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Atari 2600 6-Schalter mag wenige Module nicht

  • Ich kann reinigen und putzen , wie ich will:


    'Angeln' läuft nicht: meist nur S/W Standbild ohne jede Reaktion auf irgendwas
    'Pole Position' läuft nicht: Blackscreen
    'Warlords' hat nur Moiré-Farben und reagiert nicht auf Paddle aber auf Game-Select,Reset und S/W-Umschalter sonst nichts


    Gibt es typische Inkompatibilitäten zu den Holz-2600 ? Außer vielleicht zu dicke Platinen wie bei 'Angeln' (=Fishing Derby),die schon mechanisch schwierig sind


    Was ist das eigentlich aus Hardware/Programmsicht, wenn das Bild so farblich zerfleddert ist ?
    richtig ist es so: ( am Fernseher liegt es nicht!)
    Das ist m.E. definitv ein Kontaktproblem. Oder ? Eigentlich läuft MsPscman immer 99% zuverlässig.



    Warlords läuft nur so, unspielbar: häufig aber auch ohne Reaktion nur so:


    Angeln meist nur in S/W: oder wenn man viel Glück hat, aber ohne Reaktion auf irgendwas so:



    Das können doch nicht nur Kontaktprobleme sein? Habe mal spasseshalber am großen 1500uF Elko auf dem Board um die 9 Volt gemessen. Spannungsversorgung o.ä. in Verbindung mit stromhungrigen(großen?) Modulen?
    Alle Schalter und Kontakte sind mit Tuner-Spray gepflegt und sparsam Ballistol-geölt. Das Board sieht sehr sauber und gepflegt aus. Keine Leckagen o.ä.
    Habe keine Erfahrung mit Ataris 2600. Vielleicht kann jemand mit diesen 'typischen' Fehlerbildern was erläutern oder Hinweise geben. Alle 3 ICs habe ich ausgehebelt und wieder eingedrückt. RAM ist ja nicht vorhanden ;-)

  • trotzdem zum Reinigen...
    Hast du die Module "aufgeschoben" und die Module selbst mit Alkohol an den Kontaktstellen gereinigt...


    und die Buchse selbst im Gerät kommt man ja auch nicht gut dran...

    gepflegt werden: VC20, VIC20, C16, 116, C/plus4, C64, C64 II, SX64, C128, C= PC20-III, C= LT286-C,... :thumbup: + amigos

  • Ich wiederhole mich zwar...aber ich habe meine Module mit einem in Ballistol Öl getränkten Wattestäbchen behandelt und seit dem flutschen die Dinger nur so und es funktioniert alles prima.

    Dies ist der Anfang einer langen Reise...
    leicht und atemlos.
    Dies ist der Weg aus dem Tal der Tränen
    Nimm meine Hand und lass sie nie wieder los


    B.O.

  • Die Modulekontakte lege ich immer frei und schliefe sie in hartnäckigen fällen wie hier auch mit 1200er Papier an. Dann kommt immer noch einiges an Zeug runter.
    Gebrochene Lötstelle im Modulslot, also im 2600 ? Habe ich ehrlich gesagt noch nicht nachgeschaut, obwohl ich ja den Blechkasten geöffnet hatte.
    Aber dutzende Module funktionieren nur diese 3 nicht richtig. Mir fehlt auch eigentlich ein 2. Gerät zur Gegenprüfung.
    Ist eigentlich jedes Modul mit Schraube unterm Label montiert ? Ich würde da sonst eher mal reinschauen...

  • Interesssantes Thema, welches mich auch beschäftigt.


    Besitze ebenfalls das Atari 2600 im Holz-Design mit 6 Schalter.
    Im Besitz habe ich etwa 50 Module, wobei die Hälfte Probleme macht. Entweder kommen nur wirre Farben, oder ich muss das Modul etwas zurück ziehen, damit es nicht am Anschlag ist, dann funktionieren manche auch.


    Gereinigt hatte ich die Module mal, aber das gab keine Besserung

  • Öl ist ja bekanntlich gut "als Flutschi" gleichzeitig auch ein Isolator..


