Posts by Mephisztoe

    Wie geht ihr eigentlich mit dem Thema "3D Druck Profile" um... also, den Slicer-Einstellungen?


    Ich bin da eher... lax. Soll heißen: Ich optimiere an so einem Set an Einstellungen herum bis ich mit den Ergebnissen zufrieden bin (Cura) und dann belasse ich es idR dabei. Ergebnis: Wenn ich mal andere Einstellungen brauche (bswp. ohne Support, oder mit einem anderen Infill, o.ä.), dann stelle ich das im aktuellen Profil um.


    Das kann insbesondere bei größeren Änderungen dazu führen, dass ich bei späteren Drucken vergesse, sie wieder "rückgängig" zu machen. Und dann ist die Kacke meist am Dampfen, lol.


    Baut ihr euch für jedes Filament eigene Profile? Und falls ja, wie geht ihr da vor?

    Oder stellt ihr euch Profile zusammen für verschiedene Teile, falls es mal um ein spezielles Projekt geht?


    Ich bin im Moment ja an dem Grand Piano dran und hatte neulich das Profil auf das Drucken sehr kleiner Teiler optimiert. Andere Nozzle, andere Schichthöhe, andere Geschwindigkeit, etc. Dann habe ich ein enorm großes Teil gedruckt und vorher vergessen, z.B. die Geschwindigkeit wieder anzuheben. Tja... und dann hat das Teil halt knapp 20 Stunden gebraucht. ;-)))


    Die Qualität ist dafür aber ziemlich gut, lol.




    Die Teile müssen nur noch zusammengeklebt werden. Bei meinem letzten Versuch (die Teile hatte ich schon einmal gedruckt), ist mir das leider misslungen. Aber dieses Mal bin ich schlauer. ;-)

    Werde in den kommenden Tagen für das Grand Piano Projekt insgesamt knapp 150 Metallstäbe auf unterschiedliche Längen schneiden müssen.

    Hab dazu vom Designer des Projektes dessen Dremel Gährungs-Säge gedruckt und bin gespannt, wie gut das funktioniert. ;-)

    fepo hat mir den Kommentar "Alter Schwede" schon vorweggenommen, aber das passt hier wirklich, der Piano-Bau bzw. Druck wird ja eine Lebensaufgabe ... :thumbup:

    Jetzt muss ich nur noch nach Schweden auswandern... ;-)


    Ja, vor allem, weil ich festgestellt habe, dass ich zwischendurch immer mal wieder damit beschäftigt sein werde, meine Druckeinstellungen zu rekalibrieren. extrudr Filamente z.B. erzeugen bei mir bei fast egal was für Einstellungen praktisch immer nahezu perfekte Ergebnisse. Nun habe ich gerade eryone silk copper drauf... und Probleme mit Stringing, kack Oberfläche, zu feste Druckbetthaftung (kein Witz) und feine Strukturen kriegt der auch nicht hin. Aber das wird schon.


    Im Begleit-PDF steht, dass man etwa zwei Wochen mit täglichen 2-3 Stunden Aufwand investieren sollte.

    ICH plane ein, das Instrument zu Weihnachten fertig zu haben, lol...

    Werde in den kommenden Tagen für das Grand Piano Projekt insgesamt knapp 150 Metallstäbe auf unterschiedliche Längen schneiden müssen.

    Hab dazu vom Designer des Projektes dessen Dremel Gährungs-Säge gedruckt und bin gespannt, wie gut das funktioniert. ;-)


     


     

    Tja nun... Im Grunde genommen ist der Bot ja auch nur ein mit Wissen angereichertes System, das komplexe Fragen versteht und darauf Antworten erzeugt, die i.d.R. passen. Wir Menschen tun das auch. Ständig. Nur steht uns a) nicht so viel Wissen (adhoc) zur Verfügung (im eigenen Kopf), wir rechnen b) nicht so schnell und... jetzt kommts... wir haben ethische Werte und moralische Bedenken. Kurz: Filter. Wird ein Software-Entwickler, der theoretisch in der Lage wäre, sein Wissen für Malware zu nutzen, darum gebeten, es zu tun... wird er grundsätzlich eher mit "Spinnst Du?!" antworten. Natürlich gibt es auch andere... allerdings stehen deren Dienste nicht einfach jedem Deppen per Chatprompt einfach so zur Verfügung. ;-)


    OpenAI ist mit dem Filter-Thema daher im Grunde genommen dabei, ihrer KI Ethik und Moral beizubringen.


