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Bäume pflanzen auf Teufel komm raus ?

  • Interessante Versuche, Natrium und Apfelschalen(!) in Batterien zu verwenden.

    Ähemm... nee.. spektrum.de nutzt so viele Tracker und JS-code, der das Blockieren dieser Tracker erkennt, dass ich das Video leider nicht anschauen kann. Die Liste ist gefühlte 40 Domains lang - solche Seiten funktionieren hier nicht. DL-Helper, Upload auf Youtube?


    Stichwortsuche liefert lesbare Seiten:

    https://www.elektroniknet.de/e…aktivmaterial-126775.html


    Ein paar Tage später, besserer Artikel, inklusive Links zu den Original-Papers:

    https://www.pflanzenforschung.…ndlich-kostenguenst-10565


    Was mich bei den Feststoff-Batterien noch stört ist, dass sie offenbar alle nach X Ladezyklen irgendwie kaputt gehen - Dendriten bilden, Nanotubes brechen oder wegen der thermischen Ausdehnung einfach nen mechanischen Knacks bekommen. Das dürfte bei flüssigen Metallen nicht passieren, ergo könnte so ein Speicher unendlich viele Lade/Entladezyklen haben.


    Alles *sehr* interessant, aber nicht mehr wirklich beim Thema :) (es ging doch eigentlich um "Bäume-pflanzen-Rekord", oder?)


    Jens

  • PS: Ihr könnte gerne posten, dass meine Interpretation Bullshit ist, dann schreibt aber auch, wie ihr euch - ganz real in der Praxis - die Umsetzung der von Sear postulierten Öko-Diktatur mit erzwungenen, drastischen Lebenswandeländerungen vorstellt. Nicht auf Meta-Ebene, sondern ganz real konkret für die Menschen!

    Ich sehe nicht wirklich eine Diktatur.... Aber folgende harten Regeln/Konsequenzen:


    - Zunächst: Nichts mehr zum Verbrennen aus dem Boden holen.

    - Später : Nichts mehr verbrennen, was aus Bodenschätzen gemacht ist.

    - ...solange man nicht passend dazu Kohlenstoff im Boden versenkt.

    - Quoten dazu verengen, wie es dem Pariser Abkommen entspricht.


    Aber wenn ich schon Machtgefühle ausleben darf:


    - Genau DA ist ein guter Platz für ein Windrad. Es ist mir egal, ob da das Milan-Pärchen Horst und Angela brüten. Und wenn Du an Infra-Schall glaubst, dann tausch Deine Wohnung mit jemandem, der an einer Hauptstraße wohnt.

    - DA kommt eine Stromtrasse hin. Wenn Klein-Kleckersdorf sie unterirdisch haben will, dann soll das Dorf es bezahlen.

    - Wenn DU Dein Dach nicht mit PV belegst, dann wirst Du den Platz jemand anderem geben, aber auch am Ertrag profitieren.
    - Zwischen benachbarten Stadteilen werden Radschnellwege ohne Unterbrechung gebaut. Sollen die Autos drumherum fahren, um ihre Omas fahren sie ja auch drumherum.

    - Auch Autoverkehr, Flugzeuge und Heizen leisten ihren Beitrag, die Quote zu halten.

    - Und ein paar Orte für Pumpspeicher werden sich auch finden.

    - ICH lege fest, wie hoch Lizenzen für Patente sind. und wer lizenziert.


    Ich denke, der Rest wird sich schon von alleine ergeben, Hauptsache, die Quote steht und bleibt auch stehen. Zur Erfüllung braucht es keine Diktatur - Hauptsache, am Ende passt es. Und würde man nicht seit 10 Jahren Pause machen, hätte man 30 statt 20 Jahre Zeit.

    Was mich gerade umtreibt - gibt es eigentlich schon ein Gegenwort / Gegenteil - Wort für "Öko"?

    Sowas prägnantes wie Nazi-Sozi, Rapper-Rocker, Lerche-Nachteule, Öko-....?

