Posts by sparhawk

    Ich habe "Hob" von meiner Tochter bekommen.




    Ich hatte das auf meiner Steamwunschliste und gar nicht mehr gewusst das da drauf ist. Hätte ich mir selbst wohl nicht mehr gekauft, aber jetzt habe ich es, also habe ich mir gedacht, ich probiers mal. Erster Eindruck. *BÄH*. Die Grafik ist nicht so meins, man bekommt keinerlei Information, das Intro läuft nur in einer Pseudo Gibberischsprache, also bekommt man eben gar nichts erklärt. Obwohl das Spiel 3D ist, gibt es eine feste Kamera, so dass man sich nicht umsehen kann (was ich gar nicht leiden kann). Die Übersichtskarte ist winzig und auch nicht gerade dazu angetan dass man was drauf erkennt.


    Ich habe dann ein wenig rumgespielt und Fortschritte gemacht, ohne dass ich eigentlich so recht wusste warum. Als ich den ersten Teleporter gefunden habe, war mir nicht mal so richtig klar wie man den benutzt, weil man auf der Karte das nur schlecht erkennen kann und man auch nicht wirklich angezeigt bekommt welches Ziel anvisiert wird.

    Bin trotzdem dran geblieben, weil ich im Moment kein Spiel habe was mir zusagt und je weiter ich gekommen bindest besser wurde es. Es hat sich nichts geäändert am Spiel, aber es schafft den Trick dass man reingezogen wird. Ich habe zwar immer noch keine Ahnung was man warum tun muss, aber mittlerweile kann ich auch mit der Karte umgehen und habe ich auch paar Mechaniken verstanden, so dass ich jetzt besser klarkomme. :) Hätte ich nicht gedacht, aber das Spiel ist echt gut, wenn man sich mal über die Einstiegshürde hinweggespielt hat.

    Es geht einfach um die Verhältnismässigkeit, so meine ich das.

    Na, ja. Wenn es darum geht, dann ist es eigentlich verschwendete Zeit den x-ten Emulator für eine 30 Jahre alte Kiste zu programmieren. :)


    Quote

    Wenn ein Soundbug dafür sorgt, dass ein Emulator ständig krächzt oder leiert: Muss dringend gefixed werden.

    Aber ob der Tapewarp nun einen winzigen Moment zu früh stoppt... Das meine ich.

    Ich denke mal, das muss sowieso PICJI entscheiden ob und was er machen will. Ich denke mal er lebt nicht davon und das ist ein Hobby. Von daher ist es ja richtig und gut wenn Fehler gefunden und gemeldet werden, und ob und wann das gefixed wird, dass entscheidet dann sowieso PCIJI.


    Ich finde jedenfalls den Aufwand den er da betreibt echt toll und vor allem dass er hier so offen entwickelt, dass man eigentlich immer informiert ist was gerade der Stand ist. :thumbsup:

    Hi Folks!


    Die Frage klingt erstmal banal (die Idee zu dem Thread kam mir übrigens bei diesem Posting hier) - natürlich mit der Lahmasette/Floppy.

    Aber wie kam eure erste Software auf den Datenträger? Seid ihr brav zu Karstadt o.ä. getigert, um mit harter DM die Software (das erste Spiel?) zu kaufen?

    Oder war es doch eher der nette Kumpel auf dem Schulhof, der euch versorgte? Oder habt ihr gar erstmal was abgetippt? Aus dem Handbuch? Oder sogar gleich selbst programmiert?

    Wenn es um den C64 geht, dann war das ALLER ALLER ERSTE Programm natürlich abgetippt, aus dem Handbuch. Mit dem nackten Computer konnte man ja nicht viel anfangen, direkt nach dem auspacken und ich hatte nur den Computer bekommen. Das erste richtige Program bekam ich dann vom Händler meines Vertrauens, aber eher durch Zufall. Das man Programme kopieren konnte, wusste ich ja nicht. Bin also in den Laden ums Eck gegangen (irgendein kleiner Radiohändler) und habe gefragt ob sie Koala Painter haben. Das hatte ich in der Zeitung gesehen und wollte es gerne haben. Daher wusste ich auch dass diese Programme recht teuer waren. Ich bin dann aus allen Wolken gefallen als er meinte ich kann das für 40 ATS haben. :D Das es kein Original war, war mir eigentlich egal. :D der hat mir die Disk dann gleich doppelseitig kopiert. Anfangs habe ich immer brav mit LOAD "*",8,1' geladen. Irgendwann, als ich dann mutiger wurde, habe ich dann auch mal LOAD "$",8 ausprobiert und war ganz überrascht dass da noch viel mehr drauf war. z.B. Irgendwas mit "P-MON 1000", "PMON-2000", ... "P-MON C000". Das war ein Maschinensprachemonitor mit dem ich dann viele Jahre Assembler gelernt und programmiert habe.

