Posts by joshy

    Interessant. Bei nem Broti sehen die auf dem Bild verwendeten caps komisch aus, aber zu nem C Gehäuse würde das sicherlich geil aussehen. Bisschen wie ein 128er.

    Ich vermute, dass die abgebildeten Tasten erst mal ein Proof of Concept sind, um festzustellen, wie sowas aussehen könnte. Die sind von einem Standard Keyboard und passen z.B. von Höhe und Neigung nicht zum Board. Eine Platine mit Cherry-Switches herzustellen ist imho nicht das Problem. Die Herausforderung sind die Tastenköpfe. Man könnte natürlich versuchen Standardtasten neu zu bedrucken. Das sollte einfach machbar sein, das ist üblich bei gebrauchten Laptops.

    Ich bin mal gespannt. Die Tastatur ist das einzige noch fehlende Teil für einen neuen C64.

    Ich fürchte, dass die C=Key Schaltung schon die einfachste, funktionierende Lösung ist, für den Anschluß einer PS2 Tastatur an einen CBM/C64/C128. Ähnliches macht ja Henning auch mit seinem keyman6.

    Ein Microcontroller liest die PS2 (bei C=Key) oder die C64 (bei Keyman64) Tastatur ein und schickt dann die Tastendrücke über einen Crossswitch an die Matrixabfrage des Rechners. Der Crossswitch ist notwendig, um die Schalter in der Tastaturmatrix zu emulieren.

    Alles weitere ist über die Software des Microcontrollers implementiert. Ob Du nur einfach Tastenanschläge weiterreichst oder irgendwelche Komfortfunktionen wie beim Keyman64 einbaust, erhöht den generellen Aufwand und die Kosten nicht wesentlich.

    Man stelle sich vor, Schulen würden die Dinger benutzen um heutigen Kids BASIC näher zu bringen, oder generell wieder ein Gefühl für Technik zu geben, was den Horizont vom Handy des Jahres überschreitet.

    Uhhha - das möchte ich mir wirklich nicht vorstellen. Vor 34 Jahren habe ich viel in Maschinensprache auf dem C64 programmiert. Das BASIC ist unzureichend und der Editor einfach nur grottig. Wenn ich heute in der Schule die Kinder für Programmierung begeistern möchte, mache ich das mit Arduino, Raspi etc. In England ist das sehr verbreitet - siehe FUZE


    TheC64 ist einfach nur Nostalgie mit modernen Anschlüssen. Ich habe mir natürlich auch schon einen bestellt :love:

    Wer häufig EPROMs und Microcontroller programmiert und ein universelles Programmiergerät sucht, sollte sich nach einem gebrauchten GALEP5 umsehen.
    Neu liegt der leider bei 500€, aber ich habe einen für 280€ von einem Auto Tuner ergattert, da waren sogar noch Adapter für PLCC und TSOP dabei.
    Mit dem Galep kann man sogar alle alte TMS25xx programmieren. Also auch die mit höheren Spannungen.
    Von Conitec gibt es regelmäßig Softwareupdates die neue ICs implementieren.

    Hallo DocMarty,
    schön, dass sich noch jemand mit einem CBM 8xxx beschäftigt

    Es ist ein Modell mit Deutscher Tastatur, wenn ich mit CTRL Shift N den Zeichensatz umschalte, dann ändert sich nicht nur der Bildschirminhalt von
    Groß/Kleinschrift auf EnglischGroß/Symbole, sondern auch der Bereich in der Höhe am Bildschirm wo die 25 Zeilen dargestellt werden.
    Wie ist denn das zu verstehen, warum bleibt die Höhe nicht bestehen ?

    Bei den Business Modellen gibt es einen Textmodus und einen (Pseudo)Grafikmodus. Die Zeichensätze haben eine 8x8 Matrix.
    Im Grafikmodus wird der Bildschirmcontroller so eingestellt, dass die 8x8 Zeichen ohne Lücke aneinander liegen. Damit kann man z.B. Rahmen ohne Lücke ausgebe.
    In Textmodus wird eine zusätzliche leere Scanlinie zwischen den Zeilen erzeugt um die Lesbarkeit zu verbessern. Damit berühren die Unterlängen nicht die Oberkante der Buchstaben darunter.
    Den Default Modus kannst Du imho nur im Editor ROM (EPROM) ändern.

    In solchen Fällen einfach die Schrift weglassen und gesondert als Schriftlabel zum Aufkleben extra drucken.

    Ja, das wäre wahrscheinlich besser gewesen. Jetzt habe ich damit aber angefangen - die ersten 12 Schubladen sind fast fertig. Dann mache ich den Rest auch in hässlich :bgdev

    7,92€ für einen.. ouch...


    Ich würde dann wohl eher hier bestellen, da gibts 5 für weniger...

    Ich habe mal einen je Satz 6502, 8808 und 8812 aus dem Angebot bei AliExpress bestellt. Ich bin ja eigentlich der Meinung, dass man genau das bekommt für das man bezahlt :bgdev
    Ich bin mal gespannt, was da wirklich ankommt. Keinen dieser ICs bekommt man aus anderen Quellen unter 5€/Stk. und das ist schon preiswert.
    Ich berichte, wenn der Kram angekommen ist.

