Posts by joshy

    Fürs Löten und Überprüfen finde ich 8fach am besten...

    8fach ist schon recht hoch, wenn man löten will. Da ist ja wichtig, dass man noch die Übersicht über die nächsten Lötstellen hat und nicht bei jeder Lötstelle die Platine verschieben muß. Je höher die Vergrößerung desto kleiner das Sichtfeld.

    Got me, ich meinte natürlich eine funktionierende GUI für COBOL unter Linux.

    Immer noch nicht ganz :-)

    Möchtest Du wissen, ob es eine Entwicklungsumgebung unter LINUX für COBOL gibt? Natürlich - man nimmt VI und MAKE. COBOL Programmierer brauchen nicht mehr :bgdev

    Komfortfanatiker können sich ECLIPSE zurechtbasteln. Hier ist ein guter Artikel, wie man das auf einem IBM Mainframe machen kann unter LINUX geht das wahrscheinlich einfacher.

    Hauptsache man kann es als Echtsystem zeigen ... COBOL 64 auf dem C64. Hat denn jemand zufällig kleine Beispielprogramme, die man mal starten könnte? Habe leider kein Beispielprogramm für den C64 auf die Schnelle ... dann könnte man das mal hier zeigen.

    Auf der Nevada COBOL Disk sind zwei Utility Programme als Sourcen, die man zum Test übersetzen kann: RENUMBER.CBL und CONFIG.CBL


    Für den Abacus COBOL Compiler gibt es im Apendix A des Handbuchs ein Beispielprogramm.



    Und hier scheint es schon deutliche Unterschiede zwischen COBOL 64 und COBOl 128 zu geben ... :gruebel .


    COBOLD Experten/Expertinnen vor ... was sagt uns diese Gegenüberstellung genau?

    Das sind die einzelnen Module des Abacus COBOL Systems - also Editor, Compiler, Cruncher, ...

    Beim C64 werden die von der Diskette nachgeladen. Auf dem C128 ist genug Speicher vorhanden um die Module gemeinsam in den Speicher zu laden.

    YEP ... gibt ja auch noch den C128.

    Ja, mit zwei C1571 ist die Geschwindigkeit erträglich - aber richtig Spass macht das auch nicht. Ist aber deutlich besser, als auf dem C64 - das habe ich selber ausprobiert :X

    Einmal ausprobiert - um genau zu sein. Dann wieder eingelagert.

    Der Tretroller- Vergleich hinkt, wenn hier nur die Geschwindigkeit und Grösse der Massenspeicher bemängelt wird. Und das hat sich am C64 doch extrem verbessert?

    Jeder Vergleich hinkt - der C64 ist ein netter Spielecomputer, nicht mehr. COBOL wird zur Erstellung kommerzieller Programme in Rechenzentren(!) verwendet. Die Progammiersprache ist da nicht ausschlaggebend sondern die Gesamtinfrastruktur aus mächtiger Peripherie und Rechnern mit echten Betriebssystemen. Natürlich kannst Du das nicht mit einem C64 vergleichen.

    Also ist es nicht eher so, das der C64 damals ungeeignet war, jetzt aber wesentlich besser dasteht, wenn es ein modernes COBOL für ihn gäbe, was die neuen Möglichkeiten nutzt?

    Und nochmal - heute ist jeder Raspi 100x leistungsfähiger wie jeder C64, und trotzdem programmiert den keiner in COBOL und würde auch nicht behaupten, dass man tolle Sachen mit COBOL auf dem Raspi machen kann. Das gehört einfach nicht zusammen.


    Wenn Du eine Hochsprache für die Softwareentwicklung für einen C64 benötigst, nimm einen C/C++ Crosscompiler oder irgendwas was auf einem echten Computer ausführbaren 6502 Code erzeugt. COBOL, FORTRAN und ähnliches ist da untauglich.


    Der C64 hat sich auch seit 1982 nicht besonders weiterentwickelt - und eigentlich will das auch keiner. Wir lieben die Kiste so wie er ist :-)

    Ich erinnere mich nicht im geringsten an sowas wie "User-Interface" oder Bildschirmmasken, oder wie man das am Großrechner programmiert hätte.

    Die Datenverarbeitung war in den meisten Fällen ja halb-interaktiv. Die IBM-Terminals bekamen vom Host eine Eingabemaske, in die die Daten für die aktuelle Transaktion lokal eingetragen wurden. Das ging recht flott, da alles im Terminal passierte. Dann wurden diese lokalen Daten auf Knopfdruck wieder an den Host gesendet. Während der Eingabezeit konnte der Host sich um andere Transaktionen kümmern.

