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...muss mal etwas Frust ablassen...!

  • Tja, nun wollte ich mein System mal etwas modernisieren und dachte, daß der Pinguin bei dieser Gelegenheit zum Einsatz kommen könnte; zum ersten mal für mich. Mein System ist ein etwas betagtes Phenom II x4 - System mit 4GB RAM. Aktuell laufen Wintendo 7 (64) und 8.1 (32) (wie der Name schon sagt: zum spielen) sowie eComstation 2.1 darauf. Eigentlich läuft alles zufriedenstellend - bis auf die Tatsache, daß Wintendo unter chronischem Plattenplatzmangel leidet und ich die Partitionsgröße nicht verändern (vergrößern) kann da auf der Platte die Partitionen (u.a. mit eCS) belegt sind.


    Also, neue Platte gekauft und Linux Mint (19.1) installiert. Das installieren lief erstaunlich schnell, gut und einfach!


    Eigentlich wollte ich ja verschiedene Emulatoren darauf zum laufen bringen (VirtualBox und VICE). Jedoch - es ist mein erstes Linux - habe ich mich erst mal bei den mitgelieferten Progrämmchen umgesehen. Eigentlich habe ich mich nur durch die Einstellungen geklickt - und war binnen kürzester Frist baff: 8\|

    Dat Ding wird ja lahmer als Windows! Als ich mir dann den Systemmonitor anguckte, sah ich daß der RAM voll war und scheinbar geswappt wurde!! Bei 4GB RAM! Das passiert mir nicht einmal bei Wintendo 7 - zumindest nicht so auffällig! Und das waren nur Systemprogrämmchen! Was passiert erst bei der Nutzung von VICE oder gar VirtualBox ?!


    Ehrlich jetzt; aber ich glaube ich bleibe bei eComStation und installiere mir nebenbei auch wieder Wintendo 7. Dafür brauche ich wenigstens nichts neu zu kaufen, da läuft alles flüssig...

    Ich bin zwar ehrlich enttäuscht von Linux, jedoch werde ich damit etwas weiter spielen. Bei Gelegenheit verbinde ich dann den Rechner auch mit dem Internet und aktualisiere gleich auf Mint 19.2. Mal sehen.

  • immer das gleiche ... nee, da wird ganz sicher nicht geswappt. Aber Linux (und so manch anderes OS auch) lässt RAM nicht ungenutzt rumliegen sondern nutzt es lieber für Caches (vor allem Festplatte).

    Wenn's langsam ist müsstest du vielleicht mal schaue , was denn genau langsam ist ... fehlender bzw unpassender Grafiktreiber kann z.B. schonmal sehr zäh wirken.

  • 4 GB müssten füt Linux eigentlich locker genügen. Ein modernes System über Virtualbox (dass ja selber auch schon 4GB braucht) passt dazu parallel natürlich nicht mehr drauf. Es kann auch gut sein, dass die Distribution im Hintergrund noch viele Prozesse laufen lässt.


    Langsam wird's auch, wenn Du z.B. KDE mit allen Spielereien installierst. Ich nehm' als Oberfläche das schlichte Openbox. Vielleicht nichts für Anfänger, aber schlank und schnell... braucht nur 130K Speicher.

  • Was passiert erst bei der Nutzung von VICE oder gar VirtualBox ?!

    Mit nur 4GB wird das wohl tatsächlich eng. Zumindest, wenn da aktuelle Systeme in der VirtualBox laufen sollen.

    Wenn's langsam ist müsstest du vielleicht mal schaue , was denn genau langsam ist ... fehlender bzw unpassender Grafiktreiber kann z.B. schonmal sehr zäh wirken.

    Meine Erfahrung zeigt auch, daß bei älteren nVidia-Grafikkarten die Treiber nicht besonders optimiert sind. Auf meinem Phenom II mit einer 430 läuft es tatsächlich nicht so geschmeidig wie unter Windows 7. Auf meinem Ryzen 5 mit einer 1060 kann ich bei der Grafikperformance aber keinen Unterschied zwischen Windows und Linux feststellen. Alles offizielle nVidia-Treiber.

    Also bei einigermaßen aktuellen Grafikkarten macht Linux echt Spaß. Von GOG, Humble Bundle und in Steam nutze ich die allermeisten Spiele ohne Probleme unter Linux. Java scheint mir unter Linux sogar bedeutend performanter zu laufen als unter Windows. Dazu hatte ich mal einen Minecraft-Vergleich gepostet: Java: Erhebliche Performanceunterschiede und Inkompatibilität

    Langsam wird's auch, wenn Du z.B. KDE mit allen Spielereien installierst.

