Als die C64C-Gussformen gefunden wurden, waren im Fundus auch andere Presswerkzeuge?


    • GeTE
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      Möglich, aber seien wir ehrlich, nur ein C64-Gehäuse, wie das nun wieder in der Produktion befindliche, lohnt sich wieder zu produzieren, weil davon auch schon gleich Massen abgesetzt werden können. Der V364 oder C65 hat zwar seine Fans, aber die Produktion einer neuen Tastatur scheint ja doch ein Problem zu sein und ohne die kauft das dann auch niemand.

      Die einzigen Pressformen, die es sich sonst noch lohnen würde wieder in Betrieb zu nehmen, wären wohl die für die 1541/1541C. Von den Geräten sind unzählige heute mit ramponierten Gehäusen unterwegs und es wäre theroretisch wirklich ein Markt da an Usern, die ihr altes Laufwerk tatsächlich umtopfen würden (da kommen ja auch noch Anwender mit 1570 und 1551 dazu). Vielleicht noch neue Amiga-500-Gehäuse, aber den Rest bekommst du nicht verkauft.
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      Bei der Floppy sehe ich sehr wenig Potential, viele User sind froh, dass sie heute keine mehr nutzen müssen ;) während der Rechner eben nach wie vor DAS Gerät ist, was eben den eigentlichen Spaß ausmacht, und zudem gibt es ja auch einige, die ein solches Gehäuse kaufen, weil sie ein neues Board dort einbauen wollen.
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      Die Jungs vom The64 mini haben ja schon nen Prototypen vom Fullsize The64 gezeigt.
      Also gehen tut alles.
      Auch neue Gehäuse und Tastenkappen für den 1200er wurden soweit ich mitbekommen habe schon geliefert.

      Es muß halt nur der richtige in die Hand nehmen.
      Letzten Ende könnte man kalkulieren was man benötigt,eine Crowdfunding Kampagne starten und dann sieht man wie das Interesse ist.
      Wenn dann sehe ich eher beim plus/4 die Möglichkeit.
      Denn vom 128er gibt es denke ich weit weniger.

      Ein Brotkasten Gehäuse würde wohl auch laufen.
      Dies ist der Anfang einer langen Reise...
      leicht und atemlos.
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      Nimm meine Hand und lass sie nie wieder los

      B.O.
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      ZeHa schrieb:

      Bei der Floppy sehe ich sehr wenig Potential, viele User sind froh, dass sie heute keine mehr nutzen müssen ...
      Also das sehe ich komplett anders, denn wenn das so wäre, würden aktuelle Kracher, wie "Pet's Rescue" (plus/4) oder "Sam's Journey" (C64) nicht auf Diskette erscheinen sondern nur als Download und Steckmodul. Diese Kunden - bei "Pet's Rescue" bin ich auch einer - pflegen ihr Laufwerk und wollen das auch weiter nutzen.

      Superingo schrieb:

      Wenn dann sehe ich eher beim plus/4 die Möglichkeit.Denn vom 128er gibt es denke ich weit weniger.

      Ein Brotkasten Gehäuse würde wohl auch laufen.
      Hm, beim plus/4-Gehäuse (!) sehe ich kaum Potential. Durch das Anthrazit sieht man die Vergilbung nicht und angebohrt hat die Gehäuse auch niemand. Ganz anders als bei den C16-Gehäusen, wo viele dann 16-64-KB-Umschalter eingebaut hatten. Daher würde ich ein großes (einmaliges) Potential in einer Serie C64C-Gehäuse mit angepasster Unterschale für den C16 sehen. So schwer kann das eigentlich nicht sein, wenn man bedenkt, dass die C16-Presswerkzeuge dann angepasst und für den Aldi-C64 weiter verwendet wurden (sieht man zum Teil an 64 mit verchobener Beschriftung für TV und Kassette).

