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Was würdet ihr ausgeben für...

  • Hallo! Ich bin noch Neuling im Amiga-Lager, komme eher aus der 8-Bit-Ecke...
    Daher meine Frage: Was würdet ihr ausgeben a) für einen Amiga 600 b) einen Amiga 1200?
    Das Gerät sollte natürlich optisch und technisch einwandfrei sein.


    Welchen der beiden würdet ihr mir empfehlen?


    Danke, Frank

  • Zu den Preisen kann ich nicht viel sagen, meinen A1200 hab ich '96 neu gekauft, wenn mich nicht alles täuscht werden die so ab 60.-€ gehandelt, der A600 liegt etwas darunter ab 40.-€ in der Bucht manchmal höher aber mit Glück auch mal günstiger.


    Zur frage welcher von beiden, eigentlich der A1200, wenn Du allerdings nur die Kiste brauchst um Daten auf Disk zu übertragen reicht auch ein A600. Es hängt ein bißchen davon ab was Du damit machen möchtest. Wenn es nur ums spielen geht würde ein A500 mit Speichererweiterung vollkommen ausreichen.

  • Also, was ich so in der Bucht gesehen habe in der vergangenen Zeit (und ich schau da schon genau;)) kriegste funktionstüchtige A1200 (brauch ich noch) ab etwa 40,-, A600 (hab ich schon) so ab 25,-, wenn sie funtionieren... Problem bei den 600ern (bei den 1200ern kann ichs ja nicht dsagen) ist oft, das die Geräte zwar technisch gut sind, aber eben vergilbt. Hab z.B. nen Netzteil hier, wenn ich das etwas umlackiere und Räder dranmache, gäbs nen guten DHL-Bulli :D

  • meinen 600er hab ich vor einen jahr für 40euro gekauft.


    den 1200 beobachte ich auch schon seit einiger zeit.
    jedoch hab ich nirgendwo einen unter 90euro gesehen, sonst hätte ich schon zugeschlagen


    zumal es dann auf zubehör und zustand (vergilbt) ankommt, hab ich bis jetzt noch nicht zugeschlagen.


    denke aber um 120euro sind gute geräte zu finden.


    irgendwo hat die doch noch jemand NEU angeboten !!


    600 und 1200 -- ist vielleicht interessant damit man spiele auf festplatte speichern kann.


    amiga 500 mit speichererweiterung ist dann immer noch ans floppy angewiesen.

  • Ich würde empfehlen:


    Zum reinen Spielen der AmigaSpiele von Diskette:
    Amiga 500 mit 512KB Speichererweiterung und ein zweites Disklaufwerk. Der Amiga hat noch den 68000 Prozessor und Kickstart 1.3. Damit laufen auch die alten Spiele, welche auf den A1200 ohne Weiteres nicht mehr laufen. Nackten A500 mit Maus uns Netztzeil sind gebraucht für 25€ zu bekommen. Zweites Disklaufwerk ist für 10€ zu bekommen. Festplatte samt Controller ist für unter 50€ zu bekommen.


    Zum mehr machen und zum Spielen der Spiele von HDD:
    Amiga 1200, Amiga 2000, Amiga 3000 oder Amiga 4000. Wenn du aber mehr machen möchtest, dann solltest du schon genau nennen, was du mit deinem Amiga vor hast. Amiga 1200 und Amiga 2000 sind sehr gut zu erweitern. Es gibt noch "viel" Hardware auf dem Gebrauchtmarkt. Hardware für A3000 und A4000 sind oft noch ein wenig teurer (Turbokarten).


    Einen A600 würde ich nicht empfehlen. Er hat keinen Nummernblock und Hardware ist selten und teuer. Vorteile gegenüber dem A1200 hat er keine. Weitere Vorteile gegenüber der anderen Amiga ist lediglich der PCMIA- Steckplatz.