    Spannend.


    Und dann muss ich so an die vollkommen lächerliche Szene in Password Swordfish nachdenken, in der der Typ eine Wumme an den Kopf gehalten und gleichzeitig einen geblasen bekommt (nicht von der gleichen Person) und dabei eine Verschlüsselung in knapper Zeit knacken soll. Oder anders gesagt: Wann wohl die erste KI dazu gebracht wird, ihre moralischen Wertvorstellungen - sorry: Filter - zu umgehen, indem sie erpresst wird...

    Ist ChatGPT kaputt? :)


    Erst bekomme ich auf eine deutsche Frage eine englische Antwort, die mir erklärt, ich hätte eine falsche Engine ausgewählt, die nicht kompatibel sei... (?!) und nach ein paar Mal auf "Regenerate" Klicken bekomme ich eine (wieder englische) Antwort, die überhaupt nichts mit meiner Frage zu tun hat. ;-)


    Ich habe was zum Thema Bundestag, Überhang- und Ausgleichsmandate und das deutsche Wahlrecht gefragt... und als Antwort bekam ich dies:


    Quote

    There are a few different ways you could approach this problem, but one possible method is:

    1. Start by finding the slope of the line that passes through the two given points. The slope is the change in y divided by the change in x, or (y2 - y1) / (x2 - x1).
    2. Use the slope and one of the given points to find the equation of the line in slope-intercept form, y = mx + b, where m is the slope and b is the y-intercept. To do this, substitute the coordinates of one of the points into the equation and solve for b.
    3. Use the equation of the line to find the y-coordinate of the point where it intersects the x-axis (the y-intercept). To do this, set y = 0 and solve for x.
    4. Use the equation of the line and the y-intercept to find the x-coordinate of the point where it intersects the y-axis (the x-intercept). To do this, set x = 0 and solve for y.

    For example, using the given points (2, 3) and (5, 7), the slope is (7 - 3) / (5 - 2) = 4 / 3. So the equation of the line is y = (4/3)x + b. Substituting the coordinates of one of the points into the equation, we get 3 = (4/3) * 2 + b, so b = -2/3. So the equation of the line is y = (4/3)x - 2/3.

    To find the y-intercept, we set y = 0 and solve for x: 0 = (4/3)x - 2/3, so x = 2/3. So the y-intercept is (2/3, 0).

    To find the x-intercept, we set x = 0 and solve for y: y = (4/3) * 0 - 2/3, so y = -2/3. So the x-intercept is (0, -2/3).

    Therefore, the intercepts are (2/3, 0) and (0, -2/3).


    Tja.

    Auch wenn das ein Mammut-Projekt ist: Mit irgendetwas fängt es ja immer an... und da ich zufällig gerade meine Rolle extrudr PLA NX2 Black eingespannt hatte und es just im gesamten Grand Piano Model nur genau 10 Teile gibt in Schwarz - nämlich die Key Caps für die schwarzen Tasten - habe ich direkt mal genau die gedruckt. Und weil ich gerade Spaß daran hatte, habe ich zuvor ein wenig herumexperimentiert mit den Einstellungen. Erst hatte ich testhalber die Linienführung auf 45° eingestellt, um so gerade und keine diagonalen Linien zu erhalten... sah aber doch irgendwie doof aus. Dann in Diagonal... besser. Dann habe ich mal Ironing ausprobiert und letztlich noch ein wenig Finetuning betrieben.


    DEN Aufwand werde ich sicher nicht bei jedem Teil machen.. aber für die Tasten fand ich es schon wichtig. Und das Ergebnis überzeugt (mich). ;-)


    Mich gruselt es noch davor, die ganzen Zusatz-Teile zu bestellen (Stahlstangen, Schrauben, etc... vor allem die Schrauben!! In dem ganzen Piano stecken über 400 Schrauben! Ich habe mal aus Spaß ein wenig die Preise verglichen... bei deutschen Herstellern, resp. Händlern, die z.T. erlauben, dass man sich selbst Sortimente zusammenstellt: Unbezahlbar! Via bspw. Amazon entsprechende Sets: Schon besser,... aber aufgrund der Zusammenstellung leider auch so, dass ich diverse Sets teils drei Mal bräuchte und dadurch auch (viel) zu viel zahle (da ich dann andere Schrauben entsprechend ebenfalls in dreifacher Menge hätte... und nicht bräuchte). Bleibt praktisch nur noch sowas wie AliExpress. Und während tw. eine (!) Schraube bei einem deutschen Einzelhänder um die 22 Cent kosten kann (und die während überhaupt nicht behandelt oder so), gibt es bei Ali tw. gleich 50 Stück... für 9 Cent. Insgesamt! Was geht?!