    Wie wäre es mit "Ich will aber"-Demokraten?

  • Richtig, ist auch nicht so schwer, zu verstehen.

    btw Normalerweise hätte ich das nie hier erwähnt, aber nach einem VHS-Kurs für Rhetorik

    Schon klar, durch VHS Kurse und zweiten Bildungsweg Spezialist für alles und im besonderen für Zitieren und heiße Luft. Schönen Tag noch. :)

    Schicke Bankrotterklärung von dir. :) Argumente? Fehlanzeige. Nicht eines. Außer unsachliche Fisimatenten kommt von dir rein gar nichts. So viel zur "heißen Luft". Mittlerweile muss ich doch annehmen, dass es seine Gründe hat, warum du so akribisch die Hand über Klimasünder hältst. ;) Schäm dich.


    Ich nutze mal den Satz von Unseen als Basis und passe ihn für dich an:

    Gehen dir die Argumente aus oder warum versuchst du, mich alleine anhand eines belegten Kurses statt anhand meines Inhalts zu diskreditieren? :rolleyes:


    Das mit dem "zweiten Bildungsweg" von dir ist übrigens totaler Unsinn, aber na ja, ich erwarte nicht, dass gerade du verstehst, dass man während des Zivildienstes auch noch etwas lernen konnte.

    "Als zweiter Bildungsweg (ZBW) werden Bildungsgänge bezeichnet, die es ermöglichen, im Erwachsenenalter einen Schulabschluss zu erwerben, der zunächst nicht oder erfolglos angestrebt wurde."


    Davon abgesehen, hatte ich dich nicht zuvor erst ausdrücklich gebeten:

    Lasst bitte solche blöden Unterstellungen. Gerne auf das eingehen, was ich schrieb, aber nicht immer was dazu dichten, ok?

    Du kannst es offenbar nicht lassen, Leuten irgend einen ausgedachten Scheiß anzuhängen. Wie primitiv ist das bitte? Nur zum Thema kannst nichts Gescheites beitragen.

  • Ich persönlich benutze Daten und Vorhersagen über Accuweather, weil die sich am besten mit meinen eigenen Außenmessungen decken. Accuweather schneidet in Tests gut ab.


    Dieser Juni sei global der wärmste Juni seit Beginn der Messungen gewesen, heißt es. Das kann ich natürlich nicht überprüfen. Was ich aber überprüfen kann, sind die hiesigen Temperaturen, und ich erinnere mich sehr gut, was ich besonders in der ersten Junihälfte (scherzhaft) sagte, als ich mir quasi den A... abfror: "Verdammt, wo bleibt der versprochene Klimawandel?". Ich erinnere mich außerdem, dass meine Mutter (76) am 8. Juni aufgrund der Tagestemperatur unter 18°C die Heizung aufdrehte. Die durchschnittliche gemessene Temperatur des Juni lag hier gerade mal bei etwa 20°C, die durchschnittliche Höchsttemperatur bei 25,4°.


    Dann kam eine Meldung; hörte ich im Radio: "Jetzt sogar 42,6 Grad - deutscher Hitzerekord im Emsland" wurde vermeldet und in der Wikipedia-Rekordliste direkt eingepflegt.


    Das bezog sich auf Dienstag, den 25. Juni in Lingen, unserer Nachbarstadt. Hier in Nordhorn waren es aber nur 36°. Da mein Onkel, der in Lingen lebt, schon immer sagte, dass es dort in bestimmten Bereichen oft 1-2° wärmer sei als in Nachbarstädten, dachte ich, es könnte damit zu tun haben, wobei ich damit aber immer noch nicht auf die gemeldete Temperatur komme. Also hatten wir einfach meinen Onkel gefragt, ob er eine solche Hitze für den Dienstag bestätigen könne. Leider war er darauf nicht gut zu sprechen und tobte, dass das ein Witz wäre, eine Frechheit, "Die wollen uns nur das Geld aus der Tasche ziehen!", usw., also wieder einer von diesen Spinnern, der lieber seinem eigenen Gartenthermometer und seinem Empfinden traut als den Meldungen im Radio. Ein direkter Vergleich der Accuweather-Daten für Lingen ergab aber ebenfalls, dass Lingen mit nur 34° sogar 2° unter Nordhorn lag, bzw. satte 8,6° unter dem angeblichen Rekord.


