Posts by Mephisztoe

    Hallo zusammen,


    Ich bin doch tatsächlich über dieses Prunkstück aus den Anfangszeiten der Konsolen gestolpert. Auf einem Flohmarkt für 5 Euro ergattert.

    Wie sich herausgestellt hat, war der Clip für die 9V Batterie abgerissen und wenn ich das richtig verstehe, hat das Ding nicht einmal einen Ein-/Aus-Knopf, sondern man durfte tatsächlich die Batterie jedes Mal anstecken... das erklärt, warum es jemand geschafft hat, den Clip abzureissen.


    Sei es drum; ich habe einen neuen angebracht.


    Allerdings bekomme ich das Teil nicht an den Start.


    Mir steht hier ein alter ODYS Flat-TV zur Verfügung mit Antenneneingang. Was mir aufgefallen ist: Wenn ich in etwa in der Nähe des Kanals bin, auf dessen Frequenz das ES 2201 sendet, dann erscheinen kurz (!) die Paddles, sobald die Batterie angeschlossen wird und dann verschwinden sie wieder und das wars.


    Hat jemand eine Idee?

    Bin zwar noch dabei... und es dürften noch so um die 20 bis 30 Schubfächer dazukommen, aber ich find die Dinger so cool, dass ich sie direkt hier mal zeigen muss. :)

    Das Design ist modular; die Fächer können einfach zusammengeschoben werden, um so das Sortiment sowohl horizontal wie auch vertikal beliebig zu erweitern. Vorne passt ein Papierlabel rein und es gibt einen "Griff" zum Herausziehen. Die Schublade gibt es in zwei Varianten: Einmal durchgängig und einmal in der Hälfte geteilt. Außerdem lassen sich die Teile beliebig skalieren - sollte man sie wider Erwarten größer brauchen. Gedacht für Widerstände lassen sich natürlich auch alle möglichen anderen Dinge darin unterbringen (ich denke hier an Kondensatoren, Dioden, LEDs, Taster,...).


    Für die Fächer verwende ich gerade das BioFusion MetallicGrey von Extrudr und die Schubladen für die Widerstände drucke ich gerade in Anycubic White. Alles PLA. Ich denke ich weder bei den Fächern weiterhin das Grau benutzen und für die Schubladen je nach Inhalt variieren (Widerstände = Weiß, Kondensatoren = Blau, LEDs = Rot,... irgendwie so; mal schauen --> Und nein, ich unterscheide nicht zwischen Kohle- und Metallschichtwiderständen :)).


    Das Design findet sich hier:

    https://www.thingiverse.com/thing:3027083

    Nebenbei: Er zeigt u.a. ja auch, wie er einen C64 modifiziert, um ihm 6 Stimmen abzugewinnen und ihr alle kennt ja eh' schon die vielen Möglichkeiten, die es gibt, um praktisch zwei SIDs in dem Ding zu betreiben. Im Video sieht man die Option "Sid2Sid"; ein kleines Erweiterungsboard, auf das zwei SIDs gesockelt werden können.


    Die Sache ist die:

    Ich habe so ein Kit hier. Und im Prinzip auch fertig bestückt. Allerdings habe ich das Projekt aufgegeben, als ich mir das MK2 Reloaded Board geholt habe. Da passen halt schon zwei SIDs drauf und so viele von diesen Raritäten habe ich hier nun auch nicht herumliegen.


    Langer Rede kurzer Sinn: Kann jemand von euch etwas mit dem Sid2Sid Board anfangen? --> PN.


    Achja:

    Hat noch jemand Zahnschmerzen bekommen, als der Typ die beiden Löcher in das C64 Gehäuse bohrt?

    Hallo Ronny!