    Mfg
    Dirk

  • Einen A600 würde ich nicht empfehlen. Er hat keinen Nummernblock und Hardware ist selten und teuer. Vorteile gegenüber dem A1200 hat er keine. Weitere Vorteile gegenüber der anderen Amiga ist lediglich der PCMIA- Steckplatz


    Also ich habe einige Amiga´s (A500, A600, A600HD, 1000, 1200), aber am liebsten benutze ich den A600 mit eingebauter 540MB- Festplatte und PCMCIA-CF-Adapter.
    Größter Vorteil des A600, handlich klein, braucht wenig Platz auf dem Schreibtisch und es ist alles drin, was man braucht.
    Zum Zocken von "Standard"-Amiga-Spielen ist der A600 super geeignet, den fehlenden Zehnerblock habe ich noch nie vermisst und selbst wenn doch, dann wird eben der A500 und der A1200 herausgeholt - aber in der Regel ist bei mir der A600 im Einsatz. Mir gefällt der A600, ist ein schickes Gerät :)

  • Für einen Neueinsteiger gibt es ja nur zwei Anwendungsgebiete für einen Amiga: Spiele oder Demos. Da kommen drei Geräte in Frage:


    1. Amiga 500: Billig zu finden, oftmals aui Flohmärkten für 10 EUR alles komplett. Vorteil: Kompatibel zu allen älteren Spielen, sofern sie auf Diskette sind.Nachteile:
    -Controller für eine Festplatte kosten mehr als der Rechner.
    -sperrig


    2. Amiga 600: Hat alle Vorteile eines Amiga 500, ist aber weniger sperrig. Den Ziffernblock wird heutzutage wohl keiner vermissen, niemand wird seinen A 600 im Büro für Tabellenkalkulationsprogramme einsetzen. Weitere Vorteile: Eingebauter Festplattencontroller und PCMCIA-Slot. Letzteren kann man nutzen, um entweder ein Netzwerk einzurichten, oder mittels Adapter eine CF-Card extern als Datenspeicher anzuschließen. Damit eine Festplatte reibungslos läuft, sollte mindestens ein Kickstart 2.05 verbaut sein, zu erkennen am Aufkleber "A600HD" oder an der Tatsache, dass bereits eine Festplatte eingebaut ist. Sollte keine Festplatte angeschafft werden sollen, ist ein zweites Diskettenlaufwerk (5 EUR) eine gute Investition. Sinnvoll ist eine Speichererweiterung, Unsinn ist eine Turbokarte.


    3. Amiga 1200. Das Allroundtalent. Kann vereinzelt zicken bei alten Spielen, aber dafür hat er bereits AGA-Grafik und ist zu praktisch allen neueren Spielen und Demos kompatibel. Meiner Meinung nach die perfekte Game-Maschine. Das nackte Gerät kostet ab 70 EUR aufwärts, um damit aber wirklich was machen zu können, ist eine Turbokarte sehr empfehlenswert. Ideal für alle Spiele ist eine Karte mit 68030 Prozessor, am Besten eine Blizzard 1230 IV. Dort kann auch einfachst RAM durch einen PS/2 Riegel nachgerüstet werden. Eine Festplatte ist ebenfalls anzuraten, auch da gibt es preiswerte Adapter für CF-Karten. 4 GB ist satt und genug, mehr kann das Betriebssystem vor OS 3.5 ohnehin nicht ansprechen! Der Preis für die Turbokarte liegt inzwischen auch schon wieder bei knapp 100 EUR!


