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Bedarfsabfrage für ein deutschsprachiges Handbuch für den MEGA65 (mit Umfrage)

  • Nun, jetzt weißt Du wenigstens, was für eine Arbeit sich Martn Luther gemacht hat :thumbsup:

    Der Martin war aber ein -> #Ketzer (sagt ROM), und wegens dem gabs auch den 30-Jährigen Krieg (der eher mehr als 100 Jahre dauerte).

    Laß uns hoffen das Snoopy's Arbeit uns nicht so entzweit wie Anno dazumals Martins Arbeit die Welt entzweit hat...

    ;-)

  • Ich habe jetzt den ersten Abschnitt von Kapitel 8 durch (11 Seiten) und die Befehlsreferenz etwas weitergemacht.


    Zusammen mit dem Titelblatt (das auch bis auf den deutschen Titel 1:1 dem Original entspricht)



    habe die die bis jetzt übersetzten Seiten als kleines "Minibüchlein" mit 28 Seiten einfach mal als PDF zusammengetackert und hier angehängt.


    Wer Lust hat, kann sich mit Kapitel 8 schon mal an BASIC rantasten und die ersten Schritte nachvollziehen. :)


    Am Ende des Abschnitts sind auch 4 BASIC-Aufgaben, die man selbst lösen und umsetzen soll. Die sind Hausaufgabe und bis Montag abzugeben! :prof:


    Und keine Ausreden: Für die Programme braucht es nicht den MEGA65 auf den Tisch. Hierfür reicht auch der VC 20 mit 5kb! Und der C64 sowieso! :D

  • Sehr schön geworden ! Gut übersetzt !
    Snoopy eine tolle Idee (und ein hartes Stück Arbeit ;-) ) !


    Im vierten Rätsel in der Überschrift ist noch ein "to" drin. (Seite 20 / 8-13) sollte evtl. "nach" oder "zu" sein ?
    und der "x" Abstand stimmt nicht bei 10x 10


    PS: Zur Hausaufgabe: Ist es zulässig, dass ich alle Zahlen des "1 x 1" (von 1 bis 100) über Data Zeilen in den Speicher POKEe und dann bei benötigter Abfrage einfach aus dem Speicher lese und Ausgebe ......?
    Dazu müsste ich in die FOR NEXT Schleife einen READ Befehl mit einbauen. Damit habe ich das FOR verändert :-) Aufgabe bestanden !!! :-D

    ;-)

  • Super Arbeit

    Dankeschön dafür

    Das Wochenende ist gerettet:thumbsup:

  • Im vierten Rätsel in der Überschrift ist noch ein "to" drin. (Seite 20 / 8-13) sollte evtl. "nach" oder "zu" sein ?
    und der "x" Abstand stimmt nicht bei 10x 10


    PS: Zur Hausaufgabe: Ist es zulässig, dass ich alle Zahlen des "1 x 1" (von 1 bis 100) über Data Zeilen in den Speicher POKEe und dann bei benötigter Abfrage einfach aus dem Speicher lese und Ausgebe ......?
    Dazu müsste ich in die FOR NEXT Schleife einen READ Befehl mit einbauen. Damit habe ich das FOR verändert :-) Aufgabe bestanden !!! :-D

    ;-)

    Danke! Auch für die Hinweise! :thumbup:


    Und auch wenn das Ergebnis stimmt, die Hausaufgabe geht auch deutlich einfacher. :D



    Eine kleine Anekdote:


    Ich baue bei der Übersetzung ja selbst genug Fehler ein, aber bei der Beschäftigung mit dem Text fällt mir hin und wieder auch ein Fehler im Orginal auf, den ich dann auch jeweils an das Team weiterleite.


    Einen gestrigen Fehler auf der Seite 8-12 des aktuellen "MEGA65-Books" fand ich ganz witzig. Der dort verwendete MEGA65 hat angeblich eine LIST-Taste (roter Kreis). Aber sucht nicht zu lange auf der Tastatur, die gibt es tatsächlich nicht! :D



    Korrekt ist hier der LIST-Befehl, wie er auch weiter oben im Text (grüner Kreis) verwendet worden ist, gemeint. ;)

  • Für die Übernahme dieser Arbeit möchte auch ich zunächst meinen Respekt bekunden.