    DHT=durchschn. Höchsttemperatur, DTT=durchschn. Tiefsttemperatur

    M=ungefähre mittlere Temperatur, HT=Höchsttemperatur

    Jeweils bezogen auf den Monat Juni 2019.


    In der "heißesten Stadt Deutschlands" war es also in dem "heißesten Juni seit 1850" im Schnitt nur zwischen 12,5 und 24,4°C "warm", im gesamten Schnitt unter Zimmertemperatur.


    Disclaimer: Ich behaupte hier gar nichts, außer das, was ich feststellte. Ich hätte nur gern diesen riesigen Unterschied von bald 9° zwischen [Eigene Messungen + Empfindung + Accuweather + Aussage von Einwohner] und [Öffentliche Meldung auf sämtlichen Mainstream-Kanälen + Eintrag in Rekordliste] enträtselt bzw. abgeklärt. Möglicherweise habe ich ja was übersehen. :rolleyes:

  • Achso. Weil diese Webseite Klimafaken heißt sind es automatisch Fakten?

    Nein. Fakten sind es automatisch, weil u.A. gerade auf dieser Seite die FAQ-artige Präsentation ständig aktualisiert und gepflegt ist und somit einen hinreichend aktuellen Sachstand abbildet, und weil zur Untermauerung dieses Sachstandes haufenweise mit unterschiedlichsten Forschungsresultaten und Studienergebnissen als Quellenangaben im Text querverlinkt gearbeitet wird. Hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen, aber ich war wohl der irrigen Annahme, das sei offensichtlich genug.

  • Ich hätte nur gern diesen riesigen Unterschied von bald 9° zwischen [Eigene Messungen + Empfindung + Accuweather + Aussage von Einwohner] und [Öffentliche Meldung auf sämtlichen Mainstream-Kanälen + Eintrag in Rekordliste] enträtselt bzw. abgeklärt. Möglicherweise habe ich ja was übersehen.

    Auch nach Accuweather war die Höchsttemperatur in Lingen 39° und nicht 34°.

    Das sind 5° des Unterschieds + 1 ° Rundungsfehler, bleiben 3 Grad Unterschied zwischen Accuweather und der gemeldeten Höchsttemperatur.

    66% der Differenz verschwinden also durch hingucken am frühen Morgen und gehen auf Deine Kappe.


    Auch die Grafik auf Accuweather hat bei mir den höchsten Wert deutlich näher an den 40° als in Deiner Grafik. Da frage ich mich natürlich, wie das kommt?


    Langjähriges Mittel in Lingen für Juni sind 19° Spitze. Da würde ich auch an einem Tag mit 18° die Heizung andrehen und mir das rot im Kalender anstreichen. In meiner Gegend werden Heizungen allerdings im Mai (?) abgeschaltet. Damit möchte ich natürlich nichts behaupten, ich stelle das nur fest.

    In der "heißesten Stadt Deutschlands" war es also in dem "heißesten Juni seit 1850" im Schnitt nur zwischen 12,5 und 24,4°C "warm", im gesamten Schnitt unter Zimmertemperatur.

    Die langjährigen Durchschnittswerte schätze ich nach Accuweather auf 19,8/11,8°.

    Ich denke nicht, dass ein arithmetischer Durchschnitt der Höchst/Tiefstwerte sinnvoll ist, aber ich nehme einfach mal Deine Zahlen und finde, dass die Temperaturen 4,5° / 0,7° über dem Durchschnitt liegen.


    Dass Dein Ort Temperaturen unter Raumtemperatur hat dürfte erklären, warum Du so oft bekleideten Menschen begegnest.