    Leider kennt den P-Mon aber scheinbar niemand mehr und ich finde den auch nirgends. Würde ich gerne wieder haben...

    Ja, aber eben nur Online. Ich hätte die gerne lokal damit ich die auch offline lesen kann. Früher hatte ich die mit den Tools kompiliert, so dass die dann als Helpfile vorlagen. Ich hätte gedacht dass es heute schon irgendwo das fertig zum Download gibt, aber man findet halt nur die Ausgangsdateien, so wie früher. Früher war das halt wegen der immensen Grösse, aber das ist ja heute kein Thema mehr.

    Einer der Gründe warum ich dieses Forum so gerne lese ist, weil es immer wieder mal Berichte oder Screenshots gibt, die mich an teilweise schon vergessene Dinge erinnern. Manchmal sogar so heftig dass ich mich für einen kurzen Moment wieder in diese Zeit zurückversetzt fühle, als alles noch neu war und erforscht werdsen wollte. Bin sicher das einige das kennen. :D


    War zwar gerade nicht durch dieses Forum, sondern durch eine Frage auf StackOverflow.comzum Thema DOS Interrupts. Ist schon sicher 20 Jahre her dass ich mich mit sowas beschäftigt habe, aber durch dieses Posting ist mir wieder eingefallen dass ich damals diese geniale Liste hatte in der so ziemlich alle Interrupts für DOS dokumentiert waren. Und obwohl ich es nicht so mit Namen habe ist mir auf Anhieb der Name "Ralf Brown's Interrupt List" eingefallen.

    Aus lauter Neugier ob es das wohl nicht gibt, habe ich danach gegoogelt und auch prompt gefunden.

    Alleine als ich das Archiv geöffnet habe und die Namen gesehen habe und das FILE_ID.DIZ gelesen habe, war das ein richtiger Flashback der ich richtig zurückgeworfen hat. :D


    Dummerweise kann ich die Liste nicht mehr in ein Helpformat konvertieren (eventuell mit DOSBox?). Ich habe mich auch gefragt ob es vielleicht irgendwo die fertig konvertierte Liste zum Download gibt? Entweder als HTML oder als Helpfile.Ich finde zwar Seiten wo es die Liste gibt, aber nur zu Browsen. Man kann sie nicht für Offline lesen runterladen, ausser den unkonvertierten Textfiles im Originalformat.

    Also die Frage richtet sich eher an die Early Adopter 1983 (vielleicht noch ein Tick 1984) - also kurz vor den absoluten Heydays des C64, als die Atari 800 z.T. noch besser mit hochwertigen Arcade Games versorgt wurden. Letzteres war auch gleichzeitig der Grund, warum ich kurzzeitig ins Schwanken kam, und nach einer sehr beeindruckenden Vorführung von Atari-800-Games beim Bekannten ans Wechseln vom C64 zum Atari 800 dachte.

    Ein Freund hatte den Atari 800XL. Ich war aber immer überzeugter Commdore Fanboy. :) Beim Atari hat mir schonmal das Farbschema nicht gefallen und auch die Tastatur fan dich beim 64er viel besser. Ich war auch immer überzeugt dass der C64 sowieso der Beste war. Superschnell, Sprites und genialer Sound. :D Diese Überzeugung lag wohl auch daran dass ich kaum Zugang zu anderen Computern hatte und das daher damals sowieso gar nicht so vergleichen konnte.

    Den Spectrum 48k fand ich allerdings immer schon interessant. Hätte mir den zwar niche gekauft wegen den Radiergummies die als Tastatur fungierten und auch wegen dem Kassettenanschluss. Allerdings war ich immer ein neidisch auf diese isometrischen Spiele die für den Speccy ziemlich typisch waren. Hätte aber sowieso kein Geld gehabt, um mir einen als Zweitcomputer zuzulegen und ein harter Umstieg kam ganz sicher nicht in Frage.

    Hätte ich die Kohle gehabt, hätte ich mir aber wohl eher einen Spectrum als Atari dazu gekauft.

    Vielleicht um das "Verständlicher" zu machen. Wem man eine Adresse angibt schreibt man ja eigentlich "$0A" oder zumindest "$A". Normalerweise steht ja schon im Mnemonic drin welches Register betroffen ist z.B. "LDA #$12" oder "LDX #$12".

    Daß der Tapeport mal ein Comeback in Emulatoren usw. feiern würde, konnte ja auch keiner ahnen.

    Und selbst da, brauch man ihn doch nicht wirklich, oder wird der dann für was anderes gebraucht? Ein Tapeimage in ein Diskimage umzuwandeln ist ja nicht wirklich schwierig.

    Aber ja inzwischen alles mit komfortablen IDEs und Emulatoren.