    Ist ne schöne Erweiterung, das es umschaltbar ist, falls man mal einen CBM Rechner rein bekommen sollte.

    Am Anfang des Projektes hätte ich dem wiedersprochen. VC1541 gibt's ja noch in großen Mengen - da kann man ohne Probleme eine permanent auf IEEE-488 umbauen und hat noch eine für die C64er.


    Bei meinem ersten Umbauten habe ich dann festgestellt, dass man ja noch eine Menge mehr macht, wenn der Deckel mal auf ist (Netzteil auf 240V, Gerät reinigen, Kopf und Drehzahl einstellen, ...) Das alles ist zeitaufwändig und irgendwie hat man dann ein besonders gelungenes Exemplar, bei dem man sich nicht entscheiden kann VC1541 oder CBM2031.


    Und die Entscheidung wird uns nun abgenommen :thumbsup: Danke!

    Sorry, helft mir mal auf die Sprünge IEEE-488 - wofür braucht man das? Und warum an der Floppy rausgeführt? Also HP-Protokoll - soviel hab ich gelesen - aber was schließt man da an??

    Och Boulderdash - das ist hier ein riesenlanger Thread der alle Details seit Mitte 2018 diskutiert.


    Der IEEE-488 (aka GP-IB, HP-IB, IEC625) ist der Anschluß für Peripheriegeräte an den großen Commodore Computern der CBM xxxx Serie.


    Dieser Bus war sehr populär aber auch teuer. Er wurde von HP mitte der 70er konstruiert, um Messgeräte, Plotter, Drucker, Laufwerke an Computer anzuschließen. Bis heute kann man diesen Anschluß noch an einigen High End Messgeräten als Option bekommen.


    Da die orginal IEEE-488 Floppies von Commodore langsam aussterben, ist der Umbau einer 1541 ein gutes Mittel, auf dem CBM 40xx und CBM 80xx Disketten lesen und schreiben zu können. Das Format der 1541 ist ja kompatibel zu den CBM4040 und CBM2031

    Ups - Gerrit war schneller!


    Was Du misst, ist ja nur den Widerstand des Drahtes auf der Primärseite. Der Wert kann bei verschiedenen Trafotypen unterschiedlich sein. Wichtig beim Umbau ist nur, dass Du die Anschlußkombination mit dem größten Widerstand wählst. Das sind dann auch die meisten Windungen.


    Bei Deinem Trafo oben kannst Du den mittleren schwarzen Draht ablöten und an der noch nicht verwendeten äusseren Lötöse anlöten.


    Bei der Gelegenheit solltest Du den Netzfilter ersetzen und alle Anschlüsse mit Schumpfschlauch versehen.

    Gedacht habe ich das natürlich auch ... aber diesbezüglich andere Erfahrungen gesammelt, weil ich mal keine anderen Mittel auf Vorrat hatte. Der Rost läuft teilweise mit ab ... probiere es halt aus

    Das hätte wahrscheinlich auch mit Seifenwasser oder reinem Isopropanol funktioniert. Der lose Rost wird halt weggespült. Wichtig ist aber bei so lokalen Schäden, bei denen wahrscheinlich keine ausgelaufenen Elkos im Spiel sind, erst mal alles mechanisch sauber zu machen. Wenn Du mit Flüssigkeiten an ein Board gehst, must Du alles ausbauen und sehr gründlich spülen.


    Ich habe ein Amiga 600 Board, da hat der Vorbesitzer anscheinend einen Elko Schaden beseitigt und das Board mit einer Flüssigkeit gespült. Die ist dann unter die IDE Steckleiste gelaufen und da muss man schon den Spalt mit Druckluft trockenblasen. Die Pinne des Steckers sind unterhalb des Kunststoffrahmens komplett durchgefressen. Sowas merkt man erst nicht, da die Pinns oben ok aussehen.

    Sprühe mal eine ordentliche Ladung Sagrotan drüber ... das nimmt den Rost - oder was immer es auch ist - auf jeden Fall mit.

    Wie sollte Sagrotan das machen? Sagrotan besteht zu 96% aus Ethanol/Isopropanol und der Rest ist Wasser und Desinfektionsstoffe im mg Bereich. Bei Rost handelt es sich um ein Metalloxid - da richtet Alkohol garix aus.


    Hier hilft eher - wie oben schon gesagt - mechanische Reinigung mit Glasfaserradierer oder Säure. Mit Säure (z.B. Essigsäure) und anderen Flüssigkeiten würde ich aber nur rangehen, wenn man sicher ist, dass alles nachher sauber gemacht werden kann.


    Ich würde den IC eher auslöten, alles mechanisch reinigen, die Beinchen neu verzinnen und dann wieder einlöten. Dann kann man sicher sein, dass sich unter dem IC nicht noch eine Überraschung befindet.