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Drucken mit CBM Rechnern

  • Interfaces für Centronics-Parallel Drucker an CBM IEEE-Bus gibt es natürlich.
    Durch mit den Jahren immer weiter optimierte Schaltungen sind die Interfaces von Helmut Proxa am Ende sehr leistungsfähig und trotzdem einfach im Aufbau geworden.
    Sie haben eine eingebaute PETSCII - ASCII Umwandlung, die bei Bedarf einfach abgeschaltet werden kann. So können dann auch unveränderte Binärdaten zum Drucker gesendet werden.
    Wenn man irgendwelche Daten analysieren will, ist das, zusammen mit einem Drucker, den man im Hexdump-Modus betreiben kann, äußerst praktisch.
    Das Interface besteht in seiner letzen Version, wenn ich mich richtig erinnere, nur aus 3 TTL-ICs und einem EPROM.
    Das EPROM wird dabei ähnlich wie eine PLA benutzt, was den geringen Bauteilaufwand erst ermöglicht.
    Das ganze könnte ein prima Kandidat für einen Aufbau auf Lochraster sein.

  • ist sicherlich noch irgenwo im MESSIE - Zimmer zu finden, bloß wo ?

    hallo,


    bitte den EPSON TX80 suchen und ein Foto machen vom interface und EPROM.


    der CBM2022, 2023, 3022 und der 3023 haben die EPSON TX80 mechanik.
    mit oder ohne traktor.

    Ich habe zu dem Thema mit Helmut Proxa telefoniert.


    Er will mal nachsehen, was er dazu noch findet.

    leider habe ich die unterlagen, von meinem interface,
    noch nicht in meinem MESSIE Zimmer gefunden.
    und da sind noch die garagen und der keller.


    werde nächste woche, wenn ich wieder zurück bin, weitersuchen.
    gesehen habe ich die unterlagen. aber wo.


    wenn ich den schaltplan finde, werde ich ihn hier und
    im forum classic-computing veröffentlichen.
    materialkosten nur ca. 5,- €


    gruß
    helmut

  • Das Interface besteht in seiner letzen Version, wenn ich mich richtig erinnere, nur aus 3 TTL-ICs und einem EPROM.


    Das dengelt aber garantiert nicht IEEE auf Centronics um, dazu ist das IEEE-Protokoll denn doch etwas zu aufwendig. Wennschon müßte da ein Mikroprozessor mit UV-löschbarem PROM drauf sein. Oder halt die klassische Lösung aus Prozessor, ROM und etwas Kleinkram.


    Wobei... ich erinnere mich dunkel an Anzeigen aus der Frühzeit der PET (als das BASIC noch nicht auf Disk speichern konnte), da wurde der IEEE-Port als Druckertinterface umfunktioniert- Später hat man dazu dann -wie beim 64er- den Userport hergenommen.

  • Das Interface besteht in seiner letzen Version, wenn ich mich richtig erinnere, nur aus 3 TTL-ICs und einem EPROM.

    Vor etlichen Jahren habe ich mal eines verkauft. Heute ärgere ich mich darüber, dass ich die Konstruktion vorher nicht ordentlich dokumentiert und das EPROM gesichert habe. Sehr sinnvoll auch, die Chips vor dem Fotografieren zu Entnehmen... :böse


    Immerhin sind zwei fehlende Chips auf der Platine mit "244" bzw. "122" beschriftet.


    Die Spannungsversorgung erfolgte ursprünglich über den Drucker, was aber mit einem damals aktuellem Drucker nicht mehr möglich war: an dem Pin lagen zwar +5V an, aber der lieferte nicht ausreichend Strom. Ich hatte dann noch ein externes 5V-Netzteil dran getüdelt.


