung etc. fällt gerade ein weiteres Standbein für diese Geräteklasse weg, d.h. sollten die -teils erheblich überhöhten Preise- demnächst wohl sinken.


    Die Ärzte hatten oft die Flachbett-Varianten im Einsatz, diese wurden meist deutlich teurer gehandelt, sind aber fürs retro-feeling nicht unbedingt notwendig.



    Aber auch Laserdrucker mit serieller (RS232) Schnittstelle gibt es noch ab und an zu kaufen, resp. sind serielle Schnittstellenmodule als Option durchaus noch marktgängig.


    Vor einigen Jahren gab es sogar Adapterboxen, um USB-Drucker über Centronics ansprechen zu können, war allerdings sehr spezifisch für einige wenige Drucker nur

    geeignet, da auch eine Protokoll-Umsetzung erfolgte.


    Schon in den 1980ern gab es mit dem Interpod für IEC eine Möglichkeit, sowohl IEEE488, als auch RS232 serielle Drucker mit der seriellen IEC vom C64 aus anzusprechen.

    Soweit ich mich recht entsinne, gibt es was Ähnliches auch für die "modernen" IEC-Interfaces von NLQ, zumindest aber wäre dort alles vorhanden, um das nachzurüsten.

    Internet???


    smd code databook tuts auch ;-)


    Gibt da so einen netten Menschen, der tagein- tagaus Datenblätter studiert und die Hersteller-Kurz-Codes nach Gehäuse und Pin-Zahl sortiert in ne Datenbank pflegt.


    Turuta heißt der, den Rest weiß dann wieder das Internet.


    Kostet ein bisschen, aber ist jeden Cent wert!