Posts by Hoogo

    Es finden sich doch einige billige Opferanoden, wenn man erst mal ein Auge dafür hat. Keksdosen sind sehr praktisch, unbeschichtet und unbehandelt, finden sich in verschiedenen Größen. Bei 1A bleiben sie für vielleicht 24h selber dicht, danach müssen sie in einen größeren Behälter.

    Soda statt Natron wirkt auch viel besser.

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    Erster Versuch waren vielleicht 8 Stunden bei 5-12V, 0,5-1A, in Häppchen über mehrere Tage nach Feierabend. Keine weitere Behandlung, nur mit weicher Drahtbürste unter fließendem Wasser abgebürstet. Bessere Drahtbürste wäre gut gewesen, ich hatte nur eine flache breite für den Grill zur Hand, damit kam ich so gar nicht in die Ecken. Den lackierten Teil wollte ich ursprünglich außen vor lassen. Hätte ich auch besser gemacht, Lack ist zur Hälfte sauber abgegangen.

    Rostige Stellen blieben leicht grau/matt sichtbar, in Innenwinkeln war die Wirkung schlecht, und Flugrost kam schnell. Rostumwandler hinterher war nicht hilfreich, der hat auf blankem Metall wenig Effekt und hinterlässt Zusätze, die sicher prima zum Überstreichen sind, aber hier unpassend waren. Reine Phosphorsäure war mir für ein Experiment zu teuer, und ich hab mir für blankes Metall auch zu wenig daon versprochen.

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    Eine Astschere habe ich auch noch mit Elektrolyse entrostet. Nachbehandlung: Verdünnter Essig zum Nachspülen, Fön zum Trocknen, danach mit Leinöl eingerieben. Ein paar dunkle Schleier sind geblieben, bin aber sehr zufrieden. Mit mehr Geduld, besserer Bürste und weniger improvisiertem Aufbau wäre das sicher noch besser geworden.

    Beim nächsten Anlauf habe ich chemischen Entroster probiert: 1l Wasser, 100g Zitronensäure, 40g Waschsoda. Das Wasser war heiß, das Ergebnis kam enorm schnell. Schwärzt auch sehr gut, die Rückseite habe ich satt Schwarz gelassen. Nachbehandlung waren wieder schrubben, fönen und Leinöl. Jetzt frage ich mich, wo die Elektrolyse sichbare Vorteile bringt.

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    Was passiert eigentlich, wenn ein Sync halb ein anderes Sync überschreibt? 50:50, dass ein 0-Bit erscheint, oder sind die Chancen besser? Und in welcher Größenordnung ist "Die Umschaltzeit von Lesen auf Schreiben ist ungenau"? 1 Byte oder so? Ist das wenigstens sauber, oder wird dabei auch noch Müll geschrieben?

    Vielleicht könnte man die Sync nicht am Anfang, sondern am Ende schreiben? Also der erste Header kommt mit Daten, Lücke und ein langes Sync, der erste Datenblock kommt ebenfalls mit Lücke und Sync am Ende, wartet den ersten Header ab und zielt in das erste Sync?

    LCD-Fernseher/Monitore haben einen Polfilter auf der Oberfläche. Steht mit auf meiner Bastel-Todo, das möglichst unfallfrei von einem kaputten Gerät runterzuziehen und den Hintergrund des Monitors als Lampe zu verwenden.

    Ein primitives Tiefziehen hat man auch im PLastikmodellbau gemacht. Stück aus einer Blisterpackung über einer Kerze erwärmt und über die Pilotenkanzel gezogen. Die klaren Bauteile aus dem Bausatz waren zu dick und wellig und sahen nicht sehr nach Glas aus.

    Ich hatte auch mal überlegt, eine PET-Flasche mit altem Fahrradventil unter Druck zu setzen und dann im Wasserkocher auszudehnen. Ich hab aber vorher meine Anwendung dafür verloren und das nicht mehr ausprobiert.

    Die archäologische Seite hat davon gesprochen, die Teile anschließend länger in destilliertes Wasser zu legen, um Salz zu entfernen. Scheint mir für schlichte Sachen übertrieben, bei wertvollen Stücken scheint es mir aber Sinn zu machen.