    Was hatten denn die Rechner aus den 50er, 60er, 70er Jahren, was dem C64 fehlt?

    Eine aufwändige, professionelle Infrastruktur. Massespeicher heißt 1970 große Bandlaufwerke und Trommel/Plattenspeicher.

    Du fragst ja auch nicht, warum man mit einem e-Tretroller keinen Motorrad-Grand-Prix mitfahren kann, obwohl der einen Motor und zwei Räder hat.


    Nachtrag:

    Du solltest noch unterscheiden ob Du auf einem Rechnersystem mit einem Compiler ein großes Programm übersetzen möchtest oder ob Du dieses Programm Auf dem Rechnersystem laufen lassen willst.

    • Zum compilieren benötigst Du in erster Linie viel schnellen Massespeicher. In den 1970ern war das ein Zusammenspiel zwischen den Bandlaufwerken und den Plattensystemen. Wenn Du das auf einem C64 machen möchtest, musst Du ständig eine Menge von Disketten wechseln. Mit viel Geduld und Konzentration könnte es Dir gelingen ein längeres COBOL Programm zu übersetzen und zu linken.
    • Dieses Compilat ist aber in der Regel auch kein Programm, was zum Ausführen komplett in den Arbeitsspeicher geladen wird. Auch zur Laufzeit benötigst Du Terminals die Eingabetransaktionen selbstständig bearbeiten können, ein Betriebssystem welches diese Transaktionen an die Module weitergibt, die die Daten bearbeiten. Da die Arbeitsspeicher klein waren, musste alles über die Massespeicher laufen.

    Heute kann man das mit jedem RaspberryPi machen.

    Läuft aber ... habe gestern und heute mühsam die erforderliche "Operations Disk" dazu erstellt. Könnte jetzt also im Prinzip mit COBOL-Programmierung loslegen, beherrsche aber die Sprache nicht. Vielleicht gebe ich mal irgendwann ein Beispielprogramm ein und compiliere das.

    Ja - genau dafür ist das System. Mit dem Nevada COBOL wie auch dem Abacus COBOL kann man Cobol auf einem einfachen Level lernen und kleine Beispiele übersetzen. Hier gibt's übrigens ein nettes Tutorial

    Ein produktives kaufmännisches Programm kann man damit aber nicht sinnvoll auf dem C64 implementieren. Selbst wenn man eine große COBOL Quelldatei übersetzen könnte, wird das Compilat auf einem C64 wg. der schlechten Massespeicheranbindung nicht einzusetzen sein.

    Hat denn jemand mal COBOL am C64 ausprobiert?

    Es gibt eine Version des Nevada COBOL für den C64 - allerdings nur unter CP/M. Der C64 muss also mit einer Z80 Karte aufgerüstet sein. Da CP/M und der COBOL Compiler diskettenorientiert läuft, mach das mit den C64 Laufwerken keinen Spass. Es ist lediglich ein Proof of Concept und keine brauchbare Lösung.

    Esw gab noch einen COBOL Compiler für den C64 von Abacus Software. Der war aber auch nur sehr eingeschänkt zum COBOL lernen zu verwenden. Was produktives kann man damit nicht machen.

    Aber bei dem geringen Speicher der damaligen Rechner, war das wirklich so sinnvoll?

    Cobol ist eine Hochsprache und wir compiliert. Ausgeführt wird der Maschinencode. Entscheidend für dessen Qualität ist der Compiler.


    Und wie schnell ist die Sprache überhaupt?

    Eine Sprache hat keine Geschwindigkeit - ausschlaggebend ist der Sprechende. In dem Fall der Computer.

    Ich nehme STANNOL TIPPY, allerdings sollte man das nicht so oft machen, da es der Spitze letztendlich schadet. Also nur wenn sie so richtig verdreckt ist hernehmen.

    Das ist sehr gut, wenn die Lötspitze verzundert ist und nicht mehr vom Lötzinn benetzt wird. Sobald das Lötzinn abperlt oder von einigen Stellen nicht mehr aufgenommen wird, muß man mit einem Aktivator wie STANNOL TIPPY oder ERSA-Reaktivator ran.

    Wenn ihr bleihaltigt lötet - die Aktivatoren gibt es leider nicht mehr in einer bleihaltigen Version. Wenn man aber die saubere, aktivierte Spitze direkt wieder mit bleihaltigem Lötzinn benetzt ist alles gut.

    Rasenkantentrimmer.


