Posts by mc71

    könnten allgemeine Sachen vom C64-Userport wie z.B. Relaiskarten, am Plus4 genauso funktionieren

    Nein, da ist die Belegung der Signale im Weg. Die ist ausdrücklich mit dem 'Soft-ACIA' des C64 kompatibel, man hat die ganzen RS232-Signale da, wo beim 64er der Port B ist... ohne Adapter gibt das also nur Chaos, wenn man was anderes ansteckt als ein Modem. Oder eben spezielles +4-Zeux (Centronics-Kabel, 610er-Tastatir-Interdace... alles selbst gebaut, natürlich)


    Unterm Strich -vom Selbstbau abgesehen- hätte sich demnach Commodore den Userport am Plus/4 sparen können

    Ham'se ja auch beim C16. Ansonsten ist es halt der Modem-Port (schon seit dem VC20), was damals ein wichtiges Thema war- nur bei uns nicht mit unserem überstrengen FTZ.

    Ja, die sind verbunden- aber nur an _einer_ Stelle nahe am Netzteil. Verhindert, daß der Steppermotor die Digitalelektronik stört- oder die Digitalitis die Signale vom Lesekopf? Ist schon etwas her...

    Das kurze Board gab es tatsächlich in mehreren Versionen, manchmal noch mit Bestüchungsvarianten. Und mal wird auf dem Schaktplan die Baugruppen-Nummer genannt (Assy), mal die des Platinen-Layouts (Artwork)...

    pcode_variables equ 00 ; - ab byte 00 gleich nach "end of runtime" die "pcode_variables" vectoradresse

    pcode_variables ist ein Symbol mit dem Wert 0. Das kannst Du verwenden wie jedes andere Label oder (weil kleiner 256) wie eine Byte-Konstante. Beispiele:


    port_io equ 01; Adresse in der ZP

    kernal_print equ $ffd2; Sprungziel im ROM

    space equ 32; Byte-Konstante (Leerzeichen)


    equ erzeugt keinen Code, verändert nicht den PC '*' und das Symbol ist unveränderlich wie normale Labels. 'Bessere' Assembler haben noch einen weiteren Pseudo-Opcode für Symbole die sich während des Assemblerlaufs umdefinieren lassen. Damit mutieren manche Ass. zu regelrechten Skriptsprachen. Siehe cx8502 im CP/M-Source für den C128.

    Composite und RGB-analog (Amiga) können sie IIEC alle; RGB-Digital (C128) und S-Video (Chroma/Luma auf den Buchsen) sind irgendwann weggefallen. Die Daewoo-Geröte ('D' in der Typbezeichnung) haben nur eine RGB-Buchse und ggf. einen Umschalter analog/digital.


    Du musst die Buchsen ansehen...

    - Pfund, Control und die Taste dazwischen entfernen; dem Metallbügel aushängen.

    - die weissen Dinger in die Return-Taste steclen, dabei die kurzen Enden des Metalldings darin einhängen.

    - Taste aufstecken, dabei Bügeel in die Clips der Grundplatte einhängen. Das ist etwas pusselig.

    - die drei restlichen Tasten aufsetzen. Fertig.

    Mehr wirklich schlechte Spiele dieser Art gibts in der 'Don't buy this!'-Kollektion auf dem Spectrum. Obwohl... 'FIDO - die Hunde-Simulation' wäre 15 Jahre später im Tamagotchi-Fieber ein Hit gewesen...

    Das sollte aber autark vom C64 funktionieren. Eigentlich wollte ich das an den PC anschließen.

    C2N232 von Marko Mäkelä? Wird dies Jahr volljährig. Ist also prä-Arduino, läuft aber auch auf AVR.

    Ja, aber nicht von Datasette zu Datasette (wenn die an den Floppies hängen könnten), was ja gewünscht war.

    Das macht der verlinkte Kopieradapter. Wenn der 64er erstmal den Motor mit Strom versorgt, kopiert das Ding völlig autark. Im Prinzip kann man den Rechner auch durch ein Netzteil mit 5V und 6,8V(?) ersetzen.

    War es nicht so, daß die CBM-Geräte die INTERN schon eine Datasette atten, trotzdem den Casettenport hatten?

    Nein.

    Die CBM-Board hatten bis zum 8032 immer zwei Kassettenports

    Auch der 8296 und D. Die PET-II und CBM-II hatten nur einen Port, aber keine Unterstützung im Kernal.

    ist es im C64-Rom noch vorhanden

    Nein. Ab VC 20 war Gerät 2 die Modemschnittstelle. Könnte man aber nachprogrammieren (die Hardware ist eh völlig anders)

    Das wird in der Praxis aber schwierig: da die CPU beim Kassettenzugriff komplett ausgelastet ist

    Es läuft eh immer nur ein Laufwerk (und Floppys haben das gleiche Nicht-Problem.)

    Und leider kann man auch nicht byte-genau innerhalb eines Files das Lesen oder Schreiben stoppen und wieder aufnehmen.

    Kassetten-Puffer. Die Dickschiffe haben zwei davon.

    27C128, 27C256 und 27C512 Eproms sind alle mit

    ...UV-Licht zu löschen (oder mit dem Vorschlaghammer, wenn kein Fenster drauf ist, = OTP, = one time programmable).


    Elektrisch löschbare heißen eigentlich 28 xxx (EEPROM) oder 29 (F) xxx (Flash-ROM); nur Winbond verwendet die eigentlich falsche 27er-Bezeichnung, die Schmitti (und in der Folge mich) auf den Holzweg mit den OTP geschickt. Hätte mir nicht passieren dürfen, weil ich sowohl die Winbond-Anomalie als auch die oftmals schlecht recherchierten Postings dieses Autors kenne... insofern ein dickes 'sorry' für meinen Beitrag an der Verwirrung.

    Doch! Das Commodore-DOS nutzt nur 35 Spuren, aber mit Zusatzsoftware kann selbst die 1541 mit 40 Spuren umgehen. Die 1570/71 unter CP/M bei MFM-Formaten sowieso.


    Die Halbspuren werden ziemlich viele 40-Spur-LW haben; aber beim Shugart-Bus sitzt noch Elektronik zwischen Interface und Steppermotor, die sich im Hintergrund drum kümmert.

    Entweder neue Buchse einbauen, oder (quick'n'dirty) Schalter in der Buchse überbrüchen. Einzige Nebenwirkung: Die Lautsprecher plärren weiter, wenn der Kopfhörer steckt.

    es handelt sich um MFM-formatierte Disketten (wobei ich mich zu erinnern glaube, dass der C128 davon nicht booten könnte, oder?).

    So ist es, aber sobald CP/M erst mal läuft, kann man die MFM Disks ganz normal verwenden: mit bis zu 400K Kapazität statt 360 beim 1571-Format, oder in einem Format das den Datenaustausch mit anderen Rechnern gestattet. Inklusive (weitgehend) automatischer Erkennung der Fremdformate. Ist schon ziemlich genial was Von Ertwine da zusammengeklöppelt hat... und es gibt gute Gründe das azch tatsächlich zu nutzen.

    vielleicht ein bisschen mehr … Das merkt man aber erst, wenn man es ausprobiert

    Der 64k*4 hat 2 zusätzliche Adressbits, die der 16k*4 ignoriert. In 95% aller Fälle geht das trotzdem gut- aber man kann auch derbe auf die Nase fallen, wenn die Schaltung nicht drauf vorbereitet ist. Ein 41464 kann also nicht als 41416 verkauft werden; man muss die beiden Adressen abklemmen (bevor das Gehäuse drumkommt) oder Datenblatt und Chip-Bezeichnung des 16k*4 ändern.


    "Bein" Abgebrochen

    Präzisionssockel gehen nur mit Keramik-IC; Plastik-DIL müssen absolut senkrechte Pins haben (Tip: die dünnen Enden brechen ab, wenn man sie einige Male hin und her biegt...) und es dürfen keinerlei Zinnreste vom Auslöten dran sein. Selbst neu verzinnte Recycling-Chinesen können zu dick sein. Also besser gute Doppelfwder-Sockel nehmen.


    Abgebrochene Pins fixt man mit einem Reat Draht von Widerstand, Kondensator und co: Chip in den Sockel, Draht in den freien Kontakt, an den 'Lappen' (oberer breiter Teil vom Beinchen) am Chip anlöten, Überstand abschneiden.