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Nachbau der 80 Zeichenkarte EX 80+

  • Auf meine Platine ist CHAR-EPROM ein TMS 27C64JL und sollte, wenn ich das Datenblatt richtig gelesen habe, 250ns Zugiffszeit haben. Ein noch langsameres EPROM habe ich nicht. Ich könnte höchstens das gegenteilige machen und ein EPROM mit wesentlich kürzerer Zugiffszeit einsetzen und überprüfen, ob es sich dadurch verschlechtert.

  • Klar, auch ein Ansatz. Ich habe mir gerade mal das Datenblatt des LS166 Schieberegisters angeschaut: Meine Vermutung, dass es sich um ein async-load-Register handelt, war falsch. Der Chip schaltet zwischen "shift" und "load" um, wenn Pin#15 den entsprechenden Pegel hat. Für beide Aktionen wird aber das gleiche Clock-Signal genutzt.


    Für das Debugging ist das günstig, weil man dann einfach mit der Clock-Phase spielen kann: Entweder Verzögern mit einem RC-Glied, oder nach vorn verlegen indem man das Signal invertiert und dann per RC-Glied verschiebt. Es muss sich aber um eine absolut konstante Clock handeln, sonst wird das Bild nicht stabil. Einzig problematisch wird sein, dass man das Shift/Load Signal in gleicher Weise verzögern muss. Hier würde ich der Einfachheit halber einen 74HC166 einsetzen, da die Setup/Hold Zeiten für das shift/load Signal dann unkritischer werden.


    Jens

  • Würde bei so einer Karte auch zuschlagen, als Fertig-Gerät (Kein Bausatz). Melde daher schon mal Interesse an ,

    d.h. ich nehme eine. :D

    Fuffzehn Mann auf des toten Manns Kiste, Ho ho ho und 'ne Buddel mit Rum. :bgdev


    " Der Mensch ist die dümmste Spezies. Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu begreifen daß diese Natur, die er vernichtet dieser unsichtbare Gott ist ."
    -Hubert Reeves, kanadischer Atom- und Astrophysiker. (*1932)

    " Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren ."
    -Benjamin Franklin (* 17. Januar 1706 in Boston - † 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania)

  • danke für die Rückinfo...

    kein Stress... es gibt auch wichtigeres im Leben...


    so etwas hatte ich mir in "der Jugend" immer gewünscht : (von daher kommt es jetzt auch nicht mehr auf ein paar Monate/Jahre an ;) )t,


    ich war zuletzt begeistert, als ich mithilfe von TC64 (und dem VGA Ausgang, am C64) mein DFÜ Programm

    im 80 Zeichensatz schon einmal halbwegs lesen konnte.. (diese kleinen "halbe Zeichenbreite" Char-ROMs)

  • Ich habe einfach zu viele Baustellen aufgemacht und jetzt bin ich mit fast nichts richtig fertig.

    Cool, alles anfangen und dann *BAMM*, *BAMMM*, *BAAMMM* hagelt es am laufenden Band fertige, supercoole C64/C128 Projekte... :thumbsup:

  • Nun, ein ganz klein wenig ist passiert: Ich habe herausgefunden, dass der 63B45 CMOS Chip von Hitachi kompatibel zum 6845 UND 6545 ist. Damit läuft er in jedem CBM als Ersatz für einen 6545 und auf jeder 80 Zeichenkarte.


    Und es gibt den Chip im PLCC Gehäuse, was eines Tages dann mal Platz sparen könnte. Ich habe zur Vorsicht mal 30 der etwas selteneren 63B45 in PLCC an Lager genommen. Die Z80 CPU und die 6522 VIAs gibt es ja auch noch neu als PLCC.

  • Um eine zusätzliche grössere Platine ohne allzu grosse Umbauten in einen SX-64 zu bekommen, bietet sich eine Huckepack-Lösung auf der I/O Platine an, die quer auf die CPU Platine gesteckt ist. Von der I/O Platine geht ja ein 50 poliges Flachbandkabel mit allen Signalen zu dem 44-poligen Slotverbinder nach oben.