    Ich habe einen Forstfreischneider von Husqvarna - wenn du zu dem sagst, er wäre ein Rasenkantentrimmer, sägt der Dich mitten durch. Mit dem Sägeblatt mache ich auch kleine Stämme bis zu 45mm Durchmesser nieder.

    Das bin nicht ich, zeigt aber was ein Freischneider ist.

    4 Monate Wartezeit nach der Bezahlung? Mach mich nicht schwach

    Gideon ist schon sehr professionell, aber er produziert die Teile als Privatperson in Produktionskampagnen wenn genug Bestellungen vorliegen - da muss man manchmal etwas Geduld mitbringen.

    Gideon hat auf seiner Seite auch etwas zur aktuellen Situation geschrieben:

    (Übersetzung aus dem Englischen)


    Zunächst einmal hoffe ich, dass Sie und Ihre Lieben bei guter Gesundheit sind. Die Lage in der Welt ist im Moment ziemlich kritisch. Die Prioritäten verschieben sich, die Situationen zu Hause ändern sich, und wir müssen unser Leben entsprechend neu organisieren. Ich bin da keine Ausnahme. Ich versuche jedoch, das Ultimate-Projekt am Laufen zu halten. Mit dieser E-Mail möchte ich Sie über den Fortschritt der Herstellung des von Ihnen bestellten Boards informieren.


    Es lässt sich nicht leugnen, dass die Dinge etwas langsamer als gewöhnlich vorankommen. Dies war besonders beim Kauf der Komponenten zu bemerken. Die gute Nachricht ist jedoch, dass alle Komponenten vollständig sind und die Leiterplatten auf der unbestückten Leiterplatte hergestellt wurden und im Bestückungswerk ausgeliefert wurden bzw. ausgeliefert werden sollen. Das Werk, in dem die Leiterplatten montiert werden, hat zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen und wird weiterhin normal arbeiten. Mir wurde mitgeteilt, dass sie nach dem Osterwochenende mit der Montage der Leiterplatten beginnen werden. Normalerweise brauchen sie etwa zwei Wochen, bis die ersten Bretter aus der Produktion kommen.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Versand der U64 voraussichtlich in der ersten Maihälfte wieder aufnehmen werde. In der Zwischenzeit werde ich dafür sorgen, dass die Netzteile und Verpackungsmaterialien auf Lager sind, so dass ich sie schnell versenden kann. Wenn alles nach Plan verläuft, werde ich in der letzten Aprilwoche eine Zahlungsaufforderung für die noch nicht bezahlten Bestellungen verschicken.

    Das war auch meine erster Vermutung, aber es sieht für mich nicht so aus, als wäre zwischen Fenster und dem Rücken des Bartträgers genug Platz, als das sich dort eine Person aufhalten könnte, ohne dass die beiden sich sehr intim nahe kommen.

    Der bartige Vortragende steht vor einer Doppeltür bei der der rechte Flügel etwas geöffnet ist und der Andere seine Kopf durchsteckt, um zu sehen was los ist.

    Wenn man genau hinsieht, gibt es einen dunklen senkrechten Strich über dem Kopf des Bärtigen der von der Öffnung der Tür stammt.

    Ich habe auch mein U64 Elite Board in ein Pixelwizard Gehäuse eingebaut, das passt perfekt.

    Du solltest allerdings erst die Platine ohne Schrauben auf der Unterschale justieren und dann alle Schrauben in die Löcher stecken ohne eine Seite direkt festzuziehen. Dann ziehst Du die Schrauben schrittweise immer über Kreutz fest.

    Die Löcher in der Platine sind größer als die Schrauben. Wenn Du zuerst eine Seite festschraubst, verschiebt sich die Platine, so dass die anderen Löcher nicht mehr in Flucht sind.

    Wichtig! Die Netzfilter liegen in der Regel vor dem Netzschalter - d.h. die liegen am Netz, auch wenn das Gerät selber abgeschaltet ist. Dann braten diese Teile sehr gerne durch, wenn die älter sind. Bei jedem Altcomputertreffen geht mindestens ein Netzfilter durch. Einige Experten sind mittlerweile der Meinung, dass Sie Baujahr und Marke am Geruch erkennen können.

    Hier ist einer in einem meiner C1571 Laufwerke, der auf der Doreco Party 2013 durchgebraten ist - und das LW war ausgeschaltet.

    Mein Galep5 kann die 26(c)v12 programmieren. Allerdings nur in DIL28 für die PLCC28 fehlt mir der Adapter :-(.

    Ich kann das programmieren der DILs also gerne für Euch übernehmen :-)