      Das gilt aber nur, wenn man versucht Leergehäuse zu verkaufen. Plant man einen ganzen Rechner mit neuem FPGA-Interieur, würde MICH das nur in der Schale des V364 oder dem 128DCR (der vielleicht schönste Pizzabox-Rechner überhaupt) ansprechen. Aber es kommt darauf an, wieviel Zeit man sich in der Entwicklung nimmt. Wenn dann ein Commodore-Emulations-FPGA in 10 oder 15 Jahren so klein zu bauen ist, wie das Motherboard eines Macbook Air, wäre dann das perfekte Gehäuse die abgesetzte Tastatur des 128D, in der der ganze Rechner und ein SD-Card-Slot steckt.

      Ich stelle mir gerade die Tastatur dieses wundervollen C128D vor (blog.c128.net/archives/781) und da steht dann auf dem Typenschild "Commodore V364". Tät ich kaufen und wäre NOCH eleganter als ein nachgepresster V364 in dem echt ihm zugedachten Gehäuse.

      PS: Man, eins habe ich noch übersehen, wessen Nachpressung RICHTIG menge machen könnte: Die 1351 bzw. Amiga-Maus. Einmal als Retro-1351 in den Farben des nachgepressten C64C-Gehäuses und enmal als moderne, mit Batterien versehene Funkvariante für den PC/Mac. Kein Scrollrad und nur zwei Knöpfe? Egal, als Statement, würde das reissend Absatz finden und wenn auch nur als Gag. Die Technik, bzw. Unterseite muss aber auf moderne Optik umgebaut werden, doch ich denke das muss man wirklich nicht neu entwickeln und kann da auf asiatische OEM zurück greifen.
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      Trotzdem ist die Zahl derer, die die Floppy nutzen, naturgemaess geringer als die, die den C64 nutzen - allein deshalb wuerden schon weniger Floppy-Gehaeuse gebraucht. Dazu kommt, dass der C64 halt "das Schaetzchen" ist, die Floppy ist halt ein Zusatzgeraet. Und dass viele Spiele auf Diskette erscheinen weiss ich auch, habe selbst ja auch schon 3 veroeffentlicht, allerdings glaube ich, dass viele dies auch mehr als Sammel-Objekt kaufen, und nicht zwingend deshalb, weil sie es von Disk spielen wollen. Das heisst natuerlich nicht, dass dies fuer ALLE gilt, und natuerlich gibt es auch Floppy-Freaks. Trotz allem glaube ich nicht, dass die Nachfrage nach neuen Floppy-Gehaeusen annaehernd so gross sein wuerde wie nach neuen Rechner-Gehaeusen. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil ueberzeugen...
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      joshy schrieb:

      Superingo schrieb:

      Ein Brotkasten Gehäuse würde wohl auch laufen.
      100% Ack - der gute alte Brotkasten würde verkauft wie frische Semmeln.
      Davon gehe ich auch aus. Es gab ja tatsaechlich mal ein Vorhaben vor 10 Jahren oder so, habe ich mal entdeckt. Aber da wurde dann wohl doch nichts draus.

      Ein Beispiel fuer ein erfolgreiches Projekt ist das A1200-Case-Projekt, welches aber auch erst im zweiten Anlauf geklappt hat. Daran koennte man sich in etwa orientieren, was die Kosten usw. angeht, vielleicht koennte man auch sich mit den Leuten in Verbindung setzen um sich ein paar Tips von denen zu holen.
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      ZeHa schrieb:

      Ein Beispiel fuer ein erfolgreiches Projekt ist das A1200-Case-Projekt, welches aber auch erst im zweiten Anlauf geklappt hat. Daran koennte man sich in etwa orientieren, was die Kosten usw. angeht, vielleicht koennte man auch sich mit den Leuten in Verbindung setzen um sich ein paar Tips von denen zu holen.
      Beim Brotkastengehäuse gäbe es wahrscheinlich ein Problem wenn man neue Formen benötigt. Ich glaube nicht, dass viele bereit sind mehr als 60-70€ dafür auszugeben. Für den Preis würde man wahrscheinlich weltweit Stückzahlen im unteren Tausender Bereich absetzen. Ich vermute, dass man nicht kostendeckend produzieren kann, wenn man neue Formen bauen lassen muss.