    KDE ist bekannt als Recourcenfresser. Ich nutze MATE und bin zufrieden. Es gibt aber noch schlankere Oberflächen, wenn man wirklich knapp bei der Hardware ist.

  • Ich habe meinen PC letztens neu aufgesetzt und dabei Mint 18.2 durch die aktuelle 19.2 Version ersetzt (beides Cinnamon Versionen) und musste auch feststellen, daß die neue Version teilweise langsamer ist ?!

    Mein System: AMD 7600 und 16 GB Ram

  • es ist mein erstes Linux

    Nicht gleich aufgeben.


    Linux ist für Emulatoren mindestens genauso gut geeignet wie Windows und oft sogar wesentlich performanter.

    z.B. kann man mit einem Raspberry Pi 3 Mod. B+ und RetroPie bis hin zum PS1 oder N64 Emulator alles laufen lassen.

    Wohlgemerkt mit einer popligen Handy CPU und 1GB RAM.


    Für ältere PCs nimm Mint oder Ubuntu in der Xfce Variante.

    Dann RetroPie on Mint drauf.

    Fertig ist die Emu-Kiste.


    Allerdings hat Linux und RetroPie eine Lernkurve. Wenn Du nicht bereit bist, Zeit zu investieren und was Neues zu lernen, dann bleib bei Windows.


    Für Einsteiger gibt's auch fertige Systeme mit Linux + Emus als Image. Schau Dir mal alternativ zu RetroPie Recalbox oder Batocera an.


    Eine Youtube Suche nach den Namen die o.g. Emusysteme hilft beim Einstieg.

  • Allerdings hat Linux und RetroPie eine Lernkurve. Wenn Du nicht bereit bist, Zeit zu investieren und was Neues zu lernen, dann bleib bei Windows.

    Wir sind hier verglichen mit den typischen Klicki-Bunti-Usern doch alle Computerfreaks. Warum muss sowas Profanes wie ne grafische Benutzeroberfläche, mit Bildchen zum Draufklicken überhaupt sowas wie ne nennenswerte Lernkurve haben, wo man Zeit investieren muss?

  • Was ist lahmer? Dein Linux oder as was in VirtualBox läuft? Ich nutze VB seit vielen Jahren und vor ein paar Versionen ist mein XP darin total langsam geworden. Die Ursache hab ich bis heute nicht gefunden.

  • KDE ist bekannt als Recourcenfresser.

    Bei wem? Nutze den aktuellsten KDE5 auf nem 8GB System mit uraltem AMD64 Prozessor, allerdings bleiben da auch mehr als 4GB nutzbar für den ARC von ZFS. "top" mit laufendem chromium Browser (vieeeele Tabs) auf Xorg:

    Code
    1. CPU: 9.5% user, 0.0% nice, 5.5% system, 0.1% interrupt, 84.9% idle
    2. Mem: 1995M Active, 546M Inact, 225M Laundry, 1358M Wired, 44M Buf, 3524M Free
    3. ARC: 622M Total, 233M MFU, 367M MRU, 1188K Anon, 3997K Header, 17M Other
    4. 454M Compressed, 1023M Uncompressed, 2.25:1 Ratio
    5. Swap: 8192M Total, 8192M Free

    Tatsächlich genutzt sind hier also 2,5GB, wovon ein Großteil auf dem Chromium entfällt.


    Rechenleistung braucht vielleicht ab und zu mal "baloo", wobei der schon ein riesen Fortschritt gegenüber dem alten "nepomuk" ist, kann man aber trotzdem abschalten wenn es WIRKLICH eng wird und man auf Dateiindexierung verzichten kann.

  • Bei wem? Nutze den aktuellsten KDE5 auf nem 8GB System mit uraltem AMD64 Prozessor, allerdings bleiben da auch mehr als 4GB nutzbar für den ARC von ZFS.

    Dann vergleiche doch mal mit anderen Oberflächen, oder schau dir Youtube-Videos an, wo das bereits einige gemacht haben. Bei halbwegs aktuellen PCs mag das nicht ins Gewicht fallen, aber bei schwächeren Systemen wie z.B. einem Raspberry Pi würde ich sicher kein KDE empfehlen.

    Ich nutze VB seit vielen Jahren und vor ein paar Versionen ist mein XP darin total langsam geworden. Die Ursache hab ich bis heute nicht gefunden.

    Auslagerungsdatei fragmentiert?

  • Dann vergleiche doch mal mit anderen Oberflächen, oder schau dir Youtube-Videos an, wo das bereits einige gemacht haben. Bei halbwegs aktuellen PCs mag das nicht ins Gewicht fallen, aber bei schwächeren Systemen wie z.B. einem Raspberry Pi würde ich sicher kein KDE empfehlen.