    Ballistol


    Ein wichtiger Grund für die Universalität und die hohe Wirksamkeit von Ballistol ist die Tatsache, dass es nicht wie die meisten anderen Öle ein Neutralöl ist, sondern ein leicht alkalisches bzw. basisches Öl. Das bedeutet z.B., dass es in der Lage ist, bestimmte Rückstände zu lösen und dadurch die gewünschte Reinigungswirkung zu erzielen. Kupfer ist z.B. ein Metall, welches Ballistol anlösen kann. Das ist z.B. in der Waffenpflege ganz wichtig, um die Rückstände im Lauf zu beseitigen.
    Messing
    Messing ist eine Kupferlegierung oder anders ausgedrückt, Messing enthält Kupfer in unterschiedlichen Anteilen.
    Anlösen, lösen, auflösen, angreifen – was denn nun?
    Das Anlösen von Metalllegierungen wie Messing bedarf einer größeren Menge Ballistol und einer langen Einwirkzeit. Der Begriff „Anlösen“ wird bewusst verwendet, da es mit „Auflösen“ wie beim Zucker im Kaffee nun wirklich nichts zu tun hat. Das Gegenteil ist der Fall. Ballistol eignet sich hervorragend zum Reinigen von Messingteilen und als Kontaktspray – auch bei Messingkontakten, gerade weil die Rückstände auf der Oberfläche bzw. die mit der Zeit entstehende Oxidschicht auf den Kontaktblechen angelöst werden und das blanke Metall wieder zum Vorschein kommt.
    Aus diesem Grund wird Ballistol seit Jahrzehnten auch als Kontaktspray bzw. Kontaktöl bei elektrischen und elektronischen Leitern eingesetzt. Dabei sollte man aber darauf achten, dass der verbleibende Ballistol-Film nicht zu dick ist, da Ballistol selbst nicht leitet."


    Also das Zeug entfernt die Oxidschicht der Kontakte und schmiert gleichzeitig.
    Man sollte es aber nicht gerade darin baden :)

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    B.O.

  • Genau, so ist das nach meiner jahrelangen Ballistolerfahrung zu urteilen. Ich benutze es im überlegten Wechsel mit WD40 seit Ewigkeiten an automobieln Oldtimern. Die Theorie ist mir jetzt nicht so geläufig.
    Positiv an Ballistol ist der Geruch, und dass es 'hautfreundlich' ist. Riecht auch im Retrokeller angenehm ;-)


    Zum Modulschacht an sich, das millimeterweise Zurückziehen hat bei meinen Problemen noch nie was gebracht. Sooo verdreckt sind auch die ganzen Module nie gewesen.
    Ich vermute auch eher konstruktive Änderungen im Kontaktleistenbereich des 2600, wenn manche neueren Module zu dicke Platinen haben, die schon das Einsetzen nahezu
    verhindern. Ob wohl ein 2600 Junior die Problemkandidaten besser 'frisst' ?

  • Ich hatte mal so ein Problem bei einem NES.
    Reinigung ist natürlich nie verkehrt, geholfen hat bei mir dann allerdings ein leichtes Biegen der Pins im Modulschacht, also so, dass sie wieder besser greifen.
    Hier muss man natürlich sehr vorsichtig sein und nicht übertreiben.

  • Ich hatte mal so ein Problem bei einem NES.
    Reinigung ist natürlich nie verkehrt, geholfen hat bei mir dann allerdings ein leichtes Biegen der Pins im Modulschacht, also so, dass sie wieder besser greifen.
    Hier muss man natürlich sehr vorsichtig sein und nicht übertreiben.

    Dazu fällt mir noch ein... ich hatte den Tipp dafür von youtube.
    Schau doch mal rein, da gibts sicher auch haufenweise Reparaturanleitungen für den 2600.

  • Auf manchen meiner Boards lief FCIII und EF3 nicht und da hat das geholfen.

    Du hast ein FCIII und ein EF3 fürs Atari VCS ? :gruebel
    SCNR


    Aber den Modulslot mal nachlöten kann nicht schaden.


    @eisdielenbiker : eine TIA zum austauschen hast du nicht zufällig? Die Paddles hängen direkt an der TIA... wenn die nicht gehen ist die defekt oder das Programm läuft nicht (kommt denn bei Warlords der Farbwechsel wenn man es einfach stehen lässt?)

  • Nachlöten kann ich machen. TIA: passt eine vom beliebigen späteren 2600 ?
    Breakout kann ich zumindest mit einem Paddle problemlos spielen. Die Bedienung jedes Spiels ist aber grundsätzlich ohne Anleitung häfig schwierig, insofern
    bin ich villeicht nur zu blöd, das 2. Paddle zu aktivieren.

  • TIA: passt eine vom beliebigen späteren 2600 ?

    Ja, auch vom Junior passen da rein. Nur PAL und NTSC sind untereinander nicht kompatibel (die haben ein leicht anderen Pinout)



    bin ich villeicht nur zu blöd, das 2. Paddle zu aktivieren.

    Du hast aber das Atari-Paddle? Da sind doch zwei Controller an einem Port?


    Bei Breakout steht die Anzahl Spieler oben rechts (kannst du mit GameSelect durch schalten)
    Anleitung: https://atariage.com/manual_pa…maxPages=12&currentPage=0

  • Prinzip klar. Die Spielmodi erscheinen mir aber nicht so sinnvoll. Will ich wirklich gleichzeitig mit 2 Schlägern spielen brauche ich 2 Paar Paddles, eins links eins rechts.
    Ansonsten kann man z.b. im linken Port mit einem Paddle nur abwechselnd nacheinander spielen. In Deutsch: die Kiste funktioniert, nur die Software ist 'komisch'.
    Die Gfx-Bugs mit den 2 eingangs erwähnten Cartridges bleiben.