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      ZeHa schrieb:

      Das ist doch der gleiche Preisbereich wie bei den C64C-Gehaeusen, warum sollte das jemand dort nicht ausgeben wollen?
      Ja, vollkommen richtig. Ich meine aber, dass die Käufer nicht signifikant mehr ausgeben werden. Und für 70€ kann man keine Gehäuse produzieren, wenn man schon für die neue Form im oberen 5 stelligen Bereich investieren muss.

      Bei den C64C Gehäusen war ja die alte Form vorhanden, und schon da hat das Aufarbeiten und Modernisieren wahrscheinlich einen Großteil der Kickstarter Einnahmen gekostet.
      Wenn irgendwo noch alte Brotkasten Formen liegen, oder wenn ein Investor, der z.B. bereits den FullSize Nachfolger des neuen C64Mini produziert, die Gehäuse auch für alte Platinen produziert, könnte ein attraktiver Preis rauskommen.

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      GeTE schrieb:

      Die einzigen Pressformen, die es sich sonst noch lohnen würde wieder in Betrieb zu nehmen, wären wohl die für die 1541/1541C
      Das sehe ich nicht so. Ich bin froh, dass ich alle C64-Floppys einmotten konnte und den Platz auf dem Schreibtisch jetzt für andere Geräte nutzen kann. Und ich kenne auch andere, die nur noch eine SD-Karten-Lösung am (oder im) C64 stecken haben. Außerdem hat man zu einem Floppy-Gehäuse nicht so eine emotionale Bindung, wie zur Form der CPU-Einheit.

      GeTE schrieb:

      Man, eins habe ich noch übersehen, wessen Nachpressung RICHTIG menge machen könnte: Die 1351 bzw. Amiga-Maus. Einmal als Retro-1351 in den Farben des nachgepressten C64C-Gehäuses und enmal als moderne, mit Batterien versehene Funkvariante für den PC/Mac. Kein Scrollrad und nur zwei Knöpfe? Egal
      Neue Maus fände ich witzig, die Form wäre auch nicht so teuer. Das fehlende Rad könnte man übrigens mit anderer Technik ausgleichen. Apples Mäuse haben ja Touch-Funktionalität und wenn man sowas in Simpel in einer der Maus-Tasten (oder an anderer Stelle am Gehäuse) unterbringen könnte, dann würde man mit leichtem drüberstreichen scrollen können, ohne dass man dafür etwas an der äußeren Form der Maus ändern müsste.

      joshy schrieb:

      Beim Brotkastengehäuse gäbe es wahrscheinlich ein Problem wenn man neue Formen benötigt. [Kosten]
      Ja, neue Formen sind natürlich teuer aber dafür kann man dann auch dezente Verbesserungen vornehmen. Ich glaube auch, dass die Brotkasten-Form das größte Potential hätte – sie hat einfach die meisten Fans und in dem Gehäuse ist auch eine Menge Platz für Erweiterungen. 2 Verbesserungen würde ich aber vielleicht vornehmen wollen: Zum einen könnte man für einige Erweiterungen (z.B. S-Video) herausbrechbare Öffnungen vorsehen, zum anderen schon daran denken, wie das Gehäuse bei Verwendung von transparentem Granulat aussehen wird.

      Bei den Dallas-Gehäusen kann man halt erkennen, dass transparente Verwendung von Commodore nicht geplant war, daher wurde beim "Entwurf" der Innenseite auch nicht darauf geachtet, wie sie aussieht. Ganz im Gegenteil z.B. zu den iMac G3 Gehäusen, die von Anfang an transparent geplant waren. Man kann z.B. mit "Prägungen" auf der Innenseite sehr interessante Effekte erzeugen (siehe iMac-Frontseite), Stellen unterschiedlich transparent wirken lassen (über raue/glatte Oberflächen) oder auch "versteckte" Schriftzüge (C= Logo) integrieren.


