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Elkos im C64, Lötkunst usw.

  • Genau, deswegen würde ich es prüfen.

    Was prüfen? Du meinst im Geschäft / Fachmann prüfen 'lassen' ?


    Und hab ich das richtig gelesen? Die C64 sind zwar super verbaut, haben aber keinen Überspannungsschutz ?

    Daher war ja meine Frage: die neuen Netzteile von https://www.c64psu.com/ also doch kaufen? Denn die haben ja laut Angabe einen 'over voltage protection' - also Überspannungsschutz.

  • 6,8 Volt Suppressordiode und C64 Powersaver sollten den passenden Schutz bieten welcher der Threadersteller Sucht.

    Alles andere ist bei über 30 Jahre alter Hardware Überproportional. Solche Hardware zu betreiben ist halt nur was für Spezialisten.

    Alle Anderen sind auf Hilfe oder Emulatoren angewiesen!!!! :P


    Edit

    Normalos sind bei sowas immer auf Hilfe angewiesen.

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 1x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA

  • 6,8 Volt Suppressordiode und C64 Powersaver sollten den passenden Schutz bieten welcher der Threadersteller Sucht.

    oder eben tauschen bzw. neu kaufen


    Solche Hardware zu betreiben ist halt nur was für Spezialisten.

    das würde ich so ganz und gar nicht unterschreiben. ich habe das Gerät seit ich 14 bin und ich war auch kein Spezialist.


    Normalos

    was sind für dich Normalos?

  • Genau, deswegen würde ich es prüfen.

    Was prüfen? Du meinst im Geschäft / Fachmann prüfen 'lassen' ?


    Und hab ich das richtig gelesen? Die C64 sind zwar super verbaut, haben aber keinen Überspannungsschutz ?

    Was prüfen? Um was reden wir denn hier? Die Kondensatoren bzw. die Auswirkung, wenn die defekt werden. Das kann ein Fachmann machen oder Du selbst (mit entsprechend angeeignetem Wissen und passendem Equipment).


    Der Überspannungsschutz gehört zum Netzteil, dementsprechend immer im Netzteil dazu suchen (wo immer das auch ist).


    Ich will ja keine Angst aufkommen lassen, aber der C64 hat intern auch noch 2 Linearregler (7805 und 7812), welche defekt werden können und die Spannung hochlaufen lassen können!

    Vollkommen richtig, das vergessen aber meistens die, die die originalen Commodore-Netzteile als nicht mehr geeignet ansehen. Die internen Regler können natürlich den gleichen Defekt bekommen, wie die externen.

  • Vollkommen richtig, das vergessen aber meistens die, die die originalen Commodore-Netzteile als nicht mehr geeignet ansehen. Die internen Regler können natürlich den gleichen Defekt bekommen, wie die externen.

    ja, nur von welcher Wahrscheinlichkeit reden wir hier? tendenziell höre und lese ich tatsächlich mehr von defekten Netzteilen anstatt von defekten Boards. Das wäre sogar in der Tat mal eine Erhebung wert. Das Netzteil hat sich offenbar als die heiklere Angelegenheit herausgestellt.


    mit prüfen meinte ich den Zustand der Elkos.

  • Was willst Du erheben? Ob überhitzte PSUs und plötzlicher Boardtot miteinander korrelieren? Evtl. auch ganz unabhängig voneinander auftreten?

    kommst Du überhaupt noch dazu etwas mit Deinen Rechnern zu machen? Oder Sorgst Du Dich hauptsächlich und machst Dir Gedanken, wie das Zeug möglichst effizient über die Wupper gehen könnte?

    Auf alle Deine fragen hast Du m.E. gut erklärte Antworten bekommen. Mehrmals. In Farbe. Und Bunt.

  • Nur mal so am Rande. Ich spiele ab und zu spät Abends, wenn es in der Wohnung etwas ruhiger wird, eine Partie Schach gegen einen uralten Schachcomputer. Das Ding ist locker über 40 Jahre alt und leider noch gut genug, mich öfter zu schlagen. :)


    Das Teil hänge ich immer mit dem Original Asbach Uralt-Netzteil an die Steckdose und da mache ich mir keine Sekunde Gedanken über irgendeinen Defekt. Das läuft auch noch, wenn meine Enkel mal damit spielen sollten. :D

  • Hamlet

    ich sagte es wäre eine Erhebung wert, nur aus Interesse. man muss das ja nicht extrem für bare Münze nehmen, oder?


    selbstverständlich komme ich dazu was mit den Geräten zu machen. meine Entscheidung hatte ich ja bekanntgegeben ein paar Posts vorher.


    allerdings ist mir aufgefallen: viele Köche verderben irgendwann den Brei :) Durch die vielen Ansichten und Meinungen die in diesen Thread mit eingeflossen sind (für die ich aber grundsätzlich dankbar bin), kam immer mehr an Details zu Tage, was man noch alles anschauen sollte, was man vielleicht auch vergessen oder übersehen könnte usw.


    Meine Frage war auf die Elkos bezogen. Ausgelöst hast du das im MSX Forum. Das ist kein Vorwurf, nur eine sachliche Feststellung, es hat mich dazu gebracht mich mit etwas auseinanderzusetzen was bisher vorher komplett an mir vorbeiging - und jetzt empfinde ich es einfach als sehr wichtig, besser spät als nie, vor allem eben aufgrund der langen Zeit, die beide Rechner mit samt Netzteilen so lange durchgehalten haben (glücklicherweise).


    Also, durchatmen. Für den C64 hol ich mir ein neues PSU. Das MSX Netzteil lasse ich checken. Und die Boards sind nach Aussage vieler (der Mehrheit) eher selten bis gar nicht betroffen, das wurde schon erwähnt.