    Was mir die KI erzählt hat war ziemlich gut! Besonders, wenn man das Gespräch mit passenden Fragen am Laufen hält, und dazu muss man halt erstmal ein bisschen Erfahrung gemacht haben, oder zumindest was aus der Praxis gehört haben. Und beim Abwägen von Vor- und Nachteilen hilft nix, muss man probieren. Die richtige Spannung gehört dazu: Weniger ist schonender, aber wie schonend brauche ich es überhaupt? Wie schlimm wird Alu angenagt? Dazu braucht es Praxis oder Austausch mit Leuten, die das mal gemacht haben.

    Rezepte für Please login to see this link. hab ich welche gefunden. Ich meine, Elektrolyse gilt als schonender, werde ich aber nicht für alles verwenden können. Ich werde sicher keine Autotür in ein Planschbecken tun, um einen Fahrradrahmen zu entrosten.

    Ich experimentiere grad mit elektrolytischem Entrosten. Kollege hat mir einen Patienten mit einigem Rost gegeben, und ein paar Gartengeräte und interessante Teile könnten das auch brauchen.

    Anleitungen habe ich einige gefunden.

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    Hier im Forum hab ich auch was von Lexy gefunden, aber dort ist die Polarität andersrum. Aber da sich die anderen Seiten einig waren, wird das wohl ein Schreibfehler gewesen sein.

    Da mein Gedächtnis nicht mal mehr vom Zettel bis zum Regal hält, hab ich natürlich das falsche Mittel benutzt, Natriumcarbonat wäre richtig gewesen, Natriumhydrogencarbonat ist das falsche. So kann ich jetzt nicht sagen, was Elektrolyse taugt.

    Trotzdem erstmal Bericht, wie sich das mit dem falschen Mittel verhalten hat.

    Als Opfer habe ich einen Konserverndeckel abgekratzt und erstmal einen rostigen Nagel als Objekt versucht. Die Suppe wurde trüb, der Deckel sehr rostig, und am Nagel hat sich was zum Abbürsten gesammelt. Das Ergebnis war auch nach 2 Tagen nicht gerade spektakulär, aber ich habe mir leichten metallischen Glanz eingebildet und war mir wegen der Polung sicher. Und ich hatte türkisen Belag an der Krokodilklemme des Teils, die dicht über der Suppe angebracht war. Kann nicht gut sein.

    Danach noch ein abgebrochenes Alu-Teil probiert: Nach 1 Tag sah es unverändert aus, Vorgang und Suppe schienen Alu also nicht zu beschädigen.

    Das erste "Richtige" Teil war mit Alu vernietet. Das Improvisieren mit Wäscheklammern und kleinen Krokoklemmen war nervig, der wellige Deckel war auch nicht bequem blank zu machen. Das Ganze hab ich öfters wieder zerlegt und sauber gemacht.

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    Nach 2 Tagen hatte ich dann das Gefühl, dass es nicht mehr besser wird, außerdem konnte ich am Alu auch nach dem Abbürsten den Wasserstand noch sehen. War zwar besser, und die Roststreifen auf dem Alu waren auch weg, aber vom Hocker hat es mich nicht gerissen. Zwar nicht Rostrot, aber auch kein blankes Metall. Fast hab ich das Gefühl, dass der aufgepinselte Rostumwandler am Ende viel mehr für die Optik gebracht hat.

    Und es hat doch am Alu genagt. Fällt nicht besonders auf, aber trotz Schmirgeln und polieren sieht man in der Nahaufnahme, welcher Teil in der Suppe hing.
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    Ein lackiertes Alu-Teil mit festgerosteter Schraube, den Körper des Bremsgriffes, hab ich auch noch ein Weilchen reingehängt. Der Lack ließ sich anschließend leicht abscheuern :( Mal sehen, vielleicht irgendwann mal ausprobieren, ob das als Rezept fürs Entfernen von Farbe taugt.

