Posts by axorp

    Kurze Info: Nächste Woche geht der 6530-004 (aka TIM) ins KurSäurebad:

    säurebad, warum?

    ich hatte eine sammlung mit hunderten von commodore keramik ics.
    die deckel sind doch nur geklebt oder ganz dünn verlötet.

    die deckel kann man doch mit einem (teppich) messer doch einfach abschälen.
    für manche kunden, hat ein mitarbeiter, die dann als werbegeschenk, in einen briefbeschwerer aus gießharz gepackt.

    mindestens hundert stück habe ich so geöffnet und die funktionierten auch ohne einen deckel problemlos weiter.
    so hatte ich einen demo c64, der alle commodore ics in keramik verbaut hatte und die ics hatten keinen deckel mehr.

    auch eine 68000 cpu, die in einem amiga1000 verbaut war, funktionierte noch ohne dem deckel.


    gruß
    helmut

    den deckel kann man auch, nach dem fotografieren, wieder draufkleben.

    Achso, verstehe. Also direkt an das ungeteilte Taktsignal und bis 16kHz (oder was man eben noch so hört).



    :thumbsup:

    im notfall, bei höheren frequenzen, reicht dann ein 4040 (74ls393 und andere zähler ics) als vorteiler und

    einen transistor oder ein gatter nehmen für den piezo als treiber, falls ein signal den nicht direkt treiben kann

    oder es zu leise ist.


    oder einen alten handy ohrhörer mit einem widerstand in serie nehmen.

    da kann man schon viele dinge damit überprüfen.


    gruß

    helmut

    Inwiefern würde ein (zusätzlich/optional) verbauter Piezobuzzer Sinn machen?

    für alle hörbaren signale bis in den khz bereich.
    ein led blinken kann man ja ab ein paar herz nicht mehr unterscheiden.

    z.b. irq überprüfen oder viele andere signale.

    dann reicht auch nur ein 4040 als vorteiler um die mhz signale herunter zu teilen in einen hörbaren bereich.
    den normalen piezo, mit einem widerstand, kann man dann auch an einen 74hct4040 ausgang direkt anklemmen.

    so kann man auch gut hören ob ein board lebt ;)

    gruß
    helmut

    Am userport hiesse doch: passt prinzipiell auch von/für VC-20 und C64, zumindest bis auf die 9V AC (Sprechen wir mit "PET" vom 2001 oder allgemein von allen "alten" CBMs bis 8296?).

    meine version passte an alle geräten, ich benutzte ein eigenes netzteil für die programmierspannungen damals.

    der pet hatte noch nicht mal die +5v am userport.


    da ich den programmierimpuls selbst mit dem monoflop erzeugte,

    gab es da kein eprom programmiertiming was man genau einhalten musste.


    so war die anpassung auf andere rechner auch kein problem und es funktionierte auch mit basic befehlen.

    gruß
    helmut

    Gibt es noch irgendwelche Infos, Schältpläne oder Bilder von dem PET-Programmer?

    leider nicht.


    zuerst baute ich einen programmer für die proms. die wirklich gebrannt wurden.
    und nicht gelöscht werden konnten.

    dann die version für den 2708 mit mehreren betriebsspannungen.

    danach bekam ich die ersten 2716 / 2516 die nur noch +5v benötigten.


    so war dann die schaltung garnicht mehr kompliziert gewesen.
    und bestand nur aus 4 ttl-ics. 2x 74ls393 als adresszähler (heute würde ich den 74hc oder hct4040 nehmen)
    dem 7406 für die steuerung der programmierspannung


    und einem 2fach monoflop. ich glaube ich hatte da den 74ls221 genommen.

    dieser sorgte für den 50mS programmier impuls und der pause danach.


    da ich damals die programmiersoftware in basic geschrieben habe.

    wollte ich sicher gehen. das es keine probleme mit dem 50ms programmierimpuls gibt.