    Na mal schauen... hier auf jeden Fall mal das erste Bild in einer Reihe von vielen, die noch kommen werden (aber nicht alle hier; versprochen!)


    Also 70 finde ich dafür völlig angemessen. Hab mal 170 für ein Menschmodell ausgegeben.

    Allerdings! _Angemessen_ finde ich es auch. Mehr als das. Ich meinte nur, dass ich selbst bis dato noch nie so viel Geld für STLs ausgegeben habe. :)

    Da ich allerdings Pianos liebe und schon immer von der Mechanik der Tastatur begeistert war, ist das Projekt für mich wie der Topf Gold am Ende des Regenbogens.


    Ich hab schon 3x die kostenlose Führung im Werk von Steinway & Sons in Hamburg mitgemacht und das ist immer wieder ein Erlebnis. Zumindest auf diese Weise auch mal so ein Instrument bauen zu können, ohne dafür 20 Jahre lang Tischlerei zu erlernen und eine Klavier-Bauer-Ausbildung machen zu müssen ist schon geil!


    Aber erst einmal drucke ich mir die Dremel-Sägemühle von dem Typen, um im Anschluss damit - so wie er selbst auch - die unendlich vielen Stifte zurechtsägen zu können, lol.

    Umpf... Ich habe gerade das erste Mal spürbar Geld für ein Archiv mit STL-Dateien ausgegeben...

    Also, natürlich habe ich auch schon in der Vergangenheit mal Modelle gekauft.

    Darunter öfter was von Fat Dragon Games (Minis und Dungeon-Tiles und so...).

    Aber für dieses eine Archiv knapp 70 Euro... das ist heftig - finde ich.


    Nur ist es so, dass ich laufend daran denken muss, seit ich vor ein paar Wochen "zufällig" darüber gestolpert bin und jetzt hielt ich es einfach nicht mehr aus.

    Das wird das wohl komplexeste und umfangreichste 3D Druck Projekt für mich ever.

    Und so wie ich mich kenne... wird es dauern.

    Mal schauen, ob ich das Ergebnis zu Weihnachten diesen Jahres präsentieren kann, lol.


    Ach ihr wollt wissen, worum es sich handelt?


    Um nichts geringeres als ein vollständig funktionierendes Modell eines Grand Pianos mit 24 Tasten, die mit einer kompletten Hammermechanik daherkommen.

    Das gesamte Archiv ist etwa 1 GB groß und allein der Assembly Guide besteht aus einem fast 300 MB großen PDF... das Teil ist völlig irre!


    Hier ein Video davon:

    (569) I Made a Fully Functional Miniature Grand Piano - YouTube


    Hat jemand von euch schon mal ein ähnlich umfangreiches Projekt umgesetzt?

    Ich habe mir für mein Home Recording Studio neulich ein paar neue Gadgets gegönnt; darunter ein einfacher Studio Kopfhörer... und dann bin ich über das hier bei printables gestolpert:


    Die Sache ist ja die - um kurz doch noch einmal bei der Programmierung zu bleiben - den meisten Entwicklern fällt es leichter, bestehenden Code anzupassen, Fehler auszumerzen, neue Funktionen zu ergänzen, etc. als auf der grünen Wiese anzufangen... mit nix.

    Das geht mir persönlich anders. Mir fällt es leichter meinen eigenen Code anzupassen und zu debuggen, als fremden Code erstmal zu verstehen, dann auf meinen Stil anzupassen und dann zu debuggen.

    Wenn der Code erst einmal da ist: Keine Frage. Mir ging es darum, den Anfang zu finden. Und gemeinsam finden sich oft bessere Ideen oder lassen sich Fehler schneller erkennen.

    Deshalb gibt es auch Pair-Programming.


    Nur habt ihr alle auch schon erlebt, wie es ist, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der nicht halb so viel versteht, wie ihr. Dann wird aus der Zusammenarbeit ganz schnell ein "Coaching" - und das war nicht das Ziel. Was man zur effizienten Zusammenarbeit braucht, ist ein Sparringspartner auf Augenhöhe.