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    Erkenntnisse soweit:

    • Erstmal richtiges Soda besorgen, dann nochmal probieren. Mit dem falschen Mittel ist das Ergebnis nicht begeisternd.
    • Fischdosen haben glatte Deckel, sind aber aus Alu. Taugt nicht.
    • Konservendosen sind Blech, aber meist wellig, Farbe und Beschichtung sind schwerer zu entfernen.
    • Dosen mit türkischem Weißkäse scheinen eine schöne Quelle für eine Opferanode zu sein. Die sind aus glattem Blech.
      Jedenfalls ist mir erstmal nix besseres für billiges Blech eingefallen.
    • Ich vermute, ein bisschen mehr Abstand als 1mm zwischen Teil und Blech wäre gut. Da hat sich schnell Mocke angesammelt.
    • Labornetzteil ist praktisch.
    • Mir fehlt noch was praktisches, um die Teile in der Suppe in Position zu halten.
    • Bin unsicher, ob ich die Krokodilklemme am Teil mit in die Suppe hängen kann.
      Auf der Seite SOLL ja angeblich nur Rost umgewandelt werden und blankes Metall unverändert bleiben.

    Was Dir vorschwebt enspricht einer Variablen in einer Hochsprache. Da würdest Du sowas wie Element=Fenster1;subroutine(); machen und Element zur Laufzeit verschiedene Werte geben.

    Die Label in Assembler hast Du aber nur zur Compile-Zeit, im fertigen Programm sind an den benutzten Stellen die Zahlen dazu fest eingebacken.

    Am ehesten 1:1 wäre imho diese Lösung:

    ldx#<Fenster1
    ldy#>Fenster1
    jst subroutine

    subroutine:
    stx selfmod+1
    sty selfmod+2
    ldy#0
    selfmod:
    lda Element,y
    ...

    Im Quelltext schreibts Du den Code mit Element,y.
    Im fertigen Programm steht dann an der Stelle z.B. lda 12345,y, wenn Du Element als 12345 definiert hast.
    Aber das führt das Programm nie aus: Der lda-Befehl wird vorher so verändert, dass jetzt an der Stelle Fenster1 steht.

    Alternative ohne Selbstmodifikation:

    stx $fa
    sty $fb
    ldy#0
    lda ($fa),y

    Und in der Praxis würdest Du vielleicht eine Tabelle mit allen Fenster-Adressen machen und die Fensternummer an das Unterprogramm übergeben

    Noch wieder mehr mit Zeigern...

    Im Moment denke ich, das könnte so passen:

    - Es gibt einen veränderten Bereich von xxxx bis yyyy und einen verschobenen Bereich ab zzzz.

    - Wenn etwas in den veränderten Bereich zeigt, ist kein Continue möglich.

    - Zeiger in den verschobenen Bereich müssen angepasst werden.

    - Eingefügte Zeilen sind kein Problem, zzzz ist ab Start der neuen Zeile.

    - Gelöschte Zeilen haben xxxx bis yyyy der alten Zeile und zzzz ab Ende der alten Zeile

    - Veränderte Zeilen haben xxxx bis yyyy der alten Zeile und zzzz ab Anfang der neuen Zeile. Mit etwas Liebe ließe sich xxxx bis yyyy noch verkleinern.

    - Geprüft werden müssten DATA-Zeiger, Stack für FOR und GOSUB, Variablen auf STRING und FN.


    Ne Menge Holz.

    Mit Win95 wurden Windows-Tasten eingeführt. Die Umstellung von DOS-Tastaturen war nervig, und ich heble die Tasten immer noch aus meinen Tastaturen raus, wenn es geht. Insgesamt scheint sich die Welt aber an die Tasten gewöhnt zu haben.

    Und früher hatten die Tastaturen unten rechts eine "call Operator"-Taste, die eine echte Intelligenz auf den Plan gerufen hat.

    Ich frag mich grad, wie viel Aufwand ein Edit & Continue für den Basic-Editor gewesen wäre. Variablen werden eh nach Name gesucht, Stringspeicher wird bei einem Edit nicht verschoben.

    Probleme, die ich sehe:

    - Änderungen an der aktuellen Zeile. Da könnte man evtl. einfach ab Zeilenanfang fortsetzen.

    - Adressen von Gosub und For auf dem Stack. Bin nicht sicher, ob man den Stack einfach durchsuchen und Adressen anpassen kann.

    - Gosubs und Fors entfernen, die aktuell auf dem Stack liegen. Aber OK, Edit&Continue stößt auch anderswo an Grenzen.


    Sonst noch was?