    so hatte ich auch keine timingprobleme zu befürchten und zu beachten.


    ich musste nur mit poke den adresszähler erhöhen, die daten ausgeben und mit peek das monoflop abfragen.

    dann mit peek die daten vergleichen, gegebenen falls nochmal den 50ms programmierimpuls auslösen.
    und wenn dann ok, das nächste byte programmiert.


    mein erstes eprom kostete ca. 800 dm und da hatte ich angst gehabt etwas falsch zu machen ;)

    dann wäre mein halber monatslohn weg gewesen.


    später hat dr. peter junkes den tim für mich erweitert und die programmierroutinen mit reingepackt.

    so konnte man dann alles mit dem tim machen. parameter waren dann R, P und V

    diese tim und toolkiterweiterung wurde aber auch noch für andere sachen benutzt und oft kopiert.

    das eigentliche ursprüngliche toollkit kam aber aus amerika. welches dann mit vielen befehlen erweitert wurde.


    mit der zeit, habe ich den programmer dann angepasst an die größeren nachfolge eproms und rechner.


    später war ich dann selbst ein commodore händler und legte mir dann verschiedene programmer zu.

    für meine mitarbeiter und die serienproduktion. zum kopieren von eproms waren die programmer von
    böhm elektronik ideal gewesen. weil man keinen rechner dazu benötigte.


    1984 baute ich einen programmer, mit vielen ttl-ics, der an allen damaligen und zukünftigen computern,

    ohne extra programmier software, funktionieren sollte. dann war aber der prototyp verschwunden

    und ich dachte, nun wird es wieder nachbebaut und ich habe keine serienproduktion mehr gestartet.


    ca. 1987 habe ich angefangen meinen universal programmer von 1984
    auf basis des ein chip intel 8052 ah basic interpreters zu lösen und ich habe da auch nur einen prototyp erstellt.


    gruß
    helmut

    ich hatte damals, mit den mitsubishi eproms auch große probleme gehabt. die wurden alle sofort zerstört.

    ich habe mich dann an mitsubishi gewendet, als die ersten zwei nicht sofort funktionierten.

    da ich ein paar hundert davon gekauft habe.

    mitsubishi hatte behauptet, das die voll intel kompatibel seien. ich erzählte das ich die intel, motorola, mostek und ti
    problemlos programmieren kann. sie wollten wissen, welchen programmer ich benutze, von welchem hersteller.


    ich erzählte ihnen, ich habe mir den selbst gebaut und betreibe den an einem commodore pet.

    sie meinten, das kann ja nicht funktionieren und sie können die defekten nicht umtauschen.
    und die preiswertesten eprom programmer kosten ja über 10.000,- dm.

    ich habe aber ein datenblatt von ihnen zugesendet bekommen.
    und darin war eine info, man solle die programmierspannung, ganz genau einhalten.

    ich habe es damals dann sofort untersucht, aber erstmal nicht mehr mit den mitsubishi eproms,
    sondern mit den intel und von den anderen herstellern.
    und stellte dann auf der vpp-spannung den ganz kleinen einschalt peak fest.


    ich entfernte da den abblockkondensator und es sah dann viel besser auf dem oszi aus.
    und dann versuchte ich es mit dem mitsubishi eprom und es klappte sofort.
    und danach hatte ich keine probleme mehr.


    da ein funkamateur meine eprom brenner schaltung, als seine entwicklung, an vobis, damals vero, verkauft hatte.
    und vobis meinen programmer als ihren verkaufte, hatte vobis dann auch hunderte defekte mitsubishi eproms.
    nachdem sich herausstellte, das es meine entwicklung war, habe ich ihnen geholfen und vobis
    wurde dann zu meinem größten kunden. ein paar millionen dm umsatz habe ich alleine mit vobis gemacht.

    den ersten eprom (prom) programmer habe ich damals für den commodore pet gebaut. am userport.
    da gab es keinen, der es vor mir gemacht hatte.