    Ich benutze den (das? die?) Pi1541. Das Device habe ich selbst gebaut und es funktioniert super. Inkl. Seitenwechsel. :)


    Da es viele Möglichkeiten gibt wie Du diesen Emulator zusammenbauen kannst, ist das Ergebnis natürlich sehr individuell. Ich hatte mich für ein gut durchdachtes PCB Layout entschieden als Hat auf dem Raspberry Pi 3B+ samt einem Gehäuse gedruckt von Millenniumpilot. Das einzige, was mich daran stört ist, dass die Kabelführungen sich eher am Layout vom Raspberry Pi orientieren. Sprich: Zu einer Seite gehen die Anschlusskabel zum C64 ab, in eine andere Richtung das Stromkabel. Außerdem habe ich bis heute keine passenden Schrauben, um das Gehäuse stabil zusammenzubekommen und die OLED Halterung ist etwas wacklig. ;-)


    Da der Pi1541 das Laufwerk zyklengenau emuliert, hast Du auch per se keinen Fastloader sondern müsstest das Thema anderweitig lösen. Dafür hast Du aber auch etwas, das verflucht nah an das Original herankommt und daher maximal kompatibel ist + es kostet nicht viel Geld. Der Pi ist das teuerste daran, die sonstigen Hardwarekosten sind mit unter 10 Euro fast vernachlässigbar.


    Gruß,

    Mephisztoe.

    Als ihr angefangen habt, über Blu Tack zu sprechen, musste ich direkt an die "Lehrerpopel" denken, von denen meine Frau immer spricht. Ich wusste nie, was sie meinte, bis sie irgendwann von UHU das Patafix anschleppte und meinte, die würden von den Schülern halt Lehrerpopel genannt, weil Lehrer halt alles mögliche damit irgendworan kleben und sie aussähen wie Popel. ;-)


    Wäre Patafix also eine Alternative zu Blu Tack?

    Ich war Sonntag auf zwei Flohmärkten. Der eine war echt schön: Kommerzielle Stände waren nicht erlaubt, die Verkäufer waren alle nett, symphatisch und fröhlich und die Dinge, die verkauft wurden reichten von Klamotten über Kinderspielzeug bis hin zu Elektronikprodukten - und die meisten Stände waren mit viel Liebe und offensichtlicher Mühe aufgebaut und präsentiert. Da wurde verhandelt, sich miteinander ausgelassen unterhalten und überall waren glückliche Menschen zu sehen. Wir haben viele Sachen für unsere Tochter gekauft - bis hin zu einer Monsters High Puppe, die Musik macht. Seit dem habe ich einen permanenten Ohrwurm und weiß nun immerhin wer oder was die Monsters High ist, lol (unsere Tochter ist erst drei, sowas kennt die noch nicht...).


    Der andere Flohmarkt war geprägt von professioneller Tupperware, Obstverkäufern, Kosmetikartikeln, Computerspielen (also die Stände, an denen mind. 1.000 davon eingeschweißt für alle Plattformen verkauft werden) und alternativ der Generation 70+, die ihre Vorkriegsmaschinen, -werkzeuge und -bücher verkauft haben. Ein Reinfall. Bis auf den einen Stand, an dem ich zwei Hardcover für meine Frau für 3 Euro bekommen habe (ein Mängelexemplar, ein noch eingeschweißtes Buch; beide in extrem gutem Zustand), da sie sich mit dieser Buchfalttechnick beschäftigen möchte.


    Retro-Hardware?


    Fehlanzeige.


    Den letzten C64, den ich auf einem Flohmarkt gesehen habe, habe ich vor drei Jahren gekauft. Das war ein Brotkasten (das letzte Modell, das damals bei Allkauf verhökert wurde), den der Verkäufer mir für 20 Euro überlassen hat. Kurze Zeit später hat sich das Board verabschiedet. Heute ist davon noch das sehr gut erhaltene Gehäuse mit der Tastatur übrig; drinnen lebt jetzt ein MK2 mit ICs, die ich vom Originalboard retten konnte und zugekauften Chips.


    Dafür sehe ich immer öfter 14 und 17" TFTs. Allerdings zu Mondpreisen.