    Davon ab sagt all das so für sich betrachtet nur was über diesen Sommer in Lingen aus. Klima zeigt sich über mehrere Jahre.

  • Disclaimer: Ich behaupte hier gar nichts, außer das, was ich feststellte. Ich hätte nur gern diesen riesigen Unterschied von bald 9° zwischen [Eigene Messungen + Empfindung + Accuweather + Aussage von Einwohner] und [Öffentliche Meldung auf sämtlichen Mainstream-Kanälen + Eintrag in Rekordliste] enträtselt bzw. abgeklärt. Möglicherweise habe ich ja was übersehen.

    Ja, du hast was übersehen: Der Temperaturrekord ist vom 25. Juli 2019, deine Zahlen sind von Juni.


    Bringt es die Diskussion um das eigentliche Thema irgendwie voran, wenn wir über Messdaten, Gefühlte Temperaturen, das Verhalten einzelner und Erinnerungen spekulieren?

    Natürlich nicht, aber es ist sicherlich eine tolle Gelegenheit, "versehentlich" den falschen Monat zu verwenden um die Faktenlage verzerrt darzustellen und FUD zu streuen.

  • Dieser Juni sei global der wärmste Juni seit Beginn der Messungen gewesen, heißt es. Das kann ich natürlich nicht überprüfen.

    Doch, kannst Du - viele Betreiber einer PV-Anlage stellen stolz ihre Erträge ins Netz, so dass Du eine breite Datenbasis hast. Ich kann bestätigen, dass der Solarertrag im Juni 2019 überdurchschnittlich hoch war. Das gilt im Übrigen auch für den Juli - Vertauschung ändert zwar Zahlen, aber dieses eine Faktum nicht.


    Diese Datenbasis eignet sich übrigens hervorragend für unwissenschaftliche Betrachtungen, beispielsweise die Vertauschung von Ursache und Wirkung, die so gern von den Skeptikern vorgenommen wird. Oder auch das Andichten von ursächlichen Zusammenhängen, wenn man eine Korrelation gefunden hat.

    unsachliche Fisimatenten

    Du nutzt dieses Wort häufiger. Es ähnelt "Fisematenten", hier schön erklärt. Ich finde, es passt nicht so wie Du es einsetzt. Frag' mal Deinen Rhetoriklehrer.


    Klima zeigt sich über mehrere Jahre.

    Vorsicht: Wenn wir hier nicht sauber argumentieren und immer die 30 Jahre nennen, die für den Referenzzeitraum definiert sind, rutschen wir schnell in die Falle, die die Skeptiker gern stellen: Da werden nur noch die Durchschnittstemperaturen über wenige Jahre betrachtet um zu behaupten, dass es sogar kühler wird. Gewisse politische Gruppierungen machen genau das: Sie nennen zuerst die Definition, zeigen dann einen kleinen Ausschnitt und behaupten dann, dass es gar keinen Klimawandel gäbe.



    Bringt es die Diskussion um das eigentliche Thema irgendwie voran, wenn wir über Messdaten, Gefühlte Temperaturen, das Verhalten einzelner und Erinnerungen spekulieren?

    Ja und nein. Das Thema scheint sich hier von "Bäume pflanzen" zu "Klimawandel, Ursachen und Folgen" geändert zu haben. Da ist es sicher nicht falsch, wenn man auch über die Erfassung und Auswertung von Daten redet. Das ist nämlich die Wurzel an der man leicht übersehen kann, dass man vereimert wird. Aus diesem Grund veröffentlicht der IPCC wohl auch Rohdaten, damit die Methoden von anderen Wissenschaftlern nachvollzogen werden können.


    Selbst wenn wir hier nicht zu einem Konsens kommen, zeigt die Diskussion doch, dass es ein unglaublich komplexes Thema ist, bei dem es verdammt viele Dinge zu beachten gibt. Mindestens ist jetzt schon bewiesen, dass es keinesfalls so einfach ist, wie populistische Parteien behaupten, sondern dass die einfachen Formeln, auf die der Klimawandel zurück geführt wird, lediglich dazu dienen, Stimmen von denen einzusammeln, die nicht gewillt oder nicht in der Lage sind, sich mit so einem komplexen Thema umfassend auseinander zu setzen.