      Ich persönlich fände auch ein Gehäuse sinnvoll, dass nur vom Brotkasten inspiriert ist aber auf moderne Nutzung ausgelegt. Also z.B. Brotkasten in Originalfarbe aber etwas flacher/kompakter mit Öffnung für ein standardisiertes Minimal-USB-Keyboard (wie bei Notebooks, ohne getrennten Cursor/Zehner-Block), diversen Schnittstellen-Öffnungen (bzw. vor-geprägten Öffnungsmöglichkeiten) und genügend Platz für irgendwelche FPGA-Boards, Chameleons oder auch Raspi-Emu-Kisten plus diverse Erweiterungen. Das Gehäuse sollte sich ohne Schrauberei öffnen lassen, vielleicht sogar mit Scharnier vorn oder hinten. Die Zielgruppe wäre hier eine andere als bei einem original Brotkastengehäuse – aber trotzdem nach meiner Einschätzung nicht unbedingt kleiner.
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      joshy schrieb:


      Bei den C64C Gehäusen war ja die alte Form vorhanden
      Genau deshalb habe ich ja die neuen Amiga-Gehaeuse als Beispiel genannt. Da gab es doch inzwischen schon mehrere Projekte, teils erfolgreich. Hier mussten neue Formen produziert werden und das hat augenscheinlich funktioniert. Mag sein dass die Preise da nochmal einen Ticken hoeher liegen (waehrend der Kickstarter-Kampagne waren es 79 EUR), aber das Gehaeuse bringt auch einige Verbesserungen mit, naemlich z.B. die Moeglichkeit, moderne Platinen, Raspberry Pi usw direkt einzubauen usw.
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      Wenn die Jungs vom The64 Mini schlau sind lassen sie eine 1:1 Form vom C64 Gehäuse bauen, in die The64 kommt und haben eine Form für zwei Produkte.

      Aber so wird es wohl nicht laufen...

      Es ist auch fraglich wie groß der Markt noch ist, viele werden wohl sagen mit den C64C Gehäusen sind wir ausreichend versorgt.
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      Ich bin mir ziemlich sicher, dass das THEC64-Gehaeuse nicht als Gehaeuse fuer einen echten C64 taugen wird.

      Ein Markt wird aber schon da sein, da bin ich mir recht sicher. Habe schon oft genug gehoert, dass Leute gerne neue Brotkasten-Gehaeuse haetten.
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      Retrofan schrieb:

      GeTE schrieb:

      Man, eins habe ich noch übersehen, wessen Nachpressung RICHTIG menge machen könnte: Die 1351 bzw. Amiga-Maus. Einmal als Retro-1351 in den Farben des nachgepressten C64C-Gehäuses und enmal als moderne, mit Batterien versehene Funkvariante für den PC/Mac. Kein Scrollrad und nur zwei Knöpfe? Egal
      Neue Maus fände ich witzig, die Form wäre auch nicht so teuer. Das fehlende Rad könnte man übrigens mit anderer Technik ausgleichen. Apples Mäuse haben ja Touch-Funktionalität und wenn man sowas in Simpel in einer der Maus-Tasten (oder an anderer Stelle am Gehäuse) unterbringen könnte, dann würde man mit leichtem drüberstreichen scrollen können, ohne dass man dafür etwas an der äußeren Form der Maus ändern müsste.
      Ich finde es erstaunlich, dass hier niemand mehr drauf eingegangen ist. So wie du hatte ich mit der Touch-Empfindlichkeit zur Simulation des Rades zwischen den Knöpfen (oder auf einem der beiden) auch spekuliert. So teuer kann das auch nicht sein, denn ich hatte mal für wenig Geld so eine Apple-Fake-Maus aus China bestellt und da funktionierte das sogar mit dem Touch leidlich (nicht Multi-Touch, aber das braucht man ja nicht).

      Kurzum, die gesamte Elektronik (mit Touch) müsste sich zukaufen lassen. Der Aufwad wäre also "nur" darin begründet die alte Maus zu Re-Engineeren und auf das neue Innenleben anzupassen. Mir fällt da auch eine Firma ein, die so etwas ähnliches schon gemacht hat: The Wand Company. Die haben einen TOS Phaser II - also aus der Originalserie von Star Trek - Laservermessen und komplett nei entwickelt. Nicht mit Spielzeuginnenleben oder komplett als Mockup, sondern als funktionierende Gestenfenbedienung. Sehr genial: thewandcompany.com/phaser-manual/

