Posts by sparhawk

    Der Vorteil des C64 (oder anderen Retroplatformen) ist dass sie realtiv einfch zu programmieren sind. Wenn man also als Entwickler Lust hat ein Spiel zu programmieren, weil man das mal gemacht haben möchte, dann nimmt man sich ein Vorbild und schaut ob man das auch hinbekommt. Ist zumindest bei mir so. Das ist dann sicher nichts bahnbrechend neues, aber darum gehts mir persönlich dann auch nicht. Eher um das "bekomme ich das überhaupt hin?".

    Ich überlege schon lange an einem Fort Apocalypse zu arbeiten, weil ich denke dass das verhältnismäßig einfach ist und ich dadurch auch Erfahrung bekomme so ein Spiel überhaupt mal gemacht zu haben. Die Chance dass dann was kreativeres danach dabei rauskommt ist höher, als beim ersten Spiel.

    Gibt aber sicher auch Entwickler, die einfach eine Idee haben und diese umsetzen wollen. Das sind dann wohl, eher die kreativen Spiele.

    Unit Tests sind sehr wichtig, wobei ich aber kein Fan davon bin, den eigentlich Code zu verunstalten, damit man Unit Tests machen kann.

    Da stimme ich dir voll zu.

    Unit Tests sollten Code abtesten, so wie er im Endprodukt abläuft. Das ist z.Bsp. schwierig, wenn man mit externen Systemen kommuniziert.

    Klar, kann man da überall per Interfaces Mocks einziehen, etc.. Aber dann testet man ja nicht mehr den Code, der später läuft, sondern den Mock. Manche Sachen bekommt man nicht per Unit Tests abgedeckt.

    Bei Unittests muss man eigentlichh auch nicht jede letzte Codezeile testen, sondern nur quasi das "observable behaviour". Wenn ich also einen Mock verwende, dann deshalb um z.B. Fehlersituation zu erzeugen, die im Normalfall kaum auftreten. Dann teste ich ja nicht den Mock, sondern die Reaktion meines Codes auf die entsprechenden Situation.

    Ich habe noch kaum ein Projekt getroffen, wo man dieses Dependency-Zeug wirklich brauchte. In fast allen Fällen war es genau eine Klasse die es gab, und die hat man per Interface verwendet. Dafür brauche ich doch so ein Verstecken nicht?

    Ich hatte letztes Jahr ein Projekt mit C#. Der Kollege der das mit mir gemacht hat, kannte jedes Framework in und auswendig und hat wirklich ALLES mit DI gemacht. Ich habe Monate gebraucht um nur die einfachsten Änderungen machen zu können. Dafür war der Code für das Gesamtprojekt relativ klein, nur hat ihn keiner verstanden (nicht nur ich). Wir haben das Projekt später an eine andere Abteilung abgegeben, worüber ich sehr froh war. Die Abteilung hat dann das Projekt komplett neu in Java geschrieben. Tja. Die Frameworks haben zwar viel Arbeit gespart, aber wenn man es über die ganze Zeit betrachtet dann doch nicht, weil alles neu entwickelt wurde.

    Wenn ich schon Design Pattern lese, dann ist es vorbei :) Die Go4 haben genug Dödel rangezogen, die unbedarft mit Design Patterns um sich werfen. Es ist schick, wenn man einen Namen für übliche Vorgehen hat, aber man sollte bitte nicht anfangen, mit Gewalt alles mit diesen Dingern aufzubauen.

    Wir hatten mal einen Kollegen in der Probezeit dem habe ich eine realtiv einfache Aufgabe gegeben unser Testframework zu refactoren. Er hat alle sumgeschrieben,mit statischen Klassen versehen und das ganze so kompliziert gemacht dass wirklich KEINER der Kollegen verstanden hat wie das Teil funktioniert, gar nicht zu rden davon wenn man das Teil erweitern muss in der Zukunft. Ich bin sicher auf der Uni hätte er ein dickes Plus mit Sternchen bekommen, aber wir haben das ganez verworfen und mit meinem Konzept gemacht, so wie ich das eigentlich geplant hatte. Flexibel erweiterbar, leicht zu verstehen und tut alles was es soll.