    Mein Senf zu einigen bisher diskutierten Aspekten:

    alphanumerische Zeichenkette" wäre auch im Angebot :D

    Genau so definiert das C64-Handbuch den String auf Seite 111. (-:

    Wie hat den Commodore damals im deutschen Handbuch den STRING genannt?

    Bei der ersten Erwähnung auf Seite 36 steht:

    Quote

    :commodore:


    Steht hinter einem Variablennamen ein $, so handelt es sich um eine sogenannte "Stringvariable". Eine solche Variable kann für eine beliebige Aneinanderreihung von Zeichen (auch "Strings" genannt) stehen. Diese Strings können Buchstaben, Zahlen und auch Sonderzeichen enthalten.


    Im C128-Handbuch, das hier rumliegt, gibt es soweit ich es überblicke gar keine direkte Anrede

    Im C64-Handbuch schon; erster Satz:

    Quote

    :commodore:


    Wir möchten Sie hiermit beglückwünschen, daß Sie nun Besitzer eines COMMODORE 64 sind, einem der besten Mikrocomputer der Welt.

    Das sollte schon dauerhaft beim "Du" sein. Wir kennen uns ja alle gut.

    Ich fände ein "Du" passender als "Sie", wenn man die lockere MEGA65-Community im Hinterkopf hat.

    Das Handbuch soll sich doch auch an komplette Computer-Neulinge wenden - die sind dann auch noch nicht Teil der Community und kennen hier niemanden.


    Ich persönlich mag es nicht, in Büchern angeduzt zu werden. Der Sound klingt irgendwie entweder respektlos oder nach Kindergarten.


    Hauptsache ohne Gendersternchen.

    Ich bemühe mich schon lange in allen meinen Texten, auch hier im Forum, um eine genderneutrale Sprache - das geht ganz ohne Binnen-I oder -Sternchen. Zum Beispiel würde ich den ersten Satz so übersetzen:


    Wussten Sie, dass viele Computerfachleute, die auch auf beruflichem Niveau programmieren, den Umgang mit dem Computer schon als kleine Kinder gelernt haben?


    Das ist inhaltsgleich, genderneutral und sprachlich unproblematisch.


    Hier im Thread verwendeten übrigens mehrere intuitiv die genderneutrale Wendung "C128-Handbuch". Ich sprach vom "C64-Handbuch". Die maskuline Form ist hier sogar sperriger - also ich wäre auch auf dem Titelbild für:


    MEGA65

    Handbuch


    statt


    MEGA65

    Benutzerhandbuch


    Im manchen Kontexten ist mit "Handbuch" eher ein dickes, allumfassendes Werk gemeint; soll der eher einführende Charakter betont werden, wäre ich für "Bedienungshandbuch" oder schlicht "Einführung".


    Mir kommt eine standardmäßig maskulinisierte Sprache mittlerweile altertümlich und hausbacken vor - wie übrigens auch eine zwanghafte Eindeutschung englischer Fachbegriffe wie in den angeführten BILD-Beispielen.


    Wird eigentlich eine REAL-Zahl bzw. Variable im Deutschen als eine reelle Zahl bezeichnet? :gruebel

    C64-Handbuch:

    Quote

    :commodore:


    Dezimalbruch (S. 34)

    Fließkommazahlen (real) (S. 111)

    Realvariablen (S. 112)

  • Das Handbuch soll sich doch auch an komplette Computer-Neulinge wenden - die sind dann auch noch nicht Teil der Community und kennen hier niemanden.


    Ich persönlich mag es nicht, in Büchern angeduzt zu werden. Der Sound klingt irgendwie entweder respektlos oder nach Kindergarten.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung! :thumbup:


    Ich sammle hier gerne Meinungen dazu. Ich selbst habe auch meine Schwierigkeiten, wenn ich in Firmen, selbst als Neuling, selbstverständlich und ohne Rückfrage sofort mit "Du" angesprochen werde. Ich empfinde das nach wie vor als unhöflich, selbst wenn das immer mehr und öfter der Fall ist.