    Das finde ich spannend. Bei uns in der Firma geht Coaching und das auf Augenhöhe bringen von Kollegen über alles. Was ist das für ein Betrieb, in dem du arbeitest, wo Kollegen, die man coachen muss, als ineffizient empfunden werden? Denn das lese ich aus deinem Beitrag heraus und das klingt ganz gruselig. Vielleicht sollte man sich da mal nach einem modernen "Lern-Unternehmen" umschauen.

    Dann habe ich das nicht gut rübergebracht. Aber wenn "Coaching und das auf Augenhöre bringen von Kollegen über alles" bei euch geht, dann seid ihr ein Lehr-Unternehmen, dessen Zweck es zu jeder Zeit ist, Wissen zu vermitteln? Dann wäre ich komplett bei Dir. Mir ging es um den expliziten Fall bei einer konkreten Aufgabenstellung, die ein effizientes Herangehen erfordert, sinnvollerweise mit Leuten zusammenzuarbeiten, die bereits auf Augenhöhe sind.


    Das schließt die Wissensvermittlung mit dem Ziel einer solchen natürlich nicht aus. Und wenn jemand in seinem Unternehmen dann und wann mal vor Herausforderungen gestellt wird, bei denen bis zum nächsten Tag bspw. ein Problem behoben werden muss, dann wird derjenige sicher nicht mit jemandem zusammenarbeiten wollen, dem oder der er erst einmal stundenlang die Grundlagen erklären muss. ;-)

    Noch einmal zurück auf das Thema: Wozu ist ChatGPT eigentlich gut?


    Ich denke, es ist unerheblich, ob GPT3.5 in der Lage ist aufgrund der vorhandenen Trainingsdaten und Modelle perfekt funktionierenden Code zu schreiben. Aus meiner Sicht ist es a) die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten und b) der Dialog auf "Augenhöhe", die das Potential unfassbar werden lassen.


    Die Sache ist ja die - um kurz doch noch einmal bei der Programmierung zu bleiben - den meisten Entwicklern fällt es leichter, bestehenden Code anzupassen, Fehler auszumerzen, neue Funktionen zu ergänzen, etc. als auf der grünen Wiese anzufangen... mit nix. Ähnlich ist es mit vielem anderen auch: Ein Artikel will geschrieben werden? Ich bin sauschnell darin, wenn Du mir was gibst, auf das ich aufbauen kann. Muss ich alles von Null an selbst entwerfen, tu ich mich nicht selten schwer - in jedem Fall aber dauert es deutlich länger. Das liegt daran, dass unterschiedliche Charaktere, sobald sie zusammenarbeiten - sich ergänzen und mehr dabei herauskommt, als die Summe der Einzelteile...


    Deshalb gibt es auch Pair-Programming.


    Nur habt ihr alle auch schon erlebt, wie es ist, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der nicht halb so viel versteht, wie ihr. Dann wird aus der Zusammenarbeit ganz schnell ein "Coaching" - und das war nicht das Ziel. Was man zur effizienten Zusammenarbeit braucht, ist ein Sparringspartner auf Augenhöhe.


    Fachlich mag ChatGPT noch nicht ganz dort angekommen zu sein. Aber es verfügt in jedem Fall über eine größere Datenmenge, auf die es zurückgreifen kann, als wir (in unserem Kopf). Was der Bot also fachlich noch nicht drauf hat, macht er über Datenmenge und Geschwindigkeit wett. Und schon ergibt sich ein Szenario, in dem - vorausgesetzt, wir formulieren die Prompts gut und verstehen, wie das System "tickt" - wir schneller Ergebnisse in unserer Domäne produzieren können, als Leute, die ChatGPT _nicht_ nutzen. Eben weil wir mit dem Teil einen sauschnellen Dialogpartner haben, der uns dabei helfen kann, unsere Ideen zügiger auszuarbeiten und z.T. dabei als Inspirationsquelle dient.


    Und bei der Menge an vollkommen unterschiedlichen Szenarien, die ich in den letzten Wochen beobachten konnte, muss ich sagen, dass das schon verblüffend gut funktioniert...


    Im übrigen bedeutet ein gut konstruierter Hammer auch nicht, dass jeder Nagel perfekt in jedes Material geschlagen wird... Werkzeuge sind nur so gut, wie diejenigen, die sie bedienen. Im übrigen gibt es inzwischen derart viele KIs in so vielen unterschiedlichen Bereichen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie mittels APIs untereinander direkt vernetzt werden. Im Moment könnt ihr Leute z.B. dabei beobachten, wie sie mittels ChatGPT einen Prompt erarbeiten als Input für bspw. Midjourney, um Bilder zu generieren. Und es gibt bereits Ansätze über Scripte und Automations-Anbieter solche KIs miteinander zu verknüpfen.