    Ja, KDE verbraucht relativ viel Ressourcen, ist aber schon lange nicht so schlimm wie hier dargestellt. Bei schwächeren System ist aber auch Mate keine gute Empfehlung ;)


    guckst du hier.

  • immer das gleiche ... nee, da wird ganz sicher nicht geswappt.

    Hmm. und warum rödelt ständig die Platte und wächst die Auslagerungsdatei...?


    4 GB müssten füt Linux eigentlich locker genügen.

    Dachte ich auch.


    Langsam wird's auch, wenn Du z.B. KDE mit allen Spielereien installierst.

    Hab' ich ja noch gar nicht gemacht. Nur das blanke System von der CD(DVD) installiert: Linux Mint Cinnamon 19.1. Die Installation war zwar Benutzerdefiniert, das aber nur damit nicht ungefragt irgendwo ein bootloader oder bootmanger installiert wird und das System auf der zweiten Platte landet ohne daß AirBoot angetastet wird.

    Also, neue Platte gekauft und Linux Mint (19.1) installiert. Das installieren lief erstaunlich schnell, gut und einfach!

    wenigstens eine SSD ?

    Nö; da sind mit 2TB einfach zu teuer. Es ist eine ganz klassische HDD. Schon mit den etwa 60 Ocken dafür war mein Budget ausgereizt...:geld:

    ... fehlender bzw unpassender Grafiktreiber kann z.B. schonmal sehr zäh wirken.

    Meine Erfahrung zeigt auch, daß bei älteren nVidia-Grafikkarten die Treiber nicht besonders optimiert sind.

    Na ja, mag sein. Allerdings ist es in meinem Fall ein 760G onboard - Grafikcontroller; also ein im Chipsatz integrierter alter AMD-Chip.

    Aber es geht ja auch nicht darum, daß die Grafik sich zäh aufbaut, sondern daß vor/zwischen dem Aufpoppen von Fenstern ewig auf der Platte rumgerödelt wird.

    Was ist lahmer? Dein Linux oder as was in VirtualBox läuft?

    Ähm - ich habe hier das Linux "auf blanken Metall" zu laufen; VirtualBox hab' ich noch nicht mal installiert/aus dem Netz gezogen. Zumindest nicht für Linux. Sollte ich aber mal für eComStation machen; dat läuft auf dem Rechner eigentlich am besten; ist aber halt "nur" 32 Bit.

    Allerdings hat Linux und RetroPie eine Lernkurve. Wenn Du nicht bereit bist, Zeit zu investieren und was Neues zu lernen, dann bleib bei Windows.

    Hmm, bei Wintendo muß ich ja bleiben sonst laufen die Spiele aus den 90ern nicht ;) - und dafür ist es ja da :thumbup:

    Arbeiten und Surfen mache ich ja auf meinem eComStation-Rechner (Surfen auf einem anderen Rechner (da der Phenom eben ohne einem Netzwerkanschluss ist) aber eben mit eComStation).

    Du musst Vice nicht in der VirtualBox laufen lassen.

    Das gibt es wunderbar als Paket und läuft flüssig.

    So hatte ich das auch vor: VICE blank für den C64. Jedoch dachte ich bei VirtualBox eher an Wintendo 98 oder DOS für ganz störrische Spiele.

    aber bei schwächeren Systemen wie z.B. einem Raspberry Pi würde ich sicher kein KDE empfehlen.

    Also wenn die Leistung von einem Phenom II x4 hier mit einem Raspberry verglichen wird... :gruebel

    Hab' ich da etwas verpasst... ?(

  • Wenn du wissen willst, was bei dir alles swapped, kannst du mal angehängtes Script probieren.

    Davon abgesehen kannst du VirtualBox mit allem neuerem als WindowsXP bei nur 4GB gleich bleiben lassen. Das ist einfach zu wenig.

    Die andauernde Festplattenaktivität könnte, wie bei aktuellen Windows‘ auch, vielleicht Dateiindizierungszeug und ständiges Zwischenspeichern von Browsern sein.

    Mit iotop kann man prima nachsehen, welches Programm wie viel auf Platte schreibt.

    Wo wir bei Browsern waren, die essen betriebssystemunabhängig auf allen Plattformen jede Menge RAM.

    Bei meinem System mit kde, laufendem Vivaldi, Dolphin, Konsole, sind nur 2GB RAM benutzt und 3GB RAM gecached. Für Desktop und Webbrowsing sollten 4GB reichen.