    Trotzdem gebe ich nicht auf. Sobald im Umreis ein Flohmarkt ist, schaue ich drüber und stelle alle Filter auf CBM. ;-)

    So. Damit bin ich erstmal zufrieden. :) Jetzt noch kleine Anpassungen am Deckel und dann ein Aufsatz-Case für das OLED und feddich. ;-)

    Für das WiFi Modem nutze ich ein zweifarbiges Display; oben Orange, unten blau. Ich schau noch mal, dass ich die Firmware anpasse, damit die Statuszeile oben schick in Orange steht und der Rest der Verbindungsdaten unten in blau. Wenn alles läuft, lade ich die STLs mal bei thingiverse hoch; vielleicht haben andere ja auch Interesse daran. Ist halt eine einfache Version.

    Sobald ich die Teile so zusammenhab, wie sie für mich schon einmal Sinn ergeben, werde ich dazu noch mal einen Artikel veröffentlichen oder so. Im Moment bin ich damit beschäftigt, ein passendes Gehäuse zu bauen - wobei es mir persönlich mehr darum geht, mehr Erfahrungen mit verschiedenen Tools und meinem Drucker zu sammeln. Bspw. bin ich inzwischen davon weggegangen, das Display IN das Gehäuse zu integrieren sondern lagere es aus, wie es bspw. auch beim PI1541 der Fall ist. Im Gehäuse selbst sind dann nur noch der Wemos D1 Mini, der Level Shifter und natürlich der Connector. Das Ganze soll dann ohne Schrauben / Kleben halten (bis auf der Connector; der wird festgeschraubt) und so gestaltet sein, dass ein paar Kabel verlötet werden und gut ist (und dafür auch genug Platz da ist).

    Wenn man die beiden Widerstande weglässt und statt D5 und D6 einfach D3 und D4 für SDA und SCL verwendet, ließe sich das Display einfach Huckepack auf den Wemos draufsetzen. Spricht technisch gesehen irgendetwas dagegen?

    Das kann funktionieren, muss es aber nicht. Das hat schon mehrfach Probleme gemacht.


    Ich würde die Pullups nicht weglassen.

    Hm... damit sich das OLED überhaupt huckepack auf den Wemos stecken lässt, müssen die Datenleitungen ja wie gesagt mit D3 und D4 verbunden werden. Das Interessante: Das Datenblatt zum Wemos D1 Mini spricht bei D1 und D2 von SCL und SDA. Dafür aber sind D3 und D4 Pullup (10k) pins. Kann es sein, dass es deshalb bei mir funktioniert? In der Schaltung werden 4.7k Widerstände eingesetzt. Kannst Du mir erklären, wie der Wert zustande kommt?

    Mal eine Frage zur möglichen Optimierung der Schaltung, wie sie in Post #287 gezeigt wird:


    Einmal angenommen, es wird ein Wemos D1 Mini als Controller verwendet und ein OLED mit der Pinbelegung VCC, GND, SCL, SDA:

    Wenn man die beiden Widerstande weglässt und statt D5 und D6 einfach D3 und D4 für SDA und SCL verwendet, ließe sich das Display einfach Huckepack auf den Wemos draufsetzen. Spricht technisch gesehen irgendetwas dagegen?

    Ich habe heute ein selbst geschaffenes Problem gelöst, das mich drei Tage lang in Panik versetzt hat...


    Und zwar entwickle ich derzeit mit Xamarin.Forms eine Crossplattform-App für iOS und Android und setze dabei auf ein Azure basierendes Backend (App Services) mit Active Directory B2C zur Verwaltung von Benutzerkonten. Zur Authentifizierung gegen das AD setze ich MSAL ein und für die einfache Kommunikation zwischen dem Client und dem Backend (ASP.NET MVC Controller) realisiere ich mittels der Mobile Service Client API, die ursprünglich für ZUMO entwickelt wurde, in neuerer Auflage aber auch mit den App Services hervorragend funktionieren.