    Jens

  • Nachdem mein PI1541 nun läuft und ich auch weitestgehend mit dem Gehäusedesign meines Modems zufrieden bin, habe ich mich gestern noch gefragt, was für ein Projekt ich als nächstes in Angriff nehmen könnte. Dieser Thread hat bei mir nun eine Erinnerung reaktiviert... denn das hatte ich mir schon mal angeschaut... jetzt werde ich mich mal dransetzen: https://github.com/jp112sdl/HB-UNI-Sen-WEA ;-)

  • Ja, du hast was übersehen: Der Temperaturrekord ist vom 25. Juli 2019, deine Zahlen sind von Juni.

    Ah, das hab ich auch übersehen, bei heissestem Tag und Temperaturrekord habe ich automatisch auf Juli geschaltet.

    Darum sieht auch die Grafik so anders aus! Peak war witzigerweise am gleichen Tag des Monats...:schande:

  • Was verbrennen wir denn dann? Womit heizen wir im Winter unsere Wohnungen? Womit schmelzen wir Stahl in den Hochöfen? Womit erzeugen wir Wärme?

    Strom kommt ja nicht in Frage - der muss auch erst wieder aus irgendwas erzeugt werden und von weltweiter Stromerzeugung per Sonnenlicht und Wind sind wir noch Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte entfernt... Schon aus dem Grund, weil auch die Energiekonzerne den weiteren Ausbau blockieren, da er ihre Existenzgrundlage entzieht...

    Ich sehe das wie mit dem "Beamen" - würde irgendjemand das praktische Beamen von Menschen, Gegenständen, allem erfinden - es würde nicht zum Einsatz kommen - es würde SOFORT patentiert werden und in den Schubladen der Auto-Konzerne oder Flugzeughersteller verschwinden, da sie ansonsten quasi von heute auf morgen überflüssig wären - wozu Autos und Straßen ausbauen, wenn man an jeden Ort in Sekundenbruchteilen käme?

    Und ähnlich ist es doch mit Solarkraft und Windenergie - im Grunde kann sich jede Gemeinde ein Windrad und ein Feld voller Solarmodule aufbauen (lassen) undund sich selbst versorgen - wozu also noch große Energierezuger? Wozu riesige Kraftwerke? Okay, vielleicht noch für Großstädte, aber vielleicht sterben auch die mal aus, wegen Sinnlosigkeit?!? - Industrie - Großindustrie verschwindet doch auch immer mehr aus den Großstädten - zumindest bei UNS...


    Und "nichts mehr verbrennen, was aus dem Boden kommt / was aus Bodenschätzen gemacht ist" - ist das nicht das Gleiche? - also blieben noch unsere Wälder? Auch nicht unbedingt die Lösung und für Industrie eher ungeeignet...


    Das hieße aber im Endeffekt - Back to nature - und irgendwie auch back to stoneage... Da ist nach DIESER Forderung im Grunde kein Platz mehr für Technik, da diese immer irgendwie erst einmal ressourcenintensiv hergestellt werden muss - auch wenn sie uns danach sicher vielfältig hilft...

    Auch Fahrräder werden aus Stahl und Aluminium hergestellt...

    VIC20 / C64 / C128D / C16 / C+4 / Amiga 500(+) / Amiga 2000 / Amiga 1200 / Amiga 4000 / CD32 / PSone / PS2 / PS3 / PS4 / N64 / Wii / WiiU / Switch - hab ich! :D

  • Was verbrennen wir denn dann? Womit heizen wir im Winter unsere Wohnungen? Womit schmelzen wir Stahl in den Hochöfen? Womit erzeugen wir Wärme?

    Tja, das ist die große Frage.