    Bei einem Buch von der Community für die Community würde ich persönlich jedoch ein "Du" bevorzugen. Wir duzen uns ja hier im Forum auch alle. Und für mich würde es nun etwas "komisch" klingen, wenn ich in einem Buch dieser Community plötzlich mit "Sie" angesprochen werden würde.


    Aber ich kann auch deine Position verstehen! Und bin auch offen, wenn es hierfür mehr Befürworter gibt.


    Was ich zumindest aber nicht machen werde ist, davon zwei Versionen: "Du" und "Sie" zu tippen. Das wäre mir definitiv zu viel! :D


    Hier beneide ich z.B. die englisch sprechenden Länder sehr. Da gibt es für alle ein "you" und gut ist. :)

  • Ich habe auch mal die Begrüßung der Käufer des MEGA65 aus den ersten Seiten des "Userguide" übersetzt.


    Das bekommt jeder Käufer zusammen mit dem MEGA65 als gedrucktes, englischsprachiges Buch mitgeliefert.


    Wer nur Deutsch kann, kann die Grußworte jetzt hier lesen und bekommt hoffentlich das Gefühl, dass sich das Team wirklich sehr freut und sie auch alle ganz nett sind. :D

  • Hier beneide ich z.B. die englisch sprechenden Länder sehr. Da gibt es für alle ein "you" und gut ist. :)

    Wie schon mal gesagt: Das englische 'Du' ist -> thou.

    Brother where art thou,

    Thou schall not...

    etc.pp

    You ist Siezen.

  • Den reinen Text übersetzen ist hier "nur" ein Teil der Arbeit.


    Das original Buch liegt als LaTeX-Texte vor. Da sind auch viele Steuercodes u.a. mit drin. Und diese müssen auch bei der deutschen Übersetzung richtig gesetzt (bleiben) und evtl. angepasst werden. Man muss immer wieder mal das Buch compilieren lassen und schauen, ob auch bei Layout noch alles mit dem übersetzten Text passt und stimmt.


    Ein paar Seiten reiner Wordtext würden sich deutlich zügiger übersetzen lassen. So ist halt die auch die Arbeit mit der LaTeX-Setzerei und entsprechende Texteinfügerei, die auch Zeit in Anspruch nimmt.


    Aber die Bibel wurde ja auch nicht in einer Woche übersetzt ... :D

  • Jungs, warum lasst ihr nicht einfach DeepL die Arbeit machen? Das ist zu 99,x Prozent korrekt. Hier der erste Abschnitt:


    „Herzlichen Glückwunsch zum Kauf eines der am längsten erwarteten Computer in der Geschichte der Computertechnik. Der MEGA65 ist ein von der Community entwickelter Computer, der auf dem nie erschienenen Commodore® 651 basiert; ein Computer, der 1989 entwickelt wurde und 1990 auf den Markt kommen sollte. Jahrzehnte sind vergangen, und der MEGA65 erinnert an eine frühere Zeit, als Computer noch einfach und freundlich waren. Sie waren nicht nur einfach zu bedienen und zu verstehen, wie sie funktionieren, sondern auch freundlich und zugänglich für neue Benutzer.“


    Arndt

  • Jungs, warum lasst ihr nicht einfach DeepL die Arbeit machen?

    Wie ich es im Beitrag drüber geschrieben habe, ist die reine Übersetzung, so komisch es klingen mag, prozentual gesehen bei der Übersetzung des Buches, der geringere Anteil an Arbeit. Das geht relativ flott und wenn der Text als reines Textdokument vorliegen würde und auch nur als Textdokument ausgegeben werden sollte, dann gebe ich dir Recht. Ab damit in den automatischen Übersetzer und einmal Korrekturlesen und gut ist.


    Wenn man aber das Buch, so haben will, wie es auch im Original ist, dann kommt man nicht darum herum, den Text nicht nur zu übersetzen, sondern ihn auch wieder "passend" mit allen Steuercodes usw. im LaTeX-Dokument einzubinden, die Screenshots mit den Beispielen am Emulator neu ablichten und einfügen, nach Änderungen alles compilieren zu lassen und überprüfen, ob das Layout auch mit dem neuen Text noch passt. Nur so schafft man es, dass die Übersetzung auch wieder so aussieht, wie das englische Buch. Und das ist prozentual mehr Arbeit als das Übersetzen des Textes.