    Helmut, ist das aus Deiner Schmiede?


    edit: Ich habe noch ein anderes IEEE-488-Centronics-Interface gefunden, das vielleicht eher zum reverse-engineering taugt:
    http://forum.classic-computing…ad&postID=60398#post60398

  • hallo,

    Das dengelt aber garantiert nicht IEEE auf Centronics um

    doch, alle meine versionen (ca. 30) haben es gemacht.


    was nützt ein drucker ohnen parallele andere peripherie wie
    z.b. floppy oder weitere drucker am bus.


    du hast aber recht, das war der grund mich mit der hardware zu beschäftigen.
    und ein eigenes interface zu entwickeln.
    die anderen interface konnten es, am anfang, nicht.
    mein interface wurde danach sehr oft kopiert.


    ich benötigte für meine PET software ein funktionierendes interface,
    welches es aber nicht gab.


    ich habe zuerst eine eigene textverarbeitung, adressverwaltung und fakturierung geschrieben.
    mit einer eingabe maske. mit der eingabe maske, da wurde ich, nach der orgatechnik köln,
    von z.b. hp (nicht ich, sondern hewlett packard) und vielen anderen kopiert.


    es gab keine möglichkeit mein interface zu schützen. für den richter waren die ICs
    nur ein paar käfer mit beinen. er sagte, hätte ich etwas nidergeschrieben, komponiert
    oder gezeichnet, dann würde alles anders aussehen. aber eine schaltung
    mit käfern und ein unverständliches gekritzel (er meinte die TTL ICs und den schaltplan)
    die jeder kaufen kann und zusammen stellen kann, ist nicht schützbar.
    ich sagte aber worte oder töne kann ja auch jeder
    zusammen stellen. ich verlor trotzdem meine klage.

    Wennschon müßte da ein Mikroprozessor mit UV-löschbarem PROM drauf sein

    hatte ich später auch, als es die microcontroler 8035 / 8039 günstig gab.
    man hatte mehr möglichkeiten. z.b. die commodore grafikzeichen über
    einzelnadel ansteuerung zu drucken. war aber viel langsammer, lauter,
    höherer verschleiss vom druckkopf und nicht bidirektional. usw.


    hatte ja auch eine version mit 6502 mit druckerpuffer.
    iec - iec, v24/rs232, parallel usw. das war aber eine andere preislage.
    mein prospekt habe ich mal auf einer niederländischen seite gefunden.
    link müsste ich suchen.

    Wobei... ich erinnere mich dunkel an Anzeigen aus der Frühzeit der PET (als das BASIC noch nicht auf Disk speichern konnte), da wurde der IEEE-Port als Druckertinterface umfunktioniert- Später hat man dazu dann

    ja, das war der anfang. alles schrott.

    wie beim 64er- den Userport hergenommen.

    das war auch meine lowkost version.
    dazu gehörte auch ein toolkit mit sehr vielen funktionen.


    gruß
    helmut

  • hallo nils,

    Quote

    Helmut, ist das aus Deiner Schmiede?

    jaein.


    das erinnert mich an meinen nachbau, der letzten generation.
    wo das EPROM auch als PLA benutzt wird.


    ich glaube das ist der nachbau von meinem früheren "freund". ein bäcker aus overath.
    den ich als commodore und epson unterhändler über mich angemeldet hatte.
    später stellte sich heraus, er war so ein Steve Jobs – Wikipedia ,
    wie viele, in meinem leben. ideen von anderen als eigene ausgeben.
    der hatte nicht nur mein interface nachgebaut sonder viele meine entwicklungen.
    und ich habe es erst jahre später gemerkt. er kam als freund ich habe ihm alles
    über ICs (z.b. TTL) beigebracht und ihm immer meine neuen entwicklungen gezeigt
    und ihm die schaltungen erklärt. der name fällt mir gerade nicht ein.
    aber er wird sich ja vielleicht melden.


    ich sehe es ja auch nicht so eng ;-)
    sind doch alles nur schwarze käfer ;-)



    ich habe viele fremde interface gesammelt.
    die wurden meistens, bei den kunden, ausgetauscht weil sie nicht richtig funktionierten.
    viele hatten macken trotzt nachbau. ich habe mich immer wieder gewundert
    das leute meine nachgebaut hatten, aber nicht richtig und
    sich nicht die mühe gemacht haben die schaltung zu verstehen.


    da fällt mir "data becker / auto becker" ein, das währe eine weitere geschichte.


    Quote

    edit: Ich habe noch ein anderes IEEE-488-Centronics-Interface gefunden, das vielleicht eher zum reverse-engineering taugt:
    http://forum.classic-computing.de/index.…60398#post60398

    das ist eine ältere version. schon ein DUO / Plott interface.
    das EPROM hatt nur die umwandlungs tabellen darin.
    währe für den nachbau etwas komplizierte. als meine letzte version ohne cpu.
    schaltplan habe ich auch irgendwo gesehen.


    edit:
    nils, da fällt mir ein.
    zuletzt hatte ich die in den kisten mit zum cc treffen nach lorsch genomen.
    und wollte dir zeigen wie ich es hardwaremässig mit dem IEEE handshake gemacht hatte.
    wegen deinem petsd.
    wir haben die kisten doch, mit christian, in meine garage gestellt?


    gruß
    helmut


    edit......

  • Ich habe zu dem Thema mit Helmut Proxa telefoniert.
    Er will mal nachsehen, was er dazu noch findet.


    HURRA, ICH HABE DIE UNTERLAGEN GEFUNDEN.


    hier die fotos, da ich keinen scanner habe.


    werde in den nächsten woche ein paar fotos von ein paar platinenversionen machen.
    muss noch weiter in den garagen und in den kellern suchen.
    hatte ca. 30 verschiedene iec/ieee interface versionen.


    verschiedene einbau versionen z.b. für
    epson, philips, siemens, tav, olympia, watanabe, centronics, itoh, oki, star, seikosha, vobis usw.


    auch eine besonders kleine version die beidseitig bestückt wurde.


    versionen die direkt an hersteller (OEM) geliefert wurden.


    fast immer war kein name von mir auf den platinen gewesen.
    da manche hersteller diese als ihre ausgeben wollten.


    viele interface wurden auch benutzt für z.b.
    lichtsteuerung, haussteuerung, relaissteuerung, maschinensteuerung, lochstanzer für lochkarten und lochstreifen.


    daten übertragung , daten eingabe parallel zu einer tastenmatrix
    mit bipolaren schaltern (CD 4066, 4067, 4051, 4052, 4053, 4016)
    so konnte man, an systeme ohne eine schnittstelle, daten über eine umgebaute tastatur übertragen
    oder diese automatisch steuern oder programmieren obwohl sie dafür nicht vorgesehen waren.


    mehrere versionen mit einem IC AY.... parallel zu seriell für RS232 / V24 usw.


    hatte ein paar tausend von den iec/ieee interface für drucker usw. verkauft.


    gruß
    helmut

  • Da muss man sich wahrscheinlich sehr gut mit auskennen.
    Wenn ich mit meinem Amiga drucken will, habe ich ihn per PPP zum Win95er verbunden. Dieser leitet dann den Ausdruck per PPP an meinen Win7 Laptop weiter und dieser leitet es dann schließlich zum Wireless-Drucker. Ich weiß, ich bin krank :D

  • Ja, sehr spannend. Vielen Dank für die Recherchen!


    Ohne viel von Elektronk zu verstehen, denke ich dass ein eventueller Nachbau steht und fällt mit dem Zugang zu
    den Inhalten der Eproms.


    Einen Linuxrechner mit 1 Ghz nehmen um ein Druckerinterface für einen 1 Mhz Rechner zu emulieren? Ganz schön krank oder :) ?


    Wahrscheinlich ist der Raspi so leistungsfähig wie ein ganzes Rechenzentrum anno 1980 - aber im Ernst, soo viel Elektronik scheint ja gar nicht nötig zu sein, ich gehe mal davon aus, der Beschaltungsaufwand, um einen Raspi einmal an Centronics und einmal an IEEE-488 zu bringen, ist so komplex wie der vorgeschlagene Aufbau und meiner Meinung nach "zeitgenössischer" ;).


    Ich habe schon ein paar Sachen mit dem Raspi gemacht, u.a. eine Anwendung, die in äquidistanten Zeitschritten alle ms 4 Werte von einem A/D Wandler lesen sollte. Ein Riesenscheiss mit der Linuxkiste hintendrin. die alles mögliche parallel macht. Sowas würde ich mit einem System machen, welches härtere "Echtzeitanforderungen" erfüllt, und keine Multitaskingunixkiste nehmen. Man kann den Raspi auch ohne Linux laufen lassen und die SOC direkt programmieren. Das ist aber auch ein Scheiss, weil dann Nettigkeiten wie Treiber für USB auf Centronics-Adapter und CUPS nicht laufen.


    Ich glaube auch, daß IEEE-488 über GPIO und Python-Scripting unter Raspbian nicht geht, weil zu langsam.


    Vielleicht wäre da etwas aus der AVR-Familie (Arduino,...) oder ein Duinomite die bessere Wahl, wenn es schon neumodischer Krams sein muss.