Posts by Zipcom

    Beim Joy-Control hatte ich das Zitterproblem damals so angegangen dass ich aus den Paddle Widerstandswerten über einen bestimmte Zeitraum Ausreißer herausgerechnet und Durchschnittswerte gebildet hatte die ich dann in einen programmierbare Widerstände gefüttert habe. Natürlich hat auch diese Methode ihre Grenzen. Je länger man den Zeitraum wählt aus dem die Werte bildet umso langsamer reagiert das Paddle. Außerdem ist der Aufwand schon immense für ein eher kleines Problem.

    Am einfachsten wird es wohl sein die alten Podis zu entsorgen und durch hochwertige neue zu ersetzen.

    Und weil es ja nie genug Winkel an einem Winkeladapter geben kann habe ich einen Doppelwinkeladapter gebaut.


    Elektronisch hat er die selbe Basis wie meine beiden anderen Adapter. Nur das ich Versucht habe die Vorteile meiner beiden Vorgänger zu kombinieren. Also das kurze Design vom Tiny-Userport Expander mit der Möglichkeit trotzdem zwei I/O Geräte plus Drucker anzuschließen wie beim langen C64-Userport Expander.


    Also aus diesen beiden Designs...

      


    ...wurde dieses.


    Der "Tiny-Userport Expander II"




    Getestet hab ich mangels Peripherie noch nix. Sieht aber schon mal schön aus.


    Ein bisschen mehr Infos gibt es hier:

    https://allzu.net/en/tlpp/Tiny_Userport_Expander_II.html

    Sagt doch niemand dass man seine Kondensatoren nicht tauschen soll wie man lustig ist. Eigentlich sogar im Gegenteil. Ich habe nur geschrieben dass ein messtechnisch einwandfreier Kondensator bei bestimmten Belastungen trotzdem defekt sein kann. Oft, bei normalen Gebrauch, sind Kondensatoren die schon deutlich außerhalb ihrer Spezifikationen laufen trotzdem ziemlich unkritisch.

    Beim DER-EE DE-5000 kann man zwischen 100/120/1k/10k/100kHz Testfrequenz wählen die Peak-Tech Nieren wohl auch 1kHz, 15kHz & 200kHz, also recht hinreichend um sowohl im Bereich von linearen Netzteilen auch auch Schaltnetzteilen zu messen.

    Wobei sich die Messwerte mit unterschiedlicher Frequenz erheblich verändern. Die übliche Messfreauenz ist 100 oder 120Hz (soweit ich weiß). Eine Messung eines Kondensators bei 100Hz kann absolut dem Vorgabewert entsprechen und bei 100kHz deutlche vom Vorgabewert abweichen. Dennoch mag das für diesen Kondensatr in Ordnung sein. Das Problem ist dass man in der Regel nicht wissen wird bei welcher Frequenz, welche Kapazität für diesen Kondensator noch OK ist.

    Also dann doch im Zweifelsfall alle raus.

    Ich hatte in Schaltnetzteilen schon defekte Elkos die ich einwandfrei mit einem LCR-Meter gemessen habe. Was bei Hochfrequenzen und nahe am Spannungslimit passiert ist mit den meisten Messgeräten leider kaum zu erfassen.

    Ja das hab ich auch mal so in einer Broschüre/Prospekt von Kontakt Chemie gelesen. Das hat auch immer gut funktioniert.

    Außer dass man nun drei Dosen hat die den Druck verloren haben wenn man sie braucht...:rolleyes:

    IMG_2331_3.jpg


    Beim Aufräumen Durchwühlen meiner alten Projekte bin ich wieder über das Joy-Control 64 gestolpert. Das hat nun dazu geführt dass ich endlich alle Daten zu dem Projekt mal aufbereitet habe.


    Das heißt ich habe:

    - die Stückliste aktualisiert

    - die Anleitung überarbeitet

    - Gerber Dateien aktualisiert

    - Homepage aktualisiert


    Das bedeutet dass nun das ganze Projekt, vom geneigten Lötkolbenschwinger, von meiner Homepage heruntergeladen werden und in Eigenregie nachgebaut werden kann. Dort findet sich auch eine genauere Beschreibung um was es hier geht.


    Hier noch ein direkter Link zur Anleitung für mehr Details. Die ist leider zu groß zum hier anhängen.

    Kann nicht so schwer sein, sieht ja fast so aus wie Z80/8080 Assembler. :D


    https://sites.google.c0m/site/…/divers/arduino-assembler

    Davon abgesehen müsste man sich dann auch wieder mit jedem Mikrocontroller im Detail auseinander setzen. Gerade etwas das man ja durch Arduino zu umgehen versucht.


    Hast du schonmal ein Arduino in einer Waschmaschine, oder im Auto gesehen ?

    Woran erkennst du dass kein Arduino in einer Mikrocontroller gesteuerten Hardware steckt?

    Ich würde sogar vermute das Arduino (Programmierung) inzwischen in mehr Dingen steckt als man glaubt.

    Ich verstehe deine Abneigung gegen Arduino.

    Ich nicht. Im Kern ist Arduino doch nur C++ mit einer Library Sammlung die den Zugriff auf unterschiedliche Mikrocontroller erleichtert. Die Bibliothek ist zwischenzeitlich so groß dass man beinahe alle üblichen Controller programmieren kann ohne jeden erst wochenlang studieren zu müssen um seine Innereien kennenzulernen.

    Die Arduino Hardware ist eher ein optionaler Bestandteil. Billig, variabel und schnell und problemlos einsetzbar was halt gerade Prototyping einfach macht. Man kann aber auch jede andere (selbst gestaltete) Hardware, die einen unterstützten Mikrocontroller nutzt, verwenden.


    Die einzigen Nachteile die mir einfallen sind dass man mit Arduino natürlich nicht taktgenau programmieren kann (wie immer wenn man einen Compiler braucht) und dass manchmal nicht alle Funktionen eines Controllers genutzt werden können weil die spezifische Library diese (noch) nicht unterstützt.