    Macht zwar Spass mal zwischendurch auf der echten Maschine zu arbeiten, aber man (ich) ist mittlerweile verwöhnt. Und wenn ich mir heute ansehe unter welchen Bedingungen ich damals das alles gemacht habe, dann kann ich echt nur den Kopf schütteln. Das sind schöne Erinnerungen, aber heute will ich kein Programm mehr so schreiben. :D

    So ganz kleine Dinge, wie einen Interrupthandler oder ein wenig auf dem Schirm ausgeben, scrollen, oder andere kleine Routinen, die mache ich teilweise auch noch immer so, aber nur, weil ich da halt schon ziemlich genau weiss was ich zu tun habe und wieviel Platz das in etwa brauchen wird. Für ein paar Befehle zum ausühfren um schnell mal zu testen ist das immer noch am Besten. Kein komplizierter Compiler, Assembler usw. sondern einfach schnell mal reinklopfen und schauen was passiert. :D


    Wenn ich meinen Amiga 1000 anwerfe, dann ist das ein ganz anderes Gefühl als am PC, aber zum Programmieren verwende ich dann doch lieber den Laptop mit Emulator.

    Ich habe auf dem C64 alles direkt mit einem Monitor in den Speicher geklopft. Wenn ich heute darüber nachdenke dann war das echt Wahnsinn. :) Als ich auf dem Amiga umgestiegen bin, habe ich dann anfangs auch noch so gearbeitet, aber eigentlich nur zum rumspielen mit SEKA. War dann aber schnell klar dass man für vernünftige Programme etwas mehr braucht und habe dann auch C gelernt.

    Ich habe jedenfalls immer direkt auf der Maschine entwicklet, auf der das dann auch laufen sollte. Einen PC hätte ich mir sowieso noch nicht leisten können, schon gar nicht als Zweitmaschine. Meistens musste ich immer den alten Krempel verkaufen um mir die neue Generation leisten zu können. Heute habe ich mehr als einen Computer, da ist das einfacher. :)

    ...ist primär ein Segen für Cloanto, die auf ihrem "Mist" sonst ohne irgendwelche Einnahmen sitzen geblieben wären und trotzdem hätte "jeder" Mega65-Besitzer das ROM, nur eben nicht bei Auslieferung.

    Ist ja nicht so, als wenn diese ROMs nicht schon tausend Mal irgendwo abgedruckt oder sonstwie auch offiziell zugänglich wären. Geheimnisse gibts da sicher keine mehr drinnen. :D

    Danach galt: immer bessere Grafik. Ich HASSE es, wenn ich nicht an jedem Ort im Spiel speichern kann, sondern darauf warten MUSS, dass das Spiel mir ERLAUBT, eine Pause zu machen. Absolutes No-Go. Also zurück zu Doom, dem Duke & Co.

    Geht mir genauso. Mittlerweile spiele ich meistens alte Gurken, oder Sachen für die ich streng genommen keinen High End Rechner brauche. Gelegentlich zwar schon, baer meistens nicht. Ich habe zu Weihanchten Assassins Creed Valhalla bekommen. Technisch ist das natürlich sehr gut, aber obwohl ich nach 140h aufgeört habe, finde ich trotzdem dass es kein "gutes" Spiel ist. Es schafft es aber dich in seinen Loop zu ziehen, was für mich allerdings noch kein Kriterium ist dass es deshalb gut wäre, sondern nur ein Zeichen dass ich manipuliert werden kann. :D

    Ich merke das als ich jetzt wieder anfangen wollte, und mich gefragt habe wozu...


    Quote

    Insofern "nein - nicht zu alt". Ich habe einfach andere Schwerpunkte bei Spielen, die die aktuellen Spiele nicht mehr treffen.

    Diese Formulierung trifft es recht gut. :thumbsup:

    Vor allem die britische Firma Ocean ist da ein richtiger Serientäter...

    În den 80ern und 90ern war eigentlich eine Filmlizenz praktisch eine Garantie für schlechte Spiele. :D Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern das ich irgendeines der Filmspiele interessant fand. Ich bin lieber immer bei "echten" Spielen geblieben.

    Aber ergonomisch ist das Gehäuse des C65/Mega65 für Mausbedienung nun wirklich nicht, da stimmen mir ja anscheinend sogar die Entwickler des Mega65 zu.

    Ich wollte ja keinen Krieg starten hier. Über Ergonomie aus heutiger Sicht zu streiten bei so alten Rechnern ist IMO sowieso müssig. Der C64 ist ja auch nicht gerade ergonomisch, da das Gehäuse viel zu hoch ist, wenn man die Hände auf den Tisch auflegt. Ich persönlich habe die Hände aber sowieso nicht aufliegen, sondern "schwebe" immer ein wenig über der Tastatur.