      Dazu muss man sagen, dass Walter M. Jefferies diesen Phaser schon ziemlich logisch konstruiert hat - kein Theaterassesoir, wie bei Raumpatroullie Orion oder gepimpte Weltkriegspistolen, wie bei Star Wars - sondern durchaus in sich logisch. Macht Spaß, sich mit der Idee dahinter näher auseinander zu setzen. Man muss die Originalzeichnung ja nicht kaufen und kann sie hier einsehen: icollector.com/Original-Matt-J…-Type-2-phasers_i10500138

      Worauf ich hinaus will, The Wand Company hat die ganze Handfeuerwaffe re-engineered und gebaut. Das ist natrlich recht teuer. Aber diese ist schon vom Konzept her modular. Der kleine Handphaser - Phaser Typ I - ist entnehmbar, war in der Rekonstruktion aber mit LiIon-Akku und der ganzen Remote-Technik versehen. Doch das Unternehmen hatte ja die Außenmaße und hat damit noch etwas anderes gemacht. In vereinfachter Form gibt es den kleinen Typ I mit so etwas wie einem Salzkristallnachbau nun im billigeren Bündel zu kaufen und etwas Blingbling fiel weg. Zusammen macht das dann ein Paket, wo man mit einem Handphaser seine Kristalllampe "anschießen" kann.

      Das ganze zusammen sieht dann so aus: thewandcompany.com/rock-mood-light/

      Schaut euch das mal an und achtet auf die, im dem Rock-Mood-Light beiligenden Typ-i_phaser auf die Lösung zur Aufnahme von Batterien. Von Größe, technischem Interieur und Konstruktionsaufwand sollte dieser Cost-Reduced-Phaser doch so ziemlich auf dem Niveau eines 1351-Nachbaus liegen, oder? Mit Felsbrocken liegt das Paket bei 50 englischen Pfund. Ein einzelner Phaser bzw. dann die Maus sollte also definitiv darunter machbar sein. Und seien wir mal ehrlich, so groß ist die Nachfrage nach dem Star-Trek-Nerd-Ding auch nicht. Eine Retro-Maus könnte da schon mehr Kunden ziehen, denn - im Gegensatz zu z.B. den C64-Gehäusen - taugt die Commodore-Maus in der Bluetooth-PC-Version auch als Geschenk von Freunden und Ehefrauen an bekannte Retro-Freunde zur Verwendung am Büro-PC.

      Also, warum keine neuen Commodore-Style-Mäuse mit modernem Innenleben als PC- und Retro-Variante, wie es auch beim CompetitionPro schon geklappt hat? Da ist doch viel mehr Umsatz möglich als bei Tastaturkappen und Amiga-1200-Gehäusen.

      PS: Ich finde es gerade nicht im Netz, kann mich aber erinnern, dass die c't zum Jubiläum einen Wettbwerb ausgeschrieben hatte, wie eine Titelseite in 30 Jahren aussehen könnte. Damals gewann durch Leserwahl ein fiktiver Aufmacher "Das Ende der Maus" mit einem Bild einer Maus, wo das Kabel ein Kreuz formte. Natürlich die klassische Commodore-Maus. Schon da war klar, wie ikonografisch dieses Mausdesign ist und auch heute noch wirkt.
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      Für 1541,... Gehäuse sähe ich eigentlich keinen unbedingten Markt. Die sind selten mit Löchern verbastelt, im Gegensatz zu Brotkasten Gehäuse.. . Und einmal ordentlich mit Atta (naja Omo reicht) drübergeschruppt, ist's wieder wie neu (trifft auch auf die meisten Brotkastengehäuse zu) ;) .

      Wenn Brotkastennachbau: Hohes oder niedriges (0,5cm niedrigere Gehäuseoberschale) ? Ich mag eher das niedrigere, das ist das kompakteste aller C64 Gehäuse u. hat eine rauere unempfindlichere Oberfläche sowie die breiten unkaputtbaren Halte'nasen' verpasst bekommen. Im Hohen dagegen wäre mehr Platz für Mods nach oben hin.. .
      ' war Anfang 2000 schonmal unter dem Kennnamen 'c64fan' hier unterwegs.

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