    Mit einem 50-poligen Pfostenverbinder mit langen Beinchen könnte man nun eine zusätzliche Platine "huckepack" auf die I/O Platine aufstecken. Der Pfostenverbinder geht "durch" die zusätzliche Platine. Auf der Oberseite wird dann unverändert das Flachbandkalbel aufgesteckt.



    Voraussetzung ist natürlich ein 50-poliger Pfostenverbinder mit langen Beinchen; und diese gibt es tatsächlich. Es gibt sogar welche mit Ferritperlen um die Beinchen.




    Der kommt dann anstelle des Fachbandkabels auf die I/O Platine. Eine mechanisch tragfähige und elektrisch saubere Lösung.




    Oben drauf kommt dann die neue Platine und darauf das vorhandene Flachbandkabel. Das Bild zeigt ein "Proof of Concept" mit einem Stück Lochrasterplatine, noch nicht mit einer fertigen Platine. Je nach Grösse der neuen Platine kann oder muss man den Tastaturanschluss dann noch mit einem gewinkelten Pfostenverbinder wie hier im Bild ersetzen, um etwas mehr Platz zu schaffen. Die Zusatzplatine darf damit mindestens so gross wie die I/O Platine werden.

  • Es geht weiter mit dem "Proof of Concept".


    Habe die Maximalmasse für eine Huckepackplatine im SX empirisch austetestet: Diese betragen 181 x 115 mm oder im 1/10" Lochrastermass 71 x 46 nutzbare Löcher. Das ist das maximale Mass, dass auch dann noch passt, wenn links der Monitor eingebaut wäre. Die Platine hört knapp vor dem Befestigungs- Winkelblech am Boden auf. Zu der Abschirmung des Monitors bleiben dann ca. 2 mm. Die Höhe ist die gleiche wie die der CPU Platine.


    Der Abstand der Platine zur SX-I/O Platine beträgt mit dem 50 pol Pfostenverbinder zum Durchstecken 13 mm. Die Verbindung zur I/O Platine erfolgt mit 2 x 5 mm Platinenabstandshaltern plus einer 3 mm dicken M3 Mutter aus Nylon. Im Bild sieht man die einsame Schraube links unter dem Pfostenverbinder für die Kabel.


    Wer genau hinschaut, kann erkennen, dass die Lochrasterplatine ist aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, weil mein Rohmaterial nur 100 mm hoch ist. Deswegen ist unten links und rechts ein Sockel eingelötet; der den zusätzlichen Streifen passend hält.


    Im SX ist jedenfalls genug Platz für Erweiterungen :-)


     

  • Nachtrag: "Anders herum" gefällt mir das viel besser. Heisst: Eine neue Platine nimmt den Platz der I/O Platine ein und dient dann als Träger für diese. So sind die Signalwege deutlich kürzer, ein neues Layout einfacher und die Verkabelung ebenfalls einfacher.


    Vorteil: Man muss nun nicht mehr den Tastatur- und Userportanschluss durch Auslöten und Ersetzen mit einem Pfostenwinkel "begradigen". Den erkauft man sich mit einem anderen Nachteil: Man muss nun antürlich den 54-polige Pfostenwinkel aus der I/O Platine auslöten, was aber erstaunlich einfach ging: Die Beinchen sind deutlich kleiner wie die vierkantigen Stifte wie bei den Pfostenleisten der Tastatur oder Userport-Anschluss. Lötsaugpumpe und Entlötlitze waren völlig ausreichend.


    Eine neue Platine mit maximalen Abmessungen


    Details von oben: Der Abstand beträgt 10 mm.


    I/O Platine huckepack auf einer neuen Platine.


    Neue Lochraster-Koordinaten. Die Abmessungen bleiben die gleichen.

    Die Bohrlöcher für die Befestigungen liegen leider auf halben Koordinaten.