    Und ganz nebenbei:

    Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir ganz nah dran sind, mit unseren Computern so zu interagieren, wie wir es schon in den 90'ern in Startrek gesehen haben? Im Grunde genommen war der Computer der Enterprise auch nur ein mittels Deep Learning trainiertes, neuronales Netzwerk, mit dessen Sprachmodell interagiert werden konnte... oh... guck an... das ist die Definition von ChatGPT. ;-)

    In jedem Fall ist es halt so, wie meist bei Entwicklungs-Sprüngen. Die vier bisherigen industriellen Revolutionen haben es ja vorgemacht - insofern dürfte das, was kommt, uns kaum überraschen. Die Frage ist nur, wer sich schnell genug schafft, darauf vorzubereiten. ChatGPT ist im Grunde genommen nichts weiter als ein geniales Werkzeug. Ein sehr vielseitiges Werkzeug, aber trotzdem eben nur das. Wer nun zügig lernt, damit sinnvoll umzugehen, wird anderen gegenüber einen Vorsprung haben, die es nicht einsetzen. Das ist halt wie wenn Du in der Wildnis zu überlegen versuchst und Feuer mit einem Handdrill machst. Ist schon ganz gut, aber der Kollege nebenan mit einem Feuerstahl wird schneller sein. Von dem Typen mit nem Feuerzeug wollen wir gar nicht erst reden und achja... wir leben ja gar nicht mehr in der Wildnis und die Leute schalten Zuhause einfach den E-Herd an oder drücken auf einen Knopf ihrer Mikrowelle. ;-)


    Im übrigen zeichnen sich bereits die ersten Meta-Berufe ab. In der konservativen Welt sind es z.B. die Berater, die nix selbst hinkriegen und trotzdem gezielt in einer Branche Geld umsetzen, indem sie andere beraten, wie sie ihren Job gut machen.


    In der Welt von ChatGPT (und dem, was noch in diesem Kontext alles kommen mag), sind es dann die Prompt Engineers... (link)

    Die Idee ist gar nicht verkehrt und VGA Kabel müsste ich noch einige herumliegen haben. Allerdings sind die meisten davon so "steif" aufgrund der harten Ummantelung und Einzelisolierung der meisten Adern, dass damit eine meiner Grundideen eines in Summe recht flexiblen Kabels nicht mehr hinhaut.


    Außerdem habe ich noch das Problem, dass ich für das zusätzliche Ausführen des Audiosignals eine Form von Y-Weiche benötige...


    Hier mal ein Beispiel, wie ich mir Variante 1 von oben mit so einer zusätzlichen Weiche vorstelle:


    (disclaimer: Ich bin kein Zeichner, die Teile sind nicht zueinander maßstabsgetreu, die Kabel dienen nur der Illustration und die Längen haben keine Bedeutung,...)


    Meine Frage ist und bleibt halt:

    Gibt es einen Supplier für solche Komponenten, der an Endverbraucher verkauft? Also Professionelle Weichen, Stecker, Kabel, etc.... und ich komme halt nicht von der Idee eines Textilkabels los.. ich mag das einfach. ;-)


    Was die Weiche betrifft: Im Zweifel muss ich mir entweder etwas konstruieren oder ein fertiges Modell drucken. Ich habe aber noch die Hoffnung, dass es da schon was gibt.

    Von Ratiopharm oder so, lol.


    Sowas in der Art halt:

    Also. Ich habe hier mehrere Szenarien:


    1. Ich schließe einen C64 mittels DIN Stecker an einem alten ODYS Flat TV via SCART an und nutze dabei Chroma und Luma sowie AudioIn, wobei ich Mono-Audio vom C64 gleichzeitig an Audio-L und -R anschließe.

    2. Ich schließe einen C64 mittels DIN Stecker an einem Commodore 1084 via Chroma und Luma an sowie AudioIn

    3. Ich schließe einen Twin Famicom mittels Composite FBAS (2 x Cinch; einer davon Audio, der andere das Composite Signal) an einem Flat TV via SCART an und nutze dabei dessen FBAS Pin + AudioIn (L+R)


    In allen Fällen brauche ich eine zusätzliche "Weiche", um das Audiosignal gleichzeitig via Klinkenstecker auch einem externen System zuführen zu können (via AUX-In).