    Jetzt mal unabhängig vom Klimawandel sollte jedem klar sein, dass bei einer Verdopplung des Energiebedarfs alle 20-30 Jahre das Verbrennen von endlichen Ressourcen ein nicht unbedingt zukunftsfähiges System darstellt. (Dr. Albert A. Bartlett - Arithmetic, Population and Energy)


    Die Frage ist nicht mehr ob, sondern nur noch wodurch das momentane System voll gegen die Wand fahren wird.

    Entweder gehen uns zuerst die Ressourcen zum verbrennen aus oder die Folgen des Klimawandels reduzieren drastisch die Anzahl der Leute die noch was verbrennen könnten.


    Ich lebe jedenfalls so, als ob der Klimawandel real ist und ich versuche mein Möglichstes, die Situation nicht noch zu verschlimmern.

    Den Glauben in die Politik, durch sinnvolle Maßnahmen die Katastrophe abzuwenden, habe ich längst verloren.


    Die Welt wird brennen.

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    Hesmon

  • Das hieße aber im Endeffekt - Back to nature - und irgendwie auch back to stoneage...

    Nein, eben nicht. Bitte schau' doch auf das, was ich in diversen Beiträgen hier verlinkt habe: Es läuft alles darauf hinaus, dass wir ohne fossile Brennstoffe unseren *gesamten* Energiebedarf decken können. Sparen müssen wir nur so lange, wie die regenerative Energieerzeugung noch weiter ausgebaut wird. Irgendwann wird ein Zustand erreicht sein, in dem regenerative Energien jederzeit und überall im Überfluss vorhanden sind.


    Die regenerativen Energiequellen bieten insgesamt 3078-mal so viel Energie wie derzeit weltweit benötigt wird:

    • direkte Sonnenenergie 2850-mal
    • Wind 200-mal
    • Biomasse 20-mal
    • Meeresenergie 2-mal
    • Wasserkraft 1-mal

    Quelle: Max Planck Institut für Meteorologie, Hamburg.


    Es ist nur so, dass unsere derzeitige Technologie auf fossile Brennstoffe ausgelegt ist. Das muss sich ändern - und das ist gut für jeden Einzelnen, denn Energie als Währung in den Händen von Großkonzernen kann nicht im Interesse eines Einzelnen sein, der sich dem Preisdiktat beugen muss. Insbesondere zeigt diese Aufstellung, dass es nullkommagarkeinen Grund gibt, neue Atom- oder Kohlekraftwerke zu bauen.


    Jens

    (Edit: Hmm.. wenn ich die Einzelpositionen zusammen zähle, komme ich nur auf 3073...)

  • Es läuft alles darauf hinaus, dass wir ohne fossile Brennstoffe unseren *gesamten* Energiebedarf decken können.

    Was ich in diesem Zusammenhang noch ganz spannend finde, ist die Erzeugung brennbaren Materials mit Hilfe

    regenerativer Energien. Das ist derzeitig nicht besonders effizient, aber da die benötigten Energien ja im Prinzip

    im Überfluss vorhanden sind, finde ich "Labor"-Sprit besonders interessant, weil vorhandene Liefer- und

    Tank-Infrastruktur weiterverwendet werden kann und es eine unmittelbare Verwertung

    (also vorübergehende Dezimierung bis zur Wiederverbrennung) atmosphärischen CO2s ist.

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Was verbrennen wir denn dann? Womit heizen wir im Winter unsere Wohnungen? Womit schmelzen wir Stahl in den Hochöfen? Womit erzeugen wir Wärme?

    Kombikraftwerk 2 ist 10 Jahre alt, Link hatte ich oben.

    Ich weiß jetzt nicht mehr, ob man damals nur den heutigen Strombedarf durchgerechnet hat oder schon den ganzen Verkehr als E-Auto gedacht hat (eher nicht). Der Strombedarf ist erneuerbar zu decken, und günstiger wäre es auch.


    Noch älter sind Konzepte wie Passiv-Häuser, Sonnenhäuser, Plus-Häuser u.Ä.