    Nur ist es so, dass letzteres ebenfalls eine Authentifizierung benötigt, ich diese aber bereits mit MSAL abbilde (nicht nur, weil es einfacher ist, sondern auch, weil ZUMO keine so gute Unterstützung von ADB2C hat, es sei denn, ich wollte alles von Hand machen). Also logge ich den Benutzer via MSAL ein, greife den AccessToken ab und verpacke ihn als Payload, damit ich ihn anschließend in den Login-Mechanismus von Azure App Services reichen kann. Hier kommt ein neuer Token bei heraus und damit darf der Client dann fleißig Controller Actions aufrufen (REST, also PUT, GET, etc.).


    Mein Problem war nun, dass ich seit einigen Tagen das Phänomen hatte, dass - egal mit welchem meiner Testuser ich mich an der App anmeldete - die Authentifizierung ggü ADB2C zwar sehr gut funktionierte, beim Login in ZUMO allerdings immer die gleiche UserId zurückkam und somit alle Benutzer praktisch die gleichen Daten aus der DB zogen. Nicht witzig.


    Erst heute habe ich herausgefunden, dass ich mir da selbst ein Ei gelegt hab. Nachdem ich nämlich vor kurzem probiert habe, die App um Offline-Fähigkeiten zu ergänzen, brauchte ich eine Möglichkeit, die Token bei Bedarf lokal zu speichern (natürlich via SecureStorage). MSAL tut das von sich aus und sorgt so dafür, dass der Benutzer sich nach erfolgtem ersten Login nicht jedes Mal neu anmelden muss (solange der Token nicht abgelaufen ist natürlich). ZUMO tut das nicht. Also habe ich Routinen ergänzt, die den Token nach Login in Zumo im SecureStorage lokal persistieren und entsprechend vor dem Login prüfen, ob es schon einen verwendbaren Token gibt. Hat toll geklappt...


    Nur leider hatte ich übersehen, dass ich keine Unterscheidung zwischen den Benutzern mache. Haha. Kein Wunder also, dass plötzlich alle User den gleichen Token hatten...


    Ich war gerade dabei, einen ellenlangen Post auf StackOverflow zusammenzustellen, in dem ich in wenigen Sätzen das Problem skizziert habe und dann mit vielen Code Samples mein Vorgehen aufzeigen wollte, als das Problem plötzlich nicht mehr auftrat. Und warum? Weil ich - für diesen speziellen Fall - zuvor den lokalen Token gelöscht habe, um für die Beschreibung mit einem sauberen Device anfangen zu können.


    Das war ein echt krasser D'oh! #facepalm - Moment.

    Ich habe bisher noch kein Tool benutzt, mir aber verschiedene angeschaut (Eagle, KiCAD, EasyEDA,...) und verstanden, dass es Clients gibt für z.B. Windows (ich nutze Windows 10) und solche, die webbasierend sind.

    An dieser Stelle gebe ich zu, dass ich von dem Thema (noch) keine Ahnung habe. Es gibt Layer, Komponenten, Routings,... und wenn ich mir fertige Layouts anschaue muss ich sagen, dass ich die immer total gut durchdacht finde und beeindruckt von den Ergebnissen der Arbeit anderer Leute bin, selbst aber keine Ahnung habe, wie man da hin kommt...


    Und das würde ich gerne lernen.


    Gibt es Kurse wie bspw. solche wie sie Coursera, Udactiy & Co anbieten oder Bücher oder andere (Video- ) Tutorials, die Schritt für Schritt bei null anfangend erklären, wie es funktioniert? Also sowas wie PCB Design für Dummies halt? ;-)


    Hinzu kommt:

    Ich bin kein Elektrotechniker und ich möchte so etwas nicht beruflich machen. Mein Ziel ist folgendes: Wenn ich mal eine Schaltung sehe, wie jemand bspw. eine kleine Komponente als Erweiterung seiner Homematic Heimautomation designed hat, baue ich die auf einem Breadbord nach und wenn sie tut, was sie soll, dann würde ich sie gerne auf ein PCB bannen. Gleiches bei Zusatzhardware für den C64... also tendenziell eher einfache Dinge... ;-)