    Bei den "großen" Amigas mit Ausnahme des A 1000 sollte man dringend drauf achten, dass die Batterie auf dem Motherboard noch nicht ausgelaufen ist, diese gehört sofort nach Kauf getauscht! Beim A 4000 kommen auslaufende Kondensatoren (fängt meist beim Soundausgang an, der Ton wird kratzig) hinzu. Das ist schon eine qualifizierte Reparaturarbeit. Die Konigin der Amigas ist der A 3000 (insbesondere der Tower), allerdings inzwischen auch schon mit alterbedingten Wehwechen, obwohl die Verarbeitung grundsätzlich besser ist als beim Nachfolger A 4000. Aber wenn was nicht läuft, wird es anstrengend... Der Amiga 2000 ist eigentlich nur ein besonders hässlicher A500 im Container, aber wenigstens auch vom Grobmotoriker selber zu reparieren. Natürlich hat der A2000 auch Steckplätze für Erweiterungen wie Turbokarten oder Grafikkarten, macht aber für Spieler keinen Sinn. AGA fehlt und kann auch nicht nachgerüstet werden. Als geschmackvolle Alternative zum Amiga 500 kann ich durchaus den Amiga 1000 empfehlen, der ist relativ einfach zu warten, und er macht auch optisch was her. Eine externe Speichererweiterung (meist als "Golem-Box" im Handel zu finden) ist allerdings ein muss, ebenso wie ein externes Diskettenlaufwerk.

  • Den Ziffernblock wird heutzutage wohl keiner vermissen, niemand wird seinen A 600 im Büro für Tabellenkalkulationsprogramme einsetzen.


    Aber vielleicht für F-18 Interceptor, F-117, Gunship und diverse andere Simulationen ;)

  • Für einen Neueinsteiger gibt es ja nur zwei Anwendungsgebiete für einen Amiga: Spiele oder Demos.

    Hmmm... das mögen für die meisten Leute wichtige Schwerpunkte sein. Aber man kann auch auf andere Ideen kommen...!
    Mit einem Genlock am Amiga Videos zu bearbeiten fände ich z.B. ziemlich cool! Und wenn man eine witzige Kiste braucht, um seine Briefe zu schreiben,
    warum nicht einen Amiga nehmen? Anwendungsmöglichkeiten gibt es viele...!

    Ich persönlich (und da bin ich sicher keine Referenz) würde nie mehr als 15€ für einen A600 ausgeben (die 4 A600 vom Flohmarkt dieses Jahr waren auch nie teurer)..

    Dabei ist natürlich zu bemerken, daß Frank nach Geräten in
    einwandfreiem Zustand fragte, was ja auf dem Flohmarkt nicht immer unbedingt der Fall ist. Wie dem auch sei, vielleicht magst Du ja einen zu dem Preis an
    ihn abtreten? :nixwiss:

  • Kick 1.3..... wird reichen wenn du nur Spiele von Disketten spielen willst....
    Die WB dazu ist relativ gruselig....


    Kick 2.x - 3.1 wenn du mehr als nur spielen willst, oder spiele von der HD Laden willst (WHDLoad)
    Diese Kicks können Inkompatibilitäten hervorrufen, WHDLoad beseitigt diese......


    Ich würde nen A1200 mit HD und ner RAM Erweiterung/kleinen TK als Anfänger nehmen....
    Macht viel mehr Spass, glaub mir....

  • Es gibt ... (wenn Du genau google'st) und Dich ein wenig schlau machst, immer noch neue und original verpackte Amiga 1200 zu kaufen. Du wirst dann etwa 160,- Euro anlegen müssen, hast dann aber auch einen Traum in weiß ohne wenn und aber ... Gruß ! Jürgen AGA rules !!!!


    Bis jetzt noch nicht gefunden. Another hint please... :help:


    Die Geräte sind aber nicht aus Commodore-Produktion, oder?

  • Nein, wenn du aber WHDLoad (Spiele von HD starten wie erwähnt) benutzen willst kann es dir wurscht sein ob du ein C= oder ESCOM A1200 hast.....



    Mit Geduld, dürftest du einen A1200 um die 40-50 EUR bekommen, RAM Erweiterungen kosten auch nicht wirklich viel (10-20 EUR glaub ich)


    PCMCIA->CF Adpater... kostet um die 10 EUR ....... LOHNT sich aber, du kannst mit einer CF Karte ganz leicht Datentransfer PC<-> Amiga machen