    Na, ja. Der Kollege hat die Probezeit nicht überstanden. Nicht deswegen, aber wir waren froh als er weg war.

    Als Kind bzw. Jugendlicher hab' ich ein bißchen in BASIC programmiert. Auf dem Spectrum, und später in Amiga BASIC (von der "Extras"-Diskette"). War aber alles nicht so dolle. Von dem Schritt zu Assembler hab' ich oft "geträumt", aber das hat nie geklappt.

    Meine ersten Schritte waren auch in BASIC. Logo, das hat wohl jeder gemacht weil es einfach da war. :D Ich fand es totalbeeindruckend wenn ich so einen Crackerintro gesehen habe z.B. von GCS mit der Deutschlandfahne über den kompletten Bildschirm mit RasterIRQ. Das habe ich natürlich gar nicht verstanden was das genau sein soll, fand es nur beeindruckend. Und einer hat mir dann erklärt das sowas nur in Assembler geht und Mega kompliziert ist. Das Thema war dann für mich erstmal abgeschlossen. Als ich dann versucht habe ein Demo iin BASIC zu schreiben habe ich das schnell wieder aufgegeben. 8 Sprites am Bildschirm bwegen und sonst nichts, und das war schon quälend langsam.

    Dann habe ch mal in einem Databecker Buch ein paar Zeilen Assembler gesehen und eine genaue Beschreibung für die Befehle (Nein es war nicht ein Buch über Asembler lernen sondern was anderes und das war nur ein kleines Beispiel in dem Buch). Jedenfalls habe ich dann damit rumgespielt und fand das dann gar nicht SO schwer wie jeder behauptet hat. Danach habe ich dann nur noch in Assembler programmiert.

    Ich habe auf dem C64 angefangen. Da habe ich noch gar keine Sourcen verwendet, sondern alle meine Programme mit einem Monitor direkt in den Speicher geschrieben. Wenn ich mir das heute üüberlege dann war das schon verrückt. Allerdings wusste ich es auch nicht besser. Ich kannte niemanden der ausser mit noch Assembler programmieren konnte und das man das mit Sourcen macht und dann übersetzt wusste ich nicht. :D

    Dann auf den Amiga umgestiegen und da habe erstmal auch mit Assembler programmiert. Allerdings wurde mir dann schnell klar dass meine bisherige Methode mit, direkt in den Speicher schreiben nicht mehr richtig funktioniert und dann mit DevPac programmiert. Am Amiga habe ich dann auch C gelernt, aber von Objektorientierten Programmieren hatte ich da noch nie was gehört. :D

    Dann bin ich auf den PC umgestiegen, dort dann auch schnell mit C++ in Kontakt gekommen. Da habe ich dann zwar gelernt mit Klassen zu arbeiten aber als wirklich OO dürfte man das nicht bezeichnen. Später habe ich dann Java gelernt und da habe ich dann das erstemal wirklich angefangen OO zu programmieren und zu verstehen.

    Ich habe auch noch jede Menge anderer Sprachen gelernt, aber das ist so der Hauptweg und ich arbeite ja auch heute noch als Programmierer. Der C64 hat da für mich den Grundstein gelegt.


    Zu deiner Bemerkung bezüglkch C# und diesen ganzen Frameworks, da kann ich dir nur zustimmen. Die Sprache ist schnell gelernt, aber die ganzen Frameworks das ist eine eigene Welt. Ich hatte an einem Projekt mitgearbeitet wo ein Kollege die alle in und auswendig kannt, aber ich habe überhaupt nicht durchgeblickt. Der Lernprozess dauert da schon eine Weile. Man sollte also Unterscheiden ob man in einer Sprache programmieren kann oder ob man mit Frameworks dieser Sprache arbeitet. Das erste ist einfach, das Zweite ist echt hart, wenn man auch verstehen will was da eigentlich alles passiert.


    Hinzu kommt das ich eine größere Tabelle nach VB übertrage und ich manche Zeilen mit WENN starte und nicht mit IF. Ich glaub ich werde tüdelig. :alt:

    Ich finde das schrecklich mit den eingedeutschten Befehlen. :D Eine Programmiersprache muss für mich in Englisch sein, so gehört sich das einfach. Obwohl ich mich schon des öfteren gefragt habe, wie die das gelöst haben, da ja bei jeder Spracheinstellung trotzdem noch die englischen Befehle weiter funktionieren. Vermutlich mit so einer Art Mapping wo die Sprache auf die eigentlichen Befehle gemappt wird.

    Die ACA500(+) muss man dort ja quasi verdreht herum einstecken. Ich meine, es ging eher darum, dass man keinen Support für geschrottete Karten/Amigas durch falsch eingesteckte ACAs übernehmen wollte und von daher gleich "geht nicht" gesagt hat, oder?

    Richtig! Es ging nur um Fehlerquote beim Enduser,nicht beim Amiga selbst. Und wenn man im Forum dort mal eine Frage stellt, die nichtmal mit dem Amiga an sich zu tnu haben muss, sondern z.B. nur mit dem Handling oder Einstellungen von der ACA500+ zu tun hat, und man erwähnt dabei dass man die an einem A1000 laufen hat, kann man jede Antwort vergessen. Da wird man bloss noch unfreundlichst darauf hingewiesen dass man das bleiben lassen soll und nicht unterstützt wird.


    Optisch ist esvielleicht nicht ganz so schön, aber gibt doch auch andere Sachen die man dan anschliesst und die dann raustehen können. Als ich in den 80ern meinen Amiga hatte, hatte ich eine 2MB Golembox dran, so schönn fand ich das auch nicht unbedingt. Aber die 2MB waren halt super und jetzt eben sogar 8MB mit der ACA ist perfekt, Mir persönlich gings eigentlich nur um die 8MB RAM, die anderen Features sind eher nette draufgaben. Obwohl es auch schöön ist dass man die Kickstart, wie beim A500 praktisch sofort drin hat, statt sie von Disk zu booten.

    Heute gäbe es ja moderne Hardware-Erweiterungen wie PiStorm, ACA500Plus (für A500) oder Gotek.

    Ich betreibe die ACA500+ auch an meinem A1000 ohne Probleme. Muss man nur verkehrt rum einstecken, was das Ganze etwas mühsam macht wenn man Karten tauschen will, aber funktioniert einwandfrei. Damit die Karte nicht so runterhängt habe ich Bücher zum stützen drunter gelegt.

    Allerdings sollte man das icomp nicht unbedingt sagen, der reagiert da etwas merkwürdig, und Garantie gibts dann schon mal gar keine.

    Ich habe es jetzt extra nochmal ausprobiert, ich könnte problemlos 10 Stück MEGA65 bestellen:


    Ich müsste nur noch auf "Zahlungspflichtig bestellen" klicken, was ich aber jetzt nur zu Testzwecken doch nicht machen werde. ;)

    Solange du es nicht bestellt hast, ist der Test nicht aussagekräftig. Kannst das mal ausprobieren? :whistling: Danke! :thumbsup: :saint:

    Das war auch bei der Arcadeversion so. Die meisten Bilder kamen zweimal jeweils spiegelverkehrt. Einige Wenige glaube ich, waren nur einmal, aber die Mehrheit auf jeden Fall. Den Automaten habe ich geliebt, obwohl das Spiel an sich recht einfach war, wenn man mal raus hatte worauf man achten musste. Da ich selten Geld hatte, habe ich den Automaten hautpsächlich vom zuschauen auswendig gelernt. :D Dann habe ich den Spielern öfter Tips gegeben wenn die nicht wussten wie es geht.


    Space Ace war ja auch noch da, den fand ich auch Klasse. Der hatte das aber nicht gemacht dass er Spiegelbilder verwendet hat. Dafür gabs da dann zwei Unterschiedliche Pfade die man in bestimmten Situationen auslösen konnte.


    Das Intro von den beiden Automaten kann ich heute noch auswendig mitsprechen. :D