    Extrembeispiele schaffen es sogar, genug Wärme für den Winter zu speichern. Sieht dann aber auch aus, als ob jemand ein kleines Haus um eine umgestürzte Dampflok gebaut hätte...

    Exotisch sind Eisheizungen oder generell Häuser, die Ihre Oberfläche als Kollektor nutzen.

    Noch ein bisschen mit Pellets dazuheizen, oder Wärmepumpe nutzen, und es ging ohne Erdgas, Kohle oder Erdöl.


    Der Anteil von Stahlwerken am CO2 sind ~7%. Wasserstoff wäre eine Möglichkeit, aber auch ohne würde man sicher noch optimieren können.


    Strom kommt ja nicht in Frage - der muss auch erst wieder aus irgendwas erzeugt werden und von weltweiter Stromerzeugung per Sonnenlicht und Wind sind wir noch Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte entfernt...

    Wieso?

    Wieviel Prozent haben wir heute im Jahresmittel aus Erneuerbaren?

    Wieso kann der Ausbau nicht mit dem Tempo von vor ein paar Jahren fortgeführt werden? Grob über den Daumen gepeilt müssen das mal 1-2% im Jahresmittel gewesen sein - wobei die besten Windplätze weg sind und es jetzt schwieriger wird.

    Kraftwerke halten 30, 40 Jahre lang. Das bedeutet, dass im Schnitt 2,5-3,5% im Jahr sowieso ersetzt werden.

    Und wenn ich mir die Dächer in meiner Umgebung ansehe: Alle noch leer.


    Schon aus dem Grund, weil auch die Energiekonzerne den weiteren Ausbau blockieren, da er ihre Existenzgrundlage entzieht...

    Und mit welchen Tricks machen die das?


    Ich google nach Öko-Diktatur und finde EIKE.

    Commiesurfer hat auch nach was gegoogelt - und was von EIKE gefunden.

    Bei Facebook findest Du auch immer wieder diese Argumente, jahrelang immer wiederholt - und dann wird es geglaubt.

    Dann hast Du Bürgerproteste gegen Windräder und Stromtrassen.

    Und am Ende kommt Horst, der da ganz willigst drauf anspringt.


    Noch deutlicher hat die Sache mit Scheuer und den 100(?) Wissenschaftlern pro NOx gezeigt, wie das laufen soll - aber nicht mehr gelaufen ist.

  • Die Frage ist nicht mehr ob, sondern nur noch wodurch das momentane System voll gegen die Wand fahren wird.


    Was verbrennen wir denn dann? Womit heizen wir im Winter unsere Wohnungen? Womit schmelzen wir Stahl in den Hochöfen? Womit erzeugen wir Wärme?


    Das brauchen wir nicht mehr, wenn der Planet verreckt ist. Ich finde das schon reichlich schräg....Konfort vor das Überleben zu setzen. Ich glaube viele haben noch nicht begriffen, was abgeht!

  • Ich glaube viele haben noch nicht begriffen, was abgeht!

    Ein existenzielles Problem, was mit exponentieller Geschwindigkeit auf uns zukommt,

    eine Politik die mit geologischer Geschwindigkeit darauf reagiert

    und eine Bevölkerung die Änderungen am Lebensstil nur in homöopathischen Beträgen akzeptiert.

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    Hesmon

  • Ich glaube viele haben noch nicht begriffen, was abgeht!

    Ein existenzielles Problem, was mit exponentieller Geschwindigkeit auf uns zukommt,

    eine Politik die mit geologischer Geschwindigkeit darauf reagiert

    und eine Bevölkerung die Änderungen am Lebensstil nur in homöopathischen Beträgen akzeptiert.

    Euch ist aber schon klar das Deutschland gesammt nur für 2,0-2,5% allen CO2 auf der Welt verantwortlich ist?

    Ob wir hier um 0%, 50% oder 100% unser CO2 reduzieren macht keinen Unterschied wenn der Rest der Welt

    nicht mitzieht.