  • Vollkommen richtig, das vergessen aber meistens die, die die originalen Commodore-Netzteile als nicht mehr geeignet ansehen. Die internen Regler können natürlich den gleichen Defekt bekommen, wie die externen.

    ja, nur von welcher Wahrscheinlichkeit reden wir hier? tendenziell höre und lese ich tatsächlich mehr von defekten Netzteilen anstatt von defekten Boards. Das wäre sogar in der Tat mal eine Erhebung wert. Das Netzteil hat sich offenbar als die heiklere Angelegenheit herausgestellt.


    mit prüfen meinte ich den Zustand der Elkos.

    Prüfen: Ja, dann prüfst Du halt die Elkos einfach.


    Die Wahrscheinlichkeit im Einzelfall ist vernachlässigbar bzw. nicht relevant; die ist wichtig für die Serienproduktion und große Stückzahlen. Da kann der interne Regler genauso defekt werden. Außerdem kann man die Schaltung mit dem Regler auch verbessern. Wurde aber auch alles schon mehrfach hier im Forum geschrieben und steht auch im Datenblatt der Regler.

    Wer es nicht selber kann oder will, kann es machen lassen oder sein lassen. Alles nur Hinweise, was geht und was gut ist. Kann man ernst nehmen oder ignorieren.

    Kurz gesagt: die Regler-IC's der 78xx-Reihe sind sehr gut und gehen eigentlich nur kaputt, wenn sie nicht korrekt behandelt werden. Zumindest ist das meine Erfahrung. Ich hatte noch keinen, der defekt gegangen ist, der gemäß Empfehlung des Herstellers beschaltet war (hat Commodore (und andere) halt nicht immer gemacht) und vernünftig betrieben wurde. Selbst Verbesserungen sind noch möglich, um die Sicherheit zu erhöhen.

    Ansonsten gilt natürlich, man bekommt alles irgendwie kaputt und Einzelfälle gibt es auch.

  • Ich denke man sollte Elkos schon gesondert betrachten wenn es um altersbedingten Ausfall von Bauteilen geht.

    Elkos bestehen aus Folien die durch ein gelartiges Elektrolyt getrennt sind. Dieses Gel kann und wird im laufe der Zeit eintrocknen. Damit stirbt der Kondensator. Dieses Problem hat kein anderes Bauteil.


    Noch dazu ist es wohl so dass Elkos die nicht benutzt werden schneller altern als solche die regelmäßig bestromt werden. Also hat ein C64, den man nach 20 Jahren vom Dachboden holt, schon eine gute Chance dass die Elkos zumindest außerhalb der Spezifikationen liegen.

    Einen Kondensator so zu prüfen das man wirklich sicher sagen kann dass dem auch längerfristig nichts fehlt ist dann auch nicht so einfach. Nur die Kapazität zu messen genügt nicht. Mindestens den ESR müsste man auch noch messen. Dafür braucht man dann aber schon ein LCR-Meter. Wollte man noch die Spannungsfestigkeit prüfen bräuchte man nochmal ein anderes Messgerät. Das werden die wenigsten einfach mal so rumliegen haben. Und auslöten muss man den Kondensator zum prüfen dann sowieso.


    Wenn man also soweit ist dass man schon Zweifel am Kondensator hat, bereit ist ihn zum messen auszulöten, dann aber aufgrund fehlender Messmittel zu keinem klaren Ergebnis kommen kann - dann sollte man das Teil einfach rauswerfen und durch einen neuen (guten) ersetzen. Der Aufwand den Kondensator wirklich sicher zu prüfen steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum einfachen tauschen.


    Soweit meine Meinung dazu.

    Alle anderen Bauteile bleiben drin bis sie sich von selbst verabschieden.

  • Nur mal so am Rande. Ich spiele ab und zu spät Abends, wenn es in der Wohnung etwas ruhiger wird, eine Partie Schach gegen einen uralten Schachcomputer. Das Ding ist locker über 40 Jahre alt und leider noch gut genug, mich öfter zu schlagen. :)


    Das Teil hänge ich immer mit dem Original Asbach Uralt-Netzteil an die Steckdose und da mache ich mir keine Sekunde Gedanken über irgendeinen Defekt. Das läuft auch noch, wenn meine Enkel mal damit spielen sollten. :D

    Man kann leider auch alles totdiskutieren. Wie gesagt, reparieren, wenn es nötig ist aber sich vorher nicht zu viele Sorgen machen, ist meine Herangehensweise - in eigentlich allen Bereichen des Lebens.:D

  • also bevor ihr euch aufregt: Lest mal: Bei Dragonbox wird ein kompletter Kondensatortausch angeboten. Bei euch gehts jedoch nur um die Ladeelkos. Es macht auch keinen Sinn einen Kerko auszutauschen, weil dieser nicht so stark wie ein Elko altert. Wirklich wichtig finde ich nur die fetten Elkos im Netzteil. Ich denke jeder der etwas Löterfahrung hat kann die problemlos tauschen.

  • Wirklich wichtig finde ich nur die fetten Elkos im Netzteil. Ich denke jeder der etwas Löterfahrung hat kann die problemlos tauschen.

    "Kleine" Elkos sind oft viel schneller vom Effekt "funktioniert nicht mehr" betroffen, da dort ein Kapazitätsverlust schneller zum Ausfall der Schaltung führen kann. Die sind also genauso betroffen. Man kann also sicherlich nicht nur von den "großen" sprechen.


    Aber solange man es nicht weiß, weil man es nicht gemessen hat, bleibt es ein Religionsthema.