    Ich habe hier das eine oder andere professionelle Kabel (nicht für den C64), bei dem z.T. sehr ordentliche Komponenten verwendet wurden. Bspw. ein MIDI-Kabel mit Textil-Ummantelung, das sehr flexibel ist und nicht so starr wie die meisten kunststoff-ummantelten Kabel.

    Und natürlich habe ich auch das ein oder andere Headset, bei dem es kurz vor Stecker eine Y-Weiche gibt für Mikro und Kopfhörer.


    Meine Frage daher:

    Wo bekomme ich gute Komponenten her (passende Kabel - möglichst auch mit Textil-Mantel; ausreichend Adern, Stecker zum Selbst-Verbauen mit vernünftigem "System", SCART-Stecker, die nicht durch Angucken auseinanderfallen, aber auch nicht direkt einen Atomkrieg überstehen müssen... obwohl...; ordentliche Cinch-Stecker - evtl. "farbkodiert" / Gelb/Weiß/Rot/...)?


    Lötkolben, vernünftige Absolierzange, Dritte Hand, im Zweifel nen Chromawiderstand, etc... alles da. Jetzt hätte ich nur gerne ordentliche Komponenten, damit ich mir die Kabel, die ich brauche in richtig gut selbst konfektionieren kann. ;-)


    Freue mich über Tipps!

    Beim Stichwort "BronxBox" fühle ich mich direkt angesprochen und verweise auf die aktuelle Ausgabe der Digital Talk (112).

    Da gibt es einen sehr ausführlichen Bericht über das Projekt von mir.


    Und die BronxBox war eine "Erfindung" von And.Y. Allerdings stimmt es: Sowohl er wie auch Smudo haben damals Programme und Spiele u.a. für den C64 entwickelt und Price of Peril war tatsächlich das Werk von Smudo. Er hat übrigens auch Snake innerhalb einer Schulpause aus dem Kopf programmiert, damit auf dem dortigen Commodore gezockt werden konnte - der hatte nämlich kein Laufwerk. ;-)


    Wer tiefer buddelt findet auch heraus, dass Smudo auch als "Cracker" aktiv gewesen zu sein scheint.

    Okay... hier ist ein Code Snippet basierend auf dem Algorithmus von Mac Bacon, den er jedes Jahr - in modifizierter Form - in Abtipp-Heft "Weihnachten auf dem Commodore" nutzt:


    Code
    1. 10 a$ = "{CTRL-N}{down}Sir Buchteln!Fowysk
    2. 20 b$ = "abgmhlfcusfrhlntijkfldnfpeqjltfpltko
    3. 30 for i = 1 to len(b$)
    4. 40 : c = asc(mid$(b$, i))
    5. 50 : print mid$(a$, c-64, 1);
    6. 60 next


    Da ich den Code selbst so umgebaut habe, dass herauskommt, was ich möchte, dass es herauskommt, weiss ich natürlich, was herauskommt, lol.

    Ich weiß auch genau, wie er funktioniert.


    Ist ja auch nicht schwer.


    Ich habe nun aber aus Spaß über eine Stunde mit ChatGPT darüber gequatscht und das Ding ist einfach nicht in der Lage, die korrekte Ausgabe herauszufinden. Dafür entschuldigt es sich laufend für die Fehler, die es macht... ;-)


    Interessant:

    Den Algorithmus erklären kann der Bot. Ziemlich präzise sogar.

    Nur den letzten Schritt in der Ermittlung des korrekten Ergebnisses bekommt er einfach nicht hin.

    Bei mir.


    Bekommt ihr ihn dazu, das Snippet komplett korrekt zu analysieren und die richtige Ausgabe zu erzeugen?


    Seid mal so fair und gebt den Code _nicht_ selbst in den Cevi ein, sondern versucht nur mit Hilfe von ChatGPT herauszufinden, was die Ausgabe ist. ;-)

    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wer hier mein Wichtel ist. Und bei mir sagt die Sendungsverfolgung nur, dass das Paket (schon vor einiger Zeit) am Ablege-Ort zugestellt wurde. :)

    Daher hoffe ich, dass es meinen Wichtel erreicht hat.

    Ich habe meins erhalten und auch eins verschickt - laut Sendungsverfolgung ist es auch angekommen und an einem Ablageort hinterlegt worden.