    gruß
    helmut

    und der Schalter entspricht deinem nachgeschaltetem Jumper,

    um ihn geht es, da gehört auch eine stiftleiste oder eine buchsenleiste hin.
    damit man normal da einen jumper oder bei buchsenleiste einen draht setzen kann.

    und später kann man einen widerstand da einsetzen, der die internen dioden, in dem 4040, dann schützen kann.
    falls man da ein signal mit einer höheren spannung, als die betriebsspannung, anklemmt.

    einen schalter einzulöten, hat da keinen sinn. die beiden stifte sind für optionale bauteile vorgesehen.
    solange man da kein bauteile benötigt, setzt man einen jumper.

    lg
    helmut

    hallo marc,


    super :):thumbsup:


    links ist der E/A-Schalter und rechts um die clock schalten zu können, Schalter habe ich jetzt mal reingesetzt weil preiswerter als Jumper

    der jumper für clock ist nicht zum ein und ausschalten gedacht,
    sondern zum bestücken von optionalen bauteilen. die man dann an die stiftleiste (buchsenleiste) später stecken kann.

    z.b. einen widerstand. der den strom begrenzen soll, falls man am eingang, ein signal mit einer höheren spannung anklemmt.
    der 4040 hat interne dioden gegen +V und gnd eingebaut. die dürfen nur mit maximal +/- 20mA belastet werden.

    lg
    helmut

    Mein Siemens-Tester

    den habe ich mitte der 80er oder etwas später gesehen.

    und ich habe mich gefreut, endlich mal einen logic tester, in kombination, mit einem zähler zu sehen. :)

    hier nur mit 4 bit. er kann dann nur 15 impulse zählen, bis überlauf, aber immerhin.
    die meisten hatten ja nur eine led, das es mal mindestens einen impuls gab oder impulse noch da sind.

    die haben den 74ls93 benutzt, es ist ja nur ein 4 bit zähler, würde man den 4040 nehmen oder
    besser zwei, dann hat man schon fast alle funktionen die ich auch auf den anderen test-adaptern mache.

    einen komparator benutze ich auch. auch zwei 7400. was die da aber genau machen,
    da müsste ich den siemens schaltplan mal sehen.

    ich habe aber keinen stift benutzt. das war mir zu umständlich. oft muss man beim messen immer wieder
    auch reset betätigen. damit man immer einen anlauf oder einen anfangszustand beobachten kann.
    und man kann auch mit einem logicstift schnell abrutschen.

    ich hatte meine schaltung auch mehrmals vorhanden, würde ich jedem später auch empfehlen.
    mindestens zwei mal. dann kann man manche signale besser vergleichen und untersuchen.

    zwei logicstifte, an zwei messpunkte halten und dann oft die resettaste betätigen
    und dann noch ein foto fürs forum machen, geht wohl alleine nicht ;)

    so finde ich eine kleine platinen mit einer kleinen ic-test-klemme am besten. als einen stift.
    so kann man dann erstmal in ruhe die anklemmen und man hat die hände frei für reset und handy.

    ich benutzte damals sogar einen fußschalter, von einem grundig diktiergerät, so hatte ich die hände frei.
    der hatte drei schaltkontakte, vorlauf, rücklauf und wiedergabe.
    die kontakte habe ich dann benutzt, für z.b. reset und power on oder für andere signale usw.
    so hatte ich die hände immer frei für andere sachen.
    so einen fußschalter habe ich mir wieder zugelegt. ich wollte, bei meinem reparaturkurs, es mal zeigen.

    Hatte mal eine Runde gegoogelt zum DIY-Thema. Das sieht auch nicht schlecht aus, wenn man auf den Counter verzichten kann:

    Jo, und sehr einfach gehalten :)

    Für die Transistoren geht sicherlich BC 550 und BC 560

    würde ich nicht nehmen, da ist ein komparator viel besser.

    gruß
    helmut

    hallo markus,


    die haben es mit einem extra cpu board gelöst.
    ich nur mit ein paar ttl-ics.

    weil ich den 21 poligen stecker gesehen habe, dachte ich, sie haben auch mein interface benutzt.

    die es 100 hat normal ein internes olympia interface, dann gab es von olympia zusatz platinen,
    für rs232/v24, centronics und den ieee488 bus.

    dann hatte man hinten, an der schreibmaschine, die entsprechenden stecker dafür montiert.


    ich vermute, hübner & worm, hat nicht die es100 mit der entsprechenden genormten schnittstelle da gekauft,
    sondern nur die, mit der speziellen internen version. warum sie es so kompliziert gemacht haben, verstehe ich nicht.

    der olympia centronics adapter war garnicht kompliziert. soweit ich mich erinnern kann, bestand der
    nur aus drei ttl-ics. und die schreibmaschine war ohne auch nicht günstiger.

    und man kann auch am eingang vom flachbandkabel drei ics sehen. ich vermute die centronics schaltung.
    und der 24 polige ic könnte ein 8 bit latch sein. z.b. ein 74100 und die beiden kleinen ics sind für das handshake.


    hier ist ein interface von mir abgebildet.

    Neues von Helmut Proxa - Ultra Electronic

    bild 5, schon eine spätere version, ab ca. 1981, da habe ich dann das eprom,
    wie eine pla benutzt um noch ein paar ics zu sparen.

    hier ein bild mit vielen meinen interfaces, für verschiedene drucker, plotter, stanzer und andere geräte.
    ich vermute, das war meine sammlung mit meinen fertigungsmustern, den prototypen usw. die für mein
    späteres museum eingelagert wurden. die dann verschwunden sind. diese bild ist nicht von mir.
    die hat einer, einem zum kauf angeboten, mit vielen hunderten weiteren platinen von mir.
    er dachte, ich lebe nicht mehr. dann ist er, vor jahren abgetaucht, als er erfahren hatte das axorp, ich bin.
    wer die wohl nun hat?


    bei manchen interface kannst du den 21 poligen stecker sehen, wo ich dachte, in dem hübner & worm gehäuse,
    wurde auch mein interface mit verbaut. ich verkaufte an viele meine sachen, als oem ohne meinen namen.
    z.b. auch an vero / vobis und viele commodore händler.

    gruß
    helmut

    tut mir leid - hätte ich das geahnt, hätte ich nicht gefragt

    nicht schlimm, vorher wollte man mir ihn unbedingt für 10.000,- dm abkaufen, das war ca. 1994 gewesen.
    da gab es eine wm oder em. ich habe dann den star trek flipper extra gekauft, für die nicht fussball jecken.
    damit wir dann auch spass haben, in den pausen ;)

    nun habe ich aber hier genug geschrieben. es hatt ja nichts mit matthias sachen zu tun.

    ich wär soo gespannt, was der bringen würde...

    der ist gestohlen worden.

    ich habe ihn im fitnessstudio mal gezeigt. weil die ihn unbedingt sehen wollten.
    die geschäftsleitung wollte ihn dann wieder voll aufpumpen.
    dann war er weg, ein einbruch, nichts ist gestohlen worden, selbst die kleine geldkassette haben die nicht angerührt,
    nur mein ball, aus dem büro, war weg.

    ich hab auch extra mir ein hübsches Outfit einfallen lassen:

    hier mal meine etiketten, von damals, ein paar habe ich noch gefunden.

    die hat mir commodore komplett bezahlt, weil ich ja das commodore logo benutzt habe.

    darunter ein buchkalender, mit epson logo, wurde auch von epson bezahlt.
    den hatte ich aber mit commodore und anderen logos auch bedrucken lassen.

    ich durfte die logos vertraglich benutzen und mir wurde es dann auch bezahlt.