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Raspberry Pi 400 - ein neuer Heimcomputer?

  • Und gebraucht bekommt man wahrscheinlich für weniger Geld besser geeignete Hardware.

    Kommt halt drauf an, was man möchte.


    Was für mich ein "Killerfeature" beim Raspi ist: RISC OS und zwar nativ, also keine Emulation. Quasi der "Acorn Archimedes" Upgrade im Jahre 2020 für gerade mal 70 EUR. Das kann kein i86 Laptop, auch die nicht für 700 EUR!;)

    Wie sieht es eigentlich mit den alten RiscOS Spielen aus, welche direkt auf die Hardware zugreifen wollen? Läuft solche Software?

  • die Displayauflösung zu setzen ohne separaten Linux Rechner (conf editieren) und wenn man die Auflösung dann richtig eingestellt hat, auch noch Sound zu bekommen. Wenn der Sound dann geht, dann muss man nur noch herrausfinden wie man dann wieder die Auflösung bekommt, ohne das der Desktop -nicht- zentriert ist.

    Ein Gerät das Spass macht, wenn man weiss wie...

    Da sehe ich nicht wirklich ein Problem, es gibt den X11-Rescue-Modus wo das Ding mit minimalem X11 bootet und einen Text-Rescue-Modus bei dem ein Framebuffer-Modus mit Textonly bootet. Man muß glaube ich irgend eine Taste beim Booten gedrückt halten oder alternativ einen GPIO-Pins überbrücken. Auf menem Ur-Pi mit 256MByte verwende ich nur Text ohne X11 über /dev/fb0, das ist sehr flott im Vergleich zu X11 und mit 12x16-Pixel-Fonts paßt eine Menge Text auf den Schirm. Leider haben die Pis keinen echten Textmodus, der wäre nochmal deutlich flotter, damit scrollt z.B. unter Linux mein Amiga 3000 mit SVGA-Textmodus schneller als mein i7-6700 unter X11. Aber immerhin, der Framebuffer unterstützt Bitplanemodi mit 1-4 Bit und Chunky Pixel mit 1-4 Byte. Und gerade 1Bit Framebuffer sind trotzdem sehr flott wenngleich auch ziemlich Schwarz-Weiß...


    Audio läuft entweder über HDMI oder über USB. Beides ist sehr zuverlässig Autoconfig. Man muß eigentlich nur - wie unter Windows oder Linux - in der Audiosteuerung auswählen welches Ausgabegerät man verwenden möchte. Optional für jede Anwendung einzeln aber notwendig ist das nicht.


    PS: Ich hätte gerne ein Pi400-Unterforum!!!

  • (ICH AUCH)

    Das kann ja alles sein, aber woher weiss man das?

    Das ist der Befehl den man auf den raspi draufdrucken sollte:

    sudo nano boot/config.txt

    Ich habe es damit jetzt geschafft ca. 10x verschiedene Einstellungen vorzunehmen auf dem Raspi weil er immer wieder in den default modus gegangen ist. Aber einmal dann nicht mehr.

    Er macht 720p aber 1080 will der Moni nicht obwohl er die 1080 von der Xbox gefressen hat. Und dnn finde ich so einen Thread und denke mir nur, geht das vielleicht etwas komplizierter damit man auch die komplette Pandemie damit überbrücken kann?

    https://raspberrypi.stackexcha…-4b-to-output-1080i-video


    Bzgl Audio,

    Hab die hälfte wieder vergessen, es war eine Einstellung in der config hdmi blabla <-use this if you have no audio output with hdmi

    und dadurch war das Bild nicht mehr zentriert. Das habe ich dann wieder entfernt.

    Jetzt geht es irgendwie aber nur über den Minik, über hdmi nicht und wenn ich im Lautsprehcersymbol umstelle, auch nicht.

  • Aber jetzt als Tastatur ist das Ding perfekt!

    Solange du nicht vorhast etwas mit der wirklich guten Raspberry HQ-Kamera zu machen. Weil genau die nicht am Pi400 angeschlossen werden kann. Normale USB-Kameras sollten gehen.

    Danke für die Info, aber ich nutze keine Raspberry HQ-Kamera.

  • Da sehe ich nicht wirklich ein Problem, es gibt den X11-Rescue-Modus wo das Ding mit minimalem X11 bootet und einen Text-Rescue-Modus bei dem ein Framebuffer-Modus mit Textonly bootet. Man muß glaube ich irgend eine Taste beim Booten gedrückt halten oder alternativ einen GPIO-Pins überbrücken.

    Der Pi (alle) kann auch eine serielle Konsole. In raspi-config einschalten. Man braucht nur einen USB/RS232-Wandler der 3.3V-Pegel auf TxD bringt und schon kommt man immer auf die Kiste, auch wenn sich die GUI komplett aufgehängt hat. Vom Linux-PC dann mit 'screen /dev/ttyUSB0 115200' verbinden, für Windows wird es auch noch Terminalprogramme geben. Das kostet aber zwei GPIO (14 und 15) die man hoffentlich nicht für anderes verwendet hat.

  • Oder evtl über (W)LAN per SSH ein Terminal aufmachen.


    Edit: Hier 'ne Anleitung. Hab's jetzt nicht probegelesen aber wird hoffentlich passen.


    Edit2: SSH müsste bei Raspbian schon vorinstalliert sein und um es zu aktivieren reicht es iirc eine leere Datei namens ssh auf der bootpartition zu erstellen.

  • Mhm, kann die Begeisterung nicht so ganz nachvollziehen. Tastaturen gibt es bessere, ist auch als Emulatortastatur z.B. für den C64 wegen anderer Tasten nicht so toll geeignet. Die Rechnerleistung schränkt die Nutzbarkeit ein und auch auf der Couch kann ich sie mangels Touchpad und störender Kabel nur bedingt nutzen.

    Na klar, es ist schon charmant und ein preislich unschlagbarer Kompromiss. Aber ich persönlich habe schon genug Kompromisse hier herum stehen. Und gebraucht bekommt man wahrscheinlich für weniger Geld besser geeignete Hardware.

    Wenn einem das Ding zu bunt, zu langsam, zu kompromissbeladen ist, denn ist man einfach nicht Teil der Zielgruppe. :D

  • Ich muss noch ein bisschen warten...

    Schade - aber macht nichts.

    Bei Reichelt ist das meiste auch schon weg. Scheint doch "etwas" beliebter zu sein, der Kleine. :)

  • Wobei jetzt 250 Einheiten für einen Händler auch noch keine wirklich große Stückzahleist (verglichen mit alten Zeiten). Aber ich denke, es hat niemand damit gerechnet, dass das Gerät so einschlägt.

    Unter'm Strich ist es natürlich erfreulich, dass die Nachfrage so groß ist. Auch wenn man jetzt etwas länger warten muss.

  • Auch da bin ich voll bei Dir.

    Wenn das Dingen weltweit so einschlägt, dann müssen die ja mit dem Produzieren auch erstmal nachkommen.

  • Bei einem regulären Raspberry Pi passt das doch mit den Anschlüssen nicht, da muss man wieder einiges über Verlängerungskabel Ports und Hubs nach draussen führen. Auch die Kühlung wäre dann ein "Problem". Das neue Layout war für so einen kompakten Tastatur-Aufbau ein Muss. Alles andere fällt wieder unter "Bastelkram".

    So schön der Pi 400 auch ist, aus meiner Sicht war der bisherige Dämpfer immer nur die Kühlung. Gutes Gehäuse finden und für ausreichend Kühlung zu sorgen ist halt "Bastelarbeit", die man mit dem Pi 400 den Kunden erspart. Beim Pi3/4 sind schon die kleinen Kühlkörper zum Aufkleben nicht mehr ausreichend, mit dem Pi 400 hat man das Problem endlich behoben und bietet eeendlich eine Plug'n'play Lösung.

    Jo, jedes mal, wenn ich mir einen Pi kaufen wollte bin ich an den Kühlkörpern und Gehäusen gescheitert. Welchen Lüfter, oder doch lieber dieses passiven zum Aufkleben, oder gar beides und was passt dann noch in dieses Gehäuse, oder das Kompettpaket nehmen, oh diese Lösung soll aber wieder sehr laut sein und hier usw. usw. :gahh:

    Da hatte ich dann einfach keine Lust mehr und habs bleiben lassen.


    Beim Pi 400 fällt das weg. Alles in einer Tastatur, kein Hitzestau mehr, sogar etwas mehr getaktet zu günstigem Preis. Passt. Die 4GB RAM machen mir auch nicht viel aus. Für meine Belange reicht das erst mal dicke aus.

  • Ja, mit 4 GB kommt man locker hin. Das Raspberry Pi OS gibt es aktuell eh nur in 32 bit, d.h. man kann damit nicht mehr als 3,8 GB RAM ansprechen. Ansonsten gibt es Ubuntu Mate in 64 bit, damit lassen sich dann auch die vollen 4 und 8 GB nutzen. Für die vielen anderen Anwendungsbereiche, wie RiscOS, Emulation, LibreELEC u.a., sind auch die alten 1 GB Modelle völlig ausreichend.


    Nochmal der Hinweis an Pi Neueinsteiger: mit 70 Euro ist es i.d.R. nicht getan, denkt an das Micro-HDMI Kabel (kurzes Adapterkabel ist praktischer und entlastet den Port am Pi 400. HDMI Kabel hat man ggf. schon rumliegen) und das Netzteil mit 3A und USB-C. Ein einfaches Ladeteil vom Smartphone funktioniert da nicht. Eine Maus hat man ja meist zur Hand.

  • Das Raspberry Pi OS gibt es aktuell eh nur in 32 bit, d.h. man kann damit nicht mehr als 3,8 GB RAM ansprechen.

    Das Limit gilt pro Prozess. Du kannst bei einem Pi4 mit 8 GB den kompletten Speicher auch unter 32 Bit nutzen.


    das Netzteil mit 3A und USB-C

    Da legt man den Zehner hin und kauft das